Indiana Tribüne, Volume 21, Number 211, Indianapolis, Marion County, 19 April 1898 — Page 3
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IN ALLEN j APOTHEKEN i .. . V Wilhelm TZeher.Jörster. (Fortsetzung.) .Vielleicht dauert es Jahre", sagte Käthchrn. ehe wir uns wiedersehen." -Ja", erwiderte er und nickte, wer weiß, wo und wann. Vielleicht ja, vielleicht nie." Nie?" Angstvoll blickte sie ihn an. Was sollte das heißen? Wenn die geschäftlichen Dinge definitiv geordnet sein werden, und das ist nun wohl in wenigen Tagen der Fall, werde ich mich nach einer Stelle umsehen in einem Geschäfte. Ich kann deinem Vater nicht als unnöthiger Kostgänger zur Last fallen. Nicht wahr?" Da erfaßte ste hastig seine Hände: Nie, Konrad. das schwörst du mir! Du verläßt ihn nie! Das schwörst du mir!" Sie zitterte vor Erregung, und ihr blasses Köpfchen, das von dem Weiß der Seide sich nur durch den gold falbenen Teint abhob, neigte sich nahe zu ihm. Sie suchte seine Augen, und als er sie endlich anblickte, ließ sie ihn mit den Augen nicht wieder los. Versprich es mir. Konrad. schwör es mir. Er hat jetzt niemand mehr, wenn ich fort bin, und er hat dich ja lieb. Er würde unglücklich werden, das weiß ich. Du. Konrad!? Du!" Ja, ich will bleiben." Er sagte nichts weiter, denn was hätte er ihr entgegnen sollen? Da fuhr sie mit ihrer kleinen Hand ihm zärtlich über die Stirn und schob seine blonden Haare zurück: Du lieber Konrad. Das war der glücklichste Tag für Vater, als du ins Haus kamst. Du weißt nicht, wie lieb er dich hat und wie lieb ich dich habe. Wenn ich einen Bruder hätte, der könnte mir nicht mehr sein. Und du mußt mir schreiben, alle paar Tage, ich schreibe auch dir. Erzähle mir dann alles, was hier vorgeht, und alles, was Vater betrifft. Ja. willst du, Konrad? Lieber Konrad?" Gewiß." Da zog sie sanft seinen Kopf zu sich nieder und küßte ihn. Wie damals im Walde, als sie Bruder und Schwester geworden waren. Wagen auf Wagen rollte vor Brandes' Hause die niedrige Rampe hinauf. Die Trauung war zu Ende, und oben in dem Festsaale neigten sich die Hochzeitsgäste glückwünschend vor der Prinzessin von Neichenberg. Dann reichten bis Herren den Damen den Arm. die Flügelthüren zu dem Speisesaal öffneten sich, ein Meer von Licht strahlte den Eintretenden entgegen, nun schlössen sich hinter dem letzten Paare die Thüren und Vorhänge. Draußen auf dem Königplatz lag Heller Sonnenschein, aber der Prachtvolle Speisesaal war durch doppelte und dreifache Sammetteppiche Hermetisch gegen das Tageslicht geschlossen. 'Dafür ergoß sich ein Lichtstrom über die goldenen Uniformen, die fein zartgetönten Kleider der Damen, über die hundert Farben, die rings um den Tisch sich gruppirten. Diamanten blitzten, und in zahllosen Krystallen brachen sich glitzernd die Lichtstrahlen. Es war eine illustre Gesellschaft, die sich da noch einmal an Brandes' gastlicher Tafel vereinigt hatte. Neben den Regimentskameraden des Bräutigams sah man die Uniformen fast aller berühmten Reiterregimenter, und zwischen ihnen Herren in tadellosem Gesellschastsanzuge, die bekanntesten Sportsmen Deutschlands. Nur die Damen waren in verhältnißmäßig kleiner Zahl erschienen, besonders bemerkt wurde nur die junge Gräfin Venlow. die in ihrem billigen einfachen Musselinkleide so reizend und vornehm wie immer aussah. Es wa?en noch vier oder fünf junge Mädchen mit ihren Eltern anwesen, Pensionsfreundinnen der Braut, die niemand kannte und deren Vorstellung eine be trächliche Zeit erforderte. Die eine war die Tochter eines Reierungsraths aus dem Kultusministerium, eine an dere die Tochter eines pensionirten Infanterie - Hauptmanns, und während die Mädchen sich rasch an das fremdartige Bild gewöhnten, saßen die El tern ziemlich schweigsam und verlegen. Der Hauptmann, der ein wohlbegüterter Herr war, spielte in seinem Kreise stets die tonangebende Rolle. hier aber war er deplacirt und suchte vergebens, sich und seine Frau in die allgemeine Unterhaltung einzurangiren. Nahe Brandes saß der alte Kommerzienrath Herz Goldschmidt, der vom Beginne des nächsten Monats Herr in diesem Hause werden sollte, neben ihm Konrad. Beide aßen schweigend und wechselten nur selten Worte. Sie waren vielleicht die einzigen an der Tafel, die im Stande waren, die wahre Situation des Hauses Brandes und den wahren Grund dieser Heirath zu beurtheilen, alle die andern Gäste hatten davon keine Ahnung. Die Lage des' Prinzen durchschauten sie freilich wohl alle, die wurde ja deutlich durch die Uebersiedeluna nach Rußland
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gekennzeichnet. Brandes hat sich den Schwieger. söhn .gekauft", das war das allaemeine
Urtheil. Er hat sein sävelhastes Glück durch die Prinzcnheirath ge krönt." Vielleicht gab eZ selten ein glänzenderes Hochzeitsfest als das des unzergehenden Prinzen von Reichenberg. Die seltensten Blumen verwelkten unter den heißen Strahlen unzähliger Lichter, und die Zungen der verwöhntesten Feinschmecker kosteten andächtig die großen Weine, die Frankreich und der Rhein vor langen Jahren hatten reifen lassen. Die Träger der vornehmsten Uniformen neigten sich vor der Braut, und doch lag über all diesem Glanz ein leiser, fast unmerklicher Zug des Unechten. Wer war diese Braut? Eine Bürgerliche, die erst vor wenigen Stunden zur Fürstin erhoben war. Und wer der Vater? Ein Mann von Energie und Talent, der durchgedrungen war zur Höhe, ein Parvenu. Woher stammte der funkelnde Reichthum?
Vom Spielertische und vom Rennplatze. Wo waren die Damen des großen Adels, die diesem Fest den Stempel der wahren Vornehmheit hätten leihen sollen? Nur wenige waren erschienen. Und schließlich: wer war der Bräutigam? Ein zu Grunde gerichteter Kavalier. Hätten die Festtheilnehmer tiefer schauen können und erkennen, daß auch all der Glanz, der sie hier umgab, nur der letzte, mühsam zusammengeraffte Schimmer eines niedergehenden Glückes sei, wie anders wäre wohl die Stimmung umgeschlagen! Die Unterhaltung bewegte sich zunächst in gemessenen Formen, man toastete auf das Brautpaar und sprach von Rußland, wie Moskau so interessant und Petersburg so schön seien. Der Infanterie - Hauptmann, der lange an der russischen Grenze in Garnison gestanden und bisweilen, hinüber, geschaut hatte, konnte sogar eine Minute lang die Situation beherrschen und wünschte im Stillen, daß seineBekannten aus der Vülowstraße ihn sehen möchten, wie er hier bei Prinzen und Sportsleuten ebenso den Ton angab wie in der Vülowstraße beim Theekränzchen. Dann kam die Rede auf die Pferde, und der Hauptmann verstummte. Hundert sremdartigeNamen und RedeWendungen schwirrten über die Tafel, schließlich drehte sich das Gespräch nur noch um Eoriolan" und das nahe bevorstehende Derby. Man stieß mit Brandes an: Auf Eoriolan"!" und der 5)auptmann stieß auch an: Auf Eoriolan."" Er hätte zehn Mark darum gegeben, wenn er die Bedeutung dieses merkwürdigen Trinkspruchs hätte enträthseln können. Earlotte erzählte Anekdoten, die ebenfalls weder der Hauptmann noch der Regierungsrath noch deren Frauen verstanden. Käthchen lächelte, aber der Prinz saß zurückgelehnt und sah den Erzähler mit halbgeschlossenen Augen an. Brandes trank hastig und oft. Er war wie in einem Rausche, scherzte, lachte und trank seinen Gästen zu. Ja Eoriolan"! Wenn er das Derby in Hamburg gewinnt, sind Sie alle meine Gäste. Wir nehmen einen eigenen Dampfer und fahren nach Helgoland oder was die Herrschaften sonst Lustiges wollen. Uebrigens, ich habe Eoriolan" malen lassen, das Bild ist von Emil Adam, ausgezeichnet. Ich hole es. Sie müssen es sehen." Er stand auf und fühlte, daß er sich zusammen nehmen mußte, um nicht zu taumeln. Ich hole das Bild." Er ging festen Schrittes durch den Saal, der Diener öffnete die Thür, dann theilten sich vor ihm die Sammetportieren. und das helle Tageslicht blinkte ihm entgeaen. Er sah unwillkürlich nach der Uhr: sechs Uhr Abends. In zwei Stunden lvürdc Kätbchen schon fern sein. Ottn Zalier Schweiß trat ihm auf die Stirn, und seine Augen schmerzten unter dem Lichtwechsel. Die Sonne, immer noch hoch am Himmel stehend, vergoldete die Flucht der Zimmer, durch die Brandes nun schritt, aber er achtete schon nicht mehr auf das Licht. Dann hielt er an und faßte sich an die Stirn. Was wollte ich doch thun? Ja so: das Bild." Er sah sich um; da stand das Gemälde auf der Staffelei, auf der man es mit einem braunen Sammelshawl drapirt hatte. Mit silbernen Buchstaben war auf dem unteren Rande der Name verzeichnet: Eoriolan." Eine Minute oder länger stand Brandes und schaute unverwandt auf das Bild. Der Goldfuchs neigte den Kopf leicht zur. Seite und schaute sei nem Herrn entgegen. Eoriolan," Auf den vier Füßen dieses Pferdes ruhte Brandes' Zukunft! Auf einem Thiere, das ein Straucheln, eine Krankheit, eine Erkältung, ein Nichts am Derby - Tage außer Gefecht setzen konnte. Vielleicht würde der Jockey schlecht reiten, oder der Ablauf gelang nicht recht, oder Eoriolan" hatte einen launischen Tag, oder schließlich und was vor allem! ein anderes Pferd lief besser, schneller (zum Beispiel das Pferd - dieses Kalm!), ja dann war Georg Brandes ein ruinirter Mann. Von fern her klang Gläserklingen und Lachen, Brandes rührte sich nicht. Dann neigte er sich vor und blickte schärfer auf das Bild. Dem Auge d;3 Kenners entging nicht, daß der Rücken des Pferdes verhältnißmäßig lang erschien, schlecht geschlossen, wie man sagt. er erschrak. Sah Eoriolan wirklich so aus oder hatte nuv der Maler falsch gesehen? Nein: der Maler hatte sich geirrt, das war ja selbstverständlich. Er wurde wieder ruhiger, aber ev konnte den Blick doch nicht von dem Bilde abwenden. Dann zogen, während das Auge nur noch mechanisch auf dem Porträt haftete, andere Gedanken durch seine Seele. Mochte das Pferd gewinnen und ein Abglanz .des einstigen Reichthums zu
rückkehren, das alte Gl'ück kam ja doch nie mehr. Heute, in wenig mehr als einer Stunde, zog Käthchen hinaus, und er war allein. Sie war das ein zige gewesen, was seine schöne kreolische Frau, seine über alles geliebte Frau, ihm auf Erden zurückgelassen hatte, und dieses süße, geliebte Mädchen durfte ein ruinirter, gebrochener Mensch ihm nehmen. Er stöhnte auf: Käthchen, ich lasse dich nicht!" Aber Käthchen gehörte ihm nicht mehr! Zu ihr! Er stand auf und ging durch die Reihe der Zimmer zurück. Als er aber an die Thür des Saales kam, durch deren Vorhänge das immer ungezwungenere Lachen der Gäste drang, hielt er an. Nein, nicht herein. Ich kann nicht hinein." Scheu wie ein Bettler stand er und horchte: Sprach da nicht Käthchen? Wieder ging er zurück und blieb vor dem Bilde'des Pferdes stehen. Der Rücken ist zu lang. Vielleicht hat der Malev recht." Er setzte sich und stützte den Kopf in die Hände. So saß er lange, und so fand ihn Käthchen. Papa?" - .Ja -?" Papa, bist du krank?" Nein." Du kamst nicht wieder. Du woll lest das Bild holen. Nicht wahr?" Ja, ganz recht. Komm, Käthchen, setze dich zu mir." Sie setzte sich auf seine Kniee und umarmte ihn. Lieber, lieber Papa." Mit übergroßer Kraft drängte e? seine Thränen zurück und versuchte, ruhig mit ihr-zu sprechen über die be vorstehende Reise und daß sie ihm oft schreiben sollte. Sie hatte die Arme um seinen Hals geschlungen, den Kopf an seine Brust aelehnt und saß ganz still, wie einst, da sie ein kleines Mädchen war. und Abends auf ihres Vaters Schooße einschlief. Aber es war kein kleines Ding mehr in kurzen Röcken, das man, ohne es aufzuwecken, in's Vettchen tragen kann, sondern ein junges Weib, dessen seidene Schleppe niederwallte und das nun fort gehen wollte für immer. Stunden später saß Brandes immer noch an dieser Stelle, Er, war ganz still im Hause, das Rollen der Wagen war draußen verhallt, die Gäste fort, Käthchen fort. Käthchen fort! lForlsegung folgt.) " , Zwei Gljrscigen. Humoreske von Jules Moinaux. I. Sie waren ihrer zwei, Malivoire und Polonceau. An dem einen Abend ohrfeigte der eine den andern, der ihm dafür am folgenden Tage den gleichen Liebesdienst erwies. Das scheint schwer begreiflich und doch war es nichts weiter als in Trick, sich bei den Damen beliebt zu machen. Malivoire hatte sich nämlich gesagt: Wie wär's, wenn ich den Herrn verfolgte, der die Damen verfolgt? Sobald eine von ihnen um Hilfe ruft, fliege ich herbei, ohrfeige den Herrn und gebe ihm meine Karte; darauf wird die zitternde Taube meinen Arm annehmen, ich werde mich am nächsten Tage nach ihrem Befinden erkundigen und die Intrigue ist eingefädelt!" Aber." überlegte . sich Malivoire weiter, ich würde dann aus den Duellen und Prügeleien ja gar nicht mehr herauskommen ... Ich brauche einen Freund, der sich die Ohrfeigen geben läßt . . . natürlich gegen Revanche." Und plötzlich kam ihm der Gedanke an Polonceau. Er unterbreitete diesem seinen Trick, der ihn ganz ausgezeichnet fand, und von diesem Tage an machten unsere beiden Freunde Eroberungen, indem sie sich gegenseitig Ohrfeigen versetzten. Schau mal an, welch hübsche Person," sagte Malivoire eines Abends, als an ihm die Reihe war, die verfolgte Unschuld zu beschirmen. Achtung! sie wendet sich dort der kleinen dunkeln Straße zu. Keine Katze zu sehen . . . der Mond verbirgt sein Licht ... der Teufel würde sich auf den Schwanz treten, so finster ist es. Alles begün stigt mich. Geh' Du der Dame nach; ich eile auf meinen Posten." Und Polonceau ging schnell in die bezeichnete Straße, aus der sich gleich darauf ein Wortwechsel vernehmen ließ. Lassen Sie mich!" rief die Dame; lassen Sie mich augenblicklich in Frieden!" Und fast in demselben Augenblick erschien sie hastig, um dem Frechling zu entschlüpfen, der ihr folgte. An's Werk!" sagte sich Malivoire; dann trat er schnell näher und rief: Was soll das heißen? Elender Bube!" Klatsch! klatsch! Darauf fügte er hinzu; Hier ist meine Karte, mein Herr!" Doch er blieb entsetzt stehen . . . Herrgott, das war ja gar nicht Polon ceau! Indessen, er hatte keine Zeit, sich zu fassen, da die Dame sich seines Armes bemächtigte und zu ihm sagte: Ich danke Ihnen, mein Herr, führen Sie mich bitte zu einem Wagen!" Damit zog sie ihren verdutzten Vertheidiger fort. In diesem Augenblick erschien Polonceau sehr neugierig auf der Bildfläche; er hatte das Schreien der Dame, dann die Worte seines Freundes dann das Geräusch zweier Ohrfeigen vernommen und sagte sich nun: Malivoire hat sich geirrt . . . wer zum Teufel hat denn da für mich die Ohrfeigen bekommen?Ah, da ist ja der Herr?" fügt: er hinzu, als er das Opfer des Irrthums, noch unbeweglich vor Verblüf sung, dastehen sah. Der Herr, der ihn ebenfalls bemerkte, trat auf ihn zu und sagte: Mein Herr, ich bin der Gatte dieser Dame, mit der ich mich ein wenig zankte; da kam dieser Mensch, der meine Frau wobl kennen mufe. und
' ohrfeigte mich; doch ich hab? 'seine Karte, ich werde ihn anzeigen. Sie
lzaven den Angnss gesehen und lch bltte Sie. mir vor Gericht als Zeuge zu dienen." Nun stürzte der Gatte wüthend seiner Frau nach und Polonceau sagte sich: Also der Gatte!... Na, das ist ja 'ne nette Geschichte." II. Herr Dufourrö so hieß daZ Opfer dieser nächtlichen .Straßenscene hatte sich durch einen ausgedehnten Stockfischhandel 20,000 Francs Rente verdient und war von dem Tage an eifersüchtig geworden, da er sich in's Privatleben zurückgezogen hatte. Diese grundlose und alberne Eifersucht ärgerte seine Lebensgefährtin so sehr, daß Madame Dufourrö eines schönen Tages nach einer ehelichen Scene zu einer Verwandten übersiedelte. die von ihren Aerzten nach Nizza geschickt worden war und für dieDauer ihrer Abwesenheit ihre Wohnung und ihr Dienstmädchen ihrer Nichte zur Verfügung gestellt hatte. Nach diesem ihrem Domizil war die junge Frau unterwegs, als sie ihrem Gatten begegnete, und zwar gerade in dem Augenblick, als Polonceau den anaenehmen Schwerenöther spielen wollte. Nachdem sich dann die Dinge in der eben geschilderten Weise abgespielt hatten, hatte Don Juan Malivoire seinen Schützling zu einem Fiakerhalteplatz geführt. Die Dame, die sich in heftiger Aufregung befand, hatte sich darauf beschränkt, ihm zu danken, ohne ihn in ihre häuslichen Sorgen einzuweihen. Als sie einen Wagen gefunden, war sie schnell hineingeschlüpft, nachdem sie dem Kutscher ihre Adresse zugerufen, und Malivoire hatte sich diese Adresse, wie man sich wohl denken kann, genau gemerkt. Am nächsten Tage, gegen 2 Uhr, gerade als Madame DufourrS ausgehen wollte, ließ sich im Vorzimmer ein Wortwechsel hören, und obwohl das Dienstmädchen ihn zurückhalten wollte, drang der Besucher ein. Es war ihr Gatte. Sie hier, mein Herr?" rieftMadame Dufourrö indignirt. Ja. Madame, ich bin's! Sie fragen mich vielleicht, wie ich Ihren Zufluchtsort entdeckt habe? Nichts einfacher als das! Ich habe Sie gestern Abend verfolgt und Sie gerade in dem Augenblick erreicht, da Sie Ihrem galanten Ritter durch die Wagenthür ein paar Worte zuriefen. Ich habe mir die Nummer des Wagens gemerkt, so konnte ich sehr leicht den Kutscher wiederfinden und in Erfahrung bringen. wohin Sie sich geflüchtet haben." So? Und haben Sie diesen Herrn vielleicht auch um Erklärungen gebeten. den ich vorher nie yesehen und der sich nur zu meinem Ritter aufspielte, weil er glaubte, ein Unbekannter beleidige mich?" Wir werden ja sehen, ob sie ihn nicht kennt," dachte Dufourrö und .stellte seiner Frau eine Falle, in der er sich gleich darauf selbst fangen sollte. Die Erklärung," erwiderte er streng, hat heuteMorgen bereits stattgefunden, Madame, und in einem Degenstich geendet, der diesen Herrn Hoffentlich auf mehrere Monate an's Bett fesseln wird." Madame Dufourrä war verblüfft. Ihr Gatte setzte aus Liebe für sie sein Leben auf's Spiel? Das war etwas ganz Neues, und sie konnte eine leichte Regung der Bewunderung für diesen Mann, den sie so schwer verkannt hatte, nicht unterdrücken. Nun denn." sagte sie zu ihm, Sie haben sehr schlecht daran gethan: denn ich wiederhole Ihnen, ich kenne das Opfer Ihrer Wuth überhaupt nicht. und ein Brief, den ich heute Morgen an Tante Adelaide nach Nizza geschrieben und in dem ich ihr das Abenteuer von gestern Abend erzählt habe, liegt postfertig in meinemZimmer, ich werde ihn Ihnen geben. Sie werden ihn öffnen und von dem Inhalt Kenntniß nehmen." Madame Dufourrö verließ schnell das Zimmer, und Dufourr6 fragte sich verdutzt, ob er feine Frau wirklich in falschem Verdacht gehabt habe . . . In diesem Augenblick ließ sich ein Klingeln hören und Dufourrs. der seiner Frau folgen wollte, blieb stehen. O." sagte er sich, als er allein war, ich werde erfahren, wer dieser Besucher ist! ... ich werde die Eingangsthür verschließen, den Schlüssel in die Tasche stecken und er wird die Wobnung nur verlassen, wenn ich es will!" III. Der Herr, den man in den Salon geführt, trug den einen Arm 'in der Binde; es war Malivoire. Der Arm in der Binde gehörte zum Trick, wenn die muthmaßliche soziale Stellung der Beschützten diese Eomplikation erforderte. In diesem Fall macht sich ein Duell immer gut. Wer hat den Degenstoß erhalten? Naturlich der edle Ritter. Er kommt also zu der Dame. denArm in einer schwarzen Binde. So etwas verfehlt nie seine Wirkung. Madame Dufourrö trat eilig ein und sagte mit erregter Stimme: Sie. mein Herr! Oh. Gott sei gelobt. Ihre Wunde ist weniger ernst, als man mir gesagt hatte." Malivoire war verblüfft und stotterte: Man hat Ihnen gesagt . . .?" Ja. Ihr Gegner selbst sagte es mir." Das ist gelungen!" dachte er bei sich, und fragte dann: Also ... Sie kennen . . . meinen Gegner?" Gewiß, mein Herr, es ist ja mein Gattes. Wie! ... der Herr, den ich gestern . . ." War mein Gatte!" In diesem Augenblick ließ sich im Vorzimmer die Stimme Dusourrö's hören, der sich mit dem Dienstmädchen zankte. Er!" rief Madame Dufourrö entsekt. .wenn er Sie diesmalbier findet.
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Ihre königl. Hoheit Die Prinzessin von.Waleö, bestellt JOHANN HOFF'S flüssiges Malz.Extraft von Johann Soff' Depot in London. Marlborouah bout, 6. SU). Bitte senden Sie gefälligst sobald wie möglich für den Gebrauch von Ihrer königl. Ooheit. derVrin,ejstnvon Wale, seckS Duvend von Johann äosf'l ftüjst pfin Malzextrakt und geben Sie dem Ueberbringer diese zwei Flaschen zum sofortigen Gebrauch mit. Jodn GwiNkm, Kellermann Ihrer königl. Hoheit. Johann flüssige MalzVrtrakt macht Fleisch und Blut. , thu Dutzend Flaschen enthalten mehr Nährstoff al ein Faß Bier. " Johann Hofs, Berlin, Neue Wilhelm Str.. No. I. ,. 38. Rue de l'lkchiaui. New Jork, 156 Frankli Str. 3i wird er Sie . . . und mich . . . Gehen Sie, gehen Sie!" Aber mit Vergnügen, Madame!" beeilte sich Malivoire zu versichern, dem die Situation unbehaglich wurde. Wo ist denn der Ausgang, bitte?" Hier entlang. Sie gehen durch's Speisezimmer, das auf den Vorplatz hinausführt!" Sie stieß ihn schnell hinaus; es war die höchste Zeit, denn Dufourr6 trat ein. Madame," sagte er, soeben war ein Mann bei Ihnen; leugnen Sie nicht! Uebrigens kann er nicht hinaus. ich habe die Eingangsthür verschlössen, hier ist der Schlüssel und ich werde . . ." Madame Dufourr6 hielt ihn zurück und flüsterte: Sie wären also feige genug, einen Gegner zu schlagen, der außer Stande ist. sich zu vertheidigen, da Sie ihn vor wenig Stunden im Duell verwundet haben?" Wie!" rief Dufourrs verblüfft, der Mann, der sich hier befindet, ist . . ." Ihr Gegner. Er wollte sich, trotzdem er den Arm in der Binde trägt, nach meinem Befinden erkundigen, der einfache Höflichkeitsbesuch eines wohlerzogenen Mannes, dess en Namen ich aus seiner Karte erfahren habe, verstehen Sie?" 5ufourr6 las und stellte alsdann folgende Betrachtung an: Demnach ist dieser Don Quixote. von gestern Abend nur ein falscher Ritter, der durch eine angebliche Verwundung meine Frau zu rühren dachte." Nun, sind Sie jetzt überzeugt?" fragte Madame DufourrS. Herr Dufourr6 antwortete nicht; er unterzog sich einer bei ihm seltenen Arbeit: er dachte nach. Nun, sagt Ihnen dieser Brief etwa noch nicht genug?" fuhr seine Gattin ungeduldig fort; nun gut,so werde ich Ihren Gegner von dem Dienstmädchen rufen lassen." Damit wandte sie sich dem Klingelzuge zu. Nein, nein." rief Dufourr6 lebhaft, ich glaube Dir. liebes Kind, ich werde diesem Herrn selbst die Thüre öffnen." Doch ehe er dazu kam. erschien Maliviore selbst. Da er die Thür verschlössen gesunden hatte, glaubte er sich getäuscht zu haben und suchte den Ausgang anderswo. Dabei hatte er aber den rechten Arm aus der Schlinge gezogen, um die Klinke niederzudrücken. O verteufelt," rief er aus, als er das Ehepaar erblickte; dabei verlor er vollends die Fassung, steckte den Arm schnell wieder in die Binde, aber in der Eile diesmal den linken. Dufourr ging auf ihn zu und sagte: Bitte, treten Sie nur näher, mein Herr, das Mißverständniß ist bereits aufgeklärt." Darauf fügte er mit leiser Stimme rasch hinzu: Ich habe Ihnen einen Degenstoß versetzt! Sie habin ihn bekommen; kein Wort; Lassen wir die Dinge, wie sie sind." Auf die Bitte der Madame Dufourrö erzählte Malivoire fein Abenteuer vom vorigen Tage; es stimmte genau mit dem Bericht des Briefes überein. Und diesem Ehrenmann wollten Sie das Leben rauben!" sagte die gekränke Unschuld. Es ist Ihnen zwar nicht gelungen, gleichwohl ist dieser tapfere Mann durch Sie am Arme verwundet, und zwar gerade an dem, der für ihn der wichtigste ist." Dabei deutete sie auf den Arm des angeblich Verwundeten und stieß einen Ruf der Ueberraschung aus. Die beiden Männer sahen sie an, ohne zu begreifen. Aber jetzt tragen Sie ja . . . Ihren linken Arm in der Binde!" saate sie. Ei verflucht!" murmelte Malivoire erschrocken, und stammelte dann: Allerdings, Madame, am linken Arm bin ich ja doch auch . . ." Ja, gewiß," beeilte sich Herr Dufourrö auf ein Zeichen Malivoires hinzuzufügen, am linken Arm ist er doch auch ..." ' Das ist aber merkwürdig," meinte Madame Dufourr6. ich hatte doch ganz deutlich gesehen . . ." Aber Malivoire ließ sich auf keine wettere Debatte mehr ein. Er empfahl sich auf's Höflichste und verschwand dsnn so rasch er konnte. ... Stoßseufzer. Pantoffel Held (als nach kaum verhalltem Rollen des Donners die Frau zu zanken be ginnt): Eine schreckliche Jahreszeit ist doch 'der Sommer da kommt.'man aus den Gewittern gar nicht heraus ! ?
Ein bekannter Zahnarzt in London hat ein vollkommenes Gebiß für seinen. Hund angefertigt. Dieser, nicht mehr in jugendlichem Alter stehend, hatte den größten Theil seiner Hundszähne" eingebüßt und es blieben ibm nur ein bis zwei Backen-
zähne in schlechtem Zustande. Nachdem der Zahnarzt das Thier chloroformirt und an seinen Kiefern Maß genommen hatte, fertigte er selbst die 24 nöthigen ayne an, setzte sie aus Platin und brachte den Apparat an seine Stelle. Der Hund erhob zuerst auf feine Weise mj(rt(s. m tl.tlt C r iii4.uu ycijcii uaa vcciß, oas !ym unbequem vorkam, aber bald, nach verlaus emer Woche, hatte er sich voll kommen daran gewöhnt. Dieser Hund erregie aus ver letzten Hunde - Ausstelluna in London beareiflickes Aufs, hen. Vielleicht bekommen wir auch oatv emen rayllopstgen Assen mit Perrücke und eine kurzsichtige Katze mit rme zu jeoi. Die größte Schnarcherin der Weltstadt London ist unzweifelhaft das Dienstmädchen Mary Jane Ship. Mary erschien in diesen Tagen vor dem Grasschastsgenchte in Westminister, um einen Gasthofswirth in Kensington auf Zahlung eines halben Monatslohns statt Kündigung einzuklagen. Der Mann hatte sie nach zweitägigem Dienste wegen ihres dröhnend?nSchnarchens an die Luft gesetzt. Während der ersten Nacht hatten die beiden andern Mägde, die mit Mary Jane das Schlafzimmer theilten, wenigstens in den Perioden, wo sie piano und pianissimo schnarchte hier und da eine halbe Stunde Schlaf erhascht, in der zweiten jedoch brach das Talent, das sich in der Stille gebildet, siegreich und überwältigend durch. Mary Jane Ship schnarchte, daß die Wände zitterten. Sie schnarchte unbewußt ihre beiden Eolleginnen zur Kammer hinaus. Die beide nahmen zuletzt scheltend und verzweifelnd ihr Bettzeug und ergriffen die Flucht nach einem entlegenen Hausgang und in die Küche. Am nächsten Morgen drohte der Ausstand, und der Herbergsvater empfahl der Schnarcherin, nach Hause ode: sonstwohin zurückzukehren, wo man ar ihr kräftiges Organ mehr gewöhnt sei. Der Richter erkannte die Nothlage dtt Mannes an, ließ übermäßiges Schnar. chen in einem Gasthofe als unzulässig. als nächtliche Ruhestörung oder groben Unfug gelten und wies Mary Jane Ship mit ihrer Klage ab, allerdings ohne sie zur Tragung der Kosten zu verurtheilen. Gin Unfehlbares Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit deö be, rühmten Dr. Bull'S Husten Sprup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin verfuchen. "Ich gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup feit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkältung und Hals-Leidcn und fand ihn ein auögezeichnetes Mittel." Frau D.T.Elarke, 163CongreßEtr.,Cleveland,O. Dr. Bull's Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der ächte Dr. Bull's Husten Syrup giebt immer ufriedensteUende Resultate. JS-rfzImXz rlrlr?lg -rß lü Jl fTWf 33 1 Uv Ifc H ijl ff m nas perfekteste Kugellager, das noch ffi CI in .in.m 9X fe ,m VX 1(7 lil je in einem Rad w ix und die einzige bis jetzt perfekt geschnittene Kurbel de find.t sich in den WclrLIsK I $50 Ä DaS schöne Waverley j : Katalog frei! HI ; Indiana Bicycle Co. h Jndlanapsli, Ind. 11 UMLniTZlZTlXl7?lMxtIX ?W Aergert Dich Dein Auge ko reibe e nicht an, und werfe e lcht don Dir sonder wende Dich a -;,z--.Kri-s a OPtIw ANÖ. 30 1 MU niu mm rij-nttfsvy o " j. j n. r vrl50 K9E2. INDIANAP0U3-IKD. an Dir für Deine ge da nöthige la inferttgt. öaftttchege werde schmerzlo eingesetzt. Grillen erde ach de defte Vkitdod de ge aiaafet. mMV. !! H.i A. L. Lockridge. Eigenthümer. Jce Cream jeder Art. Telephon 1765. 12, 1 und 10 Caü Str., efttllunae erd roxt ach jüLta 'tdeile hti tdt ab,ltfnt. gTIrfa Das Deutsch'Amerilanische eriilsbuieau 1 Uotoriat von H. MAHOKWORTH, 522 Vine St , Cincinnati, 0., ist anerkannt das älteste, weitverbrei.teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versickert sein, daß die kleinsten, wie die grötzten - vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntniß prompt und geroifferchaft n ledigt werden. . tssizill,Ltft, : vermiester Erben t kd dchtktltch'i diese SUtti erstatt.
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