Indiana Tribüne, Volume 21, Number 211, Indianapolis, Marion County, 19 April 1898 — Page 2

Zttdwna Teivüne.

- (Erfitu! - ud sorntas?. rietZzliche.TrtSSne' kostet durch len Tilget 1 VtntX per Woche, die eonntaaS.Xri9fiae"9 ixtJ per Woche. Leide ittstsrm 15 Sents 55 Cents per X?xct. per yeft inhali bei tb geschickt Ix ,raZSez5hlg f p fJar. vffte,t 10 OKd VlsSsma OtrsZt. Indianapolis, Ind., 19 April 1893 Unser? Zcriväzt mit tsn TonS. Zu gegenwärtiger Zeit lohnt sich eine, wenigstens flüchtige Musterung der Verträge, welch zwischen den Ver. Staaten und Spanien im Laufe bei Zeit abgeschlossen worden sind und von denen mindestens einer bei den jetzigen Verwickelungen eine große praktische Bedeutung erlangen kann. Im Ganzen sind sechs Verträge oder Conventionen zwischen unserem Lande und Spanien abgeschlossen worden. Aber nur zwei derselben waren ftän dige Verträge; die übrigen bezogen sich lediglich auf die Schlichtung ganz bestimmte: Angelegenheiten, und ihre (Iiiltigkeit erlosch daher, sobald diese Schlichtung erfolgt war. Es handeln sich dabei durchweg um gewisse gtle gütliche Grenzstreitigkeiten sowie u:r gelegentliche Schadenersatz - Fordcrun. gen. Der Vertrag, welcher die Grundla aller dauernden Beziehungen zwischc'. unserer und' der spanischen Regierung bildete, wurde am 27. October 179 abgeschlossen und am 2. August 179'. proclamirt. Wie in dem betreffender -Schriftstück wörtlich gesagt ist, be. zwcSte der Vertrag eiin festen rntf unverletzlichen - Frieden". Das ver hinderte freilich nicht, daß die beid:i Länder seitdem stets größere oder geringere Zwistigkeiten miteinander hat ten! Doch das kann man schließlich von den meisten Friedensverträgen in der Geschichte der Völker mehr oder weniger sagen. Bei der Verhandlung dieses Verträges war zunächst die Bestimmung der Grenze zwischen den beiden Ländern zu erörtern. Denn Spanien besaß damals Florida und Louisiana, und zu letzterem gehörte ein weit größeres Gebiet, als heute der Staat Louisiana umfaßt. Des Weiteren mußte noch eine ganze Reihe anderer Angelegenheiten geregelt werden, z. B. die Controlle über die Indianer in den beiderseitigen Besitzungen die Verfü aung über persönliches Eigenthum, Freiheit des Händelsverkehrs, PaßAngelegenheiten u. f. w. Von besonderer Wichtigkeit unter den gegenwärtigen Verhältnissen erscheint der Art. 6 dieses Vertrags. Es wird darin verfügt, daß jede der beiden Nationen die Fahrzeuge und andere Effekten, welch den Bürgern oder Unterthanen der anderen Nation gehören, zur See und zu Lande beschützen soll, soweit sie überhaupt unter ihre Zuständigkeit komn en. Man möchte darnach annehmen, daß darin 'auch Schutz gegen eine etwaige Zerstörung eines Schiffes der einen Nation durch Angehörige der anderen Nation in Friedenszeiten, oder entsprechende nachherige Schadloshaltung, Inbegriffen- sei. Wie indeß aus den unmittelbar folgenden Worten hervorgeht, ist ein ..solcher Fall gar nicht in's Auge gefaßt. TXnn es heißt da blos: Und soll alle ihre Bemühungen aufbieten, etwaige weggenommene Schiffe und Effekten innerhalb der Zuständigkeit Grenzen wiederzuerlangen und den rechtmätzigen Eigenthümern zurückgeben zu lassen." An einen Fall, wie es derjenige des JUJame" wenigstens nach der amerikanischen offiziellen Darstellung ist. .dachte der Entwerfer des Vertrages offenbar überhaupt nicht. Natürlich waren auch keine Unfälle" dabei in Betracht gezogen. Bezüglich der Unfälle ist übrigens in einem anderen Artikel des Vertrages verfügt, daß die Angehörigen jeder der beiden Nationen im Falle der Verunglückung von Schiffen der anderen Nation innerhalb der Zuständigkeits - Grenzen ganz denselben Beistand leisten sollten, wie sie ihren eigenen Landsleuten leisten würden, und bei financiellen Forderungen in Verbindung damit nicht mehr beansprucht werden dürfe, als den eigenen Leuten berechnet würde. Von einer anderen wichtigen Bestimmung dieses Vertrages braucht hier nur erwähnungsweise die Rede zu sein, da in den letzten zwei Jahren be'. vielen Anlässen auf sie hingewieser worden ist: nämlich hinsichtlich Ge Währleistung eines ordentlichen Gerichtsverfahrens gegenüber verhafteten Angehörigen der anderen Nation. Wohl das meiste Interesse aber hat gegenwärtig eine andere Klausel dieses kttäges, welche Bestimmungen für den Fall trifft, daß trotz des unverletzlichen" Friedens ein Krieg zwischen den beiden Nationen, ausbreche. Diese Klausel lautet in ihrem Haupt theil: Es ist hiermit vereinbart, daß; wenn ein Krieg zwischen den beiden besagten Ländern ausbricht, den Handelstreibenden jeder der beiden Nationen auf dem Gebiet der anderen Nation ein Jahr Zeit gegeben werden soll . nach der Proclamirung des Krieg?s ihre Güter und Waaren zusammenzuholen und fortzubefördern? und wenn ihnen in diesem Zeitraum etwas genommen wird oder ihnen irgend welche Schädigung von der anderen Macht oder dem Volk oder Volks-An-aehöria:n widerfährt, so soll von der Regierung volle Genugthuung dafür geleistet werden. Das ist hübsch gesagt. -Kaum irgend Je7nand erwartet, daß ein slcherKrieg '.in Jahr dauert, geschweige denn' länger, und demnach ist etne Durchführung dieser Bestimmung in ihrem positwen Theil überhaupt ausgeschlossen. Der einzige sonstige ständige Vertrag zwischen den beiden Ländern, vom Jahre 1877, bezieht sich auf die Aus. licferuug entwiHter Verbrecher.

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Schulwesen im Aztekenland. Vielleicht kann die jetzige außervolitische Krise so ganz nebenbei auch dazu beitragen, den Anglo - Amerikaner etwas besser mit den Verhältnissen in den spanisch - amerikanischen RepubliUn bekannt zu machen, welche südwärts von der unseligen Hausen und keineswegs in jeder Beziehung solche Lumpenstaaten sind, wie er glaubt. Der Amerikaner ist außerordentlich siolz auf sein öffentliches Schulwesen und findet es vielleicht ganz wide-rsin-nig oder possenhaft, wenn Jemand einen Vergleich zwischen diesem und dem mezicanischen Schulwesen zu ziehen wagt. Indeß ist der mehrerwähnte Amerikaner Charles F. Lummis, welcher sich u. A. durch seine Schilderungen des Eingeborenen - Lebens in Arizona, New Mexico und Mexico einen Namen gemacht hat, in einer neuerlichen interessanten Arbeit über die EntWickelung der Azteken - Republik unter der Diaz'schen Verwaltung zu dem Schluß gekommen, daß das dortige öffentliche Schulwesen, verhältn i ß m a ß i g betrachtet, sich nicht nur mit dem unserigen messen könne, sondern Einiges vor diesem voraus habe. U. A. hebt er hervor, daß heutzutage in Mexico in jedem Dorf von auch nur 100 Seelen eine tüchtige Volksschule bestehe, und in jedem einzelnen' der mexicanischen Staaten eine gründliche Normalbildung- erlangbar sei. Ferner rühmte er, daß (im Gegensatz zu dem einsprachigen Erziehungssystem bei uns, welches' von Vielen geradezu fanatisch vertheidigt wird) in Mexico jedes 'Kind gegenwärtig gelehrt wird, sowohl Englisch wie Spanisch zu sprechen. Endlich preist er die Hinwegsetzung über Rassen - Vorurtheile. Wenn man sich in unserem Lande sagt er. Tecumseh oder Siiting Bull als Staats Gouverneure vorstellen sollte ' vom Präsidentenamt ganz abgesehen so würde das wohl den Meisten geradezu wie Tollhäuslerei erscheinen. Aber ähnliche Beispiele auö Mexico ließen sich eine ganze Reihe anführen. Man kann sich wundern, daß noch nicht mehr Schwarze und Rothe von unserm Land nach Mexico gegangen sind.Kunst des Wassert rinkenS. Es möchte Manche geben, denen eS zwar noch begreiflich erschiene, daß man z. V. Anweisungen gibt, wie der Wein m zweckmäßigsten getrunken wird, denen es aber fast absurd vorkommt Lehren für das Wassertrinkcn zu geben! Sagt doch ein neuerer deutscher Dichter so schön: Der ist nicht werth des Weines, Der ihn wie Wasser trinkt," woraus man schon allein annehmen könnte, daß das Letztere gar keine Kunst ist. Und doch gibt es, wie eine unserer ärztlichen Familien-Zeitfchriften auseinandersetzt. nicht sehr viele Menschenlinder, welche den Werth des Wassers als Getränk wirklich zu würdigen und es so zu trinken wissen, daß sie den größten Vortheil davon haben. ' Wenn z. B. ein Pint kaltes Wasser in einem Zug. oder in nur zwei Zügen mit kurzer Zwischenpause getrunken wird, so stellen, sich wesentlich andere Ergebnisse ein, als sie bei allmäligem Schlürfen derselben Wassermenge erfolgt wären, auch ganz abgesehen von der zu raschen Abkühlung. Das Schlürfen bildet ein mächtiges Anregungsmittel für den Blut - Umlauf, das gewöhnliche Trinken aber so gut wie gar nicht. Beim Schlürfen ziebt sich der Herzmuskel viel rascher zusam men, der Puls schlägt rascher, und der Blutumlauf in verschiedenen Theil?n des Körpers wird dementsprechend erhöht. Außerdem wird der Druck, unter welchem die Ausscheidung von Galle stattfindet, beim Schlürfen der Flüssigkeit gehoben.Manchen mag es unglaublich vorkommen, aber es ist eine Thatsache: Daß ein Glas kaltes Wasser, wenn es langsam geschlürft wird, eine Zeit lang eine größere Beschleunigung des Pulsschlages hervorbringt, als ein Glas Wein oder noch stärkeres Getränke, das auf einen Zug hinuntergestürzt wird. Auch ist es noch erwähnenswerth, daß das Schlürfen von kaltem Wasser oft geeignet ist, die Begierde nach etwas Alkoholischem bei Solchen, die gerne zu viel von diesem genießen und von diesem Uebermaß abkommen wollen, zu lindern. - Ohne Schutz gegen Spione! Ohne Zweifel eine der interessantesten Fragen, welche sich in Verbindung mit den jetzigen außerpolitischen VerWickelungen unseres Landes auswerfen, ist auch die Spionenfrage und ihre fernere Behandlung durch unsere aesetzgeberischen und ausübenden BeHorden. Man darf sich 'auf eine bedeutende Anzahl Spione und Solcher, die für Spionierdienste zu haben sind, in den Ver. Staaten gefaßt machen, schon wegen des bedeutenden Procentsatzes spa. nischer Bevölkerung in vielen. Theilen der Union. Was kann nun von den Behörden officiell gegenüber der Spio. nage gethan werden? Außerordentlich wenig! In Friedens zeiten, und sogar unmittelbar vor demAusbruch von Feindseligkeiten, gibt eö in den Ver. Staaten überhaupt gar keine Möglichkeit, gegen Spione vorzugehen; an gesetzlichen Bestimmungen hierüber fehlt es wenig. stenZ gänzlich. So lange nicht thatsachlich der Krieg erklärt ist, kann niemals bei unö ein Civilist unter irgend welchen Umständen unter die Jurisdiction von Kriegsgerichten gebracht werden; die bürgerlichen Gerichte und Behörden aber können Spionen erst recht nichts anhaben. Es gibt bei uns keine Bestimmung hinsichtlich Bestrafung eines Civilisten, welcher z. 3; dabei ertappt wird, wie er sich Notizen und Zeichnungen über Mi-litär-und Flotten - Vertheidigung Vorkehrungen der 2kr. Staaten macht, oder welchem eS irgendwie, unter Mit. I lilfe Anderer, celunatn ist. fi in den

Besitz werthvoller Geheimnisse in Verbindung mit dem amerikanischen Heer, der Flotte und den Befestigungen zu setzen, d. h., so lange nicht thatsächlich daö Kriegsrecht im Lande herrscht. In dieser Beziehung stehen die Ver. Staaten beinahe einzig da. Unter den wichtigeren Mächten der alten Welt hat keine einzige, nicht einmal England, es verabsäumt, Gesetze zur Bestrafung Solcher zu erlassen, tvelche sich das Ergattern und Verrathen von StaatsgeHeimnissen zur Aufgabe machen. Bei uns dagegen waren solche Dinge seit langen Jahren überhaupt nur in ziemlich beschränktem Sinne des Wortes Geheimnisse". Nicht Wenige in unserem Lande scheinen noch immer zu glauben, daß gerade die Spionage das einzige Vergehen sei, wegen dessen ein Civilist, auch ohne Kriegsrecht - Proklamation, kriegsgerichtlich abgeurtheilt werden könne. Das ist aber, wie gesagt, ein entschiedener Irrthum. Machen wir uns das noch ein wenig näher klar. Angenommen, -ein Spanier oder irgend Jemand sonst und wäre es sogar ein amerikanischer Bürger würde innerhalb der Besestigungs - Linicn von Sandy Hook mit Zeichnungen oder Photographien jener Vertheidigungs - Vorkehrungen in der Tcsche angetroffen, so könnte er weder eingesteckt, noch irgend einer gesetzlichen Form von Bestrafung unterworfen werden. Höchstens kann er, falls er nämlich kein amerikanischer Bürger ist. ausgewiesen werden; aber was hätte eine solche Ausweisung zu bedeuten? Man müßte ihn in das Ausland abschieben, wo er von der erlangten Auskunft gerade den gewünschten Gebrauch bei der feindlichen Macht oder bei irgend einer Macht, in deren Dienst er steht, machen kann! Und wäre er ein Amerikaner, gleichviel ob ein eingeborener oder ein naturalisirter, so ließe sich absolut nichts mit ihm anfangen, außer im Kriege selbst. Ja durch seine Haftnahme würden sich die Behörden einer Verfolgung in amerikanischen Gerichtshöfen wegen ungesetzlicher Einkerkerung aussetzen; obwohl sich kaum ein amerikanisches Geschworenen-Col-legium finden würde, welches unter solchen Umständen die Behörden verurtheilte, so ist doch nicht zu bezweifjln. daß jeder bürgerliche Gerichtshof, welcher den Fall lediglich von technischen Gesichtspunkten aus behandelte, ein Urtheil zu Gunsten des Spions abgeben müßte. Darüber könnte nicht der mindeste juristische Streit bestehen. Aber das ist noch nicht Alles! Sogar im Kriege selb st kann ein Vorgehen gegen Solche, welche auf der Erlangung oder Vermittlung von Auskunft für den Feind ertappt werden, vielfach gesetzlich angefochten werden. Wenn natürlich die Spione innerhalb der Linien eines Forts oder Arsenals entdeckt und durch Heeres- oder Flotten - Angehörige festgenommen werden sollten, so fielen sie Zweifelsohne unter die Zuständigkeit des Kriegsgerichts, und dieses hätte ein vollkommenes Recht, die Todesstrafe über sie zu verhängen. Sollte aber z. B. die Polizei in Gotham entd?ckcn, daß irgend ein Bewohner der Stadt (Fremder sowohl, wie Bürger) wichtige Auskunft an den Feind vermittelt, dann ist es unter den bisherigen Verhältnissen zweifelhaft genug, ob ein solcher Fall unter die Zuständigkeit von Militärgerichten käme, und die einzige sonstige Manier, solcher Spionage beizukommen, bestände darin, daß der Präsident eine Außerkraftsetzung des HabeascorpusGesetzes und eine Einsperrung solcher Individuen, vielleicht bis zum Ende des Krieges, verfügte. Von dieser Befugniß hat auch Lincoln in der Vürgerkrieg - Zeit bezüglich gewisser Vürger des Nordens Gebrauch gemacht, welche für ihre praktische Sympathie mit der südlichen Conföderation be kannt waren. Indeß ist dies eine reckt beschwerkZche und vom juristischen Standpunkte c:us sehr unbefriedigende Art, Verrätherei zu verhindern, und höchst wahrrj..Xrlj. . n jt l t m

x,zy.nu) nn na? oie wer. slaaren rüher oder später gezwungen sehen, trenge Strafen über Landesverrätherei und Spionage zu verhängen, Begriffe, welche bis jetzt gar nicht im Wörterbuche unserer Bundesgesetze vorkommen, und darüber auch außerhalb der Kriegszeiten durch gewöhnliche Criminalgerichte aburtheilen zu lassen. Die Goldene Hand". Jn Rykowfkaja (einer im Innern SsachalinS gelegenen Sation) lebt die merkwürdigste Strafgefangene Sfachalins. Sophie Bloefsstein, deren Lebensschicksalc an Verbrecher-Roman-tik ein übervolles Maß darbieten. In Rußland ist sie als die Goldene Hand- in Gesängen und Büchern wie eine Heldin verherrlicht worden. Ihre Herkunft und Jugend sind in den Nebel des Geheimnisses gehüllt, aber ihre spätere Laufbahn hat das helle Licht der Oeffentlichkeit grell beleuchtet. In London. Paris, Wien und Petersburg spielte sie mit wahnsinniger Verschwendung theils die Rolle einer Königin der leichtfertigen Kreise, theils die der kühnsten und erfolgreichsten Hochstaplerin ihrer Zeit, bis das Verhängniß auch sie in den Abgrund stürzte. Aber die Art, wie sie zum Sturz kam, war ihres Rufes würdig. Zur Zeit, als sich der verstorbene Schah von Persien während seiner zweiten europäischen Reise in Petersburg befand, gelang es Sophie Bloefsstein, seine Gunst zu erlangen. Darauf baute die hochstaplerin den verwegenen Plan auf, Nasreddin eines Theiles seines Diamantenschmuckes zu berauben. Das Glück schien ihr dabei hilfreiche Hand leisten zu wollen, denn eö wurde ihr gestattet, ihren Salonwagen an den Sonderzug der persischen Majestät anhängen zu lassen. Goldene Hand- ließ sich diesmal jedoch ertappen, und die Folge war, daß Sophie Bloefsstein die unfreiwillige Reise nach Ost-Sibirien antreten mußte. Sobald sie sich hier 'einer gewissen Freiheit erfreute, fetzte sie

sieh an v:e Splye' emer' zanve von Räubern und Mördern, bis man sie in Ketten nach der Alexandrowsstation auf Ssachalin überführte. Hier versuchte sie zwei Mal m entfliehen, so daß sie den Weitermarsch nach der Binnenstation antreten mußte, wo ich sie besuchte. Ohne besondere Bewachung bewohnt sie in der Rykowskaja eine eigene Hütte und verdient sich ir:n Lebensunterhalt mit einem Eier- undGemüsehandel. Mit unbefangenerFreundlichkeit empfing sie seiner Zeit den Reisenden deWindt auf ihrer Schwelle, setzte ihm Kwas- vor und erzählte dem Reisenden, abwechselnd in fließentcrn Deutsch und Französisch. Manches aus ihrer abenteuerlichen Vergangenheit, indem sie hinzufügte, daß sie jetzt keinen andern Wunsch mehr habe, als den, in Rykowskaja ihre Tage in Frieden zu beschließen. Die söjwarzo zkerie. Von I. Ruby. ..Die Heldin meiner Geschichte," sagte der Juwelenhändler, indem er sich eine Cigarette anzündete, ist eine Perle, und zwar eine tiefschwarze Perle von überraschender Größe und seltenem Glanz. Ihre Kostbarkeit läßt sich schwer in Ziffern ausdrücken." Es sind nun gerade zwanzig Jahre her. da trat eines Morgens ein junges Mädchen in einen großen Juwelenladen in der Hartenstraße zu Pest. Ihre Kleider waren seltsam ungeschickt angefertigt, auf dem Kopfe trug sie einen Hut von schreienden Farben, in der Hand einen großgeblümten Sonnenschirm aus alter, vergilbter Seide. Man merkte dem Mädchen auf zehn Schritte die Landpomeranze- an. Mochte wohl irgend ein kleines Silberarmband mit dem emaillirten Worte Souvenir" als Andenken an die Reise nach der Hauptstadt kaufen wollen oder dergleichen. Sie sah so simpel aus trotz ihrer hübschen schwarzen Augen und der Grübchen in dem rothbackigen Gesichte, daß sich weder der Chef noch sein Commis veranlaßt fühlten, ihr auch nur einen Sitz anzubieten. Das junge Mädchen fchien aber diese Mißachtung gar nicht zu bemerken, ließ sich ruhig in dem kleinen rothfammetnen Fauteuil nieder, welcher für die noblen Kunden des Ladens in Bereitschaft stand, kramte dann in ihrem Gretchentäschchen herum und zog schließlich einen sorgsam in Seidenpapier gehüllten Gegenstand von dort hervor. Langsam schälte sie diesen Gegenstand heraus, winkte dann den Chef der Firma näher und hielt ihm zwischen Daumen und Zeigefinger ein großes, rundes Etwas entgegen. Was ist das werth?- fragte sie mit jugendlich melodischer Stimme. 'Der Juwelier nahm den Gegenstand, sichtlich gespannt, aus der Hand der Fremden. Es war die erwähnte Perle, von einer Pracht und Schönheit, daß der Mann seinen Augen kaum traute. An einem Punkte hatte sie einen kaum merklichen Defekt. Der mochte wohl von einer Spange oder Schlinge herrühren, aus welcher die Perle genommen war. Die Perle Hai einen Fehler." sagte der Juwelier. So!- sagte die Fremde gedehnt, indem sie sich vorbeugte, um die kleine Verletzung des Kleinods zu betrachten. Der Juwelier faßte das Mädchen genau in's Auge. Ihr Erstaunen war ganz ausrichtig, nicht die geringste Heuchelei lag darin. Sie war keine Kennerin. Woher haben Sie die Perle?" fragte nun der Mann. Das ist wohl gleichgiltig," erwibette das junge Mädchen lächelnd. Uebriqens ich bin Besitzerin eines kleinen Pfandleihgeschäfts in der Provinz. das. ich von meinem Vater geerbt habe. Eine hohe Herrschaft will den Schmuck bei mir versetzen. Sie verlangt viel dafür. Sag? Sie mir. was die Perle werth ist. und ich will Sie für Ihre Mühe bezahlen." Ich kann die Perle nicht schätzen," sagte der Juwelier, indem er sie bewundernd betrachtete. Warum nicht? Warum können Sie die Perle nicht schätzen?- fragte das Mädchen ein wenig ärgerlich. Ich will Sie ja für Ihre Mühe entschädi-gen!-Gut. gut." beeilte sich der Mann begütigend zu sagen. Ich wollte damit nur andeuten, daß die Perle unschätzbar, weil sie sehr selten ist.DaS junge Mädchen überlegte einen Augenblick, indem es den Mann prü send betrachtete. Dann fragte es: Kann ich darauf zweitausend Gulden leihen?Unbedingt." Und .Auch.Und zehntausend?- - Der Juwelier nickte lächelnd mit dem Kopfe. Der Provinzschönen war ganz heiß geworden und sie fuhr sich mit ihrem Tüchelchen über das Gesicht. Ihre Augen' funkelten nun, wie die schönsten Diamanten in dem Laden nicht schöner leuchteten. Sie bat um ein Glas Wasser. Der vorhin erwähnte, respektlose Commis stürzte eilfertig und gefällig mit einem (Wafe fort. Hl Verhüte Ein Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein frühes Grab durch eine vcrnachläßigte Erkältung herbei geführt wurde. Bedenke dies und gebrauche Dr. Bull' 6 HUsten Syrup, welcher scsort alle HalS und Lungcn-Lciden kurirt. Hcrr W. H.' Mahoney, Vc'.vcll, Mass., schreibt: "Ich war sehr krank i:;ir einem schlimmen Husten.: Docrorcn konnten mir nicht ? helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Ein Verwandter empfahl mir Dr. Vull'6 Husten Synip und uachdcu: ich zwei Flaschen davon gcbrancht hatte war ich kurirt. Es war wunderbar! Ich werdeDr.Bull'6 Hustcn Syrup immer meinen Freunden cmpfcl ü tt denn ich weiß daß er' ein ilnfcdlvares Mittel ist. Dr. BuU'6 Hustxn Symp wird' überall für 25 6enrs verkaust.

Und zahlen Sie mir für die Perle die zehntausend Gulden, wenn ich ste verkaufen möchte denn ich habe auch dazu die Ermächtigung?" fragte das junge Mädchen, noch immer ein wenig mißtrauisch, ob der Mann keinen Scherz mit ihr treibe. Nein " Sie lachte herzlich. Aha! Da sehen Sie!" rief ste. Es gibt nur eine Firma in Oesterreich, welche für diese Perle Verwendung hat und ste kaufen dürfte. Es ist die eines Hofjuweliers in Wien.Können Sie mir die Adresse angeben?" Gern." Der Verkäufer schrieb die Adresse auf ein Blatt Papier. Die Fremde dankte freundlich, indem ste es entgegennahm und mit ihrem Kleinod w:eder in der Greichentaschc verbarg. Dann trank sse das Glas Wasser, welches ihr der Commis unter Bücklingen darreichte, erhob sich, legte trotz aller Ablehnung einen Gulden als bescher dene Schätzungsgebühr" auf den Tisch und entfernte ffch. Vierundzwanzig Stunden später trat dasselbe junge Madchen in der nämlichen, in Wien noch befremdlicher erscheinenden Toilette in den Laden des Hofjuweli:rs auf dem Graben, der ihr bezeichnet worden war. Dort empfing ich die Besucherin ich war damals als Stellvertreter des Chefs und Geschäftsleiter bei der alten Firma angestellt. Ich sah die Perle die Verkäuferin stand in gar keinem Verhältnisse zu ihrem Besitze. Vor Allem, mein Fräulein." sagte ich. werden Sie so gütig sein, mir zur Polizeidirection zu folgen, um sich dort auszuloeisen. wie Sie in denBesttz dieses Schmuckes gelangt sind." Sie richtete einen zornsprühenden Blick auf mich. Und wenn ich das nicht thue?" rief ste heftig. . Dann müßte ich bedauern, einen Wachmann holen zu müssen, der Sie dahin geleitet." Gut." sagte das Mädchen, ich folge Ihnen, wenn das so Sitte ist in Wien, mit Kunden umzugehen. Lassen Sie freundlichst einen Wagen holen." Der Wagen war bald zur Stelle. Sie müssen entschuldigen," sagte ich, aber der Fall ein Kleinod von diesem Werth " Es ist schon gut," sagte ste kurz. .Was Sie thun, thun Sie ja aufJhre Verantwortung." Das Mädchen erschien mir nun durchaus rechtschaffen und ganz gescheidt. Ich verstehe mich auf das Benehmen von Schwindlern. Ich täuschte mich auch nicht. Im Polizeiamte wurde die junge Fremde aufgefordert, sich auszuweisen, wer ste sei und woher ste die Perle habe. Sie gab an. ste heiße Cäcilie Roth und sei nach Großwardein zuständig. Sie besitze von ihrem Vater ein kleines Pfandleihgeschäft, in welches häufig ein junger Bauersmann gekommen wäre, Akos Kelemen mit Namen, der verschiedene Habseligkeiten versetzt habe. Er sei sehr arm. Eines Tages kam ste an dem Häuschen Kelemens zufällig vorbei und hörte lauten Lärm im Hofe. Da ihr der Mann bekannt war, trat ste ein und hörte, daß man ihn wegen einer Schuld von achtzehn Gulden pfänden wollte. Kelemen rief ste zur Seite, zeigte ihr verstohlen die Perle und erbat sich zwanzig Gulden dafür, um seine Schuld bezahlen zu können. Er sagte, die Perle sei ein altes Andenken, von dem er sich ungern trenne. Mehr aus Mitleid mit dem armen

Teufel als überzeugt von dem Werth der Perle, gab sie ihm die verlangte Summe. Sie wußte wohl, so viel verstand sie van der Sache, daß die Perle einen hohen Werth besitzen müsse, wenn sie echt war. Sie hielt sie jedoch nicht für echt. Das Weitere ist aus meiner Erzählung bekannt. Sie fügte noch hinzu, daß sie. in Pest über den Werth des Kleinods aufgeklärt. dieReise nach Wien gemacht habe, um es zu verau ßern in der Absicht, den Erlös mit dem armen Kelemen ehrlich zu theilen. Fräulein Cäcilie Roth blieb in ih rem Hotel unter Polizeiaufsicht, bis man in Großwardein die nothwendigen Erhebungen gemacht. Ausführliche Depeschen gingen nach der ungarischen Provinzstadt. Die Aussagen desMädchens wurden in allen Punkten für richtig befunden. Es stellte sich ferner heraus, daß der Vater des AkoS Kelemen ehedem Kam merdiener des Grafen Ludwig Bat thanyi. des Ministerpräsidenten der ungarischen Revolutionsregierung vom Jahre 1848, gewesen sei. Vatthanyi trug die Perle als Busennadel und schenkte sie wenige Stunden vor seinem Tode er wurde bekanntlich in Pest zufolge kriegsgerichtlichen Urtheils er schössen seinem treuen Diener als Andenken. Nie wollte sich dieser da von trennen. Doch er starb, und sein Sohn löste schon früher die goldene Nadel und die Fassung ab, um sie, von Noth getrieben, zu veräußern. DaS geschah, schließlich auch mit der Perle, von deren Werth er keine Ahnung hatte. Die Perle selbst war gestohlenes Gut. Vor hundertundfünfzig Jahren wurden au? der englischen Krone, in welcher sich unter anderen kostbaren Stücken drei schwarze Perlen von unvergleichlicher Größe und Schönheit befanden, eins dieser. Kleinode mit zwei großen Diamanten gestohlen. Seit hundertundfünfzig Jahren wurde diese Perle seitens der englischen Regiirung gesucht vergebens! Sie blieb verschollen. Nun brachte sie ein Zufall wieder zum Vorschein. Wie die Perle in den Besitz desGrasen Vatthanyi gelangte, ist nicht bekännt. Vermuthlich hatte er ste von irgend einem Kuriositätenhändler gekauft und theuer, wenn auch nicht dem vollen Werthe nach, bezahlt. Diesen Werth kannte er selber nicht, als er dem treuen Diener vor dem Tode ein kostbares Andenken, das einzige, da8 er noch besaß, zurücklassen wollte. Der englische Kronschatz löste die Verlr. treu, seinem alten .Angebot, um

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ES ist netolft, trnft . Iknreines Wlut Im Frühlinge, welches das ganze Syften, ver giftet, durch einen außer Ordnung gerathen e Magen, Uvverdauilchkclt und verstopf ntsteht.

Dr. August Lönlg'A Hamburger Tropfen ist die wirksamste Frühllngs.Medkjln, welche a2 solche Unordnungen kurirt, da Slut teitu it und da ganze System t eine,, gesunde Luftand bringt. , . . .

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The Tibules aro cornpact, conrenient, accurate form of a prescription universally used bjr physicians in treating digestive troubles. The eiact sormula from which Ripans T&bules are made is in daily use in the greatest hospitals in the world, where the highest medical slull recognizes it as the betf preparation ever devised for derangemeats of the stomach, Iiver and bowela. If these organs can be kept healthy and active there is little danger of lerious sickness Almost rery illness is traceable directly to Indigestion and its accompanying disorders. Ripans Tabules stimulate the stomach, stop fennentation and malce digestion easy and rapid. They stir up the Iiver and help it to perform its functions. They eure constipation and itrengthen ane invigorate the bowels so that thelr natural action Is restored. One Tabule is a dose. The frequency of the dose is regn latcd by the appareat need.

2500 Pfund teritng ein: EM nettes Sümmchen! Fräulein Cäcilie Roth theilte das Geld durchaus loyal mit dem armen AkoS Kelemen. Es blieb aber doch beisammen; denn die Beiden sahen sich schon lange gern, und das unverhoffte Glück machte sie zu einem Ehepaar." Der Diamantenhändler schloß seine Erzählung. Bo romantische Geschichten könnten vielePerlen und Dia manten erzählen." sagte er. Gar merkwürdige Schicksale sind oft mit ihnen verknüpft. Glück und Thränen." Sonnensehnsucht. Von Helene Gräfin Walderfee. Frähling wird's; o Sonne, brich hervor! Tauche warm in Morgengoldgefunkel er erwachten Erde Angesicht Und erlöse sie aus langem Dunkel! Winterleid hält vieles noch in Bann, Stumpf und müde ward das Herz im Leide. Darf es Glück nicht sein, so bringe doch Einen tiefen Athemzug der Freude! Licht und Farben, Wärme, Heilung gib, Frühlingssonne! Sieh, dir harrt entgegen Eine ganze, leidenvolle Welt Und erbittet deinen Wundersegen! Senk ihn leuchtend tief in sie hinein,' 5)ilf dem Frühling alle Gräber kränzen, Seiner Düfte Hauch, sein Blüthenschnee Wird dein großes Liebeswerk ergänzen. Sieh, er breitet grüne Schleier schon Ueber alle Wunden und Gebrechen; Frohe Frühlingssonne. brich hervor! Tod und Leben kannst du selig sprechen. Kräftige Jugend. Klein Elschen: Wie geht's Dir denn. Großmama?" Großmutter: Schlecht, schlecht! ich bin alt und krank und werde wohl bald sterben. Da wirst Du gewiß sehr weinen, Elschen, nicht wahr?" Klein Elschen: Ach nein, Großmama, so pimplig bin ich nicht!" Der weibliche Doktor. Diener (hereinstürzend): Kommen Sie schnell, mein Herr ist todtkrank!" Aerztin (nach dem Hut langend, zur Dienerin): Friederike, ist meine Frisur in Ordnung?" JmmerderSchutzmann. Richter: Sie behaupten also, der Schutzmann hätte Sie verhaftet, während Sie ruhig Ihrem Geschäfte naa gingen?" Angeklagter: Jawohl, Herr Richter!" Richter: Das ist aber merkwürdig. Was haben Sie denn für ein Geschäft?" Angeklagter: Ich bin Einbrecker!" , Jedermann sagt so. CaScarets Candy Cathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalters, angenehm und erfrlschend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Cingedeide, das ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftieder, anhaltende Oerkodfuug und Un. Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Oie eine Ochachtel von C. beute:, 10, 25, und 50 Ce-!5. Oerkaust Lnd

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Preserveir ! ...ß Cincinnati Züge ! V. H. & v. R . II, Abfahrt Indianapolis bfahrt 8 458 05 m , 10 45m 2 4!Nm m 4 42 M . 7 00rn Ankunft Cincinnati Ankunft 7L0VM , 11 10 Um , Z2iM . 6 VVNM 7 4im . 10 S0NM Dayton Züge, C. H. & D. R. R. Abfahrt . Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 05Vm . J0 4533m , Z4SNm 4 4591m 7 00S!m nkunft li 0?m 1 2592m 6 2092m 7 6592m llddüm Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunf Jnd'plS : Toledo : Detroit bfahrt 10 458m nk'ft Nm nk'stS409!m . ivonm m 4Wgm is ) nsgenomme Sonntags. Ticket-Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Mertdlan. Die populäre lM!S!M ist die beste Linie ach G frl I ( A G- G. Bier Züge! Verlassen Jndtanapcli HPft Im BMennit I 7 006m 11 5Sm f8 8592m 12 55 achtS (12 003721 55 Abend . f8 40b 7 288m ..treffe, hier ei.... j.ZU Töaltch avögen. övntag. Die neuesten verbesserten Osstibuls Zangen, WSngnsr Schlfn?gsn elegaxte -Barlor Wagen und Sßwaaen. Lokal-Lchlafwaaen in Jndiauapott steht w 8 30 bend berett. erlSkt Chicago 4 Morgen. San jeder Qtt aq v so ocno oenu?! weroen. 2 West kSasbtnato Strafte. Ticket, Osklceä Union adhos, Maffacku Z,iatljIHl9 . sett,tze. Bahnhof und u. einigi Geo. W. Hayler. 2).$. ?r. Bis 4Boirte. Züge nach Shelbyville, Greensburg, und CDHHHOH rrn rm rm ffrT? I J& starrn XaTIA 1 U X .riA w ru orm. nm usnobme y)on gonntaq ; 10 Wtiorm. mit uSnabme on Conntaa : 2 4& ackim. täglich : -w.. WBW f A r Ml l fc l ' IM f fl W Nochm täglich. Verbindung im Unin Bahnhof mit Q.&C , L &N., B.& O S.W. und C. & O. ach alle Richtung südlich, südöstlich und östlich. Schlafmaaea ach Wshinatoa an dem täglich um S0 Nachm. abfahrenden Aug. ttür Ticke! und olle nskunfr ivreck' ma or in der ig 4 Ticket Office. ?!o. 1 Oft Wajhington Straße und Union Bahnhof. H. M. Bronson. 3. . X IMN.N 1 7r h Mn( nii b) Mn K VT , odwiK,Trr,N.YatMk t . kwltr jom wulJ B.l mak , noch, Lul mm tt qtütki low to ua rrou ( i t U Wart, ai4 miot I , x, s,a asa. ) aar ,.rt o( nf alt yoer tim,or air ruomaou cnlr : rica, To caa mm al kot ri U wor. AU la n.w. Gcaat xx bl kh rr OTorh.ar. W atart Tti. farmUhii.' LJ rfVl I VWa iid. y. K FAHTlCLfcaVH W1L.

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Eisenbahn-Tabelle

Lnkunst und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Tantalia. Mgang Postzug 7 00 Äb Vifprejj .....ix aj -jiu Expreß 12 40 Wm Ac-omodatum 7 20 33m Expreß 4 00NM Erpreß 8 10 Vm Ankunft Expreß 5 40 23m Exprey 4 45 NM Accomodatisn 10 00 55m Expreß 2 35Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadatis 120 92m Cleveland, Cincinnati, Chicago un. St. Louii. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß - 4 15 22 Expreß 6 35 V Expreß 10 35 23m Limited Expreß ...11 15 23 Expreß 6 25 91a Ankunft Expreß 4 10 9ftr Expreß 1130.23m Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 310 Nm Expreß lO50Nm St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 23 Limited Expreß 11 45 Dm Expreß 11 L0N Erpreß, täglich 3 50?? Ankunft Expreß täglich 4 05 23m Expreß .....10 30 23m Limited Expreß 6 30 91m Expreß 6 10 23m Thtcago und Cincinnati Diviston Abgang Schnellzug 3 östlich. 45 Dm OODm S0 Vm 45 Nm 30 5m 40 15 ?m 40 Ab VSNm Accomooation tagn 7 Accomodatio 10 Poftzug 2 Accomsd. snur Sonntagi). Accomodatron 6 Ankunft-Rufhville Accomodatio. vostzug ...eil Jnd'xli Acc. (nur Sonst.). Aceomodation 11 Accomodation 6 Schnellzug ll Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation ... 7 10 Dm vcznell.Post ii 45 VM Lafayttte Accomadatio 5 IS Nm Schnellzug 12 30Vm Ankunft Schnellzug 3 30 25m Lasayette Accomodatton . . . 10 öu sjnt Schnellpost 2 35Nm AccoodatiSK K45N Peoria Diviston veftUch. Abgang Expreß 7 25 Dm Expreß 11 45 vim Danville Accomodation. ... 4 35 Nm nrefj..a 11 15 Dm Ankunft Expreß SSODrn Danvill Accomodatts. ...10 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß 16 51m Peoria Diviston östlich. Abgana Expreß 6 SO S3rn Accomodatio Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 85 Dm Accomodation Expreß 9 00Nm Lake Srie unb Western. Abgang Expreß 7 00 Dm Expreß 1 20Nm Expreß 7 00Nm Schnell'Expreß Ankunft Schnell. Expreß Expreß 10 20 Dia Expreß 2 40Nm Expreß OONm PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 5 00 N ColumbuS Accomodation.. . 8 30 D Expreß 5 50 Dm Richmond Accomodatio. . . 130Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft R ich mono Acesmodatio S 00 Lm Schnellzug 8 00 53m Expreß 12 30N Accomodatio 3 15 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 Dm Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30Dm Expreß 3 20 Louiöville Division. AbgagExpreß 3 40 Dm Louisvill Accomodatio... 8 10 Dm Schnellzug 3 25 Nm Accomodatio 4 0) Nm Ankuxft-Aceomodatio 10 15 Dm Schnellzug 11 3 Vm Accomodatio 650Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Dayton. Abgang Mail L05Dm Abgang Expreß 3 45Dm Cincinnati Accomodotie . . 10 45 Dm Expreß 7C0 Ab Expreß.. 4 45Nm Expreß 2 45Nm Ankunft Accoodatto 11 43 m Expreß 12 45 5m Expreß 7 60 92 Expreß 10 33 Cm ErxreH 6 50Dm Ankunft Mail 6 50 35m Indianapolis und Binrenneö. Abgag Expreß 815 Dm Lincennei Accomodatts, .. 4 OONm Ankunft DincenneS Aceomodat o10 40 Dm xpreg 4 58Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Wgaxg Expreß 6 35 35m Expreß 11 15 Vm Expreß 4 60Nm Ankunft Expreß 9 25 Dm Expreß S 10 Nm Expreß 8 45Nrn Indianapolis, Decatur und WeSer. Abgang Expreß 8 15 Dm Accomodatio 3 45 Nm Echnell'Erprek 11 10 Nm Ankunft SchneEx?r,ß 3 35Dm eeomodatu 10 40 Dm Expreß 4 40 Dm Chicago, Indianapolis und LouiSdille. Monon Noute. Lbgana"-Expreß ..12 55 D .. 3 85Nm .. 700Dm ..1150Dm .. 83? m . 7 55Nm ,. 2 40Nm . 4 37 Nm IV Mail Expreß (via I D k W)... Ankunft Expreß Mail , Expreß (via I D & 233). Mcnon Flv The Twentietli Century, ine auSaezeichnete Wochenschrift, Kelche ortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu empfeh en ist. In dcr Tendenz zwar sozialistisch. erden doch andere fortschrittlich Theorien darin unparteiisch bewrchen. Nan bestelle drrett bei der Uuinoolcit Publiliiaki Co-19 Cstct icct. C-i.

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