Indiana Tribüne, Volume 21, Number 211, Indianapolis, Marion County, 19 April 1898 — Page 1

h Ts AS. tCS VI 00 K A0 'II I I A I ' 1 A 1 f lll W-DW W W y Office : No. 18 Güb cLabarna Strahl Telephon 1171 Indianapolis. Indiana Dlenstag, den 19. April (898 Jahrgang Sl. mdsii

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Editorielles. Herr Jeup ist aus der Redaktion deS Telegraph" ausgetreten und ein Herr George Schleyer kündigt sich als sein Nachfolger an. Herr Schleyer kommt von Wausom, Wisconsin und redigirte bis vor Kurzem daS Zournal" ein Wochenblatt in Laporte, 3ndiana Als vor etwa zwei Jahren Schreiber dies in Laporte war, zeigte sich ihm der Redakteur deS genannten Blatteö als ein sehr freundlicher, liebenswürdiger Herr. Sein Name ist uns entfallen, aber wir vermuthen, daß eö Herr Schleyer war. In diesem Falle aber wundert eö uns, daß er unö noch nicht dat Vergnügen eine? Besuche? gemacht hat und außerdem fragen wir unö : Wie kommt Saul unter die Propheten?" Denn der Herr war damals und in der ganzen, der Präsidentenwahl vorangegangenen Campagne, einer der eifrigsten Gegner der Silberfreiprägung. Zur Situation. So wären wir denn dem Kriege wieder um einen ganz bedeutenden Schritt näher! Senat und RepräsentantenhauS haben sich geeinigt und die nun in beiden Häusern deS CongresseS pzssikte Resolution wird vom Prüftdenken in Kraft gesetzt werden. Sie enthält keine Anerkennungsklausel und das ist in so fern besser, als man von der gegenwärtigen Rebellenregierung viel zu wenig weiß, als daß man sie als bestehende, rechtmäßige Regierung ansehen sollte. Indeß enthält die Resolution eine Klausel, welche besagt, daß Cuba unabhängig s e i n s o l l t e, wodurch also der Vorwurs der AnnezionSabficht zurückgewiesen ist. CS fragt sich nun, in welcher Weife der Präsident vorangehen wird. Vermuthlich wird er an Spanien die Aufforderung ergehen lassen, Cuba zu räumen und ihm dazu eine bestimmte Frist geben. Daß Spanien dieser Aufforderung nachkommen wird, dafür ist bis jetzt nicht das geringste Anzeichen vorhanden. Welcher Art die ersten Operationen sein werden, darüber ist auch schwer etwaö zu sagen. Von den Vorbereitungen spanischerseitS erfährt man nicht viel. WaS sich von spanischen Kriegsschissen in amerikanischen und cubanischeu Gewässern aufhält, ist nicht bedeutend und für die unmittelbare Vertheidigung CubaS oder HavanaS scheint eigentlich noch nichts geschehen zu sein. So viel aus den bisherigen Berichten ersichtlich ist, scheinen Cap Werde und die canarischen Inseln den SammelPunkt für die spanische Flotte zu Mlden. Cap Verde liegt an der afrikanischen Nordwestküste und die canarischen Inseln liegen in der Nähe davon in nordwestlicher Richtung. Beide in ungefähr gerader Richtung östlich von den großen Antillen, d. i. Cuba, Jamaika, Hayti und Portorico in einer Entfer nung von etwa 2,300 Meilen bis Ha vana. Die spanische Flotte könnte also von ihrer Sammelpunkte auö Havana in vier bis fünf Tagen erreichen. Jamaika ist englisch, Hayti ist selbst ständig und Portorico spanisch. Letz tereS liegt etwa halbwegs zwischen Havana und Cap Oerde. CS ist in den lejten Tagen seh? UN

angenehm bemerkt worden, daß von

Jamaika auS große Quantitäten Koh len nach Portorico verschifft wurden, und man fragte sich, ob England Kohlen alS KriegScontraband betrachten werde oder nicht, sowie auch wie sich unsere Regierung in diesem Punkte verhalten werde. Die Frage ist von großer Wichtigkeit, denn ohne die Möglichkeit der Kohleneinnahme können die großen modernen Kriegsschiffe bei ihrem immensen Verbrauche von Kohlen nicht operiren. Die Frage, ob unter dem Völkerrecht Kohlen KriegScontrabande sind, oder nicht, ist eine dielumstrittene. Sie ist freilich erst in neuerer Zeit auö dem eben angegebenen Grunde von Wichtigkeit geworden. KriegScontrabande find solche Artikel, welche zur Kriegsführung nothwendig sind, und mit welchen keine neutrale Nation zum Nachtheile eineS kriegsführenden LandeS Handel treiben darf, d? h. einer der kriegführenden Parteien liefern darf, wenn die andere Partei solcher Lieferung nicht bedarf. Man muß sich daS Völkerrecht freilich nicht als fest gefügten Codex vorstellen. Zum Theil beruht eö auf intervationalen Verträgen, zum Theil auf Brauch und Herkommen, im Uebrigen macht jedeö Land feine eigenen NeutralitätSgesetze. ES ist nicht wahrscheinlich, daß im Falle eineS Krieges, der großenlheilS zur See geführt werden wird, Amerika, das gut mit Kohlen versehen ist,- Schiffen neutraler Länder gestatten wird, spanische Schiffe mit Kohlen zu versehen. Wir zweifeln nicht, daß eö in solchem Falle solche Schisse kapern und die Ladung als Contrabande betrachten wird. England hat noch immer auf dem Rechte einer kriegführenden Nation bestanden, neutrale Schisse anzuhalten und zu untersuchen, ob " sie Contrabande an Bord haben oder nicht, ein Recht, das aus praktischen Gründen wohl auch Amerika wird in Anspruch nehmen müssen. Indeß tritt diese Recht natürlich nicht in Kraft, so lange kein KriegSzustand besteht. In den nächsten 24 oder 48 Stunden wird sich wohl schwerlich Neues von Bedeutung ergeben, nachher aber werden wahrscheinlich die Ereignisse rascher auseinander folgen. MMMWli. Inland. Wetterbericht. Kühleres, wolkiges Wetter heute Nacht; schönes Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 69 Grad, niedrigüe 64 Grad. Aus dem (Kongreß. Washington, 18. April. Senat. Um 4 Uhr 47 wurde berichtet, daß daS HauS die Senatöresolution angeklommen, jedoch die Anerkennung?klausel gestrichen habe. Ein Antrag deS Senators DaviS, die Resolution in der Form anzunehmen, wie sie daS HauS angenommen, wurde mit 46 gegen 32 Stimmen verworfen. Senator Hale beantragte, ein Conferenzeomite zu ernenen; der Antrag wurde verworfen und die Ursprunglichen Resolutionen wurden an daS HauS zurückgesandt. Um 6:30 Uhr berichtete Senator DaviS, daß daS HauS nicht zustimme und eine Conferenz verlange; er beantragte die Ernennung eines Confe-renz-ComiteS. Der Antrag wurde angenommen und daS Comite ernannt, worauf bis 8 Uhr Abends Pause gemacht wurde. Um 9 Uhr AbendS berichtete Senator Daviö, daß sich die Konferenz nicht einigen konnte, und der Senat beschloß, ein weitere? Konferenz-Komite zu ernennen. Um 1:10 Uhr nach Mitternacht kam die Konferenz zu der Uebereinkunst, daß in der ersten Klausel der Senat? resolutionen die Worte unverändert bleiben und die sogenannte Turpie Klausel zwecks Anerkennung der Re publik Cuba gestrichen werden solle. Um 1:40 Uhr unterbreitete Senator DaviS den Konferenzbericht und eö wurde derselbe mit 42 gegen 36 Stimmen angenommen. HauS. Nachdem die Oenatresolutionen dem Hause unterbreitet wsren, besntr-zte

Repräsentant Dingley, die Resolution

anzunehmen, aber zuvor die Anerkennung der Republik Cuba darauö zu streichen. Bromwell stellte darauf formell den Antrag auf Zustimmung zu den Senatöresolutionen und da in solchem Falle ein Antrag auf Zustimmung vor einem Antrage auf Abweisung oder Aenderung zur Abstimmung kommen muß, so wurde sofort über BromvellS Antrag abgestimmt. Er wurde mit 178 gegen 156 Stimmen verworfen. Darauf wurde Dingleys Antrag angenommen und die so geänderten Resolutionen wurden an den Senat geschickt. Um 6 Uhr kamen die Resolutionen an daS HauS zurück. Dingley beantragte, daß daS HauS auf seinen Beschlössen verharre und eine Conferenz verlange. Während daS HauS wartete, ergingen sich ein halbes Hundert Repräfentantea in der Lobby deS HauseS in Absingung patriotischer Lieder. Um 9:36 wurde daS HauS benachrichtigt, daß der Senat auf seinen Resolutionen bestehe und daS HauS beschloß wieder, auf seinem Standpunkte zu verharren. Später willigte der Senat in eine weitere Conferenz und - eS wurde biS 12:30 Pause gemacht; in der Zwischenzeit wurde in der Lobby wieder gesungen. Um 1:60 wurde der Conferenzbericht unterbreitet und AdamS beantragte Annahme desselben. Der Antrag wurde mit 310 gegen 6 Stimmen angenommen. Vertagung. , Ausland. DieThronrede. M a d r i d, 19. April. Der Miniöerrath hatte eine Sitzung welche drei Stunden dauerte. Senor Sagafta legte einen Entwurf der Thronrede vor. Der Inhalt derselben ist nicht genau bekannt, doch weiß man, daß die Regentin sich an den höchsten PatriotiSmuS der Nation wendet. Die Thronrede betont, daß Spanien in Allem, was nicht seine Souverainität schwäche, stets eine zuvorkommende Haltung einnahm und die äußersten Konzessionen gemacht habe. Die Königin fordert daS spanische Volk auf, sich um den jungen König zu schaaren, daS Land zu retten, und der Regierung Alleö zu gewähren, waS zur Vertheidigung der nationalen Ehre und Unantastbarkeit nöthig und dringend sei. Tenor Sagafta wird die Rede morgen früh der Königinregentin übergeben, die daö Parlament in Begleitung deö Königs und der Znfantin Isabella persönlich eröffnen wird. Die EröffaungS-Ceremonieen werden vorauSsichtlich sehr interessanter Art sein. NeuelRuheftörungen. Valencia, 18. April. ES fanden hier gestern erneuerte Ruhestörungen statt, an welchen sich auch grauen betheiligten. Ehe die Ordnung wieder hergestellt war, mußten.die GenSbarmen zwei Angrisse machen. Barcelona, 18. April. Obwohl der Sonntagmorgen hier ruhig verlief, fand gestern Abend dennoch eine Demonstration statt, als die Massen, welche vor den ZeitungSgebäuden dersammelt waren, die neuesten Nachrichten über die Beschlüsse, deS Ver. St. Senats lasen. Nachdem eö bekannt geworden war, daß der Senat eine Resolution zu Gunsten der Anerkennung der jetzigen Insurgenten-Regierung angenommen hatte, entstand eine Szene der größten Erregung und patriotische AuSrufe erschallten von allen Seiten. Die Studenten durchzogen mit Hochrufen auf Spanien die Straßen und machten einen Versuch, daö amerikanische Consulat zu erreichen. Die Behörden hatten aber Vorsichtsmaßregeln getroffen und die Studenten und Andere, die an der Ruhestörung theilnahmen, wurden auseinander gejagt. um OH!NS,5!aHriqten. Angekommen in : ' Plymouth: Kaiser Wilhelm der Große" von New Fork. Boston: Scythia" von LiderPool. Liverpool: Cufic" von New Sork. . Meerschaumpfeifen, lange beutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen bei '.cuczo, IC? astzinzten et

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Allerlei. Daö Red Tape" - System in der Zollverwaltung zu New York hat wieder einmal ein erbauliches Vureaukratenstückchen gezeitigt. Aus Havana war die Leiche eines Matrosen von der Mannschaft des Unglücksschiffes Maine" dorthin gebracht worden, und die Behörden der Navy Jard beeilten sich, mittels einer Bundesambulanz den im Dienste des Vaterlandes gefallenen Kameraden abzuholen. Wenn sie aber geglaubt hatten, die Sache ginge so ganz einfach, so hatten H nicht mit den verknöcherten Kanzleityrannen gerechnet. Erst müsse ein Erlaubnißschein vom Zollhause vorgewiesen werden, hieß es, das sei Vor schrift, und ohne einen solchen gebe es keine Leiche. Dreimal wurde der Versuch wiederholt, dreimal scheiterte er an dem Starrsinn der auf dem Dock stationirten Zöllner. Als man sich endlich entschloß, den Wisch zu holen, da war es zu spät:" das Zollhaus hatte seine Thcre bereits geschlossen und der Todte erlangte erst am folgenden Tage zum Lande, für daö er gestorben. Zutritt. Wenn es zum Kriege kommt, brauchen wir gar keine weiteren Vertheidiaungsmaßregeln für unsere Kiifien. die Zöllner besorgen das schon, die lassen sicherlich keinen Spanier ohne Erlaubnißschein rnn'SLand Daö Recht der Selbstvertheidigung stand in einem Processe in Frage, den das Obergericht von Texas dieser Tage entschieden hat. Der Verklagte war der Verwalter einer großen Viehfarm und hatte von deren Besitzer Auftrag erhalten, die Versetzung eines Drahtzaunes zu verhindern, wodurch sich der nächste Eigenthümer in denBesitz einer Landstrecke zu setzen drohte, die er als sein Eigenthum beanspruchte. Es wurde ihm wiederholt gesagt, daß er sich an die Gerichte wenden solle, wenn er das Land haben wolle, aber er erklärte, daß er nichts mit den Gerichten zu thun haben wolle, sondern den Zaun zurücksetzen und sich so das Land nehmen würde. Am Morgen der That kam er mit einem Hinterlader bewaffnet und in Begleitung von vier Arbeitern, um seine Drohung auszuführen. Der Verklagte trat ihm an dem Zaun entgegen und verbot ihm, denselden anzurühren. Der Nachbar legte da rauf seine Flinte handgerecht und begann den Zaun abzuschneiden, worauf er von dem Verklagten ohne Weiteres erschossen wurde. Das Obergericht stieß daö Urtheil der Geschworenen um und erklärte, daß der Verklagte ein Recht hatte, sein Land zu schützen und wonöthig selbst das Leben des Angreifers zu nehmen. Die Familie von John Vaumann in Bethlehem. Ind., wurde bei einer Ausfahrt nach New Washington von einem Unfälle betroffen, der Frau Baumann vielleicht das Leben kosten wird. Beim Passiren einer abschüssigen Stelle zog Herr Baumann die Bremse an, und das damit verbundene Geräusch machte die Pferde scheu und brachte sie zum Durchgehen. Der Wagen schlug neben einem Zaune um und wurde weitergeschleift. Frau Vaumann warf ihr drei Jahre altes Kind über den Zaun, und es kam fast ganz unverletzt davon. Sie selbst verrenkte sich jedcch die Schulter und erlitt innere Verletzungen. Das älteste Kind, Tony, brach einen Kinnbacken und wurde am Kopfe gefährlich verletzt. Ein anderes Kind, Emma, erhielt Verletzungen am Rückgrat, welche das Mädchen vielleicht lebenslänglich zum ' Krüppel machen werden. Herr Vaumann kam mit einiqen Schrammen davon. Der Zustand von Frau Baumann gibt zu großen Besorgnissen Anlaß. Ein etgenartiges Denkmal setzt man im Kirchspiel Esgrus vor dem Treppenaufgang zum dortigen Kirchhof. Es besteht aus einem Felsblock, der daö Wappen SchleswigHolsteins nebst einer entsprechendenJnschrift zeigt. Oben erhält es einen Passenden Kuaelaufsatz. Dieser enthält eine 24 - pfündige Kanonenkugel, die von Lunden auö geschossen und erst 1893 wieder auö der Treene herausgefischt worden ist. Dazu kommt eine 12pfündige Kanonenkugel, die auch in Friedrichstadt hinetngeschossen, und eine Kartätsche auö derselben Zeit. Die Spitze bildet eine Flintenkugel, durch die daS Gemeindemitalied H. Petersen zu Blick bei Brunöholm beim Sturm auf Friedrichstadt verwundet wurde. Yetersen hat die Anregung zum Denkmalkiau aebzn.

Lest

den 21. April, Aas Schneidermeisters - Ehepaar Schwarzelbach in Kaiserslautern wurde unter dem Verdachte, an ihren drei-Söhnen im Alter von 16, 14 und 12 Jahren einen Giftmordversuch verübt zu haben, verhaftet. Der Zweitälteste der Knaben wurde Nachts 1 Uhr von einem von dem Vater herbeigerufenen Arzte todt aufgefunder, während bei den anderen Knaben sich schwere Vergiftungs Erscheinungen zeigten und einer der beiden letzteren am folgenden Tage starb. Es wird vermuthet, daß Frau Schwarzelbach. die Stiefmutter der Knaben, den Kindern Phosphor in das Abendessen gethan hat. Der älteste Knabe gab an. daß der Sauerbraten, den die Kinder zum Abendessen erhielten, igenthümlich geschmeckt habe. Die Eltern h;itten eine andere Speise zu sich genommen.' Man erzählt sich, daß die Stiefmutier der Kinder bereits am Neujahrstage einen Versuch gemacht habe, die Knaben aus dem Wege zu räumen. Damals habe ihr Mann sie mit Todtstechen bedroht, wenn sie nochmals etwas Derartiges waaen sollte. Hiesigss. Oelbstmordverfucd. Der No. IZ9 Geisendorf Str. wohnende fiebenundsechzigjährige ThomaS Dugan versuchte sich gestern Abend um 9 Uhr dadurch daS Leben zu nehmen, daß er sich mit einem Rasiermesser den HalS zerschnitt. Der alte Mann hatte aber nicht Kraft genug den HalS zu durchschneiden und so ist nur eine wenig gefährliche Wunde entstanden. Der alte Mann hat diel Sorge und Verdruß mit seinem Sohn und man glaubt, daß dies die Ursache deS SelbstMordversuchs war. Der fünfundneunzigjährige Bartlett MeCarty, bei seinen Verwandten No. 114 Ost Michigan Str. wohnhaft, ging gestern früh um 6 Uhr zur Messe nach der St. Zohnk Kirche. Da der alte Mann nicht wieder zurückkehrte, wurde man sehr besorgt um ihn und benachrichtigte die Polizei. Gestern Abend um 6 Uhr fand ihn der Polizist Stephenson an der Senate Ave in der Nähe der 21. Str. Da der alte Mann nicht angeben konnte, wo er wohne, untersuchte der Polizist seine Kleidungsstücke und fand auch eine mit einer Adresse versehene Karte. Er brachte dann den alten Mann nach Hause. S a l z s l u ß t r i t t oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertbeile Hood'S Sarfaparilla, der große Blutrerniger halt Salzsiuß. H o o d'S Pillen wirken Vorzug, lich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. CP Die an der Ecke der Illinois und dreizehnten Str. liegende Srocery von Reller scheinen sich Einbrecher ganz besonders zum Schauplatz ihrer Thätigkeit ausgewählt zu haben. In den letzten drei Monaten find drei EinbruchSdiebstähle dort vorgekommen und Herr Reller hat dadurch einen Verlust von über $150. Vorgestern Nacht hörte der über der Groeery wohnende Zahnarzt Frank Gilman ein verdächtigeS Geräusch in der Grocery. Er gewahrte beim Hinaussehen auS dem Fenster seiner Wohnung, wie zwei Männer in die Grocery durch ein Hinterfenfier einstiegen. In demselben Augenblick kamen zwei Polizisten die ZllinoiS Str. nördlich herunter. Er rief die Beamten an und theilten ihnen feine Beobachtungen mit. AlS die Beamten in die Groeery von der Straßenfront auö hineinblickten sahen sie die Diebe in der Groeery, aber auch die Diebe sie. Die Ker'e entflohen durch daß Hinterfenster und liefen durch die Alley davon. Die Polizisten verfolgten sie eine Strecke, aber die Diebe verschwanden in der Dunkelheit.

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