Indiana Tribüne, Volume 21, Number 210, Indianapolis, Marion County, 18 April 1898 — Page 3
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Dr. I. Bühler, 180 Sst ZAcEn!y Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Ccnn. ; 2 618 3 hr Nachm.; 8 bis S Uhr Sttrn. Telephon 1446. Bvrech5den : Sonntag Vormittag. C. C. EVEIiTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8 Nord Pennsylvania Str. AaS tofcb auf Wunsch angewandt. WALTER FKAXZ, Zahn-Arzt, No. 90X Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmer 43. Osfick.Stunden: 9 6W 12 5m., lU5?lm., 7 6119 bld. Sonntag von 10 Uhr Bm. ili 3 Uhr Slm jesBSZJJttzsjttsr g OliGE THIED, ALVaYS GSE9. I jj &feCmftuastaä , BÄR FiXTURESi OtAlPJ BOARDS 1 W Ä jg AND AU, - Ä Tln, 2Tme, Brass, öpßöf, Ä Ik, Ml nll ltW. 7 DIWKUI SI.U CVliUIIO4 Vi & Plcted Utensils. Cisss. Vood, MarblCoör j Cölaln, Etc t? g CEO3CS WM. MOFFMAft,-, 5 H loU XisittBrtr &&4 TrovzltXßT jQ 293gTWtwiWTCiiSTtoiiitr'u THE BAH-KFßS' FßiENO. I Zil2IS2SSE22Si5S22Si , dW niW 4 k, .tlPMI1. yt7 Zum Verkauf in Apotheken 25 CentS per Pfund. Coke. Coke. Än Vilumpsn u. zsrlsinsrt. Tick sinnen Ci b?ommk in dr Osftc der IiuFpoIis to Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str. Unterstützt die M 1-HI ffl!, etrlebeukvon Union Waschmädche. Ho. 133, 140 und 142 VirZa d.nue. T' S. Krmsrvils. k-naan. M. Vieke. Deutscher Buchbinder. 417 Oft M:Carly Str. Ecke Ekft. TJp Stairs. Herr Jarl Piuzpznk, 7 Vkd Klabal Strak' t BSagen für ich tmtatatu. Adolph IYey, (Oli rreedorn 4 Rlght.) otary Public, Translator, Corrcspondent etc. No. 106 Elizabeth Stret. Take BlaVe St Car s Kipis ?svir5 re intcndcd for childrcn, hdic$ and all who prcser a medidne dlsgutscd as eonscctloncry. Thcy "may now bc lud (put up !flTm Boxcs, scvcnty-twö Ja a box pricc, twcntY'dvc ccnt or sivc boxcs for . t Mt . 1 . onecoiur. Anydruawiugcxmcnj ilyou inatst, and they may alvay bc obtaincd by rcnutung thc pncc to Thanipans Chemjcol ?ß sapwrsve .- t?RÜCi rnrja M4. eo YEARS Vv EXPERIENCff D Tradc Mark Oopvls-r e. ,, ,,S!ki ,ted and dir1ptloa may E-Sf ajertaln onr plnlon fr wttir am Slo" ta probablypaWTitabl. CommaaleaTÜrlVlT Mnfl dantül Uandbook on Ht.nU atfrM. tdait a?. k.ttntn,lt) thrBiih Mann A IMMTfl ayni wittattt bar, 1 tfc Sclmüsic jftnerlcan. A. Äaadioi ly ffimtratl waklr. I -anratt w. iatto of aoy iantifl lonrnaL Tarma. M raw; soar montlu, L byaU I pa-wadf alar., i:r":(fCo.lß-:nvYrrä l-i-4 lnTu Wuitoa, ö. nr.lftM
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IN ALLEN APOTHEKEN iDer Nitt ums Glück. Von Wilhelm Meyer-Föister. (Fortsetzung.) Wieder nach einer' dumpfen vau,r beqann Brandes noch einmal zu sprechen, halblaut, eintönig, als rede er nur zu sich: Sie war immer ein so liebes Ding, nieine kleine Käthe. Wenn ich sie als kleines Mädchen auf die Kniee nahm und lachte, das war so niedlich. Und dann wie sie größer wurde und confirrnirt wurde, im weißen langen Kleide, hm. Nun hab' ich mein kleines Käthchen verloren." Herr Brandes?!" Brandes blickte auf, fast erschreckt, wie jemand, der aus einem Traume emporfährt. Was?!" Herr Brandes, wie können Sie so reden? Verloren?! Ein Mädchen bleibt nicht bei den Eltern. Sie muß gehen mit dem, den sie lieb hat. Ich habe auch drei Töchter gehabt, und nun bin ich alt, und keine ist mehr bei mir." Lieb hat!!" Er sprang auf, schwer athmend. Großer Gott, wie ist das möglich?! Ich begreife es immer noch nicht. Diesen Menschen! Und daran hab: ich die Schuld, weil ich ihn in mein Haus gebracht und ihr die Augen nie geöffnet habe! Mein ftälhchen ! Das einzige, wüZ ich auf der Welt besitze!" Der Greis suchte ibn zu beruhigen: Brandes, seien Sie ein Mann!" Ja, ein Mann! Weshalb war ich das heute Mittag nicht?! Und wenn sie flehte und weinte, besser sein Kind vernichten, als das Kind ins Unglück gehen lassen! Ja. ein Mann! Ich bin kein Mann mehr. Wem das Verderben an der Kehle sitzt, den schlägt es mit Blindheit und Schwäche." Er versuchte mit dem Banquier seine Geschäfte zu besprechen, aber er war nicht dazu im Stande. Ich komme morgen wieder, ich muß heim. Zu meinem armen Käthchen." Stumm nahmen sie von einander Abschied, und als Brandes gegangen war, lehnte der Alte noch lange in seinem Stuhl, ehe er die Arbeit neu begann. Georg Brandes", sagte er leise vor sich hin, Georg Brandes, den die Leute den Meister des Glückes genannt haben Georg Brandes." Siebzehntes Kapitel. Die Verlobung machte colossales Aufsehen. Sie stand in kurzer, vornehmer Form auf der letzten Seite dcr Kreuzzeitung, wo der große Adel seine frohen und trübenFamilienereignisse bekannt giebt: Jnes Maria Katharma Brandes und Peter Georg Alexander Nicolaus Prinz von Neichenberg." Brandes' Glück ist unermeßlich , sagten die Leute. Das junge Paar wird nach Nußland ziehen, wo der Prinz unabsehbare Ländereien besitzt." Auch Brandes wird nach Nußland gehen und in Moskau Wohnsitz neh men." In der That deutete alles darauf hin, daß Brandes Deutschland verlassen würde. Das wundervolle Haus am Königsplatze zu Berlin ging in den Besitz des Kommerzienraths HerzGoldschmldt über, und die Villa zu Hoppegarten wurde für einen sehr hohen Betrag vom Club angekauft. Ganz leise munkelte man in den eingeweihten Kreisen, alle diese Verkäufe hätten ihren Grund nicht in der russischen Reise, sondern in einer Zwangslage, die Brandes beinahe vernichtet hätte, aber selbst seine Gegner und Neider mochten an diese Gerüchte nicht recht glauben. Denen widersprach erstens die Ver. lobung und zweitens der Umstand, daß aus dem großen Rennstalle kein einziges Pferd verkauft wurde. Und ' wie Brandes richtig vorausgesagt hatte: die Rennpferde erhielten ihm den Credit. Man kann seine Uhr versetzen," sagte er eines Tages bitter zu Konrad. und die Leute werden behaupten, das sei vielleicht eine Marotte. An dem Tage aber, wo man seine Pferde zur Auktion stellt, heißt es: Das ist der Anfang vom Ruin.Schneller und klarer, als Brandes selbst erwartet hatte, erfolgte die Regelung seiner Verhältnisse. Das freundschaftliche Entgegenkommen des alten Kommerzienraths ermöglichte es ihm, zur gegebenen Zeit sein: ' Spielschulden glatt zu regeln, und der Verkauf seiner Villa und der großen Liegenschaften zu Hoppegarten ergaben einen so bedeutenden Mehrertrag im Verhältnisse zu dem Voranschlage.daß Brandes wenigstens der nächsten Zeit mit Ruhe entgegensehen konnte. Es blieb ihm freilich außer seinen Pferden nur ein winziges Vermögen, das für die Aussteuer und die Hochzeit kaum hinreichte, aber diese Pferde repräsentirten doch schließlich ein recht anständiges Kapital, und wenn das alte Giück nicht ganz entschwand, mußten sie ihren Herrn sehr wohl ernähren können. Eines Abends kam Brandes es
. war wemge Tage vor ver Hochzeit in ziemlicher Erregung heim. j Der Baron Springer m Wien läßt mir siebzigtausend Gulden für ; .Eoriolan" bieten, vierundzwanzig
ziunoen evcilizcli, vu iu; uus uu nehmen?" Konrad redete ihm eisrig zu: Das ist eine enorme Summe. Das ist weit mehr als der Werth des Pferdes. das ist ein Liebhaberpreis." Der Prinz, um seine Meinung gefragt, antwortete reservirt. leidenschaftslos. Er war düsterer und verschlossener als früher, und wennBrandes mit ihm sprach der sich Mühe gab. einen harmlosen und freundschaftlichen Ton wieder zu finden schaute er zu Boden. In alles, was man wünschte, bestimmte und verabredete, fügte er sich, ohne jemals einen entgegengesetzten Willen kund zu geben, in den Termin der Hochzeit, die Art ter Aussteuer, die künftige Übersiedelung nach Rußland und so weiter. Er spielte mit seiner Cigarette, hielt die Augen auf den Teppich gerichtet und sagte: Es ist eine hohe Summe, aber es ist kein Liebhaberpreis. Falls Coriolan" dasDerby gewinnt, ist der Hengst das Doppelte werth. Das ist klar, der Fall liegt sehr einfach." Konrad. erwiderte kühl: So kann nur jemand rechnen, für den eine so ungewisse Sache, wie es ein Derbysieg ist, nicht allzuviel bedeutet. Wir müssen die Offerte acceptiren, sie ist ein Glückszufall sondergleichen." Käthchen an des Prinzn Seile und hielt seine Hand. So saßen sie fast immer nebeneinander, es war, als ob sie ihn schützen wollte. Brandes hielt vor ihr an: Was sagst du. Käthchen?" Sie antwortete nicht gleich. Sie war noch ein Mädchen in halbkurzen Kleidern gewesen, fast noch ein Kind, als vor drei Jahren Coriolan" an der Seite seiner Mutter zum ersten Male auf die Wiese gesprungen war, ein kleines, scheues Fohlen. Als sie ihm näher gekommen war, sprang es hinter die Mutter und versteckte sich vor dem Mädchen. Aber allmälig waren sie Freunde geworden, und als er schon zu einem großen Burschen herangewachsen war und den Stolz des Stalles bildete, wandte er immer noch hastig den Kopf, wenn sie Corry!" rief. Corry!" Welche Hoffnungen hatte man an ihn geknüpft! Er sollte alle Altersgenossen Deutschlands und Ungarns zu Hamburg im Derby schlagen, e? sollte die höchsten Ehren in das glückliche Haus Brandes tragen, und Käthchen wollte ihn am Derbytage in der alten Hansastadt mit Rosen bekränzen! ..Verkauf ihn nicht. Vater." So behielt Brandes das Pferd. Die Vorbereitungen zur Hochzeit nahmen ihren Fortgang, und der Tag rückte näher. Wenn Käthchen allein war und sie war oft allein , überkam es sie bisweilen wie eine Angst. Kein weibliches Wesen stand ihr zärtlich zur Seite, vor allem keine Mutter. Das alte innige Verhältniß zwischen ihr und dem Vater war seit der Stunde zu Ende, da sie knieend, flehend den Prinzen gerettet und ihn sich erkämpft hatte. Nun in einsamen Stunden begann sie nachzudenken, und dieses Nachdenken war entsetzlich. Durch das ganze Haus ging eine trüb?, gedrückte Stimmung, die mit Hochzeitsfreude nichts gemein hatte. Unmittelbar nach der Feier sollte der groß: Haushalt aufgelöst werden, denn das Haus mußte für den neuen Eigenthümer geräumt sein. Die Diener und Kutscher, die Hausmädchen und das Kllchenpersonal hatten ihre Kündigung erhalten, so lag über ihnen allen ein Zug von Gleichgültigkeit. Sie thaten noch ihre Pflicht, aber ohne b:sonderen Eifer, wie bezahlte Menschen, die keinen Anlaß mehr haben, sich besondere Sympathien ihrer Herrschaft zu erwerben. Oft ging Käthchen durch die Zimmer und suchte sich das Bild jedes dieser Raume einzuprägen. Wenn sie einmal wiederkommen würde aus dem fernen Rußland, war das alles nicht mehr. Mit dem Tage der Hochzeit würde man sie losreißen von ihrem Vater und ihrer Heimath, und an demselben Tage würden die Thore ihres Vaterhauses sich für immer schließen. Dann kam der Prinz, und sie suchte heiter zu sein. Er mute von seinen russischen Gütern erzählen und gab sich Mühe, diese graue Zukunft, die ihm wie ein offenes Grab entgegenstarrte, mit ' allerband Farben zu " . .jm m , I l11.V.lal A 1 I schmücken. Aber er icar ein schlechter Erzähler, und seine müde Stimme versuchte vergebens, das Bild hell zu gestalten. Er machte sich bisweilenVorwürfe. daß er an sein gebrochenes Leben dieses Kind fesseln wollte, er hätte als ein angeschossenes Wild allein in seine Einsamkeit ghen sollen, um da zu sterben. In andern Stunden war es ihm wiederum ein Trost, daß eine liebende Frau, ein unschuldiges, lebensfrohes Geschöpf in die Verbannung ihn begleiten würde, und wieder zu anderer Zeit hatte er den lächerlichen Gedanken, daß diese Mesalliance ihn :ompromittire. Er malte sich dann irgend ein rettendes Wunder aus. vielleicht einen riesenhaften Gewinn oder eine unvermutete HundertmillionenErbschaft, und er stellte sich vor. daß die Heirath mit dem Fräulein Brandes den Prinzen von Reichenberg von der Ausnutzung dieser eventuellen Glücksfälle für immer ausschließe. Diese Heirath war eben das Ende. das große Siegel auf den Brief seiner Zukunft, in dem zu lesen stand, vag das Wappen von Reichenberg zerschlagen werden müsse. Aber Käthchen hatte ihn gerettet! Ohne dieses Mädchen würde er entehrt, ausqestoßen und verbannt. längst verschwunden sein! Er umarmte 1
vt unk) veriucyle yerzllHö' oorte zu rinben ' nn war Käthchen glücklich. . m u ml och so wenig, 1 csochzett fand am 10. Juni siai!. ... citsreise war für kurze
L l m -w - , ' ' v Dauer bemessen: der Rhein. Paris. Brüssel, dann die direkte Fayrt naaz Rußland. Konrad stand im Frackanzuge am Fenster des Billardzimmers und wartete auf die Ankunft der Gäste. Er sah blaß und abgespannt aus. denn zu allen den seelischen Erregungcn dieser letzten Wochen war ein Uebermaß von Arbeit gekommen. Dieses Haus, das ihn so gastlich aufgenommn hatte, sah auch er nun zum letzten ale. Er war gleichsam der Todtenqräber von Brandes' Glijck und Brandes' Haus gewesen, nun war alles geordnet, und man konnte hin-' ausziehen. Er nahm mechanisch einen der weisen Bälle und ließ ihn über das Billard laufen. Als der Ball den Weg verfehlte, nahm er einen zweiten und versuchte immer mechanisch und gedankenlos die Bande richtig zu treffen. Noch Xkz! Male wiederholte er das Spiel. da stand Käthchen vor ihm. ..Käthchen ?" Sie sah wunderschön 2us. Der Brautschleier verhüllte sie noch nicht, aber das weißseidene Kleid umschloß ihre Figur. Konrad, ich will von dir Abschied nehmen." Abschied?" Ja, schon jetzt. Nachher, wenn alle die Menschen hier sind, kann ich da' nicht." Ja", sagte er, du hast recht." Sie nahm seine Hand und zog ihn mit sich in die Fensternische. Einen Augenblick waren sie beide still und schauten hinaus, wo der Sommer über dem weiten Platz lag. Und in diesem' Augenblick erinnerten sie sich wohl an alles, was sie zusammcngeführt hatte und was sie gemein-. fam erlebt hatten. Käthchen im, Vrautlleide! Neben ihm! Es hatte Stunden gegeben es war lange der da er geträumt hatte, so werde das blühende Mädchen einmal neben ihm stehen, neben ihm als sein eigen. Einige Sekunden durchzuckte es ihn: Schre: aus, rnmm sie mit dir. rette sie! Reiß sie an dich, du hast tausendmal mehr Recht als dieser elende Mensch, der sie besitzen will! Noch ist es Zeit, und wenn sie dich nicht will, so schütze sie wenigstens vor diesem Bunde! Aber er sagte kem Wort. Sie sprachen über allerlei gleichglll tlge Dinge, als ob sie beide Angst hätten. an das zu rühren, was ihre Seelen bewerte. lftorlseKung folgt.) Zm üeiche der ZNoöe. Bringt das Frühjahr auch alle bisher beliebten Strajjenumhänge wieder: das Cape, dem schon im vorigen Jahre derUntergang vorh:rgesagt wurde, den langen Mantel, die halbweüe Jacke, die russische Blusenjacke, so wird doch allen der Charakter des Modernen dadurch aufgeprägt, daß die runde Schnittform, das Serpentinartige mcbr oder weniger zurGeltung kommt. Es scheint indeß, als Ware man dem Bluscnjäckchen weniger als bisher gewogen, und als wurden an semeStelle anliegende Jacken mit ganz glattem cder wenig gefaltetem Schooß und nnt breiten Aufschlagen treten; letztere mit farbigem Seidenstoff, der zugleich das Futter ergibt, überlegt, und vielfach mit schmalen Rüschen besetzt. Unter den langen Formen besteht der lange Paletot mit abzulösender Pelerine diese natürlich im Serpentineschnitt fort, ebenso der ärmellose. hinten anliegende, vorn lose Mantel mit langem Doppelkragen oder mit gezogener Passe als Fortsetzung einer Scrpentinepelerine, od:r einem mehrfachen Kutscherkragen in gleichem Schnitt u. A. m. Die dafür hergestellten feinkarirten englischen Stosse sind von außerordentlicher Weichheit und apart in. den Mustern; für lange Mäntel und die noch nicht von der Mode verdrängten Golfcapes verarbeitet man die großkarirten schottischen Plaids mit drellirten Fransen, die in immer neuen Mustern und Farbenstellunaen erstehen. Die Capes haben eine mäßige Länge, nur wenig über die Hüsten reichend, setzen sich aber meistens aus einem kürzeren, rund geschnittenen Theil und einem angefügtcn Serpentinri'olant zusammen, der entweder nur de unteren Rand umgibt oder, bis zum 5alsausschnitt heraufgehend, vorn ein breites, faltiges Jabot bildet. Der Geschmacklosigkeit der den halben Kopf verdeckenden Halskragen tritt man nun ernstlich von vielen Seiten entgegen, doch werden diese wohl noch so lange vorhalten, bis die Mode irgend etwas anderes Absurdes ersonnen hat. oder in das äußerste Extrem verfallend, durch strengste Solidität die Aufmerksamkeit erregen will. Aufgesteppte, fingerbreite Tuchstreifen auf Umhängen oder Kleidern aus dem gleichen Stoff, gehören zu den modernsten Besätzen. Das Straßenkleid mit Jacke, welches den Umhanz zumeist entbehrlich rnacht. Ivielt in der UebersanaSzeit eine
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gleich wichtige Rolle." vom" pra1Nfchn, unbesetzten Lodenkleid bis zu den mehr oder minder reich garnirten Anzügen aufwärts. Oftmals gihört die vorn weite, doppelreihig, mit wenigen großen Perlmutterknöpfen geschlossene Jacke dazu, bei eleganteren Kleidern die kürzere anliegende, sich vorn in schmalem Spalt über einem Chemisett öffnende Jacke. Nach modernem Geschmack läßt man den Bausch oder die Weste nicht mehr so breit hervorsehen und wählt oftmals ein steifleinenes Chemisett, das vorn herunter mit flachen, durch Straßschnallen gezogenen Schleifen aus schwarzem Sammetband besetzt ist. Gleich den verlängerten Aermeln, die beim Kleide nun fast zur engen Röhre geworden sind, und nur beim Paletot aus Nothwendigkeit eine vermehrte Weite erhalten, herrscht auch Neigung vor, die Röcke lang zu schneiden, so daß sie nicht blos den Boden
berühren, sondern sogar ein wenig auf demselben liegen. Die moderne Rockform wird nach wie vor durch Abnäher, stark geschrägte Bahnen ode: den Schnitt in vollständiger Rundung, den Körper über den Hüften glatt umspannend, hergestellt, neuen Reiz erhält sie indeß durch den angesetzten Serpentmevolant. der ringsum die gleiche Breite haben kann und dann etwa bis zur Kniehöhe hinauf reicht. oder der vorn schmäler geschnitten wird und m geschwungener Linie hinten hoch hinauf steigt. Selbst die Prinzeßkleider entbehren dieses An sazes n:cht und erhalten dadurch den Stempel des Modernen. Wer sich nicht gerade dafür begeistern kann, wird doch den Nutzen daraus ziehen, der es gestattet, einem unten schadhaft gewordenen Kleide auf einfache Weise ein neues Ansehen zu geben. So viele reizvolle und eigenartig gemusterte Stoffe die Magazine uns auch darbieten, augenblicklich gibt man allen glatten Geweben den Vorzug, und zwar aus dem Grunde, weil auf solchen die in immer reichcrem Maße zur Anwendung kommenden Besätze besser zur Geltung kommen. Für Blusen. die vom Kleide unabhängig sind. wählt man gern recht leuchtende Farben, desto zarter werden aber die für den Sommer bestimmten Gewebe erscheinen, da sie fast alle durchscheinend sind. Um diesen nun einen erhöhten Reiz zu geben, versieht man sie mit an dersfarbigem Futter, wählt für matte Farben ein leuchtendes Unterkleid und umgekehrt, oder versieht sich für denselben Anzug mit mehreren UnterzUgen, um ihn immer in neuer Veränderung tragen u können. Alle Steisgaze. Alles, was den unbehinderten Fall der Falten beeinträchtigen könnte, fällt fort, und erhält ja ein Rock ein eingesetztes Futter, so darf es nur ein schmiegsames sein oder das Eigenartige der Taffetgewebe besitzen. Winzig schmale Stoffrüschen, schmale Sei-den-oder Sammetbändchen bilden den geeignetsten Besatz für leichte Stoffe, und aus diesen Bändchen formt man auch winzige Rosetten, die hier und da auf der Taille, dem Rocke, oder an den Kreuzungspunkten der in langen Linien oder in Windungen aufgesetzten Bändchen Platz finden. Für festere Gewebe bleiben Spitzen, Perlen. Flitter. Stickereien aller Art. die in Streifen oder mannichfachen abgepaßten Formen in den Schaufenstern ausliegen, an der Tagesordnung; sie fesseln durch ihr Flimmern und Blitzen die Blicke der V.irübergehenden und sind dovvelt werthvoll, weil sich mit ihrer Hilfe ein gebrauchtes vorjährigesKleid leicht zu einem modernen und eleganteren umwandeln läßt. Wer eine kunstgeübte Hand besitzt, kommt noch leicht ter.und billiger dazu, wenn die Stickerei eigenhändig auf dem Kleide selbst ausgeführt wird. Sehr beliebt ist die Zusammenstellung von schwarzen Flittern mit weißen Kristallperlen oder mit schimmernden Straßsteinchen, deren Leuchten neben dem tiefen Schwarz H noch erhöht wird. Das einfache Blusenkleid findet oftmals seinen alleinicen ?muck im Gürtel, und diesem
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wird alsdann ' auch erhöhte" Aufmerksamkeit zugewendet. Von unseren Abbildungen veranschaulicht Figur 1 einen elegantenBlusenpaletot mit Säumchen und Einsatzgarnitur. Dieser Paletot aus hellgrauem, in feine Säume genähtem Tuch ist mit schmalen, h Jour eingefügten, weißen, gestickten Einsätzen verziert, durch die der schwarze Taffet des Futters hindurchschimmert. Aus Taffet besteht auch die doppelte Plissefrisur am vorderen Rande, deren Ansatz ein gestickter Einsatz deckt. Der hohe Stehumlegekragen aus Tuch ist bis auf einen schmalen Streifen mit Taffet bekleidet und mit einer Sticke-
' reispitze begrenzt, die auch die Plisses, j die Aermel und den geschlitzten Schoß umrandet. Ein Gürtel aus grauem Leder, dem silberne, durch Ketten verbundene und mit Türkisen besetzte Schnallen aufliegen, hält den Paletot' zusammen. Die hübsche, eigenartige Toilette, Figur 2. besteht aus einem Rock von schwarz und weiß karirtem Himalajastoff. einer Weste nebst Kragen von rothem, in kleine Puffen gezogenem Allas und einem offenen Paletot von weißem Tuch. Dieser ist mit einer Kurbelstickerei von weißer Seide verziert, die theils als schmale Bordüren die Nähte deckt, theils Ranken bildend, den Paletot, ausschließlich der mäßig weiten Aermel, schmückt. Der Paletot ist mit rothem Atlas unterfüttert und auf den, breite Aufschläge bildenden Vordertheilen und dem Umlegekragen über rothem Atlas mit schwarzem Atlasbändchen garnirt, das eingekräust in dichten Bogen aufgesetzt ist. Die Weste hat ebenfalls breite Aufschläge, die sich über die des Paletots legen. Die Aufschlage und der Mit Hakenschluß versehene vordere Rand, sowie der Siehkragen sind durch eine Puffe von weißem Spitzenstoff der über weißem Surrah eingereiht ist, begrenzt. Eine Fruhlingsiacke stellt Figur 3 dar. Diese Jacke läßt sich aus belieb!gen Stoffen, mit oder ohne Futter, arbeiten. In der Vorlage ist sie aus grauem Mantelstoff hergestellt und auf .Ausschlägen, Sturmkragen und Aermelmanschetten mit schwarzerSeide belegt, die durch eine schwarze Perlenstickerei verziert ist. Die Jacke ist hinten anliegend und dorn Halblose, schließt überschlagend rechts und zeichnet sich durch den mehrtheiligen Aermel aus. Dieser Aermelschnitt lant sich sehr gut zur Modernisirung der jetzt unmodernen, weiten Aermel benutzen. r;. ! r5 , , jux oienc nooiivung zeigi ein zierlich.'s Toauehütchen, das auf der Grundform aus Steifgaze lose mit pusslg gebrannter, leichter, schwarzer Seide überdeckt ist. Ein großer, blau schattirter Stutz mit kostbarem, schön geschwungenem Reiher schmückt den Hut an der linken Seite. Unterhalb des Stutzes ist die Krempe dicht mit schwarzen Chenilleblättern, die mit kleinen Jettslittern benäht sind, garnirt. Sehr vornehm wirkt die elegante Toilette Figur 5. welche aus einem Rock von schwarzem Kreppstoff und einer offenen Paletottaille aus schwarzem Taffet besteht, die durch ein Bluscr.chemisett aus weißem Taffet vervollständig! wird. Die Garnitur des Rockes und der Taille bilden 2 Zoll breite, lila eingesetzte Sammetstrcifen, denen zweimal schwarze Taffetstrcifen aufgesteppt sind. An dem Rock, der aus einem Theile besteht, imitirt die Garnitur eine oben 6 Zoll, unten 18 Zoll breite Voicherbahn, bildet unten eine Ecke und zieht sich noch etwa 4 Zoll lang in wagerechterRichtung fort. Die mit schönen Knöpfen verzierte Jackentaille hat einen breiten Reverskragen aus weißem Seidenrips, der mit einem einen Zoll breiten, lila Sammetstreifen begrenzt ist. Die Streifengarnitur ist am vordern Rande oben kleine Ecken, bildend, sowie am untern Rande und auf den Aermeln angebracht. Das Blusenchemisett wird durch einen Stehkragen begrenzt, der mit weißer, hinten in ein doppeltes Köpfchen gereihter Seidengaze bekleidet ist, aus welcher auch die Kravatte gearbeitet ist. Diese besteht aus zwei, mehrfach in Köpfchengruppen cezogenen, langen Enden, die am Taillenaöschluß etwas überbauschend imGür. tel aus Sammet verschwinden. Oben werden sie mit einem breiten, flachen Knoten aus Seidenrips zusammengefaßt, den lila Sammetband ziert. Meekschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm. Mucöo.199 OK Wasbington Str. ., Der Feind Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Gcsundheit und oft mit einem anhalten, den husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull'6 5)usten Syrup das allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulaa, Jronton Öhio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. BuU's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an dcr Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull'6 Husten Syrup ? braucht hatte war ich vollkommen urirt und lch wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leidenden diese vorzügliche Medmn zu gebrauchen." Dr. Lull'ö Hufci Qvxp U?.zt nur 25 Cn. .
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I Wählend des Vallfest es, das die Stadt Antwerpen zu Ehren der Officier der deutschen Fregatte. Stein" cab, wurde der ComMandant derselben, Capitän Oelrichs, plötzlich von Tobsucht befallen. Er bedrohte den Bürgermeister sowie den anwesenden deutschen Gesandten. Man mußte dem Tobsüchtigen eine Zwangsjacke anlegen.
Ein eigenthümlicher Fall kam dieserTage vor der 10. Kammer des Pariser Zuchtpolizeigerichts zur Sprache. Einer jener Knocheneinrichter" (retjouieur, in . Paris i-ebcrnteux genannt), denen die Aerzte scharf aufpassen, weil sie ihnen ins Handwerk pfuschen und sich bei dem Volke größerer Beliebtheit erfreuen, als sie selbst, sollte wegen seines geheimen Berufs ur Rechenschaft gezogen werden. Nach Namen und Herkunst gefragt, erklärte der redouterix, er sei von Pariser Facultät geprüfter Arzt, und wies sein Diplom vor. Man wollte ihm zuerst nicht glauben, aber nun legte er den Sachverhalt dar: Er hat Frau und Kinder und in dem Pariser Stadtviertel, in dem er eingemiethet ist und sein Name in goldenen Lettern auf einer schwarzen Marmortafel neben der Hausthüre prangt, nur eine ganz unbedeutende Praxis. Um die Seinigen nicht darben zu lassen, entschloß er sich, in der Vorstadt La Chapelle dieRolle eines Curpfuschers, eines rdbouteux, in aller Heimlichkeit zu betreiben, und siehe da, sein Cabinet in einem ärmlichen Hinterhause fand so zahlreichen Zuspruch, daß er nun gegen die Noth geschützt ist. Der Doctor wurde freigesprochen, aber nun wird ihm vielleicht, wie er selbst andeutete, seine Eigenschaft als studirter Arzt bei dem Publikum schaden, das seine Verdienst? als Knocheneinrichter schätzen oelernt hatte. Zu B ei ra im portugiesischen Ostafrika ist eine Stadt entstanden, welche ganz und gar aus Zink gebaut ist. Einzelhäuser und Gasthöfe, öffentliche Gebäude und Casernen, der Palast des Gouverneurs und der Musikpavillon. Alles ist von Zink. Das Speculationsfieber war so heftig, das Bedürfniß, schnell und billig zu wohnen, unter den Auswanderern so gebieterisch, daß man die Stadt in einem halben Jahr schuf. Tausende von Tonnen Zink kamen aus England und Amerika, die chinesischen Arbeiter errichteten das Gerippe der Häuser aus Holz und bedeckten es dann mit Zinkplatten. Und so wurde die Stadt hervorgezaubert. Aber das genannte Metall dient in Beira noch zu anderen Zwecken. Wird Jemand krank, so trägt man ihn auf einer Zinkbahre insKrankcnhaus, und wenn er dort stirbt, gelangt er in einem Zinksarge zur ewigen Ruhe. Da die meisten Lebensmittel eingeführt werden müssen, so sind sie natürlich auch in Zinkbüchsen eingeschlossen. Die nm nbune Daö ?e!chhsmge - Sonntags - Blatt bietet eine vmitzaUti&tz SofffS. Der Abonnements Preis der tSglichen Tribüne ift 12c:, " bei SonntagSblatts c, oäUt zusammen 15 Htö., per Woche oder 05 (5tö. per Monat. Durch die yoft dersanbt, kostet da4 Tageblatt $3,. bat Sonntaaöblatt 92 per Jahr, Seide zusammen 9D in Oo?auVSkza.h!ung. FmeeKftchen aller Art werden rasch und billig aus geführt. CixitxiMlcvUn, Quittungen. donktttntioLSn, '".'.. NeJnnLs. (DesSSstSartsn, . Dtumta LirLnla??, ;.." i ' . ' yrogru . für SeschAftltk und vereine verd j """.-' geschaöbsll außgtftZrt. WWkM " " .' C -r Lz.-i V 4 ' . h.r-
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