Indiana Tribüne, Volume 21, Number 210, Indianapolis, Marion County, 18 April 1898 — Page 1

o K rC rlC I 99 A0 w o k 0 W v O W V o o yv o y Office : No. 18 Güt Qläbama (Ztraße. Telephon 1171 Indianapolis. Zndiana Montag, den 18. April (898 Jahrgang 31 Hei 210

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fötrtrfi Nr Smilie Schubert, geb. ESbel. WlUlU imZllter von Z3 Jahren, am Eontag, den 17. April. Abend IS Uhr. i Leerdigung findet rienstaz, IS. April, 2 Uhr Nachmittag, vom Trauer, Hause. 1409 Orang, Skaße, au, statt. Fre,n sind eingeladen.

Tl trauernden Hintnbliebenen, Carl Cchubtkt.Sat'e. harles Schubert.? Olga . i rif i 1 inder. vnii i &ua m BZilhelm (SSbel. Lrudn. Liua Kegel, chmester. Sildelm Regel,! ei! lnguft Berd. I misn Marv öbel. Z SchmZge Snr,ftin Bernd, 1 rinnen. föeorge fflerrmnnn Office : 26 Süd Delawareftr. Ställe : 120, 122, 124, 12S, 12S Ost Pearlftr Tel)5on 011 Offen Ta und aSt , ' , TOLILINSON - HALLE ! VXiA WßlHvt4t vik ?ttM JAUilVViy 4411V 4VIllktU unh 2! Avril. Lyf I S Abende Donnerstag V!tiee. rv. 3 ms. Patriotic Spectacle. 1 1 ri f 1 mw - " y-v 9 1 HE IROOPINü Of Hin. Truppen und Nationallieder au cut$lanb, Oefler ich, England, Ame.ira etc. 100-Grof er bor-10 Ada Mv ?en,iag 5ontra9U. ex,!. . Laftl Telson-Bariton. ott,ien. ÄrtUt Pr,,a Trombone. etrnc.ie Maatia Euxhonium. 300 -bei der Aufführung S 6i( sind letzt im Pemdroke rcade zu hairn. Zehn Etbote. 1. Dusollst jeden Tag bei Con. H eeß, No. 852 Massachusetts Ave. einkehren. 2. Du sollst einen guten Durft mitbringen. 3. Da sollst deine Freunde einladen mitzu. kommen. 4. Du sollst deinen Geldbeutel nicht vergessen. 5. Du sollst nicht vergessen zu bezahlen. 6. Du soll keinen Streit ansangen. 7. Du sollst nicht virgessen immer noch ein'S zu trinken 8. Du sollst nicht vergessen, daß man bei Conrad Heeß da! größte Gla Bler lu kommt. 9. Du sollst nicht verksskn. daß er gute Ci garr.n, gute Whiökiei und gute Weine führt. 10. Eorrad tzeeß, 825 Massachusetts Ave., hält immer einen guten Lunch und freut sich, seine Freunde und Kanden oft zu sehe Hie gemüthliche Ecke :: Noble ö Market Str. wo JOHN WEBER seinen Gasten die besten Getränke und Cigar ren nnd den seinsten Lunch vorsetzt, ist allbekannt. Vergessen Sie nicht dort einzukehren. B, SSYFBXED, Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 21 jOft Washington Straße. Einbezahltes Kapital $600,000 Ueberschuß'Zond . . . 85,000 Verbindlichkeit der UUnäre 8600,000 3n der Stadt wohnende Personen, welche Geld von Bauvereinen borgten und et aus eine einfache Hypothek aus zunehmen wünschen, sind eingeladen Einsicht in die Heimstatte Anleihen dieser Gesellschaft zu nehmen. Unter diesem Plan können Borger Geld sparen. Interessen auf solche Anleihen 6 Prozent, zahlbar halbjährlich. Illlion Mijiist $0. Office: (ekäude der Gesellschaft) No. 118 und 122 Ost Market Str. Geld . . . zu verleihen ! nxtcx Bau- und Spar-Verein offerirt geld zu cn günstigsten Bedingungen. Rückzahlung nach Belieben. Man spreche vor bei den Beamten, oder jeden Öastag Nbend im Deutschen HanS. Olbelt. Metzger. rr!t. Urto Vb. e?nt2r. Carl H. Ltedex. cchttif.er.

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!Zur Situation. Die Dinge entwickeln sich langsam und noch ist nicht alle Aussicht aus ErHaltung des Friedens geschwunden.

Jedenfalls haben die Friedensparteien dadurch, daß der Tenat.dak TurpteAmendement, welches die Anerkennung der gegenwärtigen Rebellenregierung als die rechtmäßige Regierung Cubad ausspricht, Zeit gewonnen. DaS HauS wird nämlich dieser Klausel wahr, scheinlich nicht zustimmen, dann geh die ganze Sache an ein Conserenzeomite und jedenfalls nimmt die Pas firung einer Resolution Zeit in Anspruch. Inzwischen ist man in Europa und wohl auch in den leitenden Kreisen Spanien? zur Einsicht gekommen, daß Nichts den Krieg abzuwenden vermag als die Räumung CubaS durch die Spanier. CS heißt, daß der Papst Spanien ernstlich dazu räth, diesen Schritt zu wagen, weil ein Krieg schließlich doch unglücklich für Spanien ausfallen müsse und Cuba so wie so nicht mehr zu retten sei. Hier spielt freilich die Furcht vor einer Revolution und einem Carlistenaufstand eine große Rolle. Am vackiten Mlttwoa treten ln Madrid die CorteS zusammen. Von , , , dem Geiste, der in dieser Körperschaft sich bekunden wird, wird viel abhängen. 3m Voraus läßt sich darüber nichts sagen. Ein schwer wiegende? Element in der ganzen Angelegenheit ist der Umstand, daß der Ausstand auf den Philippinen an Ausdehnung und Stärke gewinnt. Die spanischen Staatömäner werden sichS wohl überlegen, ob eS für Spanien möglich ist, Krieg mit den LankeeS zu füh'en und zugleich den Aufstand auf den Philippinen zu bekämpfen. Ein Versuch in dieser Richuvg mag Spanien außer Cuba auch noch Letztere kosten. ES ist deöhalb wohl möglich, daß, wenn man den Spaniern nur noch ein BiSchen Zeit giebt, sie zur Einsicht gelangen, daß daS Aufgeben CubaS daS.Beste für sie unter den Umständen ist. ES heißt neuerdings, daßGeneral Blanco eine Unterredung mit dem Insurgentenführer Gomez beabsichtige. Da Letzterer jeden Versuch 'zu UnterHandlungen auf einer anderen BasiS als der Unabhängigkeit CubaS mit dem Tode bedroht, so will man daraus folgern, daß Blanco auf dieser BasiS mit Gomez zu unterhandeln gedenkt, um den JankeeS' zuvorzukommen und damit man nicht sagen könne, Spanien sei von Amerika zu diesem Schritte gezwungen worden. WaS Wahres daran ist, daS läßt' sich nicht sagen, denn jeden Tag werden hundert Dinge gemeldet, nur um am nächsten Tage widerrufen zu werden. Inzwischen zeigt sich alö daS größte Hinderniß zur Erhaltung deö Friedens in allen betheiligten Ländern die Presse, welche die Angelegenheit nicht mit Ruhe und Besonnenheit behandelt, sondern mit patriotischen Phrasen den resp. Völkern die Köpfe verdreht, gleichsam als gäbe eS für ein Volk kein größeres Glück als den Krieg, als bestünde die Vaterlandsliebe in der Lust zum Kriegführen und alö beruhe einzig und allein darauf die Ehre einer Nation. Die Zeitungen in Madrid und Havana hetzen fast noch mehr zum Kriege als die in New Lork und anderen amerikanischen Städten und in Amerika scheint man sich ganz unnöthiger Weise darüber aufzuregen, daß spanischer Pöbel die LankeeS Schweine nennt, als ob die Ehre Amerikas darunter leiden könnte, wenn ein spanischer Pöbelhaufe die Amerikaner beschimpft. Ueber solchen Thorheiten muß großes Volk erhaben sein. WaS Amerika betrifft, so ist wohl an dem Entschlüsse 'CubaS Unabhängigkeit zu sichern unter keinen Umftänden zu rütteln. So lange aber die geringste Möglichkeit vorhanden ist, dieses Ziel ohne die Schrecken eines Krieges zu erreichen, sollte man nicht übermüthig zum Kriege drängen. AmMachlichleli. Inland. Wetterbericht. Wolkiges Wetter und Regenschauer heute Nacht und morgen. Höchste Tem peratur innerhalb der legten 24 Cten ', den 7S Crad, niedrige 42 Cra).

Keine Anerkennung. Washington, 18. April. DaS HauS vertagte sich um 10 Uhr bis Mittag, weil der Senat nicht in Sitzung war. Am Mittag stellte Dingley den

Antrag die SenatS-Resoluiion anzu nehmen, aber die Stelle betreffs Aner kennung der kubanischen Regierung zu streichen. Die? wurde angenommen und die Resolution geht nun an ein Conferenzcomite. Grand kStand abgebrannt St. LouiS, Mo., 17. April DaS zweite Baseballspiel, daß gestern zwischen den BrownS und dem Chicago'ö gespielt wurde, kam im Sport menS Park am Nachmittag zu einem plötzlichen Ende, da bei Beginn des zweiten Jnning" einFeuer auSbrach, daS den Grand-Stand, die Pavillons, die Club - Räumlichkeiten und daS Wohnhaus deS Herrn Chris von der Ahe zerstörte. Der pekuniäre Schaden beläuft sich auf $60,000 und die Ver ficherung beträgt 535,000. Eine An zahl von Personen wurde bei der Panik, die daS Feuer veranlaßte, schwer verletzt, aber glücklicher Weise ist Niemand umS Leben gekommen. AuS Havana. Ha v ans, 18. April. Pedro Nabel, Colonialfekretär der Popen und Verkehrswege, Dola, Giberga und Leopolds Sola. wohlbekannte Rechtsanwälte, welche von der autonomistischen Regierung als ParlamentärCommission ernannt sind, um sich den Insurgentenführern in Ost-Cuba zu nähern, fuhren heute mit der Eisenbahn nach Batabano ab, von wo sie mit einem Küstendampfer nach Santa Cruz del Sur weiterfahren werden, um auözvfiden, ob die Insurgenten-Re-gierung in der Provinz Puerto Principe den Waffenstillstand acceptiren will. Wenn sie empfangen werden, werden sie eine neutrale Zone andeuten, Bedingungen vorschlagen und einen Platz der Zusammenkunft vereinbaren. Juan Ramivez und Silvestre Ancladam, prominente Autonomisten und Mitglieder deS Central-AußschusseS, find zu demselben Zwecke ernannt und reisten heute Morgen nach Santa Cruz del Sur ab, wo sie ihren Einfluß im Namen der autonomistischen Partei, aber unabhängig von derParlamentärCommission geltend machen werden. Man knüpft große Erwartungen an daS Resultat, welche? ärrgsilich erwartet wird. Ein Schiff. daS man für den amerikanifchen Dampfer Triton" hält. passirte heute Nachmittag um 2 Uhr die Mündung deS HafenS von Havana. Man glaubt, daß der Dampfer einen Commissär an Bord hat, der auf dem Wege ist, um die Insurgenten von der Entscheidung deS V. St. Senats zu benachrichtigen. Die Entscheidung deS Senats wurde von der allgemeinen Orffenllichkeit mit großer Kälte aufgenommen. Die Leute sagen, daß sie für den Kampf vorbereitet sind und je bälder je besser die Abfeuerung deS ersten Schusses erwarten. Ausland. Deutsche Preßstimmen und Sonstiges aus Deutschland. B er l in, 17. April. Die neutrale Haltung der 'Mächte ist unverändert Von einem weiteren kollektiven Vermittlungöschritt ist Abstand genommen worden und die wiederholte Behauptung, eS würde ein gemeinsamer Schritt geplant, ist unbegründet. Die Kreuz-Zeitung" sagt : Sonst galten die Amerikaner als kühl und besonnen und die Spanier alö heißblütig und stolz. Heute find die Rollen vertauscht." DerBörsencourier" erklärt: Amerika ist wenig gerüstet und die Prahlereien deS HilfSsekretärö Roosevelt erinnern an die Versicherungen LebeufS vor dem siebziger Kriege." Die Post" sagt : Englische und französische Berichte bestätigen die Meldungen LeeS über daS auf Cuba r P R. rm yerriqenoe icno in tyrem ganzen Umfang. WaS soll auS der Unglücklichen Insel werden ?" Die Weser - Zeitung bemerkt : DaS Gerede, daß auch nur eine einzige europäische Macht Spanien beistehen were, ist leerer Ochall. Die spaniscdigsKonie und l?okizinnen bis Jsa

bella waren elende- Lumpe, und das innerlich vermorschte Spanien muß sein Schicksal tragen." Die Stimmen gegen die zweijährige Dienstzeit mehren sich. Daö Erperi-

ment hat sich nach dem Urtheil Sach verständiger nicht bewährt. Die Wer liner Volkszeitung" bemerkt dagegen : So lange eS möglich ist, Soldaten wochenlang zu Arbeiten der Landwirthschaft abzueommandirea, ist die Dienstzeit immer noch zu lang." Oesterreich will jetzt auch eine Colo nial. Politik inauguriren. AIS erster Schritt erweist sich die geplante glot tenvermehrung, welche darthut, daß auch Oesterreich nach einer Besitzung in Ostasien ausschaut. 3n einer Versammlung iv Greifen bürg in Kärnthen hat daS deutfchvolk liche Mitglied deS österreichischen Ab geordnetenhauseS. Otto Steinvender, den Unverrückbaren deutschen Stand Punkt" betont. Er sagte, die Deutschen würden alle gesetzgeberischen Ar. beiten verhindern, so lange die Gpra chenverordnung nicht widerrufen vor. den wäre. Mit dem Befinden deö Königs Otto von Bayern geht eS rapide bergab Der Prinzregent Luitpold hat deßhalb seinen Plan, sich zum Geburtstage des Königs Albert von Sachsen nach Drekden zu begeben, fallen lassen. Gelegentlich deö in Budapest abgehaltenen sozialdemokratischen Tageö find zahlreiche Theilnehmer, unter diesen elf Mitglieder der deutschen Vareileitung auS Ungarn ausgewiesen worden. Die Maßnahme erfolgte angesichtö deS drohenden Generalstreiks, um die Agitation zu beschränken. Unter den Anwesenden befand sich auch der sozialdemokratische deutsche ReichStagöabgeordnete Singer. Die Abficht der Ausweisung deutscher.Söialdemokraten auS Oesterreich ist auch m Reichstag zur Sprache gekommen. Das Berliner Tageblatt" bemerkt dazu : Die Einmischung in innere Angelegenheiten Ungarn? var SingerS Privatvergnügen. Der Reichstag vird sich hüten, in Singer? Fußtapfen zu reten." Da? Torpedoboot Somer?. Fallmouth, England, 17. April. In SeemannSkreifen herrscht hier die Ansicht, daß daS kleine Torpedoboot Somerö, da? vor Kurzem in Elbing angekauft wurde, Amerika nie erreichen wird. Man glaubt, daß eö ein zu großes Wagniß ist, das Schiff über den Ocean zu schicken und daß Commander Hazelton zu derselben Ansicht kommen wird, selbst wenn eS ihm gelingen ollte, die nöthigen Leute zur Bemannung deS Schiffes zu bekommen.' Die Topeka (früher Diogenes genannt) und die SomerS find Hier wegen schlechten WetterS eingelaufen. Die SomerS hatte ein Leck, daS, wie eS heißt, durch einen Fehler in der Maschinerie verursacht worden ist. Mehrere Leute von der Bemannung der SomerS find desertirt, weil sie eS nicht vagen wollten, in dem kleinen Schiff den Ocean zu kreuzen. An der Reparirung der Beschädigungen, die die SomerS erlitten hat, wird Tag und Nacht gearbeitet. Panik in Manilla. London, 17. April. Eine Vpezialdepesche von Singapore sagt, daß der Dampfer Leo XIII. daselbst von Manilla mit spanischen Beamten und vielen wohlhabenden spanischen Familien angekommen sei. welche vor der sich rasch ausbreitenden Rebellion flüchteten. Sie berichten, duß in Manilla eine Panik herrsche. Unruhen in M a la y a. M a l a y a, Spanien, 17. April. Gestern kam eS hier zu ernstlichen Ruhestörungen, die in einem Angriff auf daS amerikanische Konsulat gipselten. Einzelne Volkshausen zogen durch die Straßen, und sangen patriotische Lieder. Plötzlich wandten sie sich gegen daS amerikanische Konsulat und bevarsen dasselbe mit Steinen. Einer der Führer legte eine Leiter an daS Gebäude, stieg dieselbe hinan und riß daö Wappen der Ver. Staaten herab, daö später durch die Straßen geschleift wurde. Die Tumultuanten schrieen : Tod den Ver. Staaten", Tod den. SankeeSchweinen." Der Präfekt erschien persönlich und forderte , in einer Auspräge die Leute auf, sich zu zerprenen, trörau ttk

Ordnung einigermaßen wieder hergestellt wurde. Später durchzogen Gen-darmerie-Patrouillen die Stadt. - Heute erneuerten sich die Unruhen, wurden aber bald unterdrückt. Die Lokalbehörden sprachen dem

Consul gegenüber ihr Bedauern auö und ließen da? Wappen wieder an bringen. Die Behörden find ernstlich bemüht leben weiteren Auöbruch zu verhindern Waö der Timeö" auö Madrid geschrieben wird. L o n d o v, 18. April. Der Ma drider Korrespondent der Timeö" te legraphirt : In offiziellen Kreisen herrscht heute der Eindruck? daß ein Abbruch der Un terhandlungen nicht so bald, wie vor zwei Tagen erwartet wurde, stattfinden vird, eö kann aber nicht gesagt werden, daß die Aussichten für eine schließliche friedliche Lösung diel besser sind. Unter den leitenden Vertretern fast aller Parteien herrscht fast einstimmig die Ansicht, daß die Ver. Staaten nichts Geringeres als die Beendigung der spanischen Oberhoheit ans Cuba accep tuen werden und da eine derartiae Conzession mit der nationalen Ehre - unvereinbar ist, scheint der Krieg unvermeidlich, ausgenommen ein unbekannte? DeuS ex machina sollte plötzlich interveniren. Praktische Staatömänner ergehen sich nicht in solchen 3llusionen und legen auch den hartnäckigen Gerüchten von der Wahrscheinlichkeit, daß die Insurgenten mit der autonomistischen Regierung Friedenöbedingungen arrangiren, um die Annectirung an die Ver. Staaten zu vermeiden, venig Wichtigkeit be'. -- SchisfS.NaHrichten. Angekommen in : Philadelphia: Kensington" von London. New Sork: St. Paul" von Southampton, Patria" von Hambürg. Southampton: Friedrich der Große", von New Jork nach Bremen. Hamburg: Augusta Victoria" von New Fork. Havre: La Bretagne von New Sork. Liverpool: Cephalonia" von Boston. Allerlei. Der in auten Verhältnissen lebende Drechslermeister Vrestenberger in Neustrelik i. M. hat seine Frau erstochen und ihr den Hals durchschnitten, auch versucht, mti seiner Kinder ebenfalls zu todten. Der Mör. der hat sich darauf selbst entleibt. Wie man annimmt, ist das Verbrechen in plötzlicher Geistesumnachtung des B. aesckeken. D i e Herausforderung öes Prüfungs - Präsidenten zumZweikämpf seines eines durchgefallenen Candidaten ist die neueste merlwürdige Blüthe, die der Duellunfug gezeitrat rat. Der Senatsprasident beim Berliner Kriminalgericht Dr. Coing. der Präsident der Prüfungscommission für das erste zurlsttsche Staatsexamen, ist zu einem Pistolenduell herausgefordert worden. Der Herausforderer ist ein Nechlscandidat, der baSjlnqlüd hatte. ZUM zweiten Male beim Neferendarexarnen durchzufallen. Als das Ergcbniß der Prüfung verkündet wurde, ltek sich der Candidat m seiner Erregung soweit hinreißen, daß er eines der Bücher, die auf dem Prüfungstisch lagen, ergriff und auf die Erde schleuderte. Am nächsten . Tage erschien er beim Präsidenten und richtete an ihn die Frage, ob' die Prüfungscommission gestatten würde, daß er sich dem Examen zum dritten Mal unterzöge. Der Präsident gab ihm den Bescheid, daß die Commission nach semem Betragen hierzu wohl kaum Veranlassung haben würde. Diese Bemerkung, die nachLage der Sache durchaus berechtigt und berundet war, faßte der verunglückte Jünger der Themis als Beleidigung auf. Am folgenden Tage erschien der Bruder des Rechtscandldaten, em Of sicier. als Kartellträger beim Präsidenten und überbrachte diesem eine Pistolenherausforderung! Die Angelegenheit ist in der Prüfungscommission zur Sprache gekommen, und von ihr werden nunmehr die weiteren Schritte einäelvwerden. Die auffallendsten Hei lungen von Serofeln, die man kennt, find mittelst Hood'ö Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur Hoo d'S. Hood'K Pillen find mit der Qzztr.zt und völliz nleiJ enCröße CtZiK 25.

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err Edward Hardv. der jovial Man, 13 ger des grobeu Store der Shepperd Co. zu Bracrville. Jll., schreibt: .Ich war nie einen Tag krank in meinem Leben, bis 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlaffung, dak ich meine Stelle nicht versehen konnte und ,u medi ,'niren anfangen mufjte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerzte und einen in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde per den. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angft auS. Konnte weder essen, noch schlafen und ruhen, ti schien alZ könne ich nicht exiftire. Räch Berlaus von sechZ Monaten war ich nur ein Schatten und , letzt wurde mein Her, ergris sen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechZ oder acht Flaschen von Tr. MileS' Nervine. die mir von Ansang an Linderung brachte und mich schließlich kurirte. Der gröbte Segen meinej Lebens. Dr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven arantie; die erste Flasche nützt ober das Geld wird zurüFerstattet. Buch über die Krankheiten deZ HttzerS und der Nerven frei. Adresse: T Dr y t.?:6s? Lfciyinö5 ßestore F Hzzlth 'UJul D r. M i l e M e d i c a l .. Elkhart. Ind. Charles Belck, 45 Zahre alt, unverheirathet, auS Deutschland gebürtig, wurde für irrsinnig erklärt. Er bildet sich ein von Kindern und jungen Mädchen verfolgt zu werden. GT Der farbige Polizist Nelson Clark, 1124 South State Ave. wohnaft, wurde heute Nachmittag um 2 lhr beerdigt. Er war an einem Magenleiden gestorben. Der ?0?K ZtvLS. (Etablirt 1853.) lWkenfür Butterick Muster! Stücke 50c Seide und Leinen Novelties, jetzt zu 25c die Jard. Diese Waaren find braun, mit sarbigen Seidenstreifen und gemustert. ES ist ein seltener Bargain. 'il v !L'W ni. Notiz für Contraktoren. Bersiezelte ngebote werden bik 12 Uhr Mit tagl. am 28. pril 1893. in der Office deS u. chusse der Schul'Commissäre (ibliotl?.. binde) dc, Stadt Jndianapolik, Jndiana, ent gegengenrmmkn. für Errichtug der folgende SchulaebSude: Sin SebSude mit acht Kimmern, Ecke Raymond trasze und Madisou venue. inen nban von neben Zimmer, Scke State ad Lexlnaton venue. Einen nba von sech immern. Ecke sb trabe ad Home venue. inen bin von 4 Zimmer. Ecke 15. und Howard Stratze. inen bau von vier Zimmern, cke Nord und Minerva traken. Einen Anbau von vier mmern. Ecke Bis und McCarty Straßen. Pläne nnd Speziftkalione sllr die verschiede nea ebäude sind in den Osficen von Bonnegut & Lohn, rchitekten, 610 Jndtana Trust (SebSude. Adolph S cherrer. Architekt. 415 Jadiana Trust kbäude. Drach & viarzindale, Architekten, 523 Jdtana Trnst ebäude. zu finden. Jede Angebot muh von einem beglaubigten Check für die Summe von 20 für jede 0c bäude begleitet sein, al Garantie, das, der ie tende einen Lortrakt machen wird und einen ge nügenden Vond bei den Echul'CommiffSre der Stadt Jndianaplli innerhalb der angegebenen Zeit hinterlege wird. Da Unterlassen seilen eine Contraktoren einen Eontrakt ab,uschliefzen, wird den besagte Betrag der Beträge verwirken. Die Zahlungen fiir die ebäude werden wis olgt entrichtet werden, Lmlich : nicht weniger al 40 Prozent de Contraktbetrage im verhält tb, um Fortschreiten der Arbeit, nach den von den Architekten gemachten AbschStzuvgev. der Rest durch Note de Eckulrath vom Datum der nähme der resp. SebSude, nämlich, nicht mehr al 20 Prozent de Kontraktpreise in einer am I. Dezember 1838 fällige Not und der Reft richt mehr all 40 P rozent te Egntraktpreise in zwei Note de Schulrathe da gleichem Betrage. respektive fallig am 1. Juni 18 und am 1. De zember l. Alle sten sollen an dem Taze der Annahme de Veblude oder der Gebäude au? gestellt s,in und Ztnse zur Rate voa sech Pro zent sihrlich vom uftelluugtage trage. Der Schulrath behält sich da Recht vor irgend eine oder alle Angebote oder Theile derselbe ,u verwerfe. Auf Anordnung de Augschuffe der Schul lkommiffäre. G.C. tlsti, Vorsitzender für Vebäude und Crflnbe.

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