Indiana Tribüne, Volume 21, Number 208, Indianapolis, Marion County, 16 April 1898 — Page 2
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ZuMsna Midüne. Erschrun X ::r.D Sonntag
Die tZzliche .Tribüne- kostet durch kenXtljtr J Cent per Woche, die eonntagS-.Tribü'! Tet per WoSe. Seide ufn?ro 19 Tet dn 83 Cents p, ftntt. V, yoft mßerZali .tb geschickt Im rabt h nz V Jahr. vw, 18 Süd Alabama Indianapolis, Ind., 16 April 1898 Tie Marlgrafen.Detlkmäler in 3er lin. Berlin, 27. März. Am 27. Januar 1895 überraschte der Kaiser den Magistrat und die Stadtverordneten Berlins mit der Ankündigung, daß er zum Zeichen seiner Anerkennung für die Stadt und zur Erinnerung an die ruhmvolle Bergangenheit unseres Vaterlandes in der Sieges - Allee im Thiergarten die Marmorstandbilder der brandenburgisch - preußischen Herrscher von Albrecht dem Bären bis Kaiser Wilhelm I. zu errichten gedenke, und daß man diese Herrscher - Galerie als ein kaiserliches Geschenk an die Stadt Berlin zu betrachten habe. Im Ganzen wurden zwciunddreißig Denkmäler festgesetzt, die in halbkreisförmigen und mit Marmorbänken ausgestatteten Nischen Aufstellung finden sollten, und jedem Herrscher wurden die Büsten von zwei lzervsrragenden Männern seiner Zeit beigeordnet. Insgesammt handelt es sich um die Standbilder und Hermen von- 37 historischen Persönlichkeiten, die in Zukunft die Sieges - Allee beVölkern werden, und für die Ausführunq der Gruppen sind 1,600.000 Mark erforderlich. Dieses Geschenk fand jedoch bei den Berlinern nicht die begeisterte Dankbarkeit, die man erwartete hatte. Die öffentliche Meinung sprach sich folgendermaßen aus: Diejenigen Beherrscher der Mark, welche bei der Nachwelt in gutem Andenken fortleben, sind mit Denkmälern bereits reichlich bedacht worden. Den Wittelsbachern und Luxemburgern, die fast durchweg ruhmlos und zum Theil sogar böse in der Mark gehaust haben, pompöse Ehrenzeichen zu errichten, widerspricht dem gesunden Volksempfinden und der historischen Gerechtigkeit. die wackeren Askanier vollends sind endgültig im Zeitenstrome verschollen. Niemand weiß, wie die ehrwürdigen Herren ausgesehen, das Bild ihrer geistigen Persönlichkeit ist ebenfalls von der Zeit verwischt und von ihren Thaten ist uns nur dürftige Kunde zu Theil geworden. - Was bezwecken da also die Denkmäler? Am 22. März sind nun die ersten drei Markgrafen - Denkmäler in der Sieges - Allee enthüllt worden, ohne daß die aufgeworfene Frage nach dem Zweck des Unternehmens eine befriedigende Erklärung gefunden hätte. Ebenso wie man circ Diana, eine Venus oder eine Flora in einen Park zur Zierde hineinsetzt, werden auch die Markgrafen und Kurfürsten' nicht viel mehr als eine Dekoration im Baumgrün zu besagen haben. Die in Reih und Glied aufmarschirten marmornen Herrscher sind uns fremd und bleiben uns fremd, kein Künstlergenie kann das thatsächlich Todte zu neuem Leben erwecken und die auf die PhantasieGruppen aufgetragene historische Tünche wird Niemand ernst nehmen. .Die Vildbauer haben. wo5l ibr bestes Können mit leidenschaftlicher Hingabe an.j)ie Aufgabe eingesetzt, so der treffliche Joseph Uphues und der geistreiche Johannes Voese, aber man hat bei ihren Elaboraten das peinliche Gefühl, als ob eine Unsumme von Mühe und Arbeit um ein Nichts verschwendet sei. Die askanische Periode der märkischen Geschichte ist irt em dichtes Dunkel gehüllt, und wenn uns nun plötzlich eine Gestalt vorgesetzt wird mit der lapidaren Inschrift am Postament, daß wir hier Graf Otto II. und dort Albrecht II. zu begrüßen und zu bewundern haben, so streift der Contrast zwischen der Unzulänglichkeit unseres historischen Wissens und der plastischen Leibhaftigkeit der aus der Künstlerphantasie willkürlich heraufbeschworenen Bildwerke hart an das Komische. Uphues Hai feinen Markgrafen in grüblerisch zusammengesunkener Haltung dargestellt, als ob er an einem schweren Conflikt laborire, und Boese formte einen schneidig vorwärts dringenden, prachtvoll kostümirten Herrscher - mit gezogenem Schwert. Aus den Urkunden und Chroni.'en ist naiürlich nichts Beweiskräftiges für die Richtigkeit der Auffassung eines phlegmatischen oder cholerischen Temperaments herauszuconstruiren, wenn man sich ehrlich an die Wahrheit hält. In der Gruppe Otto's II. sind als Nebenfiguren ein märkischer Ritter, der ein Nonnenkloster gegründet, und ein Brandenburger Prior, der angeblich eine Chronik geschrieben hat, zur Darstellung gekommen, die Beiden haben eben nur dem Umstände, daß sie urkundlich erwähnt werden, zu verdanken, daß ste in carrarischem Marmor verewigt werden, für ihre Unsterblichkeit haben sie selber nichts gethan. Bei der Wahl der Begleiter Albrechts II. ging man weit über die Grenzen der Mark hinaus, indem man den Verfasser des Sachsenspiegels Eike von Repgow und den Großmeister des deutschen Ordens Hermann von Salza, die beide nichts weniger als Unterthanen des Markgrafen waren, als Marionetten mit in das Puppenspiel hineinzog. Nun, da bot sich wenigstens eine künstlerisch interessante Aufgabe und Voese schuf denn auch in seinem Großmeister eine Gestalt von souveränem Geist und persönlicher Würde. , Die erste Gruppe in der Reihe, die den Sohn Albrechts des Bären Markgraf Otto I. vorführt, ist ein vollendetes Spiegelbild des Geistes, der Anschauungen und Intentionen, die zur Schöpfung des märkischen Ruhmesweges geführt haben. Max Unger .ist der Versertiger. der Gruppe. Der Künstl-r b:kzm als geschichtlicheUnter::'t ein paar spärliche
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KtyYUf Vt y- - - mm m. m j - i4i - jt W SS (Auszug aus der Gartenlaube.) Der Gcneral'Feldmarfchall fj von Moltke genießt feit Jahren iA ftärfonheA .(SptsnrtfirnnrtÄnpfrnnf
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(UffiSSSE&w V. . 'xJZjU JtWtf4 4AA.AJ4AÄ Notizen des Inhalts, daß Otto I. bartlos gewesen, daß er in schon vorgerückten Jahren zur Regierung gelangt, einige Male gegen die Wenden zu Felde gezogen, das Kloster Lehnin gegründet und einmal beinahe auf der Jagd umgekommen wäre. Weß Seijtes Kind dieser Markgraf gewesen, konnte dem Künstler von keikem der Schriftgelehrten verrathen werden. Mit souveräner Willkür setzte sich Unger über den Geist der romantischen Zeit, der unö auS den Denkmälern ehrfurchtgebietend anspricht, hinweg und er folgte seiner stereotypen Neigung für die komödiantenhaft gezierten Effekte und fetzte einen TheaterPrinzen, einen heroisch ausgereckten jugendlichen Liebhaber, der auf der Bühne Furore machen würde, auf das romantisch stilisirte Postament. Der junge Mann, der den Helm von dem schwärmerisch und lyrisch zerschmelzenden Lockenhaupt geworfen, legt in tändelnder Grazie sein Handgelenk auf die Parirstange seines mächtigen Schwerts und läßt ie Hand in wohl studirter Nonchalance herabhängen, in kolossalem Faltengebausch hat er seinen Theatermantel nach hinten gethan und er wirft sich in großartiger Pose in die aökanische Helöenbrust, indem er seine langen Beine möglichst genialisch auseinanderspreizt. Und damit hat Unger einen Trumpf ausgespielt, der ihm eine unendliche Bewunderung eingetragen hat. In seiner völligen Hilfslosigkeit und Unfähigkeit, sich in den Geist, den strengen Ernst und die jugendliche Kraftfülle der alten Zeit zu versetzen, hat Unger auch w den Nebenfiguren Persönlichkeiten von waschechter Modernität produzirt. Der erste Abt von Lehnin, dessen Märtyrerthum recht fragwürdig ist, ist zu einem vollendeten und feisten Lebemann in der Kutte geworden und gar der halb mythische, operettenhafte Wendenfürst Pribislaw, dessen wendische Halbkuliur sich in dem unfrisirten Zustande allein kundgibt, ist ein frappanter Charakterkopf aus dem Mittelstande des 19. Jahrhunderts. Bei feinem Anblick läßt man unwillkürlich seine Bekannten Revue Passiren, weil man diesem Manne einmal im Leben schon begegnet sein muß. Gin neuer Troppmann. Noch ist der Massenmörder Bacher in Bourg nicht abgeurtheilt, und schon ist in der Normandie ein neuer Bewerber um die scheußliche Nachfolgerschaft Troppmanns aufgetreten, der Weber Caillard. alias Duval. Der Unhold that inNassanres (Departement Eure) die ganze Familie Lablond ab, Vater, Mutter, drei Kinder und Schwiegermutier, so gleichgültig, als habe er Kaninchen umzubringen, plünderte deren Haus aus und brachte die Beute in drei Säcken auf einemSchiebkarren nach der nächsten Station, um sie auf der Bahn in seine Wohnung zu Lisieux zu schaffen. Da ganze Departement der Eure war seitdem in fieberhafter Aufregung, und wenn die Polizei nicht das Ungeheuer, das am folgenden Tage schon verhaftet ward, geschützt hätte, so würde es die Menge in Stücke gerissen haben. Bei der Vernehmung verrieth er nicht die mindeste Reue, erzählte den Hergang mit vollkommenerRuhe. zuckte mit keiner Wimper, als er vor die sechs Leichen geführt wurde. Ich hatte keine Arbeit, ich hatteHunger, ich tödtete. um zu stehlen-, so lautet seine Rechtfertigung. Und daß er grade diese Opfer wählte und keine andern, war ein Zufall. Er sah Abends Licht in dem betreffenden Hause, bemerkte durch die erleuchtete Glasthür den Insassen, der seine Zeitung las. legte seine Flinte an und erschoß ihn dUrch die Scheibe hindurch; trat ein, schoß die Mutter, die auf den Knall aus der Küche kam, in die Brust, erschoß die beiden Knaben, die wehklagend herbeieilten. Dem kleinen Töchterchen schnitt er mit einem Küchenmesser dieGurgel durch, ließ das Messer im Halse stecken, und schließlich, als er im Nebenzimmer wimmern hörte, lud er seine Flinte aufs neue und streckte die alte, 75 - jährige am Gesichtskrebs leidende Schwiegermutter mit einem fünften Schusse todt nieder. Emsig machte er sich dann an'diePlünderung. riß die Schränke auf. wühlte die Betten durch, steckte alles in drei Koffer, die er draußen gelassen, und that sich nebenbei an einer Rumflasche gütlich, die er imEßschranke fand. Was für uns bei diesem traurigen Falle das Mißverhältniß zwischen Vorsehung und Wirklichkeit besonders grell - hervorhebt, ist der' brave, unbescholtene Character der unglücklichen Familie. Der Vater. Lablond, 38 Jahre alt, hatte sich vom einfachen Arbeiter in der Raffinerie desZuckersieders Auguste Bouchon allmälig durch eigens Kraft emporgearbeitet; er genoß as Vertrauen seines Herrn in einem solchen Maße, daß dieser ihn zum Aufseher der Zuckerrübencultur in der Umgebung von Caen machte und ihn in die Nähe seiner Felder in einem hübschen Häuschen unterbrachte. Als Aufseher beschäftigte er sich mit derSaat und der Ernte der Rübencultur. In seiner Familie herrschte Eintracht und Liebe; die Schwiegermutter wohnte bei ihnen. Ihr Hauö liegt 'in dem Dörfchen Nassandres, allerhinaL eiwaS abztlp
m0mßimMimi-m yjIN - i m.n. Graf als rt V.s zum WMMS'" & -" ' jjg Johann Hoff'S Malz- W i jÜ . JcW AA JOfe AAAA gen; das durch d'ie Glastyüren slrömende Licht lockte den Mörder an, ein Zufall; daß der äußerst wachsameHund grade an den betreffenden Abend im Stalle eingeschlossen blieb, war ein anderer Zufall; er hätte sonst seinenHerrn zu? Zeit vor dem Vagabunden gewarnt und die Catastrophe vielleicht verhin. dert. Der Mörder verließ das Haus Morgens um 4 Uhr durch die Hinter, thüre, entlieh unterwegs von einem Pächter eine Schubkarre für 10 Francs und fchlug mit dessen Stallbuben den Weg nach der Station von Serquigny ein; dort ließ er die Säcke nach Lisieux einschreiben. Als Morgens die Unthat ruchbar ward, führte des Stallbuben Zeugniß zu der Verhaftung öaillard's, der mit seinerGeliebten in Lisieux lebte. Sein Aeußeres ist abschreckend: bleiche Gesichtsfarbe mit fahlenFlecken auf den Backen, tiefliegende, matte und unstäte Augen, struppiger Schnurrbart. Sein Lebcnslauf kennzeichnet sich durch eine Menge von Diebstählen; auch ward er zur Zeit wegen eines Mordanfalls auf zwei Greise verklagt, aber wegen mangelnder Beweise in Freiheit gesetzt. Die Pest in Indien. Bombay, im März. Die Epidemie setzt ihren Zug fort, der sich wohl über das ganze große Land erstrecken wird, und dabei werden die meisten Theorien über den Gang und Charakter der Krankheit umgesloßen. Im vorigen Jahre hatte sich die Pest vorzugsweise an den Küstcnplätzen und in deren Nähe eingenistet, und. da sie anscheinend von Hongkong eingeschleppt wurde, galt es als ausgemacht, daß sie nicht ins Innere des Landes dringen werde, zumal sie nach ihrem Erscheinen an einzelnen Binnenplätzen, wie in Gwalior, sehr bald erlosch. In diesem Jahre greift sie im Norden des Landes in der ProvinzPunjab um sich, ferner im Staate von Hyderabad (der elf Millionen Einwohner zählt), also weit ab vom Meere. Eine andere Annahme erscheint hiermit als anfechtbar erwiesen, nämlich die, daß trockener Grund und heißes Wetter der Ausbreitung der Krankheit nicht günstig seien. Beide erwähnten Gegenden sind sehr trocken, und trotz der rasch zunehmenden Hitze breitet iich daselbst die Epidemie täglich aus. Einzelne Gegenden wieder, die letztes Jahr heimgesucht waren, sind in diesem Jahre gänzlich verschont geblieben, ein beweis, daß die Thcorie. wonach die Pest stets im'zweiien, theilweise im dritten Jahre w!der!ch:t. nicht gelten kann. Dagegen drängt sich die Frage auf: da die 5rantt,eit in einzel'.'.cn Distritten (z. B. Kurachi). wo sie durch etwa 0-8Mo:-.ate g:wüth:t hat, ganzlich erlischt, während sie anderwärts, irie in Vo.bay, l:eu.rV.n:,s mit Hft'g keit aufbricht, wird sie an solchen Platzen nicht in jedem Jahre wiederkehren? Die Umstände, di: der Pest im ersten Jahre günstig waren, eristiren hier auch im folgenden Jahre, und warum sollte es im dritten und den sich anreihenken Jahren anders sein? Von September 1896 bis Mai 1897 raffte die Pest in Bombay ca. 20.000 Menschen dahin; don September 1897 bis heute ca. 18.000; letztere Ziffer vergrößert sich gegenwärtig täglich um 200 bis 250, gering gegriffen, und wenn die Epidemie wie im Vorjahre, während des Monats März abnimmt, um im Mai Juni zu erlöschen, wird die diesmalige Ziffer zwischen fünfundzwanzig und dreißigtausend fallen. Wir geben hier annähernd die thatsächlichen Ziffern, da jene der offiziellen Statistik unrichtig sein und es auch bleiben werden, so lange es der Familie eines Verstorbenen überlassen ist, eine ihr passende Krankheit auf der Verbrennungsstätte der Hindu oder dem Begräbnißplatze der Muhamedaner als Todesursache anzugeben, die dann der offiziellen Aufnahme als Grundlage dient.' Aber auch dort' wo es 'leicht ist die richtige Ursache anzugeben, geschieht dies nicht. Die Gesundheitsbehörde hatte stets versichert, daß die Europäer von der Epidemie verschont blieben und in den täglichen Ausweisen wurden nie Fälle solcher Art verzeichnet, doch als eines der Pestspitäler kürzlich niederbrannte, mußte ein Dutzend Europäer daraus in Sicherheit gebracht werden. In Bombay ist also die Pest derzeit noch nicht in Abnahme begriffen, trotz der außerordentlichen Anstrengungen, die zur Eindämmung der Krankheit gemacht werden. Die Hausdurchsuchungs Commissionen haben diese Woche z. V. 690 Pesifälle aufgefunden, 32.000 Häuser und Hütten visitirt, 100 Häuser desinfizirt, 450 Häuser zum Einreißen oder Umbau bestimmt und 2000 Personen delogirt. Es ist dies jedoch eine Sysiphus - Arbeit und mit ungeheuren Kosten verbunden. Mehr Erfolg läßt sich aus der Impfungsmethode von Professor Haffkine nachweisen, und die Fälle, daß mit seinem Serum geimpfte Personen von der Epidemie erfaßt werden, sind äußerst selten. Zur Heilung wird Haff kine'sches Serum nicht verwendet, sondern nur um der Krankheit vorzubeuem. ' - Diese Qochz kam Dr. Geoletti aus Ktzttl cn, um das von ihm entdeckt:
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(Serum zur Anwendung zu bringen. Dr. Geoletti war vergangenes Jahr Mitglied der von Italien hierhergesandten Commission, und theilte nach seiner Rückkehr in die Heimath der Stadtgemeinde von Bombay mit, daß er ein Heilmittel entdeckt habe; sofort wurde er telegraphisch ersucht, mit seinem Serum hierherzukommen, und in einigen Wochen werden wir wissen, was es mit seinem Mittel für eine Bewandtnih hat.
GemelttnützigeA Man lege einen Busch frischer Nesseln in Zimmer oder Schränke, in denen Ameisen sind. Bald wird der Strauch von den Thieren ganz besetzt sein. Alsdann wirft man ihn entweder in heißes Wasser oder in das Feuer. Broncelampen zu reinigen. Es geschieht dies am besten mit einem weichen Lappen, den man mit Petroleum befeuchtet hat. Gegen Auf stoßen, das durch den Genuß fetter Speisen hervorgerufen wird, trinke man guten Wein oder eine Tasse starken Kaffee, dem man viel Zucker und starken Rum zuseht. Brandwunden. Bei Brandwunden, zu denen eine Hausfrau in der Küche gar zu leicht kommen kann, wendet man stets mit gutem Erfolge folgendes einfache Mittel an: Die frische Wunde wird sogleich, also noch ehe man Schmerz verspürt, mit Oel oder Butter, was gerade am schnellsten bei der Handist, eingerieben und mit feinem Salz dicht überstreut. Man empsindet dann überhaupt keinen Schmerz und .Räthe und Bläschen entstehen auch nicht. Nach 5 bis 6 Minuten kann der Ueberzug wieder entfernt werden. Gegen Nervenaufregung und Schlaflosigkeit ist Honig, namentlich bei älteren Personen, ein vorzügliches Hausmittel; 13 Eßlöffel voll, Honig. Abends vor dem Schlafengehen genommen, beruhigt und hat daher einen stärkeren Schlaf zur Folge. CrSmefarbige Spitzentücker zu waschen. Man gießt Petroleum - Benzin in ein Schälchen, legt das betreffende Tuch hinein und läßt es 2 3 Minuten darin liegen. Dann drückt man es ganz vorsichtig aus, legt es, wenn nöthig, nochmals in reinen Petroleum - Benzin und reibt oder drückt noch unsaubere Stellen vorsichtig besonders aus. Wünscht man die Spitzen nicht qanz schlaff zu 5aben, so kann man sie durch ganz schwaches Zuckerwasser ziehen und danach auf der linken Seite zwischen zwei Tüchern bügeln. Um Butter einige Wochen frisch zu halten, bedarf es. weiter gar keiner Umstände, als daß man sie stets unter Wasser hält und täglich wieder frisches darauf gießt. Die Butter braucht weder im Keller noch im Eisschranke zu stehen, wenn ersterer entlegen ist und letzterer nicht vorhanden. Sie muß in einen recht großen Steintopf gethan werden, kann unweit der Wasserleitung stehen, und wenn man die kleine Mühe erst gewohnt ist, so verpaßt man es keinen Morgen, das Wasser abzugießen und frisches darauf zu thun; sie bleibt bei dieser Behandlung vom besten, reinsten Geschmack. Salzlake darauf zu gießen, ist durchaus unnöthig. . Rezept zum Seifekochen. Nicht alle Hausfrauen wissen es, daß die größeren Knochen, gesammelt, schöne und billige Seife geben. Wenn ein Keller zur Verfügung steht, in welchem die Knochen bis zum Verbrauch aufbewahrt werden können, ohne daß der Geruch stört, so sollte man eö doch versuchen. Man nehme z. B. auf einen Scheffel Knochen drei Pfund Seifenstein und 4 Quart Wasser, koche alles zusammen eine Stunde, gieße es durch ein Sieb in ein flaches, der Menge entsprechendes Gefäß und lasse die Flüfsigkeit bis zum nächsten Tag darin siehen (die ausgekochten Knochen kann man als Brennmaterial verwenden. Ist nun die Masse ordentlich erkaltet, nehme man die obere, schon seifenartig aussehende Schicht ab (die untere leimartige ist unbrauchbar). Diese Masse wiege man und nehme aus drei Pfund derselben wieder ein Pfund Seifenstein und vier Quart lauwarmes Wasser, löse erst den Seifenstein auf, füge dann daö Fett hinzu und koche alles zusammen Dreiviertelstunden. Dann gießt man wieder die Brühe durch ein Sieb in ein flaches Gefäß, läßt sie gehörig erkalten, nimmt die obere Schicht, welche jetzt Seife ist, ab, schneidet sie in beliebige Stücke und trocknet sie am warmen Ofen. Die jetzt zurückbleibende Lauge ist vortrefflich zum Scheuern zu gebrauchen. Räu'heHände schnellzart zu machen. Man schüttet einen Eßlöffel voll Leinöl in eine Untertasse und mengt mit einem hölzernen Löffel nacb und nacb feinaesiebteSteinkohlenafche darunter, bis ein sehr steiferTeig , i , , i. r ti VI.
enlneyl; imr meiern reioi man oic Hände an den rauhen Stellen etwa eine Viertelstunde lang, beseitigt dann die Masse und wäscht die Hände mit einer Bürste und viel Seife. Die Masse läßt sich in einem luftdicht ver. schlossenen Porzellan- oder Glasgefäß aufbewahren. UM Gin Unfehlbares Mittel. ' Das Feld der Wirksamkeit des be, rühmten Dr. Bull's Husten Syrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen 5)ustcn,Erkaltung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. "Ich gebrauete Dr. Vull'6 Husten Syrup scit 15 Jahren in der Familie gcgcn Husten, Erkältung und Hals-Leidcn und fand ibn ein ausge, zeichnetes Mittel." Frau'D.T.Clarkc, 163CongrcßStr.,Clcvclaud,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Llrtikel zu nehmen, denn nur der ächte Dr. C'Tö Hun G-ip c tcr , -,' f,r..tj." -- .. ......
Oom JnlanVs.
P r i n c e Baker, ein a n g esehener alter Farmer von Caldwell County, Ky., erschoß seineTochter, der. wundete seinen Schwiegersohn Bob Mason tödtlich und jagte sich selbst eine Kugel in den Kopf, welche feinen fo. fortigen Tod herbeiführte. Baker's Schwiegersohn und Tochter wohnten auf seiner Farm und vertrugen sich immer sehr gut, und der alte Farmer war sogar froh, die Gesellschaft der jungen Leute theilen zu können. Deshalb liegt kein anderer Grund für feine unglückliche That vor, als daß er dieselbe in einem Anfalle von Wahnsinn verübte. EinstarkesStückhatKansas wieder einmal geleistet. Dieser Staat hat ein Gesetz zur Regulirung der ärztlichen Praxis erlassen, und der Secretär der staatlichen GesundheitsBehörde. Dr. Gill. schickte sich an, auf Grund desselben den Quacksalbern zu Leibe zu gehen, erbat sich aber vorher vom General-Staatsanwalt ein Gutachten, ob auch göttliche" Heiler, Magnetiseure und Hypnotisten unter das Gesetz fielen. Und der hat nun erklärt, daß Magnetiseure und Hypnotisten allerdings den Bestimmungen des Gesetzes unterworfen feien, nicht aber die göttlichen" Heiler, da sie ihre Kunst direct von Gott bätZen. Daniel Williams, der Wächter im Clubhaus zu Verona, N. I., hat durch die ewigenNeden über den Krieg mit Spanien den Verstand verloren. Neulich Abend trat er plötzlich mit einem Doppelgewehr vor dieClubMitglieder und befahl ihnen, seinem Commando zum Exerciren zu folgen, sonst werde er schießen. Die Mitglieder waren ihm zu Willen und dann war er ruhiger. Später wurde er fast tobsüchtig, kniete nieder und betete zu Gott, daß er den Ver. Maaten den Sieg über Spanien verleihe. Er wurde der Sicherheit halber nach einer aepolsterten Zelle in dem nahen Caldwell Penitentiary gebracht, schließlich aber war es nöthig, ihn nach der Countyc Irrenanstalt zu überführen. Etwa vierhundert Tunker" auö den Colonien in Virginia und in Pennsylvania befinden sich jetzt auf dem Wege nach den neuen Colonien an der Northern Pacific - Bahn in NordDakota. Die Tunker" gehören einer religiösen Secte an, die Anfangs des achtzehnten Jahrhunderts auf deutschem Boden entstand. Ihre Anhänger siedelten sich, aus Ihrer Hennaty vertrieben, zunächst in Holland an und wanderten von dort nach Amerika aus, wo sie sich hauptsächlich in Pennsylvania niederließen. Sie sind einfache, fleißige Leute, die sich namentlich der Landwirthschaft widmen. Sechs Bahnzüge sind erforderlich, sie sammt ihren Habseligkelten nach ihrer neuen Heimath zu bringen. Zu einerZert, in derso viel von Küstenbefestigungen gesprochen und geschrieben wird, wie jetzt, erscheint es wohl angebracht, auf den naturlichen Schutz des Städtchens Eastport, Me., hinzuweisen, dem keine spanische Flotte etwas anzuhaben vermag, ohne mit den Englandern in Conflict zu gt rathen. Eastport liegt auf dem gleich namigen Eiland in der Passamaquo: day - Bai und ist auf allen Seiten von Inseln, die englisches Gebiet sind, so dicht umgeben, daß kein Kriegsschiff ein Geschoß dorthin feuern kann, ohne Engländer zu gefährden. Im Gefühle ihrer Sicherheit schreien denn auch die wackeren Eastporter Mit der ganzen Kraft ihrer Lungen: Krieg, Krieg. Krieg!" Wegen eines eigenartigen Vergehens wurde der Grabsteinfabrikant Patrick Carroll in Wheeling, W. Va.. zu einer Geldstrafe verurtheilt. Vor einigen fahren kaufe Jas. Rine von Carroll ein Grabdenkmal, daö auf den Privatfriedhof der Familie Rine errichtet wurde, und gab dem Fabrikanten einen Wechsel in Zahlungsstatt. Ehe das Papier fällig wurde, starb Rine und Carroll bekam keinen Cent, da des Mannes Nachlassenschaft nicht zur Deckung der Schulden hinreichte. Um Revanche zu üben, ließ Carroll in das Grabdenkmal jüngst einmeißeln: This ain't payed for" und dieserhalb wurde von Rine's Hinterbliebenen gegen Carroll Anklage erhoben, worauf seine Verurtheilung erfolgte. SowohlderVorstand, wie die bis jetzt ernannten Comites betreiben jetzt eifrig die Vorbereitungen für das am 3. Juli beginnende große Bundesschießen. Dasselbe findet wieder im Glendale Schützenvark, Long Island, statt, da die Delegaten nach eingehender Berathung zu der Ueberzeugung kamen, daß dieser, mit vorzüglichen Schießständen ausgestattete Park sich am besten als Festplatz eignet. Obgleich der Bund noch vom ersten Schützenfest einen erheblichen Ueberschuß hat, so ist doch auch Heuer wieder durch die Energie des Bundespräsidenten Wm. V. Weber ein Garantiefonds mit Zeichnunqen im Betrage von 5100.000 geschaffen, so daß die Ausführung des Schießplans selbst unter den ungünstigsten Umständen vollkommen gesichert ist. Neulich Morgens gegen 2 Uhr spielte sich auf dem Dach von 842 Greenwich Straße in New York eine seltsame Scene ab. Eine nur mit einem Hemde bekleidete Frau erschien dort in luftiger Höhe und sprang, während der Schneesturm sie umpeitschte. wie beses sen herum. Besessen war Frau Annie Conzen denn auch, vom Schnapsteufel nämlich. Zu viel Fusel hatte ihren Verstand verwirrt und sie war auf's Dach geeilt, nachdem sie ihrem Mann, der sie daran hinderte, sich auö dem Fenster zu stürzen, in die Hand gebissen. Vefllrchtend, sie möchte vom Dacb springen, folgte Conzen ihr nicht; er lief vielmehr klüglich zur Polizei. Zwei Blauröcke folgten ihm nach No. 842, u. nun kam es auf dem Dache zu einem wilden Kampfe. Frau Conzen wehrte sich wie eineTigerin, wurde aber schließlich doch überwältigt und. per Ambulanz in die Alkoholiker - Abtheilung deS Bellevu,. Hospitals gebracht.
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Schmerzen und Steifheit. MMMÄk c sind schmerzhaft Verrenkungen und Wnetschungen. Zit gehen, kr wissen sicher und rasch durch den Gebrauch von
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() erzeugt ,u viel Galle. Diese schwächt den Magen und Appetitlosigkeit folgt. Gebrauche ?r. August König's gamburgcr Sropstn, ZU reguliren den Magen und machen die Leber wieder gesund.
A practical sportsrnan whh humanitarian instincts rclatcs that on one occasion, in the forests of Maine, his catch was so large that he gave way to mach enthusiasm, which was added to by certain good spuits that, during the excitement, escaped from a glass bottlcand took possession of him and his guide Before going to sleep that night, however, each man swallowed a
P-Ä-M and in the moming neither likc the headache that on pretty uniformly followed and rech oa um latnu .äHrigesFräutetn, welches des Mordes an seiner 80jährigen Schwester wegen eines 69jährigen Liebhabers beschuldigt wird das ist ein ganz neues Sittenbild. In Linz in Oesterreich ist die 70 - jährige Rosa Grubmüller unter dem Verdachte, vor zwei Jahren ihre um zehn Jahre ältere Schwester Marie Grubmüller ermordet zu, haben, verhaftet worden. Nach einem Gerüchte um MarieGrubmüller Verletzungen erlegen, die sie im Naufhandel mit ihrer Schwester erlitten hatte. Der Kampf war wegen eines 69 Jahre altenMannes entstanden, um den sich die Greisinnen stritten. Nosa Grubmüller hatte bei ihrer Vernehmung zur Zeit der That im Jahre 1896 angegeben, daß sie und ihre Schwester von einem Manne in ihrer Wohnung überfallen und am Halse gewürgt worden seien; thatsächlich fanden sich Würgespuren an beidenSchwestern. und die Gerichtsärzte erklärten damals, daß die beiderseitigen Verletzungen den Schwestern nur von einer dritten Person zugefügt worden sein konnten. Tamit war die Angelegenheit damals erledigt. Die Behörde ließ aber die Sache nicht aus dem Auge, und da nach der unbekannten dritten Person", über die von Nosa Grubmüller immer widersprechende Angaben gemacht wurden, vergeblich geforscht worden, nahm die Behörde jetzt die Siebzigjährige unter der Anklage des Mordes in Haft. Eine räthselhafte Angelegenheit macht gegenwärtig in Schweidnitz (Schlesien) viel von sich reden. Die dort wohnenden Böttchermeister Nietsch'schen Eheleute verließen ihre Wohnung unter der Angabe, nach der Kirche gehen zu wollen, sind jedoch von diesem Ausgange nicht wieder zurückgekehrt. Ihre beiden im Alter von 4$ Jahren und 7 Monaten stehen oen KinDtr hatten sie in der Obhut eines 14jährigen Kindermädchens zurückgelassen. Dieses bemerkte bald nach dem Fortgange der Eltern, daß das kleine K'nd in der Wiege eine Leiche war. Da ein sofort herbeigeholter Arzt vorläu fig feststellte, daß das Kind keines natürlichen Todes gestorben sei, wu'.de die Leiche polizeilich beschlagnahmt. Wie ermittelt wurde, hatte man dem Kinde am Abend zuvor ein Beruhtgungsmittel eingegeben. Ferner wurde festgestellt, daß auch an dem älterm Kinde Krankheits-Erscheinungen auftraten, die auf versuchten Giftmord schließen ließen. Dieses Kind wurde jedoch sofort in die Pflege der Großeitern gegeben und kam so mit dem Leben davon. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die. Eltern ihre Kinder durch Einflößen von Gift haben umbringen wollen. Inzwischen ist es der Polizei gelungen, den Ehemann Nietsch in einem dortigen Gasthause zu ermitteln und festzunehmen. Der Aufenthalt der Frau ist jedoch bisher nicht bekannt worden. t tti . Jedermann sagt so. Caöcaretö Candy Eathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deß Zeitalter?, angenehm und ttUi säend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nleren, Leber und Eingewei de, daö ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftieder, anhaltende Oerstopfnng und Un. verdauliökeit. Kaufen und versuchen Oit eine Wachtel von C. E. G. beute; 10, 25, ub C0 Cent:. Cttuft ü5
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Mgang der rerschiedenm Eisen bahnzüge im Union Depot, JndianaPoliS. Vandalia. 1Llbgang Postzug 7 00 Ab Expreß 11 w vim Expreß IS 40 Nm Accomodation 7 20 Vm Expreß 4 00 Nm Erpreß 8 10 Vm Ankunft Expreß 6 40 Lm Expreß 4 4o Nm Accomodation 10 00 rn Expreß 2.S5 Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadatwn 120N Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Clevtland DivlNor Abgang Expreß. '. 4 15 SS Expreß 35 Dm Expreß 10 35rn Limited Expreß 11 15 Vm Expreß 2SNm Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß.. II SO.Vm Limited Expreß S45 Ab Expreß S10Nm Expreß lOSONm Ct. LouiS Divifiov. Adgang Expreß 7 30V Limites Expreß 11 4, Dm Expreß 11 SON Erpreß. tSalich S50N Ankunft Expreß täglich 4 05Dm expreß 10 30 Limited Expreß 5 30 Nm Expreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Dwifion östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Tm WV 50 Vm 45 Rm yucomoöation tagli 7 ccomodatw 10 Postzug 2 Accomod. (mir Sonntagi). Accomodation 6 dojtvx 40 15 Vm 40 Ab 05 Not Ankunft-RusHville Aecomodatio. vomug 11 Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 Accomodation Schnellzug..... 11 Chicago und Cincinnati Diviston toestli Abgang Accomsdatio 710 L Scdnell.Post II 45 rafazetteccotavatto.... öiamm Scbnellzua 12 ZO Srn Ankunft Schnellzug 3 30 93m Lafayette Anomovatton . . . lü öo mm Schnellpost 2 35NM Aecomodatio 6 45 9cm Peoria Diviston veftttch. Abgang Expreß 7 25 Lm Expreß 11 45VM! Danville Aecomodatio 4 35 Nm Erpreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 33 33 Danvllle Aecornodab.. ..10 30 Vm Expreß 2 42 9cm Expreß ISNm Peoria Diviston östlich. Aigana Sxpreß SSSV Aecomodatio expreß 8 25Nn, Ankunft Expreß 11 85 Dm Aecomodatio Expreß 9MNm Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00t5ra Expreß 1 20 9h Expreß 700 9cm SchnellEx?reß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 9cm Expreß 6 00 9cm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. - Abgang Expreß 6 00 9cm ColumbuS Aecomodatio.. . 8S0Vm Expreß 6S0Vm Richmond Aecomodatio. . . 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Aecomodatio S 00 Vm Schnellzug 8 00 55m Expreß 12 80 9cm Aecomodatio 3 16 Nrn Expreß 6 60 9cm Expreß 1015 9cm Chicago Diviste via okomo. Abgang Expreß 11 85 V Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 3Vm Expreß 3 20 Louisville Division. Abgang Expreß 3 40 Lrn LouiSvill Aecomodatio... 8 19 Vm Schnellzug. 3 25 9h Aecomodatio 4 01 Skrn Ankunft-Vccomodatio 10 16 Lrn Schnellzug 11 33 Vm Aecomodatio 5 60 9cm Spezial täglich-. 12 25 9cm Cincinnati, Harnilto und Dayton. Abgang Mail 8 05 Vm Abgang Expreß 3 46 Vm Cincinnati AccomodotiZ . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45 9h Expreß 2 45 9cm A öunft Aecomodatio 11 4 Vm Expreß li45Vrn Exvreß 7 60 9hn Expreß 10 35 Vm erpreß 6 6" Vm Ankunft'.Mail 6 60 35m Indianapolis und BinrenneS. Abgang Expreß 8 15 Vrn Vincennes Al-comodatio, . . 4 00 91 Ankunft LincenneS Aceomodat o10 40 rn Expreß 4 63 9h Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Vm Expreß ......11 15 Vm Expreß 4 60 9cm Ankunft Expreß 9 25m Expreß 3 10 Km Sxp,ß 45 9cm Indianapolis, Deeatur und Oeker. Abgang Expreß ., '6 15 Vm Aecomodatio ..3 45 Sein Schnell-Expreß 11 10 rn lln!uft S chnell. Expreß . 3 35 Vrn Aeeonodation 10 40 Vm Expreß . 4 42 Vm Chieazo, Indianapolis und LoiSdille. Dkonon Route. . - Abgana Expreß . -12 56 Vm Flyer 3 85 9h Mail '7 00 Vm Expr.ß (v'a I D & 23) 11 60 Vm Ankunft Expreß 33) Mail 7 W9cm Cjjrpnß (via 3 2) A 23). . . . . 2 40 9?u Mrnon Flyer i - 4 67 9cm Tlio Twenticth Century, in auSaezeiSnete WoSeufchrift, fcelt ertfchrittlich pestnoten Lesern sehr zu ef: r, C der Tendenz ,var U'Q, r::"n t: .") andere senscdrittliH Ctc.r: r ' i r - .isH tefm t. - :f.r:tn It: Hr m:zM !) V"-" ' ) , : kJ V ; -i )
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