Indiana Tribüne, Volume 21, Number 205, Indianapolis, Marion County, 13 April 1898 — Page 3

LAXIR BON-BONS

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IN ALLEN ICXfTHFKEN i V 'Der Nitt ums Gluck. Von Wilhelm Meyer.Jörster. (Fortsetzung.) 5!onrad erzählte kirrz den Anlaß seines späten Kommens, und Brandes, wurde wieder ruhig. So. deshalb. Verzeihe-. Er legte bfc Hand schwer auf des Jüngeren Schulter: Bleib du immer, wie du bist. Konrad. Es taugt nichts, wenn die Menschen ihr Leben vergeuden. Denk immer an deinen Vater, der war ein Ehrenmann, der nie bewußt etwas Unrechtes gethan hätte. Halt dich und dein Leben zusammen, das ist alles, wes ich dir rathen kann." Der Kutscher fuhr nach dem Stall, der Diener hatte die Hausthür geöffnet und ließ die Herren eintreten. Brandes winkte ihm ab, als er noch die Treppe hinauf folgen wollte. Geh schlafen, ich brauche dich nicht mehr." Als Konrad sich von ihm verabschieden und in sein Zimmer gehen wollte, hielt Brandes ihn an. Bist du sehr müde?O nein!" Dann thu mir einen Gefallen, Konrad, bleib noch eine halbe Stunde bei mir." Sie traten in Brandes' Arbeitszimmer. Mach die Fenster auf, so. Und nun gieb da aus dem Schrank die Eigarren und den Cognac. Und etwas Wasser.Er setzte sich schwerfällig in den Sessel gegenüber dem Fenster, so daß er auf die grünenden Bäume des KL nigsplatzes und den Thiergarten sah. Der schwarze Schnurrbart hob sich scharf ab von dem blassen Gesicht, und jetzt kam um die Ecke des Fensters, langsam westwärts schreitend. die Sonne und heftete ihre Strah-. len auf das müde, übernächtigte Gesicht. Ich war tm Club, ich wollte ich wäre heute nicht dagewesen.- Kurz. scharf lachte er auf: Wahrhaftig, ich wollte, ich wäre nicht dagewesen." Konrad wußte nicht, was er antworten sollte und schwieg. So entstand eine lange Pause. Endlich begann Brandes von neuem: Habe ich dir erzählt, daß dieser Kalm im Club aufgenommen ist? Man sollte es nicht für möglich halten. aber es tst Thatsache. Und wenn man jetzt hinkommt, starrt einem diese widerwärtige Gaunerphysiognomie entgegen. Das hat mein lieber Freund Herr von Carlotta bewerkstel-j ligt, tch bin Carlotta wirklich sehr dankvar." Konrad war auf's höchste erstaunt. In den Krisen der Kavaliere sprach man stets so enthusiastisch von der Erclusivität des Clubs und betonte divornehme Zurückhaltung desselben so beständig, daß Kalms Aufnahme wie eine. Parodie wirkte. Aber wie ist das möglich? Ein solcher Mensch?!Ja. ein solcher Mensch!" Brandes lachte bitter. Weil er Geld hat und man jemand haben muß. mit dem man um andere Dmge spielen kann als um Hundertmarkscheine und Pfeffernüsse. Er hat dem Prinzen von Reichenberg heute zweihundert Mille abgenommen, das ist doch wenigstens großes Splel. Dem, Prinzen?" Da brach Brandes aus! Er schmetterte den Stuhl zurück, daß die eichenen Zierate krachend zerbrachen und durchs Zimmer rollten. Dieser Mensch, dieser Neichenoerg ruinirt sich und mich! Er schuldet mir Unsummen und bezahlt nicht. Das Geld, das er verliert, ist mein Geld, immer nur meins. Natürlich, den an dern muß er zahlen, sonst wäre es mit der prinzlichen Herrlichkeit vorüber, ehe die Sonne untergeht. Aber Brandes muß herhalten und warten und. immer neu hergeben. Wir sind doch Freunde, Brandes!" Ja, Freun-de!-Konrad suchte ihn zu beruhigen, er hatte Brandes nie so heftig gesehen. Daß dessen Zorn sich gerade gegen den Prinzen richtete, erfüllte ihn freilich mit einem Gefühl der Bef.'iedigung. Brandes ging im Zimmer hin und her, seine Stirnadern waren geschwo! len. kein grellerer Contrast als der son nige Frühlingsmorgen, der ins Fenster lachte, und dieses übernächtigte Gesicht, in dem der Zorn wühlte. Der Mensch weiß, daß er yor dem Min steht, aber er ist wie ein Rasenoer. Und nicht genug, daß er sich iu den Abarund wirst, er reis;t auch noch andere mlk! Für diese Schauspielerin schleudert er Unsummen aus dem Fenster, immer noch, während ihm das Wasser schon an die Kehle reicht. Ich wollte, ich hätte ihn nie kennen gelernt." Das wäre freilich besser." dachte Konrad. nicht nur um ceurnwu len." Brandes wurde allmälia ruhiger. Du mußt verzeihen, mein Junge, oak ich das alles dir vorllaae. aoer :r gend jemand muß man haben, dem man sem Herz ausschütten kann. Ich wünschte, ich hätte damals in 'Nizza mit diesem Leben gebrochen, wie ich es damals-wollte. Das wäre zehnmal besserförmicü aewesen, in ieder Be

ziehung. Aber eZ geht sö nicht länger, ich muß zu einem Entschluß kommen. Man kann seinen Wagen nicht den Berg hinunter rollen lassen." Dann trat er an Konrad heran: Ich rede da in vagen und ganz im bestimmten Ausdrücken. Die Sache ist -die. mein Junge, daß ich ganz enorme Verluste gehabt habe, an der Börse. Ich war einmal sehr reich, und das ist noch nicht gar so lange her, aber es ist merkwürdig, wie mich seit Wochen das Unglück verfolgt. Die Leute hier in Berlin übertarnen mich, zehnmal, zwanzigmal. Und wenn die Sache nicht ein fatales Ende haben soll, muß ich jetzt abbrechen." Von all dem hatte Konrad nichts geahnt, für ihn war wie für alle Leute bis zu dieser Stunde Brandes der unerhört reiche Mann gewesen. Ein Gefühl der Angst schnürte ihm die Kehle zusammen und malte sich so deutlich in seinem Gesicht, daß Brandes fast lächeln mußte. Vielleicht habe ich da eben zu düster gezeichnet, mein lieber Junge. Die

Sache ist nur die, daß man zur rechten Zeit bremsen muß. Wenn ich meinen Rennstall verlause, bin ich ein wohlhabenderMann, Coriolan" allein bringt seine achtzigtausend. Und wenn ich mein Haus hier verkaufe und meine Besitzung in Hoppegarten, und wenn zusammenziehe, was mir an Baar und an sicheren Außenständen gehört, ich glaube, da kommt immer noch eine recht nette Summe zusammen. Em Vermögen, das sich sehen lassen kann. Konrad athmete auf. dann nahm er der sehr selten einem solchen Impuls folgte Brandes' Hand und sagte warm bittend: Ja, thun Sie das alles. Auch um Käthchens willen." Ganz recht, um Käthchens willen. Und nun. mein Junge, geh schlafen, es wird Zeit. Wir werden morgen mit meinem Rechtsanwalt Rücksprache nehmen und mit Herrn Lanz von der Deutschen Bank. Geh schlafen, mein Junge." Es war sechs Uhr Morgens. Die ersten Pferdebahnwagen . klingelten vorbei, die Sonne stand bereits über den Häusern, allenthalben erwachte das geschäftige Leben. Als Konrad die Treppe hinaufging, begegnete er Käthchens Zofe. Das gnädige Fräulein ist doch nicht schon wach?" O ja. sie ist bereits aufgestanden." Eine Thür wurde geöffnet, und ein unfrisirter Lockenkopf mit rothenWangen schaute heraus. Bonzour, MonsieurKonrad! Schon auf?" Ah, Fräulein Käthchen!" Wollen Sie mit mir ausreiten, Konrad? Es ist ein herrlicher Morgen. Wir reiten in den Grunewald, ja?" Er nickte, er konnte die Aufforderung nicht wohl abschlagen. Also m Punkt einer halben Stunde. Schön." So kam er in dieser Nacht nicht zum Schlafen, als er aber an Käthchens Seite durch den Thiergarten ntt, war alle Müdigkeit verschwunden. und nie war er in besserer Laune gewesen. Der Prinz, von Reichenberg wurde demnächst von derBildfläche verschwinden, dieses unruhige, nervenaufregende Leben sollte. ein Ende nehmen, ein Leben, in dem 'er sich nie heimisch gefühlt hatte; Brandes. Käthchen und er würden vielleicht in irgend eine Einsamkeit sich zurückziehen, wo man von all dem Lärm und Kampf nichts mchr hörte, und dann .... Er blickte Käthchen an, die einen Schritt vor ihm ritt und mit der Gerte die Thautropfen von den Zweigen schlug. Sie würde den Prinzen vergessen, und wenn erst dieses Uebermaß des Reichthums aufhörte, würde sie ihm menschlich naher stehen, vielleicht gar einmal ja! erreichbar! Wie sie reizend aussah! Sie trug nicht mehr den hohen schwarzen Hut, sondern nach der neuen englischenSitte einen flachen Strohhut. der ihr allerliebst zu Gesicht stand. Das schwarze Reittteid umspannte strasf ihre zier llche Gestalt, und wann saß je eme Reiterin so leicht und graziös zu Pferde! Sie wußte das auch. Die besten Reiter der Armee und die englischen Professionals in Hoppegarten hatten ihr das tausend Mal gesagt. Nun ließ sie die Vollblutstute traben. während der starkknochige Hunter Konrads ungeschickt hinter dem zierlichen Pferd hectrottete. Wie das schon l t. nicht wahr? Ach Konrad. wir wollen doch heutc lustla sem! Wenigstens .em einziges Mal. Es ist jetzt immer so trübe bei uns im Hause. Papa mißvergnügt und ie, KouraS, ei:ch. Weshalb nur '5! JZiin mal Galopp, aüons!" An einer der kleinen Wirthschaften des Grunewalds machten sie Halt und frühstückten. Als sie an einer Wiese vorbeiritten, sprang Käthchen ab und suchte einen Blumenstrauß, den sie mit Zweigen aus vielerlei Grün umwand. Sie band den Strauß an ihren Sattel und amllsirte sich kindlich, wenn die Vorübergehenden über den seltsamen Aufputz des Pferdes sich wunderten. Dann trieb sie allerhand Narrheiten. Sie konnte alle möglichen Thierstimmen nachahmen, und mm krähte sie wie ein Hahn und bellte wie ihr kleiner Foxterrier, der dieses Bellen aber schon kannte und sich, neben dem Pferd laufend, nicht darum kümmerte. Auf einem der Reitwege, die von Paulsborn nach Halensee gehen, veranstalteten sie ein Wettrennen, bei dem Konrad fast vom Pferd gefallen wäre. nährend die kleine Stute , mit ihrer leichten Last natürlich um zwanzig Längen gewann. So soll Coriolan" das Derhy gewinnen." lachte Käthchen. ach. daS wäre himmlisch! Wie sich Papq da freuen würde! UebrigenS. was bekomme ich als Preis? Ich habe doch das Rennen gewonnen! ' KonradS Ctüti clüi: von dem ra

schen Ritt. '"Cr'fut)lk's,ch wie em'grnz anderer Mensch. Da sagte er er begriff seine Kühnheit selbst nicht: Einen Kuß!" Er war d?cht herangeritten und erfaßte ihre Hand. Und sie wehrte sich nicht.

Weil ich Sie lieb habe, Konrad, als wenn Sie mein Bruder wären." ! Sie neigte sich vor und nahm seinen tfuß. Dann hielt sie seine Hand fest und sah ihm ins Auge mir einem merkwürdigen Blick, in dem es wie eine Thräne schimmerte. ! Sie wissen gar nicht. Kcnrad. wie : lieb wir Sie haben. Papa und ich, wir beide. Wir sprechen so oft von Ihnen." Sie drückte mit ihren kleinen Fingern seine Hand. Wir wollen Du" zu einander sagen, Konrad, von heute an, ja?" .Ja!" Da neigte sie sich noch einmal vor und küßte ihn: Nun sind wir Bruder und Schwester." - Die kleine Stute zerrte am Zügel, biß nach dem dicken Kopf des 5)unter und sprang ungeduldig vorwärts. Wenige hundert Schritte weiter kamen sie auf die große Potsdamer Straße, und nun trabten sie nebeneinander her. Die feierliche Stimmung aus dem Wald hielt hier nicht vor. und als der Foxterrier bei Hundekehle eine Gans jagte, ins Wasser fiel und dann von einer verbündeten Gänseschaar in die Flucht getrieben wurde, kam Käthchen wieder in die ausgelassenste Lustigkeit. Den Rest des Weges brachte . sie damit zu, Konrad dabei zu ertappen, wenn er Du" und Sie" verwechselte, und als er es immer noch nicht lernen wollte, drohte sie: Dann werde ich auch wieder Siesagen." iFor.segung folgt.) Pcrdeulschellellllcr im Ausland. Bon Aug.' Arlalla. Der Drang, in's Ausland zu gehen, um Sprach-, Welt- und MenschenKenntnisse zu erwerben, steckt schon in dem Zungen Kellner, wenn er noch den Lehrkittel trägt. Und so sehen wir denn auch die meisten dieser Bürschchen, nachdem sie ihre 2- bis 3jährige Lehrzeit durchgemacht und schließlich noch einige als Saalkellner gearbeitet, den Wanderstab ergreifen und in's Ausland ziehen. Was ist auch heute em Kellner ohne Sprachkenntrnsse? In den Hotels und besseren Restaurants sind außer guten Zeugnissen Sprachkenntnlsse die Hauptbedmgung, ja sie gelten heute als eine unabweisbare Nothwendigkeit zur Förderung der deutschen Gasthof - Industrie. Em Theil der jungen Kellner geht zuerst nach der Schweiz, Frankreich oder Belgien zur Erlernung der französischen Sprache. Sitten und Gebrauche und des Services. Der andere Theil geht zu gleichem Zwecke zuerst nachEngland. Und so gibt es eme Menge mngerKellner. die vor ihrer Militärzeit bereits 3, ja oft 4 Sprachen sprechen. Allerdrngs gehören zur gründlichen Erlernung der erforderlichen Geschäftsaufgaben für jedes Land mindestens zwei Jahre. Unter welchen Entbehrungen und Schwierigkeiten, unter welchen Gefahren und Aufopferungen ' diese jungen Leute sich durchzuschlagen haben, darüber dringt wenig oder garnichts in die Öffentlichkeit. Allein wie sehr es ihnen gelingt, über alle Drangsale zu obsiegen, das beweist nicht nur der enorme Aufschwung der deutschen Hotel Industrie, sondern auch' die Achtung, mit der der Ausländer, besonders der Engländer, dem deutschen Ganymed begegnet, sowie die Thatsache, daß der deutsche Kellner dort, wo nicht Chauvinismus herrscht, stets den Vorzug erhält. Verfolgen wir nun den deutschen Kellner im Auslande. Da ist zuerst England, das die meisten beherbergt. (London allein an 2000.) Kommt der junge Kellner nach England, so erwarten ihn hier nicht gerade verheißungsvolle Zustände. Besonders 'im Frühjahre und Herbst kommen viele dieser jungen Leute nach London, ohne für englische Verhältnisse passend zu sein. Durch den Mißbrauch bei der Einstellung von Lehrlingen in Deutschland werden diesem Stande eine Unmenge unansehnlicher junger Leute zugeführt, die den Berufs - Obliegenheiten nicht gewachsen sind und hernach im Auslande, besonders inEngland, unter den schwierigstenVerhältnissen zu kämpsen haben. Man muß aber anerkennen, die ' jungen Deute sind bestrebt, jeder, auch der größten Schwierigkeit zu trotzen, und sie haben nur den einen Gedanken: englisch zu'lernen. Die Zahl der unansehnlichen, schwächlichen, oft auch noch der Schulbildung bedürftigen jungen Kellner nimmt aber überHand, es wird geradezu zu einer Plage, sie hier zu beherbergen. Wer nicht charaktersest genug ist. um all den Versührungen. die dem jungen Manne b:gegnen. zu widerstehen, kann nur zu leicht elend zu Grunde gehen. Und so bieten uns die Londoner Straßen der Kellnerviertel im Winter oft Bilder des Unglücks und Jammers. Wären nicht die Vereine bestrebt, durch UnterHaltung von Clubhäusern, wo die Vereinsmiiglieder zu billigen Preisen ke Un und verkehren können, oder durch ihre Placirungs Bureaus die Lage wenigstens einigermaßen zu beHerr, schen, wahrlich, mancher dieser jungen Leute wäre dem sicheren Untergang geweiht. Aber die Clubhäuser z. B. des Deutschen Kellner - Bundes" und des Genfer Vereins" bedürfen der Unterstützung. und die Herren Principale, die doch den Nutzen davon haben, sollten zur Förderung der ausländischen Bestrebungen, zur Unterstützung der im Auslande lernenden Kellner ihr Scherflein Heitragen. Im Anfang ihres Hierseins müssen die jungen Leute mit kleinen Stellen vorlieb nebmen. bis sie einigermaßen englisch sprechen; derjenige, der vcn ernte?, besonders großer Statur ist, findet dann leicht eine bessere Stellung.

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taj yave vls zetzt zwei Flaschen gebraucht. Ich war gewöhnlich neun Tage lang krank, aber der Wein hat es auf drei Tage vermindert, und dann leide ich nicht so schlimm wie früher. Ich bin dem Wine of Cardui zu vielem Danke verpflichtet und empfehle denselben allen leidenden Frauen. Frau Lula De Lyons.

.i i Vor visiern irno es die engwchn' iKxmling lioiis;'s", die dem junger Manne zur Erlernung der Sprache sehr dienlich sind; die Arbeiten, die ei in diesen Häusern zu verrichten hat. gehen allerdings über die Grenzen bei eigentlichen Berufsthätigkeit weit hinaus. Und dann verstehen die Besitzerinnen dieser Boardinghäuser (es sind meistens Damen) die Sachlage s:hr vortheilhaft auszunutzen. Sie wissen, daß der deutsche Kellner nach England Kommt, um die Sprache zu erlernen. daher anfanglich mit bescheidenem Gehalt sich bescheiden wird und auch vor Arbeit nicht zurückschreckt. Da muß nun der sprachenlernende Kellner sozusagen Alles verrichten; Stiefel putzen, kehren und abstauben. Fenster und Spiegel reinigen, Silber putzen, oft selbst Betten machen, dann serviren (Tischbedienen). Koffer schleppn. Commissionen machen u. s. w. Alles di s b.i einem wöchm!lich:n G:halt von 3 bis 5 Mark, ia oft bws für Wohnung und Verpflegung. Englisch lernen hier die jungen Leute, aber sobald sie sich einigermaßen verständigen können. verlassen sie diese Häuser, um eine bessere Stellung zu finden. Hat nun ein junger Kellner die ersten Schwierigkeiten überwunden ' und hat er sich ziemliche Kenntnisse erworben. dann kann er sich mit einiger Willenskraft bald hinaufarbeiten. Und schon mancher Kellner, der solche Z:Zten durchgemacht hat und sich fleißig und rechtschaffen hielt, ist später in die angesehenste Stellung gelangt; so z.B. leitet Herr General - Direktor C. Ritz, der eine solche Jugend gehabt, heute ein halbes Dutzend der ersten Hotels; und so gibt es noch viele Andere, die wir nicht alle hier erwähnen können. Die Hotels der ganzen Welt habm deutsche Kellner und die ersten Stellen sind meistens von Deutschen (auch Schweizern) besetzt. England bietet dem deutschen Kellner ganz besondere Gelegenheit, um sich im Geschäfte auszubilden. Ist doch das englische Service das reichhaltigste, es erfordert mehr Genauigkeit, als irgend ein anderes. Der Engländer ist am peinlichsten in der Tisch-Be-dienung. Der Kellner lernt hier ferner das Tranchiren. wozu er in Deutschland wenig oder gar nicht kommt. Auch der Zudrang nach der Schweiz ist ein sehr starker. Die Schweiz ist, wie man weiß, ebenfalls ein Musterland in der Hotel - Industrie. Dem deutschen Kellner ist hier zur geschäftlichen Ausbildung Gelegenheit geboten, zumal viele Schweizer Hotels als wirkliche Musierhäuser gelten. Leider ist das Volontär - Unwesen in de? Schweiz heute in voller Blüthe, es existiren auf diesem Gebiete wirklich traurige Zustände. Das Aussaugen der Arbeitskräfte wird in Deutschland durch das Lehrlings - Unwesen, in der Schweiz und auch im Süden Frankreichs zum Theil durch daS VolontärUnwesen. stark betrieben. In SüdFrankreich, besonders in Nizza und Cannes, halten sich im Winter gleichfalls viele deutsche Kellner auf. Manche machen im Sommer die Saison in der Schweiz und im Winter im Süden Frankreichs, in Italien u. s. w, mit. In den letzten Jahren war der Zuzug nach Nizza und Cannes ein kaum zu bewältigender. Im Winter sind daher oft Hunderte stellenlos und gerathen nur zu leicht in die mißlichsten Verhältnisse. Dort nimmt sich der deutsche Pfarrer Schmidt in lobenswertherWeise der stellenlosen Kellner an und schon manchem, der dem Abgrund nahe gewesen, hat er wieder auf die Beine geholfen. Neuerdings ist auch Kairo' Süd - Afrika und Algerien von deutschen Kellnern seh? besucht. Im nördlichen Frankreich, wo besonders nach dem Kriege die deutschen Kellner große Hindernisse zu besieaen hatten und gerade Paris hat in der Beseitigung der deutschen Kellnerschaft Großes geleistet hab'n sich die Jerhältniss: einigeriraß n g b'ffe.t. ! So aestaltet sich der Aufenthalt des

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123 Vroughton Straße, Savannah, Ga.. 4. April 1897. Ich litt sehr schlimm während meiner monatlichen Reinigung. Ich hatte Kopfweh. Unterleibsschmerzen, weißen Fluß, übermäßige und zu häufige Menstruation. Verstopfung und Schmerzen im Magen. Ich war jedesmal acht oder, neun Tage an's Bett aefessst si,f. ;4 .r.

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,! (Ka 7T W ' ( o;i -ii 0" vjvv iiuyi, VUK UUC WU tl Frau viel kränker sein könnte, als ich C f" V ?ar. Wir hatten verschiedene geW -sTM M schickte Aerzte, aber sie konnten mir

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mcyr yelsen. Ich gebrauchte auch einige sogenannte Frauen - Regulirungsmittel". aber ohne Erfolg. Mein Gatte las in unserer Savannah Zeitung über Wine of Cardu? ' tVt r 1

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r&-T:.r.fjv t ,, rr,' . ""y mir. oenielven zu vrovlren. Schließlich verschaffte ich ihn mir und a a . . ' .

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. 2Ti ii i Ich will verstanden als den 'AfeKUEUS vcmin??! Mfiiners int Auslande z'l eimi Sckule. und wenn auch manch's Hinderniß überwunden werden muß. eh: er auf einen grünen Zweig gelangen kann, so bleibt ihm doch stets daZ Eine eigen, daß er dem deutschen Han -del und Gewerbe, ja dem deutschen Namen Ehre macht. Und wenn auch hier und da Einer auf Abwege geräth, was gerade im Kellner - Berufe so leicht möglich ist. so steht doch dieThatsache unwiderleglich fest, daß ein ausgelernter guter deutscher Kellner als ein für die Wahrung deutscher Jnteressen nützlicher, weltkundiger Mann gilt. Dle Erfolge des Dipytherieheilblutes in Rußland sind auf Grund einer umfassenden Statistik, die sich auf 61 russische Provinzen erstreckte. festgestellt worden. In 44.631 Fällen von Diphtherie, wo es angewandt wurde, betrug die Sterblichkeit 14.6 Procent, in 6507 Fällen, wo es nicht angewandt wurde, 34 Procent. In jeder einzelnen Provinz hatte die Heilblutbehandlung eine ' bedeutende Verminderung der Sterblichkeit zur Folge, selbst bei den heftigsten Epidemien. Gegenwärtig bestehen in verschiedenen Theilen Rußlands 11 Laboratorien zur Herstellung von Diphtheriebeilblut. Einen Verkünde? des Evangeliums und Jünger der hzilige:? Hermandad in einer Person hat die Stadt Huntington. W. Va. Reo. Cyilders, von der Gauncrzur.ft Rothes Fuchs" genannt, ist wohlbestallter Pastor der Westend - Brüdergemeinde in genannter Stadt und verficht an jedem Sonntag die Functwnen eines Seelsorgers, aber an Wochentagen patrouillirt er. ein Schrecken aller Uebelthäter, und mit Revolver und Knüppel bewaffnet, als Mitglied der städtischen Polizei in den Straßen. Der Mann, welcher jctzt 53 Jahre zählt, ist einer der u:'.:rschrock?ns;en Polizisten vr'.' "-t.-.n

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Ciii Unfehlbares Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit des be, rühmten Dr. Bull'S Husten Sprup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. "Ich gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup seit IS Jahren in der Familie gegen Husten, Erkälwng und HalS-Leiden und fand ihn ein ansgezeichneteS Mittel." Frau D.T.Clarke, 13.Congreß Str.,Cleveland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen odex etwas tiZigeren Artikel zu nehmen, denn uur der ächte Dr. Luü'S Hun S;ru? 5::!: wr?ex fCrt v f".r ..f it ti'vvT''"' 4va

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