Indiana Tribüne, Volume 21, Number 205, Indianapolis, Marion County, 13 April 1898 — Page 1
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Lditorielles.
I Wir glauben mit Bestimmtheit sagen zu dürfen, daß eS in den nächsten Tagen zu keiner kriegerischen Aktion kommen wird. Aller Wahrscheinlichkeit ach wird der Covgreh die Vorschlage deS Präsidenten annehmen und die Ausführung ihm überlassen. Wie die Dinge liegen, wäre daS auch daö einzig Nichtige, denn gleichviel, ob der Präsident energischer oder nicht energischer hätte auftreten sollen, Zwiespalt zwischen der Regierung und dem Congreß wäre zur Zeit da denkbar Schädlichste. Der Präsident sagt in seiner Botschaft: Wenn diese Maßregel (die Proklamirung de Waffenstillstandes) den gewünschten Erfolg hat, so sehen wir alle unserHoffaungen7.alSein'.christlicheö und friedliebendes Volk erfüllt. Bleibt der Erfolg aus, so liegt darin eine weitere Rechtfertigung unserer Pläne." Wir können diese Worte nicht anders .deuten alö dahin, daß eS die Abficht deS Präsidenten ist, abzuwarten, ob eS Spanien durch die Proklamirung deS Waffenstillstandes gelingt, die Feindseligkeiten zu Ende zu bringen, und erst dann einzuschreiten, resp, von der Gewalt, die ihm der Congreb übertragen soll, erst dann Gebrauch zu machen, wenn eS sich herausstellt, daß auch daS neueste Mittel Spanien? nicht zum Ziele führen kann. Kann man darin dem Präsidenten Unrecht geben? Warum die Wirkung der Einstellung der Feindseligkeiten nicht abwarten ? Man hat von den Insurgenten noch nicht gehört. Man sollte doch billiger Weise abwarten. vaS diese dazu sagen. Lassen sie sich aus den Waffenstillstand nicht ein, (was nach unserer Ansicht wahrscheinlich ist) so ist noch immer Zeit für den nächsten Schritt. Wir wüßten nicht, waS die Ver. Staaten durch Zuwarten zu verlieren hätten. Unstreitig ist die Möglichkeit vorhanden, auch ohne Schwertstreich Alles zu erlangen, WaS wir erlangen vollen. Geschossen ist schnell, aber der Erschossene wird nicht wieder lebendig, der Verkrüppelte nicht wieder gerade und daS zerstörte Eigenthum nicht wieder ganz. ES hat keinen praktischen Zmkck, dem Gefühl der Rache für die Zerstörung deS Dampfers Meine" freien Lauf zu lassen. ES ist dieS ein traurigeö Blatt in der Geschichte dieseö Streite, aber was wir auch thun, die Todten können wir nicht wiederlebendig machen und rhnen ist nicht damit gedient, wenn ihnen noch einige hundert oder tausend Spanier oder Amerikaner nachgeschickt werden. Man muß sich nicht vorreden, daß in einem Kriege die.Todten und Verwundeten alle aus einer Seite sind und daß die Amerikaner in voller Gemüthlichkeit und ungeSört die Spanier abschlachten können. ES ist eine traurige Erscheinung, daß j selbst in Angelegenheiten wie diese, die Parteipolitik eine Rolle spielt. Republikanische Blätter stellen sich auf Seite deS Präsidenten, demokratische sind gegen ihn. DaS spricht nicht zu Gansten der Urtheilsfähigkeit der Presse. In dieser Frage sollten die Parteiinteressen doch wirklich keine Rolle spielen. Wir weröen schon unsere Abrechaung mit Spanien haben, aber eS muß doch nicht gerade durch einen Krieg sein. ES ist eineS großen Volkes unwürdig zu einem Kriege mit einem kleinen zu drängen und Wenige überlegen sich, waS ein Krieg ist. Karl Schurz hatte ganz Recht, als er dieser Tage in einer Rede Folgende? sagte : Ich bin unter keinen Umständen ein Frieden-um-jedenPreiS-Mann. Ich war Soldat während deS letzten Krieges. Ich war bei GettySburg und am Tage nach der Schlacht ritt ich die Reihen ab, um zu sehen, ob die Vervundeten in guter Behandlung. Ich habe etliche 10,000 bis 16,000 derselben erblickt, und, meine Herren, ich habe Haufen von abgeschnittenen und abgerissenen Gliedern gesehen, Hausea sieben und acht Fuß hoch. DaS Stöhnen und Wimmern der Verwundeten und Sterben den schlugen an mein Ohr. Ich sah die Ambulanzen, welche die Aerm sten wegführten, hörte ihre Hilferufe, sah diese armen Bursche in den Laza reihen im Todeskampfe. Ich bin kein Befürworter deS Friedens unter allen Umständen, aber ich bin zu Gunsten deS Friedens, so lange er ohne Oloß:2uz
unserer nationalen Ehre erhalten werden kann." . Congreßmitglieder sind mit dem Präsidenten unzufrieden, ergehen sich über ihn in scharfem Tadel und gebrauchen harte Ausdrücke über ihn. Warum ? Weil angenommen wird, er
versuche, Zeit zu gewinnen, um den Krieg abwenden zu können. Wissen Sie. waS das w bedeuten hat ? Wir müssen, meine Herren, den Krieg heute heraufbeschwören, da am Ende morgen schon der geringste Vorwand dafür ge sckwunden sein könnte. Sind wir ein christliches Volk ? Wo ist unser viel gerühmtes Christenthum, wenn wir den obersten Ex cutivbeamten deS Landes tadeln, weil er Zeit gewinnen will, um de Krieg abzuwenden ? ! -4 MMchriHlen. Inland. Wetterbericht. Kühler, gelegentlich Regen heute Nacht; schönes Wetter am Donnerstag. Höchste Temperatur, innerhalb der letzten 24 Stunden 68 Grad, niedrizste ö0 Grad. .. AuS W a s h.i n g t o n. Was hing ton, 13 April. DaS Senatkcomite sür auswärtige Beziehungen reichte heute zwei Berichte ein. Die Minorität des Comites empfiehlt Anerkennung ter Unabhängigkeit CubaS. Die Majorität erklärt sich zu Gunsten der Erwerbung der Unabhängigkeit CubaS und weist den Präsidenten an, die Land- und Seemacht Amerikas dazu zu benützen, um Cuba unabhängig zu machen. Als Grund werden die Zustände auf Cuba und die Zerstörung deS SchlachtschlsseS Maine" angegeben. DaS HauS-Comite hat sich noch nicht geeinigt. DaS fliegende Geschwader wird unter versiegelten Befehlen nach südlichen Gewässern abfahren. Generalconsul Lee sagt, daß eö nicht wahr sei, daß bei dem Untergang deö Maine" die elektrischen Lichter in Havana verlöschten DaS Marine-Departement hat den Ankaus der Dampfer St. Paul" und St. LouiS" von der transatlantischen Linie beschlossen. Lee Washington. Washington, 12. April. Generalconsul Fitzhugh Lee traf heute Nachmittag um 2:20 von Havana hier ein. Eine große Zahl von enthusiastischen Bewunderern hatte sich am Bahnhose eingestellt und alS der General den Zug verließ, brach ein erschütternder BeifallSsturm auS. grauen schwenkten ihre Taschentücher und Männer ihre Hüte. Die Washingtoner sind sonst nicht demonstrativ, bei dieser Gelegenheit machten sie aber eine Ausnahme. Eine Dame überreichte dem Heimgekehrten ein Rosenbouquet, welche? von einem Bande in den nationalen Farben zusammen gehalten wurde. Er wurde in einer Kutsche deö Staatsdepartements schnell zum Staatsdepartement gefahren, wo wieder eine große Menschenmenge seiner wartete. Bei seinem Erscheinen brach wieder enthusiastischer Applaus der Volksmenge aus. General Lee verneigte sich nach allen Seiten und eilte in daS Gebäude, in welchem eine Zeit lang alle DiSziplin unbeachtet gelassen wurde. ClerkS und andere Angestellte waren ohne Erlaubniß von ihren Pulten geeilt und bildeten vom Eingang bis zum Fahrstuhl Spalier und nieder bis zur Thür der Office deS Sekretärs Sherman. Eine in der Geschichte deS Gebäudes noch nie dagewesene Scene ereignete sich, als General Lee mit dem Hute in der Hand durch den Corridor schritt. Einer der Beamten rief nämlich : New boyS !" und darauf wurden die Wände von drei enthusiastischen Hochrufen der zusammen geeilten Beamten deS Departements erschüttert. Der General verneigte sich und verschwand hinter der Thür der Office deS Staats sekretärS. Wenige Minuten später begaben sich Sekretär Sherman, Asfiftenzsekretär Day und General Lee in einer Kutsche zum Weiße Hause, wo sie eine Stunde mit dem Präsidenten beriethen. AlS ihre Kutsche zurückfuhr, befestigte 3e md eint cuba-ifk 01-:: en den
Fuhrwerke und dieses gab zu einer neuen Ovation Veranlassung. .,,. Die Goldreserve. W as h i n gt o n, D. C ,12. April.
Der verfügbare Baarvorrath deö Schatzamts b'trägt nach dem heutigen Ausweis $226,310,170, wovon $178, 168,181 auf die Goldreserve kommt. . Die Wohlthaten eineö Krieges. Washington, 13. April. Die Republikaner deS Comites für Mittel und Wege halten die Situation für so kritisch, daß sie in einer Privatcou ferenz eine Uebereinkunft betreffs der Aufnahme weiterer $100,000,000 zur Durchführung deS Krieges getroffen haben. Sie wollen diese enorme Summe durcb Erhöhung der Steuern auf Bier, Tabak, Thee und Kaffee auftreiben. Sie vereinbarten ferner, einer Anleihe von $50.000.000 und Ausgabe von Schuldcertisikaten zustim men zu wollen. Während'kdeS Nachmittags erschien General Lee vor dem SenatS-Comite für auswärtige Angelegenheiten. Es wird gesagt, daß er keine erregenden Informationen gab, daß seine auszesprochenen Ansichten daö Comite aber in seiner, bezüglich der Maine-Cata-strophe genommenen Stellung stärkten. Daö Comite für Mittel und Wege ist der Ansicht, daß die Biersteuer $35.000.000 ; eine Bankstempelsteuer, ähnlich wie die von 1866, ungefähr $30.000,000, und 3c auf daö Pfund Kaffee, 10c auf daö Pfund Thee $28.000,000, serner eine weitere Steuer auf Tabak $15,000,000 abwerfen werden. Ansichten der Presse. New I o r k, 12. April. Die New Aork Evening Sun" schreibt : ,Wir ersuchen Sie, William McKinley, Prä--fident der Ver. Staaten, sich nicht von den Gefühlen der Nation abzuwenden, die auch heute noch bereit ist, Cuba zu befreien und Spanien für die Abschlachtung amerikanischer Seeleute auf im Maine zu bestrafen. Die New Jork World" schreibt: Waffenstillstand, oder kein Waffenstillstand, Europa oder kein Europa, im Concert oder nicht im Concert mit den übrigen Mächten, Spanien muß von der westlichen Hemisphäre vertrieben werden. Gerechtigkeit und Menschenrechte verlangen dieö. Unsere eigenen nationalen Interessen werden leiden, so lange die Mißwirthschaft auf Cuba herrscht. Die Vertreibung Spanienö ist keine harte Arbeit, wird keinen schrecklichen Krieg im Gesolge haben. Sie wird schließlich weniger kosten, alö die Aufrechte,haltung deö Friedens unter diesen Umständen. 3n48Stunden haben wir Cuba und Porto Rico in unserem Besitz und der ganze Krieg ist vorüber." Philadelphia, Pa., 12. April. Die Preß" schreibt heute Morgen: Zeder Zweifel schwindet durch die Botschaft deS Präsidenten. Ruhig im Ton, ist sie entschieden im Ausdruck und empfiehlt einen endgültigen Abschluß der bestehenden Schwierigkeiten. Kern schärferer Ton kann derlangt werden. AlleS waS amerikanische Ehre und Interessen verlangen können, ist vorgeschlagen. Der Ledger" schreibt: Die lang erwartete Botschaft deS Präsidenten ist ein Dokument, daS feinem Autor zur Ehre gereicht, daS aber gleichzeitig dem Congreß die größte Verantwortlichkeit aufbürdet." Der Rrcord" schreibt : Präsident McKinley'S Botschaft mag dem Congreß nicht recht gefallen, aber eS steht im Einklänge mit den Gefühlen und Ansichten deS amerikanischen VolkeS und der Congreß wird gut daran thun, den darin enthaltenen Vorschlagen zu folgen. Der Präsident hat sich alS ein großer ELecutivbeamter unter schwieri am unv oeiiraien umnanoen aeI v - zeigt. Die TimeS" schreibt: - ..Nur die Wildesten Zingo-Agitatoren können die Botschaft deö Präsidenten kritifiren. Sie ist ruhig, dabei doch kräftig und der Wahrheit entsprechend gehalten. Der Präsident hat voll und ganz seine Pflichten, die er dem Congreß, dem Lande, der Humanität und der civili firten Welt gegenüber hat, in Srsül lung gebracht. Qnfe CSo Ci? Qztzzzs L.- -, M .V.
Ausland. Urtheil eines BiSmarkö Organö. Berlin, 12. April. Die Ham-
burger Nachrichten", daö bekannte BiSmarck - Organ, sprechen sich heute sehr absprechend über die Politik der Ver. Staaten aus und sagen : Hin ter dem kubanischen Fieber der Nord amerikaner verbirgt sich die allerge meinste Ländergier. Ihr Benehmen erinnert an den Brandstifter, welcher, um seine Schuld zu verhehlen, löschen hilft. Die stark anrüchige Republik spielt sich als Sittenrichterin über die Monarchieen deö alten Europas auf. Wir geben ihr den Rath, zuerst daö eigene Hauö zu säubern, bevor sie den Kehrbesen vor fremder Thür ansetzt." A ü öM a d r i d. Madrid, 12. April. Premier Sagasta informirteZ heute die Zei tungövertreter beim Verlassen deö Pa laste nach seinemtäglichen Besuche bei der Königin. Regentin, daß die Regierung den vollen Text der Botschaft deö Präsidenten McKinley erwarte, bevor sie bezüglich deö Inhalte? derselben handeln werde. Er sagte ferner, so viel er wisse, sei die Botschaft in ihrem Toe nicht feindselig gegen Spanien und daß er in seinem Streben nach Frieden, zu dessen Erreichung der Wassenftillstand aus Cuba die Mittel biete, fortfahren werde. Madrid. 12. April. Während die Botschaft deö Präsidenten McKinley vom allgemeinen Publikam vielfach kritifirt und von einem Theile der Presse alö herausfordernd betrachtet wird, ist es bekannt, daß die Mitglieder der Regierung und General Woodford dieselbe nicht dafür halten, sondern auf einen permanenten Frieden hoffen. Die Regierung hat ihre Stellung durch die Weise, wie sie gestern die Ordnung aufrecht erhielt, bedeutend gestärkt. Heute tragt die Stadt Madrid ihr gewohntes ruhiges Gepräge zur Schau. -.- Die Vermittlung deö Papsteö. Rom, 12. April. Der Osservatore Romano", Organ deö Vatikans, veröffentlicht heute den Text von Dokumenten über die Vermittlung deö Papfteö in der kubanischen Krisis. Vorher wird erklärt, daß der Papst nach Erkenntniß der Gefahr eineö Krieges zwischen Spanien und den Ver. Staaten seine Schritte mit der größten Sorgfalt und mit Nachdruck unternahm, um den, Krieg zu verhindern und die sich bietenden Hindernisse zu beseitigen. Darauf folgte eine Note am ö. April, welche der spanische Minister deS Auswärtigen an Msgr. Merry del Val, den päpstlichen 'Kämmerer, sandte und in welcher er meldete, daß die spanische Regierung infolge der dringenden und wiederholten Wünsche deS PapsteS beschlossen habe, dem Generalkapitän Blancy die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten auf Cuba sür eine Periode, die er sür passend halte, zum' Zwecke der Vorbereitung und Ermöglichung deS FriedenS befohlen habe." Gleichuitig macht der Minister deS Auswärtigen die Mittheilung von dem Besuche der Botschafter der sechs europäischen Großmächte bei ihm, deren Absichten mit denjenigen deS PapsteS übereinstimmten. Eine andere Depesche ist vom Kardinal Rampolla an den päpstlichen NuntiuS in Madrid geschickt, in welcher derselbe instruirt wird, der spanischen Regierung die Zufriedenheit deS PapsteS mit der sofortigen Einstellung der Feindseligkeiten, welche der Papst alö sehr wichtig für Abwendung der Kriegsfall und für Ermöglichung der Herstellung deö Frieden auf der Insel hält", auszudrücken. Darauf veröffentlicht der Osservatore" die GeatulationS-Depefche deö Kaiferö Franz Joseph an den Papst zu. dessen glücklicher Intervention", welche mit den Worten schließt : Ich vage zu hoffen, daß die Intereffen der Humanität mit Hilfe deS Allmächtigen geschützt werden." nln Die Schildlauö. Bern, 13. April. Die Regierung hat die Eiusuhr frischer amerikanischer Früchte verboten. Diese Maßnahmen wurden auf Grund angeblicher Cntdeckung von San Jose Schildlän.sen aus neulich eingeführten Früchten ge trcsfen.
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ttAH r. Mary Le toi, Frau eineS promi zfjf ncnten Farmer? und wohlbekvur unter -v w all Bewohnern nabe Belmoat. N. . schreibt: .Seit 27 Jahren litt ich fortwährend a nervös Erschlaffung und bezahlte grobe Geldsummen sür Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Dor drei Jahren wurde wein Zu Hand deüngftigend. der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervö. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An sälle und wurde allmählia schlimmer. Ich begann Dr. MileZ' Reftorative Nervine und Nerven und LeberPillen zu gebrauchen. Anfang? schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Rächt? besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person . meines Alter ti erwarten kann. Gott segne Tr. MileZ' Nervine. Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Nlasche nützt oder daS Geld wird zurückerstattet. Buch über die rankheiten d,S Herzen! und der Nerven frei. Adresse: i?VJ!7t'j .S? Di y r.::icd ftcrvino5 festeres s! '. Ulk ., V Vr r '"iJLill' D !. M i l e M e d i k a l 5 Sllhart. Ind. NeuesteS a u ö M a d'r i d. Madrid, 13 April. Daö Ministerium beschloßlmit den korbereitungen für den Krieg voranzugehen, im Uebrigen aber keine weiteren Schritte zu thun und daö Verfahren deö Eongresseö abzuwarten. Die Regierung sieht sich gezwungen, eine feste Stellung einzunehmen, sonst stehen schwere Aufstände bevor, da die Bevölkerung schon .die Gewährung deö Waffenstillstandes sehr übel aufgenommen hat. OchiffS-Nachrlchten. Angekommen in : N e w I o r l : Saale" von Alex.andria, Egypten, etc.; Kensington" von Antwerpen. Bremen: Bremen" von New Jork. N e w ö.o r k : Eevic" von LiverPool. Antwerpen: Southwark" von New Aork. N e w I o r k : Victoria" von Neapel; Ethiopia" von Glasgow. QueenStown: Rhynland" von Philadelphia. Lizard, Passtet: St. LouiS" von New öork nach Southampton. QueenStown: Teutonic" von New Aork nach Liverpool. mSalzfluß tritt- oft auch bi kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'ö Sarsaparilla, der 'große Blutreinige? heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken vorzüalich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Der Nbw York lMablirt 1853.) '"...i, Butterick Muster I Für ein schwarzes Kleid effeiiren wir cine spezielle und hübsche Partie Pure ITohair, Chevron Stripes und Plaids die im ganzen Land 50c die Jard kosten zu 35c die Yard. Mittlerer Bargain-Tifch. i','! I nJ li 1 nrrn-rm T i -Thi vT! i , Saloon u. Billiard-Hall Ro.92 Oft Washington 0tr. Zlokn i2cHaüjcv
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