Indiana Tribüne, Volume 21, Number 203, Indianapolis, Marion County, 11 April 1898 — Page 3
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APOTHEKEN : !
Der Nitt ums Glück Von Wilhelm Meyer'Förster. (Fortsetzung.) Vluf der Veranda am Lawn TennisPlatz wurde serviert, Krebse, ein kaltes Rostbeas, Eier. Sherry und sranzösischen Nothwein. Dann spazierte man eine Stunde oder langer durch die Rennställe, wo die kleinen Stalljungen vor jedem die Mütze abnahmen, und wo Frau Griotte erstaunt sah, daß es Thiere giebt, mit deren Woh-nungs-,Psleg?-und Nahrungsverhältnissen kleine Bürgersleute nicht concurrieren können. Erst gegen Mittag dachte man an die Heimfahrt, und als es sich herausstellte, daß der Berliner Zug bereits abgefahren sei, ließ Konrad anspannen. Der Kutscher fährt Sie in einer Stunde nach Berlin, bei dem schönen Wetter ist die Fahrt sehr angenehm." Die Traber zogen an, kleine FoxHunde bellten, und in die Kissen der wundervollsten Equipage gelehnt, rollten Griottes und der Direktor aus dem Thor des Herrenhauses auf die Landstraße. Die Herren rauchten große, echte Cigarren, die der freundliche Wirth für die Fahrt ihnen mitgegeben hatte, und Griotte , saß mit halbgeschlossenen Augen, dreiviertel überzeugt, daß er ein Herzog, sei. der spazieren fahre. Der Direktor war gesprächig und drückte dem Schauspieler wiederholt die Hand: Es war famos, lieber Freund, ich bin Ihnen aufrichtig dankbar, die Einleitung war jedenfalls die denkbar beste" dann versank er in Schweigen und sann darüber nach, ob Brandes für das Theater Vierhunderttausend oder vierhundertfllnfzigtausend Mark zablen solle. Annle saß neben der Muttcr. den Kopf in die Hand gestützt. Sie sah Felder und Dörfer vorbeieilen, und da drüben links die Hügel am Horizont mußten die Müggelbeige sein, wo sie als Kind auf einem Schulausflug ge. Wesen war. Konrad hatte nicht viel mit ihr sprechen können, 'aber wie lieb und freundlich war er gewesen. In der rechten Hand hielt sie einen Strauß Blumen, den er ihr mitgegeben hatte für die Base auf der Kommode". Berlin kam heran. Man fuhr über eine Eisenbahnbrücke, dann durch die langen Straßen der Ostvorstadt, vorbei an Fabriken und Tanzlokalen, Arbeiterhäusern und unzähligen Schnapskneipen. Die Straßen wurden enger, der Verkehr lebhafter, Pferdebahnen klingelten, und aus einer Fabrik strömten Hunderte von Arbeitern, die zur Mittagspause gingen und finster in den vornehmen Wagen schauten. Und Griotte. in den weichen Kissen lehnend, wohlgesattigt und die ausgezeichnete Cigarre rauchend, dachte: Arme Leute! Dreizehntes Kapitel. Konrad hatte die Zusage geben müssen, an einem der nächsten Tage das Ostendtheater zu besuchen, aber es dauerte Wochen, ehe er sein Versprechen einlösen konnte. Brandes war unerwartet Ende Mai wieder nach Berlin übergesiedelt, und die Villa in Hoppegarten wurde von ihm nur an den Renntagen benutzt. So hätte Konrad recht wohl Gelegenheit gehabt, das Theater einmal aufzusuchen, aber es gab mehr zu thun als je. und er mußte fast immer bis in die Nacht hinein arbeiten. Als er endlich einmal Zeit fand, das Theater zu besuchen, wurde er empfan?. gen wie ein König. Der Direktor geleitete ihn in die Loge und von da gleich weiter auf die Bühne. Sie müssen sich alles ansehen, mein verehrter Herr Eckert. es ist ein Theater, an dem man seine Freude haben kann. Sehen Sie, es ist alles renoviert, es giebt, glaube ich. wenige Theater, die sich damit messen können". Konrad konnte diese üöerschwengliche Ansicht nicht gerade theilen, aber aus Höflichkeit schwieg er. Was mir fehlt", sagte der Direktor, ist einzig und allein ein Geldmann. Jemand, der es mit der Kunst freundlich meint und der doch zugleich einin bedeutenden Gewinn erzielen will. Wird das Ostendtheater mit kräftiger Unterstützung auf eine würdige Höhe gebracht, so lassen sich Hunderttausende herausholen, Jahr für Jahr. Würde man Herrn Brandes dafür gewinnen können, so garantiere ich ihm in drei Jahren eine Million ohne Uebertreibung." Herrn Brandes?" Konrad war erstaunt. Wenn Sie ihn dazu veranlassen könnten", sagte der Direktor, der es für gerathen hielt, offene Karte zu spielen, so erweisen Sie mir einen großen Gefallen, ebensosehr aber Herrn Brandes und vor allem Ihnen selbst. Nennen Sie mir Ihre Bedingungen, ich zahle jede irgend diskutable Provision." Konrad sah ihn groß an: Sie irren sich in mir, Herr Direktor. ich bin allerdings Herrn Brandes' Secretär, aber ich bin auch sein Freund." Der Direktor war einen Moment
vervutz: und vacyle: Warum hat diejer Esel von Griotte mir das nicht gesagt? Dann faßte er sich aber sofort und sagte: -O. ick wein, ick weiß. Gerade des-
halb komme ich zuerst zu Ihnen. Ich glaube, Sie können Herrn Brandes keinen größeren Freundschaftsdienst erweisen." Konrad erwiderte etwas kühl: Herr Brandes ist nach so vielen Seiten hin engagiert, daß ich an seine Unterstützung fremder Unternehmungen nicht recht qlaube, aber ick werde ihm Ihr Anerbieten selbstverständlich vortragen." Der Direktor war durch diese AntWort keineswegs entmuthigt. Er ging mit Konrad durch das ganze weitläufige Gebäude, zeigte ihm alle Logen, alle Bureaux, die Bibliothek, die großen Lagerräume der Dekorationen.den Schnürboden, die Versenkungen, die Bühne und dieGarderoben der Schauspieler. Diese selbst drängten sich neugierig herbei und baten Griotte. sie vorzustellen. Die Valleteusen in ihren leichten Kleidchen lächelten dem Fremden freundlich zu, die Schauspielerinnen umstanden ihn. und als der Direktor aberufm wurde.übcrnahm Griotte die Rolle deö Ceremonienmeisters, die ihm ein großes Air verlieh. Nun vor allem eins, lieber Freund", sagte er und klopfte Konrad auf die Schulter, heute gehören Sie doch mir, mir und meiner Familie ? Frau Griotte erwartet Sie bestimmt, und meine Tochter freut sich gleichfalls. Lehnen Sie ab?" Der ganze Kreis schaute erwartungsvoll auf den vornehmen Fremden, würde er faktisch die Einladung zu diesen armseligen Griottes annehmen? Konrad nickte: Wenn ich Sie nach dem Theater begleiten darf, lieber Herr Griotte. gern." So hoch wie heute Abend trug Griotte nie sein Haupt..und den wenien Leuten, die auf der Bühne nock nicht wußten, wer d.r Fremde sei. sagle er im Vorbeizehen: Es ist Herr Eckert, der Manager von Brandes' Nennstall. Ein Freund von mir. Er speist heute in meiner Familie zu Nacht." Als Konrad von dem Direktor geholt wurde, der ihn beim Beginn des zweiten Aufzuges in die Loge geleitete, sah er, auf's höchste erstaunt, in der gegenüberliegenden Loge den Prinzen von Reichenberg. Ist das nicht da drüben der Prinz von Reichenberg?" Ja. gewiß." Ist der heute zufällig hier?" Der Direktor blickte Konrad überrascht an: Ja, wissen Sie denn nicht, daß Fräulein Annecy an meinem Theater engagiert ist? Daß der Prinz jed?n Abend herkommt?" Konrad wußte es nicht. Der Vorhang ging auf. und gleich in der ersten Scene d:s zweiten Aufzugs erschien die Schauspielerin auf der Bühne. Sie war eine hübsche Person mit großen, etwas leeren Augen und einem beständigen Lächeln, mit schöner Figur, schneeweißen Zähnen und sehr zierlichen Füßen. Sie spielte nichts weniger als gut. was allerdings auf die meisten Schauspieler zutraf, Griotte leider nicht aus genommen. Sie blickte sehr häufig nach der Loge rechts, wo der Prinz mit halbgeschlossenen Augen saß. Er lehnte müde, zusammengefallen in dem Fauteuil, er regte keine Hand, als ein Beifallsklatschen den Abgang der hübschen Person begleitete, dann stützte er den Kopf in eine Hand und schien zu schlummern. Konrad blickte auf die Bühne, ab:r er sah nichts von dem, was da oben vorging. Er dachte an Käthchen Brandes; was würde die sagen, wenn sie hier an seiner Stelle säße? Den Menschen da drüben liebte sie. und der saß hier jeden Abend, um in das nichtssagende Gesicht der Schauspielerin zu starren. Nach dem dritten Aufzug kam Griotte in die Loge, um Konrad abzuholen. Er hatte seine kümmerliche Rolle in der ersten Scene des dritten Aktes sterbend geendet und war nun frei. Wenn es Ihnen recht ist. lieber Eckert. so qehen wir jetzt, denn was im vierten Akt noch folgt, ist Schund. Sagen Sie ehrlich, wie habe ich Ihnen gefallen? Aber ehrlich!" Konrad mochte nicht ehrlich sein. Als er das kindliche, gutherzige Auge Griottes mit der etwas ängstlichen Frage auf sich gerichtet sah, mußte er lügen. Es war sehr hübsch. Herr Griotte. Wirklich." Aber damit war Griotte nicht zufrieden. Hübsch, hübsch! Das sagt nichts. Wie habe ich in der Sterbcscene ge spielt, im letzten Auszug? Das mal vor allem?" Gut. sehr gut." Griotte strahlte! Sehen Sie, lieber Konrad. damit machen Sie mir eine aroße Freude. Weil ich weiß, daß Sie erstens was von der Kunst verstehen von der wirklich großen Kunst und weil ich zweitens weiß, das Sie ehrlich urtheilen." , , Konrad schwieg und sah ihn nur etwas befanaen an. Er hatte Anast. daß Griotte noch weiter examiniren und nach Einzelheiten fragen wurde, denn er hatte wenig oder gar nicht auf das Stück aeacktet. Aber Griotte war zu sehr mit sich beschäftigt: ' Thun Sie mir einen Gefallen, lieber Konrad, und sagen Sie Ihre Ansicht über mich dem Direktor, natürlick nur. wenn Sie ibn mal wieder seken. Dieser Mensch versteht nämlich von der Kunst keinen Pfifferling, und es ist em Gluck, wenn verständige Leute ihm bisweilen die Augen öffnen. Ja. ich glaube wirklich selbst, daß ich heute gut gespielt habe. Man ist nicht immer disponirt, der Künsiler muß mit Stimmungen rechnen."
es n renett er und brachte alle seine
uralten Komödiantenphrasen vor.wäh rend er mit Konrad aus dem Theater ging. , Als sie an die Hauptthür kamen, sabtn s den Prinzen, der schon einen Fuß auf das Trittbrett seines Wagens gesetzt hatte und mit Fräulein Annecy sprach. Sie schien irgend etwas zu erbitten, aber er zuckte die Achseln: Es ist zehn Uhr, ich muß in den Club, es thut mir leid. Adieu! Vorwärtsr Als die Pferde schon anzogen, erblickte er Konrad, maß ihn erstaunt und fasste an seinen Hut. Auch Konrad grüßte, und sie sahen sich einZg? Sekunden lang scharf an. Dann rollte der leichte .Wagen davon und verschwand im Dunkel. Die Schauspielerin betrachtete Konrad einen Moment, wandte sich um und ging wieder ins Theater. Griotte proponirte eine Pferdebabn. aber Konrad rief eine Droschke. So kam Griotte zum ersten Male seit vielen Jahren im Miethsfuhrwerk vor sein Haus aefabren. Wenn die gründliche Ausscheuerung eines Zimmers, die sorglichste Entfernung jedes Stäubchens, wenn zwei geliehene Porzellanvasen und in diesen Vasen zwei wunderschöne Blumensträuße aus blühendem Flieder eine festliche Ausschmückung bedeuten, dann war Griottes Wohnzimmer festlich ausgeschmückt. Auf weißem Tischtuch prangten eine Cervelatwurst. ein halbes Pfund Schinken. Käse, Butter, Brot und vier gleichfalls geliehene Eierbecher, die dem Arrangement einen vornehmen Anstrich verliehen. Eine Flasche Nothwein, welche die Bezeichnung ungegipst" trug, stand in der Mitte, und in der Küche nebenan warteten zwölf Flaschen Patzenhofer Bier auf den Gast. Verträumt ging Frau Griotte seit sieben Uhr Abends um den Tisch, um die Vasen und die Flaschen. So etwa hatte sie als junges Ding vor vielen Jahren sich ihr Leben geträumt, mit einem stets gut besetzten Tisch, an dem man keine Sorgen kennt und sich nicht nur an Brot satt ißt. Die dunkelrothe Flasche stand ernst und gediegen zwischen den Fliederbüschen. und die vielen verschiedenen Farben gaben ein schönes Bild. Das Ganze sieht aus wie ein Stillleben", das die Maler malen, dachte sie und riefAnnie aus der Küche, um diese feine Bemerkung nicht für sich zu behalten. Der Schinken mit seinem lachenden Roth und Weiß, der gelbleuchtende Käse, die Flasche, die Teller und über allem die Fliederbüsche gaben wirklich ein freundlich abgerunve tes Bild. Annie nickte und gab der Mutter recht. Sie ging noch einmal um den Tisch, rückte zum zehnten Male die Teller und Tellerchen und sah, daß auf dem Schinkenteller geschickt unter den oberen Scheiben hervorgezogen ein hübsches fettes Stück fehlte. Sie lächelte und sagte kein Wort. Konrad. der wieder zu ihnen kam! Wenn auch nur für diesen einen Abend! Sie nahm sein Bild von der Etagere, und als die Mutter hmausging, um die bereits sehr sauberen Eier wein zu waschen, küßte sie das Bild. (orisetzuna folgt.) , ' ' Der Strasjburgcr putsch" im Iayre 183. von Tr. Paul Holzhausen. Es War in einer sckönen Sommernacht des Jahres 1836, als nach einem der glanzvollen Gartenseste, mit denen sich die vornehme Welt des Adels und der Diplomaten in den Räumen deö Conversationshauses von Baden-Ba-den die Zeit zu vertreiben pflegte, zwei Reiter hastig den Kurgarten verließen, um sich auf's Pferd zu werfen und in der Richtung nach der französischen Grenze davonzujagen. Der eine von ihnen war klein, von unscheinbarer Gestalt, und wer am Tage sein fahles, farbloses Gesicht und den matten Blick seines wässerigen Auges sah. ahnte geMiß nicht, daß in diesem Mann von so wenig imponirendem Aeußern und von sanftem, beinahe phlegmatischem Wesen das Zeug zu einem Usurpator, einem Herrscher, steckte. Dieser Mann, den die Weltgeschichte als Napoleon HL kennt, war damals, obwohl der Sohn eines gewesenen Königs und der Neffe de? weiland mächtigsten KriegsHerrn Europas, nichts mehr alö ein Heimath- und namenloser Abenteurer, für dessen Thronansprüche" in Paris kein Mensch zehn Sous gegeben haben würde. Die beiden Reiter hatten bei Kehl den Rhein Passat. Bald sahen sie den Straßburger Münsterthurm wie den Finger einer Riesenhand auö dem nächtlichen Dunkel auftauchen; noch ein kurzer Ritt, und sie hielten vor einem der spitzgiebligen gothischenBürgerhäuser, die in dem damals französischen Straßburg noch immer an die alte untergegangene Herrlichkeit d:S Deutschen Reiches erinnerten. In einem geräumigen Zimmer dieses alten Gebäudes waren etwa fünfundzwanzig Officiere der Straßburger Garnison versammelt. Der eintretende Prinz wird von allen mit warmem Gruße empfangen. In kurzen Worten weist er darauf hin. daß er sich als Neffe deS Kaisers ihnen vorstelle, um aus ihrem Munde zu vernehmen, ob die Armee des vergangenen Ruhmes und der gegenwärtigen Misere eingedenk sei, mit einem Worte, ob der Träger des Kaiserlichen Namens auf sie zählen könne. Diese Frage wird von allen Anwesenden bejaht, und die Militärverschwörung ist fertig. Prinz Ludwig Napoleon hatte bei Irmem Aufenthalte in Baden die Bekttnntschaft des Obersien Vandry ge-n-!cht. des Commandeurs des 4. französischen Artillerie - Regiments, welches in Straßburg in Garnison lag. J.l demselben Regimente hatte Napoleon I. als Hauptmann gestanden, und eö war natürlich, daß sich die Erinnerunaen an den aroüen 5?eldberrn au?
diesem Bodcn m besonders üppiger Fülle erhalten hatten. Vandry selbst, der bei Waterloo achtundzwanzig Geschütze commandirt hatte, war ein begeistert Anhänger des Kaisers und von dem Prinzen leicht für seine Sache gewonnen. Ein hochgewachsener, stattlicher Mann, von schneidiqem Aeußern, der die Manien des Weltmannes mit rirttT rtTTitfrn sfiTSnftsrfnm sTrftfi?
. ;)vvlv vvui V4y iu kj w v .y t i 4 ' wohl zu vereinigen wußte, war der Oberst in dem Ossiciercorps wie unter i der Mannschaft gleich beliebt und für ! den Prinzen eine unsck'ätzbare Erwer- ! bung. An jenem geschilderten Abende war das Nähere vereinbart worden, und Ende October sollte losgeschlagen werden. Der Plan war verwegen.aber bei den schwankenden politischen VerHältnissen doch nicht ganz so aussichtslos. wie nach seinem Mißlingen vielfach behauptet worden ist. Der Prinz sollte in Strasiburg erscheinen; Oberst Vandry sein Regiment alarmiren, mit Hilfe der übrigen Officiere hoffte man die Garnison zu gewinnen. Die Bevölkerung der östlichen Provinzen, des Elsasses, Lothringens und der Champagne, war stark bonapartistisch, und so hoffte man. wie einst Napoleon im Jahre 1815. durch einen raschen Zug auf Paris die Hauptstadt überrumpeln und, nach Beseitigung der unkriegerischen Orleans, den Kaiseradler auf der Thurmspitze von Notre - Dame aufpflanzen zu können. Die glänzende Badesaison des Iahres 1836 war vorübergegangen. Die Herbstnebel lagerten auf den obst- und weinreichen Gefilden des Breisgaus und des Elsasses, als aus dem Schloßhose von Arenenberg, wo die entthronte Königin von Holland. Hortense, Hof hielt, ein von vier Rossen gezogener Reisewagen rollte. Aus seinen Fensiern schaute wieder das farblose Gesicht des Prinzen Bonaparte, und wieder ging dieFahrt nach dem Rhein und der Stadt. auL deren Häusermassen der alte Thurm von Erwins Münster hoch in die Lüfte ragt. Am 29. October. des Abends um 11 Uhr, kam der Prinz in Straßburg an. Seinen Wagen brachte er im Hotel de la Fleur in der Rue de la Douane, der heutigen Kaufhausgasse, unter, während er sich auf ein für ihn bereit gehaltenes Zimmerchen in dem Hause No. 17 der BUchergasse (damals Rue de la Fontaine) begab. Hier wurde er von einem seiner Freunde erwartet, der ihn zu einem anderen Hause in der Waisengasse be'leiten sollte, wo die mitverschworenen Officiere sich versammelt hatten, -chweigeno gingen die Beiden durch ie engen Gassen der alten Rnchsstadt. ?iber deren helle Giebeldächer das blasse Mondlicht seine Strahlen warf. In der Waisengasse wiederholte sich die oben beschriebene Scene. Einer der Officiere. der Lieutenant de Querelles, brachte einen Adler herbei, der einst Vm siebenten Infanterie - Regiment geÄorte. welches im Jahre 1815 unter seinem Obersten Labedoyere zu dem von Elba zurückgekehrten Kaiser zuerst übergegangen war. Die Officiere wakcn alle rn großer Uniform: auch der Prinz Napoleon hatte den Waffenrock emes Obersten der Artillerie angelegt. In fieberhafter Erwartung hatten die Verschworenen die Nacht verbracht. Die Thurmuhren von Straßburg schlugen sechs. Da ichmetterte em Trvmpetensignal durch die Lüfte. Es war Oberst Vandrey. der, wie verabredet war. sein Regiment m der nahen Austerlitz - Kaserne alarmirte. Bald horte man Soldaten durch die Straßen rennen, und ein Offlcier trat em. um dem Prinzen zu melden, daß ihn der Ol.erst erwarte. Mit einem Gefolge von zwölf Personen eilte der Sohn König Ludwigs nach dem Kasernenhofe. Hier stand, hinter dem Gitter, das 4. Artillerie Regiment ausmarschirt; vorn hielten vierzig Kanoniere zu Pferde. Als der Oberst des Prinzen ansichtig wurde, zog er den Säbel aus der Scheide und hielt an seine Truppen eine zündende Ansprache: Soldaten des 4. Artillerie - Regiments! Eine große Umwälzung vollzieht sich in Frankreich. Ihr seht hier den Neffen des Kaisers Napoleon vor Euch; er will die Rechte des Volkes zurückerobern: das Volk und die Armee können auf ihn rechnen; um ihn muß sich alles schaaren, was den Ruhm und die Freiheit Frankreichs liebt. Soldaten! Ihr werdet, wie Euer Oberst, die ganze Größe des Unternehmens fühlen, welches Ihr wagen, die ganze Heiligkeit der Sache, die Ihr vertheidigen sollt. Soldaten! Kann der Neffe deS Kaisers Napoleon auf Euch zählen?" Ein tausendstimmiges Vive l'Empereur!" brauste demObersten auf seine Frage entgegen. Nun hielt auch der Prinz eine kurze Anrede; dann wurde eingeschwenkt und, mit der Musik an der Spitze, setzte sich das 4. ArtillerieRegiment in Bewegung. Man wird diesen Vorgang kaum begreifen können. wenn man nicht den ungeheuren Zauber kennt, welchen der Name Napoleon auf das gesummte französische Heer der damaligen Zeit noch immer ausübte. Auch muß man bedenken, daß bei. einem Volke, das in einem Zeiträume von nur fünfzig Jahren nicht weniger als zehn verschiedenen Regierungen den Eid der Treue geschworen, dieser selbst, wie ein gleichzeitiger Schriftsteller anmerkt, zu einer Art von Formel herabgesunken war. der man keine allzu große Bedeutung mehr beilegte. Und dann kam in diesem Falle noch ein besonderer Umstand hinzu: die Traditionen des 4. Artillerie - Regiments, in welchem der große Napoleon seine ersten Heldenthaten im Jahre 1793 bei der Belagerung von Toulon verrichtet hatte! Auch war es dieses Regiment gewesen, das dem Kaiser bei seiner Rückkunft von der Insel Elba die Thore der Stadt Grenoble geöffnet hatte. Aber auch viele Einwohner von Straßburg begrüßten den Prätendenten mit enthusiastischen Zurufen, als er an der Spitze der soeben gewönnenen Truppe nach der Finkmattkaserne zog, um ein zweites, das 46. Linienregiment, zum Anschlüsse zu bewegen. Der Weg führte quer durch die alte Reichsstadt. Denn die Austerlitzkaserue lag im Süden w der Nähe dei
Metzgerthore5, der ehemaligen Porte d'Austerlitz", während die Finkmattkaserne im Nordwesten am Steinthore gelegen war. Heutzutage existirt das Gebäude nicht mehr. Der Weg nach dieser Kaserne führte über den Kleberplatz oder die Place d'armes", wie er
zur französischen Zeit genannt wurde, i M min,T fcrf Yttr2 Ms4,.Z T Wt. ! vtti iiiib ui vibji. -yiurfia uy vic Commandant?, die Wohnung des Divisionsgenerals Voirel. Auch dieser war ein Veteran des Kaiserreichs und Prinz Ludwig Napoleon glaubte leichtes Spiel mit ihm zu haben. Die Wache auf dem Kleberplatz war ins Gewehr getreten, als der Prinz die Treppe zu der Wohnung des Generals emporstieg. Aber der alte Voirel war ein Mann von festen Grundsätzen und noch dazu dem Könige Ludwig Philipp persönlich verpflichtet. Er wies die Aufforderung, an dem Attentate theilzunehmen, entschieden zurück und wurde von dem Prinzen persönlich verhaftet. Inzwischen hatte sich auch einer von dessen Offizieren, der später als Kaiserlicher Minister bekannte Herzog von Persigny. der Person des Präsekten bemächtigt. Ein anderer war in eine Druckerei geeilt, um drei feurige Proklamationen des Prinzen an das französische Volk", an die Straßburger" und an die Armee" so schnell wie möglich unter die Presse zu bringen. Nun aber sollte der Hauptstreich geführt werden: die Ueöerrumpelung der Finkmattkaserne, in welcher das 46. Linien - Regiment im Quartier lag. Die Finkmattkaserne war ein altes langes Gebäude, zwischen dem Faubourg St. Pierre, der heutigen Steinstraße, und der UmWallung gelegen. Es gab zwei Zugänge zu derselben, einen von der Wallseite und einen ande" ren vermittels eines engen Gäßchens von der Steinstraße her. Wäre der Prinz auf dem ersteren vor die Kaserne geritten, so hätte er vor den erstaunten Soldaten seine immerhin schon beträchtliche militärische Macht entfalten können, und man weiß nicht, welches der Eindruck gewesen wäre. Merkwürdiger Weise aber verfehlte die Spitze seines Zuges, infolge eines nicht recht aufgeklärten Versehens, den Weg. und. anstatt von der Vorderseite, kam derselbe durch daö enge Seitengäßchen von der Steinstraße her auf den Ka fernn-.hof. Dieser war fast vollständig leer. Die Soldaten waren auf ihren Stuben. Der Prinz ssngte zuerst mit wenigen Begleitern vor dem GebKude an. Der wachthabende Offizier weigert sich, das Regiment zusammentre. ten zu lassen. Indessen verbreitet sich ln der Kaserne das Gerücht, ein Napoleon sei auf dem Hofe angekommen. Noch einmal übt der Name seine zauherische Wirkung. Die Infanteristen stürzen aus den Stuben. Das Vive l'Empereur!" läßt sich auch hier, wenn schon vereinzelt, vernehmen. Em alter Feldwebel, der bei der Kaisergarde des Oheims, gedient, vergibt, daß mzwrschen ein Vierteljahrhundert vergangen; er eilt auf den Prinzen zu, bedeckt seine Hand mit Küssen und Thränen und erklärt feierlich diesen Tag für den schönsten seines Lebens. Nach und nach haben die Artilleristen deö 4. Regiments den Platz besetzt und auch die Finkmattkaserne ist so zu sagen in den Händen deö' Prätendenten. Da erscheint als deus ex machina" der Oberstlieutenant Taillandier, - der Regiments - Commandeur der Sechsundvierziger. Er' ist ein Mann von entschlossenem Charakter und großer Geistesgegenwart. Im Augenblick überschaut er die Lage, und sofort hat ix ein Mittel zur Hand, um den gejährlichen Streich, der hier gegen seiNen König geführt wird, zu pariren. Der Herr ist ja garnicht ein Neffe deS Kaisers," ruft er, auf den Prinzen zeigend, es ist der Neffe des Obersten Vandrey, alles dies ist. purer Betrug!" So unwahrscheinlich die Aeußerung klingt, so verblüffend wirkt sie auf die Infanteristen. Es ist der NeffeVandrey's!" ertönt es von allen Seiten. Aber die Artilleristen erwidern mit dem stolzen Rufe: Es lebe der Kaiser!" Da entspinnt sich eine Rauferei auf dem Kasernenhofe; Prinz Napoleon wird im Gedränge gegen eine Mauer gedrückt und verhaftet. Mit 'in mehrere seiner Adjutanten" und Offiziere. Wie es gewöhnlich bei mangelhaft vorbereiteten Aufständen und Attentaten zu gehen pflegt, so auch hier mit der Gefangennahme des Haupträdelsführers ist alles zu Ende. Schon waren Abtheilungen des 3. Artillerie-Re-ziments und des Pontonierbataillons. gleichfalls von den Offizieren des Prinzen aufgewiegelt, im Anmärsche. Aber auf die Kunde von dem Mißlingen des Anschlages verläuft sich alles und zuletzt ergibt sich auch Vandrey. nachdem er. an der Sache des Prinzen verzweifelnd, seinen Artilleristen noch den Befehl gegeben, in ihre Kaserne zurückzukehren. Nicht geringe Bestürzung herrschte ni Paris in den Tuilerien. als die Nachricht von dem Attentate mittelst des optischen Telegraphen einlief. Die Unrube'war um so größer, als der Nachrichtenwechsel durch das Eintreten eines dichten Nebels unterbrochen wurde. Doch faßte man sich, als der gefahrlose Verlauf der Krise bekannt wurde. Prinz Vonaparte wurde in n nem geschlossenen Wagen, unter der Bedeckung von mehreren Offizieren
Verhüte Ein Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein frühes Grab durch eine vernachläßigte Erkaltung herbei geführt wurde. Bedenke dies und gebrauche Dr. Bull'S Husten Syrup, welcher sofort alle Hals und Lungcn-Lcidcn kurirt. Herr W. H. Mahoncy, Lowcll, Vass., schreibt: "Ich war sehr krank mit einem schlimmen Husten. Doctorcn konnten rnir nicht helfen und jedermann saate daß ich die Schwindsucht hätte. Em Verwandter empfahl mir Dr. Bull'S Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'6 5ustcn Syrup immer meinen Freunden empfehlen denn ich weiß daß er ein unfehlbares Mittel ist." Dr. Bull'ö Husten Syrup fcu ,-;i.t f. o- -r ' UrtJU.v.,.. A
uno umeromzieren nach der Haup:stadt gebracht. Auf die erste Nachricht von der verunglückten Expedition eilte auch Mutter Hortense von Arenenberg nach Paris, um der Königs Gnade für den frevelnden Sohn zu erbitten. Ludwig Philipp war nicht blutgierig. Der Prinz wurde nach dem Hafen L'Orient gebracht, um von dort auf einer französischen Fregatte nach Amerika befördert zu werden. Hiermit war auch die Basis für die Behandlung seiner Genossen und Helfer gegeben. Daß die schwer compromittirten Offiziere aus der Armee entfernt werden mußten, war selbstverständlich. Aber daß die Geschworenen des Straßburger Assiscnl)ofes dieVerschwörer nicht allzu strenge beurtheilen würden, war bei der stark bonapartistischen Stimmung der Gegend von vornherein abzusehen. In er That war der Schwurgerichts - Prozeß eine eclatante Niederlage der Negierung. Denn einerseits warf er auf Stimmung und Gesinnung der Königlichen Armee ein recht, eigenthümliches Licht. So sagte einer der Theilnehmer an dem Complotte. der Major Parquin. ein ehemaliger Hauptmann der Kaisergarde, unter großer Bewegung der ZuHörer vor dem Gerichte aus. daß er die Eide, welche er den Nachfolgern des Kaisers habe schwören müssen, nur als Formsachen betrachtet und sich, sobald der Kaiserliche Neffe vor ihn getreten, nur seines Fahneneides von 1804 erinnert habe. Unter den Veifallsstürmen des Publikums verneinten in der Schlußsitzung vom 18. Januar 1837 die Geschworenen die gestellten vierundzwanzig Schuldfragen und sprachen die sämmtlichen Angeklagten frei. Die Regierung begnügte sich damit, das Straßburger Attentat als einen Thorenstreich und den Prinzen Bonaparte als einen harmlosen Narren hin, zustellen, über dessen Thun und Treiben man sich nicht weiter aufzuregen brauche. Aber die Geschichte setzte eine eigenartige Quittung unter diese Reck-
nung. Denn noch waren keine zwei Jahrzehnte nach derAffaire vonStraßbürg vergangen, da saß Kaiser Napoleon der Dritte an Stelle Louis PHZlipps im Tuüenen - Schlosse. a sooft. ' Wie'häufig hört man die Klage, daß selbst das beste Dörrobst noch viel zu wünschen übrig lasse. Dies liegt aber meist an der unzweckmäßigen Zubereitung desselben. Alles getrocknete, Obst muß man nach sauberem Waschen mindestens achtStunden, oder über Nacht mit der zum Kochen erforderlichen Wassermenoe kalt sieben lassen. Dann wird eS mit diesem Waffer gekocht, bis es zur naturlichen Größe aufgequollen ist und dann erst die nöthige Zuckermenge zugegeben. Sehr zum Nachtheil ist auch das Hinzufügen von Gewürzen, beim frischen, sowie beim getrockneten Obst, dasselbe verliert seinen angenehmen, natürlichen Geschmack dadurch, auch dienen die dielen Gewürze durchaus nicht zur Fördrni"? d?r fSWiirdfii. Sie - ribüne " ffj kkisiaU'ge - - Sonntags Vlait bietet eine Füü untnhUeen Best. Der Abonnements Preie . der täglichen Tribüne ist 12e, des Sanntagkblarts 5c, öeider zusammen 10 C&t6 per Woch, oder 00 Ctd per Monat. Durch die Pofi dersanbt, kostet bc Tageblatt Q$ baß Oonntagtblati 02 per 3ahr, beide zusammen C0 i OsrsntkejlLug. DmMMchen aller Art werden rasch und billig ausgeführt. cZintrtUSLsrten. Qsitrangru. ConStetffoz, NeHnnngen. OesSSsesSarten, DtteWpf LtrLnk, VzoGtczizzt . f. ro. für OeslhäfUleute und Orreine dntu etseZ-Äsll kzesArt. Mtt .fo'Pr p1 C " . i C--
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