Indiana Tribüne, Volume 21, Number 203, Indianapolis, Marion County, 11 April 1898 — Page 2

Znviana Tribüne. Erschein Täglich und SomaazV.

Die tägliche, Tribüne- kostet durch lenXtlgci 1 dtntX per Woche, dle eonntaz?.Trtb2e'I Zextf per rZoche. Seid msasrac IS ent ,dn U Cents per Ftextt. Vr fioft ußerhalS bei tbt pegeschickt 1 ,rauHbe,ehlg V p Jahr. CflUi 10 Güb VlaVama trz. Indianapolis, Ind., 11 April 1893 Japanische Nahrungsmittel. In einem Vortrage vor der Müncheuer Chemischen Gesellschast hat Prof. O. Loew eine interessante Schilderung von der Herstellung von Tofu, Mso, Shoya-Sauce und Sake gegeben. Er wies zunächst daraus hin, wie die hauptsächlich auf Reisnahrung angewiesene Landbevölkerung in Japan die Eiweißarmuth dieser Nahrung durch ein. äußerst leicht verdauliches eiweißreiches 'Präparat aus Sojabohnen ausgleicht. Diese Bohnen werden nach dem Aufweichen zermahlen und mit dem dreifachen Gewicht Wasser 1 Stunde 'gekocht, wobei eine äußerlich kaum von Kuhmilch unterscheidbare Flüssigkeit von malzartigem Geruch und wenig' ausgeprägtem Geschmack resultirt. welche 3 Procent Proteinstoff und 2 Procent Fett mit Lecithin enihält, nebst 0.4 Procent phosphatreicher Asche. Dieser Flüssigkeit wird Mutterlauge .von '.'der Seesalzbereitung (2 Procent) zugesetzt, wobei das darin enthaltene Calcium- und Magnesiumchlorid einen caseinartigen Eiweißstofs in Form der ' entsprechenden Verbindungen ausfällen. Die flockige Fällung wird in Tafeln gepreßt und bildet den Tofu. An den Küstenstrichen sorgt übrigens auch' der Fischreichthum ds Meeres für .! genügende eiweißreiche Kost, ferner nimmt auch Rinder- und Schweinezucht zu. Andere leicht verbauliche Präparate aus Sojabohnen sind Miso und Natto, Arten vegetabilischen Käses. Ersterer wird hauptsächlich mit Hilfe einer Aspergillusart, letzterer mit Hilfe von Bacterien bereitet. Ein sehr wichtiges Product ist die ShoyaSauce. eine raune, sehr angenehm schmeckende, aromatisch riechende Flüssigkeit von 16 bis 20 Procent Kochsalzgehalt, von welcher jeder Japaner alltäglich zu seinen Speisen 5080 Kubikcentimeter genießt. Auch die Europäer gewöhnen sich dort bald daran. In . Japan werden alljährlich etwa 2z Millionen Hektoliter producirt, die Sauce, ist dort äußerst billig und wird als Zusatz zu fast allen Speisen verwendet. Bei der Herstellung wird ein Gemenge von geröstetem Weizen und gekochten Sojabohnen mit Sporen von Aspergilliis oryzae besät, und nach 3 Tagen Aufenthalt in einer 30 40 Grad warmen Kammer, wenn eine beträchtliche Pilzvegetation sich entwickelt hat, dieses Gemenge von Schimmelgeruch mit 16 20 Proccnt Kochsalzlösung gemischt und in großen Kufen 12 Jahre sich selbst überlast sen. Bacterien entwickeln sich nur äußerst tocmae weaen des Koben Salzgehaltes, dagegen eine kleine Hefearl. Das Hauptagens indessen sind die Enzyme jenes Aspergillus, welche veptonisiren und saccharificiren. Jene kleine Hefe ist jedenfalls an der Bildung des Aromas betheiligt. Es wären bedeuienbc Verbesserungen und Abkürzungen der Fabrikation möglich. Was den 1214 Procent Alkohol enthalt tenden Sake betrifft, dessen Geschmack noch am ehesten an den von Sherry erinnert, und zu dessen Herstellung ca. 7 Procent der gesammten riesigen Reisrnte verwendet werden, so wären auch 'er bedeutende Verbesserungen der erstellungsweise möglich. Interessant ist es, zu sehen, welche, große Mengen oractiscber Erfabrunaen die Sakebrauer gesammelt haben, um ohne jede Idee von Enzymwirkung und Hefe doch die Fabrikation so zu leiten, d?ß ein gutes Product resultirt. Es wird zunächst der gut gewaschene, von der Hülle d-efreite und gedämpfte Reis bei 23 bis 30 Grad C. mit Sporen von Aspergillas oryzae, welche in Japan unter dem Namen tane im Handel sind, besät, und nach 3 Tagen EnlWicklung das Product (Kodschi) mit gedämpftem Reis und Wasser bei nie derer Temperatur 6 8 Tage stehn n?lslfTn. iSierbei wirkt die siifnfnf. das dlastatllHe. Ferment des Asper gillus verzuckernd, und die Hefe wächst. Dann folgt Erwärmung etwa 8 Tage lang, wobei zuletzt die Temperatur bis , auf 30 Grad steigt und zugleich Veizuckerung und Vergährung energisch vor sich gehen. Das Skftsltai ist das Moto, in der Hauptsache da. Hesegut für den Hauptproceß Mcromi. der etwa 17 Tage dauert. Hierbei wi:d ein Gemenge von Moto mit Kods.i und gedämpftem Reis unter häufigem . Umrühren der Gährung überlassen, wobei die Temperatur bis auf 26 Grad steigt. Der Maisch- und der GährProceß sind auch hier wieder vereinigt. Zuletzt wird das noch viel Stärke entHiltende Hefesediment abgepreßt, nachdem die Hauptmasse der Flüssigkeit durch Säcke filtrirt wurde. Der erhaltene Sake wird ' in eisernen Gefäßen kurze Zeit auf etwa 60 Grad C. erhitzt, um das Product haltbarer zu machen; die Japaner, welche dieses Verfahren seit sehr langer Zeit erprobt haben, sind somit die eigentlichen Erfinder des Pasteurisirens.. Lange war die Herkunft der Sakehefe räthselhaft. Die auf Veranlassung des Vortragenden von seinen Schülern Fabe und Okumura angestellten Untersuchungen haben eraeben, daß sie am Reisstroh hafO 1 1 w " -w - - te. aus dem die Matten hergestellt sind. und auf denen der 'dampfte Reis durchgeknetet wird. Die' Sakebrauer wissen längst, daß kein anderes Stroh tauglich ist,, ohne inen Grund dafür angeben zu können.' ' Neuerdings hat in japanischer Botaniker. Omori, th gestellt, daß jene Hefe am Reisstroh auf inen die Reisfelder heimsuchenden Brandpilz. Ustilago virens, zurückzuführen ist. dessen Conidien in zuckerbaltigen Losungen zu einer Sproßhefe 3 L5Mt2l:en.

MMMMMMMMparrcanutArtii Dr, B. IIoffmet$tet bielt knen vortrag vor der Medizinischen Gesellschaft von London über den Gebrauch von Farrsöaöer ZVasser". wovon Folgendes ein Auszug ist: Indem ich von den Leiden spreche, in venen dle Nützlichkeit des ttarlebadkr Wasser sich aezeigt hat, will ich wich nur aus diejenigen beschrünken. welch für die Heilkraft desZelbea in evidenter KLeil, Zeug nil ablegen. Zuerst find die Nnterleibsleiden ,u erwähnen, unter diesen und Vor allen die ckrontsckkatarrhali sche entzündun mit iubstantieller eränderung der Schleimhaut. Geschwüren und Ansammlung von dickem, oftmal lästigem Schleim. Die unnatürliche Aktion des Magen. Vlpdrllcken und Ausstößen verursachend. Störungen in de Einaeweiden. die um Magenkatarrh fuhren, und vntiändung der Schleimhaut std fei am danfigstkn vorkommenden Arten dk Uebel. Au diesen wie der entstehen die meisten ?iieren, und Leberleiden. Harnruhr, rheumatijche Veschwerden und Gicht. Ich habe gefunden, datz durch den längeren Gebrauch von karlsbader SUafj die unnatürliche Thätigkeit de Magen aufhört, die inneren beiden derschwin den und die Gesundheit wieder hergestellt wird. I t harntreibende Wirkung de Wasser, fein Effekt aus den Magen und leine Heilkraft mit Beiq aus die Eingeweide, können gar nicht genug gerühmt wer den. Gicht wird bekanntlich dem lkintreten von Blasen sleinsäure tn's Blut zugeschrieben. Die wohlthätige Wirkung de EarlSbader Wasser unterstützt in der That diese Theorie. Dr. Lustig von Teplitz hat ein Pamphlet geschrieen, in welchem er die Heilkraft von karlsbader Wasser, kenn kalt genommen, bei Rhenmatimuk akutem und chronischem, anerkennt. Vum Echlufz habe ich nur noch der harntreibenden Wirkung de Earttbader Wasser ,u gedenken, ohne dehald alle die Leiden auszählen zu müssen, in wel eben e zur Produjirung einer starken Tiuresi tolin ichenSwerth ist. . Vielleicht ist es nicht iiderflllssig. iei dieser leaenheit zu bemerken, das, karlsbader Wasser in keiner Weise ein bloße Abführmittel ist. wie die meinen Leute glauben, Q befördert den Stoff wechiel in hohem Grade, verändert die Sekretion, wirkt lösend auf üderftiissige Galle und Fett. EISNER & MENDELS0N CO., Hilleinlge Agenten für die vereinigten Staaten, tütn York.

Hygiene in der Kleidung Ueber den Werth unserer modernen Nleidungssysteme hat Professor Dr. !ax Nubner. Direktor .des erlmer hygienischen Instituts, eine Reihe wissenschaftlicher Versuche angestellt, deren Ergebnisse auf vielseitiges Inter esse rechnen dürfen. Was zunächst das Vermögen der Wärmehaltung anbetrifft, so nehmen darin alle Wollgewebe eine günstige Stellung ein. Für den praktischen Gebrauch werden indeß dle Ungleichheiten tm Warmhalten, die den Grundstoffen (Wolle, Leinen. Seide) anhaften, weit ausgeglichen durch die Art der Fadenanordnung in einem Gewebe und durch die ungleiche Dicke und Dichte der Handelswaare. Die Webweise ist für das Warmhalten so wichtig, daß der Vortheil, den die Verwendung eines bestimmten schlechtleitenden Grundstoffes bietet, geradezu wieder aufgehoben werden kann durch den erhöhten Wärmedurchgang, den die Webart mit sich bringt. Seide leitet z. B. die Wärme besser, als Wolle; aber ein glattes Seidengewebe hält die Wärme besser zurück, als ein gleich dickes Tricot aus Wolle. Baumwolle leitet noch besser, als Seide? ein glattes Baumwollgewebe kann aber wärmer halten, als gleich dickes Seidentricot, und selbst Wolltricot im Leitungsvermögen erreichen. Tricotwebweise Ut fert für die Wärmehaltung weniger günstige Gewebe, als glatte Webweise, aber bessere als Flanell. c'' i. ? 5 cm a ote Lagers. coe Auouieioung angeblich dazu bestimmt ist, das Gewebe, das bisher als Kleidungsstoff zu tragen Brauch war, zu verdrängen, so hat Professor Rubner beide bei seinen Versuchen gegenübergestellt und gefunden, daß die patentirte Wollreform-Unter-kleidung wie Oberkleidung bezüqlich des typischen Wärmeleitungsvermögens durchaus keineElgenschaft besitzt.dle man als spezifische Errungenschaft des Systems bezeichnen konnte". Die käufli chen Kammgarnsorten, Winter- und Sommerkammgarn, stellen sich günstiger, als die Jägerschen Normalgewebe; auch der in Tirol benutzte und jetzt allgemeiner in Gebrauch kommende Loden ist denJägerstoffen überlegen. Von den bei den deutschen Militärkleidung verwendeten Stoffen halten Waffen-' rock undHose allerdings nicht so warm, wie Jägersche Gewebe, das graueManteltuch dagegen ist ihm gleich. Wenn man ferner erwägt, daß die Bekleidung nach dem Woll'system nur eine geringe. Anzahl von Abwandlungen und keine zahlreichen Möglichkeiten der Abstufung im Warmkleiden bietet, dann bleibt , die angebliche Ueberlegenheit des Wollsystems hinter der Bekleidungsweise, wie sie die gebräuchlichen Wollstoffe erlauben, noch mehr zurück. Aber nicht bloß bei trockenem, sondern auch bei nassem Wetter, haben die Jägerschen Normalstoffe keine Eigenschaft, welche ihnen über alle anderen Handelswaaren ein Uebergewicht gäbe. Auch unsere seit Alters her zur Oberkleidung verwandten reinen Wolltuche besitzen gar nicht solche Nachtheile, daß sie durch die Jägerstoffe ersetzt werden müßten. Gerade der Kameelhaarstofs, der von den Wollreformern als das idealste Gewebe empfohlen wird, stellt sich in der Wasseraufsaugung verhältnißmäßig am ungünstigsten. Aehnlich verhält sich auch der graue dünne Jägerstoff, luftiger bleibt aber der schwarze. Im Vergleich mit diesen Reformstoffen kommt der sogenannte Innsbruck Loden in eine Reihe mit dem Kameelhaarstosf, der Winterkammgarn ist aber in wasserdurchnetz tem Zustande weit lustreicher, hält also wärmer als alle Reformoberkleidungsstosfe. , In der Wasseraufsaugung kommt das graue Militärmanteltuch dem Winterkammgarn gleich oder ganz nahe. Das graue Manteltuch schließt noch viel Luft ein, .wenn eö naß ist, hält also die Wärme gut zurück. Dagegen verhalten sich Waffenrock und schwarzer Mantel etwas ungünstiger. Prof. Rubner räth deshalb zu einer Verbesserung .der Webweise dieser Stosse in dem Sinne, daß sie bei Benetzung lufthaltiger bleiben. Der Vor theil, den die Normalkleidung im Allgemeinen bietet, liegt darin, daß man bei ihr wirklich Kleidung aus reiner Wolle bekommt, die ein gleichmäßiges Gewebe besitzt. Gewiß ist. daß vielfach Stoffe als Oberkleidung getragen werden, welche einem guten Gewebe nicht im Entferntesten entsprechen; eine Controlle der Handelserzeugnisse und eine Gewähr für bestimmte Eigenschaften würde sich nach Professor Rubners Ansicht empfehlen und für die Allgemeinheit sehr wichtig sein. Eine verrninftige Maßnahme des Wollsystemö ist es. daß es jedes überflüssig üth tsttl der Meidunz l:i Ctltt Vzlt D::

Anwendung vieler Stosslagen über der Brust durch Verdoppelung der Hemdenbrust und des Rocks erscheint Prof. Rubner als Maßregel von allgemeiner Giltigkeit nicht gerechtfertigt und höchstens für den Winter zulässig. Auch die übertriebenen Anforderungen 'an die Kopfbedeckung und Beschühung, sowie an das Bett, können als absolutes Bedürfniß nicht anerkannt werden. Allerdings hat das Wollgewebe eigenartige Wirkungen, welche durch kein anderes Gewebe geboten werden können: einmal die starke Beeinflussung der Wolle durch Aenderung der relativen Feuchtigkeit und die Vorzüge, welche sich für die Erwärmung desKörperö ergeben, die trennende Grenzschicht der Wolle, die Fortschaffung des Schweifcs durch die Wollaewebe. die große Weichheit, welche Seide. Baumwolle und Leinen übertrifft, die geringe Neigung des in der Wolle aufgesogenen Schweißes zur Zersetzung. Wollte aber die Wollreform ein eigenes Kleidungssystem darstellen, so müßte sie für alle außerordentlichen Fälle der Bekleidung hinreichen. Aber für sehr kalte Wintertage läßt sich mit dem Jägerstoff ebenso wenig wie mit anderen Wollgeweben eine rationelle Kleidung zusammensetzen, weil dabei das Kleiderge wicht viel zu groß wird. Da treten die Pelze in ihre Rechte. Das Wollsystem würde entschieden an Lebensfähigkeit gewinnen, sagt Rubner, wenn es nicht durch das thörichte Beiwerk seiner Begründun'g und durch ein unzweckm'äßiges Generalisiren den Fluch der Lacherlichkeit auf sich geladen hatte. Asphaltlager in Utah. In welch' hohem Grade die parlamentarischen Kämpfe imCongreß ourch Privatinteresseu beeinflußt sind, erhellt wieder einmal aus der erbitterten Controverse über die Uncompahgre - Reservation, welche schon am 1. April dieses Jahres für die Besiedelung erschlössen werden sollte. Unter den obwaltenden Umständen ist nichts daraus geworden, weil zwei mächtige Corporationen sich um die reichen Asphaltlager jener Gegend, deren Werth von Sachverständigen auf Hunderte von Millionen Dollars geschätzt wird, streiten. Drei Congreßsessionen dauert dieser Streit nun schon und es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß er noch eine weitere Session ausfüllen wird. Mancherlei Pläne sind für die Vertheilung der reichen Mineralländereien der Reservation ausgetheilt wor den, allein keiner gelangte zur Ausführung; das neueste Project ist in dem Gesetzentwurf des Senators Rawlins verkörpert, dem zufolge die Mineralländereien in Claims getheilt werden sollen, mit der Beschränkung, daß Niemand mehr als einen Claim ec werben darf. Von dem Werthe dieser Mineralländereien sind weit auseinander gehende Schätzungen gemacht worden, am zuverlässigsten ist wohl der Bericht des Bundesgeologen George Herman Eldrige, welcher dieselben eingehend untersucht hat. Diesem Bericht zufolge befinden sich die bedeutendsten Asphaltlager nördlich und südlich vom White River, unfern der Ostgrenze der Uncompahgre - Reservation. Die betreffenden Adern sind unter den Na-

men Little Bonanza, Big Bonanza und Cowboy bekannt. Die größte Breite erreichen die Adern nordlich vom White River und zwar kann Little wie Big Bonanza dort von den Canonabhängen in nordwestlicher Richtung volle drei Meilen weit verfolgt werden. Ihre Breite variirt in erheblichem Grade, doch sind sie wahrscheinlich überall mächtig genug, um den Abbau lohnend erscheinen zu lassen. Dicht am Rücken der Bodenerhebung, die sich auf der Nordseite des White River Canon hinzieht, erreicht Little Bonanza eine größteBreite von 10 Fuß 6 Zoll, dura schnittlich aber schwankt die Breite zwi schen 4 bis 8 Fuß. Big Bonanza ist, westlich von der erwähnten Bodenerhebung, nur 1 Fuß 6 Zoll breit, erreicht aber etwa eine Meile weiter nördlich eine Breite von 13 Fuß 6 Zoll. . . Die Gesammtlänge dieserAder beträgt etwa 14 Meilen und wahrscheinlich ist sie in ihrer ganzen Ausdehnung abbaufähig. Little Bonanza ist etwa um 3 Meilen kürzer. Eine Ader erstreckt sich bis in den Staat Colorado und wird dort abgebaut; in der Tiefe von 100 Fuß ist sie noch nicht erschöpft. Cowboy ist die längste Ader auf der Reservation und hat eine Meile nördlich vom Fluß eine Breite von 18 Fuß; im White River Canon ist ihre Tiefe auf über 900 Fuß festgestellt worden, doch läßt die geologische Formation die Annahme, daß sie noch viel tieser ist, gerechtfertigt erscheinen. Etwas weiter westlich liegt die Great Dragon Ader, deren Weite zwichen 4 Fuß und 8 Fuß 6 Zoll chwankt; ihreLänge beträgt :a. 5 Meien und in einer Tiefe von mehreren hundert Fuß hat man den Grund noch nicht erreicht. Zur Zeit wird die Du-chesne-Ader. ca. 3 Meilen von Port Duchesne. und die Culer-Ader abgebaut. Der Abbau geschieht in der dekannten Weise durch Anlage von Schächten und Tunnels. Die Construction von Hebethürmen u. s. w.' wird die Aufstellung von Ventilationsapparaten zu einer unabweisbaren Noibwendiakeit Gte Unfehlbares Mittel. Das Feld der Wirkfamkeit des be, rühmten Dr. Bull's,5AÜsten Syrup wird immer fortbestehen) denn wenn eine Mutter einmal , dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin versuchen. -"3d) gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkältung und HalS-Leidcn und fand ihn ein ausgezeichneteS Mittel." Frau D.T.Clarke 163 Congreß Srr.,Äeveland,O. Dr. Bull'S Husten Cyrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etsäS biZieren Artikel zu r.zt.TJZ, txzizzttz: echte lö . , rci ctr c..t - --s - .

machen, denn, beim Lbbau entwickelt das Gilfonit einen furchtbaren Sta b. der nicht blos überaus widerwärtig, sondern auch höchst gefährlich ist. Der Staub dringt unter die Haut sowie in die Lungen und ist nur chemisch löslicb, die Gesundheit der Arbeiter leidet also sehr. ' In einem gewissen Verhältniß mit Luft vermischt, ezplodirt er aber auch sehr leicht und seine Entfernung ist daher ein dringendes Gebot der Nothwendigkeit. Der Abbau ist überaus lohnend und der Reingewinn erreichte zur Zeit, als d obengenannte Zoologe seinen Bericht abfaßte, eine Höhe von $20 pro Tonne. Da in dem bezeichneten Gebiete an 23,000,000 Tonnen des Abbaus harren, erscheint wohl verständlich, daß die rivalisirenden Corporationen einander den Besitz mit allen Mitteln streitig zu machen suchen. TaS SandgelelS.

Als kürzlich die Mitglieder dcS Sächsischen Ingenieur- und Architektenvereins in Dresden ihre alljährliche Hauptversammlung abhielten, wurde ihnen, wie von dort gemeldet wir), u. A. eine neue sinnreiche Einrichtung, das sogenannte Sandgeleis, gezeigt. Es ist eine Erfindung von geradezu genialer Einfachheit, um einen Zug auf's Rascheste zum Halten zu bringen. Der Erfinder ist der Dresdener Geh. Rath Köpcke, der Erbauer der Blase witz-Loschwitzer Elbbrücke. Die Erfindung besteht in Folgendem: An bestimmten Stellen zweigt vom Hauptgeleis der Eisenbahn ein zweites Geleis ab, dessen beide Schienenstränge in d?r Entfernung von etwa 12 Zoll eir.e Strecke theils innerhalb, theils seitwärts der beiden Schienenstränge des Hauptgeleises laufen. Die beiden Schienenstränge dieses Nebengeleiscs sind in der Höhe von etwa 6 Centimeter vollständig von Sand überdeckt, der durch parallel lausende Schwellen zusammengehalten wird. Ist es nun nöthig. einen Zug schnell zum Halten zu bringen, so wird die Weiche auf das Sandgeleis gestellt, und der Zug, der in das Sandgeleis geleitet wird, kommt in diesem Sande in aller Kürze zum Halten. Es wirkte höchst überraschend, als ein mit voller Wucht deranfahrei'der Zug mit beladenen Güterwagen, nachdem er kaum einige Schienenlänaen weit in das Sandgeleis hineingefahren war, alsbald zum Stehen kam. Der Sand war bis auf einen Zoll über den verborgenen Schienen zusammengepreßt der zur Seite gedrängt, und die Schienen waren noch nicht sichtbar geworden. Um die festgefahrenen Wagen nebst Locomotive wieder zu befreien, mußten die Schienen von dem Sande befreit werden, eine Arbeit, die nur ein paar Minuten in Anspruch nahm.' Das Ei des Columbus, sagte man sich, als man die so unglaublich einfache Vorrichtung in so augenfälliger Weises wirken sah. Sie hat sich übrigens in der kurzen Zeit, seit sie auf dem schlcsischen Bahnhofe in Dresden besteht, schon glänzend bewährt. Bei einem Zug, der auf . den fallenden Schienen von Bautzen her kam. versagten infolge des Reifs aus den Schienen die Bremsen vollständig. Der Zugführer gab das Nothsignal, der Weichensteller stellte - die Weiche auf Sandgeleis und der Zug kam alsbald zum Stehen. Unberechenbares Unglück und großer Materialschaden wurden dadurch verhütet, da ein Zusammenstoß unvermeidlich schien. Selbst noch bei 14 C. Grad Kälte hat das Sandgeleis tadellos seine Aufgabe erfüllt. , Dreimilltouenfach vergrößern Nachdem man allerlei Wunderdinge binsichtlich der noch zu erreichenden Vergrößerungsfähigkeit des Telescops in neuerer Zeit in Aussicht gestellt, war es an der Zeit, auch wieder einmal an die Vervollkommnung des Mikroscop zu denken. Bis jetzt konnte das Menschenauge einen Gegenstand höchstens 10.000 Mal vergrößert sehen. Nun kommt aber Professor Elmer Gates, der kühne Gelehrte und Tausendsassa in der Bundeshauptstadt, und versichert, daß eine mindestens dreimillionenfache Ver größerung möglich :sei! Er gibt auch bereits eine eingehende Schilderung seiner Entdeckung; die betreffenden Einzelheiten können dem Laien nicht so leicht deutlich gemacht werden, und es kommt vorerst auch nicht darauf an. Doch sei hier erwähnt, daß ein z w e it e s Mikroscop benutzt werden soll, um einen kleinen Theil des Bildes. wclcheS durch das erste Mikroscop hervorgebracht wurde, wieder zu vergrößern. So bekommt das Auge also ein Bild des Bildes zu sehen, und Prof. Gateö behauptet, daß darunter die Klarheit nicht leide, wenigstens nicht bei dem von ihm zusammengesetzten Apparate (Vielleicht gar geht er auch noch se weit, drei Mikroscope in derselben Weise mit einander zu combiniren und damit noch Wunderbareres zu ermögl. chen!) . Es ist leicht zu erkennen, daß diese Idee, w e n n sie sich wirklich praktisch bewähren sollte, von ungeheurer Bedeutung Ware, zumal wenn sie sich überdies, wie Prof. Gateö hinzufügt, auch für daS Telescop verwenden ließe-. , Die ganze Natürwissenschaft und die praktische Heilkunde könnten unab. sehbaren Gewinn aus einer solchen Entdeckung ziehen, und, soweit das Telescop in Beträcht kommt, auch die Astronomie.. Eine ganze Menge' b!5her unzugänglich gewesener, L?b?nsfor, men könnte sich uns erschließen, und wir könnten dieLebensqesetze sozusagen viel mehr an der Quelle studiren. Umwälzende Resultate könnten sich darauö ergeben! Neue Schule. Krittler: Aber.Sie haben ja die Bäume ganz blau gemalt!" Moderner Maler : .Na, grüne Bäume sieht man doch jeden Tag!" . VonderSchmiere. Schauspleler.(zur,Directorin..die ihm ein Butterbrot gegeben): Entschuldigen, ist' das ein Vorschuß oder das Spielv,s ' vvtw .

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ZlZeill Zjabersack's öchrcivcbries. Geöhrtester Mister Edithor ! Der Christ is jetzt e Maddel von en Hoßbend un Vanillevatter, do is nicks derbei. Es is gut genug, er hockt nit mehr alle Nacht heim, zwei odder dreimol die Woch geht er mit mich fort, for ein bis mehrere zu packe, awwer wie die Klack zehn Uhr streikt, do nimmt er sei Kutt un kei zehn Gail kennen en nor noch e Minnitt halte. Ich gehn dann off Kohrs aach immer mit heim, un den Weg sichle mer alle Beide verdollt bcsser, als wann mer uns de ganze Bellie voll Vier gesohkt hätte. Die Selma is ganz glicklich un häppig. daß es den Weg komme is. Sie selbst duht nit mehr im Geringste kicke, selbst wann emol ebbes egenst sie geht. Ich sag Jhne, ich hen das feinste Futter for Dinner un Sopper kriegt, was Se sich nor imätschinne könne, un for Breckfest Hot mich die Selma immer zwei weiche Eier un freid Petehtes gefickst. So ebbes kann einiger Mann stende. Off Kohrs hen ich so e Trietment aach eppriehschiete müsse, un do hen ich gedenkt, ich besser geh un krieg mich e Pressent for die Selma un aach for den Christ, bikahs der äckt jo immer, als wie e Behbie, wann er nicks kriegt. Was sollt ich awwer kaase? sell war jetzt die Kwestschen. Der Preis Hot kei Eis mit mich gekott. awwer ich hen ebbes gewollt, was tehstfull un dieselwe Zeit aach juhsfull war. Ich sin emol in e koppelle Stohrs gange un hen mich e wenig umgeschaut. Ich hätt gegliche. die Selma e Pehr e Kohrsetts zu kaase, wisse Se, ebbes was e wenig fehnzie war, awwer ich hen jo doch nit ihr Mehscher gewißt un biseids deß. soll, do aach besser der Christ zu tende. Wisse Se. was ich gekaaft hab? E dehntie Belzsett, so ebbes um de Neck zu whre un en Moff von dasselwe Matieriel. An dem Ding, wo um de Neck gewore wird, do Ware an beide Ends Fuchsköpp. wo die Zung eraus gestreckt hen. es Hot arig gut geguckt un der Preis Hot mich aach gesuht. Wisse Se. do hen ich en Bahrgen kriegt. Mer sin jetzt schon e wenig weit in die Siesen ettwehnzt. un do kaaft doch so leicht Niemand mehr Belz un so warme Stoff. Ich hen awwer den Weg gesickert: Mer kriege immer noch kalte Dag, wo sie's juhse kann un dann kann se's jo aach .nächste Winter wehre. Die Selma Hot sich ganz schrecklich gefreit. Sie sagt, ich hätt inteierlie ihren Tehst gestrocke un so ebbes hätt se sich schon lang gewischt. For den Christ hen ich nit so Zesia ebbes sinne könne. Was soll mer so en Felle? gewwe?! Pelps Hot er plenhe, Siekahrs duht er nit schmohke, die sin zu ritsch for sei Blott. E Schnuffbacks hätt ich gegliche for ihn zu kaafe, awwer er is nit fitt, e diesente Schnuff zu nemme an ekaunt von sei kruckede Nos. En Wahkinstick wär aach nit schlappig gewese, awwer der Stohrkieper Hot grad kei passendes Seis an Hand gehatt. Do hen ich denn mein Meind uffgemacht, den Christ en Hund zu kaase. Er Hot sich e lange Zeit zurück so e Hundsviehch gewischt un Hot blos immer nit in die Ecköpenz'S g'hn wolle. Do hen ich mich denn en arig gutguckige Hund, mer Hot en Black un Tehn gerufe, wie sein Fammillie - Name war. sell wees ich nit. ich Herr blos ausgefunne, daß sei Mutter in e arig feineS Haus bei e mittelehtscht Lehdie gewohnt Hot, kriegt un hen den 'zu den Christ gebracht. Gasch, was Hot sich der Christ gefreit! Er Hot mich die Hand geschehkt, daß se mir puttinier auS die TscheuntS getschumpt is. Er Hot reiteweg den Hund Dierie" gerufe un die Selma Hot e feines Sopper for en koche gemißt. Ich denke, der Hund hot's arig gut gegliche un ich glaub, er Hot aach arig Eppeteit gehatt, bikahs er Hot . beinah die Pleht mitgefresse. Die Selma Hot den Diene e schönes Bett gefickst, un ich denke, der Hund konnt mit sein Lewe arig sättisfeit sein. Am annere Morgen Hot die Selma den Hund in die Jahrd gelosse. for e wenig Eckserseis un so fort zu hen, un was wer'n Se denke, fort war das Hundsviehch! , Ich kann Jhne sage, der Christ war . mähd wie en Stier, awwer was war zu mache? Ich hm reiteweg die ganze Boliesfohrs Order gewwe for den Dierie zu honte, awwer er is nit gefunne morde. Ich denke, en Tramp Hot ihn geschweipt un das is all. Well, e paar Dag später Hot die Selma gesagt, es wär doch grad so schönes Wetter un mir konnte ganz gut emol en schöne Wahl nemme. Ahlrecht, hen mir gesagt, un off Kohrs Hot die Selma ihr neles Belzsett gewohre. Ich muß sage, se Hot arig steilisch geguckt. Mir Ware so ebaut e Meil un e halb gange, do sehn mir uff eemol zwei Hunde in die Mittel von die Rohd. wo mitenanner gefeit hen. Die' Selma Hot aach hingeguckt un sagt: Well, ei dieklehr." Hot se qesaat, do is jo unser Dierie!" Schuhr Dinq, der Dierie war'sch. Awwer wie Hot der geguckt! Alliwwer voll Mott un Dreck, un sei Nos. die war ganz verrisse un verbisse. Wie der Christ den Hund gesehn Hot. do Hot er gewisselt un gerufe. un was wer'n Se denke, der Dierie is wirklich erbei komme un Hot sich uff die Hinnerfieß gestellt. Die Selma bot nach ilm'geariffe. awwer in denselwe Mohment is er in die 5öbcht getschumpt. Hot sich den Belz aetäckelt un Hot en korz u klein verrisse. Er Hot aach den Mofs frrnifät un bot en in de Mott aeKleist: die Selma bot fast die M ?ri?at! Der Christ is aanz wietbic ??ordr. er bot en Zrickstein uffgepickt vv bot Track) den Dierie geworfe. Der war awwer so schmahrt un is uss die Seit getschumpt. un uff den Weg Hot det Brick stein den annere Hund'gestrocke. Der iö hingefalle un doht war er. der Dierie is fortgeronnt. In Leß denn no Teim Ware wenigstens siwwe Hunnerd un sechsunverzig Leit do. wo all zugeguckt hen. un den dohte Hund sein Bahs is aach komme un Hot den Christ for Demmetsch gefragt. Was war zu duhn. er Hot den Feller finf Dahler gewwe müsse und dann sin mer reiteweg heim. Awwer der Trubel war noch nit all iwwer. Mer sin hardlie beim c:n?ese, do is en Schentelmann

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Die ganze Natur ändert sich im Frühlinge. Das mensch liche System gebraucht auch eine .... Irüykings-Wedizin so gut wie die Blumen im Frühling Rege nöthig haben. Gebrauche Dr. August König' Hamburger ropten m da Blut ,u reinigen, die Leber zu reguliren und Magenleideu , heilen.

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komme un tjot gejagt, er wär der ner don den dohte Hund un wann er nit zehn Dahler von den Christ kriege deht. dann deht er in die Kohrt gehn. Do hen mir erscht ausaefunne. daß der erschte Feller, wo die sinfDahler. kriegt Hot, en Humbucker un en Schwindler war. Well der Cbrist bot noch emol zehn Dahler bezahle misse, un damit Ware die Pressents, wy ich den Christ un die Selma gewwe gehabt hen. ge-s-ttelt. Mit beste Nieaabrds Meik Habersack, Cskweier un Sheriff. Cli; kaltes Bad von über e!ne Stunde Dauee mujjte kürzlich der als Schwimmer und Athlet weit und breit bekannre Capt. John Haff km Ocean bei Onancock, Va., nehmen. Mehrere Meilen vom Ufer segelte er in einer kleinen Facht und dabei wollte er ein kleines Nuderboot in's Wasser lassen. Während er damit beschäftigt war. fiel er ü.er Bord und von dem frischen Winde wurde die Jacht so schnell fortgetrieben, daß er sie nicht erreichen konnte. Wohl oder übel mußte er jetzt das Ufer zu erreichen trachten und das gelang ihm nach fast übermenschlichen Anstrengungen von mehr als einer Stunde Dauer. Er war mehr todt als lebmdig, als er an's Ufer kam, und mußte von dort nach dem nächsten Hause getragen werden, wo er sich aber bald erholte. JnKnoxville. Ten n., fand ein gewiß eigenartiges Zusammentreffen zweier Veteranen aus dem Bruderkriege statt. Es war im Jahre 1862. während der Campagne in West-Vir-ginia, als der jetzt in genannter Stadt wohnhafte Col. Jamcs C. Malone, der damals eine Schwadron südlicher Cavallerie commandirte, auf einem Strciszuge am Check Mountain einen Gemö-Officier der Bundesarmee überraschte und gefangen nahm. Der Gefangene war der damalige Lieutenant Wesley H. Merritt. dem kürzlich das General - Commando über das Departement des Südens übertragen wurde. Die jetzige Begegnung der beiden alten Haudegen, welche zum ersten Male vor 36 Jahren unteres ominösen Umständen auf einander gestoßen waren, ließ anHerzlichkeit nichts zu wünscöen übrin. In dem Waldchen hinter Großhessellohe bei München wurde jüngst ein Duell ausgetragen, welches einen tödtlichen Ausgang hatte. Der stud. chem. Robitsek. Sohn des Exporteurs, kais. Rathes Robitsek aus Wien, hatte mit dem Universitätshörer Fritz Ollendorf. einem Sohne des Bankiers Ollendorf in Berlin, einen Conflikt wegen einer Dame, der durch einen Gang auf Pistolen beendet werden sollte. Robitsek schoß seinem Gegner eine Kugel in denUnterleib.diewenigeStunden später den Tod des jungenMannes herbeiführte, n demselben Wäldchen wurden ichon emige Duelle mit tödtli chem Ausganq ausaefochtm. Jedermann sagt so. CakcarrtS Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalters, angenehm und erfri schend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, dak ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweb. ftieder, anhaltende Verstopfung und Un. Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Oüachtel von C. C. C. beute; 10. 25, und 50 Cent?, ünttuft rnd

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Eisenbahn -Tabelle

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