Indiana Tribüne, Volume 21, Number 203, Indianapolis, Marion County, 11 April 1898 — Page 1

X o As Tn O A W P O Kr fvO rtf n n n IV ly W W W O W V k W V Office : No. IS Süd Alabama Gtrafje. Telephon 1171. Jahrgang 31 Indianapolis, Zndiana Montag, den . April (898 mazoH

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Inland. Wetterbericht. Schöneö Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 61 Grad, niedrigste 41 Grad. Die heutige Botschaft des Präsidenten. Washington, 11. April. Heute Mittag schickte der Präsident dem Con greß seine längst erwartete Botschaft betreffs der kubanischen Angelegenheit. Die langjährigen Befreiungsversuche CubaS kurz erwähnend, geht der Präsident ausführlich auf die gegenwärtige Erhebung ein, die im Februar 1895 begann. Er schildert die Berwüstun gen durch Feuer und Schwert und weist aus die Störungen hin, die dem Handel Amerika, sowie die Bemühungen und Kosten, die für Amerika zur Aufrechterhaltung seiner Neutralität entstanden. Er erwähnt dann die Zurückmeisung der Vermittlungsversuche deö Präsidenten Cleveland, und hebt hervor, daß selbst die grausame Politik WeylerS, die Konzentrirung der Bewohner, die Rebellion nicht zu unterdrücken vermocht habe. Er erwähnt dann der Versuche, die Leiden der ConcentradoS zu verminder. Nach längerer diplomatischer Korrespondenz habe er endlich am 27. März der spanischen Regierung den Vorschlag zu einem Waffenstillstand, gemacht, der bis zum 1. Oktober dauern sollte. 3n der Zwischenzeit sollten die jliedenSbedingungen vereinbart werden. Die spanische Regierung wollte aber nur dann die Feindseligkeiten einstellen, falls die Insurgenten darum nachsuchen würden. Der Präsident bespricht die Wege, die ihm zum Einschreiten offen stehkn und erklärt, daß bewaffnete Znterventioa daS einzige zweckmäßige Mittel und auch unter den Umständen völlig gerechtfertigt sei. Der Präsident ersucht zum Schlüsse den Congreß, daß er ihn ermächtigen solle, die Ruhe und Ordnung aus Cuba wiederherzustellen und dazu die Landund Seemacht zu benützen. Der Präsident empfahl nicht die Anerkennung der Cubaner weder als kriegführende noch als unabhängige Macht. Er bekennt sich zum Empfange der Nachricht von der Proklamiruvg der Einstellung der Feindseligkeiten SeitenS Spaniens und sagt : Sollte dieS zu einem Erfolg führen, dann haben wir unseren Zweck erreicht, andernfalls l'egt darin eine Rechtfertigung unseres Verfahrens. Die Botschaft wurde in beiden Häufern deS CongresseS an daS Comite für auswärtige Angelegenheiten verviesen. Spanien bewilligt einen bedingungslosen Wassen still stand. Washington, 10. April. Der spanische Gesandte machte heute dem Staatsdepartement die Mittheilung, daß seine Regierung einen Waffenstillstand ohne irgend welche Bedingungen angeordnet habe. Derselbe soll heute proklamirt werden. Die Regierung habe der Insel so liberale Konzessionen gemacht, daß dieselbe nun so viel Freiheit und Selbständigkeit besitze, wie Canada und alle Einzelnheiteu sollen erledigt werden, sobald am 4. Mai die kubanischen Kammern zusammentreten. Bezüglich deS Untergangs deS Maine" heißt eS in der Mittheilung deS Gesandten, daß die spanische Regieruvg bereit sei, die Sache einem Schiedsgerichte der seefahrenden Mächte zu unterbreiten. Der Gesandte kam persönlich, späterhin auch sein erster Sekretär, somit wären also die diplomatischen Unterhandlungen wiederaufgenommen. Der Gesandte machte heute auch die Mittheilung. daß er von Havana die Nachricht empfangen habe, daß daselbst die Einstellung der Feindseligkeiten bereits proklamirt worden sei. Allein eS fragt sich, ob die Zäsurgenten ihrerseits gewillt find, den Waffenstillstand anzuerkennen und ebenfalls die Feindseligkeiten einzustellen. Die Dauer deS Waffenstillstände? ist nicht bestimmt und derselbe

ist nicht aufrecht zu erhalten, wtnn die Insurgenten nicht gewillt find, ihn anzuerkennen. Jedenfalls werden, und zwar wie eS heißt, von Seiten deS PapsteS große Anstrengungen gemacht, die Insurgenten zur Annahme deS Waffenstillstandes zu bewegen. ES bleibt abzuwarten, wie weit diese Be-

mühungen erfolgreich sein werden. Die allgemeine Ansieht gebt hier, daß eS damit bereits zu spät i,t und nichts als vollständige Unabhängigkeit die Insurgenten befriedigen kann. -.G. Die Rebellenregierung auf Cuba. Washington, 11. April. Senor Gonzo de Quesada, der diploma tische Vertreter der kubanischen Znsur genten, gab heute eine von ihm als Geschäftsträger der Republik Cuba unterzeichnete Erklärung .heraus, um zu beweisen, daß die Insurgenten eine organifirte Civilregierung haben, deren Unabhängigkeit anerkannt ' werden könne. Er giebt in derselben die ganze Entstehungsgeschichte der Revolution, die Etablirung einer Civilorganisation durch die kubanische revolutionäre Partei, welche die Bewegung gegen Spanien vorbereitete, welche die Regierung leitete und an deren Spitze Jose Marti stand. Er sagt ferner, daß General Comez, der Befehlshaber der kubanischen Armee, immer emsig bestrebt war, daß die Civilbehörden die Obergeaalt über daS Schwert haben sollten, daß er und alle anderen cubanischen militärischen Führer Marti als daö Haupt der Civilgewalt anerkannten und daß nach MartiS Tode im Dezember 1895 in den Provinzen Santiago, Puerto Principe, Santa Clara und dem westlichen Theile der Insel, die Provinzen MatanzaS und Habana umfassend, Vertreter erwählt wurden, welche eine Civilregierung nach republikanischer Form etabliren sollten. Daß diese gesetzgebende Versammlung am 13. September 1895 in 3imaguayu, Provinz Puerto Principe, in Sitzung trat und nach gehöriger Organisation die Unabhängigkeit CubaS und ihre Trennung von der spaNischen Monarchie feierlichst erklärte und die Eziftenz der Republik Cuba unter den politischen Staaten der Welt bekannt machte. Die Conftitution, baflrt auf demokratischen und republikanischen Prinzipien, wäre schon zwei Jahre vor dieser Erklärung der Freiheit CubaS in Kraft gewesen. Am 18. September 1895 wären von der konstitutionellen Assembly im Einklänge mit der Conftitution die Beamten der Regierung mit Salvador CiSneroS Beteancourt, von Puerto Prineipe, als Präsident an der Spitze, erwählt worden. Am selben Tage habe die Versammlung ThomaS Cstra Palma zum bevollmächtigten Gesandten und Generalagenten der kubanischen Republik im Auslande erwählt. Während der zwei Jahre der CiSneroöAdministration bis zur gegenwärtigen Zeit hätten die erwählten Beamten de. Regierung ihre Funktionen in dem von der Republik Cuba controllirten Gebiete ausgeführt. Am Oktober 1897 sei eine constitutionirende Assembly zu? Revision der Gesetze und Crvählung neuer Beamten der Republik Cuba berufen worden. Der Rath der Regierung habe ein Wahlgesetz erlassen und in den sechs Provinzen von allen Bürgern der Republik seien 24 Vertreter erwählt, die alS Congreß in den Monaten Oktober und November in Sitzung waren, und über welche Dr. Menbez Capote, ExProfessor der Rechtswissenschaft in Havana, präsidirte. Am 29. Otober 1897 sei eine neue Verfassung angenommen und aus Grund derselben solgende Beamte der Republik Cuba erwählt worden : Präsident, Bartolomo Maso; Vice - Präsident. Domingo Mendez Capote ; Kriegssekretär, Jose B. Aleman ; Sekretär deS AuSwärtigen, Andres Moreno de Latorre ; Sekretär deS Schatzes, Ernefto Fonts Sterling ; Secretär deS Innern, Dr. Manuel R. Silva. Diese Regierung habe Mozimo Somez zum Generalmajor und OberbesehlShaber der kubanischen Armee und Calizto Garcia zum Generallieutenant ernannt. Furchtbare Katastrophe. Seattle, Oashn , 11. April. Heute eingetroffene Narichten von Skaguay saen, daß mi-depenS 75

Menschenleben bei einem Schneerutsche i,n ff fcilfntf -VRrtfT hfnrn ninnrn unh i tut t iivvii' ,wt wkvM u jj , daß die Zahl der Todten sich wahrscheinlich auf hundert belaufen wird. ES find biS jetzt 69 Leichen gefunden .und die Ausgrabungen schreiten rasch voran. Der Platz, wo der Schneek mtsA hit nr flfctt Tief- erlangte, iß noö n " o k -"r "u f -i ? nicht erreicht. -- In Sicherheit. K e y W e st, 10. April. Generalconsul Leee ist hier angekommen, ebenso alle ZeitungScorrespondenten und alle Amerikaner,- welche Havana derlassen haben. Die Bevölkerung war über ihre Abreise sehr erstaunt, denn die Zeitungen bringen lauter falsche Berichte und haben noch biS zuletzt be hauptet, die Amerikaner dächten nicht, daran abzureisen. - Auslanv. DieKönigin-Regentin be reitet sich schon zur Ab- , reise vor. London 10. April. Eine Depesche auS Viarritz an die Daily Mail enthält Folgende? : Aus Madrid wird berichtet, daß die KöniginRegentin und Tenor Sagasta mit hervorragenden Persönlichkeiten, darunter Castelar, Gen. Azcarraya und Gen. Polavikjz, darüber berathen haben, welche? im Kriegsfall für Spanien die stärkste Regierung sein würde, und daß die allgemeine Ansicht dahin ging, daß Sagasta an der Spitze dee Regierung bleiben solle, obgleich die Ueberzeugung ausgesprochen wurde, daß sehr bald eine Militärherrschast, wahrscheinlich unter dem General Martinez Campos, errichtet werden würde." ES wird mitgetheilt, daß ein Heer von 20.000 Mann nach Porto Rito geschickt werden soll." Man erwartet, daß am Sonntag ein zweites Torpedogeschwader nach St. Vincent und Porto Rico abgehen wird." AuS den kürzlich angekauften Schissen undeinigen schnellen Dampfern der spanischen transatlantischen Dampsergesellschast wird ein zweites Geschwader gebildet." Der Wiener Correspondent deö Daily Telegraph" sagt : Wie ernst die Lage hier erscheint, beweist die Thatsache, daß man bereits in Hofkreisen glaubt, daß die Königin - Regentin Maria Christina binnen Kurzem in ihr Geburtsland zurückkehren wird." Im Palast ihres Bruders, deS Erzherzogs Eugen, werden bereits Vorbereitungen zur Aufnahme derfelben getroffen." - Gefährliche Situation in Madrid. Madrid, 10. April. Große Volksmengen sammelten sich heute Abend aus der Puerta del Sol" an und unter den Rufen : ES lebe die Armee" zogen sie auf dem Platze hin und her. Der Civilgouvernör von Madrid, ein sehr beliebter Mann suchte sie zum Auseinandergehen zu bewegen, eS gelang ihm nicht. Die Menge zog vor den Militär-Club und bot dem General Castelvi ein Banner, mit dem er an ihrer Spitze marschiren sollte, allein er weigerte sich, an der Spitze deö PobelS zu marschiren, wie er sagte. Gegen 10 Uhr war die Puerto del Sol" dicht mit Menschen bepackt, und fortwährend ertönten Rufe : ES lebe Spanien I eS lebe Cuba !" Die Demonstration dauerte bis Mitternacht. Zahlreiche Verhaftungen vurden vorgenommen. Die Menge zerstreute sich nach Mitternacht. Allerlei ausDeutschland. B e r l i n, 10. April. Der Schädling, die Nonne, bedroht die kaiserlichen Besitzungen in Rominten. Ein großer Theil deS Waldeö ist hoffnungSloS zu Grunde gerichtet und die ganzen Besitzungen würden dem Schädlinge zum Opfer gefallen sein, wenn nicht rasch eingeschritten worden wäre. Ein ganzes Bataillon Soldaten von Königsberg ist seit Wochen beschästigt, den Schädling auszurotten. Graf Dohna, der Oberforstmeifter, wurde im Laufe der Woche nach Hambürg citirt, um dem Kaiser über die Angelegenheit Bericht zu erstatten. Der Kaiser und die Kaiserin interessiren sich sehr für die Ausgrabungen römischer. Altert;2?::r bei vsmbsrz.

Se. Majestät hat befohlen, daß daS alte römische Lager wiederhergestellt werde. In den polnischen Provinzen fährt die Regierung mit der Beschlagnahme

aller Schmuckgegevstände und anderer Gegenstände, welche die polnischen Insignien tragen, unnachsichtig fort und sie straft die Eigenthümer und Verkäu ser solcher Gegenstände. Großes Aussehen ist durch die Kunde verursacht worden, daß die National Hypotheken- und Credit-Gesellschast von Stettin, welche von einem könig lichen CommissSr beaufsichtigt wird und welche den Adel und die Groß grundbefitzer der östlichen Provinzen Preußens zu Kunden zählt, thatsächlich bankerott ist. . DaS Institut soll schmählich mißverwaltet worden sein und mehrere Millionen Mark sollen auf Besitzungen.weit über deren Werth verliehen worden sein. Die preußische Regierung hat den zuständigen Beamten die Weisung zugehen lassen, gegen alle Kaufleute vorzugehen, welche amerikanisches Petroleum von geringerer als der vorschriktSmäßigen Güte verkaufen. ES sollen diele Zuwiderhandlungen ermittelt worden fein. - Die Stimmung in Europa. London. 10. April. Die englifche und auch die kontinentale Presse drückt ihre Befriedigung über die GeWährung deS Waffenstillstandes auS, und hofft, daß derselbe dem Präsidenten McKinley Anlaß zu weiterer Erwagung geben werde. Vielfach aber wird die Befürchtung 'ausgesprochen, daß Spanien damit zu spät komme. Noch keine Ruhe aus den Philippinen. Madrid, 11. April. Depeschen von Manilla sagen, daß die 3nsurgenten Ceba einnahmen, aber später von der spanischen Garnison zurückgeschlagen würden. Die Insurgenten ve?loren 500 Mann ; die spanischen Verluste werden als unbedeutend bezeichnet. .O WaS Madrider Zeitung en sagen. M a d r i d. 11. April. El Globo" (liberal) sagt heute in seinem Leitartikel, daß die Regierung den Wunsch Spaniens erfüllte, indem sie sich nur der Stimme des vereinten Europas, nicht aber den Ver. Staaten unterwarf. Das Blatt sagt : Suropa wird jetzt Spanien unterstützen, ' wenn die' Ver. Staaten fortfahren sollten, die Insurrektion auf Cuba zu unterstützen. Spanien ist stärker denn jemals." El Liberal" sagt in einem sehr bezeichnenden Artikel : Die Regierung hat ein unauSgefüllteö Formular unterzeichnet, welches Andere ausfüllen werden. Spanien unterwirft sich in Allem der Stimme Europas, der via crucio (Kreuzgang) beginnt aber nur. El Liberal" sagt, eS sei für Spanien unmöglich, daS Gefühl tödtlichen Kummers zu vermeiden ; eS räth aber dem Volke, ruhig zu verbleiben, weil Europa vielleicht von Amerika Conzeskionen erreichen und auch auf irgend eine Weise den Tag der Anerkennung CubaS verschieben könnte. El Zmparcial" (unabhängig) geißelt die Regierung, weil sie nach der Prahlerei, daß sie einen nicht erbetenen Waffenstillstand den Rebellen nicht bevilligen werde, brutaler Gewalt daS bewillige, was sie dem moralischen Einflusse und väterlichen Rathe deS PapfteS verweigerte. , ' , Ochis?S.5?achric)t,tt. Angekommen in : Queenßtovn: Umbria" von New Sork. New I ork: Etruria" von LiderPool; Paris" von Southampton; La Champagne" von Halifax. Southampton: Bremen" von New Sork nach Bremen. - Währe ttdindenNeu England Staaten die Fabrikanten von Baumwollen - Waaren über schlechte Zeiten klagen, prosperiren ihre Concurrenten im Süden in bemerkenswertbem Grade. So werixa beispielseise zur Zeit bei Rome, Ga., füns neue Fabriken mit je 30.000 Spindeln gebaut, da die bisherigen Etablssementö mit Bestellungen überhäuft find. Meistens werden in jenen Fabriken nur billige Waaren für China, Japan so wie andere ostasiatisch Markte herge stellt.

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