Indiana Tribüne, Volume 21, Number 201, Indianapolis, Marion County, 9 April 1898 — Page 3

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I0.l,50 DIL SCHACHTEL D c Office von Dr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Tlepho-, No. 927 wie tV8$. Dr. Louis Eurekhardt, No. 1134 Süö Meridian S trabe Sprechstunde : 9 Morsen? u?d7 dendS. Willoughby- Block, 224 Nord Meridian Straße. Sprechftdi: 1-4 Nachmittag?. Tel. 28. Dr. Z. Wühler, 120 st 'sNcÄnrty Ztr. rft ücr.öen : 8 8 Uhr Vorm. ; tl zr 3rn. ; 8 MS Uir bends Telephon 1446. J.r t-i-Jti'c?! : ??n?:a?5 nai Bsrmtras. C. C. EYERTB, X'itndfter Zann Arzi aZo. 8ö Sor Pssylva? - s ö tc?rt Ä:" aa-v&aiitl. WALTER. FRANZ, Zahn-Arzt, i o. 90 Ost Market Strome. Coffi Block Aimmn 4S. Osfic.Ttund,n: 9biI1ZDm., 1 bi,m.. 7ii Zlbend. Sonntag von 10 Uhr öm. bil Z Uhr Tlio. F. Smiths aescdicktn und zuvtrlässifler Dachdcckcr Pech und KlkSdSLer. Dächer doyl'pdalt und ilsontt. Sngr,-Hlndler in äffen rtt D ch t ri a Heu Telepuon 8li 301 wst Mian st. ekd'sMche esc ,g MisNsfi?? und Mailand tt. ::ÜKchMKM A. L. Lockridge, Eigenthümer. Jce Cream jeder Art. Telephon 1765. 12. 11 und 10 Sl. Eatt Str.. res:llnnz,n werd prompt ach aCcn Theil fc ladt abgclitfrct. Coke. Coke. In Ziiumpen n. 321 Meiner f. XlitM JIum9 Sie btkom in bc Offic br Ind'pnlis A'hiH o No. 58 Süd Pennldanil, Str. Tyesdsr Stew, Abstracto of Titlss, Ecke Marke! und Pennsylv !a Stt Thk Lkmckk, Ca:t 2iN, :wk Lk,ppe Xilepn 17M. ? 9 k i.c j a H f. M. Mcv!, Deutscher ? 417 Dir MctZanv Str. Ecke Ei.fi. Up St&irs. Herr arl Vtvzrank. 7 fib ftlaiina Grrui immt 8ßinaatt fix sttt et?eze. AdoBpHi IFirey, fnij lYeedom A Nlxbt.) otary Public, Translator, Correspondent etc No. 196 Elisabeth Otrot Take Blake St C-. UIFAU5 TMniUZä re intended for x&IWren. hdic and all who preser a rntdidne dlsguijcd u con secüonery. They may now bebid (put vp In Tut Boxcs, seventy-twü in a box) price, twenty-dve centi er five boxes for one dollar. Any drujist wiu grt them ii you tnsist, and they may always be obtalncd by rcralttlng the price to jf tTP?nTit flSnnn1ml vitwiiiivuiyr.. , CöraDanv'.. sWKh f -uo Z tZ$ MKM: h ViMI u ui;

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IN ALLEN APOTHEKEN v Der Ritt , ums Glück Von Wilhelm MeYkr'Jörster. (Fortsetzung.) Aber daZ alleZ vor ja Wahnsinn. Jeder der drei würde in dem ungebet?nen Warner nur Verschmähten oder nicht beachteten Liebenden sehen, und jeder der drei wurde ihn zurück weisen, mit Zorn, mit Lächeln, mit Mitleid. Die Liebe und die Angst um das ge liebte Mädchen nahmen ihm alle Ruhe, er wurde ein anderer Mensch, nervös, zerfahren. Auf der Rennbahn traf er Brandes allein. Es war mittlerweile acht Uhr morgens geworden, die Sonne stand hoch und strahlend am Himmel,' und in langen Reihen, wie sie gekommen waren, kehrten die Pferde in ihre Ställe zurück. Brandes war nicht mehr in der heiteren Laune wie am frühen Morgen: doriolMi" ist gut gegangen, auögezeichnet sogar, aber von einem sichern Siege im Derbys kann nicht die R:de sein. Der andere, der Schwarze. Kalms Pferd, der galoppiert phänomenal. Und ich weiß auch, ich gewinne das Derby- nicht. Solche Ah,;ungen trügen mich nie. Da hat man zwanzig Jahre Rennpferde gehabt, hat Jahr für Jahr gehofft, das größte Rennen des Landes zu gewinnen, und es war nie was. Und so wird es dieses Mal wieder Konrad versuchte, ihm diese Gedanken auszureden, aber Brandes wehrte fast heftig ab: Laß das doch, was versiehst du da von!" Er schwieg und unterbrach erst nach längerer Pause die Stille: Manche Leute glauben an Dinge wie den bösm Blick. Das ist natürlich Unsinn, aber bei diesem Kalm könnte man bei Gott daran glauben. Der Mensch bringt mir Unglück, das habe ich gewußt, seit ich ihn zum ersten Male sah.Er schüttelte Konrad schweigend die Hand mit einem Händedruck, der deutlich sagte: Vergieb mir meine Heftigkeit, denn du hast ja an dem allem keine Schuld, dann ging er langsam und etwas schwerfällig auf seine Villa zu. Von der jugendlichen Elasticität, die er noch vor einer Stunde gezeigt hatte, war nichts zu spüren. Ein Officier mit einer Dame am Arm ging vorbei, und als er Eond sah, bog er ab und kam auf ihn zu, eÄ war der Graf Venlow, den Konrad am ersten Abende bei Brandes kennen gelernt hatte Sie kennen meine Frau noch nicht, lieber Herr Eckert. Sie wissen, wir sind seit Januar verheirathet. Erlaube, Agnes, daß ich dir Herrn Eckert vorstelle.- ' Die Gräfin war eine feine, zierliche Erscheinung mit großen blauen Augen, die etwas schüchtern und unsicher schauten. Ganz Berlin hatte über diese Heirath gesprochen: eine Heirath aus Liebe, ein Brautpaar, das arm war wie die Kirchenmäuse. Gar so schlimm mochte es mit dieser Armuth wohl nicht sein, denn der Graf hatte sein kleines Gut in Westpreußen ; nur so viel stand fest, daß die Gräfin ihm nichts mitgebracht hatte. Sie warWaise und hatte in dem Hause eines Oheims keine sehr glücklichen Jahre verlebt. -Konrad ging mit ihnen über die Wiesen nach den Sandbahnen an der Frankfurter Chaussee. Der Graf hatte da ein Pferd über Hindernisse zu reiten, das' einige Tage spater in Hannover laufen sollte. Er war trotz seiner Verheirathung immer noch der liebenswürdige Kavalier, der, ohne selbst Rennpferde zu besitzen, jedem Wunsche der Rennstallbesitzer entsprach und immer bereit ' wär, ohne irgend welche Entschädigung Pferde anderer Leute im Nennen zu reiten. Natürlich war er mit derartigen , Ritten überhäuft. Seine Kameraden ! nannten ihn einen der besten Reiter .der Armee, die englischen Trainer und 'Jockeys aber fixierten ihr Urtheil viel schärfer: Er ist der einzige, der die wirklich große Kunst besitzt. Er versteht ein Pferd zu taxieren, vor dem Rennen, 'nach dem Rennen und was die Hauptsach ist 'im Rennen.Sie sollten uns einmal besuchen, lieber Herr Eckert-, sagte der Graf, wir leben freilich einsam und ohne große Festlichkeiten, aber ich denke, es wird Ihnen gerade deshalb bei uns gefallen.Die Gräfin bat gleichfalls, einfach 'und freundlich, und Konrad sagte gern zu. ES war ihm, als ob diese Einla duna eine große Ehre für ihn sei, viel größer als die zu den Festen, welche er bisher an Brandes Seite besucht hattet fötx Graf-bestieg das Pferd, ein. junges schlecht zugerittenes Thier, das sich sofort weigerte, über die erste Hürde zu springen. Er verlor keinen Augenblick seine Rut, ritt ohne Sporen und Peitsche und brachte nach einiger Zeit das Pferd hinüber. Dann sah man. , wie das Thier gehorsam Hinderniß auf Hinderniß sprang, und nun entschwand, .es im Walde den Blicken. ' Konrad stand- neben der jungen Frau, und' während er sonst immer

vocy den Damen gegenüber unsicher und verlegen war, fand er hier einen warmen und ungezwurJenen Ton. Werden Sie sich nie um Ihren Herrn Gemahl ängstigen, wenn er auf diesen störrigen Pferden im Nennen ist?Sie bejahte: Ich habe inmer eine entsetzliche Angst. Aber was wollen wir thun, es ist doch meines Mannes Beruf. Im Dienst muß er ja auch über Hindernisse reiten, und ein Kavallerie - Officier, der nicht auf der Rennbahn sich auszeichnet.kommt heutzutage nicht vorwärts. Und außerdem, er würde nie davon lassen. Wenn er nicht mehr auf's Pferd dürfte, wäre er

i unglücklich." Konrad nickte. Er hatte oft gehört, wie man über den jungen Grafen sprach und ihm eine militärische larrier ersten Ranqes ' prophezeite, das erzählte er jetzt seiner Begleiterin. slray.enden Auges sah sie ihn an. und dann, wie ein Kind glücklich vorwärts -schauend auf die grünen Wiesen und die Maiensonne, sagte sie: Wenn das so käme! Man mag es gar nicht ausdenken. Es giebt so viele tausend Officierc, die alle vorwärts kommen wollen, nicht wahr, und es sind doch nur so wenige, die etwas erreichen. . Das haben wirklich die Leute gesagt: eine große Carriere?" . . .Konrad nannte die Herren mit Namen, die das geweissagt hatten: den Oberstallmeister, den Oberst von Garnier von der Militärreitschule, den Rittmeister von Carlotta. der ja selbst zu den Reitergrößen der Armee zählte, und vor allen den berühmten General von Rosenberg." Der auch?" sie blickte ihn an wie ein Kind, das man zu Weihnachten beschenkt ach, das ist Herr-' lich!" Sie konnte es kaum abwarten, bis der Graf zurückkam. Als . er aus der Ferne näher ritt und nun über den letzten Flechtzaun sprang, raffte sie ihre Kleider zusammen und lief ihm entgegen. Schweigend und ruhig wie immer hörte er zu, als sie ihm ihre große Neuigkeit erzählte, dann lehnte er bescheiden ab: Das sagen die Herren so, weil sie es freundlich mit uns meinen. Zu einer großen militärischen Laufbahn gehört mehr als ein guter Sattelsitz." Aber man sah ihm doch an, wie er sich innerlich freute. Und als Konrad sich von ihnen trennte, weil die beiden nach Berlin zurück mußten, sagte ihm der Händedruck des Grafen und der jungen Frau, daß er ihnen eine große Freude gemacht habe.' Er blickte ihnen noch eine Zeitlang nach. Der Graf mit seiner leichten Neiterfigur, mittelgroß und schlank, sah ein wenig vornüber geneigt zu Fuß weniger vortheilhast aus als im Sattel eines Pferdes. Die junge Frau in ihrem mehr als einfachen Kleid hing, zärtlich an ihn geschmiegt, an seinem Arm so gingen sie über die Wiesen, wie ein Bild des Frühlingsglücks. Immer kleiner wurden ihr Gestalten, bis sie jenseits der Bahn dem Blick entschwanden. Wie seltsam war der Gegensatz zwischen diesem Paar in seiner Einsamkeit und dem protzenden Millionenreichthum, der ionst auf diesen Wiesen seine Feste feierte! Wer war der wahre Sieger der Nennen: die Parvenus oder steinreichen Garde-Of-ficiere. deren Pferde die Zehntausende einheimsten, oder dieser junge Reiter, der aus reiner Passion, ohne Eigennutz die Pferde in hundert Rennen zum Erfolg ritt? Und wo war das Glück? In den Palästen mit dem asiatischen Ueberfluß oder bei diesem jungen Paar, das so tapser um seine Zukunft kämpfte? Sekundenlang bewegte Konrad die bange Frage: was wird aus der Frau, wenn eines Tages ein grausames Geschick ihr den Mann nimmt? Jedes Rennen kann daS Verhängniß bringen! Aber dieser trübe Gedanke blieb nicht haften: mit diesen beiden würde es die freundliche Vorsehung sicherlich gut meinen. . . Da klopft ihm jemand auf die Schulter: Herr Eckert?Er sah sich rasch um und blickte in Griottes etwas verlegenes Gesicht. Und einige Schritte zurück stand ein anderer Herr, und noch weiter zurück Frau Griotte und Annie. Wir sind nämlich schon seit sechs Uhr hier", sagte Griotte, und die nun folgende Scene war für alle Betheiligten die denkbar peinlichste. Ja, war denn Griottes Brief nicht angekommen? Aber nein! Wer hatte den Brief in den Kasten gesteckt? . Frau Griotte. Und zwar mit größter Vorsicht in den Kasten an der Wei zdendammer Brücke. Dann folgte die Vorstellung. Gestatten Sie, lieber Freund. Her? Direktor Wernecke vom Ostendtheater, berühmter Fachmann und einstiger er ster Liebhaber am kaiserlichen Theater 'zu St. Petersburg." Sehr angenehm!" Konrad hatke keine Ahnung, waö dieser Herr wollte. Ja. wir sind seit sechs Uhr hier-, sagte der Direktor, in dem immer noch ein Rest von Aerger kämpfte, es war ja recht interessant, aber wir hatten, respektive haben noch nicht gefrühstückt." Man sprach noch allerlei über den verlorenen Brief, rühmte das schöne Wetter und die flinken Pferde und redete alle die Phrasen, die Leute anwenden, wenn sie verleben sind und wenn die Anwesenheit eines Fremden (der für Griottes außerdem RespektsPerson war) jede intimere Unterhaltung verbietet. Konrad gab Annie die Hand, aber der Direktor nahm ihn gleich wieder in Beschlag, und nun ging die kleine Gesellschaft über die Wiesen. Konrad. Griotte und der beständig schwatzende Direktor voran, Annie und die Mutter stumm hinterdrein.

t So sehr hatte das Madchm sich auf dieses Wiedersehen gefreut, und nun hatte sie mit Konrad vier Worte gewechselt: Guten Tag!"' und Wie aebi's?"

14, - - Die Mama, die für gewöhnlich nicht besonders feinfühlig war, merkte Annies tiefe Niedergeschlagenheit und redete allerlei, um sie zu zerstreuen oder um die peinliche Stille zu unterbrechen: Sieh mal, zwei Naben", oder: Sieh mal. ganz kleine weiße Wolken, wie niedlich." Dann nickte Annie. Diese drei Stunden von sechs bis neuen waren eine Folter gewesen. Zuerst fand der Direktor alles reizend, und amüsant, als aber Stunde auf Stunde verging, ohne daß Konrad ' t ... . ! iam, als man zu gaynen vegann uno Hunger bekam, wurde er unruhig. Griotte lief nach der Villa und klingelte. aber man sagte ihm, Herr Eckert sei jedenfalls auf der Rennbahn. Er ging noch zweimal hin und erhielt jedesmal denselben Bescheid. Wir machen uns geradezu lächerlich", sagte der Direktor. Wir sitzen hier , und sitzen, sehen alle die Herren und die Gäule und werden weder erwartet noch empfangen, noch sonst waö." Zuerst war er gegen Frau Griotte und Annie sehr liebenswürdig gewesen, aber schließlich that er. als wären ; sie Luft. Und der arme Griotte, erst ' so stolz und siegessicher, wurde im- , mer kleiner und dünner, blaß und vergangen. Man sah Brandes, und der Direktor forderte, Griotte sollte zu diesem Hcrrn gehen und sich erkundigen, ob Herr Eckert nicht da sei. Aber Griotte ging nicht, das riskierte er nicht. Gut", sagte schließlich der Direktor, ich fahre zurück nach Berlin. Glauben Sie vielleicht, ich stehe früh um drei auf, um hier diese Klepper umherlaufen zu sehen? Ich will Brandes kennen lernen, und ich fordere Sie jetzt zum letzten Male auf, mit Herrn Brandes zu sprechen." Aber Griotte ging nicht zu Brandes. Und während Annie mit großen, leeren Augen ins Weite sah, Frau Griotte angstvoll mit ihrem Mann flüsterte und der Direktor empört schalt, saß Griotte und sprach überhaupt nichts mehr. O, das waren schreckliche Stunden gewesen. Sie frühstücken mit mir," sagte Konrad, und die vier gaben kein Widerwort. Man schritt die Chaussee entlang und tastete lachend über eine schmale Bretterplanke, die einen Bach überbrückte. Dann ging es einige Minuten durch den Park, und dann war man angelanat. sftor segnn folgt.) , . Landwirthsaiaftlicheö. Ersatz für Heu. Wenn eine knappe Heuernte in AuS sicht steht, also dem Farmer sür den wachsten Winter geringe Futtervorräthe zur Verfügung stehen, so ist das ein großes Hinderniß für alle Theile der ganzen Wirthschaft. Es gilt deshalb, im Frühjahr, zur Saatzeit, sich auf eine derartige Möglichkeit einzurichten und sich nach Ersatz umzusehen. Eingesäuertes Maisfutt e r ist eines der wcrthvollsten Ersatzsutter. Wenn die Räumlichkeiten dafür fehlen, mag man eineErdgrube Herrichten; es läßt sich in derselben, wenn vor Frost und Neen geschützt, vorzügliches Futter herstellen. Da dieses in sich kein vollständiges Futter ist, so muß mit demselben Getreischrot und Leinsa.enmehl gefüttert werden. In südlichern Theilen unsers Landes, wo die K u h b o h n e Cow Pea gedeiht, geben die Ranken derselben In vorzügliches Rauhfutter für alles Vieh. Die Aussaat dieser Bohnen geschieht erst, nachdem das Erdreich gut durchwärmt ist, also etwa Ende Mai ,er Anfangs Juni. Es wird für Heuwerbung am besten in Reihen ge iit, die itoa 2 Fuß von einander entfernt sind. Sumpfiges, nasses Land liebt diese Bohne nicht; sie geheit auf hohem, kalkreichem Boden besonders gut und liefert noch auf armen Bodenarten eine Ernte. Man verwendet etwa 1 Bushel Aussaat per Acre. Besonderer Beachtung ist dem Trocknen der saftreichen Ranken zu widmen. . Nach beendeter Blüthe werden die Bohnen mit der Sense oder Maschine geschnitten. In feuchtem Klima empfiehlt es sich, das Bohnen Heu auf Reitern" drei mit Spitze zusammengestellteStangen zu trocknen. Hafer allein giebt einen guten Ersatz für Heu: besser ist. Hafer und Erbsen im Gemisch zu säen. Je mehr Erbsen im Gemisch desto besser ist das Futter; jedoch herrscht hierbei der Uebelstand, daß es . dann stark lagert. Auf mittelgutem Boden nimmt man von jeder Getreideart 1 Bushel, auf reichem Boden jedoch 2 Bushel Hafer und 1 Bushel Erbsen per Acre. Ist das Land trocken, so werden die Erbsen allein gesäet und mit dem Schaufelpflug etwa 4 Zoll tief untergepflügt, der Hafen obenauf gesäet und eingeeggt. Millet und Ungarisches Graö wachsen beide sehr schnell, so daß sie noch bis Mitte Juli gesäet werden können. Vom deutschen Millet säet man 3 Peck, vom Ungarischen Gras 1 Bushel auf den Acre. Das Land muß sehr gut vorbereitet, besonders gut mit der Egge bearbeitet werden. Auf sehr armem Boden kommt der Millet nicht fort. Der Millet muß gleich nach der Blüthe geschnitten werden. da längeres Stehenlassen das Heu fast werthlos macht. . Fehler in der Bienenzucht. Fehler macht jeder Anfänger; am liebsten sieht er sich gleich als den Besitzer einer stattlichen Anzahl von Stö cken. Hierdurch werden dann die ge machten Fehler oft zu einem empfindlichen Verlust; das macht ihn muthlos. er verliert die Lust zur Bienenzucht jund aiebt sie'bald aan, auf. DaS

5frsaiuret Die Menstruations- und Harn-Organe einer Frau sind eng verbunden mit allen Funktionen ihres Daseins. Irgend eine Menstruationsstörung afficirt die Nerven, den Magen und Gedärme, das Herz, das Rückgrat, die Lunge und den Blutfr.istouf. Die wahrnehmbarsten Symptome, welche solche Störungen anzeigen, sind Schmerzen im Kopf, Hals, Schultern, Brust, Magen, Gedärmen, Hüften, Gelenken und Gliedern. Die Verdauung ist fehlerhaft und das Blut rn schlechtem Zustande. Diese verschiedenen Leiden mit ihren zahllosen Compluationen sind unter dem Namen Frauenkrankheiten" bekannt. McElree's Mine of Cardui hat sich als das beste Heilmittel gegen Frauenkrankheiten" erwtesen. Er wirkt direkt auf die zarten Organe, welche dieses Leiden verursachen, und

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oringt dieselben in perfekten Zustand. Dann verschwinden diese lästigen Symptome. Es ist erstaunlich, wie rasch Wine of Cardui diese wunderbare Arbeit verrichtet. Oftmals kuriren ein oder zwei Flaschen den hartnäckigsten Fall.

. y ji v iti jvi I G v jf Arznei-Händler Frühjahr ist die beste Zeit zum Ankauf von einem oder zweien Bienenstöcken. Der Platz für die Bienen sei frei von Zugluft und so geschützt gegen die Sonnenstrahlen, daß dieselben des Mittags nicht mehr uf die Stöcke fallen. Der Ausflug geschieht am besten nach Südost. Beim Ankauf sehe man besonder auf recht volkreiche Stöcke; ein billiger Preis für ein kleines Volk ist schlecht angebrachte Sparsamkeit. Zur Zeit des Schwärmens habe man leere Stöcke zur Hand; dieselben werden gut mit Wachs ausgerieben, um Holz- oder sonstige Gerüche zu entfernen. Will man erst einen Stock suchen, wenn der Schwärm schon' am Baume hängt, so kommt es leicht vor, daß, ehe man einen neuen Stock zur Stelle hat, der Bienenschwarm auf und davon ist. Die meisten lassen den Schwärm auf der Einfangstelle stehen bis zum Abend und bringen ihn dann auf seinen fernern Standort. Hierdurch gehen viele Bienen dem Schwärm verloren. Denn sobald sich die Bienen im neuen Hause beruhigt haben, gehen sie an die Arbeit und merken sich den Standort. Es kehren deshalb viele nach dem Wechsel zum ersten Platze zurück, finden sie nun hier ihr HauS nicht, so gehen sie zum Mutterstock zurück und sind für denSchwarm verloren. Jeder Schwärm sollte deshalb 20 Minuten nach dem Einfangen auf seinen richtigen Platz gestellt werden. Das Füttern dieser Schwärme ist besonders dann zu empfehlen, wenn bald nach dem Schwärmen schlechtes Wetter am Ausfliegen hindert. Die Gefäße mit Futter Honig oder eingekochter Zucker werden nur des Abends in den Stock geschoben und am Morgen wieder entfernt, sonst stellen sich Räuber von andern Stöcken ein. Die Schwärme setzen sich oft an unbequeme, ja gefährliche Stellen. Dies kann man dadurch verhüten, daß man solche Stellen in der Nähe der Stöcke zur Schwarmzeit mit Petroleum oder Carbolsäure öfters bespritzt; hat man dagegen einen bequemen Platz in der Nähe, wo man den Schwärm leicht einsangen, kann, so be sprenge man solche Stelle recht oft mit Honig- oder Zuckerwasser. Der Plaj vor Zedem Stocke soll grasfrei und ettoi 3 Fuß weit mit Sand bestreut sein. Manche geben dem Schwärme gleich den ganzen Stock voll fertig gebauter Waben; dadurch wird aber der durch daö Schwärmen mächtig geweckte Bau unterdrückt; die Königin legt alle Zellen voll Eier und wenn die Tracht vorbei ist, strotzt der Stock von Volk, hat aber keinen Honig. Der Anfänger merke sich folgendes: Vorschwärme bauen in den ersten Wochen bloö Arbeiterzellen und später Drohnenzellen. Nachschwärme bauen dagegen im ersten Jahre fast durchgehendS nur Arbeiterzellen. Dies benutzt man in der Weise, daß man den betreffenden Bienen d passenden Waben in den Brutraum stellt und die etwa vorhandenen alten in den Honigraum einfängt. Diese alten mit Honig gefüllten Waben bieten dann auch späterhin noch den Vortheil beim Ausschleudern des Honigs, daß sie nicht so leicht zerbrechen wie die frisch gebauten. - M e h r V i e h. Weizen ist jetzt einmal wieder Boß", besonders gilt dies in den großen Weizengegenden des Westens. ES ist richtig, daß Dollar-Weizen bei einem Ertrag von 2030 BushelS vom Acre sich besser lohnt als irgend fönst etwas auf der Farm. Die früheren Jahre haben uns aber gründlich belehrt, daß eS nicht alle Jahre so flott geht. Wer daher denkt, die jetzigen Weizenpreise werden noch eine Reihe von Jahren anhalten, der irrt sich sehr wahrschein lich. ,Es kann ja Nicht immer so bleiben"; sehnsüchtig setzt wohl mancher hinzu: ach, wenn eS doch immer so blieb." Hilft aber nichts; wir müssen vielmehr darauf bedacht sein, auch unter rnänderten Verhältnissen, d. h. jni:dri2 ZDZkNreisen. den Lsndbsu

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Society Hill, Ala., 4. April. Ich hatte Herzklopfen, Blasen . Entzündung. Erstickungsanfälle und Kopfweh mit Erbrechen alle drei oder vier Wochen. Der Kopf ' brannte wie in FieberHitze, hatte schlechten Geschmack im Munde und Schmerzen in den Hüften. Meine Cousine gab mir eines von Dr. McElree's Büchern, und ich kaufte eine Flasche von McElree's Wine of Cardui und einige 'Black Draught - Pulver. Sie heilten mich sofort, und ich halte sie für die besten Arzneien der Welt. Fannie Grace. Ro w lett, Tex., 16. April. Ich war seit zehn Jahren krank und hatte vier Doktoren, aber vergebens. Ich gebrauchte eine Flasche Wine of Cardui und wurde stämmiger als ich feit , , er .. nr cnrv srr a()i

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verkaufen Uline cf Cardui. $1.00 per ffascÜC

Sewinnbringeno zu dttreiv.,. Hierzu gehört besonders, daß sich unsere Weizenfarmer mehr auf Vicözucht verlegen. Die Wahrscheinlichkeit, daß der Weizen wieder auf 50 Cents herabkommt, ist nicht der einzige Grund, der zum größeren Betriebe der Viehzucht auffordert; es ist auch das Land, welches dies verlangt. Der mehrjähige Weizenbau hat den Boden, weil er nie gedüngt wird, schon ziemlich heruntergebracht und die Ernten sind nicht mehr so wie vor 10 oder 16 Jahren. Geht diese einseitige Wirthschaft aber trotzdem weiter, so wird das Land der. artig ausgesogen, daß endlich, und zwar in nicht zu ferner Zeit, ein Zustand eintritt, in dem sich die Vearbeitung nicht mehr lohnt. Es sind ja ähnliche Erfahrungen im Osten und Süden tausendfach gemacht. Mit dem Zeitpunkte zieht dann aber auch bittere Noth auf den Farmen ein. Es ist daher klug gehandelt, bei Zeiten an eine Umkehr zu denken. Jetzt ists noch leicht und ohne besondere Einbuße auszuführen. Gut", sagt Herr Weizenbauer, also mehr Vieh; aber ich möchte auch wissen, was für Vieh? Die Viehzucht bezahlt sich doch wahrhaftig nicht; dann müssen wir uns also wohl auf Skunks" oder Bullfrogs" verlegen." Das nun eben nicht; es richtet sich daS nach der Gegend. Wenn die Farmer zusammengehen würden, ließe sich in mancher Gegend die Milchwirthschaft erfolgreich betreiben. Es müssen aber von Anfang an schlechte Butter- und schlechte Käsemacherei ausgeschlossen werden; denn schlechte Waare von dieser Art giebt es übergenug, und nur beste Waare bringt gute Preise; denn davon ist nie genug im Markte. Aber auch die Schafzucht, für deren Produkte die Preise in den letzten beiden Jahren wieder besser geworden sind, würde sich in vielen Gegenden nutzbringend erweisen. Die Schafe wurden in den. früheren mageren Iahren zu Tausenden von den Farmen verkauft, so daß der heutige Bestand ein äußerst niedriger ist. In Minnesota kommen z. V. auf etwa 140 Acres 1 Schaf und 1 .Schwein; würden dort nun von jeden 160 Acres nur 8 der Schafzucht gewidmet, so ergebe das etwa 10 Millionen Schafe für den einen Staat. Welch' eine Aufbesserung der Bodenkraft wäre aber infolgedessen möglich! Die Ernteerträge würden von Jahr zuJahr steigen und der Far.ner brauchte nicht mehr so ängstlich auszuschauen nach Heuschrecken.ChinchBugs und derartigem Ungeziefer, das heute sein Weizenfeld, seinen einzigen Trumpf, gefährdet. Gemeinnütziges. Wenn Ruß von dem Kamin auf den Teppich fällt, so streue man ebenso viel Salz dazu und fege dann das Ganze zusammen. ES bleibt dann kein trüber Fleck zurück. Ein zu fest geschraubter Deckel von einem EinmacheglaS wird entfernt, wenn man die obere Seite eine Zeit lang in heißes Wasser Kleine Schnittwunden, die man rasch geheilt wünscht, wasche man rein und betupfe sie des öfteren mit einem in Wasserstoff - Superoxyd getauchtenWattebäufchchen, trockne.mit Watte nach und streiche , dann etwas Goldcream über die Wunde. Wasserstof, - Superoxyd darf nur in Gläsern aufbewahrt werden. L e d e r c r S.m e für gelbes und braunes Schuhwerk. 2 Theile gelbes Wachs. 1 Theil Stearin, werden in 1 Theil Leinöl im. Wasserbade geschmolzen und 6 TM ., Terpentin zugesetzt und 1 Holdocker Mrührt. Für sich f.'nr:: man 1 Theil harter Seife m 10 Tqe.ien Was ser und unter fortwährend m Umrühren mischt man beidr Lösungen zu ei ner gleichförmigen Milch, der man nach und nach noch so diel Wasser zu-' setzt, bis die Miscbua fält, wavd,

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?! -ö w -m. u i v und füllt die nun fertige Cr5me in weithalsige Fläschch-n. Rohes Sauerkraut ist ein gutes Mittel zum Reinigen von Ve-lours-und Brüsseler Teppichen. Man breitet den Teppich auf dem Fußboden vollständig aus und behandelt ihn mit rohem Sauerkraut genau so, wie der Tapezierer die Tapeten an-der Wand abreibt. Man erneuert das Sauerkraut so lange, bis es nur noch wenig Schmutz vom Teppich abnimmt, hängt letzteren sodann zum Trocknen auf und bürstet nach einigen Tagen das noch daran hängende vertrocknete Sauerkraut ab. Der Teppich wird nach dieser Behandlung rein und frisch ersehetnen. denn die Farben werden durch die Säure im Kraut angeblich brillant aufaeirischt. Krankenzimmer. Für Krankenzimmer, in denen Schwerkranke lange liegen und langsam genesen, sind die Farben, auf welche das müde Auge blickt.' nicht ohne Bedeutung. Dunkle Farben der Tapeten und Wände verdüstern die Gemüthsstimmung, grelle Farben wie gelb, roth, weiß dagegen reizen das Nervensystem. Deshalb sollte man stets in Schlafzimmern, die doch oft zu Krankenzimmern werden können, bei der Auswahl von Tapeten und dem Anstrich auf ruhige Mittelfärben in rosa, bläulichen, grauen und mattgrllnlichen Tönen sehen. Ebenso ist das Muster der Tapete, der Vorhänge, der Gardinen mit nichten gleichgiltig. Ein Tapetenmuster, das geradezu zum Zahlen auffordert, macht die Kranken reizbar, große Muster und Arabesken, aus denen eine lebhafte Phantasie sich Köpfe und Gestalten bilden kann, vermögen , fieberhafte und angstvolle Erscheinungen hervorzurufen. Mit leichten mattfarbigen Blumenranken durchzogene Tapeten sind am zweckmäßigsten. Ein Krankenzimmer soll, wenn es nicht ausdrücklich verlangt wird, auch nicht zu sehr verdunkelt werden, denn wenn man direkten Sonnenstrahlen auch den Eingang wehren wird, so wirkt ein mildeö Licht im Zimmer beruhigender als die künstliche Dämmerung oder Dunkelheit. Die Sitte, Kranken als Freundschaftsaabe Blumensträuße ins Zimmer zu schicken, ist, '.venn die Wahl der Blumen nicht eine vorsorgliche ist, .wenig empfehlenswerth, besonders sind alle duftenden Blüthen zu verbannen, höchstens schwach riechende wilde Blumen und Ranken können im Krankenzimmer immer ruhig stehen bleiben. Viel weiser würden die Freunde han dein, wenn sie statt der Blumensträuße grüne Blattgewächse ohne Blüthen wählten, mit ihnen würden sie dem Kranken eine wirkliche Freude, die wohlthätig wirkt, bereiten, denn im .nergrüne Gewächse können ruhig im Krankenzimmer stehen bleiben. Bedauerlich. Alter Herr (im besetzten Straßenbahn-Wagen zu einem jungen Mann, der keine Miene , macht, einer stehenden Dame seinen : Platz anzubieten): Als ich noch jung war. bm ich stets aufgestanden, um tu ner Dame meinen Sitz zu überlassen.Junger Mann: O, das thut mir leid, daß Sie mit Ihrer Jugend auch Ihre Höflichkeit verloren baben.Der Feind Ist Deflegt. ' Die Grippe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Ge fundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull's Husten Syrup daö allerbeste Mittel, welches, wenn sofort anaewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie ?ylaa, Jronton, Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull'S Husten Svrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syrup 'gebraucht hatte war ich vollkommen kunrt und ich wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leid?7.den.. diese vorzügliche Meduin zu

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