Indiana Tribüne, Volume 21, Number 201, Indianapolis, Marion County, 9 April 1898 — Page 2

ZNvZüAK Tribüne. Erschein Täglich und Sonntags Die täglich Tribüne rostet durch IcnXtlat 1 Ctntt per Woche, die Sonr.tagSTribüe'S Zcxtf per Woche. Leide ,usaxtt 15 EetS $n ts Cent per ?xtt Ver Poft Serhald dei ttbt ptzeschi i VoraHdtlhlng V de, H. Cfftt 10 Cftb Vlabama Otrat.

Indianapolis, Ind., 9 April 1898 Das Telettrsskop. So nennt sich ein neuer elektrischer Zynischer, den der polnische Lehrer Jan Szczepanik erfunden hat und der an praktischer Wichtigkeit und Leistungsfähigkeit die Marconische Entdeckung von der Telegraphie ohne Draht noch bei Weitem zu übertreffen scheint. Nach einer Mittheilung b3 Erfinders sind durch das Telektroskop nicht blos Bilder aus weiter Ferne übertragbar, sondern es wird überHaupt. die ganze Telegraphie, wie sie jetzt besieht, überflüssig gemacht und beseitigt. - Denn ebenso wie Bilder wird das Telektroskop auch die Ädbilder von 'Handschristen und Druckwerken auf die weitesten Entfernungen im Augenblick übertragen und dort mit einem Schlag das photographische Abbild aus einer präparirten Platte wie dergeben. Diese Uebertragung ist auf die Entfernung nicht beschränkt und kann von Europa ebens? nach Amerika wie nach Australien- erfolgen. Wenn eines Morgens die erste frischgedruckte Nummer einer Zeitung in ten Apparat gehängt werden wird, den Szczepanik bereits vollkommen fix und fertig hergestellt' hat und der heute schon zu au beiten im Stande ist, so wird binnen wenigen Sekunden in Sydney in Australien eine photogravhische Nachbil dung der ersten Seite des Blattes fertig sein. Die Umwandlung vom Bild in den elektrischen Strom und vom Strmn zurück in's Bild geschieht nicht auf direktem, sondern auf indirektem Wege.' - Die größte Schwierigkeit bot die Zerlegung des Bildes in eine Anzahl Punkte bei der Aufgabestelle und die Zusammensetzung der Punktc'zum Bild auf der Ankunftsstelle. Das Bild wie beim photographischen Apparat ein Linsenbild, fällt auf einen Linienspieqel. Das ist ein Spiegel, der mit einer undvrchsichtigen Farben schicht bedeckt ist, durch die eine Linie gezogen wird, auf welcher allein die spiegelnde Fläche hervortritt. Wenn sich der Linienspiegel um die aus der Mitte der 'Spiegelfläche befindliche Achse dreht, werden immer verschiedene Linien des Bildes zurückgeworfen. Letzteres wird mit zwei im Winkel befestigten Linienspiegeln auf eine endlose Linie zerlegt, indem immer andere Punkte auf einen bestimmten Punkt des Apparates reflektirt werden. An d'sem bestimmten Punkt aber befindet firfi hit Selenzelle, roelcke- durck, Dräbte

I 7 . - - j r j- ' mit einer Batterie verbunden ist. Es ist bekannt, daß Selen die Eigenschaft besitzt, durchBeleuchtung seinen Widerstand gegen elektrische Ströme zu ändern. Wenn auf dasSelen kein Strahl fällt, wird kein Strom in die zweite Station geleitet. Je stärkere Strahlen auf das Selen fallen, desto stärke? ist die Wirkung in der zweiten Station. Wegen der Selenzelle will der Erfinder von vornherein einen Einwand, den die Fachmänner machen werden, widerlegen. Bekanntlich ändert das Selen nach der Beleuchtung sofort seinen elektrischen Strom, behält aber sein Leitungsvermögen noch X, eine kurze Zeit bei. Da nun aber auf t die Selenzelle mit ungeheurer Ge--schwindigkeit verschiedene Strahlen fallen, möchte man meinen, daß durch diesen Nachtheil, den das Selen besitzt, seine Verwendbarkeit in Zweifel zu ziehen sei. Der Erfinder sagt darüber: .Ich habe diesen Nachtheil dadurch behoben, daß ich meiner Selenzelle Ringform gab, die durch zwei Schleifkontakte mit der Batterie in Verbindung steht. Die Selenzelle wird durch ein Uhrwerk in stetige Bewegung gesetzt, wodurch erzielt wird, daß immer andere Stellen beleuchtet werden, die im Kontakt mit der Schleife stehen. . Bei der Abgabe des Bildes geschieht die Umwandlung der Elektrizität in Licht ebenfalls auf indirektem Wege. Im zweiten, dem Ab- . aabeavvarat. befindet fiA eine dauer-

hafte Lichtquelle, welche mit der verwendeten Elektrizität nichts zu thun hat, nämlich eine Lampe, vor der zwei Schirme angebracht sind, die je eine feine Oeffnung haben, so daß die Lampe immer nur ein Strahlenbündel ausgiebt. Eine von den Oeffnungen wird mit einer elektrischen Borrichtung, die durch Drähte in Verbindung mit der Selenzelle und dem Apparat gebracht ist," mehr oder weniger geöffnet. je nachdem der Strom schwächer oder stärker ist. Je stärker der Strom von der ersten Station geliefert wird, desto stärkere Lichtstrahlen können durch die Oeffnungen in den Lampenschirmen durchgelassen werden. Die Strahlen, die durch diese Oeffnungen dringen, werden wieder von zwei im Winkel aufgestelllen Linienspiegeln reflektirt. ' Wenn sich jetzt diese zwei Linienspiegel ' aus's Genaueste unter demselben Winkel befinden wie die Linienspiegel im Aufnahmeapparat, so ist es klar, daß der reflektirende Strahl im Abgabeapparat unter demselben Winkel auf dieMattscheibe fallen wird, unter dem sich der Strahl im Aufnahmeapparat befand, der den Reiz auf die Selenzelle ausübte. Kurz gesagt, wenn die Linienspiegel von beiden Apparaten gleichzeitig schwingen, so haben immer die Strahlen denselben Winkel, und zwar ganz stät und unverrückbar. Die Schwingung der Spiegel geschieht so rasch, daß ein ganzes Bild, in einer. Sekunde zerlegt, weitergeleitet und im zweiten Apparat wieder auf den Schirm geworfen wird. Die Unvollkommenheit des AugeZ macht, daß es die aufeinanderfolgenden Bilder als Ganzes sieht. Es ist beareiflich, daß ein so ausgestatteter Apparat nur ein Bild gebe? kann.

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Der berühmte französische Sänger

Lancon

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schreibt wie folgt: . Ich gebrauche das echte Johann Hoff sche flüssige Malz-Extrakt und

sinde, daß eS memer Stimme und memem allgemeinem Gesundheitszustände sehr wohl TCTy

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Ein Dutzend Flaschen des Johann Hoff'schen flüssigen Malz Cxtraktö enthalten mehr Nährkraft wie ein Faß Vier odrr Porter.

0 Johann Hoss'S flüssiges

r Berlin, Neue Wilhelm Str. No. 1. 8 Soyann Hoff, New York. 15 Franklin Str. fij ' d Paris, 38 Rue de l'Echiquier.

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welches auS Licht und Schatten besteht, also ein einfarbiges Bild." Di'. Schwierigkeit der Wiedergabe von ftarfr hat Szczepanik aus die einfachste Weise gelöst, und das Telektroskop zeigte seine Bilder in Farben. Es ist eine bekannte Thatsache, daß. wenn man ein Papier gelb dicht und dann quer darüber roth liniirt. d:m Auge die Mischfarbe orange erscheint. Von diesem Standpunkte ist der Ersinder ausgegangen Es wurde früher gesagt, daß die Strahlen im ersten Apparat und auch im zweiten hu verschiedener Zeit unter verschiedenen Winkeln sich befinden, aber doch immer beide ganz gleich. In beiden Apparaten", sagt der Erfinder, habe ich zwei gleiche Prismen befestigt, und zwar so, daß alle Strahlen durch die Prismen durchgehen nd sich darin brechen müssen. Es ist bekannt, daß bei verschiedenen Winkeln der Strahlen verschiedene Farben auf einen gewissen Punkt fallen. Dadurch wird nichts Anderes erzielt, als daß das Bild in seine Farben zerlegt wird. Die endliche Wirkung ist aber, daß in der Selenzelle auf verschiedene Punkte immer verschieden gefärbte Strahlen fallen. deren Farben im zweiten Apparat durch gleiche Prismen und gleiche Brechung ganz genau reproduzirt werden. Das Bild erscheint dem Auge naturgetreu. Bei mikroskopischer Untersuchung würde man entdecken, auf welche sinnreiche Weise die Farben desselben zusammengesetzt 'sind." Tlerztlicye Nathschlüge für Eltern. Eine Frage, welche der Arzt oft beantworten muß, ist die, ob man ein Kind, z. B. von zweifelhaftem Gesundheitszustand, mit sechs Jahren die Schule besuchen lassen soll oder nicht. Schwächliche, blutleere, nervöse, skrophulöse etc., mit einem Worte nicht ganz gesunde Kinder sollte man viel häufiger, als geschieht, in der Freiheit lassen und erst spät in die Schule ausnehmen, weil einestheils kränklicheKinder durch den Schulbesuch meist gesundheitlich noch mehr zurückkommen und anderntheils nicht viel leisten können, so daß sie andere, g:sunde Kinder mit zurückhalten. Es ist ein ganz entschiedener Mangel unserer öffentlichen hygienischen Zustände, daß bei der Schulaufnahme nicht auch ein Arzt mitzusprechen hat. um darüber zu wachen, daß nur gesunde Kinder aufzenommen, kranke aber zurückgestellt werden. Gerade solche Kinder verfallen am häufigsten den sogenanntenSchulkrankheiten. Als die hauptsächlichsten sind Störungen der Blutbildung respektive der Ernährung und des Nervensystems zu nennen. Die Kinder sehen blaß aus, der Appetit nimmt ab. die Verdauung wird träge., sie klagen über Stirnkopfweh, Müdigkeit, auch ist der Schlaf fchlecht und erquickt nicht, so daß sie müder aufstehen, als sie zu Bette gegangen waren, sie werden schlaff und weinerlich oder mürrisch und reizbar, unlustig zur Arbeit, unaufmerksam und träge, und bleiben deshalb sitzen, manche sondern sich ab und werden trübsinnig. ' excentrisch. Alle diese krankhaften Erscheinungen sieigern sich im Laufe des Schuljahres und sind gegen Ende desselben am schlimmsten. Während der Ferien aber bessern sie sich rasch und verschwinden bei längerer Dauer dieser manchmal gänzlich, so daß die Kinder beim Wiederbeginn des Unterrichts wieder frisch, neu aufgelebt sind, nur aber, um durch diesen allmälig von Neuem in den al ten Jammer zu gerathen. Am leichtesten verfallen Mädchen solchen Zustän, den, zumal in den Jahren der herannahenden Entwickelung, aber auchKnaben, und zwar am frühesten die sleißi, gen und begabten. In einzelnen Fällen, besoilders in solchen, bei denen erbliche Belastung mitNervenschwäche vorHanden ist, entstehen schwere Leiden, Neurasthenie. Hysterie, selbst Geistesstörungen. Die Mehrzahl der Eltern beachtet die Anfänge aller dieser Leiden zu wenig, oder, wenn dies der Fall ist, mediciniren sie anfangs mit Hausmitteln und wandern schließlich von einem Arzt zum andern, um den zu finden, der das richtige Mittel trifft ; aber zu dem einen, was noth thut und wozu ihnen in der Regel der' , erstgefragte Arzt schon gerathen hatte, die Kinder längere Zeit aus de? Schule zu ; lassen, dazu entschließen sie sich meist nur.-wenn ein Nervenspecialist am Ende dasselbe kategorisch verlangt, was der Hausarzt blos schüchtern angerathen hatte. Sol che Patienten.' die in der Mehrzahl von Hause aus schwächlich oder verweichlicht oder überreizt durch allerlei gesellige Unsitten, wie Kindergesellschasten,Kinderbälle u. s. w. waren, haben die sögenannte Ueberbürdungs frage geschaffen, an der höchstens begründet war und ist. daß den Kindern zu vielerlei zugemuthet wurde und vielfach noch wird, zumal den Mädchen, welchen' Physik und Chemie, höhere Mathematik und Astronomie eingegeben wird. Daraus entsteht dann naturgemäß derselbe geistige Nachtheil, welcher bei körperlichen Leiden in der Negel durch Bielmediciniren bewirkt wird: Erschöpfung der Kräfte. Unser heutigerUnterricht gleicht manch mal ja den Morphium - Injektionen, die auch lantt schein.bar nuten; iultt).

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Malz.Extrakt macht Fleisch und Blut. 0 aber das Nervensystem zerrütten. Neurasthenie und Hysterie sind die nicht gerade seltenen Folgen des ruhelosen heutigen Bielerleilernens. Manchmal kommen in Schulen förmliche Ansteckungen mit Nervenkrankheit vor. Am längsten bekannt ist dies bezüglich des sögenannten Veitstanzes. Partelstettung der Gouverneure. Von den 45 Staaten unserer Union haben die im Westen und Nordwesten belegenen bisher gewöhnlich republikanische Gouverneure gehabt, während im Süden und Südwesten fast stets nur demokratische Staats - Oberhäupter zu finden waren. In den Pacificund in den Mittelstaaten pflegte das Zünglein der Waage zwischen den beiden Parteien ziemlich gleichmäßig zu schwanken und Neu - England war meistens auf der republikanischen Seite zu finden, wiewohl Massachusetts, Rhode Island und Connecticut in jüngerer Zeit wiederholt demokratische Gouverneure hatten. Jetzt ist diese Parteiconstellation vollständig sine andere geworden. Drei' Staaten, welche fcüh:r überwiegend demokratisch waren, nämlich Kentucky. West Äirginia und Maryland, haben z:ir Zeit republikanische Gouverneure. An d:r Pacificküste haben sich die Parteilinien ebenfalls verschobm. Der Gouverneur von California ist ein Demokrat ebenso wie sein College von Washington, wiewohl in dem letztgenannten Staate die Republikaner überwiegen. Oregon hat einen Republikaner und Nevada einen ausgesprochenen Freisilber - Mann als Gouverneur. In dem Streifen Landes. der die Staaten Nebraska, Kansas und Colorado umfassend, sich vom Missouri nach den Rocky Mountains erstreckt und ursprünglich von , Neu England aus besiedelt wurde, hat zur Zeit kein. Republikaner vas Goüverneursamt inne: in Coloradp ' liegt dasselbe in den Händen eines. Demokraten. während in Nebraska wie Kan. sas Populisten am Ruder sind.' NordDakota hat einen republikanischen Gouverneur, der Schwesterstaat SüdDakota dagegen einen demokratischen. In Utah sitzt ein Republikaner auf dem Gouverneursstuhle, wiewohl im Jahre 1896 über 80 Prozent der Bürger für Bryan stimmten. ' Auch im Staate New Jersey, der seit dem Beginn des Bürgerkrieges fast stets demokratische Gouverneure hatte, sührt jetzt ein Republikaner '" das ' Staatsruder, ebenso wie in Nord - Carokina, das früher immer dem demokratischen Banner Heerfolge leistete.' Alle Staäten im Ohiothale. einschließlich Ohio,' Jndiana und Illinois, haben Republikaner zu Gouverneuren gewählt, wie auch Wisconsin und Michigan. Von der Veränderlichkeit in der politischen Constellation legen besonders die Thatsachen Zeugniß ab, daß bei der letzten Wahl in dem zweifelhaften Staate der republikanische Gouverneurscandidat mit 113,000 Stimmen Mehrheit siegte, während der früher stramm.republikanische Staat Minnesota dem republikanischen Gouverneurscandidatcn nur eine Majorität von 3600 Stimmen gab. In DelaWare sitzt ein Demokrat am Staatsrüder. In Jdaho ist der Gouverneur ebenfalls ein Demokrat, in Montana ein Populist und in Wyoming ein Republikaner. diese dreiStaaten sind also unter drei Parteien vertheilt, wiewohl die Interessen ihrer Bewohner fast vollständig identisch sind. Missouri, Arkansas, Texas sowie Virginia haben demokratische Gouverneure und in dem letztgenannten Staate sind die Demokraten so stark, daß die Republikaner bei der letzten Wahl nicht einmal einen eigenen Gouverneurscandidaten au stellten, wiewohl Nord - Carolina im Süden. Kentucky im Westen und Maryland im Norden republikanische Gouverneure haben. In diesem Jahre werden Gouverneure gewählt irNew Aork. New Jersey. Massachusetts. Alabama. Arkansas. California, Cslorado. Connecticut, Georgia, Jdaho. Knsas, Maine, Michigan, Minnesota, Nebraska. Nevada. New Hampsdire, Nord - Dakota. Oregon. Pennsylvania. Rhode Island. Süd-Carol na. Süd - Dakota. Tennessee. Texas, Nermont. Wisconsin und Wyoming. Nellie Farren. Eine Benesizvorstellung, wie die Welt sie wohl noch nicht gesehen, wurde in dem großen Londoner Drury LaneTheater zu Gunsten der Schauspielerin Nellie Farren gegeben.' Nellie Farren. ein Theaterkind und. der Sproß einer regelrechten Theaterdynastie, hatte, als sie drei Jahre alt war,' sich zuerst auf den Brettern gezeigt und wurde, als sie kaum den Kinderjahren entwachsen war. ein Liebling des Londoner Theaterpublikums. Aehnlich wie die heutige Lady Bancroft, that sie sich zuerst, m Knabenrollen hervor und auch später und bis zuletzt hat Niemand einen so trefflichen Straßenbuben zur Anschauung gebracht, als Nellie Farren. Sie hatte ein Auge für die echten Besonderheiten und hat manöhmal einen ' geschliffenen, geschickten und schneidigen Taugenichts der Straße reich beschenkt, wenn sie ihn! eini neue ZUae und

ffertigketten abgelauscht und' abgelernt hatte. Das Publikum jauchzte dann vor Vergnügen, wenn Nellie Farren mit unbeschreiblichem Geschick und drolliger Dreistigkeit die neuen Nüancen in durchschlagendster Weise anzubringen wußte. Sie verstand aber mehr als Knabenstreiche und groteske Pas und war in ihrer Art eine ganz vortreffliche Künstlerin, die unter Umständen nicht nur die Lachmuskeln, sondern auch die Thränendrüsen der Zuschauer mit größter Sicherheit und unfehlbarer Wirkung zu bearbeiten wußte. Aber mit der Zeit, als sie schon lange nicht mehr jung war. wurde sie auf einer Kunstreise in Australien von einem schweren rheumatischen Anfalle heimgesucht, der ihre Theaterlaufbahn abschnitt, sie Jahre lang an's Kranken lager fesselte und schließlich in wirkliche Bedrängniß brachte. Denn Nellie Farren hatte zwar große Summen durch ihr Spiel geerntet, aber auch beträchtliche Summen verloren und stets mit vollen Händen gegeben. So kam schließlich der Tag, wo ihre Freunde eine große Benefizvorstellung rüsteten, und da machte Nellie Farren die Ent deckung, daß alle Welt vor und hinter den Coulissen ihr gut war. Alles, was mimt, singt, Musik macht, tanzt und sonst das Publikum im Theater unterhält, that sich zusammen, und gegen dreihundert der bekanntesten und berühmtesten Namen waren am Tage der großen Vorstellung im Drurn LancTheater vereinigt. Jeder wollte seine Person einsetzen, und wer nicht zu Worte kam. der oder die that Statistendienste aller Art. Es wurden Stückc aus allerlei Dramen gespielt, auch ein Fragment Hamlet ohne den DänenPrinzen. Es wurden Monologe gesprochen, Lieder gesungen und die Hanswursteleien einer ganzen Harlekinadc von Künstlern zum Besten gegeben. Ein sehr geschickter Bauchredner, der gewohnlich mit ein paar Figuren auf der Bühne erscheint, die er zum Reden bringt, verblüffte das Publikum ganz außerordentlich, indem er auf einmal seine Figuren lebendig machte. Ein Schauspieler und eine Schauspielerin hatten sich bemalen lassen und eine ganze Weile die Puppenrolle trefflich gespielt. Das Publikum machte die Benefiz Vorstellung herzlich mit. Hunderte von Menschen warteten die ganze Nacht vor dem Theater in langer Reihe, um Mittags einen Platz auf der Galerie oder dem Amphitheater zu erlangen, und .als der Morgen tagte, wurde vom Theaterunternehmer diesen Geduldigen Kaffee mit Butterbroden gespendet. Alle underen Plätze waren numerirt und kosteten riesiges Geld, die Sperrsitze wenigstens $25 für jeden Platz und die Logen von 40 bis 100 Guineen. DaS Gefammtergebniß ist eine Einnahme von 6000 bis 7000Guineen, und Nellie Farren, die schließlich auf der Bühne erschien, konnte vor Rührung kaum einige Worte stammeln. Man hatte ursprünglich denGedanken gehabt, der Künstlerin eine Leibrente zu kaufen, aber die Gebrüder Rothschild wollten auch ihren Antheil an dem guten W:rke haben. Sie garantiren Nellie Farren eine Jahresrente von 360 Guineen und lassen ih? auch die letztwilliae Verfügung üb:r das durch die Vorstellung erzielte Capital. Linkshändigst. t unh die Hypnosf.

Für die Behandlung der Linkshändigkeit hat die Hypnose einen neuen Weg gezeigt. Bei einem vierjährigen Mädchen in Wien, welches linkshändig war, machte der Arzt den Versuch, di. Linkshändigkeit durch eine hypnotisch: Suggestion zu unterdrücken. Die Hypnose war leicht bewerkstelligt; es wurde sodann die rechte Hand des Kindes gefaßt und man befahl ihm, von nun an nur mehr diese zu gebrauchen. Die Wirkung derSuggestion war eine überraschende, da das Mädchen von jeht an häufiger die rechte Hand zu gebrauchen begann und seit der nach wenigen Tagen vorgenommenen dritten Sitzung dauernd rechtshändig war und jetzt nach dritthalb Jahren noch geblieben ist. Ganz abgesehen, heißt eS in einem Referate der Wiener klinischen Wochenschrift von dem therapeutischen Erfolge, ist dieser Fall deshalb von besonderem Interesse, weil aus dem Effeste der Behandlung einer Linkshändigkeit durch Suggestion die Thatsache sichergestellt zu sein scheint, daß auch da, wo sich die Linkshändigkeit gleich im Kindesalter entwickelt hat. ursprünglich eine gleichwerthic;e Anlage beider Hirnhemisphären bestehen kann. Dieser Fall spricht aber nicht nur geg'.n das Ueöeraewicht der rechten Hirnhalfte als Ursache der Linkshändigkeit. sondern auch dafür, daß es jedenfalls der Erziehung möglich sein muß, gleich von Beginn an einer Linkshändlgkeit vorzubeugen. Ein Gemüthsmensch. Richter: Es hat sich herausgestellt, daß Ihre Schwiegermutter frisch und gesund ist; also hat sich Ihre Anschuldigung. Sie hätten sie ermordet, als falsch herausgestellt; wahrscheinlich haben Sie das nur in der Trunkenheit so hingeschwatzt.- Angeklagter: Leider ja, Herr Richter. eS war sozu. sagen nur ein schöner ?.n?i'a! Gluck Im Hause. Häuslicher Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltcrn die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder HalS und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eincErkaltung leicht zu nehmen, Dr.BuU'S5)ustcn Syrup jedcch kurirt sie rasch und sicher.' "Ich gebrauchte' Dr. Bullys 5ustcn Syrup Kr meinen acht Jahre alten Cchn. 'ör hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß . Dr. Bull's - Husten Syrup daö beste von allen roar Frau A. Gcib, L17 Dcmctt Str.,WcstHoboten, N. I.' Dr. VuU's Hustcn Syr, up kostet nur 25 Ccntö und er ist besser, und billiger als wie alle' die dnderen Mirturen welcher der5ändleranhrcist. auft nur Dr. Oull'ö Husten C;rr? tn c? i.2 fcnrr cirssin zts M

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XSom Jnlanöe. Edelsteine im Werthe von $1S0,000.000 sind während der letzten 25 Jahre in unser Land importirt worden. D l e Nachfrage nach gedörrtem Obst und Gemü''e hat in Folge des Klondike - Fielers solche Dimensionen angenommen, daß die l5onservenfabrikantcn in Portland, ihre Etablissements erweitern und die Zahl ihrer Arbeiter verdoppeln mußten. In Lisbon. Me.. baute sich ein Protz ein mit allem möglichen L::xus ausaestattetes Geflugelhaus. Unsinnige Verschwendung ließen sein Vermögen bald dahinebbcn und vor Kurzem war er genöthigt, seinen bisherigen Palast aufzugeben und in dem Geflllgelhause für sich und seine Fami- , lie eine Wohnung einzurichten. s In der Gegend von Orlando, Fla., bezahlt sich die Erdbeerencultur um diese Zeit. Der Farmer Kie Robinson brachte dort neulich 273 Quart Beeren auf den Markt und löste für dieselben $44. Im Durchschnitt pflückt der Mann dreimal in der Woche Beeren und jedesmal erntet er an 200 Quart. Das ist besser als Klondike. ZumAn st reichen von Schiffen werden in West Superior. Wis., in Zukunft Maschinen, die mit hneumatischer Kraft in Bewegung gesetzt werden, zur Verwendung gelangen. Ein Eimer Farbe wird in die Maschine, gethan und ein Arbeiter hantirt eine Art von Schlauch, aus welchem die Farbe strömt; die Maschine besorgt das Uebrige. Die streitendeKirche hat in einem Pastor zu Kokomo, Ind., einen würdigen Vertreter. Als bei dem Gottesmanne ein Collektor vorsprach, um eine alte Schuld einzutreiben, ergriff er einen Prügel und bearbeitete den ungestümen Mahner ganz fürchterlich. Der Mißhandelte ließ den streitbaren Herrn verhaften und letzterer bekannte stch des ihm zur Last gelegten Vergehens schuldig. JudenalsFarmersind in manchen Gegenden des Staates Maine in so großer Zahl zu finden, daß sie einen bemerkenswerthen Factor unter der Landbevölkerung bilden. Von ihren christlichen Nachbarn haben diese Juden freilich noch manches zu lernen. denn sie lassen sich Mlt Leichtigkeit iiber's Ohr hauen, wo ein Yankee oder Canadier nicht übertölpelt werden kann. So behaupten wenigstens die Landzeitungen m Maine. EinBrunnenaufSanibel Island, Fla., der bis dahin gutes Wasser gegeben, zeigte kürzlich eine merkwürdige Veränderung. Das zur Tränke geführte Vieh mochte das Wasser nicht mehr trinken und eine Unter - i suchung ergab, daß es stark schweselhaltlg geworden war. Seitdem dieses merkwürdige Phänomen zum ersten Male sich gezeigt hat, ist der Schwefelgehalt noch stärker geworden. VorKurzem heirathete in Monmouth, Jll., der siebenundachtzigjährige D. C. Copeland die dreißigjährige Frau Nora Johnson aus Peoria. Er überschrieb seiner neuen Frau sein ganzes Eigenthum im Werthe von mehreren tausend Dollars, und nun hat die jungeFrau ihren ältlichen Ehegatten schnöde imStich gelassen. Copelands Kinder wollen aber auf gerichtlichem Wege versuchen, einen Theil des Eigenthums zurllckzuerlangen. In der Nähe vonRoundMountain im nördlichen Alabama wurde der Neger John Callors an einem Baumast aufgeknüpft, weil er der Tochter eines weißen Farmers Namens Staut seit einigen Monaten zarte Aufmerksamkeiten erwiesen hatte. Als der Vater des Mädchens Kunde von dieser Liebelei erhielt, gerieth er in den höchsten Zorn, daß ein Neger sich um die Liebe seiner Tochter bewerbe. Schnell rief er einige weiße Nachbarn herbei, die mit ihm der gleichen Ansicht waren, daß des Negers Liebeswerben ein Kapitalverbrechen wäre. Bei dem darauf folgenden Lynchmorde war des Mädchens Vater der Anführer. Mit einem mächtigen Adler hatte Frau William Robison in Bedford County, Pa.. einen verzweifelten Kampf zu bestehen. Der Raubvogel war auf ihren Geflügelhof herabaestoßen und stand im Begriff, sich mit einer Gans in den Krallen zu erheben, als die Frau mit einem Stecken auf den gefiederten Räuber losging. Der Adler ließ nun seine Beute fahren und griff die Frau an. welche er mit dem Schnabel und den-Krallen furchtbar zurichtete. Nach einem verzweifelten Kampfe gelang es der blutüberströmten Frau endlich, dem Adler den Garaus zu machen. Der erlegte Naubvogel hatte eine Flügelspannweite von sieben Fuß. Californien's SüßweinProduction im letzten Jahre wird von dem Jnlandsteuer-Bureau wie folgt berechnet: Portwein 3.049.413 Gallonen. Sherry 2.002.002 Gallonen, Muskat 672.626 Gallonen, Angelica 748.334 Gallonen. Tokayer 11,776 Gallonen. Malaga 11.614 Gallonen, zusammen 6.496.263 Gallonen. Fast die ganze Süßwein - Production ist bereits verkauft. Der gesammte lentjährige Ertrag des Weinbaues im Staate Californien wird nach den jetzt vorlieaenden aenauen Berichten auf 35.100.000 Gallonen gesckäkt; biervon kommen aus herbe Weine etwa 25.000.000 Gallonen. So reichlich wie dtese Weinlese ist in Californien nocb keine aewesen. Viel Amüsement v e r u rsacht den Bewohnern von Durango, EoL, die Candidatur zweier Bürgen deutscher Abkunft, welche in derselben Ward sich um einen Aldermansitz bewerben. Der eine Candidat heißt Schröder und sein Gegner Damschröder. In der Hitze der politischen Debatten passirt es nicht selten, daß Damschröders Freunde den Namen des Letzteren mit dem seines Antagonisten verwechseln, allerdings mit etwas anderer Betonung: D a m-Schrö-der. was dann immer riesige Heiterkeit verursacht.

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ei. sind schmerihaft Werrenkttttgett und Kttetschllttgen Li gehen, kr wissen sicher nnd rasch durch den Gebrauch von ST. JAKOBS OEL.

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Vom Auslande. DerältesteGeistlicheier englischen Staatskirche. E. Allen, ist im Alter von 102 Jahren gestorben. Bis in's späte Alter konnte er sich noch in den Frieden von Amiens erinnern. Damals war er vier Jahre alt. Als die Nachricht von der Schlacht von Waterloo eintraf, rief ihm ein Farmer zu: Jt kriegt Ihr Jungens einen Feiertag. Vonaparte ist fortaelaufen und k?at sich im Walde verlieckt." Eine heitere S ch m ?. gel?.: schichte passirt: dieser Tage in de; österreichischen Z?llr:v!sionchaÄe cuj den Qi'rchcse zu Vcdenbach. (5 ine Tetschcncr Da?u: hatte in Dresden als Geburtstagsgeschenk für ihre Freundin ein schönes Album mit Musikwerk erstandcn.woLte nun aber, damit dasGeschenk nicht gar zu theuer käme, gern die ZoLgebühren ersparen. Sie h-'iZte daher das Album in ihre weite Mantille und gedachte so ungefährdet die NevisionZhall: zu passiren. Fast wäre es ihr auch gelungen unverzollt" in's Freie zu gelangen, wenn nicht gerade in dem kritischen Moment, in dem die Frage des Finanzers nach zollöaren" Gegenstände mit Nein" beantwortet worden war, aus dem Innern der Mantille die Töne des Frühlingsliedes Dcr Mai ist gekommen" erklungen wären, linier schallender Heiterkeit der anwesenden Passagiere mußte sich die auf so schnöde Art Ertappte nunmehr in's Zollhaus begeben, wo für Zcll und Strafe noch ein nettes Sümmchen berechnet wurdc.so daß das Geburtstagsgeschenk nun wahrhaft .kostbar" wurde. Barcelona, vonjeher die N'lvalin Madrids auf allen Gebieten, kann sich nunmebr, nach Einaemeindung verschiedener Vororte.rühmen. die drvollertste Stadt Spaniens zu sein. Die letzte Volkszählung ergibt für die Hauptstadt Kataloniens eine Einwohnerzahl von 520,000. Madrid dagegen hat blos507,000 Einwohner. Barcelona ist jetzt die drittbevölkertste Stadt der romanischen Länder und wird in genannter Hinsicht nur von Paris und Neapel überragt. Nach amtlichen Verichten sind in Valikesscr durch das Erdbeben völlig zerstört worden 1940 Häu ser, 14 Magazine, 2 öffentliche Bäder, 13 Medvessehs (theologische Unterrichtsanstalten) und 4 Schulen in der Stadt selbst, sowie 925 Häuser in 25 Dörfern der Umgegend. Halb zerstört sind 1769 Häuser, 4 Moscheen und 14 Hans (Wirthshäuser). Geringere Beschadigungen erlitten 46 Hauser, 2 Moscheen, 2 Medvessehs, 3 Bäder. 4 Schulen. Getodtet wurden 46 Personen. verwundet 62, außerdem sind 240 Stuck Bleh getodtet. Der Gesammtschaden des Bezirks, in dem die Erdstöße übrigens noch nicht aufgehört haben, wird auf ca. 4 Millionen Dollars geschätzt. Jedermann sagt so. CaöcaretS Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Tntdeckung deö Zeitalters, angenehm und erfrischend un Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Niere, Leber und Eingeweide, doS ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftie ber, anhaltende Verstopfung und Un. Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel von C. C. C. beute:) 10, 2ö, und 50 Cents, erkauft und LttUnz czxzztixt t:n c-n Op:tZ:k.

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Eisenbahn Tabelle

Lnkur.st und Abgang der verschiederen Ei'en bahnzüge im Union Depot, JndlQ7-.srcliS. Lsndslia. Abgang Postzug 7 00 Ad 20 Nm 40 Nm 20 $m 00 Nm 10 40 Tm 45 Nm 00?m 35 Nm 15 Zm 20 Nm Expreß ii Expreß 12 Acromodation 7 Expreß . 4 Expreß 8 Ankunft Expreß 5 Expreß 4 Accomodation 10 Expreß 2 Schnellzug 7 Accomadation 1 Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Divilirn. Wgang Expreß. 4 15 5 Expreß 35?' Expreß 1"35?m Limited Erpreß 11 15 ?m Erpreß 25 s m Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß t 11 30 Vm Limites Efprtf 8 45 Ad Expreß 310 Nm Erpreß 10 50Nm Ct. LcuiS Divistor. Adgäng Expreß 7 80 D Limited Expreß 11 45 Tm Expreß II SO Nm Expreß, täglich 3 50 Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 ?m Expreß . 10 öO Lm Limited Expreß b SO Nm Expreß 610 Vm Thicago und Cmcinnati Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Dm Accomodation tägli 7 O $ rn Accomo'oatio 10 50 ?m Postzug. 2 45 Nm Accomod. (nur Sonntags). Accomodation 6 30 Am Ankunft Nushville Aecomodatio. Postzug .. ....11 40 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 ?m Accomodation 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division wcstticy Abgang Accomodation 7 10 Lra Scb,ll.Post 11 45 Vm Lasaette Accomadation 5 5 Nm Schnellzug . ...12 3 ) Pm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lafayette Accomodation ... 10 0 Pm Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß : 7 25 33m Expreß 11 45 Nm Danville Aecomodatio 4 35 Nm Expreß 11 15 Lm Ankunft Expreß 3 3) Dm Danville Accomodation. . . . 10 30 Vm Expreß 2 4i Nm Expreß 16 Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 2 ) S5m Accomodati Expreß ; 8 25Nm Ankunft Expreß 11 85 Lm Accomodation.... Expreß 9 00 Nm Lake Erie nd WeSern. Äb gang Erpreß 7 00 5m Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nm Cchnell-Exvreß Ankunft Tchnell'Expreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 4'J Nm Expreß oONm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Divistcn. . Abgang Expreß S 00 Nm ColumbuS Accomodation.. . 8 30 ?m Expreß .. 5 50Vm Richmond Accomodation... 1 SO Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation S 00 Vm Schnellzug SOOVm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm . Expreß 6 50Nrn Expreß 10 15 Nm Chicago Division vi Kokomo. Abgang Expreß Expreß Ankunft Expreß..., Expreß ....1185 V ....12 35 Sta .... 3 3, Vm .... 3 20 LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm LouiSvill Accomodation... L 10 Vm Schnellzug 3 25 Not Accomodation 4 0) Nm Ankunft ccomodstio 10 15 Vm Schnellzug 11 33 33nt Accomodation 6 50 Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Dayton.

Abgang Mail 8 05 Vm Abgang Erpreß :. s 45 Vm Cincinnati Accomodotis . . 10 45 Vm Expreß 7t0 Ab Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45 Nm A Äunft Accomodation 11 4) Vm Expreß 1i45Vm Expreß 7 60Nm Expreß 10 35 Vm Erpreß 6 5" Vor AnkunftMail 6 6'jttm

Indianapolis und BinenneS. ASgana Expreß 815 Vm AincenneS 51rfin?n.t,fi A. nrt Vhn Ankunft Vincennes Aceomodai nlO 40 Vm xpB 4 53 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Erpreß 6 85Vm Expreß 11 15 Vm Erpreß 4 50 Sta Ankunft Expreß Bm Expreß 3 10 Nm Expreß L45Nm Indianapolis, Decsrur und WeSe. Abgang Expreß 815 Vm Accomodation 3 45 Sta Echnell.Erpreß 11 10 Sta Lnkunft Schnell.Expttß 3 35 Sta ceomovatton 10 40 Bm Expreß 4 40 V Chicago, Indianapolis und Louisville. Mono Route. Lbgans-Expreß 12 5 Vm Aver 3 35 Km Mnl 7(X'Vm Erör ft lvia SX 5 ii m Km Ankunft Exp eß 33' ?m 2wau 7 55 9ta Expnß (via J DK W) .... 240?ta Vtcnon Flyer 4 37 91 The Trrentieth Century, ine auSseieiSnete Wochenschrift, deiche ortschrittlich aesinten Lesern sehr zu emvfeh en ist. In der Tendenz war so,ialifti'S. erden doch anrere orisrittlich Teorin darin unvarteiisch svrrcden. Nan bestelle dire'.t bn der ttrril)olc1 pndllsklnfs Co 19 Crx V.zx. r.:3