Indiana Tribüne, Volume 21, Number 200, Indianapolis, Marion County, 8 April 1898 — Page 3

I

MtM.MM;.i;MMi4((((,M,4M;((lMuMMMMMMajM4MtMi

1 Z) LAX I R ! LJ BON-BONS jA jMMMMtz! I I I is NlS NALLEM ! f die. Schachtel 'IbJs: Apotheken I - J wtt ititMMwmmM - '

Dr. I. Gtthler,Der Nitt ums Glück.

120 Qst Piei5rty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Ubr Perm. ; 2 tii 8 . lzr Nachm.; 8 M2 9 Uhr LbmdS. Telephon 1'146. 3T!8un&f : PTtnao trni croJtttanf. 0. C. EVEttTI, Deutscher Zahn Arzt. No. 8i Nord Pennshlösnia Str. Ma8 wird auf Bur.tö anaerranb!. WALTER FRAXZ, Zahn2lrzt, z.o. 90 Ost Kartet Swtzs. Cofsin Vlcck. Zlmmn 43. Of,Studen: 0bi, 1? Vm.. lBUSttrn., 7bU9 dnd. Sonntaz ron 1U Uhr rn. bi 2 Uhr Rm Coke. Coke. 3fn ?i(um?cn u. 3?r Meiner. UlJtU TSnnen Si b?om,n in fctt Osfic, d Iri(Pr) No. 53 2üb Pennsylvania Str. M. &lüvh$t Deutscher nmimtder. 417 Oil 3rät:f Str. Eckc (fast. Up StoJrs. Herr cictl Jnasir-r. 7 Sa TIIiMms-j mm 53-. ctui Adolph IF3ey, TOM lrrtfl-Uni A Ri.nM.l Xotary PuWic,Trauslator, Correpoiident etc. No. 19Ö Eltzabeth Stret. Take tt'aV St. Csr. RlPANS TASULES Are inten Jcd sor childrcn, ladies and all who prescr a medidne disguised as consectioncry. 1 hey 'may now be had (put cp in Tin Boxcs, seventy-twö ;n a box). price, twenty-sive cents or sive boxes sor onedollar Any druggistvirw if you insist, and they may alyv obtained by remittlng the prjce TheRipans Cheipjcal, ujniDanvw Naio NtV ' 5PRUCE w y t vVM CO YEARS VT" ?y cÄrtnltMWU TRADE MARKS T Dfsicns 5? Copyrights Ac. . Aiyeea iendlnflt t iieteta and descriptlon may ealakir aseartaln onr ptnion sre whether aa , bTnt(on tu probublr patentabI. CommunictlonstrttlrconfldentIal. Ilmndbook on Patent antsree. Oldest aeancy sor aecurin patenu. PaUnU taea throueh Mnnn & C. rlT ttcial notie, withoat ghrga. In tb Scientific Jfmcricaii. A handjomely lllustrated weeltlr. Iret i Braoab oa. C$ F PU Waabington, D. . Send yrar nne for SoorenTr of the Wor.ka c Cuceoe Fleld, FIELDFLOWERS CtceuscncTlcUmcnymcr.iScuvcnlr The most bMtifnl Art Productton of the sen twry. "A mall Bauch of tb uost fmtrast s bl otns f atbered from tbe braad aerrs as Eppoe Fleld'i rinaofLoTi." Contains a sclcction of the tuos'. bsautiful of theporas of Euprene Held. Handsotnehr iüustrated by thirty-five of the wortd's irreatcst artists as their contributlon to the Monament Fund. Bat for tbe ooble coatributlooi of tbt (rcatartlit tblibookcoold not bare bcca maousac,rd lor 97.00. For aale at boolc storea. or aent repani on reeeipt osfi.io. The love offeringto 1e Child's Poet Laureate, published by the ComMittee to create a fund to build tbe Monument -d tocare for tbe family of be beloved poeU EojCDt Ki Monumeat Souvenir Fand. Vf ItxMi Cacia, l' - . - v " - - .- ' AW-fo fs- -v-. w w i Webster's lütestional I Bict:ionary 5 ; ri rnlusM Mtha f TomeSchoot. a ndOfflca S - ,thorÖKC revLTlca cf th L'nabrldzad, ö tV. parposs cf hicH ha Uca aot display aor t.i proTiaioaot EiiUnalior Doasuu anu snuwy aircrtisenieat, but tho du, jiulicious. achoUrly, tkarough pnectcg of a worlt which ia all tbe tagea of ita arenrth ha obtained in aa equal d-jree the f.; Tor and odaca of ckolai and of the eacral public. Taa Ose Great Standard Autbority. So WT-ite Hob. D. J. Bmt iuMUe U 8. bopmrao Court. CET THE BEST. YfEBSTElTS LVTECmU fSfSen! f or Kpimen pairnto DICTIOXr G. 1 C. KERRIAM C3., Publishers, cnujiurutLtf, iun. tP'Ml.imMrn fcfin m(1 07 jonn , roj.N.Vüt urk sjr Krm4ir jtl ffulty BfC Di.&r WUlA, DUI H. C.

SS

r

getthem

x

ysoe trJ

t0Ä

Vl" I

A. 1 V1JVJLT I

fHW2

.ww

iUIÜ I

- -n ' n" - "

M

I I V

i

alation OI any tcieniinc loumai. ierui, tt : four inontha, L Sold byall nawidealera. L1UIIII & Co.361Broa New York

l- i 4 -Itf.rU y..mqmiy n'W twraa mm 1 !"5Tf J a itay If lh aiart, tbd aivil yr a t

Z?""" k

V LJ il""- .' I any f mar-a. yo tan MmmN at hu(.a. i -l v i u( all yoüf thiif Spar moaienta enh 1 J tl,. work. All U Orr.t J.y hl- , D. ' A ary worker. irt yo, fbraiihli TV ) TerythlT. KA8ILT, PEkUILT tearnf k PAKTIs I.LA.K--4 ltC. AddraoMmf .1 A IIUKJ -WW, a-Vttaa, CUJ

Von Wilhelm Meher.Jörster.

(Fortsetzung.) Nein." Er schüttelte den Kopf. Ich bin ihm bereits zu mehr vrpflichtet. als ich auf Jahre hinaus gutmachcn kann." Und dann richtete er sich auf. l?in leiser Nest von Männlichkeit rüttelte ihn empor: Sie haben mich falsch verstanden. Fräulein Käthchen. Ich wollte nichts von Ihnen erbitten, ich wollte nur er nahm ihre Hände, sagen, daß daß es mir sehr weh thut, von Ihnen fort zu müssen. Sie :varen immer sehr lieb zu mir. die einZlge." Gluthroth färbte sich ihr Gesicht, ihre Hand blieb in der seinigen, aber ihre Augen wandten sich in mädchenhafter Scheu zur Seite und schauten über die Wiesen. Ein einziges Wort Zetzt von ihm, und sie wäre ihm in die Arme geeilt, sie hätte ihm gesagt, wie sie immer ihn geliebt, und wie sie jetzt die Sorgen ihm verscheuchen wolle. Als er vor Jahren zum ersten Male in das Haus ihres Vaters gekommen, war der junge Prinz von Reichenberg freilich ein anderer Mann gewesen als heute. Ein Zug von Ritterlichkeit lag über seinem Wesen, das Gesicht war noch nicht verwüstet, und in seinen Augen blitzte die Jugend. Den Prinzen von damals hatte das kleine, halberwachsene Mädchen in das unberührte Herz geschlossen, und der Enthusiasmus der ersten und einzigen Liebe hatte nicht sehen wollen oder können, wie das Bild des Mannes sich langsam anderte. und wie Schatten darüber hinzogen. Und war ihr doch bisweilen dieser Wechsel zum Bewußtsein gekommen, so verstärkte das weibliche Mitleid die Liebe, die immer wartete und harrte, hoffnungslos, und vielleicht gerade deshalb von unbezwingbarer Gewalt. Der Prinz sagte das Wort, das ihr Herz zitternd und bebend erwartet:, nicht. Immer noch das Auge scheu zur Seite gewendet, sah sie nicht, wie er einen Moment aufwallen wollte, wie er sich dann bezwäng und. die Lide: müde senkend, sich über die Stirn fuhr. Ganz verändert klang seine Stimme, als er jetzt von neuem das Wort nahm; fast gleichgültig, wie dic jemandes, der sich von einer sentimentalen Reauna hinreißen ließ unr das nun möglichst rasch verwischen möchte: Sie dürfen die Sache nicht allzu sehr tragisch nehmen. Fräulein Kätheben. Man geht in die Verbannung, und vielleicht kommt einmal der Tag. da man zurückkehren darf. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wenn ich von Berlin und Deutschland fortgehe, fo bedaure ich das nur um weniger Mensehen willen. Aber zu denen gehören Sie und Ihr Vater." Sie hatte ihre Besinnung wieder gefunden und qing jetzt schweigend an seiner Seite. Da that ihm das Mädchen leid, und er nahm nie fähig, einen Gedanken oder einen Entschluß scharf durchzuführen ihre Hand im Gehen leise in die seine und schritt nun neben ihr durch den Kiefernwald. Allenthalben sah man die Spuren der kleinen runden Hufe von Rennpferden die langsam marschierend sich in die Nadeln des Bodens eingedrückt hati ten. rjlaU am Waldrande, wo die Rennbahn sich hinzog, galoppirten bisloeilen Pferde vorbei, deren Hufe dumpf trommelnd auf den Rasen schlugen, ganz tn der fferne hört: ian das schrille Pfeifen einer Lokomoiivc. . ! Nur noch einmal kamen sie flüchtig auf ihr Gespräch zurück: Also es lst gewiß, daß Sie Deutichland verlassend Schon bald?" ' Ich weiß es nicht. Es giebt Menschen, die noch bis zum letzten Moment hoffen, zu denen gehöre ich." Er lachte kurz auf: Die immer Lust ha ben. an Wunder zu glauben. Das Le ben ist ein Jahrmarkt, wie Thackeray sagt." Sie gingen bis Dahlwitz. bogen dann rechts ab und trennten sich in der Nähe des Bahnhofs. Wieder preßte er ihre Hand, von seinem lächerlichen, im männlichen und unfeinen Mitleid gc fangen genommen, als hätte er ihr et was abzubitten, und als sollte dieser Händedruck sagen: Ich weiß, daß du mich lieb hast, aber wir können nun einmal nicht zusammen kommen, trotzdem es mir miserabel geht, darf ich nicht zu dir hinabsteigen. Du bist ein liebes, gute5 Ding, aber nicht wahr, es geht doch nicht." Sie verstand das nicht. Thränen standen ihr im Auge, und als sie allem durch den Park schritt, sucht: sie eine stille Laube und weinte bitizrlich. Z w ö l f t e s K a p i t e l. Auf der Rennbahn ging eS währcnddessen immer noch auf's lebhastesie zu. Beobachtend und ihre Ansichten austauschend standen gruppenweise die Sportsmen vor den Tribllnen, ganz vorn in einem Kreise von Herren der Oberstallmeister, der die Pferde des königlichen Rennstalls vorbeigaloppieren ließ. Neben ihm stand Brandes, neben diesem, in weißen Ga

mäschen. der allbekannte Herausgebet und Chefredakteur des Sporn". Wohl fünfzig Schritte von ihnen entfernt hatte C. W. Kalm an der Barriere Posto gefaßt. Er schielte beständig nach Brandes und den großen Herren, und während er so allein dastand, von niemand beachtet, überkam ihn das Gefühl eines großen Mitleids mit sich selbst. Wie bist du in derWelt einsam und verlassen.. Du hast kein Weib, keine Kinder, ' niemand kümmert sich um dich." Dann wechselte diese weiche Empfindung unvermittelt mit einem außerordentlichen Zorne: Weshalb kommt dieser Baron nicht wieder? Wie kann mich dieser Mensch hier allein lassen unter lauter Fremden! Man macht sich hier ja förmlich lächerlich!" Am liebsten hätte er sich heimlich fortgedrückt, nur dachte er, würde sein Gehen erst recht Aufsehen machen. So stand er geärgert und verbissen, sah aelanawcilt auf die vorbeikommenden

Pferde, deren Manier zu galoppieren ihm ganz gleichgültig war, und verwünschte den Mai, die Lerchen, die Pferde, die Menschen und vor allen Brandes. Da- erhob sich ringsumher wieder ein Rufen, alle drängten vor an die Barrieren, und selbst der Oberstallmeister verlor etwas seine stoische Ruhe. In weitausgreifenden Galopp-' sprüngen zog ein prachtvoller Rappe vorbei, zwanzig Längen hinter ihm die Begleitpserde. die vergebens sich, mühten. in seinem Fahrwasser zu bleiben. Die Herren erhoben ihre Krimste cher, um dem Pferde nachzuschauen, dann gestikulierten sie lebhaft und waren in firttttcher Erregurg. Lächerlich-, dachte C. W.; hier wird gethan, als ob solch ein Mistvieh von Pferd Wunder was bedeutet. Diese ganzen Klepper und Schinder können mir gestohlen werden.Er wippte gelangweilt auf seinem rechten Fuße, lehnte weit über die Bar. riere, betrachtete einen Käfer, der im Grase kroch, und wollte gerade über die Bahn fpucken, als ihm jemand leicht auf den Arm schlug. Ich gratuliere. Herr Kalm." ! Er sah auf und erschrak: der Oberstallmeister stand vor ihm, und hinter diesem der Rittmeister von Carlotta, der Baron von Goltern und andere Herren. Jraendwo war C. W. dem großen Oberstallmeister einmal flüchtig vorgestellt, .so flüchtig, daß er nie recht wußte, ob er den Grafen grüßen sollte oder nicht. Er war so verdutzt, er wußte so absolut nicht, was der Graf wollte, daß er keine Antwort fand und mit offenem Munde die Herren anstarrte. Ja. haben Sie denn das Pferd nicht gesehen?" sagte der Oberstallmeier. an dem iekt die Reihe war, sich zu wundern, ich denke, Sie können mehr als zufrieden sein." Pferd? Welches Pserv?Da ging ein Lächeln über die Ge sichter der Umstehenden, dann ein lau tes, mun:eres Lachen. Er hat ihn gar nicht erkannt! Er hat das gar nicht gesehen!" Auch 'der Oberstallmeister mußte la cheln. Das Pferd, das da eben vorbei kam. der Rappe, das war Ihr Pferd. Das war Lucifer". Sie sind zu beneiden. Herr Kalm. das ist ein Pferd erster Klksse. Ich gratuliere ev, " Vlucy die andern zogen lhn ins Gesprach und drückten ihm ihre Bewunderung aus. Der Rittmeister von Carlotta war von dem Rappen geradezu entzückt: Es giebt überhaupt nur zwei Pferde in Deutschland, das ist. Brandes Coriolan" und dieser Lucifer". Und ich sage Ihnen, meine Herren, dieser Rappe schlägt dm Fuchs. Warten wir das Derby ab. Der Rappe schlägt den Fuchs." Man ging über die Rennbahn fort nach der Mitte der Wiesen, und C. W. spazierte in der vornehmen kleinen Ge sellschaft. Zuerst war er wie im Traum, dann fand er aber bald seine sichere Dreistigkeit und ging und redete, als ob er zeitlebens zu diesen Herren gehört habe. Jetzt blüht mein Weizen," dachte er, jetzt bin ich über den Berg, dieses liebe Pferd ist ein Juwel." Man fand den Rappen an der Dahlwitzer Ecke, wo der Baron von Rosse, der Trainer und zwei Stallburschen um ihn bemüht waren. Er wurde gewaschen, gerieben, in Decken verpackt und stand bei allen diesen Prozeduren wie ein Lamm. C. W. wollte die schreckliche Scharte auswetzen und wenigstens jetzt dokumentieren, daß er sein eigenes Pferd kenne. Mit einem Muthe, den er sonst Pferden gegenüber nie an den Tag leg te, ging er heran, aber sofort wurde das Thier unruhig, wandte den Kopf und bewegte die Hinterhand in sehr verdächtiger Weise. Und Mr. George, der Trainer, unhöflich' wie Zimmer, zugleich - aber auch in wahrer Angst, schrie ihm erregt zu : Fort da! Fort da hinten! .Zum Kuckuck, kommen Sie doch nicht an daZ Pferd!" Wieder lachten alle, auch E. W. Aber schwach, mit' einem entsetzlichen Lachen, das diesem Mr. George daö Schlimmste prophezeite. Der Held der Situation war d:r alte Baron von Rosse. Man gratulierte auch ihm,' und der Graf sagte mit einer Anerkennung, wie der berühmte Fachmann sie selten spendete: Mit dem Pferde haben Sie, lieber Baron, und Mr. George, ein Meisterstück zuwegen gebracht. An dem Pferde, werden Sie Ihre Freude haben." Er grüßte den Baron und Herrn Kalm und ging mit seinen Herren weiter. Indessen C. W. war zäh wie imvier. Eine solche Gelegenheit kommt nie wieder", dachte er, hier heißt es, sich daran halten Und unbekümmert ging, er mU den

Herren wetten plauderte Über alle Dinge, erzählte gelegentlich, daß er dreizehn Millionen in der Bank von England habe, und äußerte die Absicht, alles dieses Geld unter die Leute zu bringen. Soll ich das Geld mit in's Grab nehmen?" sagte er. o nein! Deutschland ist meine Heimath, und man soll hier was von mir haben." Natürlich gefiel diese Absicht allen. Ein Mann der dreizehn Millionen durchbringen will, ist eine angenehme Persönlichkeit, die auch reiche und große Herren nicht gern links liegen lassen. Man weiß nie, ob man solche rare Menschen nicht einmal gebrauchen kann. Dieser Herr Kalm sieht miserabel aus," dachte der Rittmeister, wie ein richtiger Kujon. Aber wahrhaftig, man

darf dte Leute nicht immer nach ihrem Aussehen taxieren." Als sich die beiden schließlich trennten, war zum nächsten Tage ein gemeinsames Souper bei Uhl verabredet. C. W. äußerte noch ganz zum Schluß, er beabsichtige, einige größere Summen milden Stiftungen zukammen zu lassen, und da Herr von Carlotta zwei Tanten hatte, die Vorsitzende milder Vereine waren und noch nie durch den Rittmeistu praktisch unterstützt waren, kam er förmlich in Be geisterung: Ich werde Sie meinen Tanten vorstellen, lieber Herr' Kalm, zwei Gräfinnen von Ranchow - Carnin, die werden sich riesig freuen,' faktisch. Man sollte sich selbst um solche milde und wohlthätige Einrichtungen küm mern, übersehen Sie, lieber Freund, man hat nicht die Zeit. Und hat man die Zeit, dann denkt man nicht daran. Man lebt dahin wie ein Wilder. Aber die beiden werden sich riesig freuen." Laß ihnen die Freude", dachte C. W. Freude kostet nichts und ist jedem Menschen von Nutzen." Und so trennten sie sich, beide über die neue Bekanntschaft erfreut, beide mit dem Gedanken beschäftigt, wie sich daraus Kapital schlagen lasse. Konrad kam auf dem irischen Hunter, den Brandes ihm im Frühjahr geschenkt hatte, später als die andern auf die Rennbahn geritten. Während er durch die Koppeln trabte, um den Weg abzukürzen, sah er Käthchen und den Prinzen zusammengehen. Das war schließlich nichts Auffallendes, aber auch der unbefangene Beobachter mußte den beiden ansehen, daß sie anders nebeneinander schritten als junge Menschen, die nur der gesellschaftliche Verkebr zusammenbringt. Jedesmal, wenn er den Prinzen neben Käthchen lab, oing ein sckneidender Schmerz durch sein Innerstes. Je ferner ihm entrückte, je heißer und 'eiden. schaftlicher wuchs die zurückgewiesene Liebe, und mit dieser Liebe verband sich ein Ingrimm gegen den Prinzen, der ihm diesem gegenüber fast die Besinnung und gemessene Zurückhaltung raubte. Dieser Mensch spielt mit Käthchen! Er meint und kann es mit ihr nicht ehrlich meinen! Und selbst wenn er das thäte, welches Recht hat dieser halb verbrauchte Mann auf das junge, blühende Mädchen?! Konrad hatte in einsamen Stunden die unmöglichsten Pläne und Ideen: er wollte den Prinzen zur Rede stellen, er wollte Brandes die Augen öffnen und ihn warnen, er wollte mit Käthchen sprechen und ihr schildern, wie sie sehenden Auges in ihr Verderben aebe. iftortsevung folgt.) Drei Lilien. Eine deutschchinesische Novelle, von Gustav Löffel. Die Königin des Tages steigt von ihrem Throne. Siehe, schon schleifet ihr langwallendes Purpurgewand über Höhen und Thäler von Schantung! Blumen sind darin eingewirkt? Lilien und Chrysanthemum. Wohin schreitest Du. Weib, mit dem flammenden Herzen? Und sie steigt weiter hinab und schweigt. Ihre goldene Haarfluth, durchwirkt von dem köstlichsten Strahlendiadem, verschwindet hinter dem Scheitel der Berge. ES wird Nacht. Leise folgt auf ihren Spuren der Mond, sich berauschend an dem Glänze ihrer Schönheit. Warum folgt mir der bleiche Fremde, wenn ich seine Königin nicht bin? Warum kommt er, mein Brautgemach mit der Fackel des KriegeS zu erhellen? Liebe wohnt nicht im gepanzerten Busen. Gürte Dein Schwert ab und poche leise an meine Thür! Das Lied der Nachtigall klingt nicht so süß wie Deine Stimme, wenn sie um Liebe wirbt. Komm!" Die Geisha Lili war es, welche oben im 'Theehaus des alten Changtseng diese Worte mit schmelzender Stimme sang. Ihre Lilienfinger tasteten sich leise, wie suchend, über die Saiten der Mandoline. Wie ein Seufzer verklang daö mehrmals wiederholte: Komm!" Als die Sängerin geendet, brach unter den anwesenden Fremden ein Beifallssturm loö. Nur einer saß da stumm und starr, ein junger deutscher Lieutenant zur See. Seine Augen hingen wie gebannt an der schonen Erscheinung. Und als die Geisha nun mit anmuthigem Lacheln ihren Sängerlohn einsammelte, warf er ihr drei Lilien, die ihm gerade zur. Hand lagen, auf den Teller. Ihre Augen begegneten sich. Sie lächelte und nickte. Und dann rauschte sie vorüber in einer Wolke von Duft, um gleich i daraus im Hause zu verschwinden. Ferdinand ! Ferdinand! Ob er wohl hört!" rief lachend ein älterer Kamerad .des Marinelieutenants. Und als dieser aufblickte, fügte er scheltend hinzu: Na, weiß Du, wenn alle so empfänden, wie Du, dann würden jene die ' Eroberer und wir die Gefangenen sein." I O, ist sie nicht göttlich schon?" rief Graf Ferdinand von Waldungen entzückt auö. Bist Du blind, Freund, daß Du die Sonne nicht siehst?" j .Nein, ich sehe nur. daß sie untergeqzt.zi und daß eZ Hit ist. hinter die

JZ.X.

lÄrenzplätzlZ zurückzahlen. Am Tage ist es hier oben auf dem Tivoli von Kiaotschau, wie ich es nennen möchte, ja ganz gemüthlich. AberNachts? Sh' nur diese gelben Kerle, wie sie mit ihren Schlitzaugen jede unserer Bewegungen bewachen! Sie möchten uns wohl gern noch länger verweilen sehen, um uns dann im Dunkeln auf dem Heimweg aufzulauern und uns einen auf chinesischem Stein geschliffenen Kris ins Herz zu stoßen." Du siehst Gespenster!" lachte der zunge Graf. Diese Leute sehnen sich nur darnach, unter unsere Flagge zu kommen. Nur emen Augenblick!" j Er schritt rasch hinweg, dem Hause 31'. 1 Verblendeter!" murmelte Baron Selben. . Die letzten Worte ihres Liedes hatten emen Sinn, der um so eindeutiger war, als die Geisha, während sie sie sang, den deutschen Marinelieutenant angesehen hatte. Als Graf Ferdinand bei ihr eintrat, saß sie auf einem Tabouret und überzählte die kleine Münze, welche sie eingesammelt hatte. Die drei Lilien hatte sie sich ins Haar geflochten,' ein weiterer Beweis, daß die persönliche Anspielung in ihrem Liede dem Grafen gegolten.. Dieser stand einen Augenblick vorder listig lächelnden Li-li. in seliges Schauen versunken. Dann sagte er leise: Ich liebe Dich ich liebe Dich! Und wenn Deine Worte von vorhin mir gegolten, dann nenne mir,-Ort und Stunde, geheim genug, um Dir alles fagen zu können, was ich vD)u hier, wo an den Wänden Späherohren liegen, nicht sagen darf. Theuersie. schönste Li-li, wann darf ich beseligt Dir zu Füßen sinken und Dir die kleinen Hände küssen?" .Dein freund wird unaeduldig". sagte Li-li hinausspähend. Wenn Du een Muth hast, dessen Du Dich rühmst, dann komm in der Stunde zwischen 12 und 1 Uhr Nachts an das laubenartige Theehäuschen unten am Fuß des Werges. Da wird Li-li Dir ihr Ohr leihen. Nur bring' Deine Waffe nicht mit. Ihr Klirren und Rasseln könnte einen schlaflosen Chinesen vom Lager scheuchen und zu den anderen eilen lassen. Dein Schicksal als Spion kennst Du. Ich möchte Dich nicht todt, sondern lächelnd zu meinen Füßen sehen." Und dabei lächelte sie selbst so verführerisch, daß der junge Mann am liebsten gleich zu ihr hinabgestürzt wäre, um ihre zierliche Gestalt mit seinen Armen zu umfangen. Ich komme unbewaffnet", sagte er mit von Leidenschaft erstickter Stimme. Leb' wohl, mein süßes Kind!" Noch einmal umschloß er die blumengeschmückte Geisha mit einem liebetrunkenen Blick. Dann ging er rasch hinaus. Für den vorwurfsvollen Blick seines älteren Freundes hatte er nur ein versöhnliches Lächeln. Sein Herz war zu voll von Glück. In schlafloser Unruhe verbrachte Graf Ferdinand die Stunden bis 11 Uhr Nachts. Dann verließ er heimlich und leise sein Lager. Dem Posten ging er aus dem Wege. Sein Officiersmantel denn weiter fahen jene nichts von ihm genügte, um ihm überall freien Durchgang zu verschaffen. Nun war er draußen in der schwelgenden, dunklen Nacht, und rasch schritt er nach dem Kiaotschau beHerrschenken Hügel, von welchem daö Thcehaus des alten Chang - tseng emporragte. ' Wie er jenes Häuschen so tief im Schatten seines Daches stehen sah und eine Todtenstille um ihn her war. mandelte ihn zum ersten Male ein Gefühl von Mißbehagen an. Wenn nun jenes Mädchen im Bunde mit seinen Feinden stand? O pfui! Srin ehrlicher deutscher Sinn empörte sich gcqen einen solchen Verdacht. Dennoch ging er jetzt langsamer, und kurz vor dem dunklen, kleinen Theehaus blieb er stehen, als erwartete er von dort ein Zeichen. Ein solches wurde gegeben. Ein weißes Tuch flatterte auf einen Augenblick in der dunklen Thüröffnung, winkend und grüßend. Dann verschwand es wieder. Er eilte nach dem offenen Hause. Li-li!" Mit diesem leisen Freudenruf auf den Lippen trat er tastend, mit ausgebreiteten Armen über die Schwelle. Ein Faustschlaa, von hinten gegen seinen Kopf geführt, streckte ihn bewußtlos zu Boden. Als Graf Ferdinand aus seiner Betäubung erwachte, sah er sich in einer matt erleuchteten Halle, deren übrige Gestaltung vermuthen ließ, daß eS ein ruinenbafter Tempelbau war. Um ihn her hockte eineMenge bewaffneter Chinesen, deren Schlitzaugen drohend auf ihn blickten. . Der Gefangene, dem das Bewußtsein des Geschehenen eben erst dämmerte, richtete sich starr empor, trotzdem ihm die Hände auf dem Rücken zusammengebunden waren. Doch bald sollte er zur Erkenntniß seiner gefährlichen Lage kommen. Ein Dolmetsch war zur Stelle, und so lernte er verstehen und begreifen, daß eS sich für ihn hier um Leben und Sterben handelte. Denn was der Sprecher der Gesellschaft ihm hier auseinandersetzte, war nichts anderes, als ein Todesurtheil. Man befragte ihn über die Kriegsstarke der angekommenen und der noch erwarteten deutschen Truppen, über die Operationspjäne, besonders in Bezug auf das den Forts zunächst gelegene Kiaotschau u. s. w. und es machte ganz den Eindruck, als wenn ein von deutschen Jnstructeuren gebildeter Militar die Fragen that und als ob man plane, auf Grund der erwarteten Informationen einen nächtlichen Angriff zur See und zu Lande ins Werk zu sei. . ..... - Des jungen Ofsicters beständige Antwort lautete: Ihr werdet mich zum Tode bereit finden." Wir lassm Dir eine Stunde Oedkitit!" ......

I 5)ierauf verließen sämmtliche Anwesenden den Raum, die wenigen, bunten Papierlaternen mit sich nehmend. Wahrlich, zum Nachdenken hatte der Gefangene nun Zeit in dieser Finsterniß und großen Stille, in welcher das

Rauschen des nahen Stromes deutlich vernehmbar war. Er ging also einem qualvollen Tode entgegen. Und warum? Um eines schonen Weibes willen, das ihn mit ihrer süßen Larve behext , hatte und deren Blicke edenso falsch wa- ! ren wie das Roth ihrer Wangen. O. daß er sich hätte sagen dürfen, er sei auf einem gefährlichen Streifzuge begriffen gewesen und stürbe im Dienste! Aber so . Und wenn man nun sah. daß er seine Waffen zurückgelassen und keine Spur von ihm fand, mußte man nicht glauben, er halte sich verborgen und diene den Feinden um eines Weibes willen? Und dieses Weib eine Geisha! Scham und Zorn trieben ihm das Blut zu Kopf. Baron Selben würde nicht schweigen. Dann kam Alles zu Tage, nur nicht, was er in dieser Stunde gelitten. Der Gefangene zerrte an seinen Fesseln, die er vergebens zu lösen suchte. Mit einem dumpfen Aufstöhnen sank er zur Seite, ein Opfer seeliscker und vkuüsazer Schmerzen, von denen ihn nur der Tod bcfnien konnte. Li-li war, nachdem der Graf sie heute Abend verlassen hatte, unter die Veranda getreten und hatte ihm nachgeblickt, fo lange sie ihn fehen konnte. Ja. sie liebte diese schönen, jungen Ofsicier wahr und innig von dem Augenblicke an, wo er zum ersten Male hier heraufgekommen war. Mit der gleichen Ungeduld wie er, hatte sie der verabredeten Nachtstunde entgegen gesehen. Als sie dann heimlich ihre Kammer verlassen wollte, fand sie dieselbe von außen verschlossen. Sie erkannte sofort, daß hier Verrath im Spiele war, daß man sie belauscht hatte. Unbewußt hatte sie den Geliebten ins Verderben gelockt, und statt ihrer empfingen ihn nun da unten die Mörder; denn ohne Zweifel waren es solche, welche sich zur Vernichtung der fremden Eroberer verschworen hatten. Von furchtbarer Angst erfaßt,- bemühte sie sich auf jede Weise, aus ihrem zeitweiligen Kerker zu entweichen. Lärm durfte sie nicht machen. Eine geraume Zeit verging, ehe sie auf den Gedanken verfiel aus Decken und Kleidern, die sie zerschnitt, einen Strick zu drehen und an diesem sich aus dem Fenster hinabzulassen. Er reichte nicht ganz. Nicht im Stande, wieder nach oben zu klettern, um den Strick zu verlängern, mußte sie abspringen. Es gab ihr eine arge Erschütterung, und dann fand sie. daß sie sich den linken Fuß etwas verstaucht hatte. Dennoch eilte sie fort, froh, ihrem Kerker entronnen zu sein. Im Begriff, von dem Hügel hinabzusteigen, bemerkte sie mit scharfem Späherblick, daß unten verdächtige Gestalten um das einsam gelegene kleine Theehaus herum sich bewegten. Sie kam zu spät! Ein erstickter Schrei und ein dumpfes Poltern tönte aus der Tiefe herauf. Halb ohnmächtig vor Schreck fank si zu Boden. Wenige Minuten später kamen eine Anzahl Männer aus dem kleinen Theehaus heraus, einen scheinbar leblosen Körper zwischen sich tragend. Sie folgte in angemessener Entfernung. Der verrenkte Fuß begann bereits anzuschwellen und war äußerst schmerzhaft. Zum Glück konnten auch die Männer mit ihrer schweren Last nicht so schnell von der Stelle. Li-li kannte die ganze Umgegend genau, sie ersah alsbald, wohin man den Gefangenen brachte und konnte nun langsamer folgen. So langte sie gerade dann bei der außerhalbKiaotschaus gelegenen Tempelruine an, als drinnen das Verhör des Gefangenen stattfand. Alle Verschworenen hatte sich zu diesem Zweck ins Innere begeben. Li-li kannte die Anlage und vermochte so bis an eine offene Jnnenthllr zu gelangen, von wo aus sie Alles belauschte. Welch' ein Held war dieser Mann! Sie war fest entschlossen, ihn zu befreien. Nachdem jene hinaus, und ihre Schritte und Stimmen verhallt waren, tastete sie sich mit äußerster Vorsicht nach dem Gefangenen hin, und als jener aus halber Betäubung auffuhr, flüsterte sie ihm auf Englisch ein paar Worte zu, die ihm den Mund verschlossen. Sie trug ein Dolchmesser bei sich. Mit dem löste sie seine Fesseln. Dann erhoben sich beide. Sie erfaßte seine Hand und führte ihn durch Säle und Gänge leise hinaus. Bei jedem Schritt hätte sie aufschreien mögen vor Schmerz, aber kein leisester Wehlaut kam. über ihre zuckenden Lippen. Endlich standen sie draußen im Schatten einiger Büsche. Jetzt müssen wir uns trennen!" hauchte sie. Eile voran und ruhe nicht eher, als bis Du in Eurem Lager bist; Ich kenne hier jeden Schritt und werde Verhüte $tn Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein frühes Grab durch eine vernachläßigte Erkaltung herbei geführt wurde. Btt denke dies und gebrauche Dr. Bull'S Husten Syrup, welcher sofort alle HalS und Lungen-Lcidcn kurirt. Herr W. H. Mahoncy, LowrU, V;ass., schreibt: "Ich war schr krank mit ciucm schlimmen Husten. Toctorcn konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Em Verwandter empfahl mir Dr. Bull's Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull's Husten Syrup immer meinen Freunden empfehlen denn ich weiß daß er ein unfehlbares Mittel ist."- Dr. Bull'S Husten S?ru?r?ird öh.-rall für 3 Grr.tf rnrft . ,

rfßk. MwMm sl;t0w

Ein klares Lluge, klare Haut, ein klarer Kopf, ein NareS System sind die Segnungen, welche das Karlsbader Sprudelsalz Euch beschert. Theilweise ist dieö seiner reinigenden, purisicirendcn Wirkung auf das Blut, anderntheilS feinem lösenden, kräftigenden, stimulirenden Einfluß auf die Leber, Nieren, den Magen und die Eingeweide zuzuschreiben. Es versetzt diese in natürlicher Weise wieder in einen gesunden, natürlichen Zustand. Man lasse sich nicht von gewissenlosen Handlern täuschen, welche versuchen. Euch eine Mischung von Seidlitz.Pulver oder Glauber-Salz als verbessertes ('irnpror6.1") Karlsbader Salz- oder künstliches Karlsbader Salz, 'Grarnn Salt" oder unt?r anderen Namen zu verkaufen. Besteht darauf, den echten Artikel zu erhJlten, der die Signatur Eigner & Mendelfon Co., Alleinige Agen ken, New York", auf jeder Flasche haben muß. miq aus ziutiv. c.!lO?cen üaegc nach dem Theelpus zurütfdecc&cn. Komme in ?er nächsten Zeit nlcht wieder dorthin! Äur ssvicl wisse: Ich liebe Dich und habe Dich nicd.t verrathen! Alles wei!ere später. Fort! Leb' wohl! Küsse mich zvm Abschied! Und so leb' wohl!" Cr sollte n?ch etwas sagen, aber sie drängte ibn von sich. Sie vermochte sich kaum noch aufrecht zu erhalten. Er sollte nicht wissen, daß sie verwundet war. Sonst, das sagte sie sich, würde er sie nicht verlassen haben, und trug er sie fort, fo war seine Flucht vereitelt. Er ging lautlos fort und verschwand im Dunkel der Nacht. Nun war es zu Ende mit ihrer Kraft. Mit einem dumpfen Wehlaut sank sie zu Boden. Von irgend woher rief man sie an. Dann kamen Schritte daher, viele, hastende. Sie sah sich umdrängt, mit Fragen bestürmt. Man schleppte sie nach dem Hause zurück. Dann wurde es dunkel vor ihren Augen. Hast Du es schon gehört?" fragte im folgenden Abend der eben heimkehrende Baron Selden seinen Freund. Nein, was denn?" Die Geisha, mit der Du gestern charmiertest, hat man innerhalb einer alten Tempelruine ermordet aufgefunden. von vielen Dolchen durchbohrt. An ihren bleichen Lippen gepreßt, hielt sie Deine drei vl!n " ik ndiana nbüne HK ?e!chhswge - . Sonntags Vlait bietet eine 8$!k uzitaUtx MtSofft?. Der WwnnemenzS Preie der ts?lich?A TnöSne ist ISc. ieS SLvazZblattt 5$, eider zusammen 13 per Woch, ode? Q?S. per Monat. Durch bie PoH fce?ta?.M, koste! c Taqeblatt HJt bat Sonntag ßSlatt HZ per Jahr, beide usarmne? in Ys?STsZ?tzMtzg. DVneiMchen aller Art verden rasch und billig an' geführt. OintrittSVarten, Quittungen. GP83fteli9S38, NeHnunHen? OefSSstZSÄrsen, ; M$f3$ft 2irLnl65s. - Vrsgrar2K f. für SkschäfUkuk und vereine derber gtsSmackvoll a5;e?sZzt. WM ; TX - - .5Jf J,

WöslZ-MWchr Indianapolis.

keder'Handlungen. Hide, Leather & Beltlng Co., 125 L. Meridian St. Schuhe und Stiefel (Äewil.) Schaiiroth & Co., 18 O. Washingtons Pianos und Musikalien. Carlin & Lennox, 31 Ost Market St Gebendes Vieh. Merchants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Co. Tolin, Totten, Tibbs & Co. Stockton, Gillespie & Co. Clark, Wysong & Yorls. kandwirthschafl. Geratheu. wagen Holten W. B. Mfg. Co.. 177 O. Wasb. Gale Mfg. Co., 117 W. Washington St. H. T. Conde Irnplernent Co., 27 K. Capltol Ave. Bau- und Leihvereine. Gerrnan-Arnerlcan Bldg Ass'n, 100 S. Delaware t International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market St. Indlana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal Gebaeude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) vaggett & Ca , 18 West Gcorgla St DreschMaschinen. Minneapolls Tnrashlng Machin e Co., 117 W. Washington St Riemen und Leder. Taylor & Smith, 137 S. Meridian St Schnittwaaren. Morphy, Hibben & Ca, 97 3. Meridian Erwin, D. P. & Co., 106 S. Meridian Apotheken. Sloan Dnig Co., 22 W. Washington St Thierärzte. Greiner L. A. , 18 S. East St. Feuerversicherung. McGillard Agency Co., 83 O. Marker 3 Cream. Furnas B- W. 112 N. Pennsylvania St ZNilcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Indlana Trust Co. & Safety Vault The Marion Trust Co.. Monument Plac Grundeigenthum und Versicherung. Spann John 3. & Ca, 8 Ost Marke Bauholz. Ooburn Henry, Georgla St Weißblech. v Tanner & Sullivan, 116 S. Merlxilan"5. putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakerj. , Tel. SOO Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel (Wholesale.) Hendricks & Cooper, 85 S. Meridian St McXee R S. k Son, 102 S. Meridian. Hüte, Handschuhe etc. Hendrickson, Lefler & Co., 89 S. Merid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co.. 78 & Illinois St Hildebrand Hardware Ca, 52 S. Merid .

Layman & Cary Ca, 63 S. Meridlon St -Francke & Schindler, 35 S. Meridian-

Clemens Vonnegut, 184 & ISO E. Wash. Eisen und Stahl. Holllday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farben, Oel und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Palnt & Color Co. , 4U Aiassacnussstts Ave wagen und Rutschen. Irvin, Bobblns & Co., 32 O. Georgla St plumber Artikel. McElwaine, Richards & Ca, 62 w. MarylaiuJ l Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wssh'gt rtracte und Gewürze. The Grocers Mfg. Ca, 80 8. PennsyL Banken. Capital National, 28 S. Meridian St Indlana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indlana Rubber Ca, 127 & Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationery Ca, 75 ü Meridian St Tommission Alerchants. Syernp & Ca, 22 S. Delaware St. Keach J. L., 62 S. Delaware St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drag Ca, 21 E. Maryland Ward Bros-j 72 S. Meridian St Groceries (Wholesale.) Lsknull & Ca, 60 & Meridian St SeTeiin, Ostermejer & Ca, 518. Meridian St Kotne, Wells St Bauer. 1238. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Perry J. C. & Ca, 23 W. Georgia St Geschirre und Dattel. Indianapolis Harnes Ca, 10 McCrex. Holllday & Wyon, 90 S. Pennsylvania. Gefe und Hee.de. Home Stove Ca, 79 8. Meridian St kben5'VersicherungseseUschaften Tns Indlana Life Ins. Co. llcamant Plaee -

f

v

!