Indiana Tribüne, Volume 21, Number 200, Indianapolis, Marion County, 8 April 1898 — Page 2

gofrUroa Teibüns. Erschein' A.ctf$ und Somuszs

DetZzliche, Tribüne' kostet durch leaXrlsex 1 ?ntt per Woche, die eonntaaS.XrttaaeaI ?,t per oSe. Seide luftcrora 15 Cents ,dn Z Gents pe, Vtoxtt. Per P,ft ßerha hv udt geschickt U 8txftttfiiilln3 p pe, 'JH. Dsni 10 COfr Vladama StraZe. Indianapolis, Ind., 8. April 1898 Orittttsahrien. Von Wilh. Kaufmann, Dresden, I. Gin Fahrt nach dem Orient ist selbst heute, nachdem so manche der modernen Verkehrsmittel dort zu Gebote stehen, noch immer keine eigentliche Vergnügungsreise, und wer sie unternimmt, muß sich von vornhinein sagen, daß er auf manchen Comfort, an den er gewöhnt ist, wird verzichten müssen, sowie daß eine solche Reise mit Strapazen und auch mitGefahren verbunden ist, welche der westeuropäische und der nordamerikanische Kulturmensch als zu den längst überwundenen Ding;n gehörig zu betrachten pflegt. Ich habe diese Reise unter den denkbar günstigsten Umständen gemacht, nämlich als Mitglied einer großen Reisegesellschaft, für deren Aufenthalt an den zu besuchenden Orten schon seit Wochen alle erdenklichen Vorbereitungen und Einrichtungen getroffen worden waren. Es stand uns auch stets ein eigens für diese Fahrt gemietheter prachtvoller Dampfer zur Verfügung, so daß wir niemals in unserer Bewegung gehindert waren. Ferner wurden wir begleitet von ortskundigen und sprachgewandten Reiseführern, hatten uns als große deuts ch t Gesellschaft auch des besonderen Entgegenkommens der türkischen VeifrMn zu erfreuen kurz unter günstigeren Verhältnissen kann man kaum diese Reise machen. Und trotz aller dieser besondern Vortheile und Annehmlichkeiten gebe ich dem Verfasser des Meyer'schen Reisehandbuches Recht, wenn derselbe behauptet, daß eine Orientfahrt nicht als eine Vergnügungsreise anzusehen ist.Andererseits gibt es wohl keine inr.zrlich genußreichere, anregendere Fahrt als nack den ältesten Kulturstätten der Menschheit, nach der Wiege alles dessen, was uns hute unter den Begriffen Kunst und Wissenschaft. Religion und Philosophie, Weltgeschichte und Völkerleben Gemeingut geworden ist. Wir standen auf den Pyramiden und auf der AkropolZs von Athen, wir kitten über die Trümmerfelder des alten Baalbek (Heliopolis) und des vielleicht noch älteren Memphis, wir besuchten die geheiligten Stätten in Jerusalem und Bethlehem, wanderten die Straße nach Jericho, dem Jordan und-dem todten Meere, sahen die unvergleichlich schönen Landschaftsbilder von Constantinopel, durchfurchten den Bosporus und das goldene Horn, landeten auf Corfu, der herrlichen Insel, welche wohl jedem Beschauer den Eindruck hinterläßt, daß dort das Paradies gesucht werden könnte, machten Ausflüge nach Rhodes und nach Mlta, nach dem Vesuv und nach Sicilien, nach den uralten orientalischen Handelsstädten Smyrna. Beirut und Damaskus, überschritten den schneebedeckten Libanon und fanden schließlich in Triest noch Gelegenheit, im Fluge das märchenhafte Schloß Miramar zu besichtigen, den Ausgangspunkt jenes thörichten Abenteuers, das mit der Katastrophe von Queretaro endete. Welch eine Fülle von gewaltigen Ein.drücken und Empfindungen stürmt auf Kieler Fahrt auf den Reisenden em, der sein Herz und auch sein Gedächtniß dazu mitbringt und der nicht nur mit dem äußeren Auge schauen und gerneßen will. Es bieten stch ja tausend schöne Ziele für Denjenigen dar, der seine Reiselust nach Wunsch befriedigen kann, Italien, die Schweiz, Norwegen, die Länder der österreichischm Krone will man weiter: Indien oder China, will man näher, je nach dem Ausgangspunkte, die Vereinigten Staaten oder Deutschland; jedes einzelne Ziel eigenartig, genußreich und ' interessant. Aber keine dieser Reisen kommt an innerer Befriedigung und zugleich an äußerem Reiz, an Beleh itung und an Gemüthserhebung sowie an Auffrischung alter Erinnerungen, Träume und Phantasten der Orientreise gleich, denn diese Reise führt uns :n die Lander, deren Geschichte gleich sam die Jugend des Menschenge schlechts darstellt. Gern nehmen wir deshalb die Strapazen und die man nigfachen Abenteuer, auch die häufig genug unbeschreiblich schlechte Verpsle gung (o Jerusalem!!!) mit in den Kauf, und ein Reisegefährte, der das Unglück hatte, in Folge des sinnlosen Fahrens der syrischen Kutscher schwer verletzt zu werden, hatte ganz recht, als er begeistert ausrief: Ich habe die Akropolis und die Pyramiden gesehen, die Grabeskirche in Jerusalem und die Agnla Sophia m Constantittovel, da für lasse ich mir gerne e!n paar Löcher in den Kops schlagen. Auf dieser Fahrt , habe ich zum erstcn Male die mcderne Einrichtung der Gesellschaftsreisen kennen gelernt, wie sie Earl Stangen in Berlin schon vor 30 Jahren einführte und wie sie Cook in London seitdem zu so großartigen Unternehmungen ausgestaltet hat. Was Cook in dieser Beziehung den Engländern geworden ist, das ist der Pionier auf diesem Gebiete. Carl Stangen m Berlin, für die Deutschen Beide Firmen arbeiten Hand in Hand; wer mit der einen Firma reist, qemeßt die Vortheile mit, welche die andere Unternehmung für sich errungen hat. Cool hat ein weit reiselustigeres Pub likum hinter sich, als Stangen, denn es gibt ja keinen passionirteren Reisenden als den Engländer, und so ist es wohl erklärlich, daß Cook mit ar'ößeren Mitteln arbeitet, als sein Berliner College, daß ,:r auf eigene Rechnung Bahnen und Straßen bauen, dieFlotke der Vttgnugungsdampfer siif 'dem

Nil unterhatten, für Fuhrwerke, Reitthiere und Hotelaccomodation an entfernter gelegenen Plätzen Sorge tragen kann. An Unternehmungsgeist steht jedoch Stangen dem Londoner Welthause nicht nach. In diesem Iah

fuhrt die Berliner Unternehmung nocy weitere zehn OrZentreisen aus, sowie über ein Dutzend Fahrten allein nach Italien, ebenso viele nach Paris und nach Norwegen, ferner mehrere Touren nach Spanien und Rußland, nzch England und nach den österreichischen Landen und schließlich auch eine Reise um die Welt. Auch Gesellschaftsreisen auf dem Fahrrad werden von Stangen unternommen. Die Vortheile solcher Gesellschaftsreisen für den Theil- : nehmer liegen auf der Hand. Die Firma Carl Stangen in Berlin, unter deren Führung wir auch die Orientreise ausführten, macht -aus diesen Reisen einGeschäft, kennt alle Verhältnisse gründlich, besitzt die besten Verbindungen sowohl mit den TransportGesellschaften, als mit den Hotels, und kann deshalb jede Reise für den Theilnehmer billiger stellen, als sie ausfallen würde, wenn der Reisende die Fahrt allein unternehmen würde. .Wer zum ersten Male in eine ganz fremde Stadt kommt, verplempert regelmäßig eine Masse Geld, bis er sich einigermaßen orientirt hat, kommt er zum zweiten Male nach demselben Ort, so reist er schon viel billiger, ist tx aber dort einigermaßen zu Hause, so stellt sich sein Ünkostenbudget noch weit niedriger. Die Firma Stangen ist aber, in Folge ihres seit vielen Jahren betriebenen Reisegeschäfts überall wie zu Hause, und die zehn Procent, welche sie naturgemäß an dem Reisenden verdienen muß, spart sie demselben wohl mehr als doppelt in Folge ihrer Sachkenntniß und ihrer Verbindungen. Also, man bezahlt der Firma vor Antritt der Reise eine bestimmte Gu:nrne, die, wie ich mich überzeugt habe, .ets niedrig gestellt ist, und dasür überläßt man sich für die Dauer der Fahrt vollständig der Reiseunternehmung, die nun für Alles zu forgen hat, für Beförderung des Reisenden sowohl, wie für dessen Verpflegung in guten Hotels, für Besorgung des Gepäcks, wie für die Trinkgelder, für. die Eintrittspreise zu allen zu besuchenden Museen, Schlössern, Kirchen, Moscheen. Parks und allen anderen Sehenswürdigkeiten, ferner für sachverständige an Ort und Stelle erfolgende Erklärung des Geschauten durch gewandte und sprachenkundige Reiseführer. Wir hatten während der sechs Wochen, in denen wir uns Stangen anvertraut hatten, für Alles das nicht zu sorgen, was sonst der Schrecken des Reisenden ist und waö Einem die schönste Gegend verleiden kann, kein Aergern und kein Feilschen mit Kutschern, Gepäckträgern, Oberkellnern und anderen Trinkgeldempfängern. Alles war rechtzeitig und ohne daß sich der Theilnehmer den Kopf zu zerbrechen brauchte, zur Stelle, und wir hatten eigentlich sietZ das angenehme Gefühl, als stände uns ein Tischchen deck dich" zur Verfügung. Bei solcher Reisefllhrung wird man nicht im Geringsten abgelenkt von dem eigentlichen Zwecke, denn man braucht sich nur mit dem Sehenswerthen zu beschäftigen. Als wir in Trieft wieder an's Land gestiegen waren, merkten wir erst, welche Erleichterungen wir während der sechswöchentlichen Fahrt genossen hatten. Denn nun war Jeder wieder auf sich selbst angewiesen und die verdrießlichen Plackereien mit dem Gepäck und dem Kutscher, mit dem Portier und dem ganzen Schwärm der TrinkGeldempfänger, mit dem Aufpassen auf die Rechnung und mit der Fahrplantudirerei gingen wieder los. Außer den genannten bieten die Gesellschaftsreisen noch andere Vortheile dar, welche darauf zurückzuführen sind, daß der Mensch zu den Heerdenthieren zählt. Man will sich aussprechen über das Gesehene und Erlebte, man will Ansichten austauschen, will auch die Anschauung eines Anderen auf sich wirken lassen, man will die eigene Erinnerung auffrischen durch Mittheilungen eines Gefährten, der auf dem betreffenden Gebiete vielleicht bessere Kenntnisse besitzt. Und dani hat man nach den Strapazen der Reise und nach den vielleicht noch stärkeren Anstrengungen, welche das beständige Aufnehmen neuer Bilder der Geistesthätigkeit zumuthet. das Bedürfniß, abgelenkt zu werden, man will sich gesellig unterhalten. plaudern, musiciren, Skat spielen, u. s. w. Da alle Mitreisenden dasselbe Bedürfniß haben, so ergibt sich naturgemäß, daß viele der starren Schranken fallen, welche sonst für den Umgang der Menschen untereinander durch ungeschriebeae Gesetze errichtet worden sind. Es wird Jeder und Jede offener und zutraulicher als sonst, es finden sich die gleichstrebenden Geister leichter zusammen, man trifft liebe, freundliche Menschen und man findet auch Mittel, sich der Knoten und der Ruppsäcke. die ja bei jeder größeren Menschenansammlung mit unterlaufen, zu erwehren. So werden auf derartigen Reisen Freundschaftsbündnisse geschlossen, die oft Jahre hindurch, vielleicht gar sür's Lben, andauern; so werden Beziehun gen angeknüpft, die man gerne weiter pflegt, während Feindschaften unter Reisegefährten, die ja auch manchmal eintreten (obschon eZ ein weltkluger Mensch niemals dazu kommen lassen sollte), mit dem Ende der Fahrt in sich selbst zerfallen. Wir haben prächtige gesellige Abende verlebt, nach anstrengenden und mühevollen Tagen. Abende, welch der Einzelreisende sonst einsam zu verbruten Pflegt; wir aber haben gejungen und gespielt, natürlich auch getanzt, und das junge Volk hat auch bald den kleinen blinden Passagier eingeschmuggelt, der sich namentlich auf dem Schiffe rasch heimisch macht. Wer weiß, was aus den verschiedenen Flirtations, welche zu beobachten waren und welche der deutschen Untugend der Klatschsucht reichliche Nahrung boten, noch werden mag. Für das Charatterstudium kann eö kaum eine bessere Gelegenheit geben, als ein derartiges sechSwöchentllcheS Zu fa? auf tzz'CiitW&illttilt,

Wir waren unserer einhimdertsieoenundzwanzig Passagiere. Wer sich davon überzeugen will, wie oft unter dem feinsten Kleide und bei strengster Ve-

obachtung dessen, toc die Mode vorschreibt, sich dock eine schlechte Erziehung breit macht, wie der krasse Egoismus paradirt wird von Leuten, die am meisten auf ihre Bildung pochen, und Wie namentlich das Benehmen mancher der 'jüngeren Herren, den Damen ge genüber, Alles weniger ist. als was die Gebote der Ritterlichkeit vorschreiben; wer die Menschen kennen lernen will. ! nicht in der Maske, die sie gewöhnlich tragen, sondern wie sie in Wirklichkeit sind, mit ihren Bestrebungen und ihren Leidenschaften, Menschen, äußerlich geschniegelt und gebügelt und innerlich verroht, und dann wieder einfach und bescheiden auftretende Leute, deren hohen inneren Werth man erst nach und nach erkennt wer sich für solche Studien interessirt. der findet sicherlich kein besseres Beobachtungsseld, als eine solche Fahrt in großer Gesellschaft. Unsere Reise dauerte 39 Tage, von denen wir ein gutes Drittel auf dem Dampfer Bohemia" des Lsterreichischen. Lloyd verbrachten. Es ist dies der beste und neueste Dampfer jener Linie und die Einrichtungen an Bord halten recht wohl den Vergleich aus mit den besseren Luzusdampfern, welche auf dem nordatlantiscken Ocean verkehren. Der übertriebene Prunk der atlantischen Schnelldampfer, welcher oft genug in Folge der Ueberladung geradezu häßlich wirkt, fehlt auf der Vohemia", jedoch sind die Gesellschaftsräume sehr geschmackvoll eingerichtet. Der Dampfer fährt ungefähr 15 Knoten per Stunde, kann es aber bei der Schnellfahrt aus 17 Knoten bringen. Ueber die Führung und über die Disciplin auf dem Schiffe läßt sich 7iur Lobendes sagen; der Tisch war viel einfacher, als in der ersten Cajüte der Hamburger und Bremer Dampfer, jedoch völlig ausreichend, namentlich nachdem man sich an die Eigenart der italienischen Küche etwas gewöhnt hatte. Der Dampfer war nur für unsere Gesellschaft gemiethet und stand stets zu unserer Verfügung. Hätten wir daZ Schiff nicht ausschließlich für uns gehabt, so halte die große und weite Reise sicherlich über eine Woche länger gedauert Natürlich haben die Gesellschaftsreisen auch ihre Nachtheile. Sie bestehen darin, daß man eine solche Fahrt nicht beliebig abbrechen kann, ohne große Geldverluste. Ferner empfindet man zuweilen das Gefühl, feiner Freiheit beraubt zu sein, man kommt stch vor, wie ein von Stangen dirigirtes Gepäckstück. Bei näherem Nachdenken merkt man jedoch, daß man allein auch nicht anders disponirt haben würde, ganz abgesehen von den vielen Fehlern und Irrthümern, welche der unkundige Reisende stets begeht. Das Bewußtsein, daß man commandirt wird, daß Stangen über die Zeit des Reisenden verfügt, ist anfangs der Reise stets vorHanden. Da heißt es Abends während der gemeinsamen Tafel: Morgen früh 7 Uhr bitte ich die Herrschaften fertig zu sein; zuerst eine Kutschenfahrt, dann ein Eselsritt, um Mittag sind wir da und da und Nachmittags geht es dort und dort hin." Nun möchte man nicht schon um 6 Uhr aufstehen und fühlt sich incommodirt. Aber schließlich findet man, daß sich die Sache doch nicht anders machen läßt. Hier und da wird man auch zu Sehenswürdigkeiten geschleppt, welche den Einen oder den Anderen gar nicht interessiren; man hätte lieber noch geschlafen, als dies und das gesehen. Die Reiseunternehmung kann natürlich nicht dem Wunsche jedes einzelnen Theilnehmers nachkommen, ondern muß sich dem Durchschnittsgechmack anpassen. Ich habe dann erst mmer meinen braunen Freund Meyer consultirt (den ich als weit praktischer, weil nicht so weitschweifig, schätze, als den rothenFreund Bädecker), und wenn ich gefunden hatte, daß mir der Schlaf oder die Nachmittagscigarre genußreicher sein würde, als der von Stangen geplante Besuch einer berühmten Moschee, so bin ich hübsch meinen eigenen Neigungen gefolgt und habe mich erst für die späteren Stunden der Gesellschaft wieder angeschlossen. Zugeben will ich unter allen Umständen, daß ich in den 39 Tagen nur die Hälfte von dem unter Stangens Führung Geschauten hätte sehen können, wenn ich auf eigene Faust gereist hätte, und daß meine Reiseunkosten weit höher geWesen wären in solchem Falle. Deutsch - amerikanischen Landsleuten, welche eine Reise nach Europa planen. kann ich das Carl Stangen'sche Reisebureau in Berlin mit gutem Gewissen bestens empfehlen. Wer unter den deutsch - an.erikanischen Reisenden eine Woche oder 14 Tage übrig hat für Paris, oder für Norwegen, oder für Italien, die Schweiz u. f. w.. der kann gar nichts Besseres thun, als sich mit Carl Stangcn in Verbindung zu setzen. Jene Reiseunternehmung befaßt sick luch, gegen rin kleines Honorar. miv der Ausarbeitung von - besonderen Reiseplänen. Allein reisende Damen finden bei den Stangen'schen Touren gute Unterkunft, Schutz und Führung. Wir hatten unter unseren Mitreisenden nach dem Orient wohl ein Dutzend al leinstehende Damen, welche sämmtlich recht befriedigt waren. Also, wer von meinen deutsch amerikanischen Lesern und Freunden die alte Heimath besucht und sich eine Eztrafahrt nach dem Nordcap oder nach Paris, nach England oder Italien, nach dem Orient oder nach Oesterreich gestatten kann, der wende sich getrost . an Stangen und schließe sich dieser oder jener' seiner regelmäßigen Reisen an. WaZ wir im Orient gesehen und erlebt haben, davon später. Ich will den Leser nicht mit langathmigen Schilderungen ermüden, aber vielleicht findet sich unter den Tausenden von schönen und herrlichen Bildern, die wir auf unserer 39tägigen Pilgerfahrt schauten, doch das eine oder das andere, was des Festhaltenö würdka wäre. MM Meersüaumpfeifen, lange deuts yfeifkJ, 9isa?r,spittr! tc., bei C: ClCD O? C.f;b;tc3 Ctt.

Oon JnlanBs.

m e i wicktiae wissen schastliche Expeditionen sind dieser Tage von New York abgegangen, die eine nach Norden, die andere nach Süden, von welchen die erstere die vielumstrittene Frage betreffs der Ursprunglichen Bewohner dieses Continents lösen soll. Die betreffenden Expeditionen. von welchen sich eine nach dem Behrings Meer und die andere nach Mezico begiebt, sind auf Kosten Morris K. Jessup's vom Naturhistorischen Museum ausgerüstet worden. Es sind bereits früher seitens des Museums zwei Expeditionen nach dem BehringS Meer entsandt worden und denselben werden in den nächsten Jahren weitere folgen. Viele Ethnologen sind überzeugt, daß die ursprünglichen Bewohner unseres Continents aus Asien über das Behrings Meer hierher gekommen sind. Die Mitglieder der in Rede stehenden Expedition sind zwei Gelehrte von Ruf. Dr. Berthold Lauferund Gerard Fowke. Dieselben werden sich ein Jahr lang unter den Indianern aushalten und so viel Material sammein, wie sie erlangen können. Die zweite 'Expedition, welche aus Dr. Carl Lumholtz und Dr. A. Hodlicka besteht, geht zu den mexikanischen Indianern. In dem Orte Wydarr, fünf Meilen nördlich von Muskogee, I. T., wurde ein Ehepaar ermordet, und der Grund für die That war kein anderer, als daß der Mann ein Neger und die Frau eine Weiße war. Der Neger Ed. Chalmers hatte kürzlich eine weiße Frau geheirathet und dieses Bllndniß batte großen Unwillen unter der Bevölkerung hervorgerufen. Das Haus des Paares wurde nun von sechs Weißen angegriffen, welche die Frau aus der Stelle niederschössen, während Chalmers sich energisch zur SSk'ue setzte unddie Angreifer schließlich in die Flucht schlug." Er selbst wurde jedoch tödtlich verwundet, und starb, nachdem er noch den Thatbestand angegeben hatte. Einer der Angreifer wurde von Chalmers erschossen, und seine Lciche wurde gefunden. Es war ein oswiffer Matthew, welcher in Gibson Station wohnt. Anstatt als F reib erger" sich Zutritt zu einem Maskenball: zu verschaffen, hat der 21 Tiahxt alte Wil liam Speckter in San Francisco einen granilcyen Tod gesunden. Speckter und m.'hrere andere ju g' Mä ncr ha'ten nach vergeblichen Versuchen, ohne Einlaßkarten durch den Haupteingang in den Mechanics' Pavillon, wo ein deutscher Verein seinen Maskenball abhielt, zu gelangen, an dem geschlossenen Tyore an Grove Straße ein Loch entdeckt und sich dort hindurch gezwängt. Sie gelangten dadurch in den Schacht zu dem während der Mining Fair" für den Tunnel angelegten Fahrstuhl. Nachdem es mehreren der Burschen gelung'n war. s ch un'er dcmselb n durch zudrücken, machte Speckter denselbm Versuch, ergriff dabei das den Fahrstuhl in Bewegung seiend: Leitseil und wurde von düm herabstürzenden Fahrstuhl zerquetscht. Er konnte nur mit Mühe aus seiner en!s:tzlich?n Laae befreit werden und starb auf dem W?c?e zum Aufnahme - Hospital an gebrochenem Rückgrat. Unweit von Stan ton. Va., ist der alte Farmer Vasil Duke ansässig, dessen beinah: bis zur E'.dc reichmder Patriarchenbart seinen größten Stolz bildete. Seit Kurzem ist der Greis bis zum Tode betrübt, denn seines Leibes Zierde ist arg ramponirt worden, und dzs kam so. Vor Kurzem hatte der Wind einen Thcil seines Zaunes umgeworfen und der alte Duke machte sich unverzüglich daran, den Schaden zu reparirm. Munter hantirte er mit Hammer und Nägeln und bald war die Arbeit gethan. Aber o weh! Der kurzsichtig: Alte hatte in seinem Eifer nicht darauf geachtet, daß der Wind seinen langen Bart in eine Lücke geweht hatte, und so hatte er denn denselben unter einem Brette festgenagelt. Nachdem Papa Duke gezerrt und gezupft hatte, bs s:in Kinn blutete und sein Bart arg ramz-oüirt war. mußte er umHilfe rufen. Schlkunigst eiÜe Mama Duke 'hcrbei und einige kräftige Schnitte mit ei"er Schecre genügten, um den zeternden Alten aus seiner drolligen Gcfangenschaft zu befreien. Die gesetzgebenden Körperschaften mancher Staaten unseres gesegneten Landes zählen unter ihren Mitgliedern Hinterwäldler, die von der modernen Cultur noch nicht beleckt sind. Ein Solon dieser Art ist der Repräsentant Hatfield von Pike County, Ky., welcher zur Zeit in der StaateHauptstadt Frankfort sein Licht leuchten läßt. Auf Verlangen seiner Wähler unterbreitete er jüngst eine Bill, der zufolge der Staat für das Todten von Füchsen Prämien bezahlen soll, und seine Vorlage , begründete, er mit der folgenden Rede: Meine Leute haben den alten Mann" (ihn selbst) hierher geschickt, um eine Bill durchzubringen, die dem Gewürm", das Lämme?,Hühner. Gänse etc. tödtet. ein Ende macht. Ich verlange die Annahme des Gesetzes im Jnteresse der Religion und Moral. Wenn Ihr keine Prämi? für Fucksskalps bezahlt, will Niemand üäzse ,, (Jin Wahres Sprüchwort.' Elches ist so erfolgreich wie Erfolg." Diese Behauptung ist nie besser bewiesen als wie durch dcü Erfola von Dr. Bull's 5ustcn Syrup. Dieft wunderbare Medizm kurirt jeden Fall von Erkältung, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Er' folg. Frau E.W. Richards, 2214 ECurnberland Str., Pdiladelpdia, Pa., ' schreibt: "3cft habe Dr. Bull's Husten Syrup seit 9 Jzkrcn im Gebrauch und fand ihn cm sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ' ihr in den schlimmsten Fällen und ra:k'e allen Müttcmdasselbezuthun-" Dr.Bull's Husten Syrup kostet nur 25 "Eeritsr Versucht kein anderes Mittel sondern bleirt bei dem alten und bewährten Dr StTö Husten Spru? ruH iZ? Ndtt t tl - W. ,...,A . . . ' i

todten. Jüiernt Niemand die yfüchi"' umbringt, dann bringen di:se die Hühner um. und wo Ihr keine Hühner habt, da habt Ihr keine Prediger, irnd wo Ihr keine Prediger habt, da habt Ihr keine Religion und keine Moral!" Weibliche Lobbyisten, welche zahlreich in den Corridoren des Capitals in der Bundes - Hauptstadt umherwimmeln, sind die größte Plage. unter welcher die Senatoren und Con-gref)l-ute. namentlich die Letzteren, zu lt n haben. Es sind meistens weibliche Wesen von unbestimmtem Alter, welche einen uralten Anspruch auf die Bundeskasse haben, etwas für stch. einm Bruder oder Onkel wollen, und Penstons - Wittwen." Die schlimmsten", wie ein Repräsentant bemerkte, stnd diejenigen, welche einen Gatten in der Armee oder Marine hatten, der aus irgend einem Grunde entlassen worden und nun wieder in seinen früheren Posten eingesetzt werden soll. Sie scheinen gar nicht daran zu denken, daß sie ihrer Sache durch ihre beharrlichen Belästigungen nur schaden, da die Congreßmitglieder der ew'gm Bedrängung herzlich überdrüssig sind. Es sollte wah:hft!g verbot'n werden, daß diese Plagegeister Zutritt zu den Corridoren erhalten, sonst treiben sie uns noch zur Verzweiflung." Dieser Stobseuszer ist wahrlich gerechtfertigt, denn eine garstigere Plage als diese anhängliche alte Garde, giebt es kaum. Aber da ist schwer Quarantäne zu halten, und die Herren Repräsentanten müssen eben solche Dornen zu den sonstigen Lkoscn ihres Daseins in Kauf nehmen. vom rlußlanVe.

Das st a a t l i ch e A m t ir Viktoria veranschlagt die Bevölkerung' er australischen Colonicn Ende IM auf 4.410.124 .Seelen. Bei der Volkszählung von 1391 war die Zahl 3.809.895. so daß die Zunahme seitdem 15,75 Procent betragen. Die Bevölkerung Liktorias beträgt 1,176,233, eine Zunahme um 35.833, oder 3,14 Procent. Viel bedeutender war die procentuale Zunahme in den andnen Colonicn, nämlich 16.89 Procent in Neu-Südwales, 13.29 Procent in Südaustralien und 225.23 in Westaulien. Auf Veranlassung des kgl. Staatsminisieriums werden zur Zeit in allen bayerischen Schulen ErHebungen über die gewerblichen Lohnarbeiten der Kinder unter 14 Jahren gepflogen. Als dieser Tage in einer fränkischen Kreishauptstadt der Oberlehrer die Oberklasse betrat, um ErMittelungen anzustellen, fiel ihm sofort ein Knabe auf, der fehr Lbernächtig" aussah und jeden Augenblick einschlafen zu wollen schien. Auf die Frage, warum er ungewaschen und ungekämmt sei und in einem fort gähne, erwiderte der Knabe, er habe Nachts bis um 2 Uhr Kegel aufstellen müssen. Der Oberlehrer bemerkte, daß er dos nicht dulden könne, und sofort dem Herren Nechtsrath X. davon Mittheilung machen werde. Darauf entgegnete der Knabe: Ja, der Herr Rechtsrath . weiß es schon, er kegelt jeden Abend selbst bis um 2.Ubr mit." - JnWiellzkakames während der letzten Tag? zu Ausschreitungen gegen die Juden infolge eines Gerüchtes. letztere wollten den Reichsrathsabgeordneiln P. Szonder, der anlisemitische Schriften derbreitet hatte, erschlagen. Die Volksmenge belagerte die Synagoge und bewarf diese und viele andere jüdische Häuser mit Steinen. Der 1000jährige Rosenstock an der Apsts des Hildesheimer Domes, der von einem Schädling befallen war, scheint die Krankheit glücklich überstehen zu sollen. Nach sachverständiger Behandlung ' mit Kalkmilch und anderen Mischungen ist die begrün-. dete Hoffnung vorhanden, daß das alte Wahrzeichen Hildesheims demnächst wieder Schößlinge treiben wird. Uebrigens zeigt stch die allgemeinste Theilnahme für den Patienten". So traf u. A. sogar aus England einePulUrsendung ein, mit dem wohlgenieinten Rathenden Rosenstock damit zu bestreuen. Der englische Officier MacCorquodale tödtete kürzlich im britischen Nigergebiete, südlich vom Benue und nördlich dom Calabor, eine Giraffe, die erste, die im westlichen Afrika bisher bekannt geworden ist. Das ungestalte Säugethier war bisher nur im oberen Nilgebiet und in der Gegend des Limpopo, Sambesi und des Njassa - Sees bekannt. Zwischen diesen Gegenden und dem westlichen Afrika liegt ein so ungeheueres Landgebiet, daß von vornherein anzunehmen war, daß die Giraffe Westafrikas eine neue Art darstellen würde. Der Schädel ist in London untersucht worden. Er ist der größte Giraffenschädel, den man bisher kennt, und auch im Uebrigen ist der Schädel von dem anderer Giraffen weit verschieden. Im März vorigen Jahres verschwand plötzlich die 12jährige Thusnelde Henkel aus Auerbach in Hessen - Darmstadt unter räthselhaften Umständen. Ihr Verschwinden' erregte damals größtes Aufsehen und gab zu den unglaublichsten Gerüchten Veranlassung. Inzwischen galt sie für verschollen. Dieser Tage nun wurde sie bei einer Zigeunerbände - in nächster Nähe der Stadt Darmstadt aufgegriffen. Nach ihren Aussagen hat sie sich während des Jahres mit mehreren Zi geunertruppen umhergetrieben und ist zu der letzten Bande in Plagwitz gestoßen.' Durch Zufall kam sie wieder in ihre Heimath und wurde von früheren Bekannten gesehen. Der Staatsanwalt leitete sofort die Untersuchung ein und begab sich in das Lager der Zigeuner. die aber plötzlich verschwunden waren. Auf die Auffindung des Mädchens war eine namhafte Belohnung ausgesetzt. -Passanten, die sich dieser Tage in der Swanstraße zu Melbourne befanden, konnten zu ihrem Erstaunen dieBemerkung machen, daß ein gerade deZ Weaes kommender Leihen."

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A journeyman barber in Cincinnan, a specially iatcliigeat man and a farorite with his patrons, says of RWM TaWe " I waot to say that for eight months I have taken three a day, and have not been to see a doctor once since I commenced to take them. Before I would have to have a big tube put down my throat and have ' my stomach flushed (I believe that is what they call it) three times every week by a doctor that cbarged me 50 cents for every time. Of Course, that gave me relief, but the trouble always carae back again, and I can teil you it was no fun to be pumped out about every two day. The doctor said I bad catarrh of the stomach. Whatever it was, it don't bother me now. For four years I was troubled. so that I used tolose about three days out of every month." When this barber observesthat a customer hasafeverish breath, he occasionallypresents bim with a Tabule, and if taken it removes tha ditficulty lorthwith.

londutt plötzlich vor der Thüre eines Gasthoss anhielt. Man glaubte erst, es handle sich um Zufall, riß wohl auch mehr oder weniger geschmacklose Witze, schließlich aber klärte sich die Sache recht gemüthlich auf. An dem betrefsenden Hotel war eine Tafel, ein Scoring Board" angebracht, welche die Fortschritte des an demselbenNachmittage zwischen Victoria und einem englischen Team gespielten Cricketmatches zur Veranschaulichung brachte. Die tiefbetrübten Hinterlassenen, welche wußten, daß der Weg zum KirchHof an dem Gasthof vorüber führen werde, hatten nun ganz einfach den Lelchenbestatter beauftragt, vor der Tafel Halt zu machen. Nachdem dieselbe gründlich durchstudirt war, setzte sich der Trauerzug von Neuem in Be wegung. Durcheinen soeben zum Abschluß gelangten rumänisch serbischen Vertrag wurde der Wiederaufbau der historischen Trajanbrücke zwischen Turn - Severin und Kladova vereinbart. Rumänien übernimmt die Kosten des Brückenbaues, Serbien muß dagegen die Timokthalbahn, die Kladova mit Nisch verbindet, gänzlich ausbauen, wodurch die neue Brücke mit den europäischen Hauptlinien in directe Verbindung kommt. Die Brücke kommt auf dieselbe Stelle, wo die Römerbrücke gestanden; die rumänischen Ingenieure haben gefunden, daß die aus Trajans Zeit erhaltenen Brückenpfeiler den neuen Brückenbau tragen können. In die Mitte der Brücke soll die Statue Trajans, auf den Brückenkopf am ru? mänischen Ufer das Standbild des Königs Carol und am serbischen Ufer das des Königs Alexander kommen. Die Leibcompagnie des 1. Garde - Regiments z. F. in Potsdam weist gegenwärtig wieder den größten Soldaten der deutschen Armee auf. Vor einiger Zeit wurde mitgetheilt, daß beim Regiment der Gardcs du Corps ein Mann stehe, der wohl als der größte deutsche Soldat zu betrachten sei. weil er die staatliche Läng: von 2.05 Meter aufweise. Dies hatte zur Folge, daß aus anderen Garnisonen gemeldet wurde, daß dort noch größere Riesen vorhanden seien. Ange stellte Ermittelungen ergaben nun. daß in Glogau beim Feldartillerie - Regtment v. Podbielski (Niederschlesisches) No. 3 ein Artillerist diente, der 2.03 Meter Größe hatte. Dieser ist nun auf Befehl des Kaisers nach Potsdam in das 1. Garde-Regiment z. F. als rechter Flügelmann versetzt worden, um dem Regiment sein 'Recht zu wahren, den größten Soldaten der , deutschen Armee zu besitzen. DurcheigeneKraftern vorzukommen, dazu gehört fab:l Haftes Glück. Doppels ittnig. Sie Ich weiß nicht, ich werde immer so mete cholisch. wenn ich Klavier sp'le." ss : .Mir geht e3 ibeniv Jedermann sagt so. CaöearetS Candy Cathartic, die trundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenebm und ertri schend im Gesömack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingewei de, daS aavze System reinigend, entfervt Erkältung, kurirt Kopfrseb. ftieber, anhaltende Verkopfung und Un. verdauliükeit. Kaufen und versuöen Sie ine Oüaütel von C. &. E. beute; 10. 25. uud 50 Ce-tZ. OttKuft und I CMz2 c"--1- :u cZ:z Z-zitUz. I

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Big 4

Eisenbahn -Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedcnrn Giftn bahnzüge im Onicn Depot, JndianapriiS. Bandalia. Wgang Postzug 7 00 Ld vrjpreB .. -i zu um Expreß 12 40 3?rn AcAmodation 7 20 Lm Exrreß 4 00 9?rn Expreß 10 Ankunft Expreß 5 40 5?rn Expreß 44o Vira Accomodation 10 00 V Expreß 2 35 Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadatisn 1 20 Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 Vn. Expreß 35 Expreß 1" 35 Vm Limited Expreß II 15 Lm Expreß 25 Am Ankunft Erpreß 4 10 Nn Expreß 11 30 93m Limited Erpreß 8 45 Ab Expreß 3 10 Nm Erpreß 10 50 Nm St. LsuiS Diviftor. Adgng Expreß 7 30 5? Atnnted Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Na Erpreß, täglich 3 50Nm Ankunft Expreß täglich . 4 05rn Expreß 10 30 ?m Limited Erpreß bSONm Expreß 6 10 m Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 2?rn Accomodation icgli, 7 0 5?m Accomo'oatio 10 60 tm Postzug 2 4öNm Accomed. (nur ConntagS). Accomodation 6 30 Jlrn Ankunft- Rushville Accomodation. Postzug eil 40 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 ?rn Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Lm chnell'Post 11 4-ÄM Lasayette Accomadation 5 15 Nm Schnellzuq 12 3Z Vm Ankunft-Cchnellzug 3 30Vm Lafayette Accomodation . . . 10 öo 5m Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 9cm Peona Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expretz li 45 ?lm Danville Aecomodatio.... 4 35Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 3") Vm Danville Accomodation.. . . 10 LO Dm Expreß 2 42 Nm Expreß KISNm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 2? Vm Accomodatio Expreß 8 25 Nm Ankunft Expreß 11 85 vm Accomodation Expreß SOONm Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 120 9cm Erpreß 7 00S!m Schnell, Expreß Ankunft schnell'Expnß Expreß 10 20 r Expreß 2 40 Nm Erpreß SoONm PittSburg, ttincinnati, Chicago und St. Louii. Indianapolis Divtston. AdgangExpreß 5 00 Nm CclumbuS Accomodation... 6 30 Lm Expreß 5 50 Pm Rlchmond Accomodation. . . 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 rn Schnellzug 8 00Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm Expreß 6 50 Nm Expreß 10 15 Nm Eduago Dünsten via Kokomo. Vbcaxg Expreß 11 35 V Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 5 Vm Expreß 20 LouiZvtLe Division. Abgang Erpreß 3 40 Vm LouiSvills Accomodation... 8 10 Vm Schnellzug. 3 25Nm Accomodation.. 4 0) Nm Unkunft Aecomodatio 10 15 Vm Schnellzug 11 31 Vm Accomodation 5 50 92m Spezial täglich I2 2',Nm Cincinnati, Haniilto und Dayton. Abgayg Ma-l 8 05 83m Abgang Expreß 5 45 Lm Cincinnati Accomodoti . . 10 45 Vm Expreß 7(0 216 Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45 Nm Ankunft Acconlodation. 11 4 Vm Expreß N45 Vm Expreß 7 60 Nm Expreß 10 35 Vm Erpreß.... 6 S- Vm AnkunftMsil 6 5iVm Indianapolis und Vink-enneS. Abgang Expreß S 15 Vm Bincennes Accomodatro, .. 4 00Nm Ankunft VincenneS Accomodat n10 40 Lm . Expreß,.' 4 58 9ha Cincinnati, Wabast und Michigan Abgang Expreß S 35 Lm Expreß .....11 15 Vm Expreß 4bONm Ankunft Expreß d 25 Vm Expreß 810Nrn . Expreß . . S45 Nm Izdianapolik, Decatur uue Weüer. Ad gana Expreß 8 16 Vm . Accomodation 3 45 Nm Echnell.Ervreß 11 10 Nm Ankunft Schnell, Expreß : 3 35Vm cconodatu 10 40 Vm Expreß 4 40 Lm Chicago, Indianapolis und Lomsdille. Monon vioute. Lbgana Crxreß 1ö?KLm V'yer 3 85 Nm ' äJtI 7 001 Cxvr ß (va llkOVm Ankunft Exp-eß 8 3'Vm Matt 7S5Nm expr.ß svia J DZl W) .... 2 40Nm ä).rnon Flyer 4 87 9ha The Twentieth Century, im auZseiönete WeSenfchrift, velche vrtfchrittlich aefinten Lefern sehr zu empfeb en ist. In der Tendenz ,war so,taliftiiS. erden doch andere konschrittlich T!ri darin unvarteiisch befvrreden. Tlan bestelle direkt bn der ttUEir2ldt Publisliinfi Co 19 C:.:t V.ix. i: C.