Indiana Tribüne, Volume 21, Number 200, Indianapolis, Marion County, 8 April 1898 — Page 1

rl W 0 rS AO rir O yt v vv y w v w iy o i Office : No. 18 Qud LUabama Straße. Telephon II 71. Indianapolis. Indiana Freitag, den 8. April 1898 Jahrgang 31. ma 200

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Zur Situation Die Situation ist heute kriegerischer als gestern. Generaleonsul Lee ist aufgefordert worden, Havana zu derlassen. Die dortigen Amerikaner reisen ab, so schnell eS die Umstände erlauben. Der Präsident hat nächsten Montag als den Tag bestimmt, an dem er seine Botschaft dem Congreß einschicken werde. Von Madrid wird gemeldet, daß daS Ministerium beschlosen habe, keine weiteren Konzessionen zu machen. Wenn daS Ministerium bei diesem Entschlüsse verharrt, ist der Krieg unvermeidlich Indeß mag da noch ander kommen. Die auöwartlgen Gesandten haben sowohl in Washngton wie in Madrid gemeinschast liche Vorstellungen im Snter.jse oeS Friedens gemacht. Für Spanien ist unterdeß eines klar geworden, daß eS eine Hilfe Seitens irgend einer europäischen Macht zu erwarten hat. Wie die Dinge liegen, so hängen Krieg und Frieden jetzt einzig und alein von Spanien ab. Unsere Regierung scheint mit fich vollständig im Reinen zu sein und auf ihrem Standpunkte zu verharren. Sollte daS auch bei der spanischen Regierung der ffall ein, so kann nur die ultima ratio, daS heißt die Kanonen entscheiden. SS st aber immerhin noch möglich, daß Spanien in Folge deS Druckes, den die europaischen Regierungen aus eö ausüben, auf andere Gedanken kommt. ES ist nicht wahrscheinlich, daß eö unmittelbar nach Einsendung der Botchaft deS Präsidenten zum Kriege kommen wird. Der Congreß wird fich vielleicht eine Woche Zeit nehmen und ei eS auch nur, um der Redelust seiner Mitglieder Gelegenheit zur Befriedigung zu geben. ES kann fich also noch Manche? ereignen, ehe der erste Schuß fällt. In Milwaukee hat die Stadtwähl eine vollständige Umwäl.ung in der politischen Gestaltung der StadtVerwaltung g:öracht. Die Republianer, welche bis dahin daS Heft in der Hand hatten, wurden mit einer ungewöhnlich großen'.Majorität von den Demokraten verdrangt Die Populisten hatten gemeinschastliche Sache mit den Demokraten gemacht. Man schreibt die Niederlage der Republikaner ihrer Liebedienerei gegenüber der Straßenbahngesellschaft während deS großen Streiks im vorigen Jahre zu. Die Sozialdemokratea gaben nicht ganz 2600 Stimmen ab. Ueber daS Ableben NeitzelS und die letzten Tage desselben wird unS von einem seiner Freunde Folgendes geschrieben : Seit Mittwoch Morgen, zu welcher Zeit ich Reitzel zum letzten Male sprach, kam er nur sehr selten und dann auch nur auf ganz kurze Zeit zum Bewußtsein, so daß wir alle auf die baldige Auflösung gefaßt waren. DaS Letzte, waS er Donnerstag Vormittag noch bei Sinnen hervorbrachte, war, daß er Frau Reitzel die Verse vorzusingen versuchte: Gestern noch auf stolzen Rossen, Heute durch die Brust geschossen. Morgen in daZ kahle Grab." Bon ö Uhr AbendS an, saßen an seinem Bett die Familie, Dr. Siegel, Karl Schmidt, einer seiner intimsten Freunde, und ich. DaS schwere Atemholen wurde um 11 Uhr leichter und langsamer und die letzten Atemzüge waren leise wie ein Hauch und ohne jede Schmerzen oder Todeökampf, entschliest er sanft wie ein Kind, daS von der Mutter in Schlaf gewiegt worden. Die letzten Wochen waren für unk Alle, besonders aber für seine grau aufreibend, welche letztere Tag und Nacht an seinem Bett weilte. Für Reitzel war der Tod auch eine Srlösung. denn seit sein Augenlicht so schwach geworden, daß er nicht mehr ordentlich sehen, geschweige denn lesen konnte, war er vollständig zufrieden, daß eS so rapid mit ihm zu Ende ging. Im A. T. werden Sie in dieser Woche seine, noch von ihm selbst geschriebenea Abfchiedöworte finden. Auf ReitzelS Wunsch wurde die Leiche unter den denkbar einfachsten Umständen dem Crematorium zugeführt. Der LeichenbeSatter holte am Samstag um 2 Uhr in einem ganz gewöhnlichen Wagen die Ueberreße ab, und erst eine halbe Stunde später suh

ren Frau Reihe! und die Kinder in

einem geschlossenen Wagen, aber aus anderen Wegen zum Krematorium, wo fich trotz, ich möchte fast sagen der Verheimlichung der Stunde, dieseö Umstände eine recht zahlreiche Anzahl von ffreunsen eingesunden hatte. Kein Lied erklang, keine Reden wurden gehalten und in fünfzehn Minuten war alleS vorüber. In einem separaten Zimmer der Turnhalle trafen fich dann die Freunde wieder und bei Gesang und Becherklang wurde daS Andenken unseres gemeinschaftlichen FreundeS gefeiert. DieS war ReitzelS Wunsch und wurde dieser auch ganz genau ausgefüllt. Waö die Existenz deS A. T. anbelangt, so glaube ich sagen zu dürfen, daß derselbe in seinem Sinn weiter geführt werden kann, da Frau Reitzel in der Person von Herrn Martin Drescher einen tüchtigen Mann gewonnen, der. wenn er auch Re-jel nie ganz wird ersetzen können, doch von diesem selbst als quasi Nachfolger auSersehen wurde. Zum großen Bedauern der 2ingoeö, der gelben" Journale und aller eisensresserischen Leute haben wir noch immer keinen Krieg. DaS ist hart für die Bramarbasse, aber der ruhig und vernünftig denkende Bürger wird ganz damit zufrieden sein. So lange irgend ein Weg offen steht, die vorliegenden Streitsragen in ehrenhafter Weise friedlich zu erledigen, so lange thut der Präsident vollständig gut daran, sich nicht von den wirklich derbrecherischen gelben" Journalen in den Krieg treiben zu lassen. Man sagt, der Krieg solle auö Menschlichkeit unternommen werden, um dem unmenschlichen Treiben aus Cuba ein Ende zu bereiten. Gut! Aber soll sich denn die Menschlichkeit bloß auf die Eubaner erstrecken ? Soll daS befühl der Menschlichkeit todt sein unseren Offizieren, Soldaten und Matrosen gegenüber? ES hieße deren Leben leichtsinnig ausS Spiel setzen, wollte man nicht jede Möglichkeit der Erhaltung deS Friedens sorgfältig prüfen und ihr einen Versuch gönnen Wir wollen von den wirthschaftlichen Folgen eineS Krieges ganz absehen, wir wollen alle finanziellen Interessen gänzlich unbeachtet lassen. Wer giebt unS eine Garantie dafür, daß im Falle eines Krieges nicht so und so viele unserer großen Schlachtschiffe und Kreuzer mit ihrer ganzen kostbaren Fracht von Menschenleben zu Grunde gehen ? Sei eS auch richtig, daß solche Bedenken schweigen müssen, wenn die Ehre der Nation aus dem Spiele steht, so ,st eS'doch gleichfalls richtig, daß solche Bedenken laut sprechen müssen, so lange ohne Schädigung dieser Ehre noch ein Weg offen steht, der zum Frieden führt. Die Geschichte der Wer. Staaten ist nicht derart, daß man der Nation Ehrlofigkeit oder Mutlosigkeit vorwerfen könnte. Ehre und Muth find aber aan verschieden von Leichtsinn und Unüberlegtheit. Wenn monarchische Einrichtungen und Monarchische Interessen eine patriotische Idee großgezogen haben, welche sich in nichts anderem kundzugeben vermag als in der Lust zum Dreinhauen, wenn in Folge dessen allenthalben ein militänscher Geist emporgewuchert ist, welcher mit den bürgerlichen Beschäftigungen durchaus nicht übereinstimmt, so ist eS doch durchaus nicht nothwendig, daß die Republik diesem Beispiele folgt, einerlei wie viel goldene Tressen General MileS auf seine Uniform näht. Wir können daher durchaus nicht beistimmen, wenn man die Politik unserer Regierung in der gegenwärtigen Krisis schwach nennt. Vom Standpunkt des Klopssechter auö ist fie eß allerdingS, sogar in sehr hohem Grade, aber vom Standpunkte deS gewissenhasten ManneS auS, der daS Glück der Völker in der ruhigen friedlichen Entwicklung deS bürgerlichen LebenS sieht, muß man die Etandhaftigkeit des Prüftdeuten gegenüber dem Lärm der 2ingoeö hoch anerkennen. WWW. Inland. Qetterberiöt. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht, zunehmende Bewölkung und Regenschauer vamftag. Höchste Tem peratur rnnerbalb der legten 21 Cten des 54 C:5, nt:iri:Cj ZO C:;5.

Nachrichten von Washing-

t o n. Washington, 7 April. Sine Depesche deS Generalkonsul Lee, von Havana, welche heute Morgen eintraf, meldet, daß zweihundert Amerikaner von der Insel Cuba abgereift seien und daß in Havana alleS ruhig ist Heute Mittag ließen die sechs großen europäischen Mächte dem Präfidenten McKinley im Weißen Hause durch ihre hiesigen Vertreter eine gemeinschaftliche Note unterbreiten, in welcher sie die dringende Hoffnung für eine friedliche Uebereinkunft zwischen den Ver. Staaten und Spanien auSdrückten. Der Präsident wieS als Erwiderung mit unverkennbarer Deutlichkeit auf die Pflicht und die selbstsuchtlosen Versuche dieser Regierung hin, die unerträglichen Zustände auf Cuba zu beenden. Ein weiterer und bezeichnenderer Schritt, welcher zeigt, daß die Ver. Staaten Regierung endlich zu einem festen Entschlüsse gekommen ist, war die Erklärung, daß Generalkonsul Lee am Samstag Havana und Cuba. verlassen werde. Dieser Schritt wird von Spanien als ein Vvrakt deS Krieges betrachtet werden, weil dadurch daS Mittel deS offiziellen Verkehrs zwischen den Ver. Staaten und der Insel aufgehoben ist. Unsere Regierung hat in Madrid keine Unterhandlungen in Schwebe; man hört aber, daß die europäischen Machte ihr Möglichste thun, um die spanische Regierung zu bereden und den Krieg abzuwenden. AuS der zuverläsfigsten Quelle kann berichtet werden, daß dem Gesandten Woodford biS jetzt noch keine Instruktionen für seine Abreise von Madrid gegeben wurden; der einzige Schritt, der nach dieser Richtung hin gethan wurde, ist der Beschluß, daß General Lee am. Samstag Havana zu verlassen hat. Die Note der europäischen Mächte, welche dem Präsidenten heute eingehändigt wurde, hat nach der Anficht von Mitgliedern der Administration die Situation in keiner Weise geändert. Man glaubt, daß jene Note daS Resultat fortgesetzten Ersuchens Spanienö um einen Ausdruck deS Wunsches nach Frieden zwischen den beiden Ländern war. Die Note wird in keiner Weise alS ein Protest gegen das Verfahren, daö die amerikanische Regierung biS jetzt eingeschlagen hat, betrachtet. Starb. Chicago,?. April. Die Schauspielerin Margareth Mather starb plötzlich. Sie war eine Zeit lang mit Gustav Pabst, dem Sohne deS reichen Brauers in Milwaukee verheirathet. wurde aber von ihm geschieden. Ausland. N a ch r i ch.t e'n v o n M a d r i d. Madrid, 7. April. Den griedenSunterhandlungen ist ein Hinderniß entstanden und die Proklamation deS kubanischen Waffenstlllftandeö wird heute (Donnerstag) nicht veröffentlicht werden. Madrid,?. April. (1:55 Morgenö). Die Ereignisse der letzten Nacht scheinen mit einem Geheimniß umgeden zu sein. ES scheint, daß, nachdem fich die KabinetSsttzung vertagt hatte und Premier Sagasta nach Hause gegangen war. der päpstliche Nuntius, Mgr. Nava, in Begleitung deö Ministerö deö Auswärtigen, Tenor Gullon, mit einer Mittheilung von Rom eintraf. Dieses wurde für so wichtig gehalten, daß die übrigen Minister gerufen wurden und daö Kabinet blieb biS 1:30 Morgen in Sitzung ES wird gesagt, daß daS Resultat der Berathungen nach Rom telegraphirt wurde, von wo eö nach den Ber. Staaten gekabelt ist. M a d r i d, 7. April. (11:15 Bot mittags). Die hiesigen Morgenzeitungen sind einstimmig ber Anficht, daß die Situation sehr ernst ist. Mehrere Blätter verkünden, daß General Woodsord morgen Madrid verlassen werde. Er hat seine Wohnung jetzt in der ver. St. Gesandtschaft genommen. Nachfragen ergeben, daß General Woodfort gestern glaub!?, Spanien werde den vorgeschlagenen Waffenkillstand annehmen und daß sofort dahin lautende Befehle gegeben werden dürden. Madrid, 7. April. (11:30 vorittagi).Opanienö lakonischer Kriezörawifler, Ctztzzl Ccrna, h-t e-ttich

sein Schweigen gebrochen. 3n einem

Interview, in welchem der General eine interessante Schilderung der Situation gab, sagte er: Der Krieg ist daö bessere der beiden Uebel. Eö ist besser, Auöländer als Spanier, die sich in Entrüstung erheben, wenn ihre Ehre und Rechte unter die Füße getreten werden, zu bekämpfen." Madrid, 7. April. (Mittags.) Die Wachen bei der Ber. St. Gesandtschaft wurden heute verdreifacht. General Woodford war heute schon früh an seinem Pulte und eö sprachen viele Amerikaner vor, um zu erfahren, welche Arrangement für ihre Beschützung getroffen sind. Der General sagte, er werde aus seinem Posten bleiben, biö ihm aufgetragen werde, seine Pässe zu verlangen oder biö ihm dieselben zugesandt würden. Er fügte hinzu, daß die britische Flagge über der Ver. Staaten Gesandtschaft aüfgezogen werden würde, wenn er abreise. Trotz der prekären Situation hegen noch immer einige Diplomaten Hoffnung auf Erhaltung deö Friedenö. Die Stadt ist vollkommen ruhig. London,?. April. Eine Depesche von Madrid sagt, daß die Botschafter Deutschlands, Frankreich, Rußland? und Italien heute Abend gemeinschastlich Senor Gullon, den Minister de Auswärtigen, besuchten und eine gemeinschaftliche Note im Interesse des Friedens abgaben. Senor Gullon antwortete, daß die Mitglieder deS spanischen CabinetS einstimmig der Ansicht wären, daß Spanien die Grenzen der internationalen Politik in der Richtung der Bewilligung von Förderungen und Gestaltung und Anmaßungen der Ver. Staaten erreicht habe." Madrid, 7. April (via Paris). Fünfzehn spanische Kriegsschiffe werden sofort von Cadix nach den Kap Verde Inseln abfahren und mehrere Bataillone haben sich auf den Weg gemacht, um die Garnison der Balearen Inseln im mittelländischen Meere zu verstärken. Die Provinzialmiliz der Canarischen Inseln wird mobil gemacht. General Correa, der Kriegs minister, und Admiral Bermejo, der Marineminister, sind trotz des Feiertageö sehr thätig. - Willigt in die Scheidung L o n d o n. 8. April. Der Berliner Correspondent deö Standard" sagt, daß der Herzog von Sachsen-Co-burg-Gotha alö Haupt der Familie seine Einwilligung zu der Scheidung deö Prinzen Philipp von Sachsen-Coburg-Gotha von seiner Gemahlin, der Prinzessin Louise von Belgien, der ältesten Tochter deö König Leopold von Belgien, gegeben hat. .,, 0chis?S. Nachrichten. Angekommen in : New Sork: Island" von Copenhagen. Bremen: Trabe" von New Jork; Dresden" von Baltimore. Havre: La Bourgogne" von New Sork. Liverpool: WaeSland" von Philadelphia. Philadelphia: Niederland" von Antwerpen. H a m bürg: Pennsylvania" von New Sork. Glaögow, Aachoria" von New Sork. Allerlei. - Ä i e s r a n z o 1 , i q e n Vt e frutirungsbureaux scheinen von den Chamvions des Nadfahrsports bezüg. lich ihrer Tauglichkeit für den Militärdienst eine sehr - schlechte Meinung zu haben; sie hab:n nämlich in der letz ten Zeit nicht weniger als acht von ihnen, darunter mehrere über Frankichs Grenzen hinaus in der Sportroelt bekannte Fahrer kurzweg für dienstuntauglich erklärt oder zurückgestellt. ES sind dies: Nieuport. wegen Herzkrankheit im französischen Consu late von Florenz zurückgestellt ; Nurnart, wegen Herzhypertrophie für untauglich erklärt; die beiden robusten Tandemisten Revot und Domain, we gen schlechter und schwach! ConstituI tion zurückgestellt ; der herkulischeDeschamps und der rlesenstarkt Dumont wegen Herzkrankheit für dienstuntaug. ich erklärt und der Trainer Deneau wegen Beinverleßung zurückgestellt. Das Stärkste aber ist, daß jetzt auch der Weltchampion Paul Bourrillon im Brüsseler Consulat für zu schwach besrnttai wurde, !ie Anforderungen des N'.tttardientteZu füllen... .

Chronische DWepsia kurirt.

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LHK ach nahezu dreiöigjShrigem Leide an Dy? yff. pepstu schreibt Wir. H. S. Dugdale. die w ffrau eine prominenten GrschZflSmanne von Warsaw. 91. V.: .Seit 28 Jahren litt ich fortwährend an Tvsvkvsia und schwachem Ma tn. Die leichttfte Nahrung erzeugt, Beschwer den, verursachte heftige Schmerzen und Formii rung von GaZ. Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälend Schmerzen nach dem Essen. Ich wurde von vielen Aerzten beban delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne dau rnde Abbilse. Bor ,wei Jahren begann ich Dr. Mile' Nerven, und Leber.Pillen und Rerdine zu nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Befferung ein und ich war bald im Stande u effen. roaz mir beliebte, ohn üble Folgen. Ich halte dieselben stets vorrSthig und in einzig Dofij vertreibt irgendwelche alte Symptome." SX Title' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter (hier positive Garantie: die erste ylasche nllht oder daZ Geld wird zurücker stattet. Buch über die Krankheiten de! Herzen? und der Nerven frei. 'i''Jv, I Dr. l r.!s5' i iKcrvino? p .Rcstercs N S2ktk V V. VT r I In I In Adresse: Dr. Milel Medieal Co.. lkhart. Ind. o in laufenden Winter'cmtin lsurden den Hochschulnachrich cn zufolge die neun technischen Hochschulen des Deutschen Reiches von 11.204 Studirenden besucht, gegen 10.123 im vorigen Wintersemester. An erster Stelle steht Berlin mit einer Gesammtbesuchszahl von 3207 Studi-.-enden (ordentliche Studirende. Hörer und Hospitanten); es folgt München mit 1915. Darmstadt mit 1296, Karlsruhe mit 1072 und Hannover mit 923 Besuchern. Dresden wies 946 Besucher auf. Aachen 395 und Braunschweig 390. Nahezu ein Drittel der Gesammtzahl der eigentlichen Studirenden. nämlich 3513 derselben, entfallen auf das Maschinenfach, 1575 hatten sich dem Jngenieurwesen zugewandt und 1249 der Architektur. 925 studirten Chemie. Auf Mathematik und allgemeine bildende Fächer kamen 821 Studirende. 611 besuchten elektrotechnische Vorlesungen; auf das ForstWesen beziehungsweise die Landwirthschaft entfielen 59 Studirende. In dem Filialbureau der Paris-Lyon.'MUtelmeerbahngesell-schaft in Lyon, das in der Nue de la Bourse belegen ist, wurde ein mit 1000 Francs deklarirteS Werthpacket gestohlen. In Wirklichkeit enthielt aber das Packet 683 Saragossa Obligationen, eine Hypothekenverschreibung. 26 Aktien des Comptoir national d'escompte. 8 Obligationen der Paris-Lyon-Mit-telmeerbahngesellschaft, zwei französische Renten- und neun andere Titel ; das Ganze stellte einen Werth von 500,000 Francs dar. Aufgegeben war das Packet von der Gesellschaft Fon-ciere-Transport" 'und bestimmt für Paris. Sein Verschwinden wurde erst an dem Lyoner Bahnhofe Perrache festgestellt. Die von dem Polizeicommissär Bois eingeleitete Untersuchung hat keine Resultate geliefert und auch die hohen auf die Denunziation des oder der Diebe ausgesetzten Summen haben noch nicht zur Entdeckung derselben zu führen vermocht. Es lohnt sich. Sood't Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, Divhteritiö oder Fieber. Hood's Pillen find von den aukge suchtest? Pflanzen sorgfältigst zube reitet. Der ?ork Store. (Qtailltt 1853.) V.Z..,.. Butterick Muster I Als eine spezielle Oster-Offerte verkaufen wir 60 gemusterte Taffetaseide-Bleusen, (skirt w&ist style) in guter Auswahl neuer Frühjahrömoden durchdeg gefüttert reg. $8 Blousen gjj Kommen Sie und sehen Sie fich alle die Ofterofferten an, velche dir im ganzen Hauk zeigen. Ml i B ESEL

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