Indiana Tribüne, Volume 21, Number 199, Indianapolis, Marion County, 7 April 1898 — Page 3
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Dr. I. Bü.hler,IDer Nitt ums Glück.
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IN ALLEN z APOTHEKEN : w Von Wilhelm M eh er.J erster. (Fortsetzung.) NuZ lern Buschwerk rechts tauchte eine Reihe von Pferden auf. meist in Decken gehüllt, jedes mit seinem Stallburschen im Sattel. Es waren wokl zwanzig oder mehr, sie gingen mit weit ausgreifendem Schritt, leise mit den Köpfen nickend, an der Terraffe vorbei. Ganz zuletzt kam der White auf seinem schottischen Pony, der gegen die Riesen wie ein Zwerg erschien, und dann folgten zu Fuße C. W. beugte sich. vor. um besser zu sehen Brandes, der Prinz von Rd chenberg. Brandes Tochter und ein dritter Herr. Sie werden siH über Coriolan" wundern", hörte er Brandes sagen, ein Pferd, wie ich nie eins im Stalle gehabt habe." Der Prinz nickte: ich bin sehr neugierig", dann verschwanden die Pferde. der Trainer und die ganze Gesellschaft hinter den Bllschen der andern Celte. Coriolan!" Das war der Name, den der Baron von Rosse beständig im Munde führte. Wenn irgend ein Pferd Luciferim Derby schlagen kann", hatte der Baron noch heute früh im Eisenbahncoupe gesagt, dann ist es Coriolan". Die beiden ragen thurmhoch über die ganze übrige Sippschast empor." C. W. verstand vom Nennsport immer noch zu wenig, um das recht zu begreifen. 'nur das fühlte er, daß auch hier wieder, auf dem Wege zum großten Erfolge, dieser Brandes seinGegner war. Er wische mit solchem Ingrimm an seiner Brille, daß sie fast zerbrochen wäre, dann trank er seinen Whisky aus, bezahlte, ohne dem kleinen Kellner ein Trinkgeld zu geben, und ging verdrossen zur Rennbahn. Coriolan!" Warum konnte man dieses Thier nicht einfach vergiften, aus dem Wege räumen, eliminieren?! Vielleicht läßt sich das machen. dachte er im Stillen, und diese vage Idee brachte ihn wieder in bessere Laune. Da hielt er an: dicht vor sich, an die weiße Barriere der Rennbahn gelehnt, sah er den Prinzen neben ftäthchen Brandes. Das Mädchen sah reizend aus. Ihre hohen gelben Lederstiefel schauten unter dem aufgeschürzten Kleide hervor, über die weche Musselinbluse hatte sie lose ein Zuavenjäckchen gehängt, und an der blauen Matrosenmütze steckte stillos aber reizend ein Busch frischer Fliederblüthen. Sie standen nahe nebeneinander, und C. W. hätte Lust gehabt, sich im Gebüsch zu verstecken und zu lauschen. Da schaute zufällig der Prinz auf, und als Mr. Kalm tief grüßte, faßte er nachlässig an den Hut. Er schien ihn nicht zu erkennen. Das war Herr Kalm. der neue Nennstallbesitzer", sagte Käthchen und schaute dem gekniffen fortwandelnden C. W. gleichgültig nach, kennen Sie ihn?" Flüchtig. Der Mensch hat mir einmal eine Gefälligkeit erwiesen. Eine Galgenphysiognomie." Einige hundert Schritte weiter, an den Tribünen der großen Rennbahn, standen Gruppen von Herren und beobachteten aufmerksam das schöne und interessante Bild, das sich langsam vor ihnen zu entrollen begann. Bon allen Seiten her kamen im Gänsemarsch lange Reihen von Pferden, wie Regimenter. die zum Manöver anmarschiren. Sie lösten sich auf der Rennbahn in kleine Abtheilungen auf, und in Gruppen von zweien und dreien kamen si? dann auf dem grünen Rasen antjcjagt. Das große Berliner FrühlingsMeeting stand vor der Thür, nun handelte cs sich für die Trainer darum, ihren Pferden die letzten Uebungsgalopps zu geben. Für die anwesenden Sportsmen waren diese Morgengalopps der Pferde von der größten Wichtigkeit; wer aufmerksam und mit Kennerblick die einzelnen Thiere beobachtete, konnte daraus manchen nützlichen Wink für die künstigen Wetten entnehmen. Der Prinz, obwohl er dieser RennGalopps wegen Urlaub für den Bor mittag von seinem Regiente erbeten und die Nacht nicht geschlafen hatte. schien für die -Pferde kem Auge zu ha ben. Kaum daß er bisweilen den Kopf seitwärts wendete, wenn eines der Thiere m Kunerzugsgeschwmvig seit an der Barriere vorbeistreifte. Käthchm sah wohl die Pferde heran kommen, aber auch ihr schien daS oft beobachtete Schauspiel gleichgültig. .Sie sind aanz anders geworden. Durchlaucht", sagte sie trübe, ich t ,. "k?. r.: t:t venie Oll, toie munen iraiu ,e.ii, ioiu lich." Er schüttelte den Kopf, dann sagte er: Wir haben uns lange nicht gesehen, Fräulein Käthchen. Ich wollte, ich wäre in diesem Frühjahr öfter hier heraus gekommen. Nicht wahr. Sie wohnen zetzt ganz hier draußen tn ver Villa?" .Ja." , .Jfl nicht bisweilen langweilig?
uas rangen &t du ganzen Tage hindurch an?" Wir spielen Ball oder reiten, oder arbeiten, es giebt immer etwas zu thun." Wer: wirk" Vater und ich, und Herr Konrad Eckert. Außerdem haben wir die Eisenbahn, und mit unsern Trabern kommen wir in einer Stunde nach Berlin." .55a. das ist richtig, kaum eine
Stunde. Wenn ich in Rußland wohnen würde, zum Beispiel auf Grenowo oder auf Reichenberg. hätte ich zwanzig Stunden Fahrt bis Moskau und dreißig bis Petersburg. Das ist nicht auszuhalten, nicht wahr?" Wollen Sie denn nach Rußland?" , Ich weiß es nicht." I Sie sah ihn ängstlich an. Ein so trüber, hoffnungsloser Ausdruck malte sich in seinem Gesichte, daß ihr immer heiterer Kindersinn eine Ahnung von nahe aufsteigendem Unheil empfing. Plötzlich zuckte er brüsk die Achseln: Und wenn auch! Was schadet es! Ob ich da in der Einsamkeit lebe oder hier, es ist ja alles ganz gleichgültia." Nur um etwas zu sagen, fragte sie: Nicht wahr. Sie sind in Rußland geboren und da auch auferzogen?" Ja. Meine Mutter war eine Fürstin Dolgoruki." Und immer in der banalen Form der Conversation, nur um keine neue Pause entstehen' zu lassen, fragte sie weiter in gepreßtem Tone: Man sagt, die Russen sind ein sehr liebenswürdiges Volk, freundlich und weich." Ja, weich", e: nickte. Da hörte man von den Tribünen her. laute Zurufe, Rufe des Staunens und der Bewunderung. Käthchen' schaute 'empor. Dann, aufgeregt und von dem prächtigen Anblicke hingerissen, vergaß sie alles, beugte sich vor und wies en Prinzen nach rechts: Sehen Sie da! Da kommt er! Wer?" Coriolan!" . Ah!" Und auch der Prinz vergaß für einen Moment die Sorgen femer Zukunft und schaute mit weit offenen Augen dem Perde entgegen. Ja, Coriolan" kam. Auf zwechun-, dert Schritte hatte das scharfe Auge. des Madchens chn erkannt, wie em Sturmwind fegte er daher. Im runden Hut, grauen Paletot, braunen Handschuhen und Reitgamaschen saß Mr. Graham, Hoppegartens berühmtester Jockey, auf dem Goldfuchs im Sattel. Dicht hinter ihm ritten zwei seiner College mit Peitsche und vollen Händen, aber wie eine Statue, ohne es der Mühe für werth zu halten, nach ihnen sich umzuschauen. saß der Jockey aus dem Pferde, das mit colossalen Sprüngen vor seinen Stallgefährten über den elastischen Rasen flog. Käthchen klatschte m die Hände. das feine Gesichtchen vor Freude geröthet: Qravo-Coriolan"! Bravo Corry-!" Langsam stoppte Mr. Graham den Goldfuchs ab und ließ ihn dann trabend quer über die Bahn gehen. ' Die Herren an den Tribunen waren in Aufregung: Ein phänomenales Pferd!" Und iuaendfrisch und elastisch svrana Brandes, die linke Hand leicht aufstützend, über die Barriere, um seinem Pferde nachzueilen und mit Trainer und Jockey die Consequenzen des großartigen Probegalopps zu befprechen. Als er an Käthchen und dem Prmzen vorbei kam, rief sie ihm zu: .Papa!" Und flüchtig kam er an die beiden heran. Was sagen Sie dazu, Prmzk! Coriolan" aewinnt in Hamburg das Derby, und kein anderer! Das. wird der schönste Tag meines Lebens. : Was man noch an Wetten bekommen kann, soll man nehmen, und zwar sofort. . Er sah jung und glücklich trä wie ein Mann in den allerbesten Jahren, und freudestrahlend blickte Käthchen ihm nach." Kommen Sie. Durchlaucht, wir wollen auch zu Corry". Das ist ein zu liebes . Pserd. Und fromm, er nimmt einem den Zucker aus der Hand wie ein Schoßhündchen.Als sie herankamen, ging der große Goldfuchs schon wieder in Decken gehüllt langsam und gravitätisch im Kreise zwischen seinen College. Käthchen erkannt ihn trotz der Vermummung sofort: Corry!" Sie war die einzige, die ihn so nannte, und augenblicklich wandte er den feinen Kopf und sah sie mit den großen, dunkeln Augen an. Sie nahm ihn am Zügel und geleitete ihn in die Mitte des Kreises. Du bist mein guter, lieber Kerl, aber Zucker habe ich nicht, den giebt's nachher. Wenn Mr. White es er. laubt." Mr. White. der mit den übrigen Pferden alle Hände voll zu thun hatte. 1 f er: ... cr lam oocy einen jaugcmmu ter seines Patrons, und auch Mr, Graham. der berühmte Jockey, trat heran und grüßte höflich. Sie hatten alle das kleine Fräulein Brandes gern. Hier in Hoppegarten, in der Villa des Vaters, war das Mädchen groß geworden. Die englischen Trainers und Jockeys hatten sie schon gekannt, als sie im kurzen Kleidchen auf ihrem ersten Pony lernte, und mit den Kindern der englischen Familien hatte sie ge spielt und war mit ihnen aufgewachsen. In seinem gebrochenen Deutsch lobte Mr. Graham den Goldfuchs: O, ein sehr gutes Pferd. Er kann gehen, sehr gut. Er kann gewinnen das Derby, es ist woyl mög Hdb.Ach, mc-lich!" sie lachte; meinC:nr c:-nt t;7.C:5 c-3
lieget. xua. orry". sicher?! Wenn Mr. Graham bis dahin nicht all sein Reiten verlernt, gewinnt nur Corry"." Der kleine, elegante Engländer verzog sein diplomatisches Gesicht zu einem Lächeln: Was ist sicher. Fräulein Brandes? Auf dem Turf nichts. Aber man will es hoffen." Er grüßte Käthchen und den Prinzen. ließ sich auf ein anderes Pferd hefon und galoppirte davon. Coriolan" wurde wieder unter die andern eingereiht, langsam schritt die Schaar der Pferde davon, und nun standen der Vrnu und das Mädchen wieder e'.nsam mitten auf dem weiten grünen Rasen. Sie gingen eine Zeitlang ohne zu sprechen nebeneinander her. Immer noch zwitscherten oben die Lerchen und schienen mit der am Himmelsbogen
aufwärts wandernden Sonne emporfliegen zu wollen, auf dem weiten, schattenlosen Grasplane wurde es trotz der frühen Morgenstunde schon beinahe heiß. Endlich unterbrach er das drückendefast unheimliche Schweigen: Wenn Coriolan" zum Derby geht, werde ich nicht dabei sein." Erstaunt blickte sie ihn an: Sie nicht? Nicht zum Derbyrennen?" Er blieb stehen und sah ihr nrs Auge: Fraulem Käthchen, ich habe diese Unterredung seit Tagen herbeigesehnt, und ich wollte, ich wäre schon eher zu Ihnen herausgekommen. Es giebt keinen Menschen ans der Welt, dem ich ja wie Ihnen alles fagen möchte. Bei Gott nicht." Er bot ihr. fast zaghaft, seme Hand, und ohne sich zu zieren, nahm sie die Hand. Ich stehe allein aus der Welt, Fräulein Käthchen. ich habe niemand, dem ich mich je hätte anvertrauen können.und das seit vielenJahren. Vielleicht Ware ich sonst anders geworden. Ich Hütte auf niemand Rücksicht zu nehmen, und meine eigene Person kümmert mich nicht. Sie werden es vielleicht, schon wissen, Fräulein .Käthchen denn die andern Leute sind über unsereins meist besser instruirt als wir selbst ich stehe vor dem Ruin." Sie antwortete nicht. Mit großen. starren . Auaen blickte sie ihn an. als wäre das nicht möglich, was er da sagte. Kein größerer Contrast als daS blühende Mädchen mit dem Flieder am Hut und der blasse Mensch in dem unkleidsamen Civllanzuge, die Augen zu Boden gerichtet, ganz ohne Energie. Da fand sie endlich Worte: Papa wird Ihnen helfen, ich spreche mit ibm. nock beute, sofort." lffor seVung folgt.) -, Pas Mühlrad. Von R. S. Tor mehreren Jahren hatte Konsul B. aus Florenz eine Gesellschaft von Freunden und Bekannten zu 'sich ge laden, um mit ihnen einen Ausflug nach dem zwischen Pisa und Carrara gelegenen Städtchen Serravezza zu un ternehmen. Tort besaß er bedeutende Marmorbrüche, und von dem Gipfel des Altissimo, deö höchsten Berges der Apenninenkette. genoß man einen prächtlgen Fernblick. Unglücklicherweise oegann nach der Anlunft der Gäste ein so ye,tlger Regen, daß gar nicht daran zu denken war. eine Partie nach den Bergen zu unternehmen. Man schlen derte in den Straßen des Städtchens, mit Regenschirmen bewastnet, dem einzigen Kaffeehause zu. Dabei passirtcn die Ausflügler eine kleine stein-rne Brücke, die an einer Wassermühle vor beifuhrte. deren Rad ln diesem Augenblick in vollem Schwünge war. Der Gastgeber bat seine.Gäste, sich die Buchstaben einzuprägen, die in tm Bal len, welcher über dem Rade befestigt war, eingeschnitzt waren; eine merkwürdige Geschichte sei eS, die sich an dieses l Rad knüpse und die er . dann zum Besten geben lassen wolle. Die Buchstaben waren: N.a. N.o. unter welchem sich die Jahreszahl .1831" befand. Diebeiden N" waren etwa dreimal, so groß als daS a" ur.i 0", und der Verfertig hatte über ihnen einige ovale Einschnitte gemacht, die augenscheinlich eine Krone darstellen sollten. Man langte in dem Kaffeehause an, als auch schon der Besitzer deS Lokals die von dem Konsul herbeschiedene Mül lerin anmeldete. Eine rüstige, hoch in dcn Fünfzigern stehende Frau trat ein und sagte freundlich grüßend: Ich kann mir schon denken, waS Sie wollen, Herr Konsul, eS handelt sich wahrscheinlich wieder um die Geschichte von meinem Mühlrade. Wenn der Regen noch ein paar Tage so wie jetzt fortgeht, bürsten wir unS bald in derselben Lage be finden." .Sie setzte sich ohne Umstände und beaann: So, wie Sie jetzt den Regen sehen, meine Herren, so hatte eS damals schon elf Tage gedauert: die Serra und die Bezza, die jetzt so seicht sind, daß die Kinder sie durchwaten, waren beide so hoch angeschwollen, daß ein Kriegsschiff, wie ich sie im Hafen von Livorno ge sehen, darauf hätte fahren können und wie ich jetzt eine alte Frau bin, so war ich damals ein junges, blühendes Weib. Mein Mann hatte am Abend vor'm Schlafengehen unser Rad angekettet und jegliche Vorsichtsmaßregeln getroffen, wie wir eS noch heute zu thun Pflegen. Um halb vier Uhr des Morgens wurden wir durch ein furchtbares Geräusch geweckt. Mein Mann stürzte sofort hinaus. Der Druck des Wassers hatte die alte Schleuse hinweggerissen, und da die Kette des Mühlrades nicht nachgegeben, so hatte der furchtbare Strom den Balken und daS Rad zertrümmert. . Mein Mann kam leichenblaß zu mir herein. Ich begriff, daß wir verloren waren, denn wir waren zu arm, um ein neues Rad, das damalö ui! an hundert Francecni koste;?. UN5 anzukläffen U:::D 2in3 x ptinn 0::n
ver oamats-vieles Zia,?eyauS und den
nebenan liegenden Gasthof befaß. Ich ! erzählte ihm unser Unglück und bat ; ? . 1 lyn, UNS zu yelsen, da er es doch könne. Barsch fuhr er mich aber an, all' mein Bitten und Flehen half nichts. Er fing an zu fluchen, drohte mich hinauszuwerfen, kurz, wir sprachen Be.de so laut, daß man es durch's ganze Haus hörte. Plötich öffnete sich die Thür, die nach dem Billardzimmer ging sehen Sie jene Thür dort drüben und ich sah einen höchstens zwanigjährigen jungen Mensch?.:, der den Kopf hereinstreckte und sagte, was los wäre. Gott weiß, wie es kam, ich begreife cs heute noch nicht, wie ich den Muth daw hatte; ich trat zu ihm hin und erzählte ilzm meine ganze Leidensgeschichte. Kaum hatte ich geendet, als er mich bei der Hand nahm und mich in dieses Zimmer führte, wo wir jet sitzen, in dem sich noch drei andere junge Herren befanden, von denen jeder ein Billard qucue in der Hand hielt. Meine Herren, sagte er. wir zerbrechen uns seit einer Viertetstunde den Kopf, um welchen Preis wir spielen wollen ; ich hab's gefunden. Der Strom hat in der vergangenen Nacht das Mühlrad dieser armen Frau zerschellt; spielen wir! Wer verliert, läßt ihr ein neues Rad bauen!" Angenommen!" riefen die anderen, und die Partie begann. Ich glaubte zu träumen. Gehen Sie," sagteder junge Mann, den die anderen Louis nannten, Sie bekommen ein neues Rad, und wer dieses bezahlt, bleibt für Sie gleichgültig." Ich eilte davon, um meinem Mann x erzählen, was mir Freudiges begegnet war; er wollte eS nicht glauben und begleitete mich zurück, um sich davon zu überzeugen. Als wir wieder eintraten, kam uns einer der Billardspieler entgegen, und lachend übergaö er mir dreißig französische Goldstücke. Es geschieht mir ganz recht," sagte er; warum spiele ich mit meinem Aruder zusammen, welcher der ungeschickteste Spieler der Welt ist." Denken Sie sich, meine H r en. wie glücklich ich war und mein Mann erst, als wir erfuhren, wer unsere Wohlthäte? waren!" Jetzt bitte ich um's Wort!" rief der Konsul A. Tann wandte er sich an den Kellner mit dcn Worten: Pietro, brin oen Sie das alte Fremdenbuch, damit die Herrn sich überzeugen, daß diese Geschichte auch wahr ist." Ter Wirth brachte ein altes, unfchein bares Buch und zeigte den erstaunten Gästen folgende eigenhändig geschriebn ne Namen: Prinz N. Bonaparte, Prinz L. Bonaparte Graf Arese Gras F. Orsini." Tie Müllerin ist längst todt, aber die Geschichte des Mühlrades lebt im Gedächtniß der Bewohner des Städtchens fort. Von den vier Billard-spielern starb der erstere bereits einige Monate später, während Graf Arese italienischer Senator und Vertrauter des Königs wurde; Graf Orsini starb unter dem Fallbeil, wozu ihn L. Bonaparte, der spätere Kaiser Louis Napoleon, verdämmte, und dieser selbst endete seine Lausbahn als Exkaiser in Chislehurst (5r-ciuc;n;!ii:jij. Oelfarbenfleckeentfernt man mittels Terpentwspiritus. durch welchen dieselben aufgelöst werden; man reibt mit einem reinen Tuce du Farbe hinweg und wäscht den Stof, mit weichem Wasser nach, wobei man noch etwas Terpentinfeife anwenden kann. Behandlung 'von Endi-. v i e n. ' Nackdem man die Endivien zugerichtet und gewaschen hat, bringt man sie in eine Echujsel und qniu lauwarmes Wasser darüber. In diesem läßt man den Salat zwei bis drei Minuten liegen, bringt ihn dann aus einen Durchschlag, damit das Masse, abtropfen kann, und richtet mit Essig. Oel. Salz. Pfesfer und Zwiebeln an. Das lauwarme Wasser zieht einen Theil der bitteren Säfte aus den Endivien. AbgeschlageneHenkelvon Porzellantassen kann man durch folgenden selbst zu verfertigenden Kitt wieder befestigen: 100 Theile Silberglätte und 50 Theile Bleiweiß werden gut gemischt und mit gekochtem Leinöl und Kopallack zu einem knetbaren Brei angemacht. Einfacher ist es. man kauft sich bereits fertigen Kitt, den rnan nur nach Vorschrift zu behandeln braucht. Ein Mittel gegen die Influenza soll Schafgarbenthee und Schleuderhonig sein. Man trinke beim Beginn der Krankheit Morgens und Abends eine Tasse Schafgarbenthee mit einem Eßlöffel voll Schleuderhonig. und nach kurzer Zeit ist man vollständig hergestellt. Ein Schnupfen soll nach dem Genuß einer Tasse solchen Getränks sofort weg sein und schwächliche, kränkliche. . bleich aussehende Kinder und Erwachsene sollten den Thee zum gewöhnlichen Getränk machen. Weiße Heft von Messern und Gabeln bleiben schön weiß, wenn man Ne nack iedesmaliaem Gebrauche. 'bezw. nach ihrem Herausnehmen aus dem Spülfaß, mit einem .reinen, in kaltes Wasser getauchten und mit Seife : bestrichenen Tuche tüchtig abreibt, ' dann sehr sorgfältig in kaltem Wasser abspült und hierauf .so gründlich trocken reibt, daß auch nicht die leiseste Feuchtigkeit zurückbleibt. Wer die. etwas zarten 'Gegenstände aber in ganz besonders erfreulicher Tadellosigkeit zu erhalten' wünscht; der reibe zumSchluß die Hefte noch mit einem in pulverisir:fcr Kreide getauchten, wollenen Tuche ,' ab.' Dadurch wird am besten derSlanz !dr Politur erhalten. tmMiei atntn Ausfallen der Haare.. Man nehme 1j Pfd. Rindermark, entferne davon die Haut mo lasse es m einem glannen Tyon aefäk mit ein?m Viertel Nfund Rin nusöl und einem Viertel Pfund feinen ttJ m uum kohen. uucy kann man crntgc Trevfen Nosenwasser Einzufügen. N2.d:m das Mark, gut zerkocht und cLti durch rtelfac?:Z '.luyren gut uni......x c:nifvt liic inin, c3
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Aas merkwürdigste Mittel des Zeitalters für verlorene Kraft. Ein freies Probepacket per Post gesandt an alle, welche darum schreiben.
Freie Probepackete eines außerordentlich merkwürdigen Mittels werden ' von dem State Medical Institute, Fort Wayne, Ind., ausgetheilt. Sie haben so viele Männer geheilt, welche jahrelang gegen geistiges und physisches Leiden infolge verlorener Manneskraft angekämpft hatten, daß das Institut beschlossen hat, freie Probepackete zu vertheilen an alle, welche darum schreiben. Es ist eme Hausbeyandlung, und alle, welche irgendwie an geschlechtlicher Schwäche infolge jugendlichen Leichtsinns, vorzcitigen Verlustes der Kraft und des Gedächtnisses, Rückenschwäche,. Varicoccle oder Avmagerung von Korpertheuen leiden, können sich nun zu Hause selbst cunren. Das Mittel bat eine eiaentbümlick an genehme Wirkung von Warme und schemt direkt auf die gewünschte Stelle zu wirken und Kraft und Entwickelung oa za gewahren, wo solche noth thut. Es curirt alle Uebel und Beschwerden, welche Jahre des Mißbrauchs der natür lichen Funktioneu herbeigeführt haben, und ist rn allen Fallen em absoluter Erfolg gewesen. Ein Gesuch an das State Medical Institute. 321 Nr National Bank Building, Fort Wayne, Ind., um eines oer freien Prove-Packete,-wird berücksichtigt werden. Das Institut Wünscht hie große .Klasse von Männern, welche nicht gut abkommen können, um behandelt zu werden, zu erreichen, und das freie Probepacket wird ihnen zeigen, wie leicht ' ist, von geschlechtlicher Schwäche geheilt zu werden, wenn die ricyligen U)cutet in Anwendung kommen. Das Institut zieht keine Grenzen. Jraend Jemand, der darum schreibt, wird eine freie Probe zugesandt bekommen, sorgfältig versiegelt tn einfachem Packet, sodaß der Empfänger keinerlei Unannehmlichkeit oder Veröffentlichung dadurch haben, wird. Die Leser werde:!, ersucht, ohne Verzug zu schreiben. erkalten und reide mit dieser Pomade mehrmals in der W?ch die Kopfhaut ein. Bestaubte Oelgemälde zu r e t n l g e n. Wie eloen remlgt man am sichersten, mit einem kalt 'gewordnen Absuh von Seifenwurzel in Wasser, den man mit cmem sehr welchen Schwamm aufträgt. Da ältere Bilder meist dick mit Firniß überzogen sind, genügt es. , ihnen den alten Glanz durch einige Tropfen Mohnöl wiederzugeben, die mit dem Ballen der Hand so dünn wie möglich auf der Bildfläcke verrieben werden. Der bekannte italienische Tenor Gambarelli hat seiner Bühnenlufbahn entsagt und ist Priester gersrden. Dieser Tage las er in der Kathedrale zu Bergamo seine erste Nesse. r e r G e d a n k e. Lehrer: ,Der Mensch kann also ohne Lust leben. Warum wohl. Müller? Weil er se braucht sür die Pneümc tics!" ; Ermunter un g. Was meinen Sie, wenn ich mein Drama auf einen Akt zusammendränge?" Thun Sie es eö wäre ein GnadenAkt!" , t . ln Unfehlbares Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit deö berühmten Dr. Bull's Husten Syrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Bräu-' ne oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin versuchen. "Ich gebrauchte Dr. Vull'S Husten Syrup seit 15 Jahren in der Familie gegen Husten, Erkältung und Hals-Leidcn und fand ihn ein ausge, zeichnetes Mittel." Frau D.T.Elarke, 163 Congreß Str.,Cleveland,O. Dr. Bulls Husten Syrup wird überall für 25 CentS verkauft und rnan darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder ettvaS billigeren Attikel zu itriptt, denn r."7 der ächte Dr. fZZZö O rrp c':"- irr.tr ' -r
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MV Es ist ganz natürlich, daß, wenn ein Mann von solch plagenden Uebeln geheilt worden ist, er darüber enthusiastisch sein sollte und nicht länger die freudige Neuigkeit für sich behalten kann. So kommt es denn, daß Tag für Tag Beweise, wie die folgenden zu ihnen gelangen, zum Dank für das Interesse in ihr Wohlergehen: Geehrte Herren! Ich hoffe, Sie haben Zeit zuzuhören, während ich Ihnen den Dank aussprcche für Ihre Güte gegen mich. Ich gebrauchte Ihre Probe. Sie weckte mich auf. Ich ließ mehr davon kommen, und so wahr wie der Tag, ich habe meine srühere körperliche Kraft und mannhafte Rüstigkeit wieder. Nichts ist mir je bekannt geworden, das mir auch nur annähernd so viel Gutes gethan hätte." Geehrte Herren! Das war eine merkwürdige Probe von Medizin, welche Sie mir zusandten. Sie ging direkt an die richtige Stelle. Ich .konnte es suhlen. Ich war ganz vertrocknet und ausgemagert, aber heute bin ich so lebhast wie ein Knabe, und so hoffnungsvoll in Bezug auf die Zukunft, wie nur je ein Mann sein konnte." Geehrte Herren! Lassen Sie mich nicht Ihre Bekanntschaft verlieren. Die Probe, welche Sie fandten, hat mich gar bald wieder in Ord nung gebracht, und ich will alles haben, was zu einer vollständigen Kur nöthig ist. Ich habe 12 Jahre lang gelitten und ich lege den Betrag bei für Uebersendung der vollen Behandlung, besonderS sür die Entwickelung der Theile." Als Regel hat eine Medizin-Probe den Zweck, die Form und ihren Werth im allgemeinen bekannt zu machen, aber die ; jenigen, von dem State Medical Jnsti tute ausgesandt, haben Hunderten von Männern Freude bereitet, wegen der schnellen Wirkung deS Probe-Mittels ES ist es wohl werth, sich es kommen; zu lassen. i i, MW mwm " a . tWJ miim A. L. Lockridge, Eigenthümer Jce Cream jeder Art. Telephon 1765. 72, 1 und 1 St. Eatt Str., Vstlluna,n werd, xrompt ach alle rheilea dn Stadt abgeliefert. Theo. F. Smither, geschickter und zuverlässiger -Dachdeckern Pech- und Kiekdächer. Dächer von Asphalt und Gilsonit. Engril'Hilldln in allen rten Diini ittit Ue. Telepvon 8U1. 301 West Marylnd St. e&tn'fut$e HSt so MisstZsipxt nb Mailand tt. WWM zu haben in Küe und HauS, erfüllt jede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Da beste Mittel, alle Metallwaaren in kürzester Zeit und sür die längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die - V'.Z.Wal ?o1isli iasto, die den der altbekannten u. bewährten Firma George W. Hoffman, 1 295 Ost Washington Straße, in Jndianaxoliö hergestellt fernd. Gastmirthe ist da altbewährte Putz. Mittel The Barkeepers's Friend, 'on derselben Firma hereUellt. um Putzen ttt Bar Fir.lu,rK :c. einfach unentbhrttcy und' ver es einnal gbroulZ?t hat. wird tl stet vierer bolen. Bar ee?ct'4 Friend" ra UnenrdeZrlie, ist kdcraU ta C?ct$.tn
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