Indiana Tribüne, Volume 21, Number 199, Indianapolis, Marion County, 7 April 1898 — Page 1

i TVO s xN AA K C svO 'ii iiii isii i i i i k ly W W o y y v o vOffice : No. 13 Sud Alabamä Straße. Telephon 1171. i Indianapolis. Indiana Donnerstag, den 7. April 1898 Jahrgang 21 maido

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Lditorielles Zur Situation DaS Hangen und Bangen dauert nun noch länger. Der Präsident hat dem Congreß gestern keine Botschaft zugehen lassen. AIS Ursache wurde von den Vorsitzern der Comite! für aukrvärtige Angelegenheiten angegeben, daß die in Havana wohnenden Amerikaner in großer Gefahr seien, falls sie nicht Gelegenheit bekämen, vor Uebermittelung der Botschaft die 3nsel zu verlassen. ES wird wohl in dieser Woche keine Botschaft mehr kommen, und unter den kriegslustigen Kongreßmitgliedern-herrscht 'darüber großer Aerger. ES heißt weiter, ob mit Recht oder Unrecht, daß die europäischen Mächte sich, besonders bei Spanien um ErHaltung deS Frieden? bemühen, daß Spanien die Unterhandlungen wieder aufgenommen und weitere Konzessionen zu machen bereit sei. Die Gesandten der europäischen Mächte in Washington hatten eine. Besprechung, doch verlautet über daS Ergebniß nichts. Der Präsident ist zugeknöpft bis oben, und Alles, waS außer dem Vorstehenden mitgetheilt wird, beruht auf unbestimmten Gerüchten. Indeß scheint eS, daß die Aussichten auf ErHaltung deS Friedens sich gebessert haben. SelbftvekgSndlich ist die Cnttaufchung aller Kriegslustigen, die gestern eine kriegerische Botschaft ermatteten, sehr groß. Wenn daS spanische Volk mehr von seiner eigenen Geschichte wüßte, würde eö wahrscheinlich weniger nach Krieg schreien. Dagegen hätte eS wahrscheinlich schon längst alleS Mögliche aufgeboten, die Regierung zu veranlassen, Cuba aufzugeben. Wai Spanien so furchtbar heruntergebracht hat, daß eS auS einem Weltreich ein armeS, bankerotte?, einflußloses Land wurde, daS war und ist heute noch leine Kolonialpolitik. Um daS Wohl, ergehen seiner Kolonieen hat sich Spanien nie bekümmert, eS hat sie immer nur als AuSbeutungSobjekte behandelt und so hat eS sie nach und nach bis auf wenige verloren. Zn Spanien herrschte der FeudalabsolutiSmuS. Adel und und Kirche beherrschten daS Land und ihnen siel die Ausbeutung der Kolonieen zu. Monarchie, Kirche. Adel und Bureauklalie wurden reich und mächtig dadurch, übermächtig gegenüber den unteren Klassen. Gold und Silber strömten nach Spanien, sie dienten aber nur zu? Erhaltung zahlloser müßiger'.'Lakaien, Priester und Beamter und erhöhten die Preise der LebenSmittel und der Zndustrieprodukte, ohne daß ein entsprechenden Steigen der Arbeitslöhne folgte. Bauern und Handwerker fanden eS vorteilhafter, entweder in die Kolo nieen zu gehen oder Lakaien oder Mönche zu werden, als im Schweiße idreS Angesichtes zu arbeiten. Land wirthschaft und Industrie gingen dabei zu Grunde. Der Absolutismus wurde durch die Schätze, die ihm auö den Kolonieeu zu flössen, völlig unabhängig von dem Gedeihen der Industrie und der Land wirthschaft und daher ganz gleichgiltig gegen die Oedürsmsse der erbeitenden

Klassen und deS BürgerthumS und

unterdrückte jede ihrer lelbstständigen Regungen aufs Grausamste. Bekannt ,ft, daß Philipp der Zweiteden Haupttheil der industriellen Bevölkerung, die MoriskoS, auS Spanien vertrieb. Alleö daS bewirkte den Verfall von Ackerbau und Industrie und die Entvölkerung deS Landes. BiS heute find die Kolonieen ein Fluch, dcr auf Spanien lastet, indem sie die meisten der Mittel jener Militär-Bureaukra-ten-und Priesterherrschaft liefern, die jeden wirthslbastlichen und politischen Fortschritt deS Lande hindert. Der Verlust seiner Kolonieen wird diese Elemente deS spanischen Regimes bedeutend schwächen, gerade dadurch aber daS Land von einem. Alp befreien und seine und die Entwicklung deS Volke? ermöglichen. ES ist aber auS den angegebenen Gründen leicht begreiflich, daß die herrschenden Elemente mit aller Zähigkeit an den Kolonieen festhalten, daS heißt an dem, waS noch davon übrig ist, und daS ist außer Cuba, Puerto Rico und den philippinischen Inseln nicht viel. DaS vollständig bankerotte Spanien sinket in Folge der zurückgeblubenen Entwicklung deS Landes ohne die Ausbeutung der Kolonieen kaum genügende Mittel und die herrschenden Elemente wenden heute zur AusrechtHaltung ihrer Herrschaft noch dieselben Mittel an, die Philipp der Zweite und Jsabella die Erste angewandt haben : die Tortur. Die Greuel der Jnquifi tioa und deS Herzogs Alba find in Spanien und seinen Kolonieen noch heute bekannt. Sie wütheten in unserer Zeit bei Niederwerfung der Rebellion auf den Philippinen mit derselben Grausamkelt, wie vor drei Jahrhunderten in den Niederlanden, und waS noch kürzlich auf .dem Schlosse Montjuiz vorging, wo viele Unschuldige als angebliche Anarchisten eingekerkert waren, daS erwnert an die Zkiten eines Torquemada. Spanien hat zwar eine parlamentarische RegierungSsorm, aber auch absolut nichts anderes als die Form einer solchen. Sagasta hat plötzlich eine rieflge Mehrheit in den CorteS bekommen, weil die spanischen MiniSer, die gerade an der Regierung sind, immer eine Mehrheit bekommen, wenn sie eine haben .wollen. DaS Volk ist so bigott und ungebildet und .daö Stimmrecht auch derart beschränkt, daß die Regierung die Wahlen nach Belieben leiten kann. Revolutionen find dort keine VolkSerHebungen, sondern, ebenso wie im spanischen Amerika, von ehrgeizigen und herrschsüchtigen Generälen angezettelte Militärausstände. ES find elende, erbärmliche, allem Fortschritte Hohn sprechende Verhält. isse, welche in dem an sich so schönen Lande herrschen und man kann, wie die Verhältnisse liegen, weder mit den Bewohnern, noch mit der Regierung viel Sympathie haben. Die Greuelthaten eineS Cortez und eines Pizarro wurden in den Greuelthaten eines Weyler wiederholt und die Welt verlöre nichts dabei, wenn Spanien überHaupt in die Hände einer anderen Macht siele, wozu freilich einstweilen keine Aussicht ist. Dr(is)lii(id)iirijleii. Inland. Wetterbericht. Wärmeres, schönes WetteS heute Nacht und Freitag.' Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 43 Grad, niedrigke 24 Grad. Die Situation in Washi n g t o n. Washingtons. April. Schnell wie der Blitz änderte sich heute die kubanische Situation. Die Gallerien deS CongresseS, daS gesammte diplomatische CorpS, Senatoren und Repräsentanten, ja daS ganze Volk deS Landes befanden sich in Aufregung und erwarteten eine Botschaft deS Präfideuten der Ver. Staaten an den Con greß, die den Krieg bedeuten konnte, als plötzllch daS Wort von Mund zu Mund ging, daß eS heute keine Botschast geben werde. DaS Volk war erstaunt und selbst Veteranen unter den Mitgliedern deS CongresseS schüttelten bedenklich die greisen Häupter ob dieserrit.

Später wurde bekannt, daß nicht nur heute, sondern in der ganzen Woche noch keine PrästdentschaftSbotschaft erfolgen werde und daß eö höchst

wahrscheinlich sei, daß die bereits ausgeschriebene Botschaft niemals an den Congreß gelangen werde. ; ' Der erste Grund für die Verzögerung war, daß die Administration vom General Lee in Havana die Nachricht erhalten habe, daß heute nicht alle Amerikaner von der Insel Cuba entfernt werden könnten und in große Gefahr gerathen würden, wenn die Botschaft vor deren Abfahrt erfolgen sollte. Der zweite Grund, welcher nach und nach, aber e,st später am Tage durch die Depeschen der Associated Preß von Madrid durchschimmerte und vielfach besprochen wurde, war,' daß die spanische Regierung beschlossen hatte, den Fall wieder zu eröffnen und, um den drohenden Krieg zu vermeiden, sich zu Sonzesfionen herbeiließ, die fie bislang verweigert hatte. . s ES ist jetzt bekannt, daß die europäischeu Mächte ihren ganzen moralischen Einfluß aüf die Regierung Spaniens anwandten und noch immer thätig find, um den Frieden zu erhalten. Alle Hauptstädte Europas standen zu diesem Zwecke in Verbindung, waS auS der gestrigen Versammlung in der hiesigen britischen Botschaft, wo sich die Vertreter der sechs Großmächte Europas eingestellt hatten, ersichtlich war. im Amerikaner verlassen Cuba. Havana,?. April Der Dam pfer MaScott" traf hier heute Morgen ein und wird bei seiner Rückfahrt mit Passagieren nach' den Ver. Staaten besetzt sein. Die Dampfer Fern", Bache" und Mangrove" befinden sich noch ohne Befehle und ohne Anzeichen ihrer Abfahrt nach dem Norden. Man kann sicher behaupten, daß Havana in dieser Stunde viel ruhiger als Washington, New öork oder Chicago ist. H a v a n a, 6. April. Der Dampfer MaScotte" fuhr heute Nachmittag mit einer vollen Ladung Passagieren, darunter viele hervorragende Familien, ab. Während der letzten 24 Stunden wurden 286 Pässe an Personen, die nach den Ber. Staaten abzureisen wünschen, ausgestellt. Generalkonsul Lee versicherte dem Correspondenten der Associated Preß, daß er keine Instruktionen erhalten hat, Havana zu verlassen.'' ES wird aber berichtet, daß ein Theil der Con-sularS-Akten heute mit dem Dampfer MaScotte" nach dem Norden gesandt wurden. mt ,, m Ausland. FriedlicheAnSsichten. Madrid,?. April. ES steht eine Ministerkrisis bevor. Man nimmt an, daß Tenor Silvia, der Führer der unzufriedenen Conservativen und die konservativen, wenn eö nöthig sein sollte, bereit sein werden, Minifterftellen anzunehmen auf einem Programm eines sofortigen.WaffenftillftandeS mit vollkommener Autorität der autonomistischen Regierung, einen sofortigen und wirksamen Frieden auf Cuba abzuschließen. Madrid, 6. April. (5:30 Nachmittags). Die Familie deS Ver. St. Gesandten Woodford wid heute Abend nach Biarritz, Frankreich, abreisen. Der Stab der Ver. Staaten Gesandtschaft verließ Madrid und wird vorläufiz in Frankreich bleiben. M.a d r i d, 6. April. Die Hoffaung aus eine friedliche Uebereinkunft mit den Ver. Staaten wird stärker. ES wird berichtet, daß eine BafiS für einen Waffenstillftand auf Cuba arrangirt ist. Wenn dieses wahr ist. dann wird morgen oder Freitag in der offiziellen Gazetta" ein Erlaß erscheinen, welcher den Abschluß eineS Waffenstillstandes derkündet. ES wird hinzugefügt, daß einige der KabinetSminister refigniren dürften; daß aber daS ganze Ministerium geändert werden wird, wenn eS nothwendig seien sollte. Madrid, 7. April. Die KöniginRegentin hat praktisch die Sache auS den Händen ihrer Minister genommen und verhandelt direkt mit dem V. Ct. Gesandten General Woodsord durch den deutschen Gesandten und den britischen Botschafter. 0t arbeitet ernShast für den Frieden. -C5 liest jejt euer allem Z?:isel,

daß Spanien vorbereitet ist. alle zu

bewilligen, waS Amerika verlangt hat, obwohl die Form dieser Conzesfion , derart sein muß, daß sie dem Geschmack der Spanier paßt. Cd müssen die pollllt X. ! ! . "liiryen qwlerigrelien oenen panten gegenüber steht, in Betrocht gezogen werden. Madrid,?. April. ES wird hier gesagt, daß eine zufriedenstellende Uebereinkunft zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien erreicht ist. ! VchiffS-StaHrichten Angekommen in : Gibraltar: gulda von .New Sork. P l y m o u t h : Trave" von New Sork. Southampton: St. Paul" von New Fork. Moville: Anchoria" von New Sork. Kopenhagen: Aragonia" von New Sork; Norge" von New Sork. (tllerlei. Ungewöhnlich endete die Hochzeit deZ ebenso reichen wie bejahrten Grundbesitzers Ferrario in Uditore. Dieser 81 - jährige und auj einem Auae blinde Herr hatte ein hübsches Mädchen von einundzwanzigJahren geheirathet. Als er mit ihr aus dem Standesamt herauskam, wurde die Braut von zwei jungen Burschen erfaßt, in einen bcreitstehenden Wagen gehoben und fort ging es! Der greise Bräutigam jammerte und schrie, aber die Menge lachte ihn aus, und er hat seine junge Frau bis heute noch nicht wieder gesehen! Einalter, vieljähriger Stammgast des Hofbräuhauses in München, der Functionär Georg Späth, ist von der Verwaltung an die Lust gesetzt worden, weil er an Tit eine Adresse gerichtet hat. in der er sich über Geschmack und Preis des Märzenbieres beklagt. Da er die Adresse am Stammtisch 'herumgezeigt hat und also wohl über Geschmack und Preis des Bieres geschimpft- hat. hat die HofbräuhausVerwaltung befohlen, daß ihm kein Bier mehr verabreicht werden darf. Der Mann ist . nun todtunglücklich, denn er kann ohne sein tägliches Quantum Hofbräuhausl '.er nicht sein. Er meint, der Vünchner habe von jeher über das Bier schimpfen dürfen, wenn er es nur getrunken habe. Er sei nun in einem dem -Münchner angeborenen Menschenrechte verletzt worden und zwar Zn dem wichtigsten Menschenrechte. Wir fühlen mit dem unglllcklichn Opfer bayerisch Bierjustiz auf's Tiefste und hoffen, ein Sturm der Entnistung werde durft das blau-weißk Königreich brausen und die- Getzler des Hofbrauhaules hinwegfegen. Von diesem Neckte, das mir uns geboren, werden wir nimmermehr lassen. Tragödiendichtern, die sophokleische Stoffk suchen, sei dieser erschütternde Vorgang nachdrücklich empfohlen. In London ist eine Ac,tiengesellschaft mit einem Capital von 60,000 Pfd. Sterl. in Verzugs- und gewöhnlichen Actien und 50.000 Pfd. Sterl. in Schuldverschreibungen gebildet worden, um das bekannte City-Re-staurant SHZp and Turtle zu übernehmen, das im Jahre 1377 unter König Richard II. gegründet wurde und seitdem ununterbrochen bestanden hat. Eir Hauptgericht Zn diesem Restaurant bildet natürlich Schildkrötensuppe, die der Kenner mit einem Glase kalten Punsches begleitet. Hat er daraus noch einige andere Speisen mit einer Flasche gut gereiften Champagners folgen lassen und sich in das Untergeschoß begeben, um bei Kaffee und Cognac einer feinen Havanna zu fröhnen, so kann er in einem großen Glas, behälter lebendige - Schildkröten, die Opfer künftiger Gastmähler, herumschwimmen sehen. Früher' konnte cr auch zählen, wie viel Schild kröten in dem Behälter waren. Seit aber der Besitzer des Ship and Turtle, der zugleich einer der Haupt-Schildkrö-tenhändler ist, bemerkt hatte, daß Kaufer hinkamen, um sich über den Vorrath zu vergewissern, hat er durch Anstreichen eines Theils der Glaswände des Behälters das Zählen der Schildkröten unmöglich aemackt. UnglückSfaU. Heute Vormittag um 10$ Uhr wurden dem neunzehnjährigen Neger Niü. Jackson im Ardmore Gebäude, Ecke der Massachusetts Ave. und Delavare Str. auf dem Fahrstuhl die Zehe deS rechten FußeS abgequetscht. Er ist der Bediente deS Fahrstuhls im Ardmore Gebäude und wohnt No. 926 Lock Otr. Oik Ombulan, brachte ihn inS Qtadt-hksp;:-l.

Hiesiges.

US Den GerichtSHSsen

'Polizeigericht. Nellie Ford und Rose Burchdorss' zahlten je ZI Strafe, weil sie sich ge(Imffitin nn hn (Snrn nntihft hnktn i .. ... HQMf. ZameS MorriS wurde wegen Fal sch'ung den Großgeschworenen über wiesen. Kriminalgericht. ZoHn Kistner, Verkaufs geistiger Getränke am Sonntag. Niedergeschlagen. Wm. Mallady. Nothzucht. In Verhandlung. Friedensrichter Hay bestrafte gestern die an der State Str. nahe Lezington Ave. wohnende Negerin Frau Rena artlett mit $10 und Kosten auf Grund des SchulzwauggesetzeS. Die grau hatte troh wiederholter Aufforderung seitens deS AuffichtSbeamten Smith ihre Kinder zu Hause behalten. Sie entschuldigte sich auf dem Zeugenstand dadurch, daß fie mehreremale den Versuch gemacht hätte, die Kinder in die in der Nähe ihrer Wohnung liegende Schule zu schicken, die Lehrerinnen hätten jedoch dieselben ihrer Hautfärbe wegen zurückgewiesen. SS wurde ihr erlaubt an daS Kriminalgericht zu appelliren. Südseite Turnverein. Die Versammlung deS Südseite Turnvereins gestern Abend war von etwa 60 Mitgliedern besucht. ES wur den drei neue Mitgliederausgenommen. Der Bericht deS Schatzmeisters wurde verlesen und zeigte, daß bei den gestlichkeiten deö Vereins im verflossenen Monat gute Erfolge erzielt wurden. Der Turnlehrerbericht wies 28S emgefchriebeneSchülerauf. .....Daö Comite für daö Schauturnen berichtete, daß alle Vorkehrungen getroffen seien. ES wurde berichtet, daß die ExtraKopfsteuer an den N. A. Turnerbund und die für daS Lehrerseminar bewilligten 510 bezahlt wurden. Turner Schuschke in Roseburg, Mass. erhielt eine Unterstützung von 15 bewilligt. ,, Neue Klagen Mary A. Little gegen Zonathan Little. Scheidungsklage wegen NichtVersorgung. Eliza Huffman gegen Wm. M. Huffman. Scheidungsklage wegen grausamer Behandlung und weil Verklagter ihr erklärt hat.Z er liebe fie nicht mehr. , Geheimpolizist Thornton ver haftet gestern den Neger Richard Jackson auf die Anklage, ein Zustizfluchtling zu sein. 'Jackson rrd wegen GroßdiebstahlS in Canada verlangt. Ein heute Nachmittag um 2 Uhr von Canada eingetrosseneö Telegramm jedoch ersuchte um Entlassung deß ManneS, da sein Vergehen kein so erheblicheS sei. CZJ Die Pullman Palace Car Company, Chicago, und die Baltimore und Ohio Bahn trafen gestern beim Staatssekretär Owen ein Uebereinkommen, daß erstere Gesellschaft der Bahn bis zum ersten Juli 3000 Frachtwagen zum Preise von $1,605,000.00 liefere. Die Zahlungen erfolgen vierteljährlich und bleiben die Wagen solange Eigenthum der Pullman Co., bis die volle Summe bezahlt ist. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'S Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Die Radfahrpoliziften Holtz und Wallace wurden gestern nach dem Hause 440 Massachusetts Ave. gerufen, woselbst Frau John Linville behauptete, daß Einbrecher ihr Portemonnaie, etvaö Kleingeld und einen Diamantring enthaltend, , gestohlen hätten. Polizist Wallace fragte sie, ob fie auch schon unter den Möbeln nachgesehen habe. Die Frau behauptete, jkdeS Winkelchen bereits durch ucht zu haben. Der Beamte gab ihr den Rath nochmal unter dem Ankleidetisch nachzusehen und, siehe da, da lag daS Portemonnaie. ' Meerschaumpfeifen, lanze deutsche Pfeifen, Cizarrenspia U es. Nus, ic? O? c:r.

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