Indiana Tribüne, Volume 21, Number 198, Indianapolis, Marion County, 6 April 1898 — Page 2
ZadZüVs Trivüue. Erschc: ZoM!?S?.
Die täzliche, Tribüne" kostet durch den Xxiitx 1 XeU per Woche, die SontazS.TribSne'I letl per Woche. Beide tufaewert 15 (leitts d, 55 Cents per Riiut. V Poft außerhalb be, tubt plgeschiSt i SrauHde,,hlz V p Ualr. Cfluai 10 Oüd LttadattS LtrsAt. Indianapolis, Ind., 6 April 1898 ö!tzhugh ;c als IttdlatterkSmpfer. General Fitzhugh Lee, der jetzt so diel geannte Generalconsul der V?r. Staaten auf Cuba, ist als alter schneibiger Haudegen bekannt. Seine Be rühmtheit als Kriegsmann hat et aber nicht blos im Bürgerkrieg auf Seiten der südlichen Conföderirten erlangt, sondern sie datirt noch weiter zurück. ?Zür die heutige Generation sind Lee's Leistungen all Jndianerbekämpfer und die Abenteuer, welche er dabei erlebte, beinahe, verschollen; s dürfte sich augenblicklich lohnen, einige Geschichtchen bierübe?, die man aus jener Zeit erzählt, in Erinnerung zu brircun. Ob d:r G:schichtZfchreib:r dieselben der Verewiauna würdigen wird, mag dahinbestellt bleiben. (5s war, im Jahre 15G, als der damalige Lieutenant Fi?huc-.h L:e in das ?wei!e Bundes - Cavallerie - Regiment eintrat, nachdem er seine militärischen Vorstudien beendet hatte, und sein Absolvirui'5 - Urlaub abaelaufen war. Sein activcr Dienst sollte sofort losgeen. Die Indianer wann gerade damals sehr aufaeregt darüber, daß Emigranten durch ihre Ländereien und Iagdgründe- gezogen waren, und die Comanchen befanden sich auf dem Krieaspfad, was zu jener Zeit viel zu bedeuten hatte, während heutMtao,? die Comanchen nicht viel mehr als ein Name sind. Lieutenant Lee zeichnete sich in jedem Kampf mieden Comanchen aus. an welchem er theilnahm, und that sich besonders durch seine Energie hervor, von welcher ihm noch heute eine recht beträchtliche Portion geblieben zu sein scheint. Verschiedene Male befand er sich in der unmittelbarsten und grausigsten Lebensgefahr. Eines Tages z. V. machte er einen Späh - Ritt, und ausnahmsweise sah er sich einmal veranlaßt, abzusteigen, um die Fährte eines gefährlichen Indianerhäuptlings, der sich seitlich in die Büsche geschlagen hatte", besser verfolgen zu können. Während Lee auf dem Grunde einer Schlucht dahinschritt, sprang plötzlich der gesuchte Comanchen - Häuptling, der sich unmittelbar über ihm versteckt hatte, auf seinen Rücken, und für den Augenblick hatte er den überraschten Lieutenant völlig in seiner Gewalt! Ohne sehe außerordentlicheGeistesgegenwart wäre Lee jedenfalls verloren gewesen. i Der Comanche versuchte, sein Messer zu ziehen, aber Lee packte mit großer Gewalt seinen rechten Arm und machte es ihm unmöglich, das Messer zu gebrauchen. Damit machte es Lee aber gleichzeitig für sich selbst unmöglich, sein Pistol zu ziehen. Der Indianer war größer und schwerer als der junge Officier, welcher bereits sich verloren zu geben schien. Aber seine turnerische Ausbildung leistete ihm einen äußerst werthvollen Dienst, blitzschnell, ehe seine Kraft ermattet war, ließ er die rechte Hand vom Arm des Comanchen los und versetzte diesem . zwei ! so gc waltige Schläge in das Gesicht, daß er halb betäubt zurückfiel. Ehe sich der Häuptling von dieser neuen Form des Angriffes erholen konnte, hatte ihn Lee ! k ima a& rr 4? f- rcfi Iilll fliCl VUUCil UU CllltUl VUllRevolver für immer kampfunfähig" gemacht! Ein ander Mal so wird erzäblt schoß in einem Gefecht mit Roth häuten ein Krieger, der, ganz nahe an Lee herangesprengt war, einen Pfeil auf ihn ab. Das Geschoß würde Lee unfehlbar getödtet haben, hätte nicht die Spitze an einer Rippe etwas Ablenkung gefunden. Immerhin war der Pfeil mehrere Zoll weit eingedrungen, und Lee ritt weiter und commandirte seine Leute, während das . gefiederte Ende des Pfeiles aus sewer Brust herausstand! Aber - der, Schmerz würd: bald zu groß, und Lee legte sich auf die -Seite nieder und rief einem Freunde zu: Jack.zieh' mir doch das verteufelte Ding da heraus!- Dieser begann, an demPfeil zu zerren, aber dieser U wegte sich gar nicht. Stemme Deinen Fuß gegen meine Seite." befahl Lee. und probire es auf's Reue." Der Andere that, wie ihm geheißen; aber der Schmerz muß einige Äugenblick: fürchterlich gewesen sein, denn Lee's Gesicht wurde kreideweik. obgleich er sich vollkommen beherrschte. Endlich, endlich kam der Schaft des Pfeiles heraus. aber die stählerne Spitze blieb 4 oder 5 Zoll tief in der Brust bei jungen Lieutenants zurück. Es war eine sehr bedenkliche Wunde, wie es schien, denn der Wundarzt konnt: diese stählerne Spitze nicht erreichen. Ab?r es ging über alles Erwarten gut! Die äußere Verletzung heilte zu, und der Stahl, der zufälligerweise neu und rein war denn nur auf solche Weise war dieö möglich verursachte keine Blutvergiftung; ja er wurde schließlich absorbirt" und ging in das Vlut über, freilich erst im Lauf mebr?r?r Jahre, nachdem er Lee noch gehörig zu schaffen gemacht hatte. Kürzlich trat in London ein Mann mit einer Erfindung an die Öffentlichkeit, die durch sinnreich angebrachte elektrische Ströme das unbefugte Oeffnen einer Thür und eines Fensters unmöglich machte, denn in dem Augenblicke der Oeffnung verurKn hT9shttnrslt tmn beillolenLärm. UVV vmfYT I -Jetzt hat der.Erfinder'.die Probe'gemacht. In seiner Wohnung ist er nämlich von Dieben besucht worden,, die den Inhalt seines Geldspindes mitsammt dem automatischen Polizisten" so nannte er die Erfindung ges&sn fc-nfirn JUlUtl UVWI
Lltt PlexUoS Niagara.
Von unserem Niagarafall und von and:ren brühmt.n Wassersäll.n spncht man in der ganzen Welt; dagegen ist der bedeutendste Wasserfall, den unsere mexikanische Nachbar - Republik aufzuweisen hat, bis jetzt ziemlich stiefmütterlich behandt worden, obgleich viele Reisende, die ihn gesehen, von seiner Bewunderung voll sind. Dieser mexicanische Niagara führt in Wirklichkeit den Namen die Fälle von Juanacatlan" und befindet sich im Staate Jalisco, etwa 17 engl. Meilen von der Stadt Guadalajara. An jener Stelle macht der Lermafluß einen Sprung von 60 Fuß, und der Wasserfall selbst ist über 200 Fuß breit. Mehr noch, als seine Größe, ist seine Großartigkeit hervorzuheben, und die meisten amerikanischen Touristen, welche diesen Cataract kennen, erklären, daß er in manchen Beziehungen das canadische Gefälle vom Niagara übertreffe. In naher Zukunft dürfte indeß dieser Wasserfall weniger wegen seiner Großartigkeit in's Gerede kommen", als weg.n seiner bivo .st'l.erdcn i n d ustriellenAusnutzung. Auch seine gewaltige Wasserkraft soll für eine große Betriebsanlage gewonnen und weitergeleitet werden, in ähnlicher Weise, wie man dies am Niagara gethan. Das wäre schon in unserem großen Lande ein erwähnenswerthes Ereigniß, und noch mehr ist es das für Mexico. Nicht als ob man bisher im Aztekenlande gar nicht an dergleichen gedacht hätte. Aber eines der großen Hindcrnisse, welche bislang das Aufkommen solcher Unternehmungen in Mexico unmöglich machten, bestand in der ungeheuren Kosten - Auslage, die mit der Beschaffung und Betreibung einer solchen Kraftbetriebs - Anlage verbunden gewesen wäre. Jetzt aber so versichert man wenigstens ist dieses Hinderniß zum großen Theil überwunden. Daher soll jetzt diese riesige Wasserkraft zunächst dazu ausgenützt werden, die Maschinerie von Baumwoll - Fabriken zu treiben, welche aus Tlalpan (einem Vorort der Stadt Mexico) wegverlegt worden sind. Man erwartet, für sie eine Betriebskraft von mehr als 1800 Pferdekräften vom Wasserfall zugesandt zu bekommen. Die nöthigen Turbinen - Räder, auf welche die Kraft übertragen wird, befinden sich übrigens nicht unmittelbar am Wasserfall, sondern vielmehr 'eine volle Meile entfernt davon. Man hat durch Experimente die Ueberzeugung gewonnen, daß die mächtige Strömung sich in dieser Entfernung mit größerem Vortheil ausnutzen läßt, als am Fall selbst (unterhalb dessen auf eine lange Strecke hin die Strömung eine äußerst rasche und reißende ist). Sechs Turbinenräder mit Tau - Leitung (man hat Flaschenzug - Taue bis jetzt besser befunden, als Ketten) und einem Regulator sind schon angebracht, und zwar so. daß sie in Paaren arbeiten. Ein Theil der erzeugten Kraft soll durch Electricität nach Guadalajara, der obengenannten Stadt, übermittelt werden. Die Räder sind aus Bronze und Stahl fabricirt. Leute, welche als wohlunterrichtet gelten, versichern, daß dieses Unternehmen geradezu eine neue industrielle Epoche für die mexikanische Republik bedeute, und daß dieser Anlage, wenn sie sich bewährt, noch viele andere solgen würden. An natürlichen Gelegenheiten hierzu fehlt es in Mexico nicht. Kentucky alö Cidertrinker-Ttaat. Schier unglaublich klingt es, daß unser classischster, sozusagen ehrwllrdigster Whiskystaat Kentucky dem Lieblingsgetränk seiner ritterlichen Cörnels" u. s. w. untreu werden und sich dem Apfelwein zuwenden soll! Die bestunterrichteten Kreise aber, nämlich die Apfelwein - Fabrikanten, versichern, daß diese wunderbare EntWicklung sich thatsächlich vollziehe, ja sich in hohem Grade bereits vollzogen habe. Auf der jüngsten Convention der Apfelwein- und Essigfabrikanten wurde von einem der Haupttheilnehmer constatirt, daß gerade der Staat Kentucky gegenwärtig der b e st e Kunde für Apfelwein sei, allerdings nicht für süßen, sondern für recht alten und kräftigen, den wahren Hard Cider". Darin ist sich das Kentuckyer Blut denn doch einigermaßen treu geblieben. Die Bekehrung so vieler Kentucky'er zum Apfelwein selbst hängt aber wohl theilweise auch mit dem Niedergang der alten, echten Whisky-Jndustrie. dem allmäligen Verdrängen des wahren, unverfälschten Kentuckyer Blitzstoffes zusammen, worauf schon einmal bei einer früheren Gelegenheit hingewiesen wurde. Interessant ist übrigens auch die Mittheilung, daß unser Süden überHaupt steigendes Verlangen nach altem Apfelwein trägt, während der NordWesten die hauptsächliche Absatzquelle für den süßen im neuenglischen Geschmack ist. Veschwlndelte Eitelkeit. Wenn eS schon im Allaemeinen eines der wahrsten Sprichwörter ist. daß die Welt betrogen sein will", so trifft dieö doch vielleicht nirgends mehr zu, als wenn es sich um Betrug zur Befriedigung der Eitelkeit handelt, und darin habe wohl beide Geschlechter einander wenig vorzuwerfen, obgleich sich das Eitelkeits - Betrugsbedllrfniß nicht durchweg bei beiden in den gleichen Formen äußert. Diese kleine Vorrede dürfte nicht ganz überfslüssig gewesen sein, damit nachstehendem Beispiel, das speciell unsere Evastöchter betrifft, keine Miß. deutung untergelegt werden kann. ' Weibliche Eitelkeit und ihr Vedürf. niß nach Betrug hat nämlich 'n neuerer Zeit einen lustigen Schwindel in unse rer fashionablen Schuh-Jndustrie hervorgerufen. Lustig darf man diesenSchwindel getrost nennen, zumal er zu den harmlosesten seiner Art gehört. Schon manchmal in der letzten Zeit", plaudert neuerdings ein fashio-
Diabetes.
rtssftt YtttHfilrt rt(rt(tt ?5nf?er?ran? WIV lx hcit ist Karlsbad das beste und hat sich in den meisten Fällen bewäkrt. Dr. I. Seeaen, Professor der Medizin an der wiener Uiliversität, sagt in seinem be rühnitcn U?crke über Diabetes MeUitus: von allen Mitteln aegen dieses Leiden, die in meiner lanajäljrtgen Praxis gebraucht , und nach den vielen (Experimenten, die ich sowohl wie CapaitZten als lnaer, Fleckles, Ilawazck und Ändere Gemacht, verdient karlsbader Ivasser an erster Stelle genannt zu werden. 2llle citirtcn 2lutoritaten stimmen mit mir darin übcrcin, daß Karlsbader Ivasser sich bei Diabetes auf das veste bewahrt. Ich habe im kaufe vieler Zahre eine große Anzahl mit diesem keiden behafteter persoucn behandelt und mit Interesse seine Wirkungen in Lezug auf Reduzirnng des j Zuckergehaltes beobachtet. Die Erfahrung , lehrte mich, daß in allen Fällen ohne Aus nahine eine Besserung bemerkbar war, die fi.h rniÄ ttaA dein (öebraucb des VDaRers und selbst dann zeigte, wenn keine strenge Diatluueaelzalten wurde." Man hüte sich vor Nachahmungen. Das echte Aarlsbader wasier trägt den Namenszuavon Lisner Sc Mendel son Co., alleinige Agenten, New lZork", auf der l?alsctikette. Pamphlete werden frei zugesandt. navler "Schuhyandler im potttiicyen Herzen unseres Landes, haben mich Leute gefragt, was denn eigentlich die unverständlichen tollen Schriftzeichen und Zahlen bedeuteten, welche oft an der inneren Seite der Schäfte von ser tiggemachten Schuhen eingestempelt seien. Nun, jeder Schuhfabrikant hat seine besonderen geheimen Stempelzeichen hierfür, und das allgemeine Publikum hat keine Möglichkeit, etwas Weiteres darüber zu erfahren, als die blöke Thatsache, daß solche Zeichen existiren. Ich kann aber im Allgemeincn verrathen, daß die Eitelkeit unseres schönen Geschlechtes dieses Geheim-zeichen-System geschaffen hat, und dasselbe wohl nie wieder verschwinden wird, so lange diese Eitelkeit besteht. Es würde große Ueberraschung hervorrufen, wenn man z. 23. erführe, wie unsere Schönen sich fälschlicherweise einbilden, einen Schuh No. 3 zu tragen. während in Wirtlichkeit ihre Schuhnummern um mehrere Einer höher ist! Ein moderner Schuhverkäufer, der sein Geschäft wirklich versteht, kann schon bei einem flüchtigen Blick ganz genau die Nummer der Schuhe sagen, welche ein weiblicher Kunde tragen muß. Doch schweigt er oft galant darüber. und Verkäufer und Kundin be-' wahren dies sozusagen nach stillschweigendem Abkommen als gegenseitiges Geheimniß". Ruhig fragt der Verkäufer nach der Nummer. Soweit ich sagen kann will mindestens die Hälfte der fashionablen Damen, welche einen Fuß No. 5 haben, einen Schuh, der um zwei Größen niedriger ist. Dem Verkäufer fällt es jetzt nicht mehr ein. unter solchen Umständen zu bemerken: Madame, Sie brauchen No. 5", wie noch vor etlichen Jahren; sonst verlöre vielleicht das Geschäft seine Kundin, und er am Ende gar seine Stellung. Vielmehr bringt er ohne Weiteres einen Schuh, welcher die verlangte Nummer, oielleicht auch gar keine Nummer trägt und außerdem jene gehimnißvollen Zeichen hat. Selten fällt es der Käuferin ein, zu fragen: Ist das wirklich die richtige Größe?" Thut ste es aber, so antwortet der Verkäufer ohne Erröthen mit Ja". Und jene Hieroglyphen? Nun. die werden auf Befragen für bloße Fabrikzeichen erklärt, die nur der Fabrikant kennt, und die nur für ihn von Interesse sind. Und siebe da! Der Schuh paßt, und die Dame rauscht davon, auf's Neue überzeugt, daß ste ganz reizende kleine Füßchen hat, und nöthigenfalls triumphnend auf ihrenSchuhlieseranten verweisend. So werden heutzutage Werthe und Größen ganz nach Bedürfniß" gemünzt, in dieser und in zahllosen anderen Beziehungen! Schade übrigens, daß die bezopften Himmelssöhne, welche sonst geschäftlich so findig sind, nicht schon lange auf den obigen Capttals Einfall gekommen sind, das Wäre für die Chinesinnen viel angenehmer gewesen, als die künstliche Verkrüppelung der Füßchen. Californias Obstcultur. Nach sehr conservativen Schätzungen beläuft sich das im Goldstaate in der Orangen- und Citronencultur angelegte Capital auf ' mindestens $43. 000,000, während die Pflaumen-, Pfirsiche-, Aprikosen-, Olivengärten u. s. w. die doppelte Summe repräsentiren. In den Citrusculturen von Los Angeles County allein sind $12, 000,000 angelegt. Seitdem die künstliche Bewässerung nach wissenschastlichen Grundsätzen geschieht, haben die periodischen Negenfälle ihre Bedeutung für die Culturen verloren, und seitdem man die schädlichen Jnsecten durch Gase sowie chemische Abkochungen zu vernichten gelernt hat, droht den Gärten auch von dieser Seite wenig Gefahr, nur die Fröste werden noch ge-' fürchtet. Wenn die Bäume in voller Blüthe sieben, kann ein Frost von wenigen Stunden Dauer die, Einnahmen von einem Anlagecapital von über N30M0.000 vollständig zu Schande? machen. Europäische Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Ihr 25jährigeS Jubiläum als unbesoldete Gemeindebeamte feierten die Bürger - Deputirten Geh. Sanitätsrath Dr. Siegmund, Leipziger Platz 5. und Rentier Köllich, Jnvalidenstraße 161. Der 60 Jahre alte pensionirte Gerichtsvollzieher Tornow ist bei einem Brande um's Leben gekommen. Er wohnte von seiner Familie getrennt in der Sebastianstraße. Schnapsschänken gibt es in Berlin 631, Weinschänken 276, Bierschänken für die sog. höheren Stände 947, für die niederen Stände 6,893. zusammen 7,840. In der manischen Stickerei der Gebrüder!2:. tlvz Nokstra5: No. 0,
fand eine Benzinexploston statt, der ver die Arbeiterin Emma Piltsch lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Hier wurde der Kaufmann Leopold Auerbach, Consul eines exotischen Kleinstaates, wegen Beihilfe zum Wucher und betrügerischen Bankerotts, welcher Verbrechen die gleichfalls verhafteten Inhaber der Firma Weinert & Cohn beschuldigt werden, verhaftet. C o s ch e n. Brennermeister Brauer auf der Domäne Seitwann wollte, während die Maschine im Betrieb war, einen abgeglittenen Riemen auflegen; er wurde dabei von der Welle erfaßt und herumgeschleudert, so daß er mehrere Gliederbrüche und eine Zertrümmerung des Schädels dav-".trug. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Der als Chirurg und Operateur in weiten Kreisen sehr bekannte Professor Dr. Schneider, der gleichzeitig auch die äußere Abtheilung der hiesigen städtischen Krankenanstalt leitete, ist gestorben. Mettheim. Großfeuer äscherte das Schulhaus, sowie die Wohn- und Wirthschaftsgebäude des BesitzersHorn vollständig ein. Mohrungen. Der Abbaubesitzer Sonnenfeld wollte Abends aus der Stadt an der Dröhl entlang nach Hause gehen. Hierbei stürzte er in die Dröhl und ertrank. Nordenburg. Dem Küster und Glöckner Kubbig ist aus Anlaß der goldenen Hochzeit die Ehe-Jubiläums-Medaille verliehen worden.
Pillkallen. Der Fleischer Dernburg in Schillehnen versuchte seine, in Ehescheidung mit ihm stehende Ehefrau mit einem Revolver zu erschießen, jedoch wurde er an seinem Vorhaben gehindert, worauf er auf sich selbst einen Schuß abgab, der in der Nähe des Herzens traf. Provinz Wesprcußen. D a n z i g. Joseph Selonke, der Nestor der westpreußischen Gastwirthe, Besitzer des gleichnamigen Vergnügungs - Etablissements am Olivaer Thor, ist im Alter von 70 Jahr:n plötzlich am Lungenschlag gestorben. C u l m. Todt aufgefunden wurde in der Nähe des krummen Dammes der Einwohner Fisch aus Kölln, der zur Erhebung seiner Altersrente zur Stadt gekommen war. D a m e r a u. Auf schreckliche Weise hat der 72jährige Eigenthümer Böhnert seinen Tod gefunden. In der Dunkelheit ergriff er statt der BrantWeinflasche eine Flasche mit Karbolsäure und trank daraus. Nach zwei Stunden erlag der Unglückliche seinem Leiden. Graudenz. Ein Ehrenbürger der Stadt, der ehemalige LandgerichtsPräsident in Graudenz Oberjustizrath Johann Ignatz Wetzkl, ist im Alter von fast 90 Jahren in Wiesbaden verschieden. I e t a u. Goldene Hochzeit feierte der Stellmacher Schwerdfeger mit seincr Gattin. Provinz Pommern. Stettin. Der commandirende General des 2. Armeecorps, Generallieutenant v. Langenbeck, stürzte im Artillerie - Reitstall mit seinem Pferde und wurde gegen die Wand geschleudert, wobei ihm der Griff seines Degcns in die Seite stieß und eine starke Quetschung verursachte. Im Polizeigefängniß erhängte sich der am Rosengarten wohnende Arbeiter Fr. Gidde, der wegen Trunkenheit von der Polizei dort eingeliefert worden war. - In einem Eisenwaarengeschäft erschoß sich der Handlungsgehilfe Fritz Braun von hier. Hier erschoß sich der in der Nemitzerstraße wohnhafte Eiqenthümer Wilhelm Mundt. Bütow. Auf der Bahnstrecke zwischen Zollbrück und Bartin ließ sich die Altsitzerfrau Schmidt aus Fuchsberge von einem Zuge todtfahren. Provinz Schlcöwlg'Holstcin. A l t o n a. Jener Unhold, der kürzlich ein abscheuliches Attentat auf ein siebenjähriges Mädchen in Altona verübte, ist in der Person des Maurergesellen Joh. Gustav Dörr gefaßt worden. Derselbe wurde in Hamburg bei Begehung eines Sittenverbrechens verhaftet. Infolge Blutvergiftung, die durch Vernachlässigung einer kleinen Wunde am Fuß entstand, ist der Arbeiter Stüben gestorben. Flensburg. Auf dem Grabe seiner ersten Frau erschossen hat sich der Eisenbahnsekretär Wilhelm Meyer. Derselbe litt schon längere Zeit an einem Herzleiden. Mit seiner ihm vor etwa vier Jahren angetrauten zweiten Frau lebte er in gutem Einvernehmen. Friedrichstadt. Leim Wasserbolen aus dem städtischen Vurggrabm rirank die' Nrau des Arbeiters, A 'l. Zndcm die Keit: des Wasserst.'ges brach. Der Arbeiter Andrcsen, welcher der Verunglückten nachsprang, wurde nur mit Mühe gerettet. Die Verunglückte hinterläßt sieben unversorgte Kinder. Provinz Schlesien. V r e s l a u. Der Stellmacher Lehnert Hierselbst ist wegen Falschmünzerei verhaftet -worden. In seiner Wch-nung-fand man Formen zum Gieren von Zehnpsennig-. und ' Zweimarkstücken. Lehnert brachte zahlreiche Falschstücke in Ver?br. Tim cbennVerhüte Ein Frühes Grab Wie. oft hören wir daß ein frübcö Grab durch eine vernachläßigte Erkältung herbei geführt wurde. Bedenke dies und gebrauche Dr. Bull's Husten Syrup, welcher sofort alle HalS und ?ungcn-('cidcn knrirt. Herr W. H. Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt: "Ich war sehr krank mit einem schlimmen Husten. Dcetcren kennten mir nicht helfen und jedermann saate daß ich die Schwindsucht hätte. Ein Vcrwandte? empfahl mir Dr. Bull'6 Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kun'rt. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'ö Lustctt Syrup immer meinen Freunden cmpftl lcn denn ich weiS daß er ein unfckldarcs Mittel ift. " Dr. Vull'6 toste Sru2 fcirb
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scyen Laboratorium des G.eheimrarhS Ladenburg explodirte ein Acctylensilber - Präparat. Ladenburg erlitt eine nicht unbedeutende Verletzung , im Gesicht. Maurermeister Adolf Holzer stürzte mit einem Hängegerüst ab und war sofort todt. V i r n g r ü tz. Der Stcllcnbesitzer Seiffert, dessen Haus .niedergebrannt ist, fand beim Abräumen der Brandstätte in einer Vertiefung ein Säckchen mit Goldmünzen aus der Zeit Maria Theresias. V u n z l a u. Die Ueberaabe de? hiesigen neuen keramischen Fachschule, der einzigen in Deutschland, erfolgte seitens der Stadt an die Staatsrcgierung. Frankenthal. Nachts brannte das dem Häusler Neumann gehörige Wohnhaus bis auf die Umfassung?mauern nieder. Provinz Posen. Posen. Stadtverordneter Türk ist nach längerem Leiden verschieden. Derselbe gehörte dem Stadtverordne tencollegium 31 Jahre an. B r o m b e r g. Aus Liebesaram vcrglftite sich der Klempncrg s ll: Ernst Tiller auf dem evangelischen Fried Hofe. Dotawano. Das diamantene Ehejubiläum feierte der Altsitzer Andreas Wende mit seiner Gattin. G n e s e n. Ter Kaufmann I. Otamanski von hier, der den Brand angelegt hatte, bei dem sechs Mensch:n um's Leben kamen, ist in der Jrrenanstalt Dziekanka gestorben. I t r o z e w a. Dem Altsitzer Michael Schönrock'schen Ehepaar ist zu seiner goldenen Hochzeit die EheMbiläumsmedaille verliehen word:n. L i p i n. Ein 27 Jahre alterSohn des Gutsbesitzers Pilsch hat sich beim Schießen aufKrähen aus Unvorsichtigkeit selbst .durch einen Schuß derart verwundet, daß er nach einer Stunde starb. Provinz Sachsen. Erfurt. Auf Anordnung der hiesigen Staatsanwaltschaft wurden in Windischholzhausen die Gärtner Karl Bartholmä'schen Eheleute verhaftet. Der Mann steht im Verdacht, sich seiner 14 - jährigen Stieftochter gegen-
über eines schweren Sittlichkeitsverbrcchens schuldig gemacht zu haben und die Frau soll ihr Kmd verkuppelt haden. Halle. Der Kesselschmied Joseph Forster m der Stemstraße schoß zwei mal auf seine Ehefrau Marie, verletzte dieselbe jedoch nur am rechten Ohr. Sodann feuerte er vier Schüsse auf sich selbst ab. Er wurde verhastet. Motiv zur That ist bis jetzt noch nicht bekannt, ebenfalls nicht, ob Forster schwer ver letzt ist. Der eine Schuß ging durch die Fensterscheiben eines vorbeifahrenden Motorwagens, ein zweiter durchschlug em Schaufenster der Niemeyer'schen Buchhandlung, jedoch wurde Niemand verletzt. : Provinz Hannover. Hannover. . Bürgervorsteher Lampe fiel beim Aussteigen aus einem Straßenbahnwagen und erlitt dab:i erhebliche Verletzungen. Der Student Max Köhler nahm mit seiner Geliebten in selbstmörderischer Absicht Morphium; das Mädchen starb, er aber kam mit dem Leben davon. Beim Legen von Röhren sind die Arbeiter Pfaffroth und Schrader an Gas erstickt. Celle. Die Frau Bäckermeister Garbrecht hat sich im Magnusgraben ertränkt. - Egestorf. Die Ehefrau des Bergmanns Schuhmacher hatte vom Bäcker Brod geholt und hatte auf ihrem Rückwege den über den Bach führenden Steg zu überschreiten. Hierbei fiel die Frau in den Bach und ertrank. G ö t t i n g e n. In der hiesigen Klinik starb Frau Verghan aus Salzderhelden; dieselbe war von einer Lokomotive überfahren worden. G r o ß h e h l e n. Einwohner Otto. Bruder des vor Kurzem verstorbenen Hofbesitzers Otto, machte seinem Leben durch Erhängen ein Ende. Provinz Westfalen. Münster. Als Leiche vor seiner Wohnung aufgefunden wurde der Rentenbankbeamte Damke. Der Unglückliche, der von einem Blutsturz befallen wurde, blieb, da sein Kommen nicht bemerkt worden war, hier ohne Hülfe liegen, bis er starb. B l u m k e. Der 21 Jahre alte Sohn der Familie Winter erschoß sich. L ü n e n. Der Bergmann Louis Rothstein wurde auf dem Boden seiner Wohnung erhängt vorgefunden. Milsp e. Der von der Staatsanwaltschaft w Kassel steckbrieflich verfolgte Ablader Ludw. Viehmeier, der in der Restauration des Kasseler Bahnhofs verschiedene Diebstähle verübt haben soll, wurde verhaftet. N e h e i m. Rohe Burschen überfielen auf der Arnsberger Straße zu Neheim aus reiner Rauflust dm Kgl. Förster Hoffmann aus Moosfelde und richteten ihn dermaßen mit ihren Stö-. öen zu, daß ihm der herbeigerufene Arzt mehrere Kopfwunden vernähen mußte. Die Raufbolde sind leider nicht erkannt worden. Nhcinprovinz. Barmen. In der Färberei von Otto Mann in der Oberdörnerstraßc brach Feuer aus. Dasselbe zerstörte das Kesselhaus fast ganz und . richtete auch sonst noch einigen Schaden an.' Benrath. . Das dem Fischer Spickenagel in Urdenbach gehörige Dampfboot kam hier einem Dampfschiffe zu nahe und ging sofort unter. Von den drei Insassen des Bootes konnte sich der Sohn desEigenthümers retten, die zwei anderen fanden den Tod in den Wellen. Bonn. Der Privataelehrte Dr. Wiegmann, der m der Nähe von Köln (ber Gut lettenderi einen Mordversuch auf seine Dienstmagd verübte und dafür zu langjähriger Strafe verurtheilt wurde, ist in der hiesigen Provinzial - Irrenanstalt gestorbm. C o b l e n z. Der Müller Martin Schwilling in Sarmsheim b:i Binger-
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Zu früh beginne:
die Vz7g,iügnngen tt Frühlings mit über große I Anstrengungen und ply!icl,cr Abküh lung, dann sind Ttelfteit der Clikder eine sicher? Folge.
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AN OCCASIONAL RJPANS TABULB WILL PREVENT ITS RETURN. : :
ncn 23jährigen Sohn Jtatl durch emen Messerstich so unglücklich verletzt hatte, dak der junge Mann starb, wurde vom Schwurgericht zu iner Gefängnißstrafe von zwei Jahren verurtheilt. Düren. uf der Bahnstrecke Düren - Aachen glitt d:r Bremser Naskopf beim Äbsteigen von der Vremse auf dem els-rnen Futntte aus und stürzte zwischen die Wngen durch auf das Geleise. Er wurde schwer verletzt, so daß er nach kinig:n Stunden starb. Provinz Hcsscn-Naffüu. Gaffel. Sein 25jähriges Meisterjubiläum beging vor Kurzem Glascrmeister Ludwig "Bergmann. Gleichzeitig beging Bergmann sein 25jähü qes Mieiherjubiläum in dem Hause ZZünsfcnsterstraße No. 9 Frankfurt. Der. englische Gesangsprofeffor Horace Fenn, früher am hiesigen Hoch'schen Mustkconservatorium, später als Lehrer thätig in Amerika und Wien, ertränkte stch aus Nahrungssorgen im Main. Der wegen eines betrügerischen Pferdehandels von der Strafkammer zu einem Vierteljahr Gefängniß verurtheilte Pferdehändler Wortmann hat sich erhänat. Der Kasstrer der Deutschen Pensions- und Sterbekasse für ChorMitglieder, Sigm. Goldstaub, der erst vor'Kurzem wegen ZeitungsdepeschenDiebstahls zu vier Monaten Gesangniß verurtheilt wurde, ist wegenUnterschlagung von 5C00 M. Kassenaeldern in Hast genommen worden. N:ittcldcuts.h: Staatea. Apolda. Der 33jährige verheirathete Eisenbahn'- Streckenläufer Rahnis aus Niedertrebra erlitt einen unerwarteten schrecklichen Tod dadurch, daß er von einem der beiden sich bei Niedertrebra kreuzenden Personenzüaen überfahren wurde. Deb schwitz. Der 63 Jahre alte Weber Himmerlich von hier wurde in der Nähe des Pfortener Baches todt aus der Elster gezogen. Himmerlich war sehr kurzsichtig und ist wahrschemlich beim Steg m das Wasser gefallen, in dem er ertrank. Friedrichsroda. Der verstorbene Rentier JohannGeorg Stößer hat in seinem Testament zu Gunsten der Stadt nachstehende Bestimmungen getroffen: 12,000 Mark sind als Grundstock zur Erbauung eines städtischen Krankenhauses, 6000 Mark als Fonds zur Erbauung einer städtischen Turnhalle, 12.000 Mark ur alljährnchen Abhaltung emes Kinderfeste und 5000 Mark zur Unterstützung der dortigen Kleinkinderbewahr - Anstalt sicher zu stellen. ü t t e n r o d e. Der Kalkarbeiter Angerstein zog sich durch herabstürzendes Gestein auf dem Kalkwerke Wilhelmsfreude" lebensgefährliche Zuerletzungen am Kops und Hals zu, so daß er nach dem Blankenburger Krankenhause transportirt werden mußte. , ,, Jedermann sagt so. CaöcaretS Candy Catbartic, die wundervollste medizinische Enldeckuna deö Zeitalters, angenebm und erfri scbend im Gescdmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingewei de, da? ganze System reinigend, ent fernt Erkältung, kurirt Kopfweb. ftie. der, anbaltende Verstopfung und Un. Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel dsn . (5. 6.. beute; 10. 25. ür.b EO Crr.t3. Crr!-"fr erb I
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ist leicht geheilt. Füge ,u diesen die Verrenk ungen, Quetsckungkn, Schnittwunden, einen plötzlichen Anfall von Neuralgie und Höften schmerzen. Gegen atte diese Schmerlen giebt es nur ein Mittel, welches rasch und sicher hellt und das ist
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Eisenbahn -Tabelle
Lnkunft und Äbßang der verschiedene Lrsen banzüge im Unten Dcvct. JndiancwoliL. andülia. Abgang Postzug 7 00 Äb Expreß n 'J cm Expreß 12 40 Nm Ac2nmodatien 7 20Vm Sxrreb 4(X)Nm eryre& 8 10 Pm nkunst Expreß 5 40 2?rn Expreß . 4 4o scm Accomodation 10 00 5m Expreß S 33 Nm Schnellzug 7 IS Vm Accomadansn 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Vom. Jndianavolis und Cleveland Division. Abgang Expreß 4 16 5, Expre? 35Vm Expreß 1" 35 ?m Limited Expreß: 11 15 Vm Erpreß 6 25N Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß .11 80 Vm Limited Ex?rß 8 4S Ab Expreß ; S 10Nm Expreß 10 SONm St. Louis Diviston. Abgang Expreß 7 30 35m Limlteo Expreß 11 4, Vm Expreß IILONm Erpreß, täglich 3 50Nra Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm Erpreß . 10 30 33m Limited Expreß 6 30Nm Expreß 610$m Thicago und Cincinnati Division östlich, Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomooatlon täglich 7 0 ?m Accomo'vation 10 50 Vm Postzug 2 45 Nm Accomed. (nur Sonntags). Accomodation 6 30 Um Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40 Jnd'plH Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 ?m Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Divistcn westlich Abgang Accomodation 7 10 Vm Echnell'Pojt II 45 AM Lafayette Accomadation 5 16 Nm Schnellzug 12 33 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm lafayette Accomooatton . . . 10 0 m Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45Nm Peoria Division westlich. Abgang Exvreß 7 25 5m expreß II 45 vm Danville Accomodatio.. ..4 35 Nm Expreß 11 15 Am Ankunft Expreß 3 3 Tm Danvllle Accomsdatio....10 30 Dm Expreß '.. 2 42 91m Expreß 616 9ha Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 2 ) 8m Accomodatio Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Vm Accomodation Expreß 9 00 9? Lake Srie nd Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 120Nrn Expreß 7 00 91m Schnell, Expreß Ankunft S cbnell. Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Nrn Expreß 6O) Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. - Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 6 00 Nrn Cclumbus Accomodation.. . 8 30 Vm Expreß 6 50 5m Nichmond Accomodation... 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug.....:..... 8 00 5m Expreß 12 30 91m Accomodatio 3 15 Nrn Expreß 6 60 Nrn Expreß 10 15 Nm Chicago Division via kokomo. Abgang Expreß 11 35 5rn Erpreß 12 35 Nrn Ankunft Expreß 3 3o5rn Expreß 3 20 Louiöville Division. Abgang Expreß 3 40 5ra Louisvlllö Accoooatlo.. . s 1? Vm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 15 Vm Schnellzug .' 11 3? 5m Accomodation 5 60 Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Dayton. Abgang -Mail 8 05 5m Abgang Erpreß 3 46 43 Emcmnati Accomoiot: . . 10 45 Vm Expreß 7(0 Ab Expreß 4 45 9tm Expreß 2 45 Nrn Sl.ckunft Accomodation 11 4 Vrn Expreß l45Vm Expreß 7 60 9tar Exvreß 10 3', Vm Exvreß 6 S" Vm Ankunft Tliil 6 6) Vrn ' ritlfitdTTftftnlti i?nn Vtttrtt ' v MiiVV Abaana-Ervrek Äincennes Ä . . . . . 8 15 Vm Acconroi.atla, 4. Ost , Ankunft Amcennes Accomodal on10 40 Vm Expreß.. 4 68 9ta neinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Im xpreg 11 IS Vm I ,Q - t r. on ViViCB 4 OV " RnraÄ::::::::::::::: .SSg; xvreß.... S 45 Nrn Indianapolis, Decatur und Wefte. Abgang Expreß 8 15 Vrn Accomodatio 3 45 Nrn Schnell-Ervrck 11 10 Nrn Snkunft Schnell, Expreß ' 3 35 Vm cconodatto-, 10 40 Vrn Expreß '4 43 SJrn f Chicago, InbianavoliS und Louikdille. Monon Route. u Sbgana Expreß 1Z r& lyer 3 35 Nrn 21t ,l 70 Vrn Expr ß (v a I D & 23) 1150Lrn Ankunft Exp tß S3Vm 2Watl ..- 7 55 Nrn ex?r.ß(via J DK W) .... 240NM 5 rnon Fly'r 4 37 Nrn. TIio Tventietli Century, ine suSaneicbnete WoSenschrift, '. welS ortschrittlich aesinten Lesern sehr zu eivfed ist ln her Tmbent inr frH'!!' v J " j erden docb andere fortschrittlich T:cri dann urwartetUS cefprpcm. : r Van bestelle dirett bn der tturabolc?'
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