Indiana Tribüne, Volume 21, Number 196, Indianapolis, Marion County, 4 April 1898 — Page 3

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WO Dr. I. Bühler, 120 Sst ZNcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis ö Uhr Vorm. ; 2 btt 3 hr Nachm. ; 8 MS 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. eotitstunsen: FsnntogS BeimittazI. C. 0. EVEKTS, Deutscher Zahn -Arzt. No. z Nord Pennsylvania Str. a S ttird auf Wunsch angettcmd:. walte & franz, Zahn-Arzt, ?.'o. 90 Ost Market Strotze. Coffia klcck. Zimmer 43. '"Ofck,Jtunden: 9 bis 12 33m., lblI5m., 7 Si 9 Abend. Sonntag von 1u Uhr Lm. bi 2 Ubr R Coke. Coke. 3s n ?i(umpcn ii. Zsr kleinert. XlZtil können Sie bekommen in der Office der lud9 00l 18 GflÄ Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str. M. Gicrke. X5rntfcfc?r Buchbinder. 417 ßa Sattn St . Ecke East. 11p Stairs. ctxt 'lixl Pinzva''?. 7 SSd kiladZMZ k?ah, rvr T.i6t atcrtilit. Adolph IFrey, s0M rroeioxn & Rijrh:. vtary Public, Translator, j Correspondent etc. No. 196 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. FFS i 1a osöL.' vTur 0pwm fäwm RlPANS TABU1ES Are inten Jed sor thüdrcn, ladlcs and all who prcser a rnedidnc dlsgulscd a$ con scctlonery. They may now be had (put up in Tin Boxes, sevcnty-twö Ja a box), price. twenty-siye cents or fivc boxcs sor one dollar. Anr druggist will gct thcia il you insist, and they nay always be cbtained by rcnuttmg the pncc to JfceRipansChentfcal uumpairy nwiu SPRUCH 5 VKAA4 50 YEARS EXPERIENCE ( v D Tradc Marks ''rrt Designs Copyrights A.C, a m-mm .nAfn aVot rh and rfeirrlotlon mir .lly ajcartatn onr ptnion fr whher aa (.ntlon ia probably patntabl. CornrnunlcaÄoaaatriatlyeonfldentiaL Handbook on Paten iMt kr, üldeit Brncr for aeturinsr patentt. PafcsaM taken throaeh Mann G.. riT ttfteiai ntic, without barg. In tb Scientitic Hmerican. AhandsotnelT INastTated weeklr- T-arurent eirulatton of any acientifle Journal. Tenne, 13 a year : four montba, L Sold byall tiew idealer. r,1UIIII&Co.36,Broad'-!iewYork Kraoeb Oäce. CS Wasblngton, D. . OOWüwv ebster9s ilntemiational Didlionary Invalwablo in the HomeSchoo!. , anti 5N Äthoroush revlsicn cl the L'nabrJ.1ced, the purpos of which ha tea not dispby nrr th proYisioa of aiatcrial fnr boastiul and hry adrcrtlscmcnt. but the due, ju Jicious. chotarly, tkorough prfcctnt of a work which in all the tage of it growvh ha obtaiocd in eq'l dr tke faror and coafidcaco of sckolais a d of tke gcocral public. The Ob Oreat stanaarü U Authority. 55 P writf Hob. V. J. Brwcr, TTtX-TCP'g 1 MUUB.pivufi. niitst5 1 rtrrr THH rCCT INTZRX.13TKI.L I r-Send for ipMmn 75- i" nxuceßros g. 4 cmerriam ca., P'.-tiishcs. SPBXXG TlXUt Send yof oeme for Soenreftff of U. Work of üazeae FitU, FIELDFLOWERS . uteeusmTlcUmcaanentScinjenlr t&t tnostbrantifnl Art Productlon of the Cen tury. A mall kooeb of ta. matt Katranc i , mmtmnA frans H. krud um .f FnP.. Fleld'B Fra: f Lore." Contains a selection of the tnost Leautifulof thepoemsof Eugene Field. Handsomelv illustrated by thirty-five of the world's ;e.a m Vi ! v rftn r r4 Kilt ton tsk t unent Fund. Bat for the aoble contrlbotl.o f tbt rtatartltstbUbaakcoald not bev, Mt roaouiac. tu rl fr J7.00. Forsale at book storea. or sent rreirfiict on rreeipt cf $1.10. The love offering to tbfChiid's Poet Laureate, published by the Comtnittee to create a fund to build the Monument a dtocare for the family oshe beloved poet. Eugeoe Ft Honament Souvenir Fand, ! tn. CkK. II f IHM.N fNf ta ktitf w.fl. by Joht, GoodwtoL.1 roy.N' l'.t work f . Kradai yoa wf mot Bak. u Back, bat w. ca. k.-h yoqai.Iy bor taaaa ftorntili 1 Ü. , tnd aiot aioar ob. BB Mi, all a$wa. laaay'iarto1 t atrKt, yoa caa aommraca a auva, '; all jfuut tlrn.r spar aMMoanta onlj u

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IMMtIM Der Ritt ums Glück, Von Wilhelm Meher.Förster. (Fortsetzung.') y.atr-u,en war wie gevlenott. Das ist zu schön sagte sie. Nun satzen sie vor tem Kasino zu Monte Carlo, die weichen 5llänge eincZ unaarischen Tanzes zogen über die Palnien. für das Mädchen war das alles wie ein Rausch. Sie fragte, ob man auch die Spiel säle besichtigen wolle, von denen in Nizza jeder Mensch redete, aber Bran des 'lehnte fast schroff ab: Das ist nichts für Dich." Erstaunt blickte sie ihn an. Aber Konrad darf das doch ansehen?" Wenn er will, selbstverständlich." Nun mischte sich der Prinz in die Unterhaltung, der bisher einsilbiger noch als sonst gesessen hatte. Er wandte sich zu Konrad: Wenn Sie die Sache noch nicht ken nen, werde ich es Ihnen zeigen. Es ist interessant. Jedenfalls muß man das Spiel da gesehen haben." Er stand sofort auf. man merkte deutlich, daß er froh war, einen Vorwand gefunden zu haben, um zum ?piel zu gehen. Vater undTochte: waren nun allein. Sie rückte ihm näher, nahm zärtlich seine Hand, wie sie oft that, und strich leise darUöer. Er ließ sie gewähren und blickte Über das farbenre Bild d-z vor icnen. Er wa5 ein glücklicher Mann, das siHZte er nii aller Kraft einer Seele, sich oft Rechenschaft gibt, oft mit s-ii unzufrieden ist. die aber stets das (3ii'c und Freundliche des Lebens anerlernt. Ein gwcher Mann! Das dunkk Haar begann wohl leise zu ergrauen, aber noch war er im Vollbesitz seiner Kraft. Er hatte mehr erreicht als Tausende, als Millionen anderer Mensckcn; wenn es ihm beliebte.konnte er seinem liebsten Wesen, seiner Tochter, em goldenes Hetm errichten, wo sie auch nur. wollte. Immer noch gingen die Klänge der Geigen über den Platz, da war es Brandes, als ob ein großer und schöner Entschluß m lym reife:.mit diesem ganzen Leben brechen, sein Kind nehmen und ihm irgendwo eine bessere, reinere Welt erschließen. In Rom oder in einem stillen Winkel der deutschen Heimath, ganz gleich wo. Eme alte Spielerregel laut:t: das r f Liua rncnt Torctren, umizeurn anyattenl daran M'.'ßte er denken. Wenn y für ihn die Zeit gekommen war. unicr die Rechnung einen Strich zu letzen, dann jetzt. Er stand aus dem Zenith der Erfolge, mehr war für ihn gewiß nicht zu erreichest. Ja. ich will." sagte er sich leise. Sobald wir nach Deutschland heimkehren, breche ich mit allcT? mit allem." Der Prinz und Konrad kamen erst nach geraumer Zeit zurück. Ein Wort, lieber Brandes." sagte der Prinz, und als sie einige Schritte zur Seite gegangen waren, bat er ihn um Geld: Sie spielen hier ja doch nicht, geben Sie mir. bitte, was Sie bet sich haben. Ich habe natürlich wieder Pech gehabt, wie immer." Brandes nahm schweigend seine Lrieftasche hervor und gab ihm eine Anzahl Kassenscheine. Es war keine kleine Summe, aber der Prinz wog das Packet ziemlich mißmuthig in der Hand: Damit wird man auch nicht weit kommen. Uebrigens. lieber Brandes, wenn Sie heimfahren wollen, derangiren Sie sich nicht. Es wird früh Nacht, und ich fahre dann mit der Eisenbahn nach Nizza zurück." Er trat zu Käthchen und wiederholte seineEntschuldigung: Ich bleibe wahrscheinlich bis zur Nacht hier. Das würde für Sie viel zu spät werden." Sie konnte ihre Enttäuschung nicht verbergen. Aber wir wollten doch alle zusammen zum Strand hinunter und dann die schöne Heimfahrt zusammen im Wagen machen!" Den Nachmittag über und Abends bei der Rückfahrt war sie still, so still, daß Brandes, der sich mit Konrad angelegentlich unterhielt, aufmerksam wurde. Fehlt Dir etwas. Käthchen?" Nein, nichts." Da wurde auch er still. Zum erstenmal blitzte ihm der Gedanke auf. ob seine Tochter etwa dem Prinzen andere als freundschaftliche Gedanken entgegentrage. Für ihn war sie immer noch die Kleine gewesen, das Kind; sollte dieses Kind ? Es war Nacht, als sie nach Nizza zurückkamen. Und zu derselben Zeit trat derPrinz in Monte Carlo aus dem glanzvoll erleuchteten Spielsaale in den dunkeln Garten. Ueber dem Mittelländischen Meere strahlten die Sterne, eine fast winterliche Kühle kam vom Strande herauf. Er lehnte an der marmornen Balustrade und starrte hinab. Mein Gott, welch em Leben! Der Kopf so dumpf, leer, müde was nun? Er wollte gähnen, aber er konnte es nicht. Mechanisch fühlte er in die Tasche: Kein Sou. Lächerlich. Ja. lächerlich, lächerlich war dieses Le ben! Der Prinz von Reichenberg, der in Berlin und Petersburg der Erste hätte sein können, stand hier wie ein niedergegangensr Abenteurer, ohne Geld. Lächerlich! TT? r !" f()tj l?Va av fainfrr ... .- .

Bankier depejchiren oder bet Brandes Geld aufnehmen oder bei sonst irgend Jemand aber einmal würde die Stunde kommen, wo sich dieser irgend Jemand" nicht mehr fand. Vielleicht sckon bald. Dann mochte der schöne

Prinz von Reichenberg Berlin und der großen Welt Valet sagen, um auf Grenowo oder sonst einem' der russi- j scken Güter zeitlebens in Trübsal zu leben, während der Massenverwalter das 3aj Geld ewig und ewig in Beschlag nehmen würde. Eine herrliche Aussicht. Und dieses elende Schicksal drohte schon seit Monaten über ihm wie das Damoklesschwert. Umsonst, daß. er alle Nerven zusammennahm und auf dem Turf und am Spieltische wie ein Verzweifelter kämpfte es schlug alles fehl. Grenowo! Da lag. aus der Ferne auftauchend die russische Steppe, das strohgedeckte Herrenhaus, da trotteten die kleinen Zanghaarigen Pferde und heulten die großen Wolfshunde, wegen deren Zucht Grenowo berühmt ist. Ein einziger großer Schlag, ein einzigeö Mal ein Millionengewinn, dann war alles gut. Dann trug der Prinz von Reichenberg weiter die vornehmste Uniform der Armee, ging im Frühjahr nach Paris, im Winter nach Nizza, war ja war der große vornehme Kavalier, der am Hofe in der eisten Reihe steht. Eine etwas dumpfe, überhitzte Luft schlug ihm entgegen, er stand .nieder im Spielsaale. Langsam, die Augen halb geschlossen, ginger von Tisch zu Tisch. Eine alte, aufgeregte Dame setzte Fllnffrancsstücke, deren Schicksal sie jedesmal in Angst brachte. Er sah ihr eine Zeitlang zu und sorgte sich mit. ihr um die runden silbernen Stücke. Dann gähnte er und ging weiter. Ein Diener reichte Wasser, er nahm ein Glas und trank es auf einen Zug leer. Mir auch ein Glas." sagte Jemand hinter ihm. Die Stimme schien dem Prinzen bekannt, und er wandte sich um, es war Herr Kalm. Ah. Durchlaucht von Reichenberg," sagte C. W. und verbeugte sich. Pardon. Aber man wird hier dürftig. Wenn man diesen Halsabschneidern Geld abnimmt, muß man dafür schwitzen. Für heute habe ich genug." Haben Sie gewonnen?" Es war die uralte stereotype Frage des Spielers, der Prinz sprach die Worte g.nz mechanisch. Ja, Gott sei Dank," erwiderte C. W. Er freute sich nicht wenig, daß der Prinz sich mit ihm auf eine Unterhaltung einließ und beschloß, ihn nicht gleich wieder locker zu lassen. Man hat Muhe damit, weiß Gott. Ich bin jetzt drei Tage hier und bin jeden Tag rund zwölf Stunden bei der Arbeit, das ist doch kolossal? Aber es lohnt sich." Er schlug auf seine Taschen, die d'ck gefüllt waren: Hoffentlich geht es Jhnen auch so?" Nein." Nickt? O. daL tbut mir leid: Zeder Louis, den diese Halunken gewinnen. vrent einem das Herz ab. Aber ich reise nicht ab. ehe ich denGau, nern eme Million obgenommen yave. Das ist mein fester Borjatz. Der Prinz sah ihn groß an. Er kannte diese Sprache nicht, am allerwenigsten hatte er sie je in einemSpielsaale gehört. Eine Million?" Jawohl." Einen Moment zögerte der Prinz. Der Mensck war ihm unsagbar widerwärtig. aber dicht vor ihm rollte das Gold über den Tisch, riefen die Erouviers. fielen die Karten. Da bezwmkg er seinen Widerwillen. Sie konnten mtr emen (Äefauen erweisen. Herr Kalm; ich habe mein baares Geld verloren und möchte werterspielen. Leihen Sie mir eine Summe. C. W. traute seinen Ohren nicht. Dann griff er hastig in die Tasche. Wieviel. Durchlaucht? Jeder löetrag." Das war der aroße Wendepunkt! Er und der Prinz von Reichenberg! Der Prinz von Reichenberg und Der Prinz ihm zu Danke verpflichtet. sein Schuldner ab, das war ausgezeichnet! Er ariff m die Taschen und naym Scheine heraus; ohne sie anzusehen, bot er sie dem anderen. Der Prinz zählte: Neunundzwanzigtausend. ich zahle das Geld morgen zurück." Aber das bat absolut keine Elle. Ifcid wenn Durchlaucht mehr wünschen " Der Vrinz verabschiedete sich. Das Geld brannte ihm in der Hand, und der Mensch wurde ihm doppelt unan genehm, seit er ihm verpflichtet war. Ihre Adresse, Herr Kalm?" Nizza. Durchlaucht, Hotel Reine Victoria." Schön, ich sende daS Geld dorthin." Er verneigte sich und ging, wer aber nicht ging, war C. W. Kalm. Er trat binter den Vlad des Prinzen am Trente et Quarente - Tisch und war ersichtlich betrübt, als der Prmz fortwährend verlor. Es that ihm nicht um das Geld leid, etwa deshalb, weil dieses Geld aus seiner Tasche stammte, für die geringe Summe war der Prinz von Reichenberg wohl hundertmal gut. Es war eine wirklich Sympathie, die er seit zehn Minuten für den Prinzen empfand, und C. W., der nie im Leben sich geärgert hatte, wenn es andern Leuten schlecht ging, war über das Mißgeschick des Prinzen betrübt. Weshalb nur? Er war sich dessen selbst nicht bewußt. Dieser Prmz war der erste von all den vornehmen Leuten. der es der Mühe werth gehalten batte. C. W. auten Tag" zu sagen. mit ihm zu reden. Aus einem ganz m l. . sr 9 5 ? egolUilllzen )runoc, xozu er izrno no tbia batte. allerdings. Aber die Tbat sache schmolz Herrn Kalms hartes Herz zu Wachs. Ein Prinz, der mit ihm redete und ihn anpumpte! Wenn das die Leute in Chicago gesehen hatten! Er neigte sich vertraulich über den Stuhl des anderen und gab ihm hilf, reiche Rathschläge, kollegial, als ob sit

gute Freunde waren. Ä)ann waren die Neunundzwanzigtausend den Weg aller Kassenscheine gegangen, und C. W. griff von Neuem in die Tasche. Das wiederholte sich noch einige Male, bis plötzlich nach einem colossalen Fehlschlage, ein kalter Schauder den Prinzen überrieselte. Wo sollte das hin? Er mußte aufhören. Er konnte doch nicht hier in diesem elenden Monte Carlo sich den ätzten Stoß geben. Er wies C. W.'s freundlich dargebotenen Scheine . mtt einer letzten Anstrengung, ruöig zu bleiben und zu lächew, zurück, dann ging er. Es war zehn Uhr Abends. Ali er

die Anlagen am Kasino verlassen hatte, mußte er einmal stehen bleiben und sich an ein Haus letmen. Er war todtmüde, wie zerschlagen, er hatte das Gefühl, es werde ihn beruhigen, wenn er weinen konnte, nur emmal laut aussckluckzen. aber keine Tbräne kam in sein Auae. Er wollte' die Hände falten und verzweifelt beten, daß ein Wunder von oben ihn noch retten mochte, aber ein letztes feines Gefühl hielt ihn davon ab. Man entweiht das Gebet nicht. Als er eine halbe Stunde spater im Zuge faß. der von Monte Carlo die Spieler Abends nach Nizza bringt.war er wieder kühl, ruhig, vornehm wie im mer. Und zwei der Mitreisenden. russische Kaufleute, stießen sich leise an: das ist der Prinz von Reichenberg, der reichste Mann in ganz Polen." Sie betrachteten ihn ehrfurchtsvoll, andächtig, und als der Zug in Nizza hielt, öffneten sie die Wagenthür und ließen ihm höflich den Vortritt. Zehntes Kapitel. Der Frühling war gekommen, nicht nur nach Nizza, sondern auch nordwärts über die Alpen. In CYarloltenbura hatten die Rennen begonnen, und auf einen regnerischen April folgte der lieblichste Mai. Draußen in Werder blühten die Kirschen, die der preukischen Eisenbahnverwaltung alljährlich ein autes Stück Geld einbringen. Vom Potsdamer Bahnhofe zu Berlin geht dann Zug aus Zug. um die Großttädter nach dem kleinen Havelstadtchen hinaus zu befördern. Da schwelgen sie, groß und klein, in frischer Luft und Frühlingsstimmung, trinken den berauschenden Johannisbeerwein und kehren heim mit großen Bluthenzweiaen. die man in Werder billig kauft. und die einen leisen Hauch von Lenzfreuden in die dunkelsten Hose der Hauptstadt tragen. Und in diesem Jahre warm aucy Griottes draußen gewes?. Wie das kam und möglich war, nach einem so ärmlichen Winter, in' dem man fasten und frieren gelernt hatte, das schien Mutter und Tochter noch tagelang nachher wie ein Märchen, das man gar nickt reckt glauben kann. lftor.segung folgt.) Attlilippe. Eine ethnographische Studie von M. Wittich. Wohin immer mich ein wechselndes Geschick auch, leider stets nur innerhalb der Grenzen des deutschen Vaterlandes, führen mochte, ist es mir eine reine Freude gewesen, der Volksseele bis in ihre geheimsten Tiefen nachzuspüren, funkelnde Schätze darin zu entdecken und schaudernd vor Abgründen zurückzubeben, in welche mein blödes Auge nicht hinabzudringen vermochte. Mühsam war oft der Weg für den wißbegierigen Forscher; denn der Mann aus dem olke, d.r Lcndm nn, bet S ef h rer. der Kleinbürger lieben es. die Regungen ihres Gemüths unter einem traditionell gleichgiltigen Aussehen des Antlitzes, welchen gewissermaßen der Anstand fordert, zu verbergen, oder Wind und Wetter haben die Gesichtszüge zu einer unbeweglichen Maske verhärtet. Einen Augenblick aber gab es stets, in welchem der Schleier von dem Bilde sank, die Seele unverhüllt aus den Augen leuchtete, und der starre Mund sich in Heller Herzensfreude verzog. Das war zur Zeit, wenn der Talisman erschien, der, je nach dem Volksstamme verschieden in Aussehen und Zusammensetzuttg, die Zaubernamen Spätzle mit Sauerkraut", Königsberger Rinderfleck". Leberknödel". Speckklöße-. Mohnvielen", Aalsuppe" und ähnliche traat. Und grübelnd setzte ich mich nieder an den schlichten Tannenholztisch. tauchte den Lösfel in die Schüssel und suchte das Geheimniß zu ergründen, welches gleich, einer blauen Wunder blume" das Herz des Menschen zu er, schließen im Stande war. Häusig ist es mir gelungen! Süßigkeit und Säuren, Fett und Würzen schmeichelten sich auch durch meine Sinne in mein empfängliches Gemüth, und ich begriff ' allmä'lig, daß bei geeigneter Zubereitung den Rinderdärmen im äußersten Osten Germaniens so gut als den Schnecken und Froschschenkeln in dem neu eroberten Reichslande ein undefinirbarer Reiz anhaftet, der den von Kindesbeinen daran Gewöhnten zu himmelstürmenden Dithyramben begeistern kann. Nur vor einer einzigen jener Offenbarungen der Volksseele stehe ich noch immer mit staunendem Entsetzen. Und schreite ich, von todeskllhnem . ForschungStriebe unerbittlich fortgerissen, zu einer wiederholten Prüfung deS grausigen Räthsels, so verwirren sich stets von neuem, wie von schaukelnden Wogen durcheinander geworfen, meine Empfindungen, und eS geht mir, wie jenem sagenhaften Grafen Schafgotsch, von dessen Geschichte mir stets nur der eine Satz hasten blieb, den der alteKafiellan auf dem Kynast mit Grabesstimme immer mit den gleichen Worten wiederholte: Und er legte Messer und Gabel nieder, und der Appetit war ihm vergangen." Wohl drei Jahre sind in'S Land gezogen, seit mich mein Beruf nach Lüdeck in die kleinste und schönste der drei freien und Hansestädte" führte.- Ein unbedarfter" . Junggeselle, wie man hierorts sagt, und dem Wirthshaustafeln nach anstrengender Morgenkit ct:ld, lieh jch ux t:n meiner

eifrigen unV geschickten Haushälterin das Mittagsmahl bereiten und gewann der kräftigen Küche der Hanseaten bald Geschmack ab. Mein freundliches Lob spornte die Gute, zu immer neuen Thaten an; und so erschien sie eines Tages mit so außerordentlich strahlender und verheißungsvoller Miene mit der dampfendenSuppenschüssel. was mir auserlesene kuliarische Genüsse versprach. Nachdem sie noch einen Teller mit warmem gekochten Schinken und eine Schüssel Kartoffeln vor mir deponirt hatte, verschwand sie freudeglitzernd mit der dunklen Bemerkung: DaS hört da 'ein!" und überließ mich der Befriedigung meiner lebhaft erregten Neugier. In angenehmer Spannung rückte ich mir die Terrine näher, athmete den eigenthümlich süß - säuerlichen Duft ein. welcher dem Gericht entstieg und senkte den Suppenlöffel in die sämige Brühe, um meinen Teller zu füllen. Eine braune Tunke, in welcher allerlei konsistentere Bestandtheile schwimmen! Oxtail-. Mock- oder Real-Turtle BodwinZa Borscht??? Alle möglichen berühmten Nationalsuppen brodelten in meine? erregten Phantasie empor. Nach einer letzten mißtrau!schen Prüfung mit Nase und Augen begab ich mich an die allein maßgebende Untersuchung mittels Zunge und Gaumen, nachdem ich Schinken und Kartoffeln da 'ein" aetban, weil sich das nun einmal so hört". Der erste Eindruck war, wenn auch befremdend, so doch nicht unangenehm. Ich hatte nur das warnende Gefühl, daß -r durch reichlichen Genuß der Speise nicht allzu sehr vertieft werden dürfe! Süßlich, säuerlich, würzig, alles dieses ließ sich dem Gericht nachsagen. Nunmehr begann ich mich der Analyse der festen Körper zu unterziehen, welche, in Form und Farbe recht verschieden, in lieblichem Gemisch der einförmigen Flüssigkeit Abwechslung verliehen. Den Schinken und die Kartoffeln kannte ich. sie befremdeten mich nicht weiter. Aber dieser weiche, rundliche Gegenstand? Ein Mehlkloß hm zu den Kartoffeln? Unnöthige Vergeudung stärkemehlhaltiger Körper. Aber fetzen wir uns darüber fort in Anbetracht der trotz aller Reformbestrebungen immer noch recht Mangel haften chemischen Kenntnisse unserer Mädchen und Frauen. Ich kann meine gute Frau Wruck doch unmöglich an den neueröffneten Gymnasialkursen theilnehmen lassen. Etwas flaches Rothes. Eine Mohrrübenschcibe. In dem sauren Gemengsel? Aber sie befindet sich in Gesellschaft von Sellerie und Petersilie, hat also wenigstens ihresgleichen um sich. Wie sie aber mit dem Lorbeerblatt zusammenkommt, ist mir unklar und gar mit der Zwiebel? Mir wird unheimlich. Sollte sich meine ehrenfeste Alte einen schlechten Scherz erlaubt haben? Was sind das für kleine Kügelchen? Junge Erbsen, die in dem Gemisch umherirrend Nun, im Ganzen scheint es mir doch so eine Art Frühlingssuppe zu sein, von einem barbarischen germanischen Geschmack vergröbert. Au, da ist mir etwas Hartes zwischen die Zähne gekommen ein Pflaumenkern! Eine Backpflaume! Nein, die gehört sicher-

lich nicht in die Fruhlmgssuppe, die muß aus Versehen hineingekommen sem. Aber da schwimmt ja, dick und braun, ihre Collegin. die gebackene Birne. Sollte sie zuweilen etwas zu tief in die Flasche gucken, meme gute Frau Wruck? Ihre Nase erschien mir stets etwas- unnormal gefärbt, und jeden Abend schlägt sie mir einen TheePunsch vor wegen das schudderige Wetter". Oder gestern habe ich eine Andeutung gemacht zu früh verbrauchten Wirthschaftsgeldes halber, mehr im Scherz wohl sollte das die Rache sein? Sollte ste die Schiebladen des Vorrathsschrankes umgekehrt und alles Vorhandene in einen Topf gewor. fen haben? Furchtbares Weib! Wie gut. daß ich nicht Arsenik und Strychnin für alle Fälle" zur Hand zu haben und in dem Wandschrank, zu welchem der Schlüssel verloren ist. aufzubewahren pflege. Äengstlich fast untersuche ich den walzenförmigen Körper, der in dem Gemenge umherschwimmt. Ich zertheile ihn mit dem Löffel, ich koste vorsichtig.' Es ist kein Zweifel sie ist wahnsinnig geworden, denn demSchin, ken, den Kartoffeln, den Lorbeerblättern, den jungen Erbsen, den Backbirnen. Pflaumen. Zwieheln,' Mohrrüben, dem Essig und Zucker, der Fleischbrühe, der Sellerie und Petersilie hat sich ein Stück grünen AalS beigesellt.' Da ahme ich dem Grafen Schafgotfch nach und lehne mich dann fassungslos in meinen Stuhl zurück. Nun, ich bin ein Mann und werde auch ein wahnwitziges Weib meistern können. und sollte sie beim ersten Worte in Tobsucht ausbrechen! Energisch drücke ich auf den Glockenknöpf.' Sie erscheint, immer noch strahlend; aber dieses Grinsen kommt mir doch diabolisch vor. WaL haben Sie mir da vorge setzt?" frage ich mit der eisernen Ruhe und dem festen Blick, welche auch auf gänzlich entgleiste Naturen ihre fascinirende Wirkung nicht verfehlen sollen, und unterdrücke mühsam ein Kraftwort.' Abers doch Aalsuppe, Herr Eckzes ser!" . Dieses im Tom tiefsten, schon leise an Entrüstung streifenden Erstaunens. Ah sooo hm ja natürlich! dann nehmen Sie die Aalsuppe hinaus," alles in einer Fassungslosigkeit gestammelt, die mit der eisernen Ruhe von vorhin stark contrastirt. Im Antlitz von Frau Wruck spiegelt sich ein Widerschein der Gefühle, der dem meinigen nicht nachsteht. Gekränktes Ehrgefühl kämpft mit dem seligen Gedanken, fast daS. ganze Göt termahl allein verzehren zu dürfen, und dieser Unklarheit der Empfrndun gen habe ich eS zu danken, daß mein mundfertiger Hausdrache nur mit undeutlichem Gemurmel den Platz räumt und sich ewx herrljche (Zele2enhe.it

orako rischen - Leistungen -: cnf schlüpfen läßt. Allen guten Geistern, die meinen Hausfrieden schirmen. Dank, daß ich mich nicht voreilig zu einem tadelnden Worte hinreißen ließ. . Meine Frau", wie wir Junggesellen die Hüterinnen unseres schlichten Heims hier kurzweg zu nennen pflegen, ist ein Lieschen mit'n Belegg", d. h. sie begründet ihre Behauptungen, Wunsche,- Klagen, etc. stets so eingehend, daß ihr nur. fachgemäße philosophische Schulung mangelt, um sie vollends zum Fluche eines bereits amtlich mit Anhörung endloser Beweisführungen fast zu ' Tode geelendeten Mannes zu machen. r ; Und nun gar heute, wo ich mich .fast an geheiligten Traditionen ihres ganzen Volksstammes durch einen Ausdruck versündigt hätte, den nur- die neueste Zeit nicht unparlamentarisch nennen könnte. Atf 0 das ist Aalsuppe, daS Ratio-, nalgericht einer von Alters her. wohlhabenden und hochcultivirten Bevölke rung; das ist das Leibgericht der köntglichen Kaufleute", dieses Gemengsel heterogensterDinge, unter welchen man schließlich, ohne zu, großes Befremden gehackte Gummischuhe und marinirte Maikäfer entdecken würde! Den Kaffee, schleunigst den Kaffee! Am Abend dieses denkwürdigen Tages befand ich mich im Kreise der.liebenswürdigen Familie eines B:rüfsgenossen und suchte meinen übergesunden Appetit durch die Erzählung von meinem mittäglichen Mißgeschick zu entschuldigen. Mit. lebhaft funkelnden Augen, und intensivstem Interesse lauschten dieDamen des Hauses - meiner - eingehenden Beschreibung des von Frau Wruck gelieferten Mahles und riefen, sowie. 'ich geendet, wie aus einem Munde: Aalsuppe müssen Sie bei uns essen; da liegt alles an der richtigen Zubcreitung!" O ja." fiel der Hausherr. Amtsrichter Schmidt, begeistert ein. die mufc Marie Ihnen. kochen, 0!" Und dabei versetzte er sich einen liebevollen Klaps auf die Maienaegend und blickte verklärt auf das Weib seiner Wahl. - Marie machte ein süßes, bescheidenes Gesichtchen. - Es werden eben die Aal kräuter gefehlt haben," saate sie. Aalkräuter?" fragte ich.' Botanik war von jeher mein Steckenpferd, aber Aalkraut das gibt's nicht.. 'Was belieben Gnädigste mit Aalkraut zu be zeichnen?" - Nun. Wite." wandte sich der .Papa schmunzelnd an das eben erwachsene

Töchterchen Louise, die wirst Du doch auch schon. kennen. Sieben- mussen's sein." Salbei, Majoran. Tbvmian,. Pe tersilie Citronenmelisse. Pfefferkraut. Fenchel." schnurrte Wite herunter; und der. Papa zahlte an den Fingern. Doch . von letzterem . nur wenig," setzte die Mama strahlend hinzu. Nun, ich aß die Aalsuppe bei Schmidts, weil ich nicht anders konnte,' aber mit dem Bewußtsein, dem collegiaiischen Verhältniß an unserem Amtsgericht ein ungeheures Opfer zu bringen. Mit mir nahm an dem verhängnißvollen Mahle ein junges, den Gastgebern verwandtes 'Ehepaar Theil, und ich hatte den Vorzug bei Tische, neben Frau Rechtsanwalt . Schneider zu sitzen. Aufmerksam, beobachtete ich die Wirkung, welche der Genuß desHaUptgerichts auf meine Nachbarin hervorrief, und ich sah mit Befriedigung, wie sichinach vorsichtigem Kosten ihr Näschen kraus zog. - Vorzüglich, meine gute Misch, aber erlaube mir die Frage, was verwendest Du' für Aalkrauter?" Frau Schmidt überließ diesmal die Antwort nicht ihrer Tochter und gab mit leicht argwöhnischer Miene ' selbst Auskunft. .Gegen den Majoran und die Citronenmelisse habe ich ja nichts.' auch'daS Pfefferkraut gehört unbedingt dazu, aber die Petersilie verträgt" sich ja gar nicht damit. Nein," fuhr die kleine Frau triumphjrend fort, Selleriekraut, Estragon, Basilikum und Tripmadam das . sind di echten Aalkräuter." - Jawohl," pflichtete Pr. Schneider bei.? Tripmadam das ist's!" und nickte seiner niedlichen Gattin Zustimmung. Und den Essig muß man von ein gemachten FrUchten nehmen!" Ja, daS muß man." Das Diner schloß in etwas gedrück ier Stimmung aller Anwesenden. . Als wir! nach Hause 'gingen, luden mich Schneiders sehr herzlich ein, auch ihnen einen Mittag in der Familie zu schenken.' Ganz unter uns! Bestimmen Sie nur gleich den Tag, Herr Assessor!? Also am.Freitag!" Und dabei drückten wir uns abschiednehmend die Hände: Und dann sollen Sie 'mal bei unö Aalsuppe essen!" Dabei entschwand das Ehepaar um die Ecke und verließ mich als todten Punkt" im Getriebe der Hauptstraße. - Na, ich konnte immer vzut einnehmenl, schon als ganj kleiner Junge, und selbst Ricinusöl ist klaglos über meine Lippen gekommen; und so. war es auch mit Schneiders Aalsuppe. Aber vorsichtig wurde.ichl'.Und obwohl mir noch viele Hausfrauen versicherten,' daß man ! Aalsuppe nur bei ' ihnen ' essen könne, entging ich fealicher Verlockung. Der Oeind Ist Ocsiegt. : Die Grippe hinterläßt in der Neael den Parienten m sehr schwacher Cfc sundbeit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen Für solche Falle ist Dr. Bull'6 Husten Syrup daö allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der. Schwindsucht beseitigt. Frau Magzit Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "ÜS macht mir viel Vergnügen it in dem iZobe für Dr. Bull's husten Svrup einzustimmen. Ich litt längere Zett an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Svrup aebrauckt batte war ick vollkommen rurirt und ich wurde , den schrecklichen

I Husten los. Ich ernpfehle allen .Lch. denden diese. vcrzülick?e Ctörnn p . brauchen.", jür. C"7ö C:hq tcl.:: C3 C '

uno ersl neueromgs genelh' ich, mich bereits in sorgloser Sicherheit wiegend, wieder in die Falle, und'das bei meinen besten Freunden! Die aber kochen die Aalsuppe ohne Aal, mit Speck anstatt dessen, denn, pfui! der Aal. der ist ja ein unbeschreibliches Thier, ein Omnivor, gelinde gesagt." Ich glaube, der schreckt nicht einmal vor Aalsuppe zurück. . Wider legung. Vorsitzender (des Vereinst zur- Unterstützung verschämter Armen zu einem Hilfesu. chenden): Sie bekommen von ' vnS nichts mehr! Ihre Frau ist hier gewesen und. hat sich bitter beklagt, daß sie von Ihnen so furchtbar roh behandelt wird!" Almosenempfänger: Was? Meine Frau sagt, ich behandle sie roh?

Wie kann denn das Weib blos so etwas behaupten! Die hat wohl lange keine Prügel gekriegt!" r i Fin de sifccle. Dienstmädchen (zum Graphologen): Ich habe hier einige Offerten ' von Hausfrauen! Bitte wollen. S mir einmal nach den Handschriften ihren Character deuten!" . .Entschuldigt.. Äöer, Melanie, Sie haben sich von dem italienischen Tenor., küssen lassen!" Was hätt' ich dagegen' thun sollen?! Ich kann ja nicht italienisch!" ' --r. Der Pantoffelheld. Rjchter: ...Sie sollen mit dem Hausschlüssel zugeschlagen haben!" Angeklagter (empört): Das ist nicht wahr ... ich bin verheirathet!" .Unterschätzt. Sie thun wohl den ganzen Tag nichts, Herr Sckwabbler?" Vormittas und Nachmittags allerdings nicht, aber. Ayends thue ich mem- dre. Maß trmken!" Z? a l a l. . Diener lzu seinem Herrn, der mit einem Freunde . nach Hause kommt): Es waren zwei Her. ren hier, die nach Ihnen gefragt haben! Herr (vornehm):- Haben sie ihre Karten zurückgelassen?" Diener: Hier sind sie . . . die Quittung haben sie abgerissen!" z Kasernenhofblüthe n. Unterofficier (zu einem Soldaten, der im, Privatleben .Setzer : ist)':' Na Meier. Sie sind zweifelsohne Specialist für Druckfehler." Unterossiciers Parademarsch soll das sein? Fußtritte in's Gesicht der Menschheit sind es!" Unbewußte Selbstkritik Herr (im Restaurant): Richtig, . dort sitzt schon wieder der Schwappte Den hab' ich heute schon im?Walsisch". im Löwen" und im goldenen Faß" getroffen und jetzt kneipt er wieder hier! Der muß doch .M' rechter sausvruver sem: i-Durch die Blume. Er; Dos Fchrrad hat das Pferd fast ganz verdrängt und jetzt wird es auch das Riyd bald' verdrängen." Sie: Wie meinst ' Du das?" Er: Na, das' Beefsteak das .Du ; mir vorgesetzt hast. stammte doch sicher von emem Pneumotic N,i'rn.Sie MIM I? rwnns D ZkichHaittge i Sonntags ? Blatt bietet eine göll münhalteuben Lel,. SsffN.' i Der MonnenrentS Preis Uz täglichen Tribüne ift 12 c, . .. c ii ' . tcl QonntsgßblattH Le, vtiUt zusaen 15 (tö., per Woche oder 00 Ct0 per Monat. V Durch , die yofi versandt, kostet da ' ' ragedlatt 00, das Oonntagkblatl 92 per Jahr, beide zusammen . ' ' -.1 y 1 ' !.' (; " ' 4 ' ' 03 in Oörsnsbezahlung. i m X 1 I ! t . . ' aller Äri werden rasch und billig aus. geführt, v.;--:.- , - OiutrittSlartss, sl:.--Qittsvru. I fTiTiaVaWta . vWt.t...i.y.. x v j - - . -f lcOZ2ZZiti Oss05st)Lsr5, f. , T ' ' ' ' . V " ni-f?fA . ' V . -.TT,1-v LlrLsla ' rfZfj i'u j i M i- M' - v.c.i3 n"T , .. W.- J - t i .'.i'.-; :..'.,,!...''', S.'.j i . für CcftJÜi:c;P ' " 't t- - .! 0trin iirvf - w ... fV " , )T VSAW ;fö,.4 iwtii O-1 c-s Cb v .. . -9

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