Indiana Tribüne, Volume 21, Number 196, Indianapolis, Marion County, 4 April 1898 — Page 2

Zndiaua Tribüne. Erscheutt Täglich und SomttaSV.

Die ttzttche .TrtiSne kostet durch denXrljet J dtntk per Woche, die eonntag.rribae'I ffcxxl per kZoche. Leide nsar 1 Zrati ,dn u dtntt per ,t. Per Eberhali r t&Ult pegescht Im v,rSl,Hlg V pci Jahr. cnuii 1 Oüd Usbama OtraJ. Indianapolis, Ind., 4. April 1898 Lehrreicher Gefetz'Entwurf. Gegenwärtig nimmt die auswärtige Politit Onfcl Sams fast die gc.nzc öffentliche Aufmerksamkeit bei uns in Beschlag, und das Publikum fyjit sich bisher noch fast gar keine Zeit zur näheren Beachtung eines interessanten Gesetzentwurfs genommen, der, wenn er zum Gesetz.'werden sollte, zu den bemerkenswerthesiett gesetzgeberischen Erlassen dieses-Jahrhunderts in den Ver. Staaten -gehören würde und auf alle Fälle rechtehrreiche Auskunft über unsere noch unbesetzten Bundesländereien im Großen und Ganzen sowie im Einzelnen 'bieten kann. Es ist, dieZ die sogenannte FreiHeimstättenI.Vorlage", ,die bereits vom Bundessenat gutgeheißen worden ist und setzt der Beschlußfassung des Abgeordnetenhauses harrt. Wenige nur wissen bis jetzt, was diese Vorlage thatsächlich --bedeutet. Ihren Bestimmungen zufolge kann jeder Bürger der Ver Staaten unentgeltlich, d. h. blos unterZahlung der üblichen Gebühren für. die amtlichen Formalitäten. 160 Acres öffentlichen Landes erhalten, natürlich soweit der Vorrath reicht; er kann sich auf einer solchen Viertelssection- niederlassen, einen Anspruch eintragen und nach fünfjährigem Bewohnen des Landes, imSinne des Gesetzes, fein Besitz - Patent bekommenDie Durchführung der Vorläge würde 'Onkel Sam das nette Sümmchen von 35 Millionen Dollars kosten. Viele glauben heutzutage, daß sei nesfalls noch ein wirklich werthvolles Frei Heini für einen Bürger der Ver. Staaten übrig geblieben fei. Der vorliegende Gesetzentwurf zeigt indeß, daß es bei uns noch beinahe 12 Millionen Acres unbesiedelten Landes gibt (in genauer Zahl 11,874.874). welche Regierungs - Eigenthum sind. Trotzdem bilden dieselben keine freien Heimstätten. Jeder Ansiedler muß für sie zahIen, zu einer feitgesetztlN Rate pro Acre. Diese Landerelen werden 'zn den Ver. Staaten noch immer formell für die Indianer verwaltet und für diese verkauft; es war von vornherein, als die Regierung diese Ländereien von den Jndizneminlangte.- ausbedungen, daß das Geld, welches die Ansiedler für sie zahlen würden, ein Theil eires Fonds zur Fürsorge für die ursprünglichen indianischen Besitzer oder für ihre Nachkommen bilden sollte. Diese Verwaltungs- oder Trust"Bestimmung will nun der vorliegende Entwurf umstoßen und die Ländereien absolut frei für alle Ansiedler machen, welche amerikanische Bürger sind. Geschuht dies, so roird die Regierung den ursprünglichen .indianischen Besitzern oder ihren Nachkommen die Gesammtsumme schulden, welche die Länder?ien beim Verkauf eingebracht haben würden.' Ferner -würdenT' dem Entwurf zufolge. Ansiedlei.' in den großerl Trust" Reservationen- der i Siouz und Ehippewas in Nord - Dakota, Süd - Dakota und Nebraska, welche sich zum Ankauf von Land daselbst zu dem festgesetzten Preise verpflichtet haben, von weiterer Zahlung der Schuld mit einem Mal enthoben. Man könnte annehmen, daß schon alles wünschensWerthe Land auf "diesen, von der Bun-

desregierung verroalteten Reservationen (den wichtigsten, die dabei in Betracht kommen) aufgekauft fei; indeß hat eine in aller Stille vorgenommene Untersuchung gezeigt, daß dies noch lange nicht der Fall ist. Und gerade daran knüpft sich ein interessan'tes Gerücht. Man munkelt nämlich in der Bundeshauptstadt sehr laut davon, daß eine Partie Specukanten, die .mit,. Geld . wohlversehen r seien, nur auf den Erlaß eines solchen Gesetzes lauern."Am ' durch ihre Sendlwae sofort 'alle dann freiwerdenden

roünschenswerthen Ländereien besetzen zu lassen und natürlich späterhin 'zu ihren eigenen Bedingungen, zu verkaufen, womit selbstverständlich das ganze Gesetz zur Posse gemacht wäre. Ja es wird behauptet, der ganze EntWurf , sei überhaupt' nur . zu diesem Zweck eingebracht worden, also ein riesiger Humbug, worin ein wahrer Klon-dike-Schatz für die Unternehmer stecken konnte. So zischelt es sehr vernehmlich im Herzender Netion. Was an diesem Gerede sem mag, bleibe hier dahmge stellt 'Das erste Mal würde eS jeden falls nicht sein, daß ein colossaler Speculations - Humbug auf Landes Unkosten m Scene gesetzt wurde, und die jetzige spanische Kriegssensation könnte ?ntf7rtn fnm' atpinrttif fhnmfffo I "0" ! 13 u tf 7' M Wand" bieten, , hinter der sich desto besser tuscheln ließe. ' Doch das nur nebenbei. - Außer unseren Militärlä'ndereien enthalten jene beiden großen Trust"Reservationen ungefähr die einzigen öffentlichen Ländereien.die unter einem Frei Heimstätten - Gesetz noch begehrenöwerth waren. Was an d:n W''ideLändereien in Oklahoma, den Dakotas und anderwärts noch von besonderem "Werth ist, fand sein Herren dadurch, daß von Zeii zu Zeit die betreffenden Reservationen oder Theile derselben rr. r..:. ntt. ra.rc.w.r.. . -.im icic jyciuiiuuci jcicvciuuij ci öffnet wurden. . Es ist heute nicht allgemein bekannt, daßdir Ver.'Maa.!en ' noch ,703.854 Acres Militärreservationen an'Stätien haben, wo die Regierung es nicht mehr für nöthig hält. Militärposten zu halten, und daß diese, weithin verstreuten Reservationen fast lauter vorzüaJi Land umfassen. : Aber es soll Niemanden der,' Mund, wässerig gemacht werden, daher sei noch be- - - - '-I

Die natürlichen Karlsbader Mineral-Wasser werden lzanxtsZchlich angewendet gegen Magenleiden, Dysxcxsia, UnterleibsLefchwerden, Stein (Gravel), Nierenleiden und Diabetis. Prof. lawazek sagt dar. über : ' . VOas wie xositiv wissen, ist, daß die Aarlsbader NIZsser organische Uebergänge !m System im holzen Grade fordern, daß es in erster Reihe durch seine alkalischen Lc, standtlzeile fettabsorbirend wirkt und als Antacid durch den ganzen Organismus, diese wohlthuende Wirkung dadurch er' reicht, daß es gleichzeitig stimulirend ist und den Absonderungsprozeß beschleunigt und chemisch vollständig verändert. Man hüte sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader N?asser trägt die Unterschrift von isncr & Mendel son Co., alleinige Agenten, New tZork", auf der kalsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt.

merkt, daß ttese Ländereien Ursprung lich zwar gleichfalls in die Bestimmun gen des vorliegenden Entwurfes aufgenommen waren, die betreffende Clausel jedoch bereits gestrichen wurde, ehe der Entwurf vor den Bundessenat kam. Und wahrscheinlich werden diese Ländereien, wovon .übrigens ein 'großer Theil cultivirt ist, niemals anders, als durch Kauf zu haben sein. Spiritus aus Holz. Spiritus aus Holz herzustellen ist ein Problem der neueren Chemie, dessen Lösung für holzreiche Länder eine ungemeine Bedeutung erlangen kann. Daß eine Spiritusbrennerei auf diese Weise möglich ist. steht ganz außer rage, da die Chemiker längst Cellulose durch geeignete Behandlung in Zucker überzuführen wissen. Indessen die bisher üblichen Verfahren waren zu theuer und gaben zu geringe Ausbeute. Die ganze Frage war überhaupt wissenschaftlich noch nicht ganz geklärt. E. Simensen hat nun in einer vom polytechnischen Verein zu Christian mit der goldenen Medaille preisgekr'önten Schrift dieSpiritusgewinnung aus Holz durch Versuche kritisch sicher gestellt. Der billigste Rohstoff an Holzabfällen, sind gewiß Sägespähne. Kann man aus ihnen eine einigermaßen reichliche Zuckerausbeute erzielen, so konnte das Verfahren mit der Spiritusbrennerei aus Kartoffeln wohl in Wettbewerb treten, denn Kartoffeln sind etwa' um 50 Mal kostbarer, als Sägespähne, welche allerdings an Masse ungefähr siebenmal größer sind. Wenngleich sich auch die Stärke der Kartoffeln leicht in Zucker umsetzen läßt, so macht sie doch ihr Wassergehalt (ungefähr 75 Procent) keineswegs zu einem besonders günstigen Rohstoff zur Spiritusgewinnung; dagegen besitzen die gemeinsten Holzsorten, Tanne. Kiefer und Birke etwa 83,383,7 Procent Stoffe, die ganz oder zum größten Theil in Zucker wohl übergeführt werden könnten, wenn man z. Z. auch noch nicht weiß, wie weit das gelingt. Das Holz ist also seiner Zusammensetzung nach ein ganz vorzüglicher Rohstoff, und Simensen hat nun durch Versuche festgestellt, wie viel Hunderttheile Zucker nach dem sparsamsten Umwandlungsverfahren sich aus Zellstoff .(Sulfitcellulose) undHolz (gewöhnliche Sägespähne) gewinnen lassen. Er kochte den Rohstoff unter hohem Druck in einem Muerkschen Autoklaven mit Wasser und Schwefelsäure. Die beste Ausbeute wird erreicht, wenn 11 Theil Cellulose und 6 TheileSchwe felsäure von 0,5 Procent Stärke unter 10 Atmosphären 1 Stunden lang kochen. Bei diesen Verhältnissen lassen sich 45 Procent Zucker aus der trockenen Cellulose gewinnen. Die Versuche mit Holz (Fichiensägespähnen) haben ergeben, daß sich Holz leichter und in kürzerer Zeit (15 Minuten) in Zucker umwandeln läßt als Cellulose, freilich giebt Holz nur 20 Procent Zuckerausbeute, und zwar entspricht die erhaltene Zuckermenge genau der Menge der im Holze enthaltenen Cellulose. Wie weitere Versuche gelehrt haben, ist der erhaltene Zucker indeß nur bis 64 Procent vergährungsfähig. Der durch Währung gewonnene Roh - Alcohol sieht zunächst milchig aus und hat wie der aus Cellulose erzeugte einen eigenthümlichen, empyreumatischen Geruch. Filtration mit Beinkohle klärt dieFlüssigke'it indeß vollkommen und nimmt ihr auch fast gänzlich den Geruch. Das Gesammtergebniß ist: 100 Kilogramm Sägespähne ergeben 6.5 Liter absoluten Alcohol von angenehmem Geruch und ohne üblen Geschmack. Demgegenüber geben 100 Kilogramm Kartoffeln z. B. mit 20 Procent Stärkemehl und 60 Procent Ausbeute für das Kilogramm 14,40 Liter wasserfreien Alcohols. Kartoffeln mit 25 Procent Stärkemehl bei derselben..Ausbeute 15 Liter wasserfreien Alcohols. Dasselbe Gewicht giebt also bei Kartoffeln wohl die doppelte Menge Alcohols. aber Kartoffeln sind unvergleichlich theurer, als Sägespähne. Der Vacillus des Sa.lerkohlS. ' Da heute jeder natürliche Gegenstand,. der etwas auf, feine Würde hält, seinen besonderen Bacillus baben muß. . f Gluck Im Hause. Häuslicher Fn'ede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltcrn die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt eincErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Bulrs Husten Eyrup iedoch kurirt sie rasch und sicher. "Jcq gebrauchte Dr. Vull's Husten Syrup für" meinen acht Jahre alten Sohn. Er hatte die Braune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Vull's Husten Syrup das beste von allen war." Frau A. Geib, 317 Demott Str., West Hoboken, N. I. Dr. Bull's Hustm Syrup kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger'alS wie alle die anderen Mirturen welcher derHändlcranxrrist. Kaust nur Dr. Husten Ozru? tzzvL et ist fern fcirffin un) x.

o ist es nicht verwunderlich, daß sich auch der Sauerkohl einen solchen zu legt. Bis jetzt hat man im Sauerkraut jeweilen nur einige Schimmelpilze oder seltener säulnißerregende Bakterien gefunden. Nun ist es einem Franzosen Conrad gelungen, in einem Fasse, in dem das Kraut erst seit 24 Stunden eingepreßt war, einen Bacillus zu entdecken, den er als wirklichen Erreger der sauren Gährung des Krautes anspricht. Dieser Bacillus gedeiht auf gezuckertem Agar und erzeugt eine reich licheGasbildung. Fügt man eine künstliche Bakieriencultur in eineKohlsuppe, so entsteht alsbald -der eigenthümliche Geruch des Sauerkrautes. Der ne'ie Bacillus hat den stolzen Namen bacternim brassicae aciiiae erhalten; er ist beweglich, mit Haaren besetzt und ist dem bacillus coli außerordentlich ähnlich. Diese Aehnlichkeit soll so groß sein, daß man die beiden Keime nur durch die Verschiedenheit da von ihnen ' erzeugten Gase unterscheiden kann. Gemelttnühlges.

Gegen die Lockerheit der Zähne. Man koche eine Hand voll grüner oder einen Löffel voll getrockneter Brombeerblätter mit einem halben Pint Wasser und füge, nachdem man das Ganze durchgeseiht hat, ein erbsengroßes Stück Alaun hinzu. Mit diesem abgekühlten Absud spüle man täglich den Mund dreimal aus. Auch das öftere Ausspülen mit nicht zu kaltem Wasser, dem man etwas Weinessig zugefügt hat, oder mit Kamillenthee ist in leichten Fällen ein recht gutes HeilMittel. Beruht das Leiden auf einem inneren Siechthum und einer fehlerhaften Blut- und Säftemischung, nicht aber auf Erkältung, so führe man vor allen Dingen eine naturgemäße Lebensweise und meide alle reizenden Speisen und Getränke. BeschmutzteGoldleistenan Spiegeln und Bilderrahmen werden wieder schön und glänzend, wenn man sie gründlich vom Staub reinigt und dann mit Zwiebclsaft fest abreibt. So entfernt man den häßlichen Fliegenschmutz. Für die 5)auTapotheke: Hofsmannstropfen bei Ohnmachten: 6 bis 10 Tropfen auf Zucker. Aeuferlich Stirn und Schläfen einreiben. Salmiakgeist als Riechmittel bei Ohnmachten sowie bei beginnendem starken Schnupfen. Zum Betupfen bei Jnsektenstichen. Senfpapier als Ableitungsmittel bei Kopfschmerz, Seitenstechen. Rheumatismus etc. In warmes Wasser getaucht und 15 bis 20 Minuten bis zur Röthung der Haut aufgelegt. Glycerin gegen spröde Haut. Leinöl und Kalkwasser bei Verbrennungen. Heftpflaster, Verbandwatte. Binden, Gummiwaaren, Maximal - Thermometer. EinMittelgegenHühnera u o e n. Gegen Hühneraugen werden gar viele Mittel empfohlen und angewendet. Eines der einfachsten und billigsten Mittel ist das reine Wasser, das man auch zur Hälfte mit ArnicaTinctur vermischen kann. Man nimmt ein mehrfach zusammengelegtes leinenes Läppchen, taucht es in die Flüssigkeit, drückt es etwas aus und wickelt es dann um die mit einem Hühnerauge versehene Zehe. Um das Ganze schlägt man ein wollenes Tuch. Nachdem ein solcher nächtlicher Umschlag etwa eine Woche lang gemacht worden ist. laßt sich das Hühnerauge mit leichter Mühe herausnehmen. Nicht. selten kommt es vor. daß sich die Menschen beim Herausschneiden der Hühneraugen verletzen und sich eine Blutvergiftung zuziehen. Sollte eine Verletzung stattgefunden haben, so lege man sofort reine Watte auf. die man zuvor in der oben beschriebenen Arnica - Mischung getränkt hat. Dieselbe lasse man liegen, bis sie trocken geworden ist, alsdann befeuchte man sie nochmals und nehme sie nicht früher ab, als bis die Wunde heil ist. Bei Anwendung dieses Verfahrens wird selten die Verwundung verhängnißvoll werden. Um Blumenzwiebeln binnen drei Wochen zur Blüthe zu bringen, fülle man den Blllthentopf fast zur Hälfte mit ungelöschtem Kalk, den übrigen Raum aber mit Erde an. lege die Zwiebel wie gewöhnlich und erhalte die Erde nur mäßig feucht. Wird die Erde vom Kalk in die Höhe gehoben, so drückt man sie täglich nieder.' D a s R e i n i g e n d e r F e n st e r. Man wasche die Fenster nicht mit Lauge oder Sodawasser.. Der Oelanstrich kann es nicht vertragen. Besser ist es, wenn man solche Fenster mit reinem Wasser, einer Fensterbürste und Seife, in einem Eimer recht rein wäscht, sie in'reinem Wasser abspült und dann ablaufen und trocknen läßt. Wenn die Fenster hell bleiben sollen, wische man sie des Morgens, wenn sie geschwitzt haben, mit einem reinen Tuche ab. Gute Fensterscheiben putzt man mit Schlemmkreide und Wasser; wenn sie sehr schmutzig sind, nimmt man anstatt des Wassers Kornbranntwein. Oelflecken entfernt man'von den Fensterscheiden, indem man sie mit schwarzer oder, wie sie auch genannt wird, grüner Seife bestreicht und so mehrere Stunden stehen läßt. Dadurch lösen sich' die Oelflecke und lassen sich leicht entfernen. Aetzende Mittel, wie Terpentin. Soda. Pottasche und Kalk, anzuwenden, ist nicht rathsam. da das GlaS leicht dadurch erblindet. In allen Färben des Regenbogens schimmernde Fensterscheiben soll man dadurch wieder hell machen, daß man eine Handvoll frischer .Brennnesseln in Wasser taucht und das Fenster damit ein-: bis zweimal tüchtig abreibt. . Genügt dies noch nicht, wiederholt man das Abreiben. trocknet aber die Fensterscheibe nach iedem Male an schattigen, luftigen Orten. ' Gegen die Influenza. Gerade die Nacherkrankungen der. Influenza sind es, welche zur 'Vorsicht mahnen, da sie nicht selten zu Lungenentzündungen führen, die zumal bei gleichzeitiger Herzasfektion keine günstige Prognose gestatten. Man wird daher sein Augenmerk besondrrS darauf zu lenken hab:n, diesen Erkran-

rungen vorzuoeugen,'indem man sofort ' beim Auftreten der symptomatischen Erscheinungen neuralgischeSchmerzen, Eingenommenheit des Kopfes,Ziehen in den Gliedern, Rückenschmerzen, allgemeines Unbehagen gegen diese ankämpft. Während der letzten Epide-

mien bewahrte sich hierfür vorzüglich das Salophen. ein unschädliches Pulver, das viermal täglich in Gaben von se ein Gramm (15 Gran) von Erwachsenen aenommen wird. ZNcik Zjabersack's Zchrcivcvrief. Geöhrtester Mister Edithor! Der Christ, wo mich un die Selma so viel Trubel gemacht Hot, is en bis ferenter Mann un wer is die Kahs von? Kein annerer Mensch, als wie der Mister Habersack Eskweier mit sein Breht. Jesser, ich hen Widder emol gepruhft, daß ich Einiges mennetschc kann, wann ich emol mein Meind uffgemacht 'hen. Ich hen Jhne in mein letzte Schreiwebrief verzehlt, wie dsr Christ so sonnig äckte duht und wie arig sich die Selma do driwwer getruwwelt Hot. Ich hen zu mich gesproche, selles Bißnes muß gestappt wer'n. bikahs ich hen zu viel von die Selma gedenkt, für den Christ hen ich nit so viel gewwe. Awwer dieselwe Zeit hen ich gedenkt, is der Christ doch sozusage tu somm Eckstent aach en Mensch un en Mensch derf mer nit so iesig uffgewwe. Well, for den Christ un die Selma un mich zu helfe, hen ich mich en Skiem uffgemacht, mitaus dak ick einiaem Menscke ebbeS derfon gesagt hen. Wer mich derbei geholfe Hot, sell war txt FoyrljHenteer, wo ich e Woch zerick driwwer riehpohrtct hen. Ich hen Jhne gesagt, daß ich die Fohrtschenteller nor unner die Kandifchen nit eingeronnt ben, daß se mich geprammist Hot, am annere Dag in mei Assis n mich zu kahle. Schuhr genug, am neckste Dag. wer kimmt in mei Affis? Die Fohrtschenteller. Wie se inseit war, hen ich die Dohr gelackt un dann ben ick reitewea Biknes aetahkt. Sie Hot zuerscht mei Eidie nit so recht gegllche, bikahs se war ssreyd, wanns eraus deht komme, dann wär ihr Geschäft gespeult. Well, do hen ich nor emol mit mei Vunsch Kiebs zu rappele brauche, do war se sckon u Doht geschkehrt, ich deht se in das P rissen bringe losse. Se sagt, ahlreit r. . r. L.ti r. , qoi t geagi, sor micy oeoi je einiges duhn un dann is se fortgeschniekt. Wie ick for Dinner beim Im komme, do bot 'die Selma gesagt, sie hätt en Brief kriegt, daß se sellen Nachmittag schuhr zu Sombaddie komme mißt. . Wie der Christ heim is komme, do Hot er mich den Wink gewwe un sagt, ich sollt am Nochmittag e wenig sei Affis watsche, er müßt fort, for Jemand zu sebn. S:i Eppeuntement war ecksäcktlie e Stund spater wie die Selma ihrs. Ich hen off Kohrs gemißt, wohin se gehn wollte, awwer ich hen geäckt, als wann ich so en recht dummer Esel wär un gar nicks wisse deht. Wisse Se. sell bring ich arig iesig un mitaus einigem Trubel fertig. E koppele Minnits befor zwei Uhr war'n ich in die Fohrtschenteller ihr Ruhm. Ich hen mich hinnig en Körten aeheit un ben dann aewatscht. Es Hot nit lang cenomme, do hotdie Bell gerunge un die Selma is komme. Se Hot en Wehl for ihr Fehs gehabt, awwer ich hen se doch reiteweg rieronneijt, vikays icy kenne doch ihr Ausgucke in Schennerell gut genug. Well, -die Fohrtschenteller Hot se hinsitze mache un dann Hot se gesagt: Mäddem Baldrian, mei Bißnes is Fohrtschentelling un ich hen schon viele Piebels die Wahrheit gesagt. Ich tschahrtsche en Dahler for die Porzion, awwer ich muß sage, die Piebels kriege aach ihrn Dahler werth un dont ja fergett it. Well, ich hen letzte Nacht n Driem gehabt, un mei Driems, die komme all schuhr niitaus Fehl. Well, mich Hot gedriemt, Sie wäre in mei Ruhm komme, ecksäcktlie, wie Sie jetzt komme sin un gleich hinner Jhne is der Deiwel in dasRuhm lomme un der Hot gesagt: Dich krieg ich aach in. e korze Zeit. E Wummen was sein Hoßbeno so mien triete duht un ihn gar nit e wenig sein freie Wille hen läßt, un w) alle Nacht en Rumpus rehst. wann der Mann e wenig spät heim kommt, so e Wummen is e Fresse for mich!" Dann is derDeiwel dißepiert un mer Hot blos noch de Solfer schmelle gekönnt, dann sin ich uffgewacht. Jetzt wollt ich Jhne nor sage, trieteSie ihne Ihrn Hoßbend besser, oder JhneJhrn Name is Mott." Die Selma ihr Fehs is so weiß word?, wie e frisch geweitwaschte Wahl, se Hot alliwwer getrempelt un se Hot hard'lie e Wort spreche gekonnt. Ich danke Jhne Hot se gesagt, ich will von jetzt an besser duhn!" Se Hot die Fohrtschenteller e Finf Dahler Bild hingelegt und fort war se. Ich hen noch kee finf Minnits gewart, do Hot die Bell schon Widder gerunge. Diesmol warsch der Christ. Haudiduh," Hot er gesagt, was kann ich for Jhne duhn?" Nicks könne Se for mich uh' awwer ich kann lattse for Jhne duhn, nemme Se en Stuhl, plies." Der Christ Hot sich hingehockt un die' Fohrtschenteller Hot 'dann dieselwe Stohrie mit ihrem Driem noch emol an den Christ g?workt. Sie sagt: In mein Driem do hen ich gelernt, daß Sie en großer Lump sin, der nicks duht, wie in deSaluhn hocke un nit ehnder stappt, als bis Se en Duft hen. . Sie duhn Ihr schönes Frauche un Ihre Kids neckleckte un duhn nit zu Ihre Offis tende. Es is gut genug, wann en Mann forDorschtun Compennie - Sehk sei Bierche drinkt, awwer mer braucht doch kci Hahg un kei Schlappbacks aus sich iu mache. Wann Sie nit mitaus Dileh stappe. dann sin Sie detizahn un bifor zwei Dag gepähst sin. dann könne Se sich Nach t Latt in den Semmeterrie umgucke, bikahs mein Driem sagt, daß in die Zeit Jhne Ihr Stindche geschlage Hot un mei Driems komme all schuhr.- Do Hot aww-r der Christ e Fehs gemacht, als wann e Dotzend Fleis in sei Nohs gekrahlt wäre. Er Hot die Fohrtschenteller e ganze Hand voll käsches Geld gewwe un fort war er. . Dann sin ich auck aus mei Heidinz ylehS kornme.. Ich hen so gut gesieblt, t2ß ich die skoirtlöenteller aetäZelt nn nit sie in tzl 0 tiviu zu

wahlzt sin. Off Kohrs hen ich si aach noch e koppele Dahler gewwe un dann sin ich for heim gestalt. Wie ich in das Ruhm komme sin, do war's schon e lbenig dunkel. Die Selma un der Christ hen uff die Launsch gesosse un hen sich angeguckt, als wann se sich in dreißig Johr nit mehr gesehn hätte. Mir hen t tipp tapp Sopper gehabt un dann hen ich gesagt: Well Christ, kommste mit, Eins packe?" Die Selma sagt: Jehs, Christelche, geh doch e Wz. nig fort, mit dein Freind. drink t paar Gläscher Bierche un steh so lang wie du Willst, nemm dich awwer den Kiey mit." Nosser." Hot der Christ gesagt, ich sin sick un teierd von das Saluhngehn, in Fjuhtscher stehn ich heim, bei mei Femillie, bikahs ich hen ausgefunne, daß' es kein bessern Platz Hot." Ich sin fort, hen mei Bierche gedrunke un war'n um zehn Uhr Widder heim. Was wer'n Se denke, der Christ Hot immer noch bei die Selma gehockt un se hen das schöne Lied: Mir sitze so fröhlich beisamme" gesunae, daß die Kätts in die ganze Nehberhutt krehsig sin worde. So is es jeden Dag gange un ich kann Jhne sage, ich hen gefiehlt wie en Terkie am Dag nach Denksgiffin. Der Christ un die Selma hen sich for Poleitneß un for Schwietneß puttienicr uffgefresse. Ich hen emol den Christ gefrogt, was dann cnnihau die Mätter mit ihm wär, daß er so schnell un so inteierlie getschehnscht hätt. Do sagt er: Sell is ahlrecht, ich hen mein Meind uffgemacht, daß ich besser heim stehn, bikahs ich gleiche den Saluhnkieper gar nit mehr, biseids daß duht aach sei Bier nit mehr mit mein Stomm?ck egrie. das is all." Jetzt nemme Se emol so en verdollter Leier! Es is nor gut. daß ich besser weis, was die Mätter is. aw.wer was geb ich drum. Die Hauptsach is. daß Glück un Pies widder in unser Femillie wohnt un sell iZ alles mei Werk. Mit beste Riegahrds Meik Habersack, Eskweier un Schehriff von Aeppel Jäck, Holy Terror Kauntie. . Postschripdum. Das Behbie is ahlrecht, mit Eckzepschen. daß sei Stommsckelche e wenig cvis die Order is. Die Selma Hot schon e ganze Latt Kästereul gejuhst. Ich denke, das Kind kann das Sauerkraut un Limburger. wo's bei uns wonztineweil alsemol alle Owend for Sopper gibt, noch nit stende. Well, gutbei. tatta! D: Sehm.

'OchOom NusranZe. --Die Berliner Tingel. tanel - Sängerin Alexandra Skierenska, die mit dem Sohne des sranzöstschcn Botschafters in Berlin. Grafen Emanuel de Noailles. in dessen am Boulevard Haukmann beleaenen Qotel einen skandalösen Auftritt hatte, ist auf elreiven des Botschafters aus Paris entfernt worden. Man entfernte zunächst auf unauffällige Weiss den Beschütz" des Dämchens, einen Deutschen Namens Fritz, beförderte dieses sodann in ein großes Restaurant des dem Nordbahnhofe benachbarten Boulevard Denain. wo ste. von zwei GeHeimpolizisten begleitet, mit ihrem ehemaligen Geliebten de Noailles eine Zusammenkunft hatte, der ste gegen Versprechen einer Entschädiguno zu bewegen vermochte, nach Berlin zurückzukehren. Die Insel Monte Christo, die stch zwischen Corstca und dem italienischen Festlande steil aus demMeere erhebt und durch Dumas' Roman berühmt geworden ist, aehört gegenwärtig dem Abgeordneten Marchese Ginori aus Florenz, dem ste als Jagdrevier dient. Die Insel mißt zwei Stunden im Umfang, ist mit Steineichen bewachsen, sehr quellenreich, aber äußerst schwer zugänglich, da stch ihr steiler Granitfels unmittelbar aus dem Meere fast 2000 Fuß hoch erhebt. An dem einzigen Stück Flachküste wohnen arme Fischer. Im Innern der Insel gibt es nur Wildschweine und wilde Ziegen. Marchese Ginori hatte in den letzten Tagen den Prinzen von Neapel zu einer Jagd auf Monte Christ.? eingeladen. Zuerst jagte man im Innern der Insel, auf einer baumlosen Hochfläche, nach der durch Treiber und Hunde die Wildschweine hingetrieben wurden. Die Thiere brachen aber fast immer nach dem Meere zu durch und stürzten in die Fluthen oder in unzugängliche Abgründe hinunter. Deshalb jagte man an den folgenden Tagen vom Meere aus. Di milden Ziegen steigen gegen Abend zur Küste herab, wo ste die Nacht verbringen. Dabei gelangten die Jäger leicht und häufig zum Schuß. Auch konnten die Treiber mit ihrer Meute 8 Wildschweine an's Ufer bringen, die dann von den Jägern'vom Boote aus zur Strecke gebracht wurden, aber nicht ohne große Mühe, denn die Entfernung zwischen Boot und Wild betrug in der Regel 300 Yards. In Noumea hat dieser Tage die Sühne eines um mehr als ein Jahrzehnt zurückdatirenden Justizirrthums stattqefunden. - Es handelt sich um einen gewissen Cyvoct, der wegen angeblicher Theilnahme an einem anarchistischen Complott, bei dem es auf die Zerstörung einer Brauerei in Lyon abgesehen war, zu zwanzigjähriger Zwangsarbeit und Verschickung .nach Neu-Caledonien verurtheilt worden ist. Trotzdem der bedauernswerthe Mann seine Unschuld jederzeit betheuert hat. scheint es ihm doch erst im Verlaufe des vergangenen Jahres gelungen zu fein, den Nachweis zu erbringen, daß er sich im kritischen Zeitpunkt weder in Lyon noch überhaupt irgendwo aus französischem Boden befunden hat. Nunmehr ist festgestellt, daß er sich in den Tagen, an welchem das Lyoner At. tentat zur Ausführung gelangte, hl Lausanne aufgehalten und dort Vorlesungen veranstaltet Hat. 'Cyvoct. der als unschuldiger Mann über 13 Jahre im Vagno auf der Insel Nou hat zubringen müssen,. ist daraufhin in Freiheit gesetzt worden und in seine Heimath zurückgekehrt. Cyvoct ist jetzt 37 Jahre alt, ist mittelgroß und von kräftiger Gestalt. Man hat ihm bereits eine socialistische Candidatur angeboien, aber er hat erklart, er wollenicht

Kommen unä geken. El kommen plötzlich Schmerzen und Steifl)eit.

zu sind schm.rjhast Verrenkungen und Wnetfchttttgclt. ZU gehen, fr lsse sicher und rasch durch den Gebrauch von

ic Leber außer Ordnuna

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The lion of strcngth and vigor sometimes becomes entangled and held in the net of disease. The fable has it that onoe a little meuse released a lion from the toils that bound him. MfrAS Tabutes re simple little things, but they possess the peculiar qualities that will serve to release every unfortunate from any thrall of knots and threads of disease that was ever created by a disordered stomach, a disarranged digestive apparatus, or a sluggish hver. Ripans Tabules ARE AN INSURANCE POUCY AGAINST SICKNESS, and can be carried in the pocket or portemonnaie. One Ripans Tabula taken af ter each meal will set a dyspeptic f ree from the entangling meshes of disease ; because nearly every ailment is a direct result of a disordered digestion, and Ripans Tabules overcome the cause and eure the disorder.

canoiorrm yurs rne wunM er überhaupt nichts, als einige Zeit in Ruhe und Frieden im Kreise seiner Familie zu leben; dann gedenke er nac?i Paris überzusiedeln, um dort wirksam weiter für die Ideen der Emancipirung und Beglückung der Massen kämpfen zu können. In Partinico v e rmählte sich vor einigen Tagen der Fuhrmann Gerolamo Abbate mit einer wohlhabenden Bauerstochter. DieHochzeit wurde in einer Osteria des Städtchens gefeiert, und es ging bei Tanz und Wein hoch her. Als das Fest in vollem Gange war, mischte sich unter die Geladenen ein junger Mann, der sich in die Nähe des Brautpares drängte und unversehens einen Nevolver zog. aus dem er auf den Bräutigam mehrere Schüsse abgab. Dieser, der an der Schulter verwundet war. zog ebenfalls einen Revolver und feuerte auf den Angreifer.' Die Hochzeitsgäste nahmen natürlich für ihn Partei und fielen über den unbekannten jungen Mann her. Dieser aber rief ihnen zu: Halt! Mißhandelt mich nicht! Ich bin Rossina Mannino, die verlassene Geliebte eures Freundes Abbate! Er hat mich verführt, er hat mir die Treue gebrochen, und ich habe mich an ihm geracht. Unter den Hochzeitsgästen fanden stch einige, die nunmehr das verkletdete Madchen, das aus einem benachbarten Dorfe gebürtig war. erkannten und die Wahrheit ihrer Erzählung bestätigten. Die Hochzeit endete damit, daß der Bräutigam, dir in Lebensgefahr schwebt, nach dem Krankenhause geschafft wurde und seine verrathene Geliebte nach dem Gefängniß, mit dem Unterschiede jedoch, daß die Einwohnerschaft von Partenico Straßenkundgebungen zu Gunsten des Mädchens veranstaltete und ihre Freilassung verlangte, während man ihrem verwundeten Berfüh rer eine Katzenmusik darbrachte. VorschlagzurGüte. Doctor:. So Sie wollen die Rechnung bezahlen?" Bauer: Ja, wissen S'. Herr Doctor, für die Medizieh da zahl' i recht gerne, aber für die B'suach, do b'suach i Jhna wieder B o s h a f t. A.: Seit ich verheirathet bin, habe ich netto ein Pfund abgenommen!" 2.: Soviel wird der große Hausschlüssel gewogen haben, den Du früher im Besitz hattest!" Kindermund. Onkel: Jfla, Ella, wie gefällt Dir denn Deine neue Mama?" Ella: Ach, sehr gut! Ich habe gestern aus dem Topf mit den eingemachten Früchten genascht und da hat sie die Köchin ausgescholten.Ein s chlagfertiger Junge. Papa, .der neue Lehrer hat mich gleich gehauen." Nun ja, mein Junge, Du wirst es wohl verdient haben, er soll Dich doch erziehen?" Aber man fängt die Erziehung dock nickt von kmten an. Papa!' Jedermann sagt so. Eaöcaretö Candy Eathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm und erfrisehend im Seschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leoer und Eingedeide, da ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, Nieder, anhaltende Verstopfung und Un. verdauliükeit. Kaufen und versuüen Oit ine Oüaütel von C. E. E. beute: in. 5: c- rn rr.M r? W wvm-w . w.tt-) w C.XT.. ..tS4 s" - ' ..H1! V.Ubntii V., !,. 1

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(erzeugt , vlel Galle. Dlese schmacht den Magen und Appetitlosigkeit folgt. Gebrauche ?r. August König's gamburgcr Tropfen, Zle reguliren den Magen und machen dle Leber wieder gesund.

ioufe. Wenn Sie östlich leisen, dar.n nehmen Sie den linickerbocker ;: Special. Ein vlllitSndiger vcstidule ug, bcst dcnd auS din feirst n Cchlafwagfn, Wa:govS und Eh wagen, fr esc nn.lich der sckncllste und reaelmäßigste Zu, ff r land Distanzen im Land. Ve lägt JndianapollS tätlich 6 Uhr 25 Min. A'endS ud erreicht Cleveland in 8 Stunden, Buffalo in 12 Stunlen, Ib.'ny in 18 Stunden, New York in 22 Stunden, Besten in 26 Stunden, und andere Etödte tm BrrhZltn'b. . ndire ZSae für diese Punkte verlassen Jrdia nepo'is um t Uhr 15 MorgerS Sglich und um 10.35 Uhr Morgen? auer Eointog CprtenSie,den?ioirOsnc.No. 1 Ost Wasyin , ton strebe urd om Union Bahnhöfe vor Wien TiactS und s?ana!iv!:gz?n'cc5mooatton. H. M. Bronson. A. G. P. A Cincinnati Züge ! V. H. & v. R . R Abfahrt Indianapolis Ankunft Cincinnati bfahrt 8 45Bm Ankunft 7 8vrm II 20Ltn i8sm sooNm 7 45-; ra 10 SONm 8 058m io 4593m 2 4Sm 4 45m 7 005!m Daytvn Züge, C. H. & D. N. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt V5?m , '0 4SBM 2 45m , 4 4591a - . 7VVM Ankunft Iil3"m m i SSm M . 7 , ii oonm Toledo.ck Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jvd'plS : Toledo : Detroit Abfahrt I 45 vm nk'ftS4Nm nk'ft 840??m . 7 00rn . 4v9Lrn , SlSVrn ) Ausgenommen Sonntags. Ticket-Ofsicen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre WlgMl u. jt -ju u5 ist die beste Linie nach ( ) M I 0 A Q- 0. Vier Züge! Verlassen Indianapolis ( 7 00 Pm ii ssB 13: 8öm 12 55 acht llnkunft in bieaao plMWt 55 Abend 14 j6 4S b 7 SSL ZSse treffe hier ein. i seovm 7 556m l2 4gm 4S75Rm Täglich avSgen. Sonntags. Sie neuesten verbesserten Osstibuis 52gen, Wngner Schlfn?ngen p- elegante yarlor Wagen und Eßwageu. Lokal.ecklafwaaev in Indianapolis fleht um 8 80 Abends berett, erläßt Chicago 2 45 MorsenS. Sann jeder Leit nach 9 SO Abends brnötzt werden. - WeS Washington Ltrafze, ?1M.rrtfta Union Bahnhos. Maachu, A,WlVJJllW . set,S,e. Bahnhof und Z2. trab Oeo. W. Hayler. D. ?. 9J. Unterftnüt die ö ci-taa WA -ii - v . r - C-. - . J - r- 7" f - ' . ' r k.-.i y l '. t

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Eisenbahn -Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Jndianapetti. Vandalia. Abgang Postzug 7 00 Zb Expreß lim vim Expreß 12 40 Nm Ac-omodation 7 20 Vm Erpreß : 4 00 Sm örpreß 8 10 Vm Ankunft Expreß 5 4 Dm expreß 4 4o Nm Accomodation lOOOWm Expreß 2 35Nm Schnellzug... 7 IS Vm Accomadatisn 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland DivMon. Abgang Expreß 4 15 2? exprey 35 ?m Expreß 10 35rn Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 6 25 9! Ankunft Expreß 4 10 Expreß 11 30 Vm Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 3 10 Nm Expreß 10 50 Nm . St. Louis Divistov. Abgang Expreß 7 30 Vm Limited expreß 11 4, Vm Expreß 11 20 Nm Ervrek. taalicö 3 50 Nr Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm expreß 10 30 33m Limited Expreß 5 30 Nm Expreß 610Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug -. 3 45 Vm Äccomovatlon täglich 7 0 Vm Accomo'oation 10 50 Vm Postzug 2 45 Nm Accomod. (nur SonntagS). Accomodation 6 30 Ent Ankunft- Rushville Accomodatio. Postzug 1140 Jnd'plb Lcc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation fi 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Division westlicy Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell-Pojt 11 4, Am Lafayette Accomadation 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lasayette Accomod atlon ... 10 30 Vm Schnellpost 2 35 Nm Accomodation 5 45 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 4s ?t Danville Accomodation. . . . 4 35 N Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 8? Vm Danville Accomodation. ... 10 30 Dm Expreß 2 42 Nm Expreß 16 Nm Pecria Diviston kstliS. Abgang Expreß 6 2 Pm Accomodatio Expreß 3 25 Nm Ankunft Expreß ...11 35 Vm Accomodation Expreß 9 00 31m Lake Erie und Weftern. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß ' .'. 120 91 Expreß 7 00 Nm Schnell-Expreß Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 40 Nrn Expreß uO Nm PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Divisicn. Abgang Expreß 5 00 31m Cclu:nbus Accomodation... 8 30 Vm Erpreß SSO Lm Nichmond Accomodation. . . 1 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Nichmond Accoodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodatio 3 IS Nm Expreß 6 SO Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 Vm Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 3i Vm Expreß 3 20 LouiSville Division. Abgang Expreß LouiSvills Accoodation.., Schnellzug Accomodation Ankunft Accomodatio Schnellzug Accomodation Spezial taglich 3 40 Vm 8 13 Vm 3 25 Nm 4 0) Nm 10 15 Vm 113)Vm 5 50Nm !2 2Nm Cincinnati, Harnilto und Dayton. Abgang Mail.... . 8 05 Vm . 3 45 . 10 45 Vm . 7(0 Ab . 4 45 Nm . 2 45Nm .11 4,Vm .145 Lm . 7 50Nm .10 3 Vm . 6SVm . 6 S Vm Abgang Erpreß , Cincinnati Accomodotisn Expreß , Expreß , Expreß . . , A ikunft Accor.lodation , Expreß , Expreß Expreß Erpreß Ankunft Mail Indianapolis und Vi5enneö. Abgang expreß 815 Vm Amcennes Accomodatro, .. 4 00Nm Ankunft Vincennes Accomodat nIO 40 Dm Expreß 4 58Nrn Cincinnati, Wabash und Michigaa Abgang Expreß 35Vm Expreß 11 15 Vm Erpresz '. 4 5l) Nm Ankunft Expreß 9 25Vm Expreß 3 10 Nm Expreß 8 45Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß . : . 8 15 Vm Accomodatio 3 45 Nm Schnell-Erpreß 11 10 Nm Ankunft Schnell. Expreß 335m Hccoitodation 10 40 Vm Expreß 4 40 Vm Chicago, Indianapolis und Louikdille. Monon Route. Abgang Expreß 12 55 Vm ftH 3 35 Nm Mail 70"Vm Ervr ß (tla JDW) 1150 Vm Ankunft Expß 3 3, Vm Mail 7 55Nm Expreß ivia I D ' W) .... 2 40Nm ZKcnokF!yer 4 37 Nm Tlie Trentletli Century, ine auSaezeiönete Wochenschrift, velche ortschrittlich aesinrten Lefern sehr zu ernpfeh en ist. In der Tendenz tttax fo;iaIiäa erden doch anttxt ionschrittlich Stcrim tzxin tvartnis) crs'rrr'm. F- l -i 7.-I .IV! V. 4.. ww"w r".' 1 1-'. r r 1' --s V , W 1 , - s.