Indiana Tribüne, Volume 21, Number 195, Indianapolis, Marion County, 3 April 1898 — Page 7
Wern.. Von Ulrich Frank.
Ein Frühlingsahnen ging durch d!e Natur. Ganz plötzlich war es über sie Lekommen! Gestern noch gab's Schnee und ist, und em rauher Wind -beulte um das Haus, das draußen zwischen den Fohren stand. Unendliche Ruhe lag darüber, darin. Etwas Weiches, Müdes, wie tiefer Winterschlaf! Auf den Möbeln war es ausgebreitet, träumte über den dicken Teppichen und schwere Portieren und in der rothen Gluth des Kammseuers. In athemlo fern Schweigen zog es durch denRaum. wob um die Gewänder der stillen Frau und lastete auf ihrer Seele. Ihr letztes Gefühl war entschlummert, todt wohl gar, denn nichts regte sich in ihrem Herzen, und wie erstarrt war rhr Empfinden. Keine Sehnsucht und kein Verlangen, keine Neugier und keine Furcht und keine Hoffnung! Erst glaubte sie daran sterben zu müssen. und nun war alles erstorben in ihr, und sie lebte. Wenn man das leben nennt. Sie athmete, sie bewegte sich, mechanisch, wieim Traume, auch das nicht einmal, denn die Träume haben einen Inhalt: Gestalten und Gedanken sind in ihnen. Ihr Dasein aber war inhaltlos. Völlig inhaltlos. Die schreckliche Stunde hatte ihr alles geraubt. Aus ihren Armen riß sie das Glück jäh und hastig. Und während sie sich noch daran zu klammern vecsuchte, während sie vermeinte, es noch festhalten zu können, entglitt es ihr leise, heimlich auf immer. Da war sie zusammengesunken in wilden, tobenden Schmerzen, in rasender Empörung und verzweifeltem Jammer: das tonnte nicht fein, durfte nicht fein! Aber es war. Unwiderruflich. Allgeuiach empfand sie es, begriff es und wurde ruhig und still. Ganz still! Ohnmächtig erlag sie ihrem Geschick. Sie hatte heute nicht zu sagen getoußt, warum er von ihr gegangen war. Ganz hatte sie sich ihm unterworfen, in träger, grenzenlos Hingebung. Viele Jahre. Eine selige Ewigkeit glaubte sie, aber es war nur eine kurze Spanne Zeit gewesen. Ein Sommerleben, .ein Sonnentraum, wurzellos, machtlos, haltlos, entschwebend. Sie war nur in ihm, ganz in seiner Kraft und seinem starken Willen, nichts Eigenes besaß sie. In seinem Denken und Fühlen eins mit ihm, so daß es ihr -nie in den Sinn gekommen wäre, daß dieAndere ihn ihr rauben könnte die Andere, die sie Beide getiebt 'hatten. Er und sie! Denn sie liebte, was er liebte, und ihr gefiel, was ihm gefiel. Und so nahm sie es dankbar an, und in -freudiger Zustimmung, als er diese Andere eines Tages zu ihr brachte. Sie sollte nicht so viel allein sem. Gesellschaft chaben, wenn er bei seinen Arbeiten saß oder auf viele Stunden sie ver lassen znußte. Die Einsamkeit scheine sie schlaff und müde zu machen, meinte er, in zärtlicher 'Fürsorge. Wußte er nicht, daß diese Einsamkeit belebt war, in unermüdlichem Gedenken an ihn: wie tx war und sprach und kam urt& ging, was er dachte und that? Aber sie fügte sich, wie stets, seinem Willen, und so führte er ihr die Jugend in'S Haus, die Schönheit und den frohen leichten Sinn. SieZ Und dann waren sie alle Drei mit einander. Eine köstliche Zeit, erfüllt von Lebens fchönheit und Wärme. Ein sonnengoldenes Eiland hatten sie in den kalten Winter hineingebaut, und Schnecgeflock und Eiskrystalle stiebten um ein heimliches, heißes Glück! Machtvoller, stärker, sicherer schien er als je. Seine Kräfte wuchsen. Seine äußere Erscheinung strahlte seinen stolzen Muth aus, sein Selbstgefühl. Aber während er die Eine dadurch immer mehr, ganz in sich aufsog, war die Andere neben ihm, in Lust und Lachen, mit schelmischen Gcberden und naivem Stolz, in junger Gesundheit und natürlicher Begehrlichkeit. Das Frische, das Lebendige, das Neue! Das kräftige Gegenspiel im Wollen, Versagen, Gewähren. Der unbewußte Wille gegenüber dem bewußten, der Anreiz zum Kampf, der lockende, jauchende Weckruf: zum Sieg! Weihnachten! Da hatten sich die Beiden ihr Höchstes geschenkt, Einer dem Anderen. Beide gebend und Beide nehmend, zwei Gleichwerthige. Nur sie war dabei leer ausgegangen, sie hatte zu früh alles vergeudet, nichts aufgefpart, nun stand sie da mit leeren Händen und leerem, verzagtem Herzen. Aber weh that's, fürchterlich weh! Ein grausames, gräßliches Elend! Diese Armseligkeit, diese Wehrlosigteit und Ohnmacht, die aus Trägheit und Ueppigkeit geboren waren. Nichts mehr hatte sie einzusetzen, nachdem sie gedankenlos in sattem Behagen ihr stolzestes Gut verpraßt hatte: Würde und ein festes Jnsichberuhen! Und während es wie Waldesduft aufstieg aus den weihnachtlichen Tannenreisern und wie Weihrauch aus den niedergebrannten Wachskerzen, fiel der Winter über sie. Die Anderen ab:r, unbekümmert um ihr Schicksal, zogen durch eine blühende Landschaft und wagten den Aufstieg zu den SonnenHöhen des Glücks. Hatte dieser Winter tausend Jahre gewährt? Hatten die beiden Anderen, die von ihr gegangen waren, ein neues Reich errichtet? Ein Land der Ebenbürtigen entdeckt, der Ewigfrohen? Ein letzter Rest von Neugier störte sie auf. Sie verließ den Platz, auf dem sie sich zusammengekauert hatte, rno wankte hinaus, in's Freie. Am Gartenzaun standen die Fliederhecken dürr und kahl, aber wie von jungen Lebensschauern geschwellt, bewegten sie sich leise in der sanften Luft. Eine Schneekruste zog sich den Wegsaum entlang. Die heißen Sonnenstrahlen lösten sie auf zu einer grauen, breiigen Masse, und aus der dunklen, feuchten -Erde steckte ein erstes Veilchen sein blaues, frierendes, Köpfchen hervor. Lang sa:n zog über ihrem Haupte ein Vogel j inher. Ein Heimatbsucker! Der
Lenz war da. Sie stierte wie bewußt los in das wiedererwachende Leben. Dann bückte sie sich und pflückte das zaghafte Veilchen. Traumhaft, verloren starrte sie auf den kleinen Frühlingsboten, den ersten Verkünder der Osterbotschast. Auferstehung! Sie blickte in die Sonne, unverwandt. Die Strahlen blendeten noch nicht, aber leuchtend fiel in ihre stumpf gewordene Seele die späte Erkenntniß. Ihr Einzelschicksal zeigte ihr das Weltbild. Im Kampf nur erhalten sich die Kräfte und erneuern sich. In der Natur und im Leben. Nicht verharren im Hergebrachten und erstarren! Muthig ausschreiten, vorwärts dringen! Denn nur für die Kämpfenden und Suchenden erfüllt sich die frohe Verkündung. der tiefe symbolische Gedanke: Ostern! Aas Soldstüi. Von E. Hiller Sie hatten wieder nichts eingenommen. Für ein paar Pfennige Wurst, für ein halbes Pfund Zucker und dreimal an je ein 5ttnd um je zwei Pfennige Bonbons, das war Alles. Das war das ganze Ergebniß des Tages. Es war trostlos. Er aber, der Mann, sagte kein Wort, er pfiff nur vor sich hin und sah ab und zu scheu nach feinem Weibe, das mit stierem Blick, bleichen Wangen, eingefallenen Augen und eingefallener Brust dort am Fenster saß und apathisch hinaussah auf die feuchte, schimmernde Straße, in der sich die Reflexe der Gaslaternen und der vorüberhuschenden Streifen vereinten. Eigentlich war es Zeit, zuzumachen; um 10 Uhr kam doch Niemand mehr, drüben die Läden alle hatten längst geschlossen. Aber er wagte es nicht, seine Frau aus ihrem dumpfen, leidvollen Sinnen aufzurütteln und ihr zu sagen, daß der Tag auch wieder vorbei sei, rettungslos vorbei! Um Etwas zu thun, machte er Kafsupackete zurecht. Wozu, das wußte er selbst nicht. Los wurde er sie ja doch nicht. Da plötzlich ging die Thüre auf. Ein Mädchen, stürzte herein. Ach Gott, sagen Sie mir, PunschEssenz haben S wohl keine?" Punsch - Essenz? Seit Jahr und Tag war bei ihnen nach keiner aefraat
Worden, zwei alte verstaubte Flaschen oer mußten noch da tm. Ja, da standen sie. Eine, oder mehr?"' . .Zwei. Ein Blick zu seiner Frau hinüber. 'Ein Blick voll Zärtlichkeit, der besagen wollte: Siehst Du, das ist der Anfang; es tarni doch besser werden, es kann doch wieder gut werden!" Sonst etwas?- ' O, noch eine ganze Menge! Es Zvar ein Wunder, daß er das Alles noch hatte. Und nun machte er die Rechnung. 9 M. 55 Pf" saate n und ein unglaubliches Gefühl überkam ihn. Ein "Gefühl des Glücks, der Erleichterung.
lote er es lange nicht erkannt hatte. Am liebsten wäre er hingeeilt und hätte seine Frau dort geküßt, die Arme, die das Elend um ihre Jugend, ihre Schönheit, ihre Gesundheit gebracht hatte, und er hätte ihr gesagt, daß nun Alles gut sei. Alles, Alles, denn nun nun lag ja ein Goldstück da. ein wirkliches, schönes, nicht wegzuleugnendes Goldstück, das erste seit langen, langen Jahren! lieberall suchte er die paar Pfensige zusammen, um den kleinen Betrag von 45 Pfennigen herausgeben zu können. Es ging gerade noch. Auch das war ein Wunder. Und nun nun waren sie allein. Anna", rief er. Lächelnd streckte sie ihm die abgemagerten Arme entgegen, während heiße Thränen über ihr Gesicht herabrannen. Anna, das ist das Glück, das wiederkehrt!" Und nun setzte er sich zu ihr und flüsterte mit ihr und sprach und lachte und sie strich ihm durch tes Haar, dem guten, lieben, leichtsinnigen Menschen. Dann plötzlich sprang er auf. Anna sagte er, weißt Du, was ich möchte? Einmal wieder eine Eigarre rauchen. Nur einen Mund voll Rauch, weiter nichts! Darf ich hinübergehen und mir eine kaufen?" .Es ist ja Alles geschlossen, Fritz." Drüben beim Wirth bekomme ich sie auch." Sie zuckte zusammen. Drüben, dort wo .die Fenster so grell erleuchtet waren, dort wohnte das Laster. Laute Musik klang herüber, kreischende, lachende und johlende Stimmen. Beifallsklatschen. Ab und zu ging die Thür auf und wankende, betrunkene Gestalten kamen heraus und suchten ihren Weg allein oder in zweideutiger Begleitung. Wenn es sein muß", sagte sie und dabei wurde sie noch viel bleicher als sie war. Ich komme gleich wieder, nur eine Cigarre, ich schwöre es Dir." Und er nahm das Goldstück. Du willst ... das ganze . . . Geld ...das ganze... Gold... stück?" Es ist kein Pfennig sonst da! Aber hab' keine Angst, ich bringe Dir Alles zurück!" Und wieder gab er ihr einen , Kuß und war fort. Sie sah'ihn. wie er über die Starße ging. Sie sah. wie er eintrat drüben in's Wirthshaus, sie sah. wie sich die Thür hinter ihm schloß und sie wußte, daß er für sie verloren sei. Trotzdem wartete sie. Lange, lange, mit stierem Blick, bleichen Wangen und eingefallenen Augen saß sie da, starr, wie leblos und nur die Thränen rannen ihr leise, leise herab. . Elf Uhr, halb?zwolf, zwölf.
Und nun, nun ging die Thür drü ben auf. Eine Gestalt wurde in der Thür sichtbar. Er! Lachend wandte er sich nach der Kellnerin um, die ihm bis zur Thür hin das Geleite gegeben hatte. Er legte seinen Arm um sie, die sich nur scheinbar wehrte, dann gab er ihr einen Klaps und wankte auf seinen Laden zu. am besten zu Hause. D'rum geh' ich nach Haus . . ." sang er, dann klinkte er die Thüre auf und trat in. Dort . . . dort saß seine Frau. Wie verwirrt strich er sich über sein Haar. Er erinnerte sich ... das Geld ... die Cigarre . . . und dann . . . o . . . und jetzt fiel ihm ein, was er gethan, jetzt wo er das Leidensbild vor sich sah und sein Rausch war verflogen. Anna," schrie er. Sie aber stand auf und ging ihm entgegen. Bleich, duldend, ohne ein Wort. Anna," rief er wieder und stürzte vor ihr auf die Knie. Sie aber hob ihn zu sich empor, wie man ein reumüthiges Kind zu sich emporhebt. Dann stützte sie sich auf ihn und machte ein paar Schritte, plötzlich aber wankte sie. Sie ließ ihn, los. griff in die Luft, ein Angstschrei entfuhr ihrer Kehle und rücklings stürzte sie hin. Weinend warf er sich über sie her, sie rufend: Anna! Anna!" Und wie er sich so über sie beugte, da fiel ein Geldstück aus seiner Westen, tasche heraus. Fünf Pfennig, oder zehn. Der Rest des Zehnmarkstücks. (5 in pzrtugiestscher Lsterbrauch. Die Portugiesen sind allgemein als ein lebenslustiges, frisches und kindliches Volk bekannt und diese letztere Eigenschaft spiegelt sich noch in vielen Sitten und Gebräuchen wieder. Obenan steht unter diesen das sogenannte Judas - Verbrennen, das besonders in Oporto, der Stadt der herrlichen Kamelien und des funkelnden Weines mit wahrer Leidenschaft am Sonnabend vor Ostern betrieben wird. Tiefe, ernste Trauer hat während der Charwoche über der ganzen Bevölkerung gelegen. Die vielenGlockenthürme der Stadt haben ihren ehernen Mund stillhalten, dieMilitärmusik hat schweigen müssen und alle das Klavier oder Piano folternden Hände sind einfach w den Bann gethan. In schwarze Mantillas gehüllt, schleichen die schwarzlockigen Schönen von einer Kirche zur anderen und am Charfreitag erst scheint die ganze Stadt in einen einzigen, langen Sühnegottesdienst versunken. In Sack und Asche geht man möglichst früh schlafen, um am anderen Tage möglichst bei Zeiten an die Arbeit oder auf die Wanderschaft gehen zu können. Mit Sonnenaufgang wird es auf den Straßen und Plätzen rege, ein geheimnißvolles Wirken und Schaffen beginnt überall, und der portugiesische Gamin opfert seine letzten zehn Reis, um zu den allgemeinen Vergnügungen sein Scherflein beizutragen. Judas!" So heißt das LosungswortL??d in tausend und aber tausend Variationen sieht man den Verräther erscheinen. Da giebt es in der ganzen Stadt kaum ein einziges Haus, vor dem nicht auf einem Scheiterhaufen eine grotesk aufgeputzte Figur in Lebensgröße mit scheußlichem Gesicht und langem Barte aufgestellt ist. Und nicht nur an Häusern und in Gärten findet man sie, nein sogar in der Luft sieht man sie hängen an quer über die Straße gezogenen Stricken, jene phantastischen Nachbildungen und Karikaturen des Verräthers. Auf den Straßen wogt die Menge hin und her; hoch und niedrig, arm und ' reich, alt und juna. alles ist auf den Beinen.
. denn Niemand will das große Fest versäumen. Mit wahrer Ungeduld wartet alles auf den wichtigen Moment. Da endlich ertönen Glockenschlüge es ist die Glocke der S6. der schönen, stattlichen Kathedrale, welche den Beginn des Osterfestes verkündet. Nun erhebt sich ein fürchterlicherLärm. ein Jauchzen, Jubeln, Lachen und eine Kanonade, die der von Straßburg und Metz spottet. Die Bäuche d;r unglücklichen Opfer sind mit Pulver und Stroh gefüllt, sie explodiren unter furchtbarem Getöse, und gleich darauf wird der ganze Judas von den Flammen verzehrt. In ganz kurzer Zeit ist die ganze Stadt natürlich in den dicksten Rauch und Qualm gehüllt, und diejenigen, welche noch Geruchsnerven besitzen, fliehen, so schnell sie können, nach Hause, oder womöglich bis hinaus an's blaue Meer, um wieder schöne, reine und erfrischende Lust zu athmen. Ist der Spaß vorüber, dann sieht es entsetzlich aus auf Straßen und Plätzen, und es ist keine so ganz leichte Arbeit, während der wenigen Nachmittagstunden der Stadt wieder einen festlichen Anstrich zu verleihen. Das ist ein Ostersonnabend im schönen Oporto. VomJahrmarkt. Herr: Ich erinnere mich, daß sich vorige Woche eine Dame ohne Unterleib bei Ihnen produzirte. Ist die nicht mehr bei Ihnen?" Schaubudenbesitzer: Nein, die ist leider gestorben.- Herr: Nicht möglich, was hat ihr denn gefehlt?" Schaubudenbesitzer: Sie war unterleibskrank." Gefährlich. Studiosus A.: Mein Onkel, der gestern .früh äusgcgangen, um eine Rechnung zu bezahlen, ist unterwegs ausgeglitten und hat ein Bein gebrochen!" Studiosus B.: Na, siehst Du, das kommt von dem verfluchten Rechnungbezahlen!" Qerschnappt. "Donnerwetter, Herr Connnercienrath haben Sie aber viel' Abnen!" ' O ic5 lriea' nächste Woche noch mehr!"
Der Zlickelmensch. Eine Zukunftsgeschichte von Eduard ctur genscn. Das neue Jahrhundert war alfo hereingebrochen. Man hatte anfänglich allerseits gehofft, es würde dies nun endlich das goldene" werden. indeß man täuschte sich. Die Welt war eben total vernickelt, echt vernickelt! Immer mehr hatte es sich herausgestellt, daß nur der Groschen als solcher, der Nickel also, das begehrenswerthe Etwas sei. daß er allein überall herrschen, das geschäftliche und sonstige Leben regeln müsse. Die königlichen Münzen hatten in Folge dieser Erkenntniß denn auch schon längst aufgehört Hundertmarkscheine und ähnliches Zeugs herzustellen; es wurden eben nur noch Nickel und immer wieder Nickel geprägt, denn für diese Einheit" konnte man eben Alles haben, Essen, Trinken. Wohnung, Kleidung, Bücher. Verlobungsringe, ja sogar auch ästhetische Genüsse jeder Art, wie Concerte, Theater, Tingeltangel, Kunstausstellungen, Pferdebouletten, Schlagsahnenbaisers und was weiß ich sonst noch. Soweit hatten es also die Gebrüder Aschinger, die automathematischen Kneipen, Wertheim und andere Volksbeglückende Institute richtig gebracht. Es war eine herrliche Zeit! Billig und gerecht! Allüberall wirklich reelle" Ausverkäufe von primissima" Waaren zu staunend" niedrigen Preisen, Stück für Stück nur einen Nickel! Zu dieser wunderbaren Zeitepoche lebte in Berlin ganz draußen im Norden auch ein überaus glückliches junges Ehepaar, welches vollständig auf der Höhe der Weltanschauung stand und sein gesammtes Leben durchaus den modern:n Verhältnissen angepaßt hatte. Nikolas Groschke war zwar nur ein gewöhnlicher Straßenkehrer und sein Einkommen bezifferte sich nur auf fünfzehn Nickel pro Tag.da seine liebe Frau Äickoline aber für ein großes Nickelconfektionsgeschäft arbeitete und bisweilen .sogar bis zu fünf Nickel an einem Tage verdiente, so hatten Beide ihr reichliches Auskommen, denn, wie gesagt. Alles war bequem und billig eingerichtet in der schönen Stadt Berlin und besonders draußen im Norden begann bereits der Sechser, also der Halbnickel, eine bedeutende Rolle zu spielen und seinen Siegeslauf durch alle möglichen Gebiete anzutreten. Wohlthätige Institute, wie der Verein für umsonstige Volksernährung", die Weißbierglocke" u. s. w. u. s. w. waren wie Pilze aus der Erde geschössen und sorgten dafür, daß billig - denkende Leute sich bereits für 5 Pfennige den Panzen entsprechend vollschlagen konnten! Groschke's hatten ihren jungen Hausstand auf sehr reeller Basis aufgerichtet. Da nämlich das Ratenzahlungssystem selbstverständlich mit den übrigen Errungenschaften dieser köstlichen Neuzeit gleichen Schritt gehalten hatte, so waren sie in der angenehmen Lage gewesen, ihr gesammtes Mobiliar auf Abzahlung von täglich einem Nickel, welcher Zahlungsmodus laut Contrakt im zweiten Jahr fogar auf einen Halbnickel herabgesetzt werden sollte, zu entnehmen. Und was für eine hübsche, solide Einrichtung hatten sie! Und da nun gleichzeitig die Miethscontrakte. in Folge der übergroßen Menschlichkeit, welche die Hauswirthe in diesem wunderbaren Zeitalter allgemein zur Schau trugen, ebenfalls auf einen Nickel herabgestimmt waren, indem der Wirth sich diesen jeden Morgen persönlich bei seinen sämmtlichen Miethern ratenweise einzog, so konnten Groschke's sorglos und in Freuden leben, was sie denn auch etwa in solgender Weise thaten: Da die Zubereitung derSpeisen auf dem eigenen Herd ein längst überwundener Standpunkt war, so gingen Beide frühmorgens zunächst gemeinschaftlich in das Jnstitut für kostenlose Völkerverpflegung" und nahmen dort einen Liter warmen Malz-Kaffee nebst obligater Schrippe zu sich, ein ' sinniges Vergnügen, welches für Beide gemeinsam dort draußen im billigen Norden nur noch einen Halbnickel kostete. Alsdann ging der Mann frischgekräftigt an die Arbeit, während Frau Nickoline zu ihrer Confektionsnäherei nach Haufe zurückkehrte. Das zweite Frühstück nahmen sie alsdann jeder für sich in irgend einer Weißbierglocke, ebenfo wie das Vesperbrot, für weitere Fünfpfennig ein, ausreichend, wenn auch nicht gerade den Magen überladend, wie man dies während der Arbeitszeit ja auch nicht thun soll. Mittags freilich leisteten sie sich etwas! Dann gingen sie nämlich stets beide zu Frau Lina Morgenstern, welche mit ihren Preisen immer noch nicht heruntergegangen war, und aßen dort in der Volksküche eine volle halbe Portion für 15 Pfennig! Für Nickelmenschen allerdings gewissermaßen eine Jnconsequenz, indessen, wer beginge hier auf der Welt nicht 'mal einen Leichtsinn. Kurz und gut. es wird sich jedem, der in den vier Species nur einigermaßen bewandert ist, leicht ausrechnen lassen, daß Groschke's, trotz ihrer verhältnißmäßig geringen Einkünfte, diese doch lange nicht aufzuzehren vermochten, selbst wenn ste des Abends noch in ein wirklich vornehmes 10 Pfennig-Restaurant ldas höchste, was überhaupt existirte) hineingingen und sich hinterher noch ein Groschen-Thea-ter bezähmten. So kamen sie denn bei pünktlicher Mieths. und MöbelAbzahlung immer mehr zu Wohlstand, denn der Begriff der Kleidung war inzwischen auch gewissermaßen lllusorifch geworden, da unsere neuerobertm chinesischen Provinzen uns zu übermäßig bMigm Preisen einen durchaus unzerreißbaren Papierstoff lieferten.
auS welchem Groß und' Klein. Niedrig und Gering Hosen, Jacken. Mützen u. s. w. zu tragen pflegte, alles immer einen Nickel pro Stück! Ja. es war ein wahrhaft gesegnetes Zeitalter! Da ereignete sich in der Groschke'schen Familie plötzlich etwas sehr Trauriges! Frau Nickoline schenkte nämlich einem kleinen Kinde das Leben! . Und wenn dies Faktum, als solches, nun auch zwar nicht gerade so überaus 'beklagenswerth erscheint, umsomehr als die Hebamme sich sofort bereit erklärt hätte, die Entbindung auf Abzahlung vorzunehmen und die chinesischen Papierwindeln h 10 Pfg. ja auch am Ende zu erschwingen waren, so nahm die Geschichte dennoch einen trüben Verlauf: Frau Nickoline ging nämlich in Folge mangelhafterVolksernährung", da sie partout nur Wochensuppe ä 5 Pfg. zu sich nehmen wollte, die ihr Groschke außerdem noch vor der Nase wegaß, leider drauf! Tiefgebeugt und mit vollständig geknicktem Herzen begab sich der für immer verlassene Ehegatte am nächsten Tage zum Kirchhofsverwalter, nachdem er vorher seiner Riesensparbüchse, welche das gesammte Nickelgeld enthielt, einen Groschen entnommen hatte und legte diesen stillschweigend vor dem Beamten auf den Tisch. Na nu, wat soll denn dat?" meinte dieser anschnauzerischer Weise. Ich wollte meine Frau auf AbZahlung beerdigen lassen!"" Sind Se ieberjefahren? Ihnen pickt er woll?" war die liebenswürdige Entgegnung, leben könnt Ihr meinswegen as Nickelmenschen, aber .sterben nich! Wir von'n Kirchhof halten noch immer uf Preise, versteh' Se?! Somnagmorgen.
Der Elementarlehrer an der 7. Bezirksschule. Moritz Hellriegel, hielt heuer mit seinen ganz Kleinen zusammen sein erstes Examen ab. Als sie in den großen Schulsaal geführt wurden, hatten die Knirpse das unb:stimmte Gefühl, daß sie sich an diesem merkwürdig - feierlichen Tage zum ersten Male in ihrem Leben in aller Form öffentlich blamiren konnten. Hellricgel hatte von diesem kommenden Zustande das bestimmte Gefühl, das war der ganze Unterschied. Denn blaß waren die Kleinen, manche fast grünlich, wie die verstaubten Vorhänge an den Fenstcrn des Saales, und Hellricgel sah unter seinem schlichtgescheitelten Haare auch nicht gerade blühend aus, da er das Podium bestieg. Zur Rechten im Saale eine Reihe von Collegen. die neidlos dem Kommcndcn entgegensahen, hinten an der Wand besorgte Mütter mit seltsamen Hüten und Schultertüchern. Wie." sagte sich Hellriegel, der Romantiker. solltest Du nicht einen Griff thun in das intimste Seelenleben dieser Kinder und so mit leichter Mühe die Pforten öffnen zu dieser Stunde?" Und da er die Mütter sitzen sah in ihrem bangenden Stolze, stieg ihm ein Thema auf. das alle Innigkeit des Familienlebens umschloß. Und es stand klar geschrieben vor seiner Seele: Ein Sonntagmorgen in der Familie. Der Vater," so jubelte es in ihm, ja der Vater, der ernste, schaffende, der seinem Tagewerk nachgeht, während fein Knabe zum ersten Mal öffentlich Zeugniß ablegen soll von einer erfüllten. kleinen Pflicht, er foll mir hier als der beredte Führer dienen." Und es wurde Hellriegel plötzlich ganz leicht um's Herz, und er beugte sich ein wenig über das Pult vor und stützte die Ellbogen leicht auf und legte die Hände zusammen und sagte mit gewinnender Freundlichkeit: Seht, meine lieben Knaben, die Mutter hat Euch heute Eure schönsten Kleider angezogen und hat Euch einen weißen Kragen vorgebunden, undEure Schuhe sind so blank geputzt, und Jeder hat wohl ein frisches, sauberes Taschentuch bei sich ist das nicht, als wäre es ein Sonntag heute? Ein Sonntag, wo der Vater nicht zur Arbeit geht, und wo die Mutter etwas Gutes kocht mit Apfelmus zum Mittagessen, und wo Ihr mit den Eltern spazieren gehen dürft. Nun wollen wir einmal, weil wir so unsere schönen Kleider anhaben, denken, es sei ein solcher Sonntag heute. Und Ihr sollt mir erzählen, was Ihr da zu Hause thut und treibt, und mit was Ihr Euch beschäftigt, wenn der Vater bei Euch sitzt. Nun. so erzähle mir einmal, Franz Haferkorn erhebe Dich hübsch von Deinem Platze, wenn ich Dich aufrufe also da steht der Vater früh vielleicht um sieben Uhr auf. nicht wahr? Und Nee!" fagt Franz Haferkorn ziemlich entschieden. Nun. so sagen wir meinetwegen, er steht um acht Uhr auf." Nee. der fchteht um neine auf!" Also gut. um neun Uhr! Nun, was thut er dann?" Haferkorn schweigt lange. Nun, was thut denn der Vater, wenn er aufgestanden ist, und wenn er bei Dir ist?" Er wäscht sich!" Ja. ja, das müssen wir ja alle thun, das meine ich nicht. Also wenn der Vater sich nun gewaschen hat " Dann schimp'te!" unterbricht Haferkorn den blonden Lehrer. Nu aber," lenkt der ein, der Vater schimpft ja doch nicht immer!" O ja." versichert Haferkorn, der ganz aufzuthauen. scheint, dann fchimp'te immer, da such'te seine Schuhe!" Es scheint Hellriegel fast rathsam, zu einem andern Knaben überzugehen, aber er bemerkt das unterdrückte Lachen in der Lehrer - Reihe einer der jüngeren Collegen ist roth wie ein Krebs und schier 'dem Ersticken nahe. Das reizt ihn, ob er nicht doch noch das rechte Sesam öffne Dich" finden möge für. diese KindeSseele. Und. er wird
Möi M ÜIi!
Das merkwürdigste Mittel des Zeitalters für verlorene Arast. Ein freies Probepacket per Post gesandt an alle. Welche darum schreiben.
vW Vfc I
Freie Probepackete eines außcrordent lich merkwürdigen Mittels werden von dem State Medical Institute, Fort Wayne, Ind., ausgetheilt. Sie haben so viele Männer geheilt, welche jahrelang gegen geistiges und Physisches Leiden infolge verlorener Manneskraft angekämpft hatten, daß das Institut beschlossen hat, freie Probepackete zu vertheilen an alle, welche darum schreiben. Es ist eine Hausbehandlung, und alle, welche irgendwie an geschlechtlicher Schwäche infolge jugendlichen Leichtsinns, vorzeitigen Verlustes der Kraft und des Gedächtnisses, Rückenschwäche, Varicocele oder Abmagerung von Körpertheilen leiden, können sich nun zu Hause selbst curiren. Das Mittel hat eine eigenthümlich an genehme Wirkung von Wärme und scheint direkt auf die gewünschte Stelle zu wirken und Kraft und Entwickelung da za gewähren, wo solche noth thut. Es curirt alle Uebel und Beschwerden, welche Jahre des Mißbrauchs der natür lichen Funktionen herbeigeführt haben, und ist in allen Fällen em absoluter Erfolg gewesen. Ein Gesucb an das State Medical Institute. 321'First Rationa Äant Buuvmg, Fort Wuhne) Ind., um eines der freien Probe-Packete wird berücksichtigt werden. Das Institut wünscht die große Klasse von Männern, welche nicht gut abkommen können, um behandelt zu werden, zu erreichen, und das freie Probepacket wird ihnen zeigen, wie leicht es ist, von geschlechtlicher Schwäche geheilt zu werden, wenn die richtigen Mittel in Anwendung kommen. Das Institut zieht keine Grenzen. Jrgend Jemand, der darum schreibt, wird eine freie Probe zugesandt bekommen, sorgfältig versiegelt in einfachem Packet, sodaß der Empfänger keinerlei Unannehmlichkeit oder Veröffentlichung da durch haben wird. Die Leser werden ersucht, ohne Verzug zu schreiben. noch freundlicher, daß seine Brillengläser eine unendliche Milde verstrahlen und sagt zu seinem kleinen Stoiker: Wrn nun aber der Vater sich gewaschen hat, und er hat seine Schuhe gefunden, dann wird er sich vielleicht Dein Schulbuch zeigen lassen, nicht wahr? Oder er wird mit Dir zum fsenster hinausschauen, wo die Sonne hell hereinscheint, oder er geht vielleicht mit Dir in den Hof hinunter, oder auf die Wiesen, oder in den Wald?" Nee." sagt Franz Haferkorn, da kommt Meithke riewer. da schpieln se sechsunsechzig!" Vravo, General! Die illustrirt chinesische Zeitung Hua Pau" bringt, wie wir dem Ostasiatischen Lloyd entnehmen, in ihrer letzten Ausgaben folgenden charakteristjschen Artikel: In den alten Ueberliefcr ungen wird die erbauliche Geschichte er zählt von Kuo Tse-i (derselbe war ein berühmter General aus der Zeit dee Han Dynastie, 618920 n. Chr.). wie ?r unbelästigt aus dem Lande der Uiguren zurückkehrte, wohin er sich ganz allein begeben hatte. Bis jetzt hat man seines Gleichen nicht wieder gesehen. Man kann aber nicht etwa sagen, daß es bei uns keine Leute gäbe, die der. Gefahr standhalten und in ihrem Heldenmuth unerschütterlich sind. Ter General Tschang Kao-yüan von Kiantschan in Schantung wollte, als die Deutschen die Feindseligkeiten begannen, den Platz halten, konnte es aber nicht; er wollte kämpfen, durfte es aber nicht; er mußte dem Drängen Mächtigerer weichen, konnte sich nicht dem Befehl des Kaisers widersetzen, und so wurden die Forts in der Kiautschau-Bucht von den deutschen Truppen besetzt. Als der General diese Schwierigkeit sah, brach sein patriotischer Zorn heftig los. Er sagte: Wenn dies zu ertragen wäre, was wäre dann nicht zu ertragen? Ich
Es ist ganz natürlich, daß, wenn ein Mann von solch plagenden Uebeln geheilt worden ist, er darüber enthusiastische sein sollte und nicht länger die freudigeNeuigkeit für sich behalten kann. So kommt eö denn, daß Tag für Tag Beweise, wie die folgenden zu ihnen ge-' langen, zum Dank für das Interesse in: ihr Wohlergehen: Geehrte Herren!' Ich hoffe, Sie haben Zeit, zuzuhören, während ich Ihnen den Dank'ausspreche. für Ihre Güte gegen mich. Ich ge brauchte Ihre Probe. Sie weckte mich? auf. Ich ließ mehr davon kommen, und so wahr wie der Tag, ich habe meine, frühere körperliche Kraft und mannhafteRüstigkeit wieder. Nichts ist mir je-, bekannt geworden, das mir auch nur an nähernd so viel Gutes gethan hätte."' Geehrte Herren! Das war eine meriV würdige Probe von Medizin, welche Siemir zusandten. Sie ging direkt an die: richtige Stelle. Ich konnte es fühlen.. Ich war ganz vertrocknet und ansge magert, aber heule bin ich so lebhast wie ein Knabe,' und so hoffnungsvoll m Bezug auf die Zukunft, wie nur je ein Mann sein konnte." Geehrte Herren V
l Lassen Sie mich nicht Ihre Bekanntschaft verueren. Die Probe, welche Sie sandten, hat mich gar bald wieder in Ordnung gebracht, und ich will alles haben,, was zu einer vollständigen Kur nöthig ist. Ich habe 12 Jahre lang gelittew und ich lege den Betrag bei für Uebersendung der vollen Behandlung, besonders für die Enttvickelung der Theile." Als Regel hat eine Medizin-Probe den Zweck, die Form und ihren Werth im . allgemeinen bekannt zu machen, aber die jenigen, von dem State Medical Institute ausgesandt, haben Hunderten von: Männern Freude bereitet, wegen derschnellen Wirkung des Probe-Mittels Es ist es wohl werth, sich es kommen: zu lassen. muß lynen mmylicy v:e AZayryci: sagen!" Tarauf erhob er sich mit einer unwilligen Armbcwegung und machte sich an der Spitze von 40 Mann seiner Leibgarde und einiger Dolmetscher auf, um den deutschen Admiral zu besuchen und zu fragen, wie er zu der ungerecht ten und unbegründeten Besetzung gekom men sei. Er sprach sehr eindringlich, voll Ernst und patriotischen Muths. Infolge der Offenheit dieser Rede übermannte deutschen Admiral derartig der Zorn, daß er den General unter einem Vorwande festnahm und ihn zum Erlaß einer gemeinschaftlichen Proklamation zwingen wollte, um das Volk zu beruhigen und die Gemüther zu besänftigen. Ter General aber weigerte sich dessen heroischen Antlitzes standhast, und noch zwei Tage nachher flössen seine Worte und sein Zorn drau send über. Man könnte wohl Bergeversetzen, aber eine solche Energie war nicht ins Schwanken zu bringen. Ta wurden die Deutschen ihm gegenüber ruhig und höflich und sagten: China, hat also doch Männer. Wie könnten wir Teutsche einen so treuen Beamten, und wackcrcn Helden geringschätzen? Tasür würden' r:r in der Welt nur Schmach ernten." Sie schickten daher eine Abtheilung Kavallerie ab, die den? General 5 Li weit das Geleit gab und dann ins Lager zurückkehrte. Dieses Benehmen dcs Generals Tschang ist nicht nur geeignet, das Ansehen Chinas zu kräftigen, sondern auch den Muth der Feinde zu dämpfen. Wir Ehnu sen müssen mit ihm svmpathisiren." O f t i st d i e Jagd nach Vergnu. gen blos die Nlucht vor dem Gewissen. Offen. Sie. Kellner, im Vertrauen, was ißt man denn bei Ihnen am besten V Käse, den lassen wir. holen!" Die Nervosität der Frau ist meistens analog mit der Geduld dt& Mannes. '
