Indiana Tribüne, Volume 21, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1898 — Page 3

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120 Sst PlcSnrty Str. Sprechstunden : 8 diZ 9 Uhr Vorm. ; 2 618 3 Ihr Nachm.; 8 bis 9 Uhr AbendS. Telephon 1446. Bvrekude: Sonntag Vormittag. C. Ü. fi VEKT8, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pnsylvania Str. 0 a B vird auf Wunsch anaevandk. WALTER FRANZ, Zahn-Slrzt, No. 90)4 Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmn 43. Ofnce.Jlunden: Sbi.IZVm.. 1 bi.SNm., 7bi9 Abtu. Sonntag von 10 Uhr Vm. bi 2 Uhr Coke. Coke. In plumpsn u. zerkleinert. tliet rinnen Si btkommen in Ux Office der ind'Dolls Ga Co. No. 68 Süd Pennsylvania Str. M. meviic, Deutscher nckbinder. 417 Ost m&tein Stt. Ecke East. Up Staim. H?rv ijistjpa i!. 7 ftS HUbaaxi t3$ " ' -VT . &lt2fth JFrey. . (Old Frcertoin A Uidt.) Votary Public, Translator, Corresponöent etc. .. No. 196 Elisabeth Stret. Take Blafce St. Cr. RIPANS TABULXS re intendcJ sor chüdren, ladies and all who prefer a rnedidne dlsguiscd as ton sectaonery. They rnay now be had (put tip In Tin Boxcs. seventv-tw6 In abox price. twenty-sive cents or five boxe for one dollar. Any druggist will get them r . i.i ii you inst st, ana tney rnay aiyvays oe vuuuncu u rcrniiwng uic pucc i TheRipans Chemical uompany'', aio-rj: Knnntf ST. i UfHUW" wl, vKMAj so YEARS' f EXPERIENCB yTi v D LT" Traoc Mark Designs Copyrights Aa Ab? ndlnj a ikctch and daaerlptlon rnay SiltWy a;rtain onr ptnion kr w beth er aa iTttutioa 1 probablypatentabl. Commniucaoma ivrttly eonfldantüü. Handbook on Patent aan kr. Oldsst ancy kor eurtn patnta. PaUnu Uken tbroueb Mnnn & . kV riaJ nitic, wlthout bar?. In th bcicnnuc irncncan. A (MK T1 n rtr t d wupVIt lTgent v eiatlon of any tclentiflc lonrnal. raar ; Tour rnontba, II. Sold by all newtdealera. tlU!III&Co.381BrMdllewJfork Bnob Odrct T F Waaalngton. S. . Tann, f J oxo-'rKc-c o o-c-c - -- c---: - iCs-y- 1 V ;r I j-. .;-- ' - ,fv't; V' -J A k1?t - - ' - st. t - - Interiaiosna.a .JiÄ;i Invafwabb In th norw. f r v'.'.-:-Athorouh rsvliloa cf the L nt rJx-ctt, ourooM cl which ha Wf-a .xrov th proviiioa ol naterial for boai'.i.;! a :.t : y adTCitucncat, but the due, jadiciou. s.:h-.!; taorough parfectaj' of a or!c which i.i ..U tages of US grovria ha obtained ia s cv.i-.i degre the faror and eoafideac of cl;o.is s .ri nl tlta ircnaral Dublic 1 be u urcai xa.a-js Authority. Po wrlU- Hon. 1). J. T:f vr. Jastiea U H. bupro CET TK2 liwST. ISend for t:HHin rt v-"' 6.4C.Wr,3iAMC:..F :v bPi!"iof:ai, !..- g "WEBsrnrs .DxnaNsr Send ytrnr nine for SotrvenTr ol tue Works of Eugene Fild, FIELDtsf FLOWERS tfet G3cncTIcUmcnun:nt Souvenir The inost beaHtlhil Art Production of the eeatary. A amalt booeh of th nost fratraat f blov MB tatbered kram the braal acrea f Eugene kleid Farta f Lav.' Contains a selection ot the tnost beautif ul of the toms of Eujrene Ficld. Handsomely illustrated by thirty-five of the world's rreatest artists as their contribution to the Mon ument Fund. Bot for tbe noblo coatrlbutloa es the raat artlsta thla book coald aot hart beea oiaaafac tnrtd iarii.tM. Forsale at beofc stores. or sent rrnaid on reeeiot of Jf.io. The love otTerineto tbeChi'id's roct Lanreate, publisbed by the Commlttee to create a fund to build tbe Monument id to care for the f amily of the beloved poet, Eagene Ft- - lionumcnt, Souvenir Fond . Vao tUanC Chic, tt IMKW.N a fwr H ana 6. by John OOOawlB. 1 ivj,.. i M. w vwm n smwb yoa i.r uT . aa, du . ca teach yiaqui.kly ho tocasa flron ti l IV a iay as wtm aian, aaa mm j.tu b" ob. Buth hin, all (.. Ia aay )rt o Bianca. yx eaa waaM at aow.a, m I u w m 1 1 jwk , . vwvn. wit Ui work. AU la b.w. Craat pay-blkk f mvwrr wnrkar. W a Mari yoa, ftoraiahlr' vcrvthlnr. EASiLT, 6PKi.IILT Umiwi mr. . . .' r 1 L J aruif a a . u

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..... Von Wilhelm Meykr.Jörster. (Fortsetzung.) f,lSä wtro mir ein Vergnügen lein, gnädiges Fräulein. Monte Carlo ist sehr schön, ja, man muß es gesehen haden. Jin Uebrigen finde ich Nizza in diesem Jahre ohne Reiz, wahrhaftig. Es ist da eineUnmenge Pöbel, namentlich auf den Rennen. Lauter Verbrecherphysiognomien. Das macht dieses Monaco. Das Gesinde! will Geld d?rdienen und kommt aus aller Welt, um hier zu gaunern." Darüber kann man sich schließlich nicht wundern," sagte Konrad. Der Prinz sah ihn mit müden, halbgeschlossenen Äugen an und nickte: Es war in Nizza früher anständiger. Als ich zum ersten Male hierher kam. es sind acht Jahre her, ja, da sah man hier alle Welt. Der Großsürst Constantin war da. der Herzog von Connavght und das halbe Frankreich. Es war sehr vornehm früher." Werden Sie heute wieder auf Papas Pferde wetten?" fragte Käthchen. Er wurde lebhafter und setzte sich in dem Sessel aufrecht. Ja. selbstverständlich. Gewinnen wir heute, so ist das eine große Sache." Und zu Konrad gewendet, sagte er: Vielleicht haben Sie Mr. White gesprachen? Ist er mit den Pferden zufrieden? Ich wollte, Herr Brandes käme, wir müssen fahren, ich muß auch mit dem Jockey noch sprechen. Wahrhaftig, ich wollte, es wäre Abend, diese Rennen ruiniren einem die Nerven Sie tun sehr recht, gnädiges Fräu lein, nicht hinauszufahren, man sollt? nie auf die Rennen gehen, nie, nie." Ich denke. Sie hätten eir; gutes Meeting gehabt," sagte Kächen. Sie hatten alle Tage gewonnen? Nicht wahr?" Er nickte. Ja. Aber man riskirt ja nichts. Man verpaßt die besten Gelegenheiten, und Leute, die auf eine verdammte Karte tausend Louis setzen, besinnen sich auf der Rennbahn, ob sie die Hälfte riskiren sollen. Pardon, gnädiges Fräulein." Er nahm das Monocle aus dem Auge und fuhr sich etwas verlegen über die Stirn. .Was kümmert das alles Sie, mein gnädiges Fräulein, verzeihen Sie, daß ich davon sprach. Sie schen heute reizend aus. Fräulein Käthchen. Was hat der Doktor gesagt? S waren krank? Oder schwächlich? Sagen S:e ihm, er wäre ein Narr." Sie lachte. Er will nur nicht, daß ich zum Rennen soll, es rege mich zu sehr auf." O, der weise Mann!" sagte er, und ein feines Lächeln ging über sein Gesicht, das den blassen, hageren Zügen etwas sehr Liebenswürdiges gab, als ob die Jugend darin nur geschlummert habe und erwache: der hat sehr recht, Fräulein Käthen. Das Rezept sollte er uns allen verschreiben. Mir vor allen." Wagen auf Wagen rollte über die Promenade an der Terrasse des Hotels vorbei. d:e Damen m großen Toiletten, Frllhlinaskleider mit Pelzwerk. Vcilchen an den Laternen des Wagens und Beilchen am Geschirr der Pferde. Brandes ließ immer noch warten, und der Prinz wurde unruhig. Dann würde ich an Ihrer Stelle Mir emmal selbst das Rezept verschrei den," sagte Käthchen Bleiben Sie heute hier, Durchlaucyl, und während die andern draußen sich ärgern und ihr Geld verlieren, qehen wir spazieren oder fahren nach Vlllefranche und su chen Muscheln." Lebhaft beugte sie sich vor, von dem plötzlichen Einfall selbst begeistert. Ja, wirklich, da? wollen wir thun. Der Prinz lachte: Das nächsteMal, Fräulein Käthchen, bestimmt. Aber heute, nem. wahrhaftig, heute geht es mcht. Ich muß hinaus. Sie schaute etwas enttäuscht aus. und er suchte ihr umständlich und ver legen auseinanderzusetzen, daß seine Anwesenheit heute auf der Rennbahn in der That nothwendig sei. Ganz plötzlich aber unterbrach er sich, sah nach der Uhr und stand auf: Nun habe ich faktisch nicht mehr Zeit, ich muß allem fahren." .In diesem Augenbilcke kam Bran des. Er bat um Entschuldigung, daß er hatte warten lassen, lachte über des Prinzen allzu große Unruhe, verab schiedete sich zärtlich von Käthchen, freundschaftlich wie immer von Kon rad und ging mit dem Prinzen die Treppe hinab zum Wagen. Käthchen beugte sich über die Balw strade und sah die Beiden einsteigen Sie lachte ihnen zu und rief: Viel Glück!" Der Waaen rollte am Meere entlana die prachtvolle Promenade hin auf. Brandes schaute sich noch einmal um und nickte, der Prinz that das Gleiche. Käthchen erröthete und sah den Beiden noch lange nach. Dann trat ne tangiam zurua uno .. , r c nahm wieder ihren Platz an Konrad's Tische. Sie sprachen eine Zeit läng nichts, beide schienen zu lesen. Auf der Promenade wurde es still, die letz ten verspäteten Waaen waren nun schon draußen auf der Fahrt zum Ren nen. die Terrasse laa leer, das eben noch lebhafte. Hotel schien wie ausgestorben. . Nach einer Zeit schauteKathchen auf.

vZle war n einer merkwüroig weichen Stimmung, wie Jemand, dem eine große, herzliche Freude bevorsteht. Sie blickte Konrad an. der immer 'noch laZ und bisweilen sich Notizen machte. Wie

hübsch er aussah! So frisch und , männlich, so ehrlich und treuherzig. ' Und aus ihrer weichen, glücklichen Stimmung heraus that sie etwas, was sie noch nie gethan: sie lec;te ihre kleine i Hand auf seinen Ärm und rief ihn leise an: Konrad. Erstaunt sah er auf, eine Nöthe zog über sein Gesicht. Nicht wahr, wir beide sind gute Freunde geworden?" Er verstand diese ploTliche warme Empfindung nicht ganz, aber er nickte freudig: Ja, Käthchen, gute Freunde. Kommen Sie, Konrad, wir wollen auf die Balustrade lehnen und über Meer schauen. Und dabei plaudern. Ach. ich bin heute glücklich, ich möchte die Welt umarmen." Ein paar Segel kreuzten über die blaue Fläche vom Kap Ferrat her, und die ganze weite Bucht lag unter dem Himmel des Januar wie ein Früh lingsmeer. Wie schön das ist!" Ja, schön." Konrad." Was?" Konrad, was halten Sie von dem Prinzen? Ich meine, was denken Sie über ihn?" Die Frage kam zögernd, wie etwas, das man lange fragen wollte und das man scheu doch nicht auf die Zunge brachte. Konrad blickte auf: Ich von dem Prinzen?" Ihm war, als ob ihm ern scharfer, schneidender Stich in's Herz gedrungen wäre. Was sollte diese Frage? In solchem stockenden, scheuen Tone? O, die Frage war von einer unheimlichen Deutlichkeit? War er denn blind gewesen?! Dann stieg ein Grimm in ihm empor, schnürte ihm die Kehle und machte die Stimme rauh: Ich halte nicht viel von ihm." Aber im nächsten Augenblicke that ihm das harte Wort leid. Mit so großen, angstvollen Augen starrte das Mädchen ihn an, so erschreckt, so entsetzt, daß er sich mühte, seme Worte zu mildern. Das heißt, ick meine, er müßte auf sich selbst und seine Stellung mehr Rücksicht nehmen. Die Leute sagen, er rumlrt sich." Der Prinz von Reichenberg ist melnes Vaters Freund. Und auch mein Freund." Ihre Stimme bebte. Nicht mehr weich und erschreckt, wie eben, stand sie vor ihm, sondern mit blitzenden Augen, die kleine geballte Hand fest auf die Balustrade gestemmt. Kein Mensch hat das Recht, Schlechtes über lhn zu reden." Sie haben mich selbst gefragt." Sie wandte sich halb von ihm und schaute starr über die Straße fort zum Meere. Nach einer Zeit nahm sie ihren Hut, der noch auf dem Tische lag, und that einige Schritte nach der Thur des Saales. Aber sie hui noch emmal an. vwt Konrav anzu mauen, lernte sie wie gleichgültig: Was kümmert es die Leute, ob er sich ruinirt. Das geht Niemand an. Uebrigens ist es nicht wahr. Er ist der reichste Mann in Polen und hat außerdem noch Güter in Rußland. Er hat es mir selbst erzählt." Sie lachte kurz auf. wie verachtend. Konrad wollte entgegnen, es gäbe noch eine andere Art, sich zu ruiniren, nicht nur sein Hab und Gut, sondern auch Korper und Geist. Er dachte an die tollen Geschickten, die man von dem Prinzen erzählte, von der Tönzerm Marie Montfaucon und der letzten Reise des Prinzen nach Paris. Aber er schwieg. Und Käthchen ging, ohne einen Gruß. Der erste Schatten lag zwischen ihnen, die sich so freundschaftlich nahe getreten waren. Nun war Konrad allein auf der weiten Terrasse. Seine Augen waren sehend geworden, jetzt begriff er alles. Er dachte nicht an sich und den Schmerz, der schneidend in sein Herz gezogen war, nur an Käthchen. Was sollte daraus werden! Wenn der Prinz es gewagt hatte, sich dem Mädchen zu nahern und ihr mehr zu sem als tm Freund er ballte die Hände, das wäre unerhört! Denn nie würde der Prinz daran denken, das Mädchen zu yelrathen. unmöglich! Brandes war aus dem Dur.kel emporg:stieg n, imm r hoher, der glücklichste und genialste Abenteurer, der je in die Kreise der obersten Tausend sich aufschwang. Man spielte mit ihm am Kartentische und drückte ihm auf dem Turf die Hand, man wettete auf seine Pferde und speiste mit ihm im Klub. Man fuhr in seinen Wagen und amüsirte sich bei seinen ausgezeichmten Diners. Aber an eine Verbindung zu denken zwischen einer Tochter dieses Mannes und dem Prinzen von Neichenberg das Ware Wahnsinn! Ein anderes Bild floß m seine tru ben Gedanken: Annie Griotte. Lange hatte er an sie Nicht gedacht. Seit Käthchen Brandes in sein Leben getre ten war, fröhlich und m dem ganzen Schimmer der eben erblühten Jugend schöne, offen, herzlich, neckisch, ein rei zendes Bild in dem goldenen Rahmen des Reichthums, seitdem war Annie Griotte ihm langsam immer weiter entschwunden. Es war eine Zeit, wo er geglaubt hatte, das Mädchen gern zu haben, aber es mußte doch wohl kein staes Empfinden gewesen sein. Die C Ti" C Mt. anoere Glänzendere yaire unmt mutlos verdrängt, und erst in dieser Stunde mußte er von Neuem an jene denken, jetzt, da er wußte, daß der schimmernde Schmetterling hoch über ihm fortflatterte. Annie Griotte! Er sah sie wieder neben sich m dem Gedränge der Bierstube, er hörte Griotte pathetisch reden und schaute in das kleine dürftige Zimmer, das eine freundliche Hand ihm wohnlich geordnet hatte. Annie Griotte! Monatelang hatte er sie nicht mehr gesehen, was mochte sie jetzt thun und treiben? Vielleicht

war icyon em Anoerer gekommen, der es aufrichtiger und herzlicher mit ihr meinte. Oder vielleicht ging es den Griottes schlecht. Er wußte, wie kümmerlich sie sich durchkämpften, und er hatte nicht einmal daran gedacht, in den kalten Wintertagen, wo. die Armuth doppelt leidet, nach ihnen zu sehen. Aus den Augen, aus dem Sinn! Auf der englischen Promenade war

es wieder lebendiger geworden. Nizzas Reichthum promenirte da vor ihm, die Sonne glänzte, em warmer Wind kam über das Meer von Süden, und der Oberkellner trat im Vorbeigehen höflich zu ihm und fragte, ob die Herrschaften gleich nach dem Nennen zu diniren wünschten. Eine große Sehnsucht kam über ihn nach den Griottes und dem kleinen Zimmer mit der grünen Lampe, eine aronc Sehn ucht na dem Norden. Da war jet)t Eis auf den Flüssen und Schnee auf den Dachern. kem ewiger Südwind, keine parfümirten Blumen, keine Rennen. Es war daS Heimweh, das ibn erfaßte, das Heimweh nach dem Norden und das Heimweh nach den Menschen, zu deren einfachen Wesen er aehorte. Ihm war. als sei alles hier nur ein Traum, ein phantastisches Märchen. Wie kam er, Konrad, da hinein, was hatte er damit zu thun!? .Du bist ein Vbilllter. memunae." hatte Brandes einmal scherzend zu ihm gesagt, der an der Scholle klebt und nie sich selbst emporschwingen wird!" Ja. ganz recht. Brandes hatte ihn dort unten lassen sollen auf der Erdschölle. Hier oben in der unsicheren Weite würde er nie den rechten Weg finden. Und vielleicht auch nie mehr den Rückweg. Die Sonne war bereits niedergegangen, und eine durchdringende 5tälte stieg aus der Erde herauf, als die ersten Wagen vom Rennplätze zurückkamen. Sie führten bereits Laternen, denn rasch folgten sich Dämmerung und Nacht. Vor dem Hotel des Anglais hielt Equipage auf Equipage, die Kellner eilten hinaus, im Augenblick herrschte m dem weiten Hause wieder das regste Leben. Brandes und der Prmz kamen ertt spät, sie waren verstimmt und redeten ziemlich erregt in englischer Sprache. Konrad verstand nur so viel, daß es Uck um beträchtliche Verluste bandelte. Käthchen erschien zum Dinern reizender Toilette, weiß mit hellblauen Schlttftn. das Haar mit einem seidenen Bande durchflochten, das über die Schulter niederhmg. Man speiste in einem kleinen Seitenraum zu viert, und mit seiner alten Elasticität fand Brandes bald seine gute Laune. Er stieß mit dem Prinzen an: Immer. Durchlaucht, kann man das Glück nicht meijtern." Der Vrmz nickte und gab sich fichtlich Mühe, seine Unbefangenheit zu finden. Er svrack bastia. trank übermäßig rasch und erzählte von rus'schkn Jagden, wie man mit zwei Winoyun . . , . ! den den Wolf hetzt. Dann ganz pioylich verlor er die Haltung. Der kalte Schweiß trat ihm aus die Stirn. Er lehnte sich in den Sessel zurück und wurde todtenblaß. Käthchen schrie leise aus: Mein Gott.zoas ist?!" lFor.sesung folgt.) -- ZHic man gesund wird. Von L. Lenzyel. Gisi Mayer war seit zwei Jahren die Braut eines Arztes, der ihr, als er sein Diplom erhielt, einen wunderschonen Brief schrieb. Er begann damit. daß er jetzt nur an das Wohl seiner Braut denke, wenn er das zwischen ihnen bestehende Verhältniß löse. Eine so edle Seele, voll Jugend und Leuenslust, dürfe sich an sein vergrämtes mürrisches Wesen nicht fesseln. Er habe jedes Gefühl verloren, fühle sich völlig greisenhaft und sei bloß noch die Ruine eines .Menschen, was jedoch in semer kranken, vergrämten Seele an Gefühl noch übrig geblieben sei, das gehöre alles Gisi; er bot denn auch all das viele Gefühl und sein lebhaftes Interesse mit sammt semer treuen Freundschaft dem unglücklichen Mad chen an. Gisi Mayer vollendete in jenerWoche eben ihr achtzehntes Lebensjahr; allein in dem Falschspiel der Liebe war sie unerfahrener als- ein zehnjähriges Kmd. Sie sank weinend auf den Di van nieder, preßte beide Hände an ihr tobendes Herz und flüsterte: ,O welch edler Mensch; o welch eine große Seele!" Und sie machte sich die bittersten Vorwürfe, daß sie den Mann ent täuscht habe. Sie litt lange, wie nur tlefsuhlende Madchen zu leiden wissen, sie kränkelte und siel zusehends zusam men. Aber das bereitete mr Genua thuung. Sie litt ia um emes Mannes wil len, der eine so edle Seele ist. daß er ihr lieber entsagte, als ihr mit ausgebranntem Herzen Liebe vorzulügen. Und Gisi schwand hin und kränkelte. Einmal fragte der Hausarzt die Mama, ob Nicht Jemand m der Fa milie brustkrank gewesen sei. Die Mama erschrak sehr, sie telegraphirte sofort ihrer ältestenSchwester sie möge kommen, über sogleich. Tante Rose langte auch am nächsten Tage an. - Tante Rosa war auch eine sehr kluge Frau und noch viel gütiger. als sie klug war. Dabei war ihr Herz mng geulleben, trotz ihrer vierzig Jahre; und als sie die fieberische Hand Gifts ersakte. sraate ste nicht weiter. sondern sagte ihrer Schwester imGan zen nur Folgendes: Packe sofort ein, ich nehme Gisi mit mir." Gisi sagte nichts; sie ließ sich mit nehmen, sie wußte, daß es ohnehin gleich sei. Sie wollte nicht genesen und wollte nicht vergessen. Und sie saß Tag und Nacht in einem großen Lehnstuhl, mein großes Schaswolltuch eingehüllt; denn es fröstelte sie, es fröstelte sie immer. Eines Tages kam eines der Kinder mit der Nachricht nach Hause, daß der Herr Doktor Bräutigam sei. Er heirathet eine Schauspielerin, hieß es, einen Stern dritter Größe irgend eineZ

untergeordneten TI'MterS'. GisiS bleiches Gesicht röthete sich. Das ist nicht wahr, das glaube ich Nicht." Ich auch nicht." antwortete Tante

Rosa gelassen; jenes Fräulein besitzt! man Rindertalg heiß macht und. mitnichts Anderes als ihre schönen Klei-'telst eines Löffels auf ein Stück ??la-

ccc, uno oaiic er iccon ein armesnxao- . L t"ii. ff... , -,fwe chen heirathen wollen, so bist ja auch T Aj i s jcu uim ütuuij. , Der armen Gisi drang letzt alles . Blut zum Herzen, selbst ihre Lippen wurden weiß, und ihre Augen füllten j sich mit Thränen ob dieser unwürdigen , SfiM-'K J.i: . o--i. cn -r . .i. Verdächtigung. Tante Rosa ordnete indessen ihre Wasche ruhig welter. Siehst Du. Gisi. dies war der Absagebrief meines Bräutiaams: weißt Du, der mich vor zwanzig Jahren itzen ließ. Du hast vielleicht von Deiner Butter etwas darüber gehörte Schau wie dieBuchstaben vergilbt sind, ch wette, Du kannst ihn gar Nicht mehr lesen." Gisi langte mechanisch nach dem Pavier. Wahrhaftig, wie die Buchstaben vergilbt sind, manchmal floß sogar die Schrift memander; vielleicht waren gerade dorthin die Thränen von Tante Rosa gefallen, die zetzt lächelnd ihren Wäschekasten einräumt. Gisi betrachtete mit trüben, irrenden Blicken den Brief. Ist es möglich, so zu vergessen, wie Tante Rosa vergeffe. hat? Sie begann zu lesen: Wir müssen uns trennen! Wl:rend ich dies niederschreibe, denke ich edlgllch nur an Deme Zukunft und Dein Glück. Laß mich Dir für d:e Vergangenheit danken, in welcher Du Mich so glücklich machtest. Ich bin chon kem Mensch mehr, sondern blos eine Maschine, aus der jedes Gefühl, zeder Wunsch ausgestorben ist. Ich kann es Nicht zugeben, oav DU Dein junges Leben an mich fesselst. Sei überzeugt, daß so lange ich lebe, mein Leben mit dem Deinigen verbunden sein wird u. s. w. Gisi vermochte nicht weiter zu lesen. dieser Brief war von Gedanken zu Gedanken identisch mit demjenigen, den ihr ihr Bräutigam geschrieben. Man hat also auch Anderen solche Dinge geschrieben? Ihr Fall war also nickt ein.ua und ohne Gleichen? Und Tante Rosa ist nach diesem Vriese in ihrer Ehe glücklich und zufrieden? In :C. Stt&: sr&trtivrl.n Vi? rn!tt lllCIll Vtljllil UVHitw V unverständlichen, einander widerspre chenden Dmge herum, uno mu zu ternder Stimme fragte sie: .Was geschah Mit ihm. Tante?" Mit wem. mein Kind?" Mit dem Bräutigam, der diesen Brief schrieb?" . . . .. Ack so", meinte Tante oia mu gleichgültiger Stimme, sechs Monate nach diesem Brief heiratete er die Tochter eines Bankdirektors. je.t ist er ein reicher, angesehener Mann." Und Du. Tante Rosa?" -? Gewift. ich habe viel geweint, wie das die Mädchen bei solchen Geleg;nheiien allgemein thun ; dann lernte ck den Onlel kennen, uno icj finde an der Vergangenheit nichts zu bedauern. Kisi senkte das aupt. ste suhlte. daß der Boden unter ihr wanke, aus welchen sie ihre Besonderheit gestellt . mm m i fl hatte, und cfcn stürzte der auenc Sohn der Tante mit der scuimg. m der Hand herein. Da schauet! Ich sagie ia, oav et Bräutigam ist, Ihr wolltet es mcht glauben." t Tante Rosa wollte oem unosivu.. . rf.:. OAir, nen Jungen rouueu, uuu "v ihm die Zeitung rasch aus der iQam und fand auch sofort den Namen. welchen sie suchte. Ja, der Herr Doctor war romiay verlobt, aber nicht mit emem iern dritten Ranges, sondern mit oer oqter des reichsten Großkaufmannes der Hauptstadt. . 4 Gisi reichte die Zeltung der Tante ttri und die von Thränen umflorten Augen zu ihr erhebend, fprach sie mit zitternder Stimme: Tante, Tante, seitdem sind erst drei Monate verflossen." 5Vinn warf sie das Tuch von sich ab und stand Plötzlich auf. Der Brief r 9.o tahit vorder aeschriebene BrieZ fiel ihr vor die Füße. Sie zog rasch ' . mwj. a Ht 5 Y n VaÜ fcwr 1,8 htr Ta cve. weimen ic uiu Monate zuvor bekommen hatte, und warf ihn neben denselben auf die Erde. Man muß beide zusammen au f,f?.n ?ante Rosa!" Sie trat zum Spiegel, betrachtete aufmerksam, sorgfältig ihr Gesicht, dann strich sie sich die Haare aus der ' .' . . i- 5, r k- . Stirn und sagte yaio sur liaj: Wie sonderbar, daß alle Schurken hMrifo vracke führen." .Sage mir doch. Tante, viel viel G,- - . nrs .1.1. W... C. .k .! halt hat der eamie, ren oc wn vorige Woche vorstellen wollte?" Den tragischen Tod einer mnaen Dame Namens Enriqueta Lo pez hat in San Julian. Mezico, die Albernheit des Studenten Francisco Aceves de Lara im Gefolge gehabt. Lara, welcher mit Fräulein Lopez ver lobt war. wollte in Erfahrung brin aen. wie diese die Nachricht von seinem Tode aufnehmen würde, und zu diesem Zwecke ließ er Ankündigungen von seinem plötzlichen Hinscheiden drucken. Als Fräulein Lopez die fingirte Trauerkunde las. wurde sie von Berzweiflung ergriffen und vergiftete sich mit Arsenik. Rar sind die Bohnen zur 3ett in Californien. Die Ursache hierfür bilden die Klondikefahrer. welche große Mengen mit nach jenem Goldlande nehmen. Der Kaufmann Dierson in Sacramento schloß letztes Jahr 1 . . . . . rr. p rsi mit dem Staats - Mfangniv in o fom einen Vertrag ..ab, der Anstal ayo oynen sur qOi pro i.w Pfund zu liefern. Jüngst bat er, von ' 1 m T " A4 tr i. rr dem Contralte entbunden zu werden, da Bohnen selbst für den Preis von 53.25 pro 100 Pfund noch selten zu eri7mrtr seien. Di Wesänanik - ComIWU ICltU. Clt öl UHUtHB W'' Mi ffäte drück.mDi,s wi fr 'dauern aus, erklärten aber, daß er die A0H7.M für den nuawfctm PrelS zu imetn cnU. . : . - I

EkmcinnützigcS.

Gegen Halsweh und schmerzhaftesSchlucken bestebt ein sebr autes Mittel darin, da ' . . w. . neu oder emen wollenen Strumvt aitm i und diesen so warm, als man es leiden . c c i cy r i rann. UM oen als vinoer. caiurlim nicht so heiß, daß man sich schadet. Magen st ärkendesMittel. Man nimmt ein Quart guten Franzbranntwein, fügt 150 Gran Quassiahust... ..w rrr Tt ..... .n.t. ....... C3t, fjutvci uuu 10 wyiuii iiuticucu vu,u barber hinzu und läßt dies etwa zehn Tage an der Sonne oder auf dem warmen )ten ziehen, lervon trmlt man eine Stunde vor demMittags- und dem Abendessen t einen Eßlöffel voll. Blutstillen. Man nimmt ein Bauschchen Watte, taucht es m heißes, natürlich ganz reines Wasser und V . 1 3 WI (Y . 1. . . T rr f f - I

cgi es aus uic Beilegung. istsoig 1 se.omeoe. Hiicyer salicyie aus oen 'cast überraschend. Selbst bei Verletzun- men des Polizei - Officianten L;itn?r

gen der Pulsadern hört momentan die Blutung auf. Nur Watte allein aufle-1 gen oder solche in kaltes Wasser ge-

aucht. äußert mcht die gleiche Wir- ist verhaftet worden. Der Kchlenung. arbeitn Ernst Möller bar.d sich, da ihn Kalk im Auge verursacht jegliche Subsistenzmittel fehlten, einen

oft unsägliche Schmerzen, ja sogar oft !

den Verlust der Sehkraft. Em emsa- und sprang ins Fleet beim Herrengraches. sofort den Schmerz beseitigendes ben. Nach etwa zwei Stunden wurde Mittel, das nicht genug empfohen seine Leiche fgefunden. Der auf

werden kann, ist das einfache Auswa-1 chen des Auges mu Zuckerwasser. Der Kalk geht hierbei mit dem Zucker eine chemische Verbindung ein. welche die ätzende Wirkung des ersteren baldigst aufhebt. Linoleum hell und alanzendzuerhalten. Man wasche alle 2 3 Wochen das Linoleum mit einer Mischung aus gleichen Theilen Milch und Wsser ab. Jährlich etwa drei- bis viermal soll man es mit emer I r,, c'Xt.. rn:...u..X3 I iuiivuujc v uuu um icucuiuuuj iiii Tirpentinspiritus abreiben. auchLeinöl rmrri hUr ,.nh tw 5?nnT;.m iUiu 7 i mmV Vi nS S wie rÄ indem man es mit einer Mischung behandelt, welche aus einem TheilPalmöl imh 1 ?5,;s.n mrftfKn w. mn chmilzt. vom Feuer nimmt und dann i 11 "', . mit vier Theilen Petroleum versekt. besteht. ' Hausapotheke: Brausepulver als Beruhigungsmittel. In ein halb ge I In ein halb aeulltes Glas ein Pulver aus dem weißen und ein Pulver aus dem farbigen Päckchen. Doppeltkohlensaures Natron gegen Verdauungsstörung und Sodbrennen. Messerspitzenweise zu nehmen. Kamillenthee gegen Leib schmerzen. Lmdenbluthenthee gegen Erkältungen (schweißtreibend.) Pfef-

ferminzthee bei Durchfällen. Leibweh ?en ist nach kurzer Krankheit Naov,f irnA.nTM,hr ..s. I twnalrath Wuilleret gestorben. Der

vvn uiiv kuuviuiuiuu KVAUrrih fRpYnXhr WfifiifrmJH! " ') ' (2 Theelöffel voll au 1 Tasse heißen Wassers cmiiA.v.. o--rj: ' ' ' 2ii 1 1 1 c i g c g c n o a y n i a) m z i zen. Auch der starksteZahnschmerz soll bei Anwendung folgenden Mittels augenblicklich verschwinden. Man gieße sich etwas Rum m die flache Hand, nachdem man zuvor ein wenig geschabte Kreide hmemgethan. Von dieser Losung ziehe man noch ehe zu viel Kohlensäure .aus der geschabten Kreide entweichen kann möglichst viel in die Nase. Ist letztere gefüllt, so halte man die Nase eine viertel bis eine halbe Minute lang zu, damit das Eingesaugte nicht sofort wieder herauslaufen kann. Fast in demselben Augenblicke, in dem man die Flüssigkeit emsaugt, verschwinden die Zahnschmerzen, gleichviel welcher Art dieselben sind. Es ist ngtürlich kein Mittel, das den Zahnschmerz für die Dauer beseitigt, ein solches gibt es ja bekanntlich nicht, es hat aber vor allen anderen den Vorzug, daß es sehr billig ist und dabei ausnahmslos ganz sicher wirkt. Unangenehme Ausdünstungen von Papiertapeten sind meistens da zu bemerken, wo zur Färbung 4i ......... c i. i r r.. unramarm oerwenoei wuroe, aiio ipeziell bei blauen und grünen Mustern. Ultramarin ist em ganz unschädlicher, schöner Farbstoff, der jedoch die fatale Eiaentbümlickkeit besint. bei Geaenwart einer Säure Schwefelwasserstoff, das bekannte, nach faulen Eiern riechende Gas zu entwickeln. Nun ist ber , n c. 1... fmt . . . lelster, oer zum Änileoen oer .ape - ten benutzt wird, in der Regel bereits -c r... .9 crc jc ST ie man' sichS durch denGeruch überzeugen kann, und srt fnmml 5 Vftf YinS. MUrnrnnrin nuf dkr Tapete lich zersekt und der übk Geruch des Schwefelwasserstoffes si .i verbreitet. Wenn die Tapete direct au den Kalk der Wände aufgeklebt wird, so wirkt der letztere neutralisirend auf die Milchsäure des Kleisters ein, so daß dann diese unangenehme Ausdun stung weniger leicht auftritt; anders jedoch, wenn bereits' alte ultramarin haltige Tapeten unter der neuen liegen, in diesem Falle ist der Einfluß der Säure ungeschwächt und direl.t und derGeruch oft monatelang anVtA(ik flY tm vrtitfi aiic V?asrrW ritnki vutiiiu. xituu tiiun uu9 iiiiui .uiiwt Staut Tapeten stets on den Wänden vollständig entfernen, ehe man neue aufklebt, oder sich eines absolut säure freien Klebstoffes bedienen: schon Reinlichkeits-und HygienischenRücksich - a a, t . - r t f i s. len ist aoer das Ävrelöen dualtm .apeten zu emvfeblen. . . aiürf Sause. i.i a Häuslicher Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die . El- . . i . . r ..rr Al. ' rr... ; si lern ote normae lücnicnr vci vinaimng, oder Äals und Lunaen Leiden der. Kleinen anwenden. Kinder sind immer aenelqt emeErraltuna leicht zu nehmen. Dr. AulP 6. Nullen Suruv iedock kurirt sie rasch und sicher, ü) gebrauchte 7 ' r f - ' . ?! uu'S u,ten yrup sur m men ackt Tsabre alten Sohn. Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'S Husten Evruv das beste von allen war." Frau A. Gew, 317 cmorr rr.,ZUZe rv, 1.m9 au fmf mmmm, AWk. mr . . mTT - A - boken, N. I. Dr. Buirs Husten Svr, ' WSfT .... .. .. re 1j..w.-.'atJr und billiger als wie alle die. anderen Mirturen welcher derHändler anpreist, auft nur Dr. Bull'6 Huste &Kj

DentsSs Sokal'lTkachrichten.

Frei; Mötk. Hamburg. Nachts kam der auf dem Schiffe Clara Maria" im hiesigen Hafen beschäftigte Zimmermann V"! "7vM,iJv ffSre nn 9Wri nh firm mit h?m Wachmann Beller Streit an. m Ver- . . , . . ?L . laut desselben rrarisf Körner eine eiferne Stanae und scklua mit solcker Wucht auf Beller ein, daß derselbe blutüberströmt zu Boden stürzte und lebensgefährlich verlebt wurde. Der o-t . . r m qaier muroe naaz yksliger icgenweyr überwältigt und gefesselt, der Verletzt wurde nach demKrankenbause gebracht. saf-i C . r v Äls oer euer tsimv on nen an Bord seines im Hafen liegenden Dampsers Ashington" begeben wollte, stürzte er beim Klettern über ein neben dem ersteren liegendes Schiff in die Elbe und ertrank. Der frühere Vicer i . e V r r v I r i m Papiere, trat nun als Pclizeibcamler auf und verübte verschiedene Heiraisschwindeleien. Der moderne Don Iizan Feldstein in einem Sack um den Leib dem Steindamm wohnende Sattler Schworm kletterte aus seinem Zimme: auf das Dach, stürzte durch das Lichtfenster einesNachbarhauses in die Tiefe und trug so schreckliche Verletzungen davon, daß er nach kurzer Zeit starb. Die Ehefrau Ellse Engel stürzte in ihrer Wohnung am Bullenhuserdamm aus dem Fenster des vierten Stockwerkeö auf die. Straße und brach das Genick. Schwm. WA...sw.'r cv. , LfLr tämJtlSlJ uenberg auf der GeißflutH bei Aederlnannsdvrf brannte ein Bestand von 70 bis 75 Aren Tannenwald nieder. Man CnÄ bCt "ge m rt 1 r :?s. ?m vlmm Klrchenschatz befand sich em bisher unrr;: r- o. "1 t.jf,i.i .r.,:.,... e::m .V ' .lä. von uw onerirle F m II,4Aa. aMaMVa Vi m W O 1)1.1.1 ?" "iS 7 lV ,ÜW UUÖ wcm ten Jahrhundert stammen. B r u g g. Bei der chemischen Fabrik in der benachbarten Gemeinde Altenburg brannte eine einzelstehende Schremerwerkstätte des Hrn. Schatz-mann-Simmen ab. Man vermuthet Brandstiftung. Frei bürg. Im Alter von 82 I m r, t i r 1 h nrn i c Verstorbene hat seit 1853 den eldgeI rr.r-x. a !.. .t.--A TAZ ..21" r.KTrnVrz i 'cu XöW -pranoeni oe srelourgli.cyen I Viitui-cii iuaiitJ. tfJ c m l c 3 - Die ni ilölM nbüne Das ?eichhsutze - Sonntags Vlait bietet eine gü!K tersUsB nu l fcafftf, I. ' Der Abonnements Preis I . der tSglHert Tribüne ift 12c I ' 1 1 ies SonntagkblaUS Se. I M 'U,' Wch. oder 03 Ct0 Per Monat. I Vch iie y? knsavbt, kostet Tageblatt Oö da Sosstagkölatt 02 per Jahr, beide zusermne - 03 tu VszsASötKWs. FlimMMchen i rr V , . V ex. - l r n: . rt kdm sch ,! k,, 5. I aefübrt. - hiettda ,1, I WRiStunae. I 0VUituttVMk, - I : r!eHsKngew (DesSSsSSSstes, &xi9m&ft LirLsle?. ' ??Aezra5 n. w. I tm ri(i.f...i C I . . lr e,lzasieu uu9 wrm nnszx loll aal. nm rr.i t rttrr: Ijll'" ; WHMNM V'li Ww . ia , V-aa tzlQ Zä, :U-r-. l w ;

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