Indiana Tribüne, Volume 21, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1898 — Page 2
ZndwnK Arwüne.
Erscheuu Tägttch rntö Soitatag. Die tZzliche, Tribüne- kostet durch den Xrlgex J'dent per Woche, die 6ottTttaa8.Xrt&üe"I Text per Woche. Leide usarne 15 Cent ,dn S ent per XI im et. Per Vft uierha bei Übt geschickt in orakbtaHlna V p Jahr. OfTUi 10 Vüd Nladama LtreZ. Indianapolis, Ind., 1. April 18J 2i DauphlttFrage. Paris. Mitte März. Tltm Name ist Prinz August von Bourbon; ich vertrete eigentlich die alte Firma Hugo Capet; augenblicklich allerdings mache ich in Wein; wenn indessen der französische Königsthron, der jetzt leer steht, wieder besetzt werden sollte, so bin ich gerne bereit, darauf Platz zu nehmen, und werde dann Ihrer Gnaden gedenken. Unsere Preisliste, hier ist sie; wir haben kleine Burgunderbruchweine im Faß von 75110 Francs und feine Muskatellerweine in Flaschen von 3 5 Francs; Discont 2 Procent bei Zahlung innerhalb zwanzig Tagen." Sollte sich mit diesen Worten eines Tags der Prinz August ode? Karl von Vourbon als Weinhändler persönlich einführen, so würde dies durchaus dem Wortlaut des Rundschreibens entsprechen, das sie unlängst an ihre gegenwärtigen und zukünftigen Kunden gerichet haben. Ein Weinhändler hat bekanntlich eine Proteusnatur, ist Dichter. Sänger, Musiker und Kartenkünstle?; aber zum Thronprätendenten ha! er sich wohl bis jetzt noch nicht aufgeschwungen. Besagtes Rundschreittxi datirt aus Lunel in Südfrankreich, wendet sich stolz und flehend zugleich an die Welt, weist auf das Existenzrech! der Nachkommen des unglücklichen Dauphins hin und beschönigt die Nothwendigkeit des schnöden Gelderwerbs durch den Weinhandel. Hat unsere Urgroßmutter die Königin Marie Antoinette im Temple nicht die Strümpfe des Dauphins ?tzestopft Hat Christus aus dem königlichen Stamm Davids nicht den Holzpflug angefertigt, der mehrere Jahrhunderte lang in einer Kirche Cyperns gezeigt ward? War Ludwig XVII. nicht Uhrmacher und Pyrotechniker? Und hat Karl XL, unse? jetziges Familien Haupt, sich nicht du?ch seine? Hände We?k das B?ot ve?dient, das er heute ißt? Von dem Gelde unserer Freunde wollen wir nicht leben; in Frankreich aber ist uns jede amtliche Laufbahn abgeschnitten; nicht einmal in's Heer dürfen wir eintreten, es sei denn in die Fremdenlegion. Es bleibt uns also nur der Handel; und da nun in Südfrankreich, wo wir uns befinden, nur noch das Weingeschäft blüht, so " haben wir uns darauf geworfen. Direct sollen unsere Namen nicht genannt sein; aber Ihnen gegenüber, geehrter Herr 3E, haben wir keine GeHeimnisse; für diejenigen, die uns ihre Offerten machen, sind wir Ihre Prinzen und Freunde. Auguste de Bourbon. Charles de Vourbon. Selbstverständlich handelt es sich um die Prätendentenfamilie Naundorff, die in grader Linie von dem unglücklichen Sohne Ludwigs XVI. und der Marie Antoinette abstammen will; sie ist, im Gegensatze zu den mit dem Grafen von Chambord ausgestorbenen Usurpatoren, durch sechs kräftigePrinzen, die Söhne Karl Eduards und Adelberts, vertreten. Daß die Prinzen sich mit dem Weinhandel und anderen Erwerbsarten befassen, kann ihren Ansprüchen, wenn sie sonst stichhaltig sind, keinen Abbruch thun. König Ludwig Philipp war während seiner Verbannung Sprachlehrer und der jetzige König von Dänemark hat als armer Augustenburger zur Zeit Stunfci in Frankfurt gegeben. An erlauchtenVorbikdern fehlt es daher den Prinzen nicht. Und was ihre Ansprüche betrifft, so würden die Orleans nicht gegen die Prinzen aufkommen können, wenn sich auch nur ein kleiner Bruchtheil pon den Skandalgeschichten beätigte. die sich an den Ursprung und den Reichthum des Hauses Orleans . knüpfen. Es heißt darin, daß die Orleans ebenso wenig wie der G?af Chambord auch nur das geringste materielle Recht besitzen, sich auf Heinrich IV. als Urahn zu beziehen; eö heißt k??ner darin, daß sie den reichen Prinn von Cond6, Herzoa von Vourbon, -Jürgen ließen, um oessen Erbschaft dem 'Herzog Aumale zu erhalten. Der Prinz hatte auf Betreiben seiner Geliebten, der Baronin Feuchöres. die im Interesse der Orleans arbeitete, den Herzog von Aumale zu seinem Universalerben eingesetzt; als er nachträglich das Testament zu Gunsten des Grafen von Chambord umstoßen und nach England entfliehen wollte, ward er an der Fensterstange aufgehängt gefunden. Der Verdacht fiel auf diejenigen, denen sein Tod Vortheil einbrachte, auf die Orleans. Neuerdings, wenn es sich um die Ansprüche des Hauses Naundorff handelt, werden zwei neue Zeugen in's Feld geführt, erstens der Herzog von Berry, der Sohn Karls X., und zweitens dessen Sohn, der Graf von Chambord. Jene? ward durch den Meuchelmorder Louve! au2 dem Wege geräumt, weil er an die Ezistenz Ludwigs XVII. glaubte und diesen Glauben bei Ludwig XVIII. verfocht. Und dieser, der Graf von Chambord, scheute aus eben demselben Grunde vor dem Throne zurück; er wußte, daß dessen rechtmäßige Erben, die Nachkommen des Dauphins, noch lebten. Die Beweise für diese Behauptungen werden demnächst in Aussicht gestellt. Indessen was nützen einstweilen alle Skandalgeschichten, alle Ueberzeugung gen von Verstorbenen? Die Orleans bleiben reich, besitzen eine Partei, zu der sich alle Royalisten bekennen, und ihr Fanilienhaupt. der Herzoa Philipp, ist der wirkliche, vom Staate durch das Verbannungsurtheil mittelbar anerkannte Prätendent. Die Naundorffer umgekehrt sind arm; der ilönifl Karl XL liebäugelt zu Telin-
Gegen Magenleide n, Magencatarrh, Dyspepsia empfehlen Prof. Ziemssen, Geamain Sit, ledert, leube, Ewald und die bedeutendsten Aerzte Euro pa's und Amerika's das natürliche Karlsbader Wasser. Dr. kustig schreibt in seinem XVexU über die Karlsbader Vuellen wie folgt : Sei chronischen Unterleibsbeschwerden besitzen wir kein wirksameres, rationelleres und einfacheres Lzeilmittel, als die Karlsbader (Quellen." Man hüte sich vor Nachahmungen. Die natürlichen Karlsbader Wasser haben das Siegel der Stadtgemeinde Karlsbad, sowie die Namensnnterschrift von Lisner 6 Men delfon Co., Xltto York, auf dem Halj. jeden Flasche. wegen Gebrauchsanweisung und weite ren Informationen wende man sich an is ner & Mendelfon Co., Agenten, New York.
gen in Holland mit dem Scheine der Herrscherwürde, ist vereinsamt und bat es böckstens zum Prätendenten aus das Prätendententhum gebracht. Unter diesen Umständen bat der muthmaßliche Thronerbe, Prinz August von Bouroon, nur weise gehandelt, wenn er seinen Titel im Weinhandel verwerthet und die Zukunft abwartet. Immerhin hat er vor seinem Collegen von der iünaeren Linie, dem Herzog Philipp, den Vortheil, in Frankreich leben zu dürfen; sobald der onigsthron wieder aufgerichtet wird, ist er wenigstens nahe dabei. Trotz des Weingeschäfts wird deshalb seitens der Naundorffer nicht abaerüstet. Auaenblicklick deuten die Zeichen der Zeit angeblich auf die Ankunft eines Königs hin; die WreysnsWirren, so deikt es. wären unter ihm nicht möglich gewesen. Und die Naundorsser haben, gleich den Orleans, rne Zeichen der Zeit erkannt und nützen sie mit den bescheidenen ihnen zu Gebot stehenden Mitteln aus. Ein erzog von Luvnes. der au Vlois die Trom pete des Prät:n7ten b'äst, st.ht ihnen nicht zur Verfugung; sie vetreiven oaher die Propaganda mittels der Druckerschwärze. Seit einigen Wochen lassen sie in den Pariser Zeitungskiosks eine Flugschrift auflegen, weiß wie die alte Bourbonenflaaae. mit den drei königlichen Lilien in Gold auf dem Umschlage; sie tragt den 2,m Le Fleur de Lys", eineVierteljahrsübersicht der Frage Ludwig XVIII. Vertrieb und Redaction besorgt derselbe Agent, der das Weinrundschreiben unterzeichnet, ein Herr Gabaudan ausLunel, hinter dem die beiden Prinzen stehen. Das Büchlein ist sehr reinlich ausgestattet, enthält die neuesten Forschungen zur Dauphin - Geschichte und bringt auf 14 sorgfältigen Stichen eine ziemlich vollständige Ahnengalerie von Ludwig XVII. bis zu dem jetzigen muthmaßlichen Thronerben, Monseigneur le Prince Auguste Jean. Den Reigen eröffnet der Dauphin als 5wabe mit langen gewellten Locken, breitem offenem Hemdskragen und ei. nem Ordensstern auf der Brust; wir sehen ihn dann wieder als Ludwig XVH. im Alter von 50 Jahren; die Aehnlichkeit mit Dauphin ist allerdings verblüffend; es folgt seine Büste aus dem Jahre 1839 und seine Leiche auf dem Sterbebette; er verschied 1845. mit Hinterlassung von fünf Söhnen und vier Töchtern; letztere werden unter historischen Namen eingeführt, die Prinzessinnen Amelie. Marie Antoinette, Maria Theresia. Des Dauphins ältester Sohn und Nachfolger hat einen hübschen Kopf; er regierte 13 Karl X. von 1845 1866 und starb kinderlos. Kinderlos ist auch sein jüngerer Bruder, der jetzige Karl XI., der eine sehr ausgesprochene Bourbonennase besitzt. Der dritte Bruder, Karl Edmund, starb schon 1883; er hieß als nächster Bruder des Herrschers Monsieur und ist der Vater der beiden Weinhändler. Der vierte Bruder, Prinz Adelbert, war zur Zeit Officier in holländischen Diensten; von ihm leben noch drei Söhne, die Prinzen Louis, Henri und Emmanuel. Dazu kommt noch als fünfter und jüngster Bruder der 1873 verstorbene Emmanuel, der dem König Karl X. wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Alle Mitglieder dieser Familie. die Dmen einbegriffen, haben auf den Portraits fesselnde Charakterköpfe; ihnen zuliebe wäre man fast versucht, bei den erlauchten Weinhändlern zu Lunel sofort einige Dutzend Flaschen Muscatwein zu bestellen; die Adresse ist nicht zu verfehlen, da sie mitsamt dem Geschäftscircular der Flugschrift als Nachwort angehaftet ist. John VuUö Getrünkerechnung. Mr. Dawson Burns. der großeTemperenzapostel, der jedes Jahr einer verstockten Nation in den Times" ihre Getränkerechnung- zusammenstellt, constatirt mit blutendem Herzen, daß sie im letzten Jahr über N6.500.000 mehr ver trunken hat, als im Vorjähr. Er sieht darin, und wohl mit Recht, eine Folge bei Jubiläumsfeierlichkeiten! Ein fremder Staatsmann hat einmal gemeint, John Bulls Dekadenz habe begonnen.da er daö schwere Trinken verlernt habe; wenn das das einzige Zeichen ist. braucht sich John Bull noch nicht allzu sehr zu beunruhigen. Er ist immer noch ein schwerer Trinker. Im letzten Jahr wurde er fertig mit 1.863.203 Hektolitern Schnaps, 56.999,684 Hektolitern Bier. mit einigen 720.363 Hektolitern Wein und etwa ebensoviel Most und weinähnlichem Getränke. Uno dieser Spaß hat ihn -das netteSummchen von $776 637,787 gekostet, waö trotz Temperenz ler. Weiber und Kinder pro Kopf der Bevölkerung eme Jahresausgabe von über N9L5 ausmacht! John Bull er füllt übrigens mit seinem Trinken zu gleich eine patriotische Pflicht; denn seinem Schatzamt bringt sein Durst ährlich 8165.000.000 ein. Unser Tm öeremvrediaer r?eist jammernd darauf
yin, vatz ver Betrag ver Gtränkerechnung" einem Fünftel der ganzen Nationalschuld gleichkommt, daß er so viel ist wie die Rente aller Häuser und Farmen im Vereinigten Königreich, daß er halb so groß ist wie die Brod-
rechnung. zweimal so groß als alleBeiträge zu öffentlichen Stiftungen. Kirchen und Kapellen. Mr. Dawson's Zahlen sind ohne Zweifel so correct als nur möglich; es wird aber um ihre!wegen wohl kaum em Glas Bier wemaer aetrunken werden. , ,, , Die Beulenpeft. Während der ersten Pestepidemie in Indien, die im Sommer 1896 begann, erreichte die Sterblichkeit ihre Höhe im Februar v. I., wo täglich 2- bis 300 Todte gezählt wurden, am 30. Januar 1897 sogar 307. Im Juli v. I. nahm die Seuche derartiq ab, daß man sie schon für völlig erloschen ansah; es wa ren bis dahin von 12.697 Pestkranken 10,724 gestorben! Mit der kühlen Jahreszeit trat die Krankheit wieder sehr heftig auf. die Sterblichkeit ist in diesem Winter bis auf 96.78 Procent gestiegen, und in den letzten Tagen scheint das Gift der Drüsenvereiterung einen ganz besonders virulenten Charakter angenommen zu haben. Ueber seinen Besuch :m größten Bombayer Pestkrankenhaus auf demArthur Road schreibt emCorrespondent: Der freundliche Oberaufseher des Hospitals, ein alter, langhärtigerEingeborener, führte uns überall umher. Die Baulichkeiten des Hospitals waren niedrige, langgestreckte Baracken.rne aus einer gemauerten Platform standen. Das Gerüstwerk war mit geflochtenen Matten geschlössen, zum Theil auch mit Wellblech gedeckt; überall konnte die Luft frei hindurchstreifen, fo daß ein zwar schattiger und kühler, eigentlich aber doch nur unter freiem Himmel liegender, vortrefflich gelüfteter Raum entstand. In Reihen standen die flachen Krankenbetten, Holzgestelle mit Rohrgeflecht, in ziemlich großen Zwlschenraumen an den Wänden. Auf diesen Ruhebetten lagen die Kranken, durchweg ziemlich dunkelfarbige Eingeborene, unter sich eine weiße Wolldecke, je eine weiße und eine braune über sich. Sämmtlich lagen sie außerordentlich still, nur an der heftigen Bewegung der Brust oder dem Zittern der Lippen war ihr Fieberzustand zu erkennen. In emem Raum schienen die schwersten Falle vereinigt; hier lagen fast alle im Delirium, wie die starr und abwesend blickenden Augen verriethen. Manche der tiefeingefallenen Gesichter ließen deutlich erken nen, daß es zu Ende gehe. Ueber jedem der Kranken hing eine Tafel an der Wand, auf der die tägliche Curve seiner Flebergrade eingezeichnet war. Natürlich hielten uns die Kranken für Aerzte und folgten uns hilfesuchend mit den Blicken. Es war rührend.- wie emer selbst seine Tafel von der Wand nahm und nicht ruhte, bis wir sie gesehen hatten. Ein alter, gebrechlicher Brahmane richtete die flehentliche Bitte an uns, wir möchten doch vermitteln. daß er nicht Haferschleim -zu essen brauche, was gegen seine religiösen Ueberzeugungen sei. Die Frauen lagen abgesondert, doch durften wir sie auch seyen. Auch junge Knaben und Mädchen waren darunter. Die Sorgfält und Sauberkeit, mit der die Kranken behandelt werden, ist höchst rühmenswerth; Wärter und Wärterinnen wachen an den Veiten, um durch Veränderung der Lage, durch Auflegung von Eis und durch Verbindung der Pestbeulen ich sah eine solche mehrere Fäuste groß am Halse eines noch cm o c jungen Cannes ocn ranien eine Erleichterung zu l.:rschaffen. Auch verschiedene europäische Krankenpflegerinnen waren darunter, und ich muß sagen, daß ich den Heldenmuth, mit dem diese Mädchen hier arbeiten, mit staunender Bewunderung betrachtete." Bei PatagonienS Niesen. Es ist nicht zu bestreiten, daß,-der Masse nach betrachtet, die echten Eingeborenen von Patagonien, dem südlichsten Lande des südamerikanischen Continents, an hohem Korperwuchs heute obenan unter den Völkern der Erde stehen. Sie waren es. welche in früheren Tagen Veranlassung zum Entstehen fabelhafter Geschichten über ein Volk südamerikanischer Riesm von 9 bis 10 Fuß Körperhöhe gaben. So gefährlich- war es nun zwar wohl noch nie; aber die durchschnittliche Höhe der Männer daselbst beträgt in unserer Zeit etwa 6 Fuß, und Individuen von 6z Fuß sind bei ihnen etwas Häufiges. Auch an Körperstärke und Tapferkeit. und in gewisser Beziehung an Gewandtheit nehmen diese Eingeborenen einen sehr hohen Rang ein. Sie hausen (wenn man ein solches Wort von diesen umherstreifenden Horden gelten lassen will) im ganzen füdlichen und östlichen Patagonien und nennen sich selber Tsoneca;- der verbreitetste Namen für sie aber ist Tchuelche oder Süd - Volk." Nicht nur groß ist ihr Körper, sondern auffallend plump. Der Kopf hat eine unverhälwißmaßige Größe, während Hände und Füße klein sind; das, meistens blau und roth bemalte Gesicht ist fast viereckig und recht breit und zeigt kleine Augen,, eine stumpfe Nase mit großenNasenlöchern, einen unschönen weiten Mund und ein weit hervorragendes, gleichfalls breiteö Kinn. Sie" sind von ähnlicher röthlich - brauner Hautfarbe, wie die Zwerge" an den Orinoco Quellgewässern, in einem ganz anderen Theil Südamerikas. Wenn ihnen Bärte wachsen,, rupfen sie . sich dieselben aus. Man kann diese merkwürdigen Geschöpfe kaum Wilde nennen, sondern eher Barbaren mit etwas Civilisation. Mit dem. Gebrauch von Feuerwaffm sind sie noch heute beinahe unbekannt, trotz vielfacher . Berührung mit den Weißen, aber mit Lanzen, Wurfschlingen und, Wurskugeln wissen sie vorzüg lich umzugehen, und sie haben eine Menge Pferde und Hunde. Während sie geradezu unübertroffene Jäger sind, iabn'fi kei Ockanntschast rnit
dem Wasserleben und besitzen nicht daS geringste Floß, mit dem sie über einen Fluß setzen könnten! Sie jagen das Guanaco und das Rhea (den südamerikanischen Strauß), und aus den Häuten, resp. Federn die. ser und anderer Thiere machen sie sich
sowohl ihre Kleider, wie ihre Zeltdecken, die gar nicht zu verachten sind. Bis jetzt sind sie ohne irgendwelche gemeinschaftliche Regierungsform oder Gesetze ausgekommen. Nur ab und zu, wenn es in den Krieg geht, wählen die einzelnen Horden einen gemeinsamen Häuptling oder Kriegskönig. und man erzählt sich, daß jeder Bewerber in schrecklichen körperlichen Qualen Proben seiner Tapferkeit und Unempfindlichkeit gegen Schmerz ablegen müsse! Zu diesen Qualen sollen Annageln der Hände und Durchstechen sic'jchiger Korpertheue mit Ganzen gehören. dock sind darüber noch keine verläßlichen Berichte zu uns gedrungen. Es ist bezeichnend, daß die widersprechendsten Anaaben über ihre Gesammtzahl verbreitet sind, von wenigen Tausenden bis 75.000 hmaus. und lowoyl die araentiniscke Revublik. wie Chile. welche sich in das Gebiet von Patagonien theilen, nur dem mamtn nacy Herrn über die Eingeborenen sind. Uebriaens zeichnen sich diese in einigen Kunst - Handwerken" aus, und . . " r i ? crn .V. nun.i vie praazugeir taiuci uuci jiuyuflcu, welche sie aus Pelzen und Federn anfertigen können, werden von den Fremden hochgeschätzt, gekauft und finden sehr leicht Absatz. Was die Eingeborenen aber dafür kriegen, legen sie meistens im schnödesten Schnaps an. welcher von Händlern in bedeutenden Mengen in das Land gebracht wird und diesen, in seiner Körperschaft so bewundernswerthen Menschenschlag langsam zu ruiniren droht. Dieselbe Misere wie vielfach im westlichen Nordamerika! Stammeözähe Französisch. Canadier Oft hat man die außerordentliche Fähigkeit der englischen Rasse gerühmt, die verschiedensten anderen Rassen nicht nur zu erobern, sondern auch zu verdauen", sie ihren eigenen Wesen genügend zu asimiliren oder anzupassen, daß dieselben mit der herrschenden Rasse ein einheitliches Ganze bilden (was nicht gleichbedeutend mit einförmig" zu sein braucht.) In gewissem Sinn läßt sich auch die Entwicklung der Ver. Staaten als hervorragendes Beispiel, ja als das hervorragendste hierfür anführen ; ob es sich dabei um Eroberte im buchstäblichen Sinne oder um Zugewanderte handelt, macht in vorliegender Hinsicht keinen gar großen Unterschied. Aber schon wenn wir zu unserm ca nadischen Bettern hinuberouaen, finden wir eine auffällige Ausnahme von jener Regel! Nach übereinstimmendem Urtheil von Beobachtern waren die Franzosen des unteren Canada in ihrem Charakter und ihrm Neigungen und Bestrebungen niemals mehr nationalistisch", als gerade heute. Von einer Verschmelzung mit dem englischen Element kann da absolut keine Rede sein, und die Möglichkeit einer solchen Verschmelzung scheint gegenwärtig ferner zu liegen, als jemals. Die Geschäfts-Ver-bindung mit dem alten Frankreich war durch die Revolution abgebrochen, hat sich aber längst erneuert. Nicht als ob die Masse dieser Französisch. - Canadier politisch unloyal" wäre; aber sie betrachtet und behandelt alle englischen Bestrebungen von Englisch-Canada theils mit völliger Gleichgiltigkeit. theils mit offener Verachtung ir.d bleibt streng für sich. Die französische Tricolore flattert häufig genug von den Fahnenstangen Queb?c's, und man hört die Weise der Marseillaise" mindestens ebenso oft, wie diejenige der englischen Nationalhymne. Die Leutc bleiben einfach Franzosen im alten Sinne; Amerikaner z. B. würden sie ebenso wenig je werden, wie EnglischCanadier. Mächtig ist der Einfluß der franzöfischen Geistlichkeit auf dieses Elenient. der durchaus kein blos religiöser ist. sondern ein so vielseitiger, wie man sich nur denken kann, und wohl eincn der Hauptfactoren dieses zahmen Nationalismus bildet. In Familie. Schule. Gesellschaft und Politik äußert sich diese entschiedene und schroffe Absperrung der französischsprechenden Tevölkerung. besonders von Quebec. Nun gar Mischheirathen zwischen den beiden Elementen sind das allerseltenste Vorkommniß; sie wären wohl auch ohne religiöses Hinderniß nicht zu erwarten. Und gerade dieses Element in Canada nimmt nummerisch von Jahr zu Jahr in überraschender Weise zu!. Sehr stark scheint daS Rowdy-Element im Stadtrath von Camden, N. I., vertreten zu sein. In der Sitzung, in welcher diese Körperschaft sich neuorganisiren sollte, kam es zu einer wüsten Rauferei und wurde der vom Amt zurücktretende City-Clerk T. P. Varney mit Füßen getreten und so schwer mißhandelt, daß sein Zustand jetzt ein höchst bedenklicher ist. Verhaftungen sind merkwürdigerweise noch nicht vorgenommen worden. ,,, , Vin Wahres Sprüchvort. Nichts ist so erfolgreich wie Erfolg." Diese Behauptung ist nie besser bewiefen als wie durch dm Erfolg vonDr.Bull'S Husten Syrup. Tieft wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältuna, husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit Erfolg. Frau E.W. Richards, 2214 E Curnberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: ch habe Dr. Bull's Husten Syrup seit 9 Jabrcn im Gebrauch und fand ihn ein sichcrcö Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den Wimmsteu Fallen und ratbe allen Müttern dasselbe zu thun." Dr.Bull'Z austen Syrup kostet mir 2ö Cents, ersucht kein anderes Mittel sondern tleibt bei dem alten und bewahrten Dr 6.HA"Sru? uu) tjr Ndtt c s.r
Vom Inland?.
1600 große Fische wurden mit einem einzigen Netzzuge im Sioux Fluß bei Vermillion, S. D.. gefangen. In Manitoba muß Jeder, der dreimal wegen Betrunkenheit bestraft wurde, eine Art Halsband von Messing tragen, als Zeichen, daß ihm kein berauschendes Getränk verkauft werden darf. Ländlich, schändlich! Aus 20,006 Theilen, abgesehen von den Nägeln im Cab und Tender, besteht eine moderne Locomotive. Dies wurde in Folge einer Anfrage des Major - Generals Miles in Altoona, Pa., festgestellt und zwar bei einer sogenannten L - Locomotwe, wie sie in genannter Stadt gebaut werden. Ueber 22.000.000 Pfund Häringe sind während des verflossenen Jahres im Michigansee gefangen worden. Dies ist der größte Fang, der ;e im Michigansee gemacht wurde und übertrifft zum ersten Male den Fang des Eriesees. welcher etwas unter 20,000.000 blieb. Richter Willie von der Supreme Court des Staates Texas hat eine folgenschwere Entscheidung abgegeben. Gemäß derselben ist keine Schuld an den Staat, welche während des Krieges in conföderirtem Gelde bezahlt wurde, als beglichen anzusehen und kann ihre Abtragung nochmals erzwungen werden. Alle seine irdischen Schätze, bestehend aus- Papier- und Silbergeld,' verwahrte Washington Smith zu Hagerstown, Md., in einem alten Ofen. An einem kalten Tage zündete Smith's Frau, die von ihres Mannes Ersparnissen keine Ahnung hatte, in dem betreffenden Ofen ein Feuer an und die ganze Bescheerung ging in Rauch auf. Ein im Hinblick auf die Parteien interessanter EhescheidungsProceß ist im Distrikts - Gericht zu Newkirk, Oklahoma, anhängig gemacht worden. Der Ponca - Häuptling Sam Bigsnake will von seiner Squaw Creß Bigsnake Littlecook, die ebenfalls eine Vollblut - Indianerin ist, geschieden werden, weil sie ihm das Leben zu sauer macht. Nun sage man noch, daß unsere Rothhäute sich nicht civilisiren! DieBemühungen der Jndustrial Aid Society" in Joston, von den dortigen Park - Kommissären Land zum Anbau von Kartoffeln ä la Pingree zu erhalten, sind fehlgeschlagen und zahlreiche Arme sind in ihren Hoffnungen enttäuscht. Wenn die Gesellschaft der hohen Behörde erklärt hätte, statt der Proletarierkartoffeln aristokratische 'Bohnen anzubauen, hätte sie vielleicht bessere Erfolge erzielt. In Folge übermäßigen Cigarrettenräuchens hat Frank Giering, der 18jährige Sohn des ExStadtrathsmitgliedes L. F. Giering in Bethlehem, Pa., den Verstand verloren und zwei Mal die elterliche Wohnung in Brand gesteckt. Als die Polizei eintraf, um ihn zu verhaften, wiversetzte er sich derselben eine Stunde lang mit einem geladenen Gewehr. Er wurde schließlich verhaftet und ist einer Commission zur Untersuchung seines Geisteszustandes vorgeführt worden. In einem löstumnumpfe versteckt fanden Scene McConnell und Ray Buckwalter von Shenango Township, Mercer County, Pa., einenSchatz im Betrage von mehreren taUsendDollars. DaS Geld war zweifelsohne dort von dem reichen Farmer William Hoch aus demselben Township, der jüngst aus dem Leben schied, verborgen worden. Hocy hatte die Gepflogenheit, fein Geld in heimlichen Verstecken aufzubewahren, hatte dieselben vor seinem Hinscheiden aber nicht besannt gegeben. Die guten Hausfrauen in Topeka werden von ihren Küchenfeen aus einem merkwürdigen Grunde mit einem Streik bedroht. Die Mädchen sind indignirt darüber, daß ihnen nur gestattet wird, ihre Verehrer durch die Hinterthüre einzulassen und dieselben in der Küche zu empfangen. Sie erblicken darin eine schnöde Nichtachtung ihrer Menschenrechte und bestehen darauf, daß sie ihre Liebhaber zur Frontthüre in das Haus lassen dürfen und ihnen zum Empfangen von Besuchen die Benutzung des Speisezimmers gestattet werde. Die Bundesbehörden haben allen Krämern, Apothekern und Wirthen in Ponca, Oklahoma, verboten, den Ponca - Indianern Citronenoder anderen Extract, der Alkohol enthält, zu verkaufen. Wenn die Rothhäute keinen Schnaps erhalten konnten, so pflegten sie sich eine Flasche Citronen - Extract zu kaufen und sich mit dem stark alkoholhaltigen Inhalt zu berauschen. Nicht selten kam e3 vor. daß sie allen Extract in der aanzen Stadt aufkauften und dann wüste Gelaae abhielten, die meist mit Blutvergieren endeten. Die Händler haben erklärt, der Anordnung der Bundesbehdrden Folge leisten ?u wollen. , ,,, Vom Auslande.
In Hura im Tessin ist 104 Jahre alt, der ehemalige Soldat Giovanni Gabrini gestorben. Er war ein gebürtiger Trientiner und hat im Jahre 1812 Napoleon'S Feldzug nach Rußland mitgemacht. Die Bewohner von Wotschna in Kärnthen sehnten sich schon lange nach einem eigenen Pfarrer. ' Die Männer dS benachbarten St. Martin brachten ihnen am Faschingdienstag einen Pfarrer aus Stroh. Die von Wotschna fielen über ihre fpottsllchtigen Nachbarn her und es kam zu einer förmlichen Schlacht. Viele Verwundete blieben auf dem Platze. Zahlreich Verhaftungen wurden vorgenommen. Eine Falschmünzerbände ist in der Nähe der Stadt Tauroggen, Gouvernement Kowno, entdeckt worden; dabei wurden 18.000 Rubel beschlagnahmt, wovon 9000 Rubel bereits umLeweselt. waren. ., . -
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Th Urne to ttof dise&s is beforo it reallj gets tterted. Thenit is e&sy. Almost all disease Starts im the stomach. A littl troubl planted thero -will tprtad its branchea all orer tbt body. Indigestion drags behind it a lengthening chain of disease. Indigestion makes impure blood, it makes assimila tion poor, makes the body vsak, cansei loss of flesh, and makes a hundred openings for disease to enter. Stop Indigestion and you stop the rest. Go to th root of th trouble and you soon kill the branches. Keep the digestion in good Order and you may laagh u th face of sickness.
MPAMSTabules
are for the digestive Organs for stomach, lirer end boweis. They stimulate the appetite, help digestion and assimilaüon of f ood, keep all the Organs healthily active. They eure indigestion that means biliousness, sour stomach, flatulence, headach, bad blood, bad complexlon, pimples, erup? tions, constipation and half a hundred other things that ariso f rom the one cause. They eure the cause th rest is easy. One Tabule is a dose one gives relief. It should b taken at meal times, at bed tim, or vhenever a premonition of a need es it is feit Yoa'll f el hettor, and quickly toe.
Die Fälscher fertigten Siloerrubel" aus Glas, die sie mit dem aus Zinn hergestellten Avers und. Revers überzogen. Die Entdeckung wurde dadurch gemacht, daß ein Rubelstück beim harten Aufschlagen zerplatzte. Dieinternationale Vereinigung für elektrisches NachrichtenWesen hat jetzt das Ergebniß für 1897 zusammengestellt. Demnach war auf der ganzen Erde die Gesammtlänge der Telegraphenleitungen 7.903,377 Kilometer, der Fernsprechleitunqen 3,000.000 Kilometer. Von den Telegraphenleitungen entfallen auf Europa 2,841,326, auf Amerika 4.051.642, auf Asien 500.203. auf Australien 350,141. auf Afrika 160,065 Kilometer. Die Fernsprechleitungen betrugen in Europa 1.000,000, in Amerika 1,800.000, in allen übrigen Ländern 200,000 Kilometer. Wenn der Zar r e i st, s o werden alle Eisenbahnenlinien, die der Hofzug passiren soll, vier Tage vorher auf beiden Seiten in einer Entfernung von je 200 Yards mit Schildwachen besetzt, die den Eisenbahnkörper zu bewachen haben. Ihr Dienst ist jedoch nicht besonders schwer. Sechs Stunden vor der Reise kommt die zweite Besetzung," die mit geschultertem Gewehr auf? und abmarschirt und die Augen überall haben muß. Eine Stunde vor dem Erscheinen des Zuges tritt endlich das dritte Eommando" in Kraft, das den Rücken gegen den Eisenbahndamm gekehrt darüber zu wachen hat, daß sich Niemand auf 100 Bards dem Bahnkörper nähert. Noch zehn Minuten nach Passiren des Zuges verharrt das Eommando in seiner Stellung. Zu diesem Ehrendienst im dritten Eommando" wird übrigens nur die Garde auserleben. Daß eine ärztliche Obduction dem ausführenden Arzt durch Uebertragung von Leichengift gefährlich wird, kommt nicht selten vor, daß sie ihm aber eine Tracht Prügel einträgt, das dürfte wohl außer in Florenz sich noch nicht zugetragen haben. Dort war vor wenigen Tagen im Krankenhause von St. Maria Nuova ein Schwindsüchtiger gestorben, und der Leiter der Anstalt, Prof. Grocco, führte die vorgeschriebene Leichenschau aus. Zwei Brüder des Verstorbenen begaben sich darauf in das Spital, hörten von der vorgenommenen Obduction und erhoben nachträglich Einspruch dagegen. Da sie sie aber nicht ungeschehen machen konnten, so wollten sie wenigstens ihren Aerger an dem Thäter auslassen, suchten den Professor in seiner Wohnung auf und fielen dort mit vereinten Kräften über ihn her. Grocco erhielt dabei einige Verwundungen im Gesicht und ein- geschwollenes Auge, bis er durch seine Dienstpersonen befreit wurde. Auf den Wunsch des Professors wurden die rohen Angreifer freigelassen, aber die Staatsanwaltschaft nahm sich der Sache an und erließ einen Haftbefehl qegen die beiden Gesellen. Jedermann sagt so. Cakearets Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher auf Nieren, Leber und Eingeweide, da ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfveh. ftie der, anhaltende Verstopfung und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Oüachtel von . C. E. beute; 10, 55, und 0 Ce-tZ. Oerfeuft und C:U-S3 zztziizt t:a cÜ Cjr;!t!:3,
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Eisenbahn Tabelle Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis.
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