Indiana Tribüne, Volume 21, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1898 — Page 1

o 0 A 00 TVf r A0 rlO PO f r I l iVo w y y W V k W i yv v Office : No. 18 Gub Olafcana Otraße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Freitag, den j. 2pril 1898 Jahrgang 21 5K1193

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GRAND OPERA HOUSE. vienstag, den 5. April, Großes Symphonie Konzert

deS fyff ni 5! ! Karl Schneider, Dirigmt. Titl. Slina Jgelmann. Lopra. Sollstea : tSdwi Tiavmtr, Pia. Itl Lchellschmtdt. Harf. ,sr?irt Sitz $1.00, 75c und 50c. Pmbrkrcd Vorzüge der Gesellschaft. Die Uutou Trust So. besorgt alle -Seschäfte, welche eine einzelne Person tt'orßin kann, ist mehr verantwortlich und im Stande die besten T!enfte u leisten, unter ankeren au Ux nach folatuben Gründen : Di Trust Co. Ist orftett'geT w t eine ein Ine Person und die Beamten sind bestrebt die Reputation iu Vergröbern. Die Trust S handelt oss ud nicht g leim. Mehrere Personen nehmen an den Hand lungen Iljill uad Unebrlichkeit ist ausgeschlossen. DteTrustSo. kann die Ve'chste billiger besorgen, wie einzelne Personen, da sie ihre eizene Office, ihr eigene juristtschek Teparte meat und viele andere Selkg'nheiten hat für die iZksäluna der ihr gestellte, ufgaben, für elche einzelne Personen grobe Vulgaben hätten. DteTruftCo. spekulirr nicht. Ihr ap, talanlagen w?rd?n durch tat Jinanzcomite ge macht, wodurch da Wissen und di Erfahrung mehrerer erfolgreicher Männer iu Sebote stehen. Die Tr'u st So. führt genau Buch üb :r alles was sie thut und ihre Handlungen werde o Zeit zu Zeit'durch die erichte oder Ltaattbeam te untersucht. apiral zaoo.o 0 U'berschuk 85,C00 Ve?antmertlichkeit dir Aktionäre 600,000 Office: (Gebäude der Gesellschaft) Vko. 118 und 122 Lst Market Str. R f m i WMMMJ MOZ AßT -HALLE, 87 und 39 Süd Delaware Straße. Tie Slteste. arSgte und schönste derartige Halle i Jndianapoti, ietzr neu und elegant auSge stattet, steht Verrtnen und Pri,aten zur Ab Haltung von Sonzerten, Bällen. Versammlungen u. s. ., unter liberalen Bedingungen ur 33er ügung. Elud'SiSuul für Vereine ftn jeder im u habe. heorge Mernnana t'asrf'i mm l7i'i?Ä2 i i :r. v y-. r ' r j-.: -.J!-x.. kZsichsnbsftattey, Office : SS Süd Deladareftk. LtäLe: 120. 122, 12 t. 125. 123 Oft Pearlftr Televbsn 1k. Offen Tao und Naöt. Der beste Wirth k Der beste Wirth möckt ich wohl fagev, Ist, der die größten Gläser 'üllt, Bei dem man sitzt mit viel Behagen, In Ruhe sewen Durft sich stillt. Der einen feinen Lunch serviert, 1 Da beste Bier halt in der Stadt Und Politik Nicht diskulirt, Mit einem der 'nen Stief. l hat. CONRAD HEESS, 8'2MassachusetttS Zlvenuk, thut das nie und hätt überdies die besten Cigarren, WhittieS und Weine. H, SS?FmSD9 Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 21 Washington Strafe. Geld ... zu verleihen ! Turner Bau- und Spar-Verein osserirt Geld zu en günstigsten Bedingungen. Stüekzahlung nach Belieben. Man spreche vor bei den Beamten, oder jeden Samstag Abend im Deutschen HavS. Albert S. Metzger. Präsident. Armin Bobn. kretär. rl S. Lieber. echtmri5er. T. JE. Mregello, Leichen Bestatter, Wieder auf dem alten Platz, No. 221 u. 223 N. Delavsre Ctt.

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(Lditorielles. Robert Reitzel starb letzte Nacht um 11 Uhr 45 Min. im Alter von 49 Jahren und zwei Monaten.

3m Telegraph" theilt heute Herr Zeup mit, daß er am 15. dS. MtS. die Redaktion niederlegen, aber noch ein Jahr lang die Finanzpolitik des BlatteS durch Artikel über seiner Na menkunterschrift fortführen werde. Er werbe im Dienste der demokratischen Partei durch Flugschriften für die Sache der Doppelwährung wirken Seine Aktien habe Herr Thudium an sich gebracht. Entspringt die kriegerische Stim. muag, welche allenthalben herrscht dirklich dem Patriotismus ? Ist der Kampf denn in der That die einzige Form, in welcher der Patriotiömu sich kund zu thun vermag ? Oder ist die kriegerische Stimmung ein Aus stuft jener amerikanischen Rauflust, welche sich sonst in der Veranstaltung von Faustkämpfen, Hahnenkämpfen u. s. w. kundgiebt? Ist der Krieg bes. ser für ein Land als der Frieden ? Ist das, was man für Patriotismus hält nicht häusig bloß Chauvinismus oder IingoiSmuS ? Sollte sich der wahre Patriotismus nicht in dem Streben nach dem Wohle des Landes zeigen können, selbst wenn die den Frieden bedingt ? Nicht uninteressant ist, waS Dr. Barth, der zur Zeit der Ausstellung die Ver. Staat, bereiste und ein warmer Freund Amerikas ist, in seinem Blatte Die Nation" über die kubanischen Händel sagt : Käme S zu einem kriegerischen Zusammenstoß, so würde der schließliche Auögang kaum zweifelhaft sein. Spanien wird unterliegen und eS wird Herabfinken zu einer Macht ohne jede politische Bedeutung. AlSdann wird eS in absehbarer Zeit auch eine marokkanische Frage geben, die den Gegensatz zwischen Frankreich und England verschärfen muß. Der Zusammenbruch Spaniens würde für Frankreich noch nach einer anderen Seite hin eine erhebliche Bedeutung haben; in außerordentlich großen Beträgen sind spanische Anleihen in Frankreich untergebracht; daß bei einer spanischen Kataftrophe der Verlust dieser Summen an Bedeutung dem Panamakrach nahe käme, ist gewiß. Andererseits würden die Ver. Staaten durch einen solchen Zusammenstoß aus die Bahn kriegerischer Abenteuer gedrängt werden, und diese Politik, deren weitere EntWicklung sich nicht' überschauen läßt, müßte zunächst England seines canadischen Besitzes wegen ernstlich beunruhigen. Eine eroberungssüchtige Demokratie, in der die Leidenschaften und die Inftikte der Massen herrschen, ist noch gefährlicher als ehrgeizige Mcnarchien." Die Verfassung? - Convention von Louisiana hat mit 95 gegen 28 Stimmen den StimmrechtSparagraphen angenommen. Derselbe entzieht Allen, welche den Bildung?- und Befitz. Nachweis nicht liefern können, die Antheilnahme an den Wahlen, macht aber zu Gunsten der.Weißen eine AuSnähme durch eine Bestimmung, daß Jeder, der an oder vor dem 1. Januar 1867 irgendwo in den.Ver. Staaten stimmberechtigt war, auch jetzt zur Wahl zugelassen werden soll, wenngleich er weder lesen und schreiben kann noch auch steuerpflichtiges Eigenthum im Werthe von wenigstens $300 besitzt, und nicht nur diese sind stimmberechtigt, sondern auch ihre Söhne und Enkel, falls sie zur Zeit der Annahme dieser Conftitution21 Jahre alt waren. Ob der Paragraph konstitutionell zuläsfig ist, scheint fraglich. Beide demokratische Senatoren deS Staates sind der Anficht, daß er gegen die BundesVerfassung verstößt. Für die Adoptivbürger bört daS Vorrecht auf, auf das erste Papier" stimmen zu dürfen. In Zukunft werden nur diejenigen Fremd geborenen, außer den Vor-1867era," stimmen können, welche entweder schon vor dem 1. Januar 1898 naturalifirt waren oder hinfort den Bildung?- oder Besitz-Qualisikationen entsprechen. CC)öUaC)xQUn. Angekommen in : Oouth ampton: New Sork" vonNevSork.

Liverpool: Majestic" don NewJork Stettin: Thingvalla" von New Jork. NewSork: Havel" von Bre-

men. , MMachilM. Inland. Wetterbericht. TrübkS Wetter heute Nacht und morgen ; dielleicht Regenschauer. Höchste Temperatur innerhalb de letzten 24 Stunden 41 Grad, nied rigste 33 Grad. Die s p a n i s ch-a merikanische Verwicklung. Washington, D. C.,31. März (AbendS 10.30). Eine Mittheilung vom Gesandten Woodsord ist soeben im Weißen Hause eingetroffen. Sekre tär Porter verkündet, daß dieselbe in Chiffren ist, daß sie heute Nacht nicht übersetzt und nicht vor morgen bekannt gegeben werde. , . Die meisten Mitglieder deö KadirietS und intime Freunde Itl Präsidenten warteten bis spät AbendS aus daS Eintr.ffen der Depesche. Die Ar. beit der Übersetzung derselben wurde sofort begonnen, eS wurde aber offiziell erklärt, daß keine Andeutung über die Natur der Antwort heute Nacht gemacht werden würde. Die Depesche ist sehr lang. N ew S oi?k. 1. April. Eine Depesche an Journal and Addertiser" von Washington sagt, daß der Präfident eine Antwort aus sein Ultimatum erhalten habe. Die Antwort sei auSweichend und unbestimmt. Der Präfient habe darauf kurz Spanien nochmalö dierundzwanzig Stunden Bedenkzeit gegeben, ob eö in Unterhandlungen treten wolle, deren Ziel, die Unabhängigkeit CubaS ist. ES wird gesagt, Sagasta habe dies zurückgewiesen. Der Kaiser dankt. Berlin 1. April. Kaiser WilHelm telegrophirte am Montag dem Großherzog von Baden : Die Flottenvorlage ist soeben Dank Ihrer unermüdlichen Hülfe in dritter Lesung mit großer Stimmenmehrheit angenommen worden. Sie haben mir bei jeder Gelegenheit, wenn daS Wohl des Vaterlandes auf dem Spiel stand, mit großer Energie und Hingebung zur Seite gestanden. Al Zeichen meiner Dankbarkeit für diese Hülfe ernenne ich Sie a la Suite unserer Marine - Infanterie, deren wackere Burschen unsere Flagge im fernen Osten beschützen." Ausland. Die s p a ni s ch-am e ri k e n i s ch e Verwicklung. M adri d, 31. März. In der gesteigen Conserenz, die zwischen Senor Sagasta, dem Premier, Senor Gamazo und Senor Silvela, den Führern der unzufriedenen konservativen, stattfand, theilte der Premier die vom Ber. St. Gesandten Woodford gemachten Vorschläge mit und riethen die Führer der Opposition, dieselben abzulehnen. Senor Sagasta erwiderte, daß er persönlich nicht geneigt sei, denselben zuzustimmen, sügte aber hinzu, daß er die Frage betreffs des Verlustes deS Maine," die bei seiner Conserenz mit dem General Woodsord nicht berührt wurde, den europäischen Mächten zu unterbreiten wünsche. Ja Madrid herrscht heute eine pesfimistische Stimmung. Die hiesige Zeitungen sagen nichts von den wirklichen Vorschlägen der Ver. Staaten, rathen'aber, sich nicht zu fügen. Der unabhängige Heraldo" und der unabhängige National" opponiren selbst dem Borschlage eines WasserstillftandS. Madrid. 31. März. El Liberal" sagt, daß gestern in der KabinetSfitzung eine Depesche deS spanischen Gesandten Polo S. Bernabo vonWashington verlesen wurde, in welcher er seinen Eindruck von der Stimmung in Amerika giebt. Er erklärt, daß die Stimmung für Spanien keineswegs günstig sei und weist darauf hin, daß der Bericht deS Maine-Untersuchungö gerichtS nur mit großer Schwierigkeit an das Comite für auswärtige Ange legenheiten verwiesen wurde, weil 139

Nepr5seut2nten für die sofettie An

'erkennung ohne Abwartung deS spanischen Berichtes stimmten. j Madrid, 31. März. Der Andrang zum Ankauf von Sitzen zu der Vorstellung, die zum Besten der Ver-

starkung der spanischen Flotte im roniglichen Theater gegeber. werden soll, wird stärker. Die Königin-Regentin zahlte 50.000 Pesetas für eine Loge; das spanische Ministerium zahlte 6000 Peseta? für Logen; mehrere Kapitali sten nahmen Plätze für 150.000 Pese taS; die Gräfin BornoS zahlte 100,000 Peseta; der MarquiS Laguna zahlt 25,000 Pesetas und die Bank don Spanien 500.000 Pesetas. Andere Organisationen und Individuen zahl ten enorme Summen. ' Madrid,31.Mä?z. (5:30ttfii mittags). Die Conserenz mit Vene ral Woodford dauerte eine Stunde. Die Minister unterbreiteten neueBor schlüge,' die General Woodford, nach Washington telegraphirte. Die Natur derselben ist nicht enthüllt. Eine merkwürdige Ents ch e i d un g. Paris. 31. März Der CassationSbof hielt daS Urtheil gegen Zola aufrecht, ordnete aber andaß dasselbe nicht vollstreckt werden soll,, da die Klage stjit vom Kriegsminister vom Präsidentendeö Kriegsgerichtes hätte ausgehen sollen. Allerlei auS Deutschland. Berlin, 31. März. i Der Reichs tag wird in Folge langer Reden,' die heute gehalten wurden, und vieler Zän kereien, die vorkamen, erst morgen in Osterferien gehen. Der Abgeordnete Bebel brachte den in Saarbrücken ünter der Garnison aufgetretenen TyphuS zur Sprache. . Die Rechte wurde uvgeduldig und unterbrach, den Redner durch Zwischenrufe, wie .DieSgeh?rt nicht hierher" und ES ist alleö' ttlogen". Bebel antwortete, eS gehöre doch hierher, denn Hunderte von Menfchenleben wären gefährdet. Auch der Abgeordnete Kunert sprach über die TyphuS-Assaire und der Antisemit Marbach ruft ihm zu : Lüge". Kunert trank wiederholt Wasser und mehrere Abgeordnete riefen ihm Profit" zu. Der Präsident erklärte, er müsse den Ausdruck Prosit" einem Mitgliede gegenüber rügen (Heiterkeit). Der Direktor deS allgemeinen KriegSdepartementS, Generalmajor v. d. Boek, erklärte die Meldung für unbegründet. 3m österreichischen Abgeordnetenhause kam eS heute wieder zu einem Skandal. Der deutschnationale Abgeordnete Wolf nannte den Dr. Lüger. den Führer der Antisemiten und Bürgermeifter von Wien, den- Gaukler WienS, und Lüger antwortete damit, daß er Wolf für den größten Gaukler in ganz Oesterreich und einen Landesverräther erklärte. Der Sozialdemokrat Resel rief Pfui". . ' Die Debatte über die Anklage gegen Badeni und die anderen früheren Minister ist bis nach Ostern verschoben worden. Im LandeSgericht Wien ist der Wachmann GlaS, der wegen CindringenS in den Sitzungssaal deS AbgeordnetenhauseS im November in der Vorinstanz zu 14 Tagen Gefängniß verurtheilt worden war, freigesprochen worden. Der Stadtverordnete Schulz brachte heute in der Sitzung der Stadtverordneten daS Schließen deS FriedhofeS im Friedrichshain zur Sprache und fragte, wer das Verbrennen der Kränze angeordnet habe. Er erklärte da Vorgehen für eine Brutalität und sagte, ein solcher VandaliSmuS'wäre mit den Kränzen bei der Jnvalidensäule und dem Wilhelmsdenkmal nicht gewagt worden. Der Kämmerer Maaß sagte Auskunft zu und erklärte, der betrefsende Decernent sei abwesend. ' Morgen feiert der Reichskanzler Fürst Hohenlohe seinen 79. GeburtStag. Die Feier wird nur im engsten Kreise stattfinden. DaS Osterfest wird der Fürst in Rußland aus der Befitzung seiner verstorbenen Gemahlin zubringen. Wie zu erwarten stand, hat öle Annähme der Flottenvorlage im Reichstage dem Kaiser, der bei jeder Selegenheit für die Vergrößerung der Seemacht Deutschlands und seine! SinflusseS auf den Meeren gewirkt. hat, große Freude gemacht. Oem Odc:i?2l

d?n Tirpitz hat er perfönli f):n c:

dankt und eS verlautet sogar, daß derselbe in den Grafenftand erhoben werden wird und jetzt hat der Kaiser an seinen greisen Oheim, den Großherzog Friedrich von Baden, daö folgende Te-

legramm geschickt : Die Annahme deS Flottengesetzes verdanke ich vor Allem Deiner unermüdlichen Mitarbeit. Ich stelle Dich hiermit a la Suite unserer Marine-Jnfanterie, deren brave Zun gen im fernen Osten unsere Flagge be schirmen". Von dem wegen Diebftahlö von Tausendmarkscheinen verhafteten Obersaktor Grünenthal kommen immer mehr Geschichten an den Tag. Er hat jetzt der Polizei mehrere Verstecke auf Friedhöfen gezeigt, wo er die don ihm angefertigten galschdrucke von Tausend markscheinen aufzubewah.cn pflegte allerlei. Erst'löIahrealt.aberschon zum dritten Male verheiratbet ist Bnson Eggers in Danville, Ind. Seme erne ye icylon er als Bursche von 18 ayren, oocy ließ M seine Frau bald scheiden. Nicht lange darauf verheirathete er sich zum zweiten Male, doch auch seine zweite Frau brannte ihm kurze Zeit darauf durch. In demGlauben. daß sie todt wäre.ging er die dritte Ehe ein. Einige Zeit darnach tauchte seine zweite Freu wieder auf und strengte eine Scheidungsklage an. worauf die dritte Ehe für ungesetzlich erklärt wurde. Nachdem das Gericht seine zweite Ehe in legaler Weise aufgelöst hatte, ging er kürzlich mit seiner dritten Frau ein neues Ehebündniß ein. Aus den statistischen Dakn des Bundesschatzamtes ergibt sich, dan die Ver. Staaten im voriaenabre 100,450 Ballen Baumwolle aus Egypten bezogen haben. Seit Jahren ist die Nachfrage für diesen Artikel seitens der Spinnereien der New EnglandStaaten in .der Zunahme begriffen. Der Gesammtertraa der egyptischen Baumwollernte bettef sich im Jahre 1897 auf 1.110.000 Ballen von ie L00 Pfund Gewicht. Diese bedeutende Menge sanv tm Auslands flotten Absatz zu einem Preise, der etwa 2 Cents für das Pfund böber war. als der von amerikanischer Midling Upland" Baumwolle. Die Länge der egyptischen Baumwollfaser verleibt derselben einen besonderen Werth. Für die Herstellung von Zwirn ist die egyptische Baumwolle nahezu unersetzlich. Der Attacke eines Qabichts hatte Frau Garrison Baer. die talnn des Assessors von Paw-Paw-Township, Ind., zu verdanken, daß sie neulich aebratene Wachteln zum Mittagessen hatte. Die Frau war in ihrem Hofe mit dem Aufhangen von Wasche beschäftigt, als sie hoch in den Lüften einen üaubickt bemerkte, der zweifelsohne nach Beute ausspähte. -w i m m rr & . Plötzlich jchoß der nauovogel yerav und in demselben Momente stiea ein Flug Wachteln von dem benachbarten . o.:v . ... i. Xfixvt empor, um lurcrn tfcuiüc zu entgehen. In ihrer Angst wandten sich die Wachteln auf das Baer'sche Gehöft und mit solcher Gewalt flogen sie gegen das Haus, daß neun das Genick brachen und todt niederfielen; die übrigen entkamen und der Habicht ging leer aus. Nichtwenigerals40 lebende Kinder hat Levi Bradshaw. der in dem sogenannten Sparks - Distrikt in Connecticut ansähig ist. Bradshaw, der 71 tahTt ,'äblt. verbeiratbete sich als Hjähriger Bursche, zum ersten Male v .ci i.ll ! v..: ii... rcc uno icui jctfi iu uci uuueu vitt. vsnu erstes Weib beschenkte ihn mit 6 und sein zweites mit 24 Kindern, darunter die Hälfte Zwillinge. Seine dritte Frau hat bis jetzt 11 Kindern das Leben gegeben. Das macht im Ganzen 41 Kinder und von diesen ist nur ein einziges gestorben. Von Vradshaw's Kindern sind 29 Söhne und Töchter verheirathet und alle diese haben bereits Kinder. Wie stark seine Nachko.mmmschaft ist. weiß Vradskaw selbst njcht genau; bis 160 kann er seine Enk:l und Urenkel den Namen nach auffdbiW dann aber findet er sich nicht v.'.bruL-noch ein. ;z i x t i W a z e. st ä t Schiff Mar!bOrouab-. das in Voitsmoutb liest und als Depotschiff verwendet l !V UtA. Vl.A f. fiC?f&.. iviiu, iuui vi( wiiu( iiuii tyupiiuiii Meuterei, die kein autes Lickt auf die Disciplin in der britischen Marine 1 1 (nn AYS . . IUH1 JIC ilOlitf vngti ufc iiuni Heizer wegen Verstoßes gegen das Reglement arretirt. Zuerst hatte die übrige Mannschaft den Vorfall nicht . i i "l t fY - j 1 roener oeacyier. spai in oer -jt aaji aber organisirten verschiedene Freunde des Verhafteten eine Meuterei. Es waren einige öoo Mann aus vem overen 3W als der Skandal losaina. Svucknäpfe wurden herumgeworfen, Fenster eingeschlagen, Gürtel zerschnitten, und . fjl. Ci. etne yalve runoe lang yerricyie oie größte Unordnung. Die Schiffspolizei gerieth -mit den Meuterern in's Handgemenge und hatte, obwohl durch vierzig Marinesoldaten verstärkt, zu erst einen schweren Stand, bis die Ää dellführer verhaftet waren. Die Meulerer tir rslis) tz:i?:r.

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kunrt einen prominenten Anwalt. err R . fielpi, bec leitende Pevston. h Anwalt von Belfast. R. y schreibt: ch y& wurde au der Armee entlasse wegen schlkchter Gesundheit und litt seitdem an Her,be schwerden. Ich hatte HSuftg Ohnmachten und erftickknde Anfälle. Ich aing gedkugt wie ei Mann von 8 Jahren. Ich trug fortwährend einen Ueberrock, selbst tm Sommer, um mich nicht , erkälten. Konnte mein Geschäft nicht Verse Hrn. Meine Ruhe war durch heftig Echmerieu in der Herzgegend und der linken Schulter ae brauch von Dr. Mtle,' Heart Cure, ungeachtet, dad ich so viele Patentmediztne und Verschrei düngen von Verzten genommen hatte, ohne dad e mir geholfen hätte. Dr. Milek' Heart Cure stellte meine Gesundheit wieder her. ist ahr hastig eine wunderbare Medizin und eS macht mir viel Vergnügen, dieses Mittel Jedermann in empfehlen. Dr. Milek' Mittel werden durch alle Apotheker- verkauft unter einer positiven arantte; die erste Flasche nützt oder daß Äeld wird lurlicker stattet. Buch Lber die Krankheiten deS Herzen und der Nerven frei. .-tfir-T. A'jsaa fzstenp sä&i? UJur dreffe: D r. N i l e I M e d t e a l E .. Ellbart. 2d. Infolge einer Wett, hat Oberlieutenant Rudolph Moser des 7. Ulanen - Regiments dieserTage in leichter Adiustiruna die Donau bei Klosterneuburg durchschwömmen. Die Brette des Stromes beträgt dort 380 Meter. Die Leistung des OfficierS gewinnt noch dadurch an Bedeutung, daß Oberlieutenant Moser wegen der starken Strömung eine Distanz von ca. 800 Metern durchschwimmen mußie und die Temperawr des Wassers nicht ganz 39 Grad Fahrenheit betrug. Oberlieutenant Moser übersetzte die Donau in 10 Minuten 10 Sekunden. Das Befinden des Officiers erlitt keine nachtbeiliaen 5?olaen. nOdessaundSeba st ool errcat die Entdeckung großer Bettügere'kc'n. die bei der Kohlenlieferung an Ui russischen Schwarzen MeerJlotte und an der Freiwilligen-Flotte begangen wurden, Aufsehen. Der reiche Od-cffaer Kaufmann Sbolianski sowie mehrere höhere Beamte der Admiralität wurden verhaftet. Sbolianski wurde später gegen ' 360.000 Rubel Caution aus der Haft entlassen, zugleich aber sein ganzes Eigenthum beschlagnahmt. Vorläufig ist festgestellt, daß die Admiralität allem um mehr als 50.000 Tonnen Kohlen betrogen wurde. Unter den Verhafteten befindet sich auch em Admual, der ge nau über alle empfangenen Bestechungen Buch führte. Die Betrügereien wurden meist durch falsche Angaben Lber die Schiffsfrachten ausgeführt. Die Untersuchung hat AdmiralitätsChef Tvw veranlagt.. in Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertbeile Hood'ö Sarsaparilla, der große Blutkerniger heilt alzflup. H o o d'ö Pillen wirken Vorzuglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Ein vor neun Jahren nach Michigan City wegen sechsunddreißtg Raubansälle und Einbrüche zu vierzehnjährlger Zuchthausstrafe verurtheilt gewesener Sträfling, Namens Fred. Piper, wurde wegen guter Führung vorgestern begnadigt. Er kam gestern nach Indianapolis und besuchte sofort feine alten Freunde, die Polizisten und Geheimpolizisten, die sich seiner noch sehr genau errinnerten. Der ow York Store. (Ltablirt 1853.) M..,r Butterick Muster l Verkauf von Haushaltungs-Artikeln. 3000 Granit Pudding Schusseln, 3 Quart Große, rez. Preis 29c, Verkaufspreis 01! Globe Waschbretter, reg. Preis (n 20c, Verkaufspreis üj Feine Waschkörbe auS Weide, nnn reg. Preis 75c, BerkaufSpr.. Züli Snameline Ofenschwarze, die Q Schachtel. üb Blumen und Gemüsesaamen, daS fln Packet IU Neues Basement. EB.HE3-Ea

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