Indiana Tribüne, Volume 21, Number 192, Indianapolis, Marion County, 31 March 1898 — Page 3
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.. Nitt ums Glück Von Wilhelm Meykr-Jörster. (Fortsetzung.) Cie blikb stehen, vor ihnen lag, jetzt ganz dem Blicke frei, das weite blaue iOher. Der Ostwind kam über die Küste und wehte ihr seidenes Kleid strasf nach rechts. Dcr Schleier flatterte, und mit großen Augen sah sie in die Weite. Konrad blickte sie an; er hatte in diesen wenigen Augenblicken eine merkwürdige Vision. Käthches Kindergesicht schien ihm verändert, die feinen weichen Linien erstarrt und die lieben, zärtlichen Augen wie leblos. Kein Mensch war weit und breit zu sehen, nur das Meer brandete, und der Wind rausefst und knisterte in dem seidenen Kleide des Mädchens. Konrad hatte das deutliche Gefühl, als ob etwas Hartes.. Kaltes herannahe, das sich gegen Käthchen wende und sie zerstören werde. Er riß sich auf und trat einenSchrltt vor. Dann legte er rasch seine Hand auf die ihrige. Käthchen.Was?" Sie richtete langsam ihre Augen auf ihn, zwei unsichere, ängstliche Augen. Es ist vielleicht alles Unsinn, Käthchm. was ich gesagt habe." Was?" Das mit dem Sorgen um Andere. Die Sorgen bleiben keinem erspart. Die guten Tage, die uns das Schicksal schenkt, sollen 'wir sorgenlos genießen. Das Traurige kommt früh genug." E waren billige Weisheiten, aber sie kamen warm und überzeugt aus seinem Munde. Sie müssen immer fröhlich und heiter bleiben. Käthchen. Ich will nie mehr so ernst zu Ihnen reden.Sie hatte Thränen im Auge; ein solches Uebermaß von Herzlichkeit. Mitleid und Liebe überkam ihn. daß er sie nm liebsten an sich gerissen hatte. Aber er hielt nur ihre Hand fest. Sie gingen schweigend weiter. Lang sam entschwand das Meer und sem Branden, der Wind brach sich hinter den Bergen, die Sonne leuchtete, und ein kleines Mädchen lief ihnen entgeaen und bot Veilchen zum Kaufe. , r -t . ...C Konrav naym cyweigeno emm Strauß und gab ihn Käthchen. Dann kamen die Hauser von vma, Wagen rollten vorbei, wieder spazierten lachende, geputzte Leute über lyren Weg. Der Fremdenzusluß war starker als 5 p r I r . C ze. Jtatienijaze. sranzonillze uno englische Sportsmen waren zu der großen Nizzaer Rennwoche in Schaaren gekommen, auch die Russen, die Oesterreicher und die Deutschen zeigten sich zahlreicher als sonst. Die großen Ho tels waren überfüllt, und in den bescheideneren Quartieren wohnten die vielen Leute, die sonst irgendwie mit dem internationalen Nenngetrieve zu thun hatten. Konrad hatte cenua zu arbeiten. Brandes Eorrespondenz erforderte taglich Stunden, die Buchführung. dieEngagements derPferde. die tausendNechnungen eines so großen Stalls bedingten viele Arbeit und genaueste Sorgfält, ftür jedes der vierzig oder fünfzig Pferde war Conto zu führen, das infXrlt& (Sil,iTfvTfcirtft1 mnfit nfs?.- ? hM.-sfHrtt .:nfnslM werden. Rechnungen des Trainers und der i:iin ,vnnnrim ?ockevS waren ae- , ' fr.fir,n vorber festzustellen. mi n zahlreichen Rennvereinen und J I m Rennclubs aab es umfangreiche lior respondenzen und Verrechnungen. Die ... ..S Telegramme gingen iagiagucg aus und ein. Der Sportpresse waren die nothwendigen Mittheilungen zu ma chen, mit denEisenbahnen des In- unv '-ausianoe wegen ver immer icywlerlqen Pieroelransporre oiommcn zu schließen. Waren die Pferde unter weas. so mukten rechtzeitig Ställe ge mietbet und für die Leute Quartiere rr XJSt1 I lAiiiin tr 111 II nttltn fltltt nfr uu vi..i I (Tj.rjcriA ra.v,' m!h.t. 1 ui vicuuitii luititii jiuuut -piivui' anaelegmheiten: die Begleichung der I ; J ' - ' "... 1 Wrfiniirtsrfn für den vsliiaölt und d't Hotels, die Löhne der Dienerschaft, des Kutschers, des Kochs und so weiter. Als Konrad diese Arbeit übernahm, fand er viele der Rechnungen in einem schauderhaften Wirrwarr. Der Secretär, der seit Wochen entlassen war. hatte nicht eben sorgfältig Conto geführt, und in der kurzen Frist seines Fortseins war die Unordnung ins Große gewachsen. Zuerst wußte Kon. rad mit dem allen nicht aus und ein. In einem kleinen Haushalte erzogen, in dem man mit dem Pfennige rechnete, und in einem Geschäftshause zu Insterbura beranaebildet. wo die VedanK s terie mit dem Lineal alles sauber un !D I 1 n . r . ! m 2m VI r,r Va rfN p? 1 lerilricy, iam et yici i iiufc.wu,L sten Verhältnisse, von denen er nichts ti I ' w. l c?. ijCL "C-fC Ol. JC fil wutZie, und vie er nicyl uvrx,uv. den ersten Tagen ging er zu Brcrndes und bat offenherzig, ihn seiner Stel lung wieder zu entheben: Ich verstehe davon nichts, ich bringe alles nur noch mehr in Unordnung.Brandes lachte, dann setzte er sich einen ganzen Tag lang mit Konrad zusammen und unterwies' ihn in allem. Er. der seit Jahren an keinem Schreibtische gesessen und nicht die Ruhe hatte. den kleinsten Brief selbst zu ichr::ben. vrufte. sortrrte. ordnete dleRechnun
gen, das Konto der Pferde, alle die vielen Bücher.
' Als sie am Abend mit Käthchen das Diner nahmen, erzählte er ihr lachend von dem großen Tagewerk. Uebrigens hat es mir Spaß gemacht. Es hat mich c..n die alte Zeit erinnert, wo ich noch in meines Vaters Comptoir zu Hamburg saß :ind keinen Blick rechts und links werfen durfte. Es war damals entsetzlich, aber es war d?ch auch sctjon. Denn es war die In gend. Ja, die Jugend." Er wollte an diesem Abend wie immer in oen uiuv. wo arones &ma sein sollte, aber er ging nicht. Der Wagen wartete stundenlang vor der Thür, bis der Kutscher Ordre erhielt, auszuspannen. Brandes war in bester ', C . t.. VI ... 1 . . r k I aune, er wuroe rncgi muoe, von ieiner Jugend zu erzählen, und Käthchen hörte mit leuchtenden Augen zu. So war der Vater sehr selten. Ging er nicht aus, so hatte man sicher Äesuch geladen; mit ihm einmal allein zu sem. war ihr nicht oft vergönnt. Freilich waren sie auch diesmal nicht allein, aberKonrad zählte man schon nach den ersten Tagen zur Familie. Brandes duzte ihn und freute sich, daß die bei den jungen Leute schnell Frcnne geworden waren. Die wenige Zeit, die Konrad übrigblieb, gab ebenfalls Arbeit in Fülle.' Die Hauptsache ist." sagte Lral?des. vor Allem etwas lernen. Mit Jnsterburger Schulbildung, mein licber Junge, kommt man nicht durch die Welt." So erschien alle Abende ein französischer Lehrer im Haus, ein kleiner, verwachsener Mann, der schon Käthchen Untericht gegeben hatte. Dann folgten englische Stunden, ohne daß die französischen Conversationen aufhörten, und zum Ueberfluß verlangte Brandes, daß Konrad im Reiten und Pistolenschießen sich ausbilden sollte, und zwar sofort. Das erstere, mein lieber Junge, ist für unsern Beruf etwas ganz Selbstverständliches, und das andere kann man immer einmal gebrauchen, man weiß nicht wann.Unser Beruf!" Abends beim Schlafengehen dachte Konrad über dieses Wort nach. Mein Beruf". Reiten und mit Nennpferden agiren! Er wollte lachen, aber er konnte es nicht. Dieses ganze große Leben des Turfs war ihm früher aus der Entfernung wie ein Babel erschienen, wie ein Sodom, in dem die Millionäre ihre tollen Launen befriedigten. Von den Rennen sprach man in Insterburg wie von Stiergeftchten, bei denen Menschen und Thiere ruinirt werden, wie von etwasGottlosem, Schändlichem. das man am liebsten gar nicht erwähnt. Das war nun sein Beruf". Je näher er diesen fremdartigen Verhältnissen kam, je einfacher erschienen sie ihm. und der eigenthümliche Schein von märchenhaftem Glanz und schrecklichen Geschehnissen wurde blasser, durchsichtiger. Er sah die Rennen zu Charlottenburg und Hoppegarten, zu Newmarket und Auteuil, und er fand sie amüsant, ohne bei ihnen sonderliche Quälereien von Thieren oder gar Menschen zu bemerken. Die Sportsmen. ob das Herzöge sein mochten oder englische Jockeys, waren, in der Nähe betrachtet, Menschen wie alle anderen. Sie sprachen freundlich mit ihm. als ob er ihresgleichen wäre, und sie schienen ihm weniger geziert und natürlicher als die Honoratioren von Jnsterburg. Kam er an dem deckenhohen Spiegel im Vorzimmer vorbei, so blieb er in den ersten Tagen wohl stehen und maß sich selbst verwundert: sein modisch geschnittenes Haar, den englischen Kragen mit der schwarzen Krawatte und Goldnadel, den dunkeln Anzug und die Lackstiefel, die man mit Knöpfen schloß (wie das in Jnsterburg nur die Damen thaten, und zwar nur die vornehmen Damen). Er war ein anderer Mensch aeworden. aber nach wenigen Taaen schien ihm das alles selbstverständlich. Als er einmal zu Griottes kam und Frau Griotte aus einem Staunen in das andere verfiel, war ihm das peinlich. Auf der Etagere, dem Schmuck stück der Griotte's. stand eine Jnster burger Photographie, die ihn darstellte und im vorigen Winter angefertigt war. Er betrachtete das Bild wie et was Fremdes: sollte er wirklich einmal so ausgesehen haben? Brandes hatte ihm eines Tages Briefe diktirt. Als er fertig war und schon zur Thür ging, wandte er sich noch einmal um und sagte: .Ehe ich es vergesse, mein Junge. hier ist das Honorar. Ich denke, wir machen das monatlich.' Er nahm aus seiner Brieftasche e! nen Täusendmarkschein und legte ihn auf den Tisch. Dann ging er. Konrad war sprachlos, er vergaß zu danken. Dann eilte er Brandes nach und traf ihn noch auf der Treppe, im Begriff auszuführen. Er hielt ihm die Note entaeaen: 'Nicht wahr, das ist doch nicht für mich?" ftur wen sonst?" .Ich meine, das ist doch nicht Alles für mich. Nicht wahr? Das wäre doch nicht möglich. Es ist das Honorar für den Mo nat. mein Junge." .Das ist zu viel, zehnmal zu viel." Nrandes ltiea die Stufen wieder hinauf, ging mit ihm in das Billard zimmer 'und drückte die Thür w Sckloß. Er war sehr ernst. Ich will dir etwas sagen, mein Junge, was du beherzigen kannst sür das aanze Leben. Mit nichts ais lebenswürdigkeit. Selbstunterschätzung und ewiaer Uneiaennutziakelt komm man nicht durch die Welt. Wenn ich tausend Mark dir als Honorar aussetze, so habe ich dafür meine Grunde Das ,st leine kleine Summe, wenig stens für dich nicht, für mich aber ist sie klein im Verhältniß zu dem, was ich an dir und von dir habe. Ich habe dich in mein Haus aufgenommen, wei du der Sobn meines besten, meines einzigen Freundes warst, aber ich habe das ebensowohl aus Eigennutz gethan Ich habe einen'Menscken nötbia. einen
wirklichen, echten 'Menschen. Ich will Jemand haben, dem ich vertrauen kann wie mir selbst, und dem ich die Hand drücken kann. Ich lebe in einer Gesellschüft, in der es keine Freundschaft gibt und wenig Aufrichtigkeit. Die Menschen überschätzen mich, ich muß
um meineStellung ebenso kämpfen und sie vertheidigen wie der kleinste Geschäftsmann. Ich bin sehr glücklich. ' daß ich Jemand gefunden habe, dem ich vertrauen kann, ich habe weiß Gott einen solchen Mann sehr nöthig.Er gab ihm die Hand, nahm seinen Hut, sagte kein Wort mehr und ging. Achtes Capitel. Die Nennen zu Nizza brachten Brandes' Farben Sieg auf Sieg. Mr. White, sein Trainer, war mit nur drei Pferden nach dem Süden gekommen, aber das kleine Trio holte gegen die große Streitmacht der Pariser und Englander Preis auf Preis. Dcr Punz von Reichenberg hatte ebenso wie die übrigen anwesenden Deutschen große Summen in Wetten gewonnen, denn die deutschen Herren hielten zu Brandes' Pferden und brauchten diese patriotischeTaktik Nicht zu bereuen. Käthchen war nur am ersten Tage mit hinausgefahren. Sie bekam Herzklopfen, als des Vaters Pferde m den Rennen liefen, und ihre Aufreauna war bei scharfen Endkämpfen so groß. daß der Arzt Brandes dringend bat. das Madchen nicht wieder mit hinaus zu nehmen: Die Kleine sieht kräftiger aus, als ie ist. Man muß sehr auf. sie achten und vor allem ihr seelische Erregungen ern halten. Brandes war tief bestürzt. Ihr hat nie etwas gefehlt, sie war von klein an das gesundeste Ding." Er redete sich ein, dcr französische Arzt sehe zu schwarz, und beschloß, nach der Rückkehr in Berlin sofort Leyden zu consultiren. Natürlich gab er es, aber nicht zu, daßKäthchen noch einmal mit hinaus fuhr. Am Tage der großen Steeple-Chase am der Prinz von Neichenbera vor das Hotel des Anglais gefahren, um Brandes abzuholen. Käthchen saß mit Konrad auf der Terrasse und las die deutsche Post. Sie gähnte und sah et was gelangweilt aus. als aber der Prinz kam und um die Erlaubniß bat, einige Augenblicke Platz zu nehmen, war si: ausgeräumt und sogleich in bester Stimmung. Morgen sind keine Nennen, nicht wahr? Dann machen wir endlich die Partie nach Monte Carlo. Konrad, Sie gehen auch mit, ich freue mich zu eyr. Der Prinz sah bleich aus und abaespannt, dunkle Ninge lagen unter sei :en Augen. Er trug Gehrock und hohen Hut. hellgraue Handschuhe und ein Monocle ohne Einfassung. Der An?ug gab ihm ein ganz unvortheilhaftes Aeußere. er sah darin fast schwächlich aus. sgor segung folgt.) CijftNlliglälcr. Bon Tr. ff.'lix Poppcnberg. Keines kunstgewerblichen Objectes Kurs ist in den letzten Jahren so tief gesunken, wie der der venezianischen Gläser. Ihre hohe Zeit war, als die moderne kunstgewerbliche Bewegung noch im tiefn Schlummer lag. Seitdem lernten wir anders sehen, und damit wechselte der Geschmack und das Wünschen. Der Wechsel war kein Wandel zum Schüchtern und die Abkehr von der venez'anischen Glaskunst keine unberechtigte. Niemand, der selbst einmal in schwarzer Gondel von dem stillen Fondamento Nuovo vorbei an der cypressenüberragten Todteninsel des FriedHofes nach dem grauen Kanalnest Murano überfuhr, wird sich dort dem Zauber der altvenezianischen Glaskunst entzogen haben. Hier im Municipalgebäude sieht man in historischer EntWickelung ihre Anfänge, ihre Blüthe, oor Allem die wunderbaren Filigranund Millefiorigläser. die Spitzengewebe in Glas, die goldbestäubten Aventuringläser. Kehrt man dann aber wieder zurück und bummelt durch die Arkaden des Markusplatzes, bleibt bei Testolini und Salviati stehen mit ihrer für den Bedarf der Fremden, für den Export nach dem Ausland bestimmten Verkaufswaare, dann sieht man das Absterben dieser Kunst. Alle diese Gläser mit ihren ewigen Delphinen- und Drachenmotiven athmen eine Erfindungs - Armuth; man merkt ihre schablonenmäßige MassenHerstellung. Auch der luftig-ätherische Charakter der alten Originale ist mas siver. plumper geworden. Und vor al lem ist eins, das sie dem modernen Ge schmack entfremdet hat: der moderne Geschmack haßt das Ueberladene. Ein Objekt kann bizarr, launisch, rasfinirt in seinen Nuancen sein. Aber ein geWisser Grundzug der Einfachheit muß vorherrschen. Diese Geschmacksrichtung zeigt sich in der Porzellankunst vor Allem im Bevorzugen Kopenha gens. Das barock - bombastische oder spielerisch - kokethrende Meißen wird heut vielfach abgelehnt, und iene schlich ten. milchweißen Vasen und Teller der Dänen mit ihrem nur wie ein Hauch angedeuteten Dekor von flimmernd graublauen Blattern, flott hinaewor fenen Thierumrisse der Dänen werden n.imer leidenschaftlicher gekauft. Das schwülstig Ueberladene, Unruhlge hat auch den venezianischen Gla fern den Todesstoß gegeben. Eine an dre Glaskunst ist aufgekommen, die mehr unserm Gefühl entspricht. Zwei Dinge sind bestimmend: der ftm der Koloristik und der Reiz der Linien. Beides vereinigt in hohem Maße Köpping. Jedes Köpping'sche Glas ist eine Individualität für sich. Während die venezianischen Gläser Massenwaare sind. Der unbestritten erste Glaskolorist der Welt aber ist jetzt Louiö Tiffany in Ww Hör!. Jene gläsernen Blumen gebilde, Dolden auf schwankenden Stengeln, Blumenkelche mit Schwert blättern, wie sie Kövvina liebt, mackt
er nicht. Er beschränkt sich, abgesehen von seinen Lampen, Scheiben, Beleuchtungskörpern wesentlich auf eigentliche Gefäße von bewußter Einfachheit, schlichten, aber edlen, reizvollen Linien, Schalen, oval und rund, Tellern mit eingebogenen' Rändern, kübelartigen Töpfen, bauchigen, langbalsic;cn Vasen, aus schlankem Fuß aufwachsenden, sich kelchartig erweiternden Gläsern,
kurblÄsormigen Flaschen. Der Schmuck dieser Gefäße ist ihre Färbung. Jedes Stück stellt eine die lnne umschmeichelnde FarbensynPyome dar. Ein Jneinanderkllngcn der Töne, ein Ueberfluthen der Tinten, ein Changiren und Jrisiren wie in einem künstlerisch abgetönten Serpentinanz. Die seltsamen Zwischen- und Mischfarben werden bevorzugt, die halCV' .... l TV , vcn .one; nie ein yarier uriiang. immer weich verklingendes und verschwebendes Moll. Em Naturstudium steckt in dieser Kunst, das vor allem sich die seltenen und aparten Naturerscheinungen zu nutze gemacht bat. Der Künstler hat die geheimnißvolle Pracht der Opale mit ihrem leuchtendenPerlmutterglanz, die müde Abenddämmerung - Farbe des Amethysts, die one des Onyx und des Lapis lazuli für sich gewonnen. Und von den seltenen Steinen wandte er sich zu den kostbaren, raffinirten Blumen, den Orchideen, mit ihren gelgerten Blattern: den braungelben, die, durch ein dahinter gestelltes Licht translucid gemacht, eine ganze Skala aller Nuancen ihres Tones geben; den mattlllafarbigen. d violettem Sammet gleichen. Er hat mit den Augen des Malers in einer Mondnacht südliche Meere in tausendfach irisirendem Schimmer perlenlichttriefend gesehen. Er hat aber auch mit den spähenden Blicken japanischer Kleinmeister manches Uebersehene aus der Natur, die nuancenreichen Abstufungen in venJnnenblättern eines Blllthenkelches seiner Erfahrung erworben. Und als Zkind unserer modernen Zeit der Wissenschaft sah er auch durch das Mikroskop und entdeckte in der verwirrenden und doch so sinnvollen Verästelung der Vlattfasern, m Staudgesaßbudung und Abschattirung fruchtbare Anregung zu ornamentalen und koloristischen Motiven. Und das Alles sieht man als Niederschlag in diesen Gefäßen. Da sind mattzrllne Vasen, von feinem- fahlrothem Geäder durchwebt. Wie eine Netzhaut zieht es sich hindurch. Auf andern blühen große, leuchtende Pfauenäugen. Wunderblumen ranken sich an den Wanden yocy menger iteicjc auf, und fast monströs an die tausendüppigen Gewächse der Mceresnese erinnernde, breitblätterige Pflanzen umwuchern in schillernder Schattirung die bauchigen Rundungen der Schalen. Manche Gefäße ?emen die unendlich spielenden Farben - Variationen seltener Muscheln, zartes Marmorgeädei, die launisch verschlungenen Runen bizarrer Versteinerungen, die schwelge?!sche Koloristik der Schlang:nhaut. JedesStück aber, das fühlt man. ist wirklich Niederschlag intim liebevollen Natursinns, der durch rasfinirt ästhetischeu Sinn und eine unerbört vollen dete Technik sich in Kunstleistungen allervornehmster Art bekundet hat. Kunst, uicht Künstlichkeit das gibt den Ausschlag. Freilich sind die Preise dieser Genenstände sehr hoch. Schließlich sind aber die venezianischen Gläser auch nicht billig, und mancher hat davon ein ganzes Bord voll. Welch feineren Reiz aber hat. statt vieler Massensachen, ein einziges wirklich edles Stück, künstlerisch gestellt: ein grünes Tiffanygefäß auf einm Hintergrund von gelbem Sammet: eine milchte KopenhagenVase von leuchtend warmem Pur.urroth abgehoben. Die Herstellungsart ist übrigens durchaus Geheimniß. In Tiffany'ö Allerheiligstes hat noch selten Jemand einen Blick gethan. Tiffany's Hauptsorge ist vor Allem die Heranziehung einer künstlerisch geschulten Arbeitergeneration. Darum nimmt er Lehrlinge in großer Fülle auf. deren jeder in einem bestimmten Zweig von den älteren unterwiesen wird. Einmal gab es einen großen Streik im Hause Tiffany. da entließ er die Arbeiter, und enaagirte dafür junge Frauen und Mädchen. Und diese Feminisirung. die der kluge Amerikaner vornahm, hat sich glanzend bewährt. L ;mtttl 5?rau Müller war krank. Als Reconvalescentin soll sie gemäß ärztlicher Verordnung recht oft beim oisenen Fenster siken und frische Luft athmen. wozu sie aber nicht zu bewegen ist. Die Genesung geht nicht vorwärts. Da kommt Herrn Müller ein guter Einfall. lZr miethet eine neue Wohnung. Nun sitzt Frau Müller den ganzen Tag beim offenen Fenster; denn vls-a-vis befindet sich ein Hutladen. D t e ic r aq tt a x b i n KisLadanv die älteste Bewohnerin des Dorfes. Sarah Halal, im Alter von 102 Jahren. Sarah Halal verliebte sich, der Dorfüberlleferung zufolge, als 18iahriges Madchen m einen GutsHerrn und als dieser sie verließ, wurde sie irrsinnig. Fllnfundachtzig ahre lang lebte die Unglücklich: gestörten Geistes und wartete fortwährend auf den Geliebten, der schon Decennien im Grabe ruht. Trotz allerWarnungen lassen sich in Antwerpen noch immer deutsche Auswanderer von Bauernfängern rupfen. In den 'letzten Tagen machten nicht - weniger als vier Gevrellte bei der Polizei Anzeige. Dem einen waren 1140, dem zweiten 400, dem dritten 350 und dem vierten 70 Mark von Landsleuten beim Kartenspiel abgeschwindelt worden. Gewöhnjich bieten sich die Bauernfänger den auf die Abfahrt der Dampfer wartenden Fremden in uneigennützigster Weise" als Führer durch die Stadt an, wobei dann bestimmte Wirthshäuser besucht werden, in denen die iiöthigen Osrb:r:jltUÄg:n zu emm erfolzreien Svielchtti cietrosfen sind. - -
ffdfiflSiii!
Bas merkwürdigste
für verlorene Kraft.
Ein freies Probepacket per Post gesandt an alle, welche darum schreiben.
f' ik j( , -W5". Ufry, I m& . v MU. -i-X' izzzz'Z'f "H9M
Freie Probepackete eines aunerordentlich merkwürdigen Mittels werden von dem State Medical Institute, ffort Wayne, Ind., ausgetheilt. Sie haben so viele Männer geheilt, welche jahrelang gegen geistiges und physisches Leiden infolge verlorener Manneskraft angekämpft hatten, daß das Institut beschlossen hat, freie Probepackete zu vertheilen an alle, welche darum schreiben. Es ist eine Hausbehandlung, und alle, welche irgendwie an geschlechtlicher Schwäche infolge jugendlichen Leichtsinns, vorzeitigen Verlustes der Kraft und des Ge dächtnisses, Rückenschwäche, Varicocele oder Abmagerung von Körpertheilen leiden, können sich nun zu Hause selbst curiren. Das Mittel hat eine eigenthümlich angenehme Wirkung von Wärme und schemt direkt auf die gewünschte Stelle zu wirken und Kraft und Entwickelung da za gewahren, wo solche noth thut. Es curirt alle Uebel und Beschwerden, welche Jahre des Mißbrauchs der natür lichen Funktionen herbeigeführt haben, und ist in allen Fällen ein absoluter Erfolg gewesen. Ein Gesuch an das State Medical Institute, 321 First National Bank Building, Fort Wayne, Ind., um eines der freien Probe-Packete, wird be rücksichtigt werden. Das Institut wünscht die große Klasse von Männern, welche nicht gut abkommen können, um behandelt zu werden, zu erreichen, und das freie Probepacket wird ihnen zeigen, wie leicht es ist, von geschlechtlicher Schwäche geheilt zu werden, wenn die richtigen Mittel in Anwendung kommen. Das Institut zieht keine Grenzen. Jrgend Jemand, der darum schreibt, wird eine freie Probe zugesandt bekommen, sorgfältig versiegelt in einfachem Packet, sodaß der Empfänger keinerlei Unannehmlichkeit oder Veröffentlichung dadurch haben wird. Die Leser werden ersucht, ohne Verzug zu schreiben. Von Menomince - Jndia nern sind während des verflossene" Winters ca. 16.000.000 Fuß S'ige stamme geschlagen worde?i. die ir Keshena, Wis., unter RegierungsAufsicht versteigert wurden und im Ganzen 5201.688.05 brachten. Eine nochtt merkwvrdige Mißgeburt wurde vor einigen Taa?n von der i?rau des Sa'tlers Burck in Assineourt in Frankreich zur Wut gebracht. Das eigenthümliche Wesen, das übrigens vollkommen lebensfähig zu lein scheint, hat zwei auf nur einem Halse hintereinandergewe.chsene Kopfe. Das Eigenthumlichste dabei ist nun. daß der nach dem Rücken hinstehen'oe Kopf weder Mund noch Nase hat. während die übrigen Organe, besonders Augen, sehr wohlgebildet sind. Der Körper dieses M?nstrums ist durchaus nicht mißgestaltet, sondern im Gegentheil sehr ebenmäßig und kräftig gebaut. Das eigenthüm, liche Naturspiel ist von den bedeutendsten dort, umwohrnnden A rzlen in Augenschein genommen und auf seinen Gesundheitszustand hin untersucht worden. Ein ausführliche? Bericht über den absonderlichen kleinen Weltbürger soll demnächst der Akademie der Medizin in Na?!?' nIVt?iM w-rd-n. Mn UnfeblbareS Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit deö be, rühmten Dr. Bull's Husten Eyrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin versuchen. "3ch gebrauchte Dr. Bull'S Husten Syrup seit IS Jahren in der Familie gegen Husten, Erkaltung und Hals-Leidcn und fand ibn ein üusge-' ' zeichnetes Mittel." Frau D.T.Elarke, 163CongrcßStr.,Eleveland,O. Dr. 1 Bull'S Husten Syrup wird überall für i 25 CentS verkauft und nian darf slck 'nicht von Lerkaufem übeneden fassen' emen anderen oder .455:55 c-knn
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Mittel des Zeitalter
9 AS Es ist ganz natürlich, daß, wenn ein Mann von solch plagenden Uebeln geheilt worden ist, cr darüber enthusiastisch sein sollte und nicht länger die freudige Neuigkeit für sich behalten kann. So kommt es denn, daß Tag sür Tag Beweise, wie die folgenden zu ihnen gelangen, zum Dank sür das Interesse in ihr Wohlergehen: Geehrte Herren! Ich hoffe, Sie haben Zeit zuzuhören, während ich Ihnen den Dank aussprcchc sür Ihre Güte gegen mich. Ich gebrauchte Ihre Probe. Sie weckte mich auf. Ich ließ mehr davon kommen, und so wahr wie dcr Tag, ich habe meine frühere körperliche Kraft und mannhafte Rüstigkeit wieder. Nichts ist mir je bekannt geworden, das mir auch nur annähernd so viel Gutes gethan hätte." Geehrte Herren! Das war eine nierkwürdige Probe von Medizin, welche Sic mir zusandten. Sie ging direkt an dic richtige Stelle. Ich konnte es suhlen. Ich war ganz vertrocknet und ausgemagert, aber heute bin ich so lebhaft wie ein Knabe, und so hoffnungsvoll in Bezug auf die Zukunft, wie nur je em Mann sein konnte." Geehrte Herren! Lassen Sie mich nicht Ihre Bekanntschaft verlieren. Die Probe, welche Eie fandten, hat mich gar bald wieder in Ordnung gebracht, und ich will alles haben, was zu einer vollständigen Kur nöthig ist. Ich habe 12 Jahre lang gelitten und ich lege den Betrag bei für Ueberscndung dcr vollen Behandlung, besonders sür die Entwickelung der Theile." Als Regel hat eine Mcdizin-Probe den Zweck, die Form und ihren Werth im allgemeinen bekannt zu machen, aber die jenigen, von dem State Medical Jnsti' tute ausgesandt, haben Hunderten von Männern Freude bereitet, wegen dcr schnellen Wirkung des Probe-Mittels. Es ist es wohl werth, sich es kommen zu lassen. MOZART - HALLE, 37 und SS Süd Delsware Straße. Die öltelle. arökte und schönste derartiae Lalle va Indianapolis, jetzt neu und legant auSge Sattel, ftehr Vereinen und Pri,aten zur Ab tzaitung von Lonzerten, Bällen, Versamrnlunge U. s. n,., unter liberalen Bedingungen zur Ber Saung. Elb,öume für Vereine sind jeder teil u gaocn. fcAA4 60 YEARS EXPERIENCE D Tracc Marks Designs 'S w n t U-O JL rrt Airni laiaiOE m nca ana aesanuuua uiay WD1 tt fr, ÖldMt acDOT for erw? vaU. . MoM Uken threngh Mann St . rttett t t&citU wttc, wlthout faary. In th Lmnnm man. äl Bu4somlr IThistretM weeklr. &rret rr. MlatloB of anr cUnttfl loarnaL Terrna, 13 a start roor montba ar ; roor montn, 11. ia oj au newaae&jers. LU . Ilewjfork aftoa,P.C I Eraocfa OflN, 5 F PUWaalnt Unterstützt die D'j MME ?, r4riti;nU O! 3a2t$ta. r.3. .1t3, KO c .m tiijDa to,
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