Indiana Tribüne, Volume 21, Number 192, Indianapolis, Marion County, 31 March 1898 — Page 1
o "s rS AA rlO A 00 A0 Kt ff A & w V t W vl W Office : No. 18 Qüd mabavia Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana Donnerstag, den 3j. März J898 Jahrgang 31 StCi 193
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Sdiwrielles. AlS kürzlich die Loud . Bill" vor dem Congresse war, fand über dieselbe eine dreitägige Debatte statt, welche aber in der Presse wenig Beachtung fand. Die Bill hatte den Zweck, Mißbräuche betreffs der Postfachen zweiter Klasse abzustellen, wurde indeß versolfen. ES wurde während der Debatte hervorgehoben, daß diese Mißbräuche oder vielmehr Vergünftigungen nicht derart seien, daß man ihnen die großen Kosten und daS Desizit in der Poftverwaltung zuschreiben könne, sondern daß vielmehr die Uebervortheilung der Regierung Seitens der Eisenbahnen Schuld daran sei. Wir haben indeß nicht gehört, daß daS Geringfte geschehen ist, um dieser Uebervortheilung ein Ende zu machen. ES ist im höchsten Grade interessant, auS der betreNS der Bill geführten Debatte die Ziffern tu entnehmen. welche diese Uebervorthkilung zeigen. Der Abgeordnete Lloyd von Missouri sagte, au, dem Berichte deS . , . , .. . LseneralpostmelfterS, oap öle Besorve rung der Post durch die Eisenbahnen 'und dreißig Millionen Dollars, ud während der Star Route" Dienst rund fünf Millionen kostete. Star r ?le" ßlnLrtrt .bie Scf.?b"u"0 auf anverem Wege aie vermuieln ver Eisenbahn genannt. Per Meile gerechnet betragen die Kosten per Eisenbahn 11 0 Cents, per Star Route 4 32 Cents. Er füate hinzu, es scheine, daß während Eisenbahnen sonst die Beförderung verbilligen, sie die Postbefördcrung zu vertheuern scheinen. Nach dem Star Route Preise gerechnet, sollte die Besörderung elf Millionen und nicht dreißig Millionen kosten und dann hätte daS Postamt statt eineS Defizits leinen ntuciiyup vvn fU)o rniuioncn Dollars. ii.t..fx..c , r . x anr:n: " nannte Abgeordnete sagte deS WeiUren: Erpreßcompagnien berechf v . nen für gropere juuaniuaien i enr per Pfund aus eine Strecke von 500 Meilen. Wenn die Regierung ihre Post per Szpreß verschickte, so würde daö nach dieser Rate bloß rund sechs Millionen Dollars kosten, denn die Post achen per Zahr wiegen etwas über 600 Millionen Pfund.- Die .Erpreß compagnittn bezahlen den Eisenbahnen jiv(il)itui(t(i viuuo-vinnaicn, so daß die Ekpreßcompagnieen den Eilenbabnen für das aleicbes Kewicbt bloß zwei einhalb Millionen Dollars , , , v i " - i x.,..?.,, wn. 5m.... t .... WHtHUI UUI lk, ' ' ' 1 Q ' bezahlt lt Regierung dreißig Millio nen : ES wurde im Laufe der Debatte beru.z.gr eirqnung 11 v.c v ra..i nicht zutresseno sei, man dürfe weder die Zahl der Meilen allein, noch daS Gewicht allein in Anschlag bringen, sondern müsse die Berechnung per Pfund und per Meile machen So wurde denn deS Weiteren dargethan, daß wenn man die Raten, welche für Fracht und Expreßsachen berechnet werden, annehme, nämlich 1 Cent per Psund und des Weiteren 15 Cents für jeden Postwagen per Meile und 10 Prozent für Abnubuna der Waaen s.k. ,ix,..s. w, schädigung sei, immer erst 18 Millio I n m . r nen vouarv narr oreißla oerausramen tt,,, artrn ' - I k . n r iini ucnaic in virzer ngelegenzerr,
daß der Einfluß dieser Korporationen
so groß und mächtig sei, daß sich in den letzten zwölf Jahren kein ELccutivbeamter gesunden habe, mit Ausnahme d:S EeneralpostmeisterS VilaS, der versucht habe, die Bezahlung sür die, Beförderung der Post zu reduziren und sechs Monate, nachdem er sein Amt verlassen, sei jede von ihm eingeführte Ersparniß wieder abgeschafft worden. Während seiner langen Dienstzeit im Senate sei ihm bloß dieser einzige Fall bekannt, in dem ein Generalpostmeister gegen die Uebervortheilung der Negierung durch die Eisenbahnen aufgetreten sei. Die Bezahlung der Bahnen erfolgt nach dem Gewichte, aber nicht nach dem wirklichen. Alle vier Jahre einmal zu einer gewissen Zeit wird die über eine Eisenbahn gehende Post, gewogen und nach diesem Gewicht wird die Entchädigung berechnet. Dabei bedienen sich die Eisenbahnen zuweilen groben Betrugs. So ist eS vorgekommen, daß sie gerade zu diesem Zeitpunkt Hunderttausende von Zeitungen bestellt und verschenkt haben. ES lohnt sich, die Zeitungen für ein paar Wochen zu bezahlen, wenn die Beförderung derselben für vier Jahre bezahlt wird. Wenn die Negierung die Eisenbah 0 m m mt i i t nen iciD i ve ae und oeirieve, ,o könnte sie jährlich etwa zwanzig Milionen allein an Beförderung der Post psren. ES ist eine Schmach, daß die Regierung für die Beförderung der Post von Privatbahnen abhängig ist, und daß sie derart ausgebeutet wird. Wenn sie wenigstens ihre eigenen Postwagen besäße ! Sie bezahlt jährlich auf den Bahven, auf denen der Postverkehr groß ist Z5.700 jährliche Miethe für einen Postwagen., ES find derer etwa sieben hundert. Ein solcher Postwagen kann aber sür $3,500 be schasst werden, so daß die Miethe über 160 Prozent der Kosten beträgt. Mit anderen Worten : die Regierung könnte sich die Wagen sür weit weniger als daS beschaffen, waS sie jährlich Miethe zahlt. Wann wird endlich dieser Augiaöstall ausgemistet werden ? AmhlWrZilicljleil. Inland. Wetterbericht. WärmeS, schönes Wetter heute und morgen. Pocysle emperaiur mnerhalb der letzten 24 Stunden 40 Grad, niedrigste 27 Grad. .G AuS dem Kongreß Washington, 30. März. HauS. Bailey von TeraZ, ein Führer der Demokraten verlangte Anerkennung von Seiten deS Sprechers für eine privilegirte Sache, d. h. eine solche, die den Vorrang vor allen anderen hat und außerhalb der Geschästöregeln borgebracht werden kann. Er verlaS sodann eine Resolution zur Anerkennung der Unabhängigkeit CubaS. Ein Beifallsstürm erfolgte auf der Gallerik. Der Sprecher erklärte die Resolution alö nicht privilegirt und Bailey appellirte an daS HauS. Die Republikaner sammelten nun all ihre Stimmen und die Appellation wurde mit 180 gegen 139 Stimmen auf den Tisch gelegt Die Republikaner find einstweilen noch entschlossen, die Euba-Frage selbst zu erledig? und sich nicht unter die Führerschast der Demokraten zu begeben. "- Die Unterhandlungen mit Spanien. Washington, 31. März. Prafident McKinley erhielt heute Morgen vom Gesandten Woodford in Madrid eine Depesche, in welcher derselbe den Bericht, daß er gestern ein- längere Conferenz mit Premier Sagasta hatte. bestätigt. ES kam in derselben zu kei nem bestimmten Beschlusse, weil der Premier wünschte, die Sache der Könt gin-Regentin und den anderen Mit gliedern deS KabinetS zu unterbreiten. Die Conferenz wurde bis morgen, Donnerstag, vertagt. Obgleich Herr Woodford keine Einzelheiten darüber giebt. waS in der Zusammenkunft verhandelt wurde, so ist seine Lotschaft doch hoffnungsvoll im Tone und giebt dem Präsidenten Hoffnung, daß eine schließliche Schlichtung der schwebenden grage in der morgigen Conserenz er reicht wird. ES ist bekannt, taK die Hauptfrage,
die gestern in der Konferenz in Ma-
drid besprochen wurde, die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten' auf der Insel Cuba, die Entlassung der NeconcentradoS mit der Erlaubniß, daß dieselben nach ihrer Heimath zurückkehren und ohne weitere Beläftigung ihrem Geschäfte nachgehen dürfen, war. Von der Beantwortung dieser Vorschlage hängen wahrscheinlich die BeZiehungen zwischen Spanien und den Ver. S:aatn ab. Man glaubt hier, daß eö nur die Frage einer sehr kurzen Zeit ist, wenn die unvermeidliche Krisis kommen muß -; DaS Marinedepartement erhielt eine Depesche, welche meldet, daß mehrere spanische Kriegsschiffe von Carthagena, Spanien, abgefahren find. Die Rächricht erregte im Marinedepartement große Interesse. ES wurde spater in Erfahrung gebracht, daß die abgefahrenen Schisse die Panzerkreuzer Infanta Maria Theresia" und Cristobal Colon" und derTorpedozerftörerDestructor" find. mm ,, m r Ausland. Allerlei Interessantes auS Deutschland. Berlin, 30. Mä'z.' Die Annähme der Marinevorlage wird alt ein nationaler Sieg glorifizirt. Die Laterlandöfreünde danken den Urhebern und Vollendern der Vorlage. Die Norddeutsche Allgemeine" nennt sie einen weiteren Eckstein in dem ReichSbau". Die Kreuz - Zeitung" bemerkt : Wenn daS Centrum auch in Zukunft im nationalen Sinne den AuSschlag giebt, werden die Dinge sich anderS gestalten. : . -. : Die-VolkS.Zeitung" meldeivaß die Conservativen erwarten, daß der Admiral von Tirpitz zum Grafen erhoben und der Centrumsührer Dr. Lieber zum geheimen Commerzienrath ernannt werden wird. Bei dem Festessen gestern Abend dankte der Kaiser dem Admiral Tirpitz in schmeichelhaften Worten für seine Bemübunaen. Der Contre-Admiral Büchsel und die Corvetten - Capitäne von Heeringen, Capell-, Paschen und die CapitänLieutenants Eckermann. Bödecker. Dähnhardt vom Reichs - Marineamt haben Ordenerhalten. 3m Reichstag fand heute die dritte Lesung deö EtatS statt. , Der antisemitische Pfarrer Sökraut erklärte, der Reichskanzler habe weder im Innern noch nach Außen etwas geleistet' und deshalb opponire er einer GehaltSerhöhung für denselben. Die Geschäftsordnungkommisfion wurde beauftragt, die Geheimhaltung der Unterschristen unter Petitionen an den Reichstag zu erwägen. Graf PofadowSky erklärte, die Reg,e,ung müsse dre Petenten .kennen. vorauf Dr. Lieber antwortete,, der Inhalt der Petition sei die Hauptsache. Morgen wird sich der Reichetag bis zum 26. April vertagen. Die VolkS-Zeitung" meldet : Der Gärtner deS Friedrichshain .habe die frischen Kränze, die auf den Gräbern der Märzgefallenen niedergelegt waren, verbrannt. Dadurch sei die Pietät verletzt und die Spender beleidigt worden. Die Vossische Zeitung" nennt daS Borgehen einen VandaliSmuS und weist darauf hin, daß die Kränze auf den Gräbern der Soldaten im Invalidenkirchhofe unberührt waren. Wer die Entfernung der Kränze von den Gräbern der Märzgefallenen im FriedrichHain angeordnet hat, ist nicht bekannt Auch Oesterreich will seine Flotte verstärken. Eine darauf bezügliche Vorlage ist bereits ausgearbeitet vorden. Sie sieht ein Septennat vor. Die Reichsbavk vurde durch den früheren Oberfaktor ihrer Druckerei nicht schlecht hereingelegt. Jeden Tag kommen neue Aufdeckungen der Grünthal'schen Fälschunger. Auch Doppelnummern von Tausendmarkscheinen verden zetzt präsentier. Admiral von Tirpitz, der Staatssekretär deS ReichSmarineamteS, ist zum preußischen StaatSminifter er nannt worden. Die San 3 ose - LauS in Preußen. Berlin, 30. März. Bei der DiSkusfion deS Ackerbau. Etats im Abge ordnetenhause deS Landtages verlangte heute der Natkonalliberale, Naobel,
daß schärfere Maßregeln zur Fernhal
tung der San Zofe - LauS ergrissen würden. . Er erklärte, der Verein der Ciderfabrikanten verlange den vollständigen Ausschluß der amerikaniscken Aepsel, und fügte hinzu, man werde ein solches Verbot nicht umgehen kön nen, indem er daraus hinwies, daß der Augenblick mit Rückficht auf den blührnden Zustand deS Gewerbes befonderS günstig sei. gerner behauptete der Redner, der völlige Ausschluß der amerikanischen Aepfel würde nicht so lästig sein, wie die jetzt bestehende kostspielige Untersuchung in den Eingangshäfen. Der Ackerbau - Minister, Baron von Hammerstein - Lozten, erwiderte wenn, eine striktere Handhabung nothwendig befunden werde, werde er den Bunderegierungen weitere Vorschläge machen. Die Ankündigung wurde mit Beifall begrüßt. Angriff auf die englische Regierung. London, 21. Marz. SirCharleö Dilke verkündete h'ute im Hause der Gemeinen, daß er den Antrag ' stellen werde, daß die Führung deS auSwSrtigen Amtes während der letzten zwölf Monate zeigte, daß eS nicht im Interesse deS Landes sei, daS Amt deS PremierS und deS Ministers deS Auöwartigen in eine? Person zu vereinigen. Er ersuchte die Regierung, einen Tag für. die Debatte anzuberaumen. Mr. Balfour, der stellvertretende Staatssekretär deS auswärtigen AmteS, antwortete, daß die Regierung daS nicht thun könne, weil die DiScusflon sich zu einem direkten Angriff auf die Führung der auswärtigen Angelegenheiten gestalten werde. Er erklärte. daß venn dieses der Wunsch sein sollte, eS wohl passender sein würde, wenn der Antrag in der Form eineS TadelSvotumS eingebracht werde. Eine DiScusfion würde aber infolge deS Mangels an Dokumenten über die öst liche Frage nur informell und nicht beweiskräftig fein. Wenn die Papiere über die östliche Frage unterbreitet wären, dann erwarte er eine vollständige DiScusfion. Sir Charles Dilke erwiderte, er wünsche eine Diskussion der ganzen auswärtigen Politik und nicht nur der chinesischen Frage. Daraus erwiderte Mr. Balfour, daß er einen Tag für eine solche Diskussion anberaumen werde, wenn der Regierung ein solcher Antrag gestellt werde. DaS HauS vertagte sich darauf. Vermittlung beabsichtigt. London, 21. März. Graf GoludowSki, der öfterreichifch-ungarische Minister deS Auswärtigen, hat laut Spezraldepeschen von Wien und Berlin, M. Hanotaux. dem französischen Minister deS Auswärtigen, eine gemeinschaftliche Vermittlung Frankreichs und Oesterreichs zwischen den Ver. Staaten und Spanien vorgeschlagen. Die Initiative ist M. Hanotaux überlassen, die österreichischen Vertreter in Madrid und Washington sind aber inftruirt, die Bewegung zu unterstützen. Der Hamburgische Correspondent" sagt bezüglich der zwischen dem Grasen GoludowSki und M. Hanotavx dar über aevstoaenen Veryanolunaen, er glaube, daß sich auch Rußland anschlie ßen werde, fügt aber hinzu, daß keine offiziellen Schritte big jetzt gethan seien. Ankaus einer Jacht. Palermo, 20. März. DaS Giornale di Sicilia" verkündet, daß die Ver. Staate die Stahldampfyacht Aegusa", welche der Ilorio-Rubet tino Comp gehörte, alö Depeschenboot gekaust haben. Der dafür bezahlte Preis ist $3,009,000. Die 'Sacht Aegusa" vurde 1896 von Scott und Co. in Greenock gebaut; sie hat ein Register von 675.66 Tonnen, ist 264 7 Fuß lang, 31.65 breit und ist 18.5 tief. m OHissS'Nachriqteu. Angekommen in : N e v 0 0 x l : Nordlavd" von Liverpool; EmS" von Neapel; Teutonic" von Liverpool; Friedrich der Große" von Bremen; ,Palatia von Hamburg. ylvmoutd: Lahn" von New Zzzt.
Bremen: Weimar" von Nev Sork. Genua: Aller" von New Sork. allerlei.
In Port Deposit, Md., ist der deutsch - emerikanisckc Capiicst und Philanthrop Jakob Thomc storben. Er wurde als der Sohn deutscher Einwanderer in Mannheim Township. Vork County. Pa.. geboren und kal sich vom armen Waisenknaben yim Multi Millionär emporgearbeitet. Vor 33 Jahren galt er als der reichste Mann in Maryland, seitdem ist er von verschiedenen, wie Garrett Abell, Enoch Pratt u. s. w. im Geldzusammenscharren ausgestochen worden. 1889 lieb er das Jacob Tome - Institut" von Port Deposit incorporiren und setzte für diese Anstalt $2,000,000 aus. Zwei Jahre später wurde mit dcm Bau der Anstalt begonnen und im September 1894 der Unterricht aufgenommen, un' zwar von einem Lehrkörper, dessen Mitglieder Herr Tome selbst ausgewählt hatte. Das Geld wurde von Herrn Tome selbst öerwal tet, doch soll sein Testament Bestimmuno.en enthalten, in welcher Weise die Summe jetzt verwaltet werden soll. Als Vagabund wurde in San Francisco dem Polizeirichter Conlan ein Enkel Hannibal Hamlins, des Vice - Präsidenten während Lincolns ersten Präsidentschaststermins, vorgeführt. Der etwa ZZjährige Bummelfritze war auf Betreiben eines Speisewirthes verhaftet worden, weil er seine Zeche nicht berichtet hatte. Hamlin gab drei zu und sagte, er habe, die Zechprellerei begangen, weil er hungrig war und keinen Erwerb finden konnte. Als Richter Conlan schon im Begriffe stand, das Strafurtheil übe? den Angeklagten auszusprechen, zog dieser einen durch langen Gebrauch schon sehr schmutzigen Briefumschlag aus der Tasche und entnahm demselben ein Empfehlungsschreiben, das er dem Klageanwalt überreichte. Dasselbe lautete etwa wie folgt: Dieser Brief hat den Zweck, meinen Enkel, Herrn Arthur Hamlin, irgend einer Person vorzustellen, der er denselben zu zeigen Gelegenheit haben sollte, und ich empfehle den Ueberbringer der Güte aller Personen, denen er sich vorstellen sollte. Ich halte ihn für einen ehrlichen, aufrichtigen und geschäftstüchtigen jungen Mann. Hannibal Hamlw. Bangor, Me., den 19. März 1888.- Dieser Brief veranlaßte den Richter, die An, klage ohne Weiteres' niederzuschlagen. Ob der Kadi mit einem Stromer gewohnlichen Schlages auch so mild verfabren wäre? Ein Flurschütz fand in der Nähe von Nancy in einem Tümpel mehrere Stücke einer Leiche, die als diejenige des ehemaligen Briefträgers und Grundbesitzers Ancillon aus Leyo agnoscirt wurden, obwohl der Kops noch nicht gefunden werden konnte. Als der Mörder wurde der einzige Sohn Ancillon's, ein 24jahriger Mann, verhaftet, der seinen Vater im Streit erschlagen und dann die Leiche mit Hilfe der Mutter zersägt hatte! Die Stücke trug der Vatermörder nach dem drei Kilometer weit entfernten Tümpel. Di Mutter hat bereits gestanden, indeß der Sohn bebarrlich leugnet. W a tz der Glaube an die Wunderthätigkeit des klugen Mannes" im deutschen Volke noch nicht geschwunden, dafür liegt aus dem ostpreußischem Grenzdorfe H. der folgend neue Beweis vor. Im Dorfe H. erkrankte der Grobschmied Bieder am Lieber. Die Gattin wendet sich um Rath und Hülfe an einen Wunderdoktor". Der kluge Mann" setzt ein gar bedenkliches Gesicht auf, zieht den schweren Fall" in gar ernste Erwägung und gibt der Frau den Rath, sie möge ihrem Mann eine gehörige Portion sauren Kumst (Kohl) mit Schweinefleisch kochen, das müsse er bis auf den letzten Rest verzehren, dann werde es besser mit ihm werden. Die Frau thut, was ihr geheißen, und siehe da. das Fieber verließ unsern gutenGrobschmied. Bald darauf erkrankte das Schneiderlein desselben Dorfes ebenfalls am Fieber., Auch hier wird dasselbe Mittel in Anwendung gebracht; doch wie unser guter Mann sich auch quälen mag, um der ihm vorgesetzten Portion Kumst mit Schweinefleisch Herr zu werden, es will sich keine Besserung einstellen; im Gegentheil, es wird mit ihm immer schlechter und er stirbt. Die Wittwe geht zum Wunderdoktor", klagt ihm ihr Leid und macht ihm Vorwürfe, daß er indirect an dem Tode ihres Mannes schuld sei, doch unser guter. Mann weiß sich zu helfen, und über seine Lippen kommen die inhaltsschweren Worte: Sure Kumst met Swieneflösch es got far Fieber wohl ferem Groffschmöd, ober nich ferem Schnieder." mDie auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, sind mittelst Hood'S Sarfaparilla erzielt. . Dieses Mittel sucht seineS Gleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur Hoo b'k. Ho od'ö Pillen sind it der Haad'gemacht und völlig gleich anOröße ud CtüiCt. 25.
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