Indiana Tribüne, Volume 21, Number 191, Indianapolis, Marion County, 30 March 1898 — Page 3
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Dr. I. BühlerlDcr Ritt ums Glück
120 Sst ZNcSnrty Str. Sprechstunden : 8 MS 9 Uhr Vorm. ; 2 Ms S ' hr Nachm.; S bis S Uhr LbendS. Telßphon 1446. Vvr?Sftuden: Sonntag n Vormittag. r. C. C. EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. S a S vird auf Wunsch anger?endt. WALTE ß FRANZ, I Zahn-Arzt, No. 90K Ost Market Straße. Csffin Block. Zimmer 43. Offi,Ttunden: 9bii 12 Dm.. Ilil5 3m., 7 61 9 . bad. Sonntag von 10 Uhr Um. bi Z Uhr X Coke. Coke. In plumpsn u.zsltlsinsrt. Tickt könne Sie bekomme ia der Osfie der Ind'polfe Gas Co. No, 58 Süd Pennsylvania Str. M. (Sicvke, DeutscherBuchbinder. 417 OS McTarty St. Ecke East. Up Stairs. &ttx Sari tca?:f 7 Cftb Ulatiwi traft --rnrnt f)ftl9itart 9r mi nt?ie. Adolpla IFrey, (Old rreedom & Bight.) otary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elisabeth Stret. Take Blake St. Car. shHfitfi?Tfc wyy MMGÄ KIPANS TABULES re intcndcd sor chUdrcn, ladie and al) who prdser a medidne disgulsed as con scctlonery. ' They may now be lud (put p ! Tin Boxes. sevmty.twt in a box price, twcntyIvc Cents er sive boxe (br onedollar. Any druggist will get thenx I you insist, and thcy may always be obtamed by rcnuttingthe pneeto' ThcRipansChemJi mpany; . ft v w in - - ÖPRUCE S2S22S2SX52S2Sa5SS2S253Sii M i?ftr -rnirT i! trivo' IcCst fl U.lbC inltU, UOLU. roti i imtitt. Cvt 9vamstBt BAR FIXTÜRES, DRAIN BOARDS AND AU Tin. 2Knc Draso, Coppor. nickol end oll Kltchon ond S Plotod UtonsUSo Claoa.Vood, Marblaör OGlaln, Etc. 6 flv CEORCE WM. HOFFMAFic . ürnfietrw SA rroyxtetoc. ri a55CTWANITOSTIOUÄWUl. t THE BiR-KEEFERS FRIEKD. 5 SSZ52S2S2S2S2S3SZS3S2SZS2SSZ2 IMAV W Ä HlM Zum Verkauf in Apotheken 25 Cent per Pfund. - -ttI?Xttr 1 TaS Deutfch'Amerikanische echlsbureaul Koloriat i von ll MAROIttVOItTn, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt das älteste, eitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika urd Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in sein Hä.ide legm, und versichert sein, daß die kleinsten, die die größten voUmachts-Aufträge mit gleichem Eiserund genauer Recht? kenntnib prompt und gennssenhaft er ledizt werden.- , ki,sf.iie2,Lift vermisste? FZrveii lrd 1.$.! dits Clalli erseurrt. I S B i I Vv B j
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Von Wilhelm Meye'r.Förster.
(Fortsetzung.) 3ietn, sagte Eriotte, wir wollen ihn nicht quälen." Er spielte den grotzen. heroischen Mann, der im Drama (dritter Akt, letzte Scene) vornehm verzichtet. Wir haben diesen jungen Mann, ich möchte sagen, liebgewonnen, aber wir dürfen nicht Egoisten sein. Er geht einer großen Zukunft entge gen, vielleicht erinnert er sich im Glück und Ueberfluß bisweilen Derer, die ihm in einfachen Tagen treu zur Seite standen." In diesem Augenblick hätte Konrad viel darum gegeben, wenn der Tag mit seinem Glanz und . der großen neuen Perspective nie in sein Leben getreten wäre. Er sah den Prinzen, den Rittmeiste? in der bunt strahlenden Uniform, Käthchen Brandes im schimmernden Weiß, die Diener, die Kerzen er würde in dieser Welt da nie heimisch roerden. Er wollte etwas sagen, sagen, daß er verzichte,nie gehen werde, daß er immer bei Annie bleibe, da tz losch langsam die Lampe. Wir wollen nun alle schlafen gehen," sagte Griotte. ' Ja, schlafen," nickte Frau Marie. Ihre Augen waren schwer von Müdigkeit und Thränen, und während sie die Kissen noch einmal aufschüttelte, rech neic sie nach, wie es möglich sein könne, ohne die Einnahme für Zimmervermie then noch länger Essen zu kochen und Petroleum zu kaufen. Griotte ging mit dem Gefühl zu Bett, eine große Scene glänzend durchgeführt zu haben, als Mensch und als Schauspieler bedeutend und vornehm, Gentleman auch in der Armuth. Und Annie kroch wieder die Leiter hinauf in den kleinen Verschlag, legte den Kopf auf das Kissen und biß die ahne so fest zusammen, daß die Eltern unten in der Küche von dem Schluchzen nichts vernahmen. SechstesKapitel. C. W. Kalm wohnte in einem Miethszimmer am Schiffbauerdamm. In den Hotels fühlte er sich nicht wohl, weil man seme amenkarnschen Gewohnheiten dort nicht genügend respektirte, vielleicht auch weil es ihm dort zu theuer war. Er spuckte aus die Tep piche und ruinirte durch sein Schaukeln alle Stühle; weil er eigenen Möbeln gegenüber rücksichtsvoller gewesen wäre, schasste er sich lieber keine an. Die Zimmervermietherin gerieth in der ersten Zeit über seine Rüpeleien außer sich, da sie lhm aber gewachsen war. ihm jeden Defekt auf die Rechnung sehte und biefc Rechnungen ersolarelch gegen ihn vertheidigte, gab sie sich mit der Zeit zufrieden. Die Beiden fochten harte Kampfe mit einander aus. oie C. W. Kalm liebte und für seine Nerven nothwendig gebrauchte. Nachher söhnten sie sich dann wieder aus, und sie wurden mit der Zeit gute Freunde. Der Baron von Rosse hatte in dlesem Quartler am Schiffbauerdämm tagtäglich zu erscheinen, oft zu wiederholten Malen. C. W. gehörte nicht zu den Leuten, die Geld unnütz ausgeben, und für mt 12o0 Mark verlangte er anständige Arbeitsleistungen. Stundenlang mustte der Baron, d. Arme auf ein verschlissenes Kissen gelehnt, neben ihm aus dem Fenster schauen, wahrend C. W. amerikanisehen Tabak kaute und über die Vor, übergehenden weg in die Spree zu spucken versuchte. So rann ich Mich am besten unterhalten," sagte er. und am Vortheilhaftestcn nachdenken. Ich muß Leben unter mir sehen dann komme ich auf praktische. Gedanken." Lmks unter lbnen lag die Welvendammerbrücke mit ihrem Gewoge von Menschen, Droschken, Omnibussen. Die kl7:en schmutzigen Dampfer schleppten riesige Kahne voll Kohlen und Mörtel durch die Brücken, und die großen Schiffe, welche die böhmischen Aepsel bringen, lagen vor ihnen, so daß das Obst ihnen in die Nase duftete. Ich habe jetzt Appetit auf Aepsel," sagte Kalm häufig, thun Sie mir einen Gefallen, lieber Baron, und holen Sie uns ein paar. Ich habe Pantoffeln an, sonst ginge ich selber." Später ließ er derartige Entschuld!gungen ganz weg und sandte den Baron ohne alle Umstände. Auf Brandes hatte er einen unsagbaren Grimm. Diesen Menschen ruinire ich, diesen elenden Parvenu bohre' ich in Grund und Boden. Was war denn überHaupt dieser Geck früher?! Ein Gar nichts, ein entlaufener Hamburger Commis. Er hat Gluck gehabt, das ist alles." Der Baron, der BrandeS viel zu danken hatte, suchte ihn in Schutz zu nehmen, aber das war Oel in KalmS Feuer. Wenn' Sie mich beleidigen wollen, dann bitte. Aber dann ist es aus mit uns." Vielleicht hätte ein energisches Wort im Anfange ihrer Bekanntschaft dem alten Baron eine ganz andere Position Kalm gegenüber verschafft, aber die graue Sorge stand vor ihm wie ein Gespenst, und er beugte sich, um so mehr, als Kalm in den ersten Tagen Miene machte, den ungeschriebenen Eontratt zu'en.
Wissen Sie," sagte er eines Vormittags, als sie aus dem Fenster lehnten und rauchten, ich habe mir die Sache überlegt. Dieser Lump von Brandes hat mir die Freude verdorben: es ist besser, ich lasse die Hand da-
von. Soll ich mich in eine Gesellschaft drängen, die mich nicht will, wo man mir Scenen macht? Verehrtester, dazu bin ich zu stolz." Rosse machte den schüchternen Versuch, ihn von dem Gegentheil zu überzeugen, man werde ihn doch noch in der großen Welt aufnehmen, im deutschen Rennsport habe man thatkräftige Männer nöthig und so weiter. Da trat C. W. vom Fenster zurück und sagte mürrisch: Vielleicht bm ich Nicht elegant genug. Der alte Baron hatte seit Jahren das Lachen verlernt, er lachte auch jetzt nicht. Langsam, müde musterte er C. W., der eine Pose angenommen hatte, und langsam, müde versicherte er ihm, daß Herr Kalm ein eleganter Mann sei, gut genug für jede Gesellschaft. Wieder em paar Tage spater kam Kalm dem Baron schon auf dem Corridor entgegen in großer Aufregung: Es lst aus mit uns, sagte er. ich will wieder fort, nach Amerika. Ich habe ein großartiges Projekt, austratische Schafe nach Callfornien zu verschiffen. Ich stecke mein ganzes Kavital hinein und verdreifache es. Eure europäische Gesellschaft 'und Herzöge sollen mir gestohlen werden. Uebermorgen dampfe ich." Aber am Nachmittage begegnete den Beiden am Brandenburger Thor der Prinz von Arcnberg, der eben von Paris kam und sich freute, den alten Varon wieder einmal zu sehen. Er hielt ihn an. schüttelte ihm die Hand und ließ sich Kalm vorstellen. Dann spazierten die drei ungefähr tausend Schritt zusammen, bis der Prinz den Minister des königlichen Hauses sah und sich von den beiden verabschieden mußte. Auf Wiedersehen, lieber Baron: ich habe die Ehre. Herr Kalm." C. W. war entzückt, begeistert. Ein wirklicher Prinz, der neben ihm promenirt hatte! So kam es, daß die australischen Schase einstweilen in ihrer Heimath blieben. Oft wurde dem Baron unheimlich neben diesem Menschen, sein einfältiger und harmloser Sinn konnte aus C. W. nicht klug werden. Das Gesicht mit der hageren Nase und den fetten Backen war dumm, die Augen aber haarscharf. Das Schlimmste war, daß C. W. fortwährend lachte. Er lachte vergnügt, wenn er davon erzählte, wie er die Amerikaner beschwindelt hatte, er lachte entsetzlich, wenn er versprach. semen sämmtlichen Rennpferden den Hals abzuschneiden, er lachte wiehernd und unangenehm, wenn er beim Monatswechsel dem Baron die ,1250 Mark auszahlte. Ich bm immer vergnügt," sagte er, aber er war es nie. Einen Heidenspaß machte es ihm, den Baron zum Diner einzuladen, die feinsten Weine auftragen zu lassen und zum Schluß nur das zu bezahlen, was er selbst verzehrt hatte. Solche kleinen Scherze kosteten Herrn von Rosse ein gutes Stück Geld, und C. W.'s Augen strahlten dann. So wurde es Herbst, so wurde es Winter. Am 30. October ging die Rennsaison zu Erde, und C. W. Kalm stellte seme Rechnung auf. Siebzehn Pferde zu 50.000. Futter, Jockeys und Trainer zu 6000, Einsätze und Reugelder zu 4000. drei Monatsgehalte an Herrn von Rosse zu 3750, Voraussichtiche Wmterunkosten undGehalter etwa 20.000. gab rund 84.000 Mark, die in den Wind geblasen waren. Und was war das Aequwalent? Gar nichts! War er in die feine Gesellschaft ge.kommen? Nein! Hatte man ihn in den Klub aufaenommen? Nein! Beachtete ihn irgend Jemand? Kein Mensch! Hatte er Aussicht, nächstes Jahr große Nennen zu gewinnen und berühmt zu werden? Keme Spur! Er ging im Thiergarten spazieren und betrachtete seine ewig schief getretenen Stiefelabsätze. Trott, trott gmgen drei Pferde an ihm vorüber, und es hätte nicht viel gefehlt, so wäre er umgeritten worden. Der Prinz von Reichenberg. Georg Brandes und eine junge Dame. Sie schwatzten, lachten, und ihre Pferde überschütteten C. W. mit Sand. Dann bogen sie um Die liae und verschwanden in dem herbstlichen Walde. Er stand ganz sprachlos und sah ihnen nach. Dann ballten sich seine Hände, und er lachte schauderhaft böse. Wartet nur!" sagte er. aver vieles Wartet nur" klang einfältig wie das eines dummen Jungen. Er fühlte das selbst, da sagte er noch einmal: Wartet nur!" Und diesmal klang es unheimlich ernst. Siebentes Kapitel.' Zwischen Genua und Nizza liegt sonnenbeschienen die goldene Riviera. Wenn der Winter von Norden nach Deutschland kommt, über die Alpen klettert und seine eisigen Winde auch in die lombardische Ebene pustet, sucht er in den schmalen Kustensaum ver w to veraebens einzudringen. Biswei len in den Nächten legt er seine weißen &&Un über das aeseanete Land, die Sonne aber lüftet sie bald; glücklich die. denen es veraonnt i t. sur oen grauen nordischen Winter hier Licht l.nd Warme emzutauscden. Als Konrad zum ersten Male an Käthchens Seite über die englische Nromenade in Nizza aina. hatte er den Eindruck, als wandle er im Traum oder im Märchen. Sie waren spat von Berlin aufaebrocken. er t lm e ginn des Januar. Brandes hatte in England zu thun gehabt und Konrad dorthin mitgenommen. Aber London lag in grauem Nebel, und als sie zum eibnatsfeste nach Berlin kamen. feiten Stürme über Deutschland und
tbürmten dtt Schneemassen in den Straßen der Hauptstadt zu Bergen. Die Fahrt über den Gotthardt glich einer Nordpolreise, und als sie nach Mailand kamen, gingen die Leute in Pelzen und mit blaugefrorenen Gesichtern. Da kam die Riviera! Er mußte an die Winter in seiner Heimath denken, wo die russische Kälte über die Grenze gekommen und monatelang in Jnsterburg hart geherrscht batte. Ein Jahr war es her. als sein
Vater in dem Oststurm die erstenKeime semer Krankheit sich geholt und der Arzt von einer Reise nach dem Süden aesrrochen hatte. Natürlich ging das nicht, dazu fehlte das Geld. Nun spazierte er. Konrad. der Gesunde, bier umher, lachende und geputzte Menschen auf allen Wegen, es war ihm wie eine Versündigung. Was haben Sle, Konrad'ö" fragte feine Bealeiterin. .Wer kann hier. heute, bei' solchem Wetter, verdrießlich sein?!" Ich bin nicht verdrießlich." Doch." Ich denke daran, wie viele Men sckien im Norden krank und elend sind. denen eine Reise hierher vielleicht die Gesundheit wiederbringen wurde.wayrend wir diese Reise im Grunde nur zu unserm Vergnügen machen." Sie sah ihn groß an und verstand ihn nicht. .Wir sind dock Nicht zum Vergnugen hier? Doch nur wegen der Pferderennen. Wir haben doch Die Nennvferde hier, oder wenigstens kommen sie während der nächsten Tage." Er schwieg und ärgerte sich über ihr Nicktversteben oder Nichtverstehenwollrn. Da blickte sie ihn scheu von der Seite an. wie ne oft that, etwas angstlich. Als er eine ganze Zeitlang nichts sprach und im Gehen rechts hinüber zum Meere schaute, wurde sie unruhig. Dieser Konrad übte eine Macht über sie aus: er war der erste Mensch, der ihr mit ernsten Lebensweisheiten entgegengetreten war. Was imponirte ibr. und der leichte Schatten, der damit in ihr rosiges Dasein fiel, wirkte als Contrast Nicht unangenehm. Auerst batte sie über seine oft spießbüraerliche Moral gelacht, aber er lachte nicht mit und blieb zahe bei semen Ansichten. 5hre allzuleichten Lebensauffassungen widerlegte er so gründlich und mit solchem unerbittlichen Ernste, vay es sie blsweüen wie eme Furcht vor ihm überkam. Als sie eine Zeit lang überlegt, sagte sie: Dann ist alles Vergnügen Thorheit. Dann darf man überhaupt nie an sich denken und fröhlich sem, sondern immer nur an andre Leute, denen es schlecht geht." .Vielleicht wäre das das Ricktiae" erwiderte er trocken, so trocken, daß es ihn gleich darauf selbst ärgerte. jmr r r . . . tote i.ay irrn gron an: .Nein." lFor.sezung folgt.) ,,. Z!c)kttölir!cn der Launer. Es ist -in bekannter Erfahrungsgrundsatz, daß uns nichts einen so tiefen Einblick ln das Gesammtdenken und Fühlen eines Volkes thun läßt, wie der Schatz von Sprichworten und Redensarten, den es sich im Lause seiner Entwickelung erworben hat. Die folgenden Auslassungen veschästigen sich allerdings nicht mit der in stereotype Formen gegossenen Weisheit eines ganzen Volkes, sondern nur mit Derjenigen eines, gottlob, klemenBruchtheils desselben mit der des Verbrecherthums. Aber es lohnt sich gewiß, an der Hand eines zuverlässigen Fübrers einmal einen kleinen Abstecher in dieZ dunkle Gebiet zu thun, um den gefährlichen Feind, .mit dem die bürgerliche Gesellschaft von altersher in so erbitterter Fehde liegt, etwas naher kennen zu lernen. Denn diese Doppelsinnigen Worte der Gaunerzunft, m denen das Verbrecherthum seine ganze Weisheit niedergelegt hat, lassen uns einen tiefen Blick thun in den diese Kreise beherrschenden Aberglauben, in die übliche Geschäftsprazis, überhaupt in alle jene Vorkommnisse, die das Be brecherleben berühren. Wer schon einmal Gelegenheit hatte, ein Verbrecherlocal kennen zu lernen. dem lst bei längerem Verwellen in demselben wohl bald die häufig ausgestoßene Bemerkung aufgefallen, die man scheidendenGästen gewöhnlich nachruft: Brcch (brich) Dir's Genick!" Der mit den Gebräuchen des Verbrecherthumö Unbekannte hätte sich wohl sicherlich für den liebenswürdigen Glückwunsa) bedankt, den man ihm da mit auf den Weg gegeben; aber der Gauner denkt anders darüber. Er weiß genau, daß ihm seine Genossen damit nur sagen wollen: Laß Dir's gut gehen!" Wit haben 4 hier mit der abergläubischen Vorstellung zu thun, daß daö Entg-i gengesetzte von dem, waö man einem Menschen wünscht, in Erfüllung gehtj eine Vorstellung, die ja auch so.ist weit verbreitet ist und man. denke nur an die übliche Traumdeutung, wo ja auch immer daS Umgekehrte eintreffen soll, oder an den Jagdwunsch: Viel Pech!" Den gewohnheitsmäßigen Verbrechern ist nun diese Vorstellung so in Fleisch und Blut übergegangen, daß Die Redensart: Brech Dir's Ge nick!" geradezu der gewöhnliche- Abschiedsgruß geworden ist; vor reicht!gen Unternehmungen verfehlt jedenfalls kein Gauner ihn dem anderen mit aus den Weg zu geben. Ein ganz eigenartiger Aberglaube spricht sich auch m all' den viele Ne geln und gereimten Sprüchen aus. die darauf abzielen, den Verbrecher vor der drohenden Entdeckung und der Strafe zu schützen. Die groß: Anzahl der hierher gehörigen Redensarten er klärt sich wohl von selbst durch das rege Interesse, welches die gesammte Gaunerzunst naturgemäß gerade die sem Punkte entgegenbringt, um den sich ja alles in ihrem Leben dreht. ES mag vorweg bemerkt werden, taß fast alle Verbrecher steif und fest . daran glauben, durch ein genaues Befolgen irgend einer dieser Negeln. fcdrr
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Frau Lueinda Harkin. . Miss.. II.Nodember 1896. 2 bnn WcCIree'l Wine ,f Cardul am 1. Mir, gegen Anschwellen de, Magen!. Cchmerzen im Rücken und ia den Hüften und opfweh ,u gebrauche, in Packet Plack Draught und eine Flasche Wine os C.rdut macht, mich gesund und munter, und ich befind, mich jetzt bei meiner Mutter, meiner baldigen iedttkunft entgegensehend. üxaVL Eli,a Blackw.ll.
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A M ..-..in. . o. . , ... V v wiu., aj. 3100. löyO. Ich litt seit ungefähr einem Jahre an Nervenerschlaffunz, verursacht durch gänzliches Aufhören der Menstruation. Ich habe nur eine Flasche von McSlree's WiZe os Cardui geb?a!chtabe 'ertfl n I on größerem Nutzen gewesen, als irgend eine Medicin, die ich je probirte.. . Frau A. C. M e l t o n. '. 3JarJftfrWe"n Jahren von Gebärmutter orfall geplagt! und ltrxx'?txU?''tt ich konsulUrte konnte mir helfen Der beste derselben sagte mir. es gebe keine Heilung für mich. ' Wi c? JfcFc5?ltew i "e,0f ?"dui und Thedford's Black Draught zu gebrauchen, und jetzt nachdem ich sech I Flasche i bei ernS und drei Packete Black Draught gebraucht habe, bin ich vollstän. big kurirt. und ich fühle, daß ich mein Leben diesen wunderbaren Medizinen verdanke. Frau MollieFranks. Keine Frau sollte ohne Wine of Cardui in ihrem Haushalte sein. Wenn sie an irgend einer Art von MenftruationSftSrungen oder Schwäche leidet, wird derselbe sie in Ordnung bringen. Wenn sie eine ihrer Niederkunft entgegensehende Mutter ist, wird er ihr Kraft für jene Prüfungsftunde geben und ihr über v:.r.rfc. ei-1. . ..rc. crr . r. . n.wt. - v in. r . '
vitiiuc tyuiu(gyci(u. -tut ii ii ic uuct uaencymerzen hat und zu allen Zeiten müde und abgemattet fühlt, dann ist Wine of Cordui die Medicin, welche sie gebrauchen sollte. Tausende von Frauen erlangen jährlich durch denselben Abhülfe. Apotheker werden euch sagen, da er die Käufer be friedigt. Ihr könnt heute eine Flasche bekommen. $1.00.
V A yy A Strafe aus dem Wege zü geijen. Die Grundidee, d:e sich wie ein rother ,a den durch alle diese mystischen Bor stellungen zieht, ist die. daß ein ae wiegter Gauner sieben Verbrechen ungestraft begehen kann, und alle Reqeln zielen nur. darauf ab. wie der schädliche Einfluß der Folgen des achten daist die Unglückszahl am sichersten zu Paralysiren ist: nach dem achten zahlt man nämlich wieder von vorn, bis es wieder sieben Verbrechen sind. Es ist nun sehr ergötzlich, alle die Recepte kennen zu lernen, mit denen sich das Verbrecherthum zu schützen versucht überhaupt die Redensarten zu betrach ten, welche dieses Thema behandeln. Er hat die Brille (die Acht) veraessen!" sagt man von einem, der bald wieder in's Gesängniß kommt, vde? Er kann nicht bis fünszlg zahlen! weil man nach einer alten Gaunerregel nach dem siebenten Eouv sieben mal sieben Tage die Hände rein halten und erst am fünfzigsten wieder anfangen soll zu arbeiten . Die VorsichtMaßregel des Bettlers ist ziemlich einfach: Sieben Klinken abgeputzt; sieben Thuren ungenutzt! Etwas compllcirter wird die Geschichte für den Dieb, für den ja auch immer weit mehr aus dem Spiele steht; bei ihm heißt es: Sieben Schritt und dann ein San (nämlich von der Sieben gleich auf die Neun), ist vergeblich alle Hatz!" Diese letztere Regel bietet namentlich sur den Criminalisten eine wichtige Handhabe. Der Einbrecher glaubt nämlich gewohnlich felsenfest daran, daß er auch nach dem siebenten Coup unentdeckt bleibt, wenn er in einer Nacht gleich zwei weitere vollführt. Kann man nun einem Dieb zwei Einbrüche in einer Nacht nachweisen und diese Fälle kommen eben infolge dieses Aberglaubens rn der Praxis ziemlich oft vor so kann man ihm ruhig noch sieben andere auf den Kopf zusagen; man wird damit bei einem notorischen Gewohnheitsdieb fast nie fehlgehen. ' Den natürlichen Uebergang von die'sem Capitel deö Aberglaubens zu der rein praktischen Thätigkeit bildet Wohl das Wort: Er ist mit dem Perpendikel geleimt!- womit der Dieb daS ln . Saanti-Ertapptwerden umschreibt. Man hat nämlich schon oft die Beobachtung gemacht, daß in Raumen. wo Diebe gehaust hatten, alle Uhren zum Stillstand gebracht waren, und man suchte diese auffallende Erscheinung durch irgend eine abergläubische Vorstellung bei den Gaunern zu erklären. Das ist aber in diesem Falle falsch; daS Ganze ist vielmehr lediglich ine für den Dieb höchst wichtige Vorsichtsmaßregel. Wenn dieser nämlich zur stillen Nachtzeit, wo alles ande Geräusch verstummt ist. in einen fremden Raum tritt, so stört ihn das monotone Tick-Tack der Uhr so empfindlich, daß sein Ohr bald gar nichts anderes mehr vernimmt; um nun sicher arbeiten zu können, hält er die Uhr an. damit er jeden anderen Laut besser ver nimmt. Das Wort: Er ist mit dem Perpendikel geleimt!"- bedeutet also: Er hat den Perpendikel nicht angehal-ten-, . mit anderen Worten: er hat die nöthigen Vorsichtsmaßregeln auß:r Acht gelassen. Etwa um den gleichen Punkt drehen sich auch die Worte: Ein Eimer Wasser ist schlimmer wie ein Vorlegeschloß!" und: Ein Scheuertuch mit Spinneweben 'singt nicht!" In diesen beiden Redensarten besitzt die Gaunerzunft in der That ein paar treffende Wahrworte, von denen ich nur hoffen will, daß unsere scheuerwuthigenHaus frauen davon nicht gar zu argen Gebrauch gegen ihre armen Ehegatten machen werden. Wenn nämlich ern Zimmer frisch gescheuert worden ist, so saugt sich alles Holzwerk darin voll Qasser und. dehnt sich aus;, in den fc!2:?.d:n Nachstunden nun ix&i es
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Sk a a r. Tenn.. 21. Jan.
Ich war Ire Jahre lang mit Frauenlkiden ikhaftet. Mki Gatte trug mich nach den Hkilqukllen und diklkn andkren Plätzen, aber mir wurde kein bhilse. bi ich Wine of Eardui und Plack Drauabt lu aebraucken
fädle ikiit. all ob ich nie in meinem Leden krank ewes, ffst f l I 110) infolge der allmäligen Verdunstung des Wassers wieder zusammen und läßt dabei jenes, namentlich zur Nachtzeit unheimliche Knacken ertönen das wohl jeden einmal erschreckt hat; Dieses Geräusch nun ist dem Einbrecher daö Allerfürchterlichste; denn da es in allen Variationen, vom lanzsamen knarren bis zum plötzlichen Knacken, vorkommt, so ist eS auch dem geübtesten Ohr nicht möglich, zu entscheiden, ob da im. Nebenzimmer eine Thür ging, ein unberufener Lauscher sich wieder heimlich fortschlich, oder ob es ein harmloses Geräusch war. Wenn daS Knacken nicht allzu häusig lst, so beruhlgen sich wohl gewiegte Einbrecher, während Neulinge gewöhnlich gleich ausreißen; wenn es aber in ganz kurzen Intervallen erfolgt, so machen auch jene bald, daß sie fortkommen. Es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet, daß in all' den Fällen, wo ein schon begonnener Einbruch aus unerklärten Gründen aufgegeben wurde, das Knacken des Holzes die Diebe verjagte; so erklärt sich auch die Vorliebe der Einbrecher, gern da einen Besuch abzustatten, wo ein Scheuertuch so selten benutzt wird, daß die Spinneweben daran herumhangen. Auch daS gleichmaßigeAbtropfen der Wasserleitung gehört in die Reihe der den Dieb verjagenden Geräusche; er bezeichnet sogar gewohnlich die Ursachen, weshalb er von einem schon bezonnenen Einbruch wieder Abstand nahm, mit den Worten: Der Hahn war nicht ordentlich zu!" Diese Redensart hat also gar nichts mit der WachsamZrit des Haushahns zu thun. wie ich schon habe erklaren hören, sondern sie bezieht sich auf den Wasserleitungshahn. Für den nur geplanten, aber gar nicht in Angriff genommenen Dieb stahl braucht der Gauner gern die EntsiirMnm JV fitrtt ift W ff 7 " h. da war irgend ein Mensch, dem wir wohl schon bei den Vorarbeiten, dem Ausbaldowern, verdächtig vorgekommen waren, denn er schien uns immer fort zu beobachten. Der Ausdruck erklart sich wohl dadurch, daß man in diesen Kreisen die Juden sür diejeni gen Menschen erklärt, die auf allesObacht geben. Der hat Iudenaugen!" sagt man wohl von emem gesurchteten Beamten oder von einem Genossen, der gut zu beobachten weiß. Auch über moderne Gaunerprallllen geben uns derartige Redensarten ost werthvollen Ausschluß; so bezeichnet Z. B. der Ausdruck: Der macht den Ein spänner!" den Matador beim Paleto:diebstahl. Der letztere wird gewöhnlich von zwei Dieben folgendermaßen betrieben. Um jene Jahreszeit, da es noch leidlich angeht, ohne Ueberzieher zu erscheinen, betritt der eine der beiden Gauner einspännig" wie man scherzweise das Gehen ohne Ueberrock nennt ein Lokal und mustert die vorhandenen Ueberzieher; nach kurzer Zeit erscheint der andere und hängt seinen, immer möalicbst der. herrschenDer Feind Ist Besiegt. . Die Grippe hinterläßt in der Regel den Patienten in sehr schwacher Ge- ' sundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull's Husten Syrup das allerbeste Mittel, welches, - wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit m dern Lobe für Dr. Bull's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der . Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kurirt und ich wurde den schrecklichen Husten los. Ich empfehle allen Leidenden diese vottüalicbe Meduin vx sebr-en." Dr. Oull'ö Husten tzp t lt rr 25 C3. -
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A Den Move emfprecyenoen Paletot neben einen anderen, ähnlich aussehenden, den ihm sein Kumpan durch einen unmerklichen Wink bezeichnet. Nach einiger Zeit erhebt sich der Zuerstgekommene, zieht sich dreist den Paletot an, der neben demjenigen seines Genossen hängt, und geht ruhig damit fort. Sollte nun der Besitzer desselben trotz aller Vorsicht etwas gemerkt haden, so entschuldigt sich der Dieb ganz höflich mit einem Irrthum, nimmt den Ueberzieher seines Kameraden, der sich natürlich nicht meldet, und geht ohne Argwohn zu erregen ab. In diesem Falle ist natürlich der Coup gescheitert, und auch der zweite verlaßt bald darauf das Restaurant. Auch darüber, was ein professionel ler Dieb nehmen darf und was nicht, geben uns die Sprichworte der Gauner einige Auskunft. So sollen z. B. Gegenstände, die für den Betreffenden einen Liebhaberwerth besitzen: Angedenken und dergleichen, nicht fortgenom men werden. Ein guter Hund läuft gern zum alten Herrn!" sagt die Er, fahrungsweisheit, d. h. ein solcher Ge genstand kommt dem Bestohlenen leicht wieder vor Augen und so fährt ein anderes Sprichwort: Treu' Andenker erlischt nicht", fort dann erkennt ei eS auch leicht wieder. Eine solche sichere Rekognoszierung hat aber für das Gaunergemüth immer etwas Beängstigendes. Am geschütztesten ist in dieser Beziehung der Trauring. Ein Traunng bindet! so sagen sie und meinen damit, wer den fortnimmt, der wird wegen dieses Diebstahls sicher eingesperrt. Und das kann schon zutreffen, denn dieser Diebstahl gilt bei dem weiblichen Theil des Verbrecherthums für so gemein, daß es leicht vorkommen kann, daß der betreffende Dieb von einer eigenen Freundin angezeigt wird. Aus guter Menschenkennmiß beruht leider auch der Rath, den das Gaunersprichwort dem vor Gericht Stehenden gibt, wenn es sagt: Ein duster (guter) Windhund zieht besser wie zwei lahme Kracken (abgetriebene, elende Gäule)!" Was so viel besagt als: wenn Du vor Gericht siehst und kannst die Wahrheit sagen, sie klingt aber unglaubwürdig. dann suche lieber nach einer plausiblen Luge, denn Nichts ist für den Angeschuldigten gefährlicher, als überhaupt erst Argwohn an einer Aussage zu erwecken. Es ist daher meist verkehrt, wenn man dem wirklichen Verbrecherthum so haltlose Ausreden wie der große Unbekannte etc. in die Schuhe schiebt. Der gerissene Gauner weiß sehr wohl, -daß er damit Nicht wett kommt; er sucht vielmehr seinen Aussagen immer ein möglichst wahrscheinliches Aussehen zu geben. Vor allen Dingen strebt er stets danach, sein Ver theidigungssystem ganz dem Gedankenkreis anzupassen, den sich der Richter schon vorher für die Sache zurecht gelegt hatte. Ein namentlich bei den meist katholischen Gaunern West- und Süddeutschlands viel gebrauchtes Sprichwort druckt das so aus: Du darfst dem Beichtvater(Untersuchunas richte?) nur. das erzählen, waS er Dir auch vergeben kann." Und der unaussprochene Schlußsatz fugt hinzu Daß Du ihm aber denBeweis lieferst. ' tt p r - i - 1 ' vie iz,ei.cyicyle war ganz anoers, als er sie sich gedacht hatte, das kann er Dir me deraeben!" Aus all den Beispiele wird man so Viel, ersehen, haben., daß auch in dem Sprichwörterschatz der Gauner ein gut Theil allerdings wenig erfreulicher Erfahrungsweisheit aufgespeichert ' ist. iJ o xt t Z a t e r. Sie (zu dem jungen. Mann, mit welchem sie durchgebrannt): Adolar! O Gott.hier lst ern Telegramm von memem Papa! Er (eifrig): Gieb her! Was steht da rin?" Sie. (liest): Kommt nichtzurück, und Alles ist vergeben und verges seru Meier." .
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