Indiana Tribüne, Volume 21, Number 191, Indianapolis, Marion County, 30 March 1898 — Page 1

A W s x?CS AA fVO KVV s0 r 'ii iiii i.rii i i i i i y iy iy w w w V V w v y y Office : No. 18 Süd Alabama Qtrasze. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Mittwoch, den 50. März (898 Jahrgang 31 via 101

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Mitt. den 0. Mäi. Morgeu, Kalb acht Uhr. ' , w - Anna Iacsbi, I ,ltn, es Jahren. Ti, Zeit der eerdlgung wird spät bekannt ..eben. . Lina Krtbe. T,chtn. töustav Nöthe. Echmiegersha. zly" "" 1 fäeorse Merrm&irn w l ::- tm&r rZ?-?r 51,7 &z&c-''x tfr&tjfi?, BeiHenbeftstteL, Office : 26 Süd Delavarestr. Ställe : 120, 122, 124, 126, 123 Oft Pearlftr T.titslon 11. Offen Ts unh aii . Sozialer Turn -Verein. :: 3. Vortrag i Sonnig, den 3. April 1898, Ab,ndZ8Uhr. Herr Bobei t Nix. tmL : Victor von Scheffel. Vorzüge der Gesellschaft. Die Union Traft Ca. besorgt alle Weschäfte' welche eine einzelne Person k 'argen kn, ist ehr verantwortlich und im Stande die besten Dienste zu letsien. unter anlercn aus de. nach folaendea Eründen : Die It nft 5 0. ist Vorsicht , ?r w e Ine ein elne Perlon und die Beamten sind bestrebt die Reputation tu vergröbern. Die Trust E handelt vssen und nicht ge leim. Mehrere Personen nehmen an den Hand langen Th il und Unebrlichkeit ist anSgeschlojsen. DieTruftLo. kann lie Se'chfte billiger iesoreen. ro t einzelne Personen, da sie ihre eigene Office, ihr eigene juriftische Teparte. ent und viele andere Ecl'g'nheiten hat für die Sefälung dir ihr geZelltei Aufgaben, kür welche einzelne Personen große ?.uSgaben Härte. Die Trust So. sperrlirt '$!. Jhrea?l talanlage -rdcn durch da Finanzcomite ge acht, wodurch daS Wissen und die Srsihrung mehrerer k'.folgreier Männer ju Ecbote stehen Die Trust So. führt genau Buch üb :r alle was sie thut und ,hre Handlungen werden vsn Zeit zu Zeit durch die erichte obr Ltaatt beam ten untersucht. apttal , $000,000 U'berschub .l00 erantmorlichkeit d r Aktionäre 600,000 Office : (Seläude der Gesellschaft) Sks. 118 nnd 122 Ost Market Str. Theo. F. Smither. geschickter und zuverlässiger Dachdecker! Pech- und Kieödächer. Dächer von Asphalt und Gilsonit. Engro Händler i alle ?rta Dchtria lie. Telephon 801. 301Vest Maryland Lt. Elldestlich &St ,n Mississippi n Mar,lnd tr. sY JE. JBLvegelo, Leichen - Bestatter, Wiener auf Um alten Platz, No. 221 u. 223 N. Telavare Str. Geld . . . zu verleihen ! Turner Bau- mld Spar-Verein offerirt Seld zu ?en günstigsten Bedingungen. Rückzahlung nach Belieben. . Man spreche vor bei den Beamten, oder jeden Samstag Abend im Deutschen Haus . Albert ?. Metzger. Präsident, lrww Bohn. Eekretär. Carl H. Lieber. Schatzmeister. Conrad Bauer, Noch auf dem alten Platz, No. 230 Nord.Capitol Avenue. Da beste (schmalz n. geraucherteFleifch im Markt. 2003. SBYFEIjUD, Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block,

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v&üiiuiacuv:. rtm O nffnfirtr. fcslfl Kl 99ot vv 1 1 schasj deö Präsidenten, welche den Be- ... .... ... 7?z.. rastrndkk htm "7 . nv.fi.. f...w I tyidittt, yvpt v. i -7 -"ö v rufen hat. Man findet, daß weder Salz noch Schmalz darin ist. DaS Vertrauen, das der Congreß bisher dem Präsidenten schenkte, scheint zu schwinden und man scheint sowohl im Senate, wie im Repräsentantenhaus? mit der fast und kraftlosen Politik d;ö Präsidenten unzufrieden zu sein. Die Idee deö Präsidenten, sich darauf zu beschränke, die Nothleidenden auf Cuba einfach zu unterstützen, scheint unS, ohne energische Schritte ein Ende der Rebellion herbeizuführen, in der That absurd, so schö sie auch vom rein menschlichen Standpunkt au sein mag. Im Ganzen verhält sich der Präsident noch sehr zugeknöpft, aber gegenüber der Stimmung, die sich im Congreß kund giebt, wird er sich wahrscheinlich bald gezwungen sehen energischere Schritte zu unternehmen. Damit hat da Parteiinteresse viel zu thun. Man hält die KriegSpolitik sür populär im Lande und die Demokraten geben daher eine kriegerische Stimmung kund. Die Republikaner wollen sich nun darin nicht Übertrumpfen lassen und so ist eS wohl möglich, daß der Präsident die Unterstützung seiner Partei verliert, wenn er nicht eine energischere Politik einschlägt. Der Congreß hat auf Grund der Lerfassung da Recht, den Krieg zu erklären und ein dahin zielender Antrag liegt bereit? vor. Eö ist vorläufig nicht wahrscheinlich, daß derselbe angenommen wird, aber die Drohung gegen den Präsidenten ist da, daß der niitfit. iTnirnn i niuriii uciuuiui Kongreß die Sache über seinen Kopf hinweg in die Hand nehmen wird.. Bundessenator Thurston sagte in seiner kürzlichen Rede über die Zustände auf Cuba unter anderm FolgendeS : Ein Krieg mit Spanien würde daö Geschäft und daS Einkommen zeder amerikanischen Eisenbahn heben; er würde die Produktion jeder amerikanischen Fabrik vergrößern; er würde alle Zweige der Industrie und deS heimischen Handels beleben; er würde in großem Maße die Nachfrage nach amerikanischen Arbeitern vermehren; bei einem Schlüsse würde jeder Antheilschein eineS amerikanischen GeschäftsUnternehmens einen größeren Geldwerth haben, als er heute hat." Eine derartige Aeußerung wirft ein änderbares Licht auf unsere heutigen Zustände. Wir sagen durchaus nicht. daß sie vollständig unrichtig ist, im Gegentheil eö ist viel Nichtiges darin, gerade so gut, wie in der tausend Mal geäußerten Anficht, daß ein Krieg nöthig sei zur Besserung der allgemeinen wirthschaftlichen Verhältnisse. Ein Krieg ist. ganz einerlei waS sonst damit in Verbindung stehen möge, Zerstörung von Eigenthum und Vernichtung von Menschenleben. Menschenleben aber sind billig und zerstörtes Eigenthum muß irgend wie wieder ersetzt werden, so daß vom kavitalistlschen Standpunkte auS der Krieg allerdings als ein Profit- und ArbeitSgelegenheit-Erzeuzer betrachtet werden kann, besonders wenn er sieg reich geführt wird. ES erinnert dicS an den umgekehrten Fall, in welchem so ergiebige Ernten, daß die Frucht keinen nennenSwerthen Preis mehr bringt, zum Unglück wer den, so daß sich der Segen der Natur in einen Fluch verwandelt. DieS Alles beweift aber nicht, daß der Krieg ein Segen an sich, oder eine gute Ernte ein Unglück an sich ist, sondern die Verkehrtheit unserer kapitalistischen Einrichtungen, welche mit allem, waS vernünftigt ist, in Widerspruch stehen. Hl Vor dem Londoner Nichter, Sir HawkinS, erschienen letzte. Woche der 35 Jahre alte William Bradley und seine Frau. Die Ehe war im Jahre 1834 geschlossen worden. Nach drei Monaten trennten sich die Parteien, und bald darauf verhekrathete sich jede wieder. Die neuen Hausstände lebten bis vor wenigen Wochen unbehelligt in einer Entfernung von zehn Minuten von einander, und die Geschichte dieser beiden Ehen wäre wahrscheinlich nie malS entdeckt worden, wenn nicht eine Todtenschau an eine Kinde der grau nothwendig cer?ord:n wäre. Der Niö

Verbrechen zur Anzeige gebracht hatten, sehr ungehalten. Die erste Ehe, so argumentirte er, ging offenbar in !Zolge von Eharakterunverträalichkeit auöeina,.der. Weder lag Mißhandlung vor, um eine Trennung,.noch eine ehebrecherische Handlung, um eine Ehescheidung auszusprechen. Nun sagt man, daß eS im Interesse b't Gerechtigkeit sei, daß die Angeklagten verfolgt werden; er sei der Ansicht, eS wäre vielmehr im Interesse der Menschlichkeit gelegen, die beiden Leute unbehelligt zu lassen. ES siele ihm nicht ein, ein Urtheil über die Angeklagten zu sällen, da, wenn er daö thäte, er daö Gefühl hätte, alö ob er den Anklägern recht gäbe. Freisprechen konnte Sir Hawkinö die Angeklagten natürlich nicht, gegen die die Jury ihr Verdikt auf Schuldig" abgegeben hatte, und so entließ er bie beiden Unglücklichen mit der Verpflichtung, sich zu stellen, wenn je ein Urtheil über sie gefällt werden sollte. Wir haben hier einen jener seltenen Fälle vor unö, in welchen der Richter ein vernünftig denkender und human gesinnter Mensch ist, der es vermag, sich Über den starren Buchstaben deö GesrtzeS zu erheben. Ein amerikanischer

Richter hätte schwerlich so gehandelt. Der hätte sich in zopsizer Weise an den Buchstaben deS Gesetzes geklammert und Leute, welche an alle, nur an kein Verbrechen dachten, zu unglücklichen Zuchthauösträflingen gemacht. ES wirkt wirklich erfrischend, wenn einmal ein Richter eö vermag, daö Leben zu erfassen und zu beurtheilen, wie eö ist und nicht wie eö in schweinöedernen Folianten beschrieben ist Jeder Mensch ist sozusagen eine Welt ür sich. Jeder hat seine eigenen Gedanken, seine eigenen Gefühle, seine eigenen Anschauungen, seine eigenen Empfindungen und die Handlung eineö Menschen kann nur von dem gerecht beurtheilt werden, der sich auf den Standpunkt deö Einzelnen zu stellen vermag. Hl Altthlnach ilsjleii. Inland. Wetterdcricht. Wolkige? Wetter mit Regenschauern oder Schneegestöber heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 47 Grad, niedrigste 30 Grad. um Die Cuba-Frage int Kon greß. Washington, 29. März. S.e nat. Die kubanische Situation versetzte den Senat heute in große Aufregung. Tausende von Personen hatten sich heute nach dem Kapital begeben, aber nur einem kleinen Theil derselben boten die Galerien der Senatskammer Raum. Fünf Minuten nach Eröffnung der Sitzung unterbreitete Senator Allen (Nebr.) eine Resolution zur Anerkennung Cuba's. Dieser folgte eine Resalutiern deö Senators Rawlinö (Utah). in welcher beantragt wird, dem Königreich Spanien den Krieg zu erklären. Senator Foraker (Ohio) reichte darauf eine Resolution ein, welche sich für solche Einmischung der Ver. Staaten in den Krieg auf Cuba, welche die Unab hängigkeit der Insel veranlassen werde, erklärte. Darauf forderte Senator Frye (Main?) in einer Resolution, daß Cuba frei gemacht werde. Die Resolutionen folgten einander so schnell, daß die Senatoren und Zuhörer fast betäubt wurden. Alleö befand sich in Aufregung, als der Vicepräfident dem Senator Mason (JllS.) daS Wort zu einer angekündigten Rede über die Botschaft deö Präsidenten bezüglich deS Berichtes deö Maine-UntersuchungögerichteS ertheilte. Senator Mason verlas seine Rede, aber mit aller ihm zu Gebote stehenden heftigen Ausdrucksweise. Die Stimmung der Zuhörer auf den Gal lerien verschaffte sich in einem ftürmi schen Applause Luft, als Senator Ma son erklärte, daß er sür den Krieg mit Spanien sei. Der Vieepräsident Hobart hatte wirklich Schwierigkeit, die Demonstration zu unterdrücken. Hauö. Das Haus fuhr heute mit der Be rathung von Privatbills fort. Unter derDurchführung der Geschäftsordnung .Seitens des OprecherS Reed wurde den Mitgliedern deö Hsuseö keine Gelegen

heit gegeben, die alleS bewegende Ta-

geöfrage zu besprechen; die Mitglieder standen aber den ganzen Tag in den Garderoberäumen und Corridoren umher und besprachen dort die Eituation. Um 5 Uhr machte daS HauS eine Pause biS 8 Uhr Abends. Die Abendsitzung wurde zur Erledigung von PensionSbillS benutzt. H Die Lebet" in Gefahr. . L o u i S v i l l e, Ky., 29. März. 2000 Personen, welche am sogenannten Point" wohnen, find gestern behördlich gewarnt worden, nach höher gelegenen Orten zu verziehen, da die Dämme in Folge deS HochwasserS jeden Augenblick nachgeben können. Am Point," dem niedrigsten Ort in unmittelbarer Nähe deS FlußdammeS, besinden sich ungefähr S00 Wohnhäuser, zumeist nur von Fabnk- und Hafenarbeitern bewohnt. Außerdem befinden sich aber auch noch Sägemühlen, und eine Fabrik, wo gußeiserne Röhren angefertigt werden, am Point. Die sämmtlichen Bewohner haben sich mit ihren Habseligkeiten nach höher ge'ezenen Distrikten begeben und dort Unterkunft gefunden. Sollte der Damm wirklich brechen, dann find alle Gebaulichkeiten dem Untergang geweiht. B e a m t e angeklagt. Omaha, Neb., 29 März. Angesehcne Bürger von Omaha haben eine Anklage gegen die Ohmahaer Feuer und Polizer Commissare be:m Gouvernö. erhoben. Die Anklagen lauten aus Amtsmißbrauch und Benutzung der Aemter für politische Zwecke. Der Polizei wird vorgeworfen, daß sie mlt Spielern, Dieben und Wegelagerern unter einer Decke stecken und die Sicherheit der Bürger der Stadt dadurch aus daS Aeußerste gefährdet sei. Der Gouvernör versprach, die Ankwgen zu untersuchen und die Schuldigbefundenen ihres Amtes zu entheben. Die Commissare bestreiken jede Schuld und behaupten, daß Politik im Spiele sei. m Sei d lö Nachfolger. New I o r k, 29 März. Am Don nerstag Nachmittag wird im Metropolitan Opernhauö eine große Todtenseier zu Ehren Anton Seidlö stattfinden. Die Leiche wird, einem häufig ausgesprochenen Wunsche Seidlö zufolge, verbrannt werden. Alö TodeöUrsache wird akute Gastritis, verursacht durch ein Gift, angegeben. Die Art deS Giftes kann nur durch Analyse festgestellt werden. Franz van der Stucken von Cincinnatt wurde ersucht, temporär die Leitung deö OrchesterS der philharmonischen Gesellschast zu übernehmen. Ausland. Auö dem deutschen Reichstag. B e r l i n, 29. März. Die FlottenVorlage wurde vom Reichstag in dritter Lesung ohne Theilung angenommen. DaS Sauö bot ein vielkarbiaeö Bild Der Sitzungssaal war stark gefüllt und in den Gallerten glänzten die Uniformen der Offiziere und die strahlenden Toiletten der Damen. Auch die Botschasterloge war besetzt. Der Abgeordnete Richter, der grimmige Gegner, bekämpfte die Vorlage noch einmal mit galligem Hohn. Der Antisemitensührer Liebermann v. Sonnenberg antwortete ihm'mit Spott, und prophezeite ihm die Errichtung eineö Denkmals mit der Inschrift: Die Fortschrittspartei ihrem Eugen Zugrunderichter". (Lachsturm). Der Antisemit Bindewald spricht gegen die Vorlage und wirft den Liebermännern oberflächlichen Radau und verbrauchte Schlagworte vor. Der greife Führer der National-Li-beralen, Rudolph von Bennigsen erklärte, sür die Mehrheit gelte daS NoMesse oblige" und deshalb sei Nichter daS befriedigende Bewußtsein, daS letzte große Wort zu haben, zu gönnen. Graf Arnim sagte: Die Augen der Welt find jetzt auf unS gerichtet, aber die Linke verharrt bei ihrer uferlosen Negation." Daö Resultat wurde mit Jubel be grüßt.. Äbendö fand ein Festessen statt, bel welchem der Staatssekretär deS ReichömarineamtS, Admiral Tir pitz, welchem von dem Zustandekon men der Vorlage, hervorragender Antheil gebührt, gefeiert wurde.

Der Antrag, die Regierung um Ein

bringung einer Vorlage zu ersuchen, daß ein Denkmal des Kaiser Friedrich auf Reichskosten errichtet und Ixt Platzwahl dem Kaiser anheimgegeben! werde, wurde von Bennigsen begründet. !Der Sozialdemokrat Singer rieth ab und sagte : Unsere Grundsätze und unsere Ansichten über daö herrschende System und die leitenden Personen verbieten unö. die Mittel für eine monarchische Ovation zu bewilligen. Die Begründung fordert die Erklärung heraus, daß die Linke, die Sozialdemokratie mit eingeschlossen, oft genöthigt gewesen sei, den Kaiser Friedrich gegen Rüpeleien der conservativen Presse zu vertheidigen. Diese Aeußerung rief einen Tumult hervor und der Präsident rief den Redner zur Ordnung. Herr Singer erklärte: Ich habe nur die Presse gemeint. Präsident, Freiherr Buol von Berenberg : Ich habe die Worte anders verstanden." Der Antrag wurde darauf angenommen. Rußlands großer Erfolg in China. St. P eterö b urg, 29. März. Daö offizielle Organ der Regierung im Auslande veröffentlicht ein Zircular, welches Graf Mirawiev, der russische Minister deö Auswärtigen, den Gesandten Rußlands telegraphirte. DaSselbe lautet : Auf Grund einer, am 27. März in Peking unterzeichneten Uebereinkunft, find Port Arthur und der Hasen von Ta-Lien-Wan mit den angrenzenden Gebieten an Rußland zum Nießbrauch übertragen worden. Sie find ersucht, die Regierung, bei der Sie accreditirt find, davon zu benachrichtigen und hinzuzufügen, daß die obengenannten Hafen und Gebiete sofort mit russischen Truppen besetzt und die russische Flagge neben der chinesische Flagge dort aufgezogen werden wird. Zur selben Zeit können Sie den Minister deö Auswärtigen informiren, daß der Hafen von Ta-Lien-Wan für den ausländischen Handel offen sein und daS größte Maß der Gastfreundschast den Schiffen aller befreundeten Nationen dort zu Theil werden wird." Eine offizielle Mittheilung an die Presse fügt hinzu: Die Abtretungen sind für 25 Jahre, können aber durch getröhnliche Uebereinkunst verlängert werden. China hat ferner daS Recht zum Bau einer Eisenbahn, welche die Häfen mit der tranSsibirischen Hauptlinie verbindet, ertheilt' DeS Weiteren wird erklärt, daß daS Arrangement die direkte und natürliehe Folge freundschaftlicher Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten sei, die den Wunsch hegten, die Interessen ihrer Völker zu fördern. O." Die Stimmung in Spanien. M a d r i d, 29. März. Hier und in den Provinzen herrscht die größte Ruhe. Die öffentliche Meinung ist durch den Glauben, daß die Schwierigkeiten zwischen Spanien und den Ver. Staaten in freundlicher Weise arrangirt werden, beruhigt und die Zeitungen legen der Consereoz zwischen General Woodford und Senor Sagafta, dem Premier, die heute Nachmittag um 4 Uhr stattfinden wird, große Wichtigkeit bei. Sie sprechen den Glauben auS, daß dieselbe wichtige friedliche Resultäte haben wird. Die spanischen Zeitungen sagen ferner, die Regierung Spaniens habe beschlössen, alleö Mögliche zu thun, um den Krieg zu vermeiden, wenn die Ehre und Würde Spanienö nicht verletzt werde. M a d r i d, 29. Mär,. Die Conferenz deö Gesandten Woodfordö mit den spanischen Ministern dauerte heute Nachmittag eine Stunde. Nachdem sich General Woodsord entfernt hatte, setzten die Minister ihre Berathungen fort. Laut einem Bericht von Porto Rico sind die Wahlen daselbst ohne Ruhestörungen verlaufen. Die Autonomisten stimmten zahlreicher alö die Conservativen. oqil?S'Naczriqten. Angekommen in : n c w 8 o 1 1 : Tauric" von Liverpool; Noerdland" von Antwerpen.

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