Indiana Tribüne, Volume 21, Number 190, Indianapolis, Marion County, 29 March 1898 — Page 1
o 0 rlC? A 00 0T kS TiA 4Y W y y W w w y yy vvy Office : No. IS Süd Mabama Otrahe. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Dienstag, den 29. März J898 Jahrgang 21, 9loi 190
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Editorielles. ll.ft. Kt nmtrit ntitl Ashftntf I Verwicklung läßt sich Nicht viel schreiven. Man mufi avwarien, mit buu , . . . ... I Dinge sich entwickeln. Der Präsident rm a rt .. m r r r i .-. I iqeini er,ien, o,e onqr zu 9", den Krieg zu vermeiden und zweitens, wenn er mcni zu vermeiven.in, genügend Zeit zur Vorbereitung für den-
,e,oen zu gemlnnen. ueoer o,e n.er- b0n ttm tt Unterhandlungen zwischen den beiden Re- ES ifi ein solckeS Vorkommnis
gierungen verlautet nicht viel. Seit V mm . M M -? I kktt0Mkqung mvtttqm iw ouurioaje oer aint aianropye c , e r rm ..rl" m . . i ..r t !f!. I oie llmmuvg oerongrepmugneder gegen Spanien eine sehr bittere. Wie weit diese Stimmung die Politik der Regierung beeinflussen wird, ist schwer zu sagen. Die Situation ist im Ganzen so unbestimmt, daß man sich nach keiner Richtung hin ein Ur theil bilden kann. Am nächsten Freitag wählt der Schulrath einen Superintendenten (58 wird linÄ oelaat. dak fierr Kok blcß drei Mitglieder des Schulraths auf seiner Seite bat. dak seck für ,n a,r.rs ,,h hnl hi A ... m.m.m, mmtw m p Stelluna van aweien unficker ist.W,nn dn rton ift. dnn wZr. Ms Krwabluna de strn EmmrnÄ fifi. 3a solchem Falle s.llten aber die Freunde de, Herrn Goß diesem den Rath geben, die Stelle niederzulegen, tht der Wablakt voraenomme wird, Diese Rücknckt find fie ibm sckuldia. R,ff,kt0.,rr k imkern dnrank . v m w mr vvyv v m kandidiren, so ist daö natürlich seine Sache. Wir möchten bei der Wahl eines Superintendenten fair plav ' v I arounä sehen, vor o-. 1 iiuri 1 uiirr 7iur w m - v kommnisse vermieden sehen, wie sie sich im vorigen Jahre ereigneten. ES wird unS gesagt, daß damalt Herr Emmerich nicht auf eigene Veranlassung, sondern auf Veranlassung mehrerer SckulratbSmitalieder kandidirte. da diese ihn aber dann im Stiche ließen, ES läßt , sich denken, daß daS Herrn
Emmerich in eine unangenehme Lage elragenoen evmlerung einen iyrbrachte, insofern nachher freundschaft- lichen Zuckerbedarf von etwas über licke Benebunaen .wiscken ibm und 2 Millionen TonS Zucker. Und davon
dem Superintendenten nicht mehr , - u ? wabrsckeinliü waren. Wenn, wie un verfickert wird. Serr Emmerich auch diesmal auf Veranlas. sung einer größeren Anzahl von Schul- ' ' ' rathkmitgliedern kandidirt, wen seine Kandidatur die Folge bestimmter Versprechungen Seiten? einer größeren Zohl von SchulrathSmitgliedern ist, dann ift eS Ehrensache für die Betrefsenden biS zur endgiltigen Entscheidung für Herrn Emmerich zu stimmen, und wenn daS nicht ihre Absicht ift, Herrn Emmerich vorher davon in Kenntniß zu seßen. DaS ist, wie gesagt, Ehrensuche und braucht wohl nicht näher ererklärt zu werden. . Wir haben nicht die Absicht, dem!
Schulrathe in irgend welcher Weise Produziren. Wir werden die gewalvorzugreifen, aber wir verlangen 5air tige Summe Geldes, die wir jetzt noch
plav gegen Jedermann. ES wurde vor einigen Tagen mitgetheilt, daß daS Schiff Helen W. Almy nicht weit von San Francisco mit 41 Menschen, 14 Mann Besatzung und 27 Klondikefahrer untergegangen sei. Wie brutal gewissenloS die Geldgier sein kann, geht auS der ren FranclSeoer Tagblatt gemeleeten Th-tsache hervor, daß da?
hi.rur, nhr, alt, wuvmstickiae Se-
vivtig wui ""(-'-7-0- - gelschiff, dem die Kaufleute u.:d Schif. ser noch nicht einmal mehr Kohlen und Holz als Fracht anvertrauen wollten, ' zwei Jahre im Schlamme auf der anderen Seite der Bai gelegen und daß ti nach seiner Reparierung für die Alaökareise keine Gesellschaft versichern wollte, tröhdemdie Eigenthümer sechzig Prozent Versicherungsprämie osserirten. Alle Sachverständigen betrachteten das Fahrzeug alk ein dem sicheren Untergange geweihteö Sargschiss, trotzdem vertrauten ihm die Eigenthümer die kostbare Menschensracht an. Herr Mohnö von der bekannte deutschen Weinfirma Mohnö k RaU tenbach soll dem genannten Blatte zufolge erklärt haben : Der Verlust meines Schiffes geht mir natürlich nahe. Gedenke ich aber der armen Passagiere und der Mann schaft, so thut mir daS Herz weh." Wir glauben eS ihm gern, daß ihm daö Herz ob der Folgen seine Unter nehmenk weh thut. Aber daS kann ihn nicht von der furchtbaren Schuld freisprechen, aus Profitgier ver' recherisch fahrlässig gewesen zu sein und 41 Menschenleben einem Sckiffe ander . - . . . . . iu baden, das Vacvver anvlae ...ackern ck entsckieden aeweiaert O- I 1 l"7 1 v O i. gsich, wie solche Vorkomm ifT, find. f0 find fie aar nickt so sel 1n gelingt es, solche Sch'ss erfickern und dann nebt der Siaen tmtf bie Versicherung für sein Schiff h Jbsensch.n Schauspiele: ' 17 ' . Wta it. a.ftnMaK" a rund .sen roubte. waS er sckrieb. ' ' " " ' r ' ' Die Zucker-Industrie Ein Brief deS schenEonsulöinMagdebürg an die 3nd. Tribüne. Magdeburg, den 16. März '98. ES ist eine Freude zu lesen, wie drüben bei unS in Amerika an vielen ."3 3nte"ff " öuarnnouune. vuq eroane iq l Briefe, in denen ich gefragt ,rr r e werde, ob eS rathsam sel, Zuckersawltn anzulegen; ob eS sich bezahle, 3atfifibin zu bauen; welche Maschwen sich beim Rübenbau und bei der Suckersabrikation am besten bewährt en; wezqe orie von uoen,aa n ver oe,ir unv ergz. ineqr. Die Zuckerproduktion sollte bei uns schon längst blühen, da Boden, Klima und alle sonstigen Bedingungen dafür günstig find. Wir sollten schon längst andere Lander versorgen, nicht die unö. 0" im" l.f.. r....i- cm rw m v.a crr - rr i.v. ccc .-. L ein QunocTi iiiiuioii sjouaco an oav Ausland ausgeben für Zucker, den wir gerade so gut selber bauen können und somit daS Geld und die Arbeit im Lande behalten ? Man bedenke: der Zuckerverbrauch in den Vereinigten Staaten beträgt aus den Kopf der Bevölkerung ungefähr 68 Pfund. DieS ma Ui der l'tzt etwa 70 Millionen f. . en nur räum em unsle. selber produzirt : .dle übrigen bitt I . w u!'" yaven wlr uns aus aller r . r t e t t . . a vrren anver oeroelge,qleppr. Da macht eS Deutschland vernünfti ger: eö verarbeitet jetzt in seinen 400 Zuckerfabriken 13 7 Millionen Tonnen Rüben und e werden darau ungefähr 1.800,000 Tonnen Rohzucker ge vonneu. Wenn ich also so vielfach brieflich gefragt werde, ob ich dazu rathe, daß man drüben den Zucker rübenbau energisch beginne, so ant Worte ich mit einem entschiedenen 3a. 3ch bin überzeugt, daß wir eS dahin bringen können, daß wir in 610 Jahren keinen Zucker mehr importiren, sondern unsern Bedarf vollauf selber lalljährlich an daS Ausland zahlen, um uns daS Leben zu versüßen, unserm eigenen Lande und unsrer eignen Landvirthschaft zu Gute kommen las I sen können. SS wird an .vielen Schwierigkeiten und herben Erfahrungen dabei nich fehlen. Die deutsche Zuckerindustrie ist auch nicht über Nacht entstanden sondern hat sich sehr langsam und mi 'vielen Oeldopfern emporgearbeitet zu
ibrer iekiaen SLbe. ES hilft Alle?
? U ' nichts : auch wir müssen unö darauf gefaßt machen, viel Lehrgeld zahlen zu müssen. Die nächsten Jahre müssen vor allen Dingen entscheiden, wo es am vortheilhaftesten ist, Zuckerrüben zu bauen. Ich glaubte bisher, die nördlich Hälfte von New Jork, Ohio, Indiana, die südliche Hafte von Michigan, Wisconsin, ferner ein gut Theil von Ne, braska müsse sich am besten dazu eignen, weil daS dortige Klima dem hiesigen bei Magdeburg sehr ähnlich ist und dach hatte Kalifornien in den letzten 6 Jahren im ganzen die besten Resultate aufzuweisen. Auch New Jersey soll sehr zuckerreiche Rübrti hervorbringen. Der Zuckergehalt der französischen Rüben beträgt durch schnittlich 12 Prozent, während die deutsche 1314 Prozent aufzuweisen hat. Mir sind noch keine ossiziellen Berichten über die letzte amerikanische Zuckerrübenernte zu Gesicht gekommen; aber ich würde mich nicht wundern, wenn die Rüben drüben bei i unS schon durchschnittlich IS IS Pro. zent und noch meh'r Zucker enthielten. WaS der jungen amerikanischen. Zuckerindustrie meines ErachkenS vor allen Dingen noth thut und daS gilt wohl auch für alle übrigen GechäftSzweige ist mehr Ruhe in ixn erm politischen Leben und mehr Beständigkeit in den einmal . gesetzlichen Bestimmungen besonder? hinsichtlich unserer finanziellen Verhältnisse.. Schließlich möchte ich auch hier erklären, daß ich von Herzen gerne bereit bin auf Wunsch allen Zuckerinteressenten beim Rübenbau sowie in der Fabrikation Auskunft und Rath zu ertheilen oder verschaffen, so weit eö mir mein Amt und meine Zeit erlauben. Henry N.Diede r.ich.z ArchllllllhrilHkl!. Inland. Wetterbericht. WärmereS, schöne Wetter heute Nacht; wärmer mit zunehmender Bewölkung und Regen Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 61 Grad, niedrigfie 33 Grad. Die spanisch - amerikanische Situation. Washington, 28. März. Die Regierung hat der spanischen Regierung eine sorgfältig vorbereitete Note durch den Gesandten Woodford in Madrid überreichen lassen. In der Note wird die Nothlage aus Cuba beprochen und der spanischen Regierung klar gemacht, daß die amerikanische Regierung dem Drängen nicht mehr ange widerstehen könne, den Kampf und die Leiden durch energische Handungen zn einem Abschlüsse zu bringen. Die Note wurde der spanischen Regierung Ende voriger Woche überreicht und Spanien bat dem Gesandten Woodsord eine Antwort darauf zugestellt Gestern Nacht traf vom Gesandten Woodsord eine kurze Kabeldepesche ein, man glaubt aber, daß dieselbe nicht den Inhalt der Antwort Spaniens, sondern nur die Thatsache der Einsendung einer solchen meldete. Die Note und die Antwort Spaniens sind beide in gemäßigtem Tone gehalten, ermangeln aber nicht einer festen Haltung.. DaS Kriegs- und Marinedepartement hatten heute keine weitere Jnformätionen über den jetzigen Aufenthalt der spanischen Torpedobootflotille erhalten. Dieselbe befindet sich auf dem Wege von den Canarischen Inseln nach Porto Rico. Kriegsvorbereitungen. T ren t o n, N. I., 28. März. Generaladjutant Stryker erhielt heute vom Marinesekretär Roosevelt den Befehl, S5 Mann der New Jersey Marinereserve bereit zu halten, um den Monitor Montauk" von League Island nach Portland, Me., bringen zu können. W a s h i n g t 0 n, 23. März. Com mander Horace ClmerS ist von den Cramp Schifföbauhöfen abkommandirt und hat Vesehl erhalten, die MoS quito Flotte", bie auS allerlei kleinen Fahrzeugen, welche eine Kanone tragen können, formirt werden soll, zu kommandiren. Die Dampfer Cincinnsti" nd
,Castine" find in Key West angekom
men. ' Der Kreuzer Columbia" fuhr heute Nachmittag vom League Island Marinehofe nach den Hampton NoadS ab. DaS in Deutschland für die deutsche Marine gebaute und ven den Ver. Staaten angekaufte Torpedoboot hat den Namen The Somerö" nach der berühmten Brigg, die in den jungen Tagen der Republik so große Dienste leistete, erhalten. Boston, 23. März. Die Jacht Hermione," frühere? Eigenthum der Nachlaßverwaltung deö verstorbenen Henry S. Pierce, wurde der amerikanifchen Regierung verkauft. DaS Schiff wurde in Elyde, England, gebaut und.ist sieben Jahre alt. ES ist Befehl ertheilt, '.daS Schiff nach dem Marinehofe von Brooklyn zu bringen. Key West, 28. März. Der Nashville" ift auSgefahren, um daS Kabelboot bei den TortugaS zu empfangen. DaS Kabel wird in wenigen Tagen nach Key West gelegt fein. Eapt. Sampson, der neue BefehlsHaber deS nordatlantischen Geschwaderö. ernannte heute sein Stab. Die Mitglieder deö Stäbe! des Contreadmirals Sicard find sämmtlich wieder ernannt, mit Ausnahme des Commandeurö West, welcher den Befehl über den. Princeton" übernimmt. ES wurde kein Stabchef ernannt. Bis zum Anbruch deS,AbendS waren alle im hiesigen Hafen'.liegenden Kriegsschiffe von der.. Wasserlinie bis zum Schornstein bleifarbig angestrichen. New Fork, 28 März. Der Schleppdampfer Atlaö" der Standard Oil Co. wurde heute von der Regierung angekauft. ES sind acht SchleppKämpfer, und fünf Jachten von der Regierung gekauft. fAnton Seidl. f N ew Jork, 28. März. Anton L. Seidl, der berühmte Opern- und Or-chefter-Dirigent, ift heute hierfelbst an einer Ptomän-Vergiftung, wahrscheinlich in Folge deö Genusses von Fischen, plötzlich gestorben. Herr Seidl begab sich heute kurz nach dem Abendessen zu seinem Geschäftöagenten F. Bernstein, woselbst er bald nachher schwer erkrankte. ES wurde ein Arzt herbeigerufen, welcher Vergiftung konftatirte. Gegen 10 Uhr verschlimmerte sich der Zustand deS Patienten und eS wurden zwei weitere Aerzte zu Rathe gezogen. Ungeachtet ihrer Bemühungen, starb der Patient kurz nach 10 Uhr. Anton Seidl wurde im Jahre 1850 in Pest, Ungarn geboren. Als junger Mann war er Sekretär Richard Wagners, und wurde später als der beste Znterprete Wagnerö betrachtet. Herr Seidl kam vor ungefähr zwölf Jahren nach Amerika. Zuletzt dirigirte er die Konzerte im WaldorfAstoria Hotel und wurde kürzlich zum Dirigenten dek permanenten Orchesters ernannt, für welches tzl00,000 subskribirt worden waren. Er war ferner der Leiter der Philharmonischen Gesellschaft Hierselbst und war zum Dirigenten der Maurice Grau Opera Co. für die nächste Sai son auSersehen. Erst vor einiger Zeit lehnte er einen Ruf an die Hofoper in Berlin ab. Der spanische M a i n e"Bericht. W a s h i n g t 0 n, 23. März. Auch die spanische Commission, welche den Untergang der Maine" untersucht hat, hat ihren Bericht zusammengestellt, und derselbe ift nach hier unterwegs. Die Hauptpunkte sind vom Kabel übermittelt worden. Die spanische Commission gelangt zu einem Resultat, welches mit der me rikanischen Untersuchung in direktem Gegensatz steht, und konfiatirt daö Feh ler aller jener Umstände, welche un fehlbar eine Torpedo - Explosion be gleiten. Zeugen welche sich in der Nähe der Maine" befanden, sagten vor der spa nischen Commission auS, daß nur eine Sxvlofion stattfand, daß keine Wassersäule emporgeschleudert wurde, daß auf dem nächftgelegeuen Schiffe keine Erschütterung wahrgenommen wurde, ebensowenig, wie aus dem Lan de, und daß keine durch die Explosion getödteten Fische gefunden wurden, ob gleich eö im Hasen, die der Lootsen Aelteste angiebt, Fische im Ueberflusse giebt. Lllei dieö lasse eine äußere Ex plosion unr?sZrsc;kinlich ersrw.
vt Taucher konnten oen im Schlamme versunkenen Schiffsboden nitkt ttntrsttAn hr in fcn fö.it.n
j 7 M.. HU VM, WM, V WV. zeigten alle Risse und Bruchstellen Auöbiegungen nach Außen, waS auf tP sirrh'rtfinn rn &AfffPnrh I mf deutet. 3n der Nähe der Unfallstelle habe man trotz genauer Untersuchung keine Anzeichen von der Wirkung eineS Torpedos gesunden, und die Explosion eineS Magazins fei, wenn man die Wirkung eineS Torpedos annehmen volle, ohne Präzedenzfall. Da die spanischen Behörden kein Recht hatten, in daö Wrack eineS fremden Kriegsschiffes einzudringen, konnten ihre Behörden daS Innere nicht untersuchen und die naheliegende Hypothese einer inneren. Explosion bestätigea, zumal von amerikanischer Seite daö Verlangen nach einer gemeinsamen Untersuchung zurückgewiesen wurde. Eine solche würde zweifelöohne eine Explosion von Innen nachgewiesen haben. Bon Cuba. H a v a n a, 28. März. Im Paläste wird verkündet, daß spanische Soldaten auf der Plantage von Valiente, einen Kampf mit einer Jvfurgentenschaar hatten. Es sollen dabei acht Jnsurgenten und ihr Führer Marreco getödtet worden sein. Eö werden ferner Scharmützel bei Boticavio, San Nicolaö, Collega und Santa Arita berichtet. Die Stadt Havana ift ruhig und daö Geschäft geht seinen gewohnten Gang. Cuba, 28. März. Der Marinerath, bestehend auö Capt. Chiddick und den Lieutenant Commanderö Covleö und Wainwright, welcher ernannt war. um über bie Theile deö Wrackö deö Maine", die nicht zu retten find, Lestimmungen zu treffen, hielten gestern Abend und heute Sitzungen ab. Die Entscheidung ift nicht bekannt gemacht. Capt. Chidwick fuhr Nachmittags nach Key Weft. Ausland. Die Stimmung in S pani en. Madrid, 28. März. Jmparcial" und Liberal" stimmen heute in der Anficht überein, daß Vermittlung europäischer Mächte angesichts der Krisis im fernen Osten schwierig sein werde; fie fügen hinzu: Auf alle Fälle ist Spanien selbst fähig, Leleidigungen und ungerechte Aumaßungen zurück zu weisen." El Liberal" sagt ferner : Wenn die Ver. Staaten die Cubaner unterstützen wollen, dann ist der einfachste Weg, diese Mission dem spanischen Rothen Kreuz" zu überweisen, welche Gesellschaft unlängst in gleicher Weise Frankreich, Rußland, Ungarn, Portugal, Venezuela und Argentinien hals. 'Daö spanische Rothe Kreuz" ift auf Cuba gut organifirt und eö sind außerdem viele Mitglieder der Gesellschaft bereit, von Spanien nach Cuba zu gehen, wenn daö nöthig sein sollte. Wenn die Ver. Staaten aber Krieg wollen, dann mögen fie eö frei heraus sagen und nicht Barmherzigkeitö- oder HumanitätöauSflüchte suchen." Diario" bringt eine Aeußerung, die Tenor Moret, der Colonialminister, als Antwort auf eine Frage deS Marineministerö Admiral Beomyo machte. Dieselbe lautete : Der Sturm dauert fort, daö Barometer steigt aber." Dieö wird dahin ausgelegt, daß die Situation nicht so ungünstig für Spanien sei, alö eö der Fall gewesen. Die spanischen Wahlen. Barcelona. 28 März. Bei den hiesigen Wahlen für 6 Sitze wurden drei Monarchisten, und drei Republikaner gewählt. Die anarchistischen Kandidaten wurden ungeheuer verhauen. Die Liberalen erlangten alle anderen Sitze in der Provinz au ßer einem, welcher einem katalanischen Homeruler zufiel. M a d r i d, 23. März. Die jungften Wahlberichte zeigen, daß die Mi isteriellen 192, die Conservativen 46, die Romerianer 7, die Republikaner 15 und die Carlisten 3 Deputirte gewählt haben. - Die Nachrichten auö Havana zeigen, daß 4 Autonomiften und 2 Conserva tive gewählt sind. mim Versuchen Sie eine Schachtel Cascarer, der feinste, jemals angefer tigte Leber -und Eingeweide - Negnlirer.
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