Indiana Tribüne, Volume 21, Number 188, Indianapolis, Marion County, 27 March 1898 — Page 5
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I Wergeuöe Wchts, -. $ mit anderen Worten, achte auf das, was Du hast das ist ein guter 9 X Rath, der befolgt werden sollte, besonder wenn eS sich 1121 die Ge a r u r. 1 t c.i "
)iinoqcu qanocu. K ur dauernden Erhaltung oder
gehört vor Allem genugende und geeignete Nahrung. 3 Die Erfahrung hat viele von denen, deren Berns schwere Arbeit brdingt, Ö belehrt, daß da beste diätetische Stimulanzmittel, welche im Verein 9 mit guter Soft die vortrefflichste Wirkunq erzielt, das weltbekannte und z eben so geschätzte echte Jokann Hoss'sche MalzExtrakt ist. 2
M 5 19 TlsrtfffiMt stnb in Bkjua uf VSHrtrast und Mmullrendk Vigenschasten so Xt t F ViUsUjl'N werth, wie ein Faß Ale oder Bier, ohne berauschend, wirken. jf Man nehme sich vor werthlosen nachgemachten Präparaten ln Acht und der J lange daZ echte Iobann HofNche MalpSrtrakt. Hätet Such vor Fllschunge. c?MeMeZszssziZZG!sHtZttziZ
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DssenerLltzreibevnetdes VhMpp öauerampser. I lrif d I ikl I V ,t r e-rmaii rea P1t Co. No 119. Mein lieber Herr Nedattionür! t - v. rr 1 IUf.lü uu iwwer von Wahr I getahtt, un- ich muß sage, ich meiselbst slehle keinder urneste. Wisse Se, mer Hot doch das bische Prapperteh und mer gleicht 1 auchnit,wanndie Fellersch. die Spehnjerds komme un schuhte eem Lecher enei. Biseids deß hen ich e wenig käsches Geld usf die Bank un wie leicht kann's häppene, daß se vor lauter Fier die Dohrs klohse, so daß mer noch nit emol sei bis'che Spendgeld ziehe kann. Ich muß sage, ich hen mich ariq aetruwelt. Die Lizzie, was mei Altie is, die war geschkehrt un se Hot in einem fort gejammert, wanns nor kein Krieg gewwe oeht. Ich jrn Owends aach Widder emol zu den Wedesweiler gange un off Kohrs hen mer reiteweg gestart. Wahr zu tahke. Ich hen zuerscht die Annern redde losse, bikahs zch war'n m das ganze Bißneß nit so recht gepohstet un ich hen erscht e wenig Jnformehschen hen wolle. Ich sage Jhne, die hen resseniert wie alles, weil die Spehnjierds so fresch wäre un wollte uns Truwel mache. Ich kann Jhne sage, ich hen's aach in for die Spehnierds. Ich könnt die ganzeGang auffresse, so eWuth hen ich. Wisse Se. es könne jetzt so e Jahre siwwe, achtunzwanzig zerick sei, do hen ich emol das ganze Haus voll Meis gehabt un ich hen einiges getreid, for se zu kille, wei ich denke ich hen e koppele Dahlersch werth Roff an Rätts gespend awwer es Hot all kei gut nit gedahn. Do Zs usf en schöne Tag en Spehnjerd wo mit Meisträpps gebettelt Hot in mei Haus komme. Er Hot mich t Trapp riekommendet, sell wär ebbes feines, un wo so e Träpp in e Haus wär, do hätt e Maus gar kem Schoh mhr. Ich h.n mich re'.teweg so e Ding getäckelt un hen's aach off Kohrs bezahlt. Dieselwe Nacht h.'n ich die Träpp noch gefickst un hen dann schuhr gedenkt, daß ich 'die Meis jetzt dett schuhr hätt. In die Nacht hen ich uff emol e feierliches Neus gehört, ich sin aus das Bett getschumpt ' un hen nachgeguckt un was wer'n Se denke, es war der Pluto, wo e Schweschterskind von mei Karo war. Er Hot mehbie an die Träpp mit seine lange Schnut geschnuppert und die Spring is losgange und die Träpp Hot an den Pluto sei Schnut geketscht. Gasch. was Hot der Hund do gejammert. In alle Ecke is er erum gerannt un off Kohrs hen ich die Trapp nkt m.hr juhse gekönnt, bikahs se Hot gar kei Schehp nit mehr gehabt. Sehn Se, so Hot mich der Spehnjerd getschiet. Mi, ich hen doch kee Träpp kaaft for die Hunde zu ketsche, ich hm die Mis ketsHe wolle. Seit d Zeit do hen ich kein Juhs mehr for die verzollte Spehnjerds un ich gewwe gar nicks druin, wann se emol gehörig ihr Hinnerfront verhammatscht kriege. Well mir hen noch e ganze Weil getahkt un der We desweiler Hot gesagt: Wann ich nit mei Bißneß an Hand hätt, wei in leß denn no Telm, do wär ich bei die Sohlschers un deht helfe die Fellersch emol diesent zu verjenkiedudele. Wann ich dich war, Philip, wei. kei zehn Gail kennte mich priewente, mei Duttie als en Zittisen von dieseöKontrie zu duhn. Hier Beus, nemmt emal agnj an mich, was nimmste Phil?- Wann üx Wcderweiler emol triete duht, dann muß er entwedder en Duft hen, oder es is e ganz eckstra ordinehre Ackehschen. Ich hen gesehn, daß er noch ganz sauwer war un do hen ich gleich ausgemacht, daß es ebbes impohrtentes war. Off Kohrs hen mir all ebbes genomme un dann is Widder getahkt worde. Wir Ware sechs Mann beisamme un all Ware mer gute deitsche Zittizen. Awwer jeder von uns Hot ekriet, daß mir uns all bei die Juneitet Stehts Ahrmie melde wolle. Wie ich den Owend heim sm, do hen ich mein flopp voll gehabt, nit vom Bier, awwer von das Sohlscher Bißneß. Ich hen die Lizzie uffgeweckt un hen se gesagt, daß ich in de Wahr gehn wollt un daß ich noch die Nacht all mein Stoff fickse müßt. Die Lizzie Hot gegreint wie e Behbie. Ach Philippche, geh doch nit in de Wahr, du werscht schuhr gekillt, un was soll dann aus uns arme Wermcber wer'n?" NewOtr meind
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dev. Yen lcy geiagi, dann ziehst du Penschen un du kannst praut sei, daß dein Mann und Hoßbend so en braver Vaterlandsvertheidign is geworde. Well, ich kann Jhne sage, so t Eckseidement hen ich noch nie nit m mei Haus gesehn. Die Kids sin erbeikomme un hen gehallert, blos der Karlie is zu mich gestocke. Er Hot gesagt, ich sollt nicks drum gewwe. wann ich aach doht geschosse deht wer'n. er deht dann mein Platz in die Ahrmie nemme. Es Hot mich doch gefreit, daß der Bub noch so viel Battrioditzmus in sich gehabt Hot. Ich hen die Lizzie gefrogt, wo mei Gönn is un se sagt se wißt nit, awwer ich sin schuhr, daß se's gemißt Hot. Wisse Se. die Lizzie Hot nämlich immer gedenkt, ich könnt emol gut fiehle un deht dann e Unglick anstelle. For den Riesen Hot se mei Gönn geheit. Der Karlie Hot .se awwer gefunne un Hot aach e Badrondasch gefunne un e Sohrd. Ich sage Jhne, ich hen mich uffgefickst, als wann ich die Spehnierds ganz allein kille wollt un den Weg hen ich aach gefiehlt. Ich hen dann die ganze Nacht noch mit die Lizzie Priepehrehschens gemacht. Se Hot mich noch e Dotzend Eier gebeult un en halwe Hähm Hot se mich in e altes Nuhspehper eingeräppt. Das ganze Brot, wo se grad en Dag zerick gebacke gehabt Hot, Hot se mich in mein Schnappsack gestoche. Dann Hot se e Battelche mit Kolohn un e Battelche Kästereul, e paar Sticker Teuletsohp, e Backs'che Koffdrapps, mei Schlippers, mei Peip, mein Krack mit Schnuff un noch lattse annere Stoff erbeigeschleppt. Dabei wäre aach
Schreibbäbier un Ennwelopps. Dann Hot se mei Jnschuhrens Pehpersch tu beigeholt. Die Hot se mich nit mit gewwe, se Hot blos aussinne gewollt, ob ich in all die Lahdsches aach in gut Stending sin. Sehn Se, in all ihren Schmerz vergißt die Lizzie nie nit an's Bißneß. Wie alles so gefickst war, do hen mir uns noch e wenig hingelegt. Ich hen reiteweg geschlofe, awwer ich hen en serchterllche Dnem gehabt. Ich hen gedriemt, ich wär'n schon en Sohlscher un wär'n in e Battel. Do hen ich grad gesehn, wie eener von die Spehnjerds e Können nach mich gepeunted Hot. Do sin ich in mein Schrecke uff die Seit getschumpt un bumms hen ich an den Flohr gelege, ich war'n aus das Bett eraus gefalle. Alle Glidder hen mich geehkt un die Lizzie Hot mich reiteweg mit Linnement eingerobbt. Die Lizzie Hot die ganze Nacht kei Aaage zugemacht, sie Hot all die Zeit geflennt. In aller Früh hen mir schon Breckfest gehabt un dann Hot s en riehrende Abschied gewwe. Die Lizzie Hot gegreint und die Kids hen gehallert un iewen der Karo Hot e Fehs dohin gemacht, als wann er ang getotscht war. Well, ich muß sage, ich hen aach flenne gemißt.' Es is fonnie, wie so ebbes an eem kimmt! Dann Hot die Kisserci gestart. Bei Galle, was Hot ' mich die Lizzie Klsses gewwe, wel ich hen bald die Fitz knegt un ich muß sage, ich hatt me rnt gedenkt, daß mich die Altie so gut gleiche deht. Der Karlie Hot gesagt: Pa, behehf dich nor, solang mir nit mit dich sin, wann dich's aach schwer falle duht." Am Liebste hätt ich dem Kunne eene uff die Schnut gewwe, awwer ich wollt doch nit die letzte Min nit noch emol en Rau -rehse. Well, dann sin ich fort mit mein ganze Stoff, mit mei Gönn un mit mei Badrondasch, ich hen horrid geguckt. Wie ich in die Rekruhting Affis komme sin, do hen ich dem Unneroffizier, wo grad do war, gesagt, was ich wollt. Der Hot mich lang angeguckt un Hot sein Klotzkopp geschehkt. Dann sagt er: Sage Se mol, for was nemme Sie uns dann eigentlich? Sohlschers mit so Bierbaich, wie Sie een hen. do hen mir kein Juhs for. Stehn Sie hibsch heim un tende Sie zu Jhne Ihre Altie un Jhne Ihre Kids, for en Sohlscher sin Sie no gut.- Do hen ich awwer gefiehlt! Ich war'n ganz mähd for Wuth un hen ihn'e Pies von mei Mnd gewwe. Dann sin ich widder for heim gestart. Wie mich der Karlie gesehn Hot. do Hot er mich gefrogt, ob der Wahr schon iwwer wär, un ob ich schon all die Spehnjerds gegekillt hätt. Die Lizzie bot gedenkt, ich hätt mei Schnuffbacks vergesse, awwer wie se gehört hen, daß ich mein Meind getschehnscht hen un heim stehn wollt, do hen se sich arig gefreit. Den Wedesweiler hen ich nicks von die Geschicht verzählt, bikahs der macht gleich Fonn driwwer un in so e sierius Essehr kann ich rni viel Fonn stende, Womit ich verbleiwe Jhne Ihm licwer Philipp Sauerampfer. Der gute ZZlann. Eine Dorfgeschichte von Gustav Gugitz. Die Hochzeit der verwittweten Bäuerin Kronberaer mit ihrem Großknecht war unter hinreichenden? Lärm festlich vor siH gegangen und man hatte sogar über den kleinen Unterschied im Alter der beiden Eheleute ohne ein Blinzeln hinweggesehen oder die wackere Wittwe hatte das wenigstenZ nicht bemerkt. ' Was wollte sie schließlich beginnen, sie war eme pattllche Frau im Ansang der vierzig, dreiundvierzig genauer gesagt, der Knecht war zwar um gute zehn Jahre jünger, aber in der Wirthschaft war ein Mann nöthig. So verschrieb denn die Wittwe Katharina Kronberger dem .Georg Huber als ihrem Mann ihr schones Anwesen. Schließlich hatte er als Eigenthümer Grund genug, besser darauf zu achten, als ein Verwalter. Schlechter als ihr seliger Abraham wurde er eö sicher nicht machen. Katharina hatte unter dem gestren gen 'Herrn Abraham Kronberger nicht die besten Tage gesehen, 'vielleicht, weil das einzige Kmd, daS sie zusammen gehabt hatten, gestorben war nd kei-
nes nachkam. ÄSaham war nicht manierlich mit ihr verfahren, Schläge hatte es oft genug gegeben, wenn er spät vom Wirthshaus kam. Aber wenn sie einmal geprügelt war, war er allerdings der wünschenswertheste Gatte. Der Nachfolger des Verstorbenen war beim Hochzeitsmahl aufgestanden und hatte lange über den guten Abraham gesprochen, und Alle fanden das schön.' Bald war der ganze Tisch voll von den Vorzügen des Todten. Jeder erinnerte sich eines Tages, an dem er Das und Jenes an Abraham bemerkt hatte, und dieses und jenes Lob verdiente. Und wenn er auch ein strenger Herr war, seine Hand konnte, wenn sie noch so rauh war, sanft streicheln. und Frau Katharina lächelte dazu, die ersten Thränen der Rührung stiegen in ihre Augen hatte er nicht den Hof in der besten Ordnung zurückgelassen, diese Wohlthat, die sie jetzt genossen, und wenn er manchmal Eins hinuntergoß, so waren sie Alle Men-
schen. Als der junge Gatte mit seiner Frau allein war. meinte er wehmüthig: Ich glaub', ich werde Mühe haben, Dir den Abraham zu ersetzen. . . Ja, man merkt's erst immer später, was man verloren hat. Er war ein zu guter Mann mir ist. als ob ich ihn erst heut' richtig verloren hätt'. Und wie sie noch Alle an ihn denken." Mehr als ich. wollte sie sich zum Vorwurf machen. Aber sie schluchzte es in sich hinein. Er war ein guter Mann und ich hab' ihn so vergessen...." Und so' ging es fort. Jetzt, von dem Hochzeitstag an, erinnerte sie sich Vormittags und Nachmittags an ihren früren Ehehcrrn. Manchmal, wenn sie die ganze Woche nicht an Abraham gedacht hatte, sondern mit neu erwachender Zärtlichkeit sich an Georg hielt, dann konnte dieser plötzlich traurig werden und vor sich hinsagen: Kathrin', gib Dir nicht Mühe, ich seh', wie ich dem Abraham gegenüber unwürdig bin. Du kannst, ihn nicht aus Dir verdrängen Du mußt mich immer mit ihm theilen und ich. ich bin halt kein so guter Mann wie er " Dann ließ er sie allein. Und da sie allein war, fand sie. daß das von dem jungen Ehemann schlecht war. Abraham hatte sich doch mehr um sie gekllmmert. Ja. sie sehnte sich förmlich nach der früheren rauhen Behandlung. Huhu, die Hand liebte sie, die schlug. Es war kein Reiz in dieser neuen Liebe, die Schmerzen fehlten, die die Freuden doppelt machten. Und sie konnte thun, was sie wollte, Georg ging gleichgiltig vorüber. Und sie suchte Trost dort, wo ihn der theure Versto'bene gefunden: bei der Flasche. Der junge Gatte war dieser kleinen Schwäche gegenüber nachsichtig. Ja, er unterstützte dieselbe sogar. Der Herrschaftswirth m.ten im Dorf erzählte, daß der Huber5auer ein Faß Wein von ihm aufgelegt l'.nd nach Hause geführt hätte. Die Bäuerin wollte den Wein im Heus haben. Und hinterher die Mägde erzählten es, goß sie noch ein Glas Kirsch Wasser. Sie trauerte um ihren guten Mann, ! und die Rührung wurde immer großer. Und sie hatte auch Grund, um den wackeren Abraham, der sie mit seiner starken Hand nicht verqaß. zu trauern. Er war thatsächlich besser. Aber Georg gestand es auch ein.wenn sie es ihm jetzt schon mit ganz lauten Worten vorwarf. Erst neulich, als sie lange allein getrauert hatte, und doch- zu früh damit aufhörte, fand sie den iungen Gatten mit der Jungdirn sch'akernd. - Wie gut war Abraham gewesen, niemals hatte sie über ihn auch in diesem Punkte zu klagen. Wie Recht hab' ich doch gehabt ich hätt' ihn nie vergessen sollen Das hat mir der Abraham nie angethan!" Ihre Augen schwammen. Aber Georg zuckte leicht mit den Achseln. nahm eine reuige Miene an und sprach: Ja. gegen denAbraham komm' ich nicht auf. Er war besser als ich. ich sag's ja. mit Allem: Er war ein guter Mann!" Damit war's, genug. Und Georg führte ein zweites Faß auf den Hof. Die Sache war theuer. die Mariann' hätte mit ihrem Apfelgesicht besser in den Thürrahmen gepaßt. Uebrigens, wenn die Bäuerin nicht trauerte, fand sie Georg auf dem Posten. Aber die Bäuerin lebte jetzt nur mehr für ihren Abraham, Der Bauer schüttelte den Kopf, eö war nicht mehr viel mit der guten Katharina. Der Abraham ging ihr zu nahe, und daö fraß ihr das Herz ab. Wie kann man auch den besseren Mann verlieren, und den schlechteren lieber nehmen! Und einmal ging es mit dem Wein und der Bäuerin zu Ende, Ja. ja. und der Baner kam nicht einmal, denn er konnte ihr diese Stunde nicht leicht macken. erwar eben kein auter Mann. Gluck Im $auU. Häuslicher Friede und Glück werdm immer bewahrt werden wenn die Els tcrn die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Zungen Heiden der Kleinen anwenden Kmder sind immer geneigt eineErkaltung leicht zu nehmen, Dr. Bull'S 5)ustcn Syrupjedoch kunrt sie rasch und sicher. "Ich aehrsuchtt Dr. Bull's Husten Eyrup für meinen acht Jahre alten Sohn. . Er hatte die Bräune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'S Husten Syrup das beste von allen war." Frau 21. Geib, 317 Demott Str., WestHobokeu, N. I. .Dr. Bull'S Husten Syrup kostet nur 25 Cents und er ist besser und billiger als wie alle die anderen Mirturen welcher der 5)ändler anpreist. Kauft nur Dr. Vull'ö husten Svr
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