Indiana Tribüne, Volume 21, Number 187, Indianapolis, Marion County, 26 March 1898 — Page 3

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. r4V . APOTHEKEN Z tMAtiru . Von Wilhelm Mehkr.Förster. (Fortsetzung.) mir vor ÄUem an Brandes gefällt," sagte er, ist, daß er Energie zeigt. Dieser Brandes hatte vor fünfundztranzigJahren nicht mehr als wir drei hier, und heute nimmt er es mit Bleichrödr auf. Das ist ein Mann, beiTich bewundere." Er sprach das mit solcher Betonung und ovatorischer 5Zunst, daß der Diener Griotte zu achten begann und sich auf seinem Stuhle etwas manierlicher zurecht setzte. Frau Marie seufzte: Ja. Energie! Wenn andere Leute die auch hätten! Wenn mein Mann Energie gehabt hätte!" Hätte ich Energie gehabt." sagte Griotte, so säßen wir nicht hier, bet Gott nicht. So vermietheten wir keine Aimmev und schliefen nicht in der Küche, bei Gott nicht. Ein Mensch kann alle glänzenden Geistesgaben besitzen, mein lieber Freund, hat er nicht Energie, so hat er nichts. Ich achte BrandeS. weil er Energie hat, und so oft seine Pferde gewinnen, freue ich mich." Jetzt siel es ihm wieder ein, daß dieser Brandes seinen Miether eingeladen habe, und zwar zu heute! Da mußte Herr Eckert umgehend benachrichtigt werden, und er, Griotte, saß hier und schwatzte. Zieh Deine Jacke an, Annie sagte er, beeile Dich, Du sollst mich beglei ten. Ich wette, dieser Eckert sperrt Mund und Nase auf." Annie setzte ihr Hütchen auf und ging in Herrn Eckerts Zimmer, um vor dem einzigen großen Spiegel der Wohnung ihre Kleidung zu ordnen. Das feine, schmale Gesichtchen', das sonst die schönsten Farben hatte und wahrhaftig nicht wie ein Berliner Gesicht aussah, war ganz blaß geworden, und die großen Augen blickten ohne Ausdruck auf das Bild im Svieael. Was wollte oder sollt: Kon?odEckert bei diesen reichen Leuten? Gehörte er denn zu denen? War er nicht ein Bankcommis von der Handelsgesellschaft. der hundert Mark Einkommen hatte und vor erst drei Wochen von Insterburg nach Berlin gekommen war? Er kenne hier Niemand, hatte er ihr gesagt, und ev sei auf der Welt ganz allein. Abends saßen sie zusammen, und am' dritten Abend, es war ein Sonntag, erzählte er ihr. daß er vor sieben Wochen in Jnsterburg seinen guten Vater begraben habe. Sie hatte geweint, und von der Stunde an waren sie treue Freunde geworden. Was sollte das nun heißen mit diesem Brandes? Er wtrd uns genommen, daS war ihr einziges Empfinden, das pochende Herz sagte mit jedem Schlag: Er wird mir genommen. Der Diener hatte sich mittlerweile entfernt, und nun kam Grtotte und trieb sein Töcktercken zur Eile. Um elf ist Probe, und bis zum Theater ist eine Stunde Wegs, also bitte cito,' avanti. Er warf einen Blick tn dt Spiegel und knipste ein Staubchen von der Weste. . .Wie sehe ick aus? Leidlich anstandig was? Im Grunde genommen' r 9 f? s ää, Xaa, ,a ' srenicq icvojei. iaii zu gegen, gebrauchte er noch eine ganze Weile, um' vor dem Spiegel seinen Rock zu zupfen' und den Ehlmder mit dem Aermel zu bügeln. Nächsten Fitaa spiele ich denBur-' leigh, ihr werdet staunen. Du kannst diesen kleinen. Eckert mitbringen, mein' Kind, er wird sich einigermaßen wun-' dein! Fretltch, der Mann kommt von Jnsterburg, er ist nicht kompetent." Er wird nicht gehen wollen," sagte Annie. denn ev ist ja in Trauer. Da fmg Grtotte an, sich zu eretsern. Ja. -Trauer! Gerade desyalv'llm! sich zu erheben! Sich zu erbauen! Ist' das Theater kein Tempel?! Wenn ify heute meine Frau. begrabe, so will ich' Abends in Maria Stuart'' geben und , w f f . Ttrv ' von ozm regier micy uoer oas tsroell leid forttragm-lassen. Ja, das will! ich." Frau Maria Griotte war starr. . Ich todt? Du mich begraben?" Es war bildlich," sagte Griotte, eS war eine Hypothese. Wetter nichts." Er küßte sie und als sie, unangenehm von der Hypothese berührt, zu weinen begann, wurden auch seine Augen feucht, und er schloß sie innig m die Arme. Du lebst länger als wir alle, liebe Marie, Du hast eine eiserne Gesundheit." Annie wischte der dicken Mama die Thränen auö den Augen, und dann constatirte diese mit Schrecken, daß wieder der ganze Morgen verschwatzt sei. Griotte's wohnten in der Tieckstraße. die damals noch an die Borsigschen Maschinenfabriken stieß, so daß man den Larm der Werkstatten rn den Hinterzimmern sehr deutlich hörte. Die Frtednchstraße entlang nach der Handelsgesell schaft und von da nach dem Ostendtöeater war ein sehr weite? Weg. und als Vater und Tochter a: den Bahnhof Friedrichstraße" kamen, der erst . vor wenigen Monaten dem Stadtverkehr übergeben' war, zog GUotte es .virnünftsge.rweise!vor,.. direkt ur .Probe ins . Theater, zu fähren und ven Brief für Herrn Eckert Annie anzurertraum.' ' " '"' " (36 k2m diese ctttvx ars

ßen Hause tn der Franzosischenstraße, und sie zitterte, als sie den vornehmen Portier ersuchte, Herrn Eckert herausrufen zu lassen. Eine ganze Zeitlang mußte sie warten. Es war ein schöner Herbsttag, die Sonne schien breit auf Ven prächtigen Gendarmenmarkt, und hoch über den beiden Domen und dem Schauspiel

i hause flogen kleine weiße, sonnige Wölkchen. Zwei berühmte Mtmen von dem Königlichen Theater gingen langsam, gestikulirend an ihr vorbei, scheu sah sie zu ibnen auf und dachte traurig dergleichend an ihren armen Papa. Der hatte auch so hoch kommen wollen wie die beiden, war als junger Mensch, wie er oft erzählte, ein weit gefeierter Darsteller gewesen, und mußte nun draußen im Ostendtheater in der elenden Komödie sein Leben vertrauern. Weil er keine Energie hatte." Sie sagte das leise, mechanisch. So tausendmal hatte sie dieses: Weil ich keine Energie hatte." gehört, daß sie über den Sinn kaum nachdachte. Was war das: Energie? Sie stand dem Wort zu nahe, sie hatte es zu oft vernommen. der rechte, genaue Sinn war ihr verwischt. Energie!" Wenn sie, Annie. doch recht viel davon haben möchte! Erst ihn sich erobern.. dann Konrad glücklich machen, dann sparen und soraen und den Eltern im Alter ein friedliches Heim bereiten können! Nicht in der entseklichen Tieckstraße. sondern weit draußen, wo die grünen Wiesen beqinnen. w Pankow oder Gesundbrunnen. Sie lächelte, und rings um sie her war Sonnenschein. Fräulein Annie?" Da stand er vor ibr. und sie schrak zusammen, als ob sie bei einem Geheimnis überrascht sei. Sie haben mich rufen lassen, zu so ungewohnter Zelt , eS ist doch nicht, pissirt?" Nein. nein, es ist nur" sie ne stelte hastig an ihrem Jackett und suchte tn der Tasche, da der Brtes, der hatte Eile." Er öffnete das Schreiben langsam, ohne jede Hast, dann las er bedächtig, wie Jemand, der alles ruhig und ge nau erledigt. Aengstlich sah dasMäd chen zu ihm auf und freute sich, als er so ganz gletchgulttg blieb. Es ist etne Etnladuna. sagte er. und dann las er den Bri?f noch einmal. Eigentlich sah er noch aus wie ein großer Junge. Der blonde Schnurrbart.war auf der Lippe kaum zu sehen, und der etwas vertragene Anzug, kleinstädtisch, altfränkisch geschnitten, grob im Muster und mit großen, häßlichen Hornknopfen, gab ihm etwas Ungefüges und machte die schlanke Figur etwas breit und fast plump. Jetzt blickte er auf. und als er dte immer noch etwas ängstliche Miene Annies sah. lächelte er leicht und daö gab seinem hübschen Gesichte etwas unbeschreiblich Gewinnendes. Die Einladung ist von einem einstigen Freunde meines Vaters, einem sehr reichen Herrn. Er kann wohl nicht umhin, mich einmal bei sich zu empfangen, und damit wird die Sache erledtgt sem. Ich hatte mtch an Herrn Brandes nicht gewendet, aber es war der. letzte Wunsch meines Vaters." Er .sah nach der Uhr. Wissen Sie. Frätllein Annie. nun könnten Sie mir noch einen anderen Gefallen erweisen: hier auf mich warten. In einer halben Stunde komme ich zur Mittagspause, wollen wir dann etwas spazieren gehen? Es ist ein so schöner Tag. Ja?" Ste nickte: Gern." Daß es eme Zumuthi.ng sei. eine halbe Stunde hier zu warte't, fiel ihm nicht ein und 'ihr ebensowenig. Er gab ihr die Hand, verneigte- sich etwas linkisch und eilte dte Treppe wteder htnaus. ; Der einzige, der die kleine Scene beobachtet hatte, war der vornehme Portier.' Eine hübsche Manier." dachte er ingrimmig, sich hier Rendezvous zu geben während der Geschästsstunden vor dem Hauptportal. - Wirklich ein starkes Stück!" - Er hätte sich noch mehr geärgert, wenn er gesehen hätte, wie das Mädchen keine Miene machte, fortzugehen, sondern vor dem Palaste der Handelsgesellschaft auf und ab promenirte aber' es war nahe vor Beginn der Börse, Wagen fuhren vor, Agenten kamen. und der Portier hatte zu dieser Stunde keine Zeit, nach Spatzen und jungen Damen zu sehen. Zwei Minuten nach dem Glockenschlage war Konrad Eckert unten, und nun ging er neben Annie die Französische Straße entlang. Er trug .den braunen Strohhut. dessen Band Annie gestern Abend gewendet, und ' die schwarzen Handschuhe, deren Knöpfe sie schon zweimal festgenäht hatte. Mit diesen Handschuhen sah er aus wie das Urbild des Kleinstädters, kein größerer Gegensatz als er und das Mädchen, die in dem billigen Kleidchen so fein und großstädtisch erschien wie die vornehmste Dame. " Sie spazierten langsam durch die sonnenbeschienene Friedrichstraße, in der jetzt das ganze Getriebe der Mittagszeit südwärts und nordwärts wogte. Als sie an den Bahnhof kamen. wo eine Stunde vorher Griotte .sich von Annie getrennt hatte, schlug Konrad vr. in das neue Restaurant zu gehen, das unter, sechs Bogen der Hochbahn sich ausdehnte. " Die Wirthschaft war erst wenige Tage vorher eröffnet, nun strömte ganz Berlin hinein, um daö neue Weltwun'der anzustaunen. Man denke: ein Bierrestaurant unter der Eisenbahn! Während man Jauersche Würste verzehrte, donnerten über den Kopf weg die großen Eourierzüge nach Paris und Petersburg. Das war noch nicht dageWesen, jeder Berliner mußte das gese hen haben. Durch eme Welle von Menschen drängte das Paar, um von Bogen zu Bogen zu gelangen, und ängstlich lehnte sich Annie näher an ihren Begleiter. An den Tischen war bis auf den letzten Stuhl jeder Platz besetzt, die Kellner liefen, schrieen nach Oier, wurden grob, eS war in dem 2abakrauÄ und Larm etn sehr unerautck

licher Aufenthalt. AVer K'onrad' und seine kleine Begleiterin ließen sich nicht abschrecken. Dieses tolle Drängen hatte etwas Berauschendes, und wie alle anderen empfanden sie nichts von dem Humor, der über der ganzen Narrbeit lag. Draußen schien die schönste Herbstsonne, in den Biergärten konnte man in Ruhe zu seinem Rechte kommen, frische Luft genießen und brauchte nichts von dem Getöse der Eisenbahnzüge zu hörkn; aber gerade dieses Unsinnige machte dcn Leuten Spaß, und Konrad und Annie nickt weniger als den Anderen. Schließlich erwischten sie an einem langen Tische zwei Stühle und saßcn nun. dicht aneinander gezwängt, beide ganz still und andächtig. Sie bewunderten Alles: die schweren Holzvertäfelungen. die für das dürftige Berlin der achtziger Jahre etwas ganz Neues und Großartiges waren. Die lärmenden Menschen'und die donnernden Eisenbahn.'.üge. Jedesmal, wenn solch em schweres Geschütz über die sechs Bogen brummte, stießen sich die Leute an und saßen einige Sekunden aufmerksam lauschend. Ja, Berlin wurde Weltstadt! Schließlich bekamen sie Bier und kranken, aber zu einer Unterhaltuno tarn es nicht. An dem Tisch rechts, links und gegenüber von ihnen saßen, alle dicht ineinander geschoben, Frauen und Männer lachten, lärmten, kein Mensch konnte sein eigenes Wort verstehen. Konrad war wie betäubt, für ihn war dieser großstädtische Lärm noch etwas Neues, Unbegreifliches, Annie hingegen saß jetzt ganz ruhig und still. In diesem Meer von Menschen fühlte sie sich an seiner Seite geborgen und sicher, sie hätte viele Stunden so neben ihm sißen mögen, gar nie fortgehen. Konrad bestellte Mittagbrot. und sie ließ das ohne Ziererei geschehen. Als sie dann ihre kleine Mahlzeit verzehrt, das Bier getrunken und den Kellner bezahlt hatten, nahm er ihre Hand, um sie durch daS Gewühl der immer noch hereindrängenden Menschen zu ziehen. Er ging mit seiner großen Figur ganz ruhig und ohne

Ueberhastung, aber sicher wie em Eisbreche? durch die Masse, und Annie schob sich wie ein kleines Schiffchen in seinem Fahrwasser mühelos hinterdrein. Als sie wieder draußen standen in der hellen Sonne, dte Augen halb geblendet, war der Zeiger der großen Bahnuhr bedenklich wett vorgerückt, und es gab einen kurzen, viel zu schnellen Abschied. Er retchte ihr die Hand: Bis heute Abend!" sprang auf den Omnibus und war bald ihren Blicken entschwunden. Wie trunken ging sie heim. Er. hatte sie einen Moment so seltsam angesehen, ihre Fingerchen fühlten noch den Druck sewer Hand; welch' eine Stunde war das gewesen! Die langen Nachmtttaqsstunden saß Konrad in dem großen Saale, schrieb. rechnete und träumte vor sich hm. Es gab heute wenig zu arbeiten, und seine Gedanken gingen weit hinaus. Nicht zu Herrn Brandes, den er heute Abend aufsuchen wollte, und diesmal auch nicht nach dem fernen Jnsterburg. an das tausend Fäden der Erinnerung ihn knüpften. Sie gingen alle zu An nie Griotte. ibren blauen Augen und ihrer klemm Hand. Als der einsamste und verlassenste Mensch war er in die große Stadt gekommen, jetzt war er nicht mehr einiam. sgor.sezung folgt.) , '' A3I.U.1SU1RIIADA. Von L. v. Murnau. tauschendes Beifallgeklatsch erflllltc die Räume des bis auf d-n lenten Vlak besetzten l5ircus Einarelli und der lown Wobby. welchem dieser Beifall für seine treffliche Leistung galt, bedankte sich bei dem Residenz - Publikum durch einige Salto mortale, mit welchen er die Maneae vor und rückwärts durchmaß. Kaum war er jedoch verschwunden, als zene Stille eintrat, welche die höchste Spannung der Zuschauermenge zu verrathen pflegt. Amarasimrhada, die indische Schlangenkönigin", lautete die folgende Nummer des Programms, worauf die Residenzbewohner vor Neugierde brannten. War doch seit einigen Tägen die Lokalpresse voll derReclame für den neuen Stern der Manege; ein ganz vorzüglicher Ruf ging der Schlangenkönigin voraus. Schönheit und Grazie. Unerschrockenheit und Kaltblütig, keit im Äerkehr mit den unheimlichen Reptilien wurden an ihr in hohem Maße gerühmt und die Kunde, Amarasimrhada entstamme einem indischen Fürstenhause, trug nicht wenig dazu bei. die Spannung des Publikums zu erhöhen. Wundervolle indische Gewänder erwarteten die zahlreich anwesenden Damen zu sehen, die .Herren aber, ja nun, die freuten sich eben auf den Anblick eines schönen Weibes. Zwei mit kostbaren Teppichen verhüllte Kisten wurden durch die Manegedien herbeigebracht, das gesummte Stallpersonal bildete feierlich Spalier und die Musik spielte eine nicht minder feierliche Meise. Amarasimrhada erschien. Freudiges ! Staunen auf allen Gesichtern. Ja fürwahr, die kühnen ErWartungen waren übertroffen von dieser wunderbaren ' Erscheinung. Ein Flüstern des Entzückens ging durch den ganzen Eircus; selbst auf ' jenen Plätzen zunächst dem Eingang vom Stalle her. wo die Uniform vorherrscht, verschwand der ungläubige Ausdruck von den Gesichtern derSLhne des Mars und eitel Freude und Wohlgefallen war allüberall wahrzunehmen.' ' Amarasimrhada war aber auch eine wunderbare, geradezu märchenhafte Erscheinung. Schlank von Figur, von herrlichem Ebenmaß der Glieder, die sie mit außerordentlicher Grazie zu bewegen wußte, ungekünstelt und jugendfrisch entzückte sie das Herz des Beschauers. Aus ihrem schönen Antlitz blinkn ein vaar schwarz Auaensterne. in die zu schauen gar wohl gefährlich sein mochte. Nncheö Gewand aus Seide und Gold. di:lfaS ciit !2ßfi&n Qr.:n

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Frauen können sith guter Gesundheit erfreuen. Es ist kein Gmnd vorhanden, daß sie leiden, wie fie es thun. Neumehntel ihrer Krankheit entstehen aus Menstruatiousftörungcn, die gewöhulich unter dem Namen Frauenleiden" bekannt sind. Es ist unangenehm, darüber zu sprechen, und deshalb wird die Behandlung vernachlässigt. Aber Wine of Cardui kurirt alle diese Leiden zu Hanse. Frauen, welche ihn gebrauchen, haben alle gute Gesundheit. Weißer

bfnnft'Tpart,met für Dme. ft uikuvft. im Fallt besondere n, kisongt ersoiberlich fiad, adressirt mit nga d ym,tomt: Laulla' ATiaory Departrnant, The Chattanoor Madlcine Co., ThaUa apo.a, Stcnn.

ocii!i?! besetzt, schmiegte sich decet t den edlen KLrperformen an; große goldene Ringe wiegten sich in den kleinen Ohren und eine einfache goldene Spange hielt das blauschwarze Haar zusammen. Mit wahrhaft fürstlicher Würde und Anmuth hantirte das entzückende Wesen mit den gleißenden Schlangen, d:e in langsamen,, graziösen Windungen um des Mädchens Körper sich ringelten, eine nach der anderen, bis ihre Masse einGewicht erreicht haben mußte, zu dessen Tragung dte Kräfte etnes Herkules nöthig erschienen. Aber ohne sichtliche Anstrengung ertrug Amarasimrhada die schauerliche lebende Last und bewegte sich unter ihr scheinbar unaezwunaen nach dem Tacte der Musik, den reizenden Körper hin- und herwtegend. Als sie nun gar mit einem Griff die fesselnde Spange vom Haupte entfernte, so daß das reiche, schwarze i Haar in wogender' Fluth über den ! Rücken sich ergoß gleich einem Mantel, da brach die schauende Menge in lauten Beifall aus; dieSchlangenkönigin hatte das Herz des Publikums erobert, die neue Nummer batte ihreZugkraft (auch hier) bewährt und Direktor Einarelli rieb sich vergnügt die Hände: das war etwas, womit man einige Wochen lang ein volles Haus erzielen konnte. Unter den Besuchern der Vorstellung war besonders Einer, dem die Schiengenkonigm es angethan: der Privatdocent an der hiesigen Universität Dr. Alfons Stülpnagel, der den folgenden Nummern des Programmes wie geistesabwesend folgte und nach der Vorstellung stumm und in sich gekehrt unter semen Gefährten tm Restaurant saß. Die Unterhaltung drehte sich begreiflicherweise um die eben gesehene EircusVorstellung und kam bald genug au die Schlangenkönigin. Alle waren ernig in Bewunderung der reizenden Erschei. nung, nur tn Bezug auf dte Abstammung wurden Zweifel geäußert. Doch Dr. Stülpnagel war in diesem Punkte Autorität; hatte er doch sechs volle Jahre seines Lebens im schönen Indien verbracht, wo er, der Sanscritgelehrte, Studten halber wetlte; und daß er heute noch mit glühender Begersterung der herrlichen Orte gedachte, wo er unter den Kindern des Landes infolge seiner Sprachkenntniß und sonstigen angenehmen persönlichen Eigenschaften viele Freundschaft genteßen durfte. konnte kaum Jemand wundernehmen. Er war es. der mit der ganzen Wucht seiner Ueberzeugung die Rassenechtheit der Inderin verfocht und mit anthropologischen Beweisgründen m's Tressen rückte. Hatte doch die liebreizende Erscheinung höchst angenehme Erinnerungen in ihm wachgerufen, ihn zurückversetzt in' jene seligen Tage, die er in Benares am User des heiligen Stromes Verbracht! Ja. ganz und aar so waren die schönm Töchter der höheren Stände Indiens zu schauen, der nämliche dunkle Teint, die gleichen berückenden Gluthaugen, dieses wundervolle Ebenmaß der Glieder; kurz, an der Echtheit war nicht zu zwetfein, uno oafc vte Herrliche einem Fürstengeschlecht entstammte, lag durchaus nicht außer Bereich der Möglichkeit. Tag für Tag war der Eircus Einarelli ausverkauft, Tag für Tag übte Amarasimrhada. dieSchlangenlönigin. ihre Anziehungskiaft auf die Residenzbevölkerung aus. Unter die täglichen Besucher der Vorstellungen gehörte Dr. Alfonö Stülpnagel; ihm lag die schöne Inderin Tag und Nacht im Sinn, ihr widmete er die zärtlichsten Sonetten in der blüthenreichen Sprache ihrer Heimath. begleitet von Blumenarrangements. die seiner Börse empfindlichen Schaden zugefügt haben würden, wäre feine financiellc Situation weniger günstig gewesen, als sie eZ in der That war. Ja. in indischer Sprache gestand d:r Sanscritgelehrte ftine glühende Liebe dem göttlichen Weibe, das all' sein Sinnen und Denken erfüllte. Wie mußten die heimathlichen Laute wohlig die im fremden Lande Weilende berühren! " Aber unnahbar war die Götternicht die nasse Antwort

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State Line. Miss., 6. Mai 1897. Meine Freundinnen fragen michwa5 in der Welt mir geholfen hat. Ich antworte ihnen, daß ich Wine of Cardui gebrauche. Ich bedaure nur, daß ich ihn nicht schon vor vier Jahren gebraucht habe. Frauen wissen Gesundheit nicht ,u würdigen, bis sie dieselbe verloren haben. Ich war lange Zeit leidend. Ich schien an complizirter .Frauenkrankheit zu leiden. Vor ungefähr drei Jahren hatte ich einen Anfall von Nervenerschopfung, den Folgen von mehreren Frühgeburten. Ich kann mein Leiden während dieser Jahre nicht beschreiben. Ich konnte nur wenig essen oder schlafen. Ich wurde sehr mager und dgS Leben war mir zur Last. Der Fall machte unseren hiesigen Aeriten viel ,u schaffen. In diesem Zustande war ich, alS ich mit Ihrer Medizin begann. Ich hatte Wine of Cardui und Black Draught noch keine Woche ge braucht, als ich Besserung verspürte. Und mein Zu stand besserte sich fortwährend. Er ist wunderbar. In, Sainel.

ftiufl, weoarmullervorsau nno mmgelmaßlae und schmerzhafte Menstruation belöstt'gm sie nicht. Wine of Cardui ' wird allen kranken Frauen geboten. Er kostet nur 1.00 per Flasche in der Apotheke.

ward dem Sehnsüchtigen zu Theil, leiner seiner liebeglühenden Blicke, die er der Angebeteten bei den allabendlichen Vorstellungen zuwarf, ward erwidert. So spröde, so hartherzig, es war zum Verzweifeln; das mußte ein Ende nehmen. Alfons erkundigte sich. beim Jmpre sario des Eircus nach Wohnung und Gewohnheiten der Schönen; Alles, was er in Erfahrung bringen konnte, war. daß dieselbe jeden Abend kurz vor ihrem Auftreten angefahren käme, wobei sie bereits im Eostüm sich befinde und von einem älteren Frauenzimmer begleitet sei. das weder deutsch noch englisch, französisch oder italienisch spreche und offenbar auch aus Indien stamme. Sobald die Inderin ihre abendliche Aufgäbe erfüllt, begab sie sich in dem auf sie wartenden Wagen wieder nach Hause. Niemand hatte noch mit ihr sprechen können, da sie riur der Hindusprache mächtig war und Niemand vom Eir cuspersonal hatte sie außerhalb des Gebäudes je zu Gesicht bekommen. Sie vermied allen Verkehr und lebte gänzllch zurückgezogen. Ihr Engagement war mit einem Mr. Belling. ihrem ImPresario, abgeschlossen worden; durch ihn wurde ausschließlich mit ihr geschäftlich verkehrt. Mr. Belling war ein feiner, liebenswürdiger Mann, der jeden Morgen beim Director vorsprach und N!'t allen Eircusmitgliedern auf s Freundlichste verkehrte, über seineDame aber keinerlei Auskunst gab, sondern verschlossen war wie das Grab, wenn Neugierige ihn auszuforschen versuchten. Dr. Stülpnagel war im Hotel gewesen, aber mit dem Bemerken zurückgewiesen worden, Frl. Amarasimrhada empfange keinerlei Besuche. Er beschloß daher, den Jmpresario.Mr. Velling, in's Gebet zu nehmen. Aber so liebenswürdig derselbe auch dem zungen Gelehrten gegenüber sich benahm. über die Gottliche verwetgerte er teoen Aufschluß und unglücklich zog der Liebende von dannen. Doch Mr. Belling hatte sich als feingebildeter Mann erwiesen, der ebenfalls einige Jahre in Indien gelebt hatte und dank den vielen zusammentreffenden Erinnerungen geschah es, daß der Gelehrte und der Impresario an einander Gefallen fanden und sich ein kameradschaftliches Verhältniß zwischen den Beiden entspann. Sobald jedoch das Gespräch auf die schöne Inderin zu gerathen drohte, verstummte Mr. Velling entweder, oder sr schlug ein anderes Thema an. Dr. Stülpnagel flehte seinen neuen Freund vergeblich um seine Vermittelung an, ihm eine Zusammenkunft mit seiner Angebeteten zu verschaffen; Alles war vergebens. Wieder war der Eircus Einarelli zum Brechen voll; das letzte Auftreten der Schlangenkönigin Amarasimrhada war angekündigt. Auch Doctor Stülpnagel war da; er befand sich in fieberhafter Aufregung. Es war das kein Wunder; hatte ihm doch sein Freund Belling heute die erfreuliche Mittheilung gemacht, Amarasimrhada wolle aus Dankbarkeit für seine Treue und zum Abschied nach der heutigen Vorstelluna seinen Besuch in ihrem Hotel ,Oa Verhüte Ein Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein ftübcS Krab durck eine vernackläßiate Erkaltung herbei geführt wurde. Be-! ..t. snUf int4ä 'Tv $WTsi' Ulillt Vllö UHV V)HMW X. V v husten Snruv. welcher sofort alle SaU und Lunacn-Lcidcn knrirt. crr W. v Makoncn. Lowcll. Mass.. schreibt:! "Ich war sehr krank mit cincm schlim-; men ujrcn. )ocrorcn rciinixn imr, nicht helfen und jedermann sagte daß! ick die Schwindsucht hätte. Em Ver-! wandte? empfahl mir Dr. Bull'S! Husten Syrup und nachdem ich Zwei, Flaschen davon'gebraucht hatte war irfi "itrirf l?6 wzr wunderbar! ck V 9 9 " " ' werde Dr.Bull's Husten Syrup immer meinen freunden emvscblm denn ich' weis da er ein unfrdlbareS Mittel ist." Dr. Bull's Husten Syrnp wird. überall für 25 Cer.tS r.?ft. ' " . !

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Frauen. V lM M V A i A i A , a h M lV V A M 1. M UV IA u A u A D . u fr. 4 V n entgegenneymen. Welch' ein Glück, die Herrliche von Angesicht zu Angesicht schauen, mit ihr sprechen zu können! Wie im Traume sah Alfons das Vorüberspringen der Pferde, das Arbeiten der Artisten; all' sein Dichten und Trachten war auf einen Punkt concentrirt, auf sie, die Unvergleichliche, die er heute Abend sprechen durfte. Endlich! In nichtendenwollendem Beifall erstattete das zahlreiche Publikum der gefeierten Schönheit den Tribut der Zuneigung und Verehrung, Lorbeerkränze und Blumensträuße flogen in die Manege, auf Wiedersehen" tönte es vielstimmig durch die Halle und glücklich lächelnd, anmuthig wie immer, verneigte sich dankend das herrliche Ge schöpf und verließ den Eircus. Auf Flügeln der Liebe folgte ihr Dr. Stülpnagel in's Hotel. Ohne Hinderniß gelangte er zur Wohnung der Schlangenkönigin, wo er von deren Duenna freundlich empfangen wurde. Nach kurzer Zeit öffnete sich dieThür des Nebenzimmers und Amarasimrhada trat ein. Freundlich lächelnd ging sie auf den glücklichen Liebhaber zu, ihm die Hand reichend. Mein lieber Freund," begann sie mit sonorer Stimme im schmeichelndsten Alt und in jenem Deutsch, das die englische Abkunft verräth, vor meiner Abreise von hier möchte ich Ihnen Lebewohl sagen und zugleich Sie um Vergebung bitten, daß ich Ihnen eine Enttäuschung bereite, die ich Ihnen wohl erspart hätte, wenn meine Zuneigung zu Ihnen mir die Fortsetzung eines Betruges Ihnen gegenüber nicht verböte." Bei diesen Worten entfernte sie die goldene Spange und gab das schwarze Haar in seiner ganzen Fülle frei. Entzückt wollte Alfons zu ihren Füßen stürzen, aber sie hielt ihn auf. Mit einer raschen Bewegung hatte sie ihre Haare gefaßt, vom Kopfe gerissen und die Perücke von sich geworfen. Ein kurzgeschorenes 5aupt kam zum Vorschein. Um Gotteswillen. Sie sind " Amarasimrhada und Ihr aufrichtig ergebener Freund Belling in einer Person. Aber bitte, verrathen Sie nicht, was Sie gesehen, was ich Ihnen als Freund eröffnet habe." ivt e r k w u r d i g e s V e r l a ng e n. Sie: Karl. Du mußt Dir einen Bart stehen lassen." Er: Warum denn?" Sie: Des Kindes wegen. Mein 'Vater war eben hier und Du hattest nur sehen sollen, was es dem Kind für Spaß gemacht hat. ihm die Haare aus dem Bart zu reißen. Du mußt Dir also schleunigst einen wach sen lassen." JmmernachdemRange. Unterofficier: Sind ja so schlapp heut'. Einjähriger, sind Sie denn krank?" Einjähriger: Ich habe heftige Migräne." Unterofficier: So. so, Migräne haben Sie! Merken Sie sich, der Herr Oberst haben Migräne, der Herr Hauptmann haben Kopfweh, und Sie tlben 'einfach Brummschadel, verstanden?" e&zlrzllrfzlf3f 1 Das Deutsch'Amerikanische 8 lZölitlkhuköau Hotorial von JI.MAKOKWORTH, 532 Vine St , Cincinnati, OM ist anerkannt daS älteste, weitverbrei teste 'und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf ' Erbschaften und Rechte,. kann man vertrauensvoll' in stine Hä.ide legen und verstchert sein, daß dte kleinsten, vie die größten . Vollmachts-Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntniß prorapt und geroiffenk)ast er kledlgtverdm. i, aMtll,Lift vervilsstor Erbon wird AchentNchli tltfra CUU enuaert. A I 3 i 7l i n 13 i i ß !

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