Indiana Tribüne, Volume 21, Number 186, Indianapolis, Marion County, 25 March 1898 — Page 3

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Dr. I. Bühlsr,Der Ritt ums Gluck.

120 Sst ZNcEnrty Str. Sprechstunden : 8 btt 9 Uhr Vorm. ; 2 b!S 3 Uhr Nachm.; S bis 9 Uhr AdendS. Telephon 1446. vr:Sftudkn: Sonntas rui nrnlttttfll. C. C. EVEiiTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pe?ns?!vaiä Str. Sa kird auf Wunsch arsettanfc ffJJTEB FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Straße. Coffin Block. Zimmer 43. Osftee.Stundtn: 9bi.!2Vm., 1 diZZNm., 7 6l9 bend. Sonntag von 10 Uhr Bm. lii 2 Uhr Rm Coke. Coke. Jn Tilumpsn u. zerkleinert. Tick Unnta Si bikommen in der Office der IncPpolIs a Co. No. 58 Süd Pennsylvania Str. M. icrfcc, Deutscher Buchbinder. 417 Ost McCsrty Str. -cke Eaft Up Stair. Herr Tarl Pinzvink.? Tkd ttadam, rta tntnr tittlWmfr. für miS tRtttae. Adolph Frey, roia rrw'.om dt.) "Sotary Public, Transistor, Corrcspondent etc. No. 196 Elizaböth Stret Take Blalre St. Car. ßlPANS TABULES Are intended sor chUdrcn, 1adic$ and all who prdscr a rncdlone disguised as con scctloncry. They raay nowbc had (put p In Tin Boxes, seventy-two Ja a box),price, twenty.sive cents er five boxes sor caedollar. Any druckst will ert theil W V isvou insisL and thev mav alwavs be jfcl obtaincd by retnitting the pricc to'jfspi w. v V i ü"w w -w. a VW jtT Cornpanyvsb KciioVr rtf i rnrnucE st. cf&tftrir. ns uirrart norn ra i3tUM . .9 . L j, "V" VveiLibtci'a r Int ersaatiomal ; ;aosia2ry : Inyr.fuab!- In the Home, SchooJ, nlCfflce' Athoroujh nvlslon cf the L'nabriJjfed. tht purpo cf which bas beea not display nor th. provisioa of matcrlal lor boastful and shewy dTrtisiAnt, but th. due, judicious, icholar.y, ' , w ..-nr wnrV which i all the ' VlWiH jjivv.."s - - - . , . , Htg ol sts growth has obtained m am equal deerc tke laror and oofideac. ol choUis and of U. gciMnl public. Tkt Oh CJreal Mnaaru Authority. go irrltr Hon. v. J. Btwer, JaatiM U S. Suprome Courk QET THE BEST. fySend sor ipecimen pap to C & C MERR1AM CO., Pubüshen. Mi.t. es VILLTM Drmoiimu .EXIKKf vAA. BO YEARS v EXPERIENCE sSfeöM i-.u Tradc Marks Designs CAPVRICHI't A.C' liTMt ndln a tcta ud ler1ption may 'sin' arslafeJr MCrtatn our .plnlon tn wDWwt m 3"J. i. kiv.1 nauntih a. CommnrilCABSCVtvsllB V wkv " Jörn UnrobtblTPatnUbl Commuulc. SKSSSdtfi "HSdbbok in Patent -fl.. for iunnn UtlllU. htuy tAk.a thr.urb Mann (Ä. rMtf k fn. öldt .ff.ocy (er eurng pt.ni. . -i - uinnt ahanra. lil tht pna 1.!, w , Scientific American. Akamajomelrültistrated irwWy. - iUttou of anr .dentlfl lonrnaJ. T.. U l a Ttv:iOunonui,i. . , nUKII &Co.38,Broad-Hew York teic Jt r FU. WaAlflgton, D. C Send roof name for a SoorenTf f tüe Works of Eugene FUM, FIELDFLOWERS Cle Cuaen TlcU msacnt Souvenir The wost beantiful Art Productlon of the Century. MA amall buaeh of tä. ta.C fratra.t .f blos f tkcrc4 fraca th. brud erra f Eaera Flcld'a f arc es LTC. CorUlns.t aelection oi the tnost Leauiifalof the pc ras of Eujrcne M Handsomely itlostratca by tbirty-sive of the world'S -rcatest artiUa as tbeir conttibution to tbe Mo MOtVt Fund. But for tbe a.bte cootiibotlona f tbt trtat artlsi Ihi Uok foalJ cot bnre btea mannsac taretf (r Sj.o. For aale at book. slores. or sent prermid oo reeeipt of Si.iq. The love offering to - tne Child'a. poet Lureate, publiahed bv tbe Convtnittee toereatea fund to build the Monamcnt d to care for the f.tnily of the beloved poet. Lagen Fi Monument Souvenir Fond. Ummtnl II Saar nti't hitiMtintMiMK wrk tut , by Ammi Tf, A-tftta, T.ia, i d Jut. Hoob, loleao, uai. 4m ernt. Clbm r. 4olag;aiw.lt. Wkf Irnantk. Tmi d. M. werk n Ito . t k,, wkrvr timi ra. mo Tt tini im or kiX.a. IVf ciumTt an .Ix arniar tfm H tt . . .4ai.dajr.All ra. Waahow yMkcw l ' .trt yoa. (ii worh. tai a tia4 r ail In. iium. ui( a.a. 7 rer wwiva. Failur liliowi ( tkattt. EW a4 w.4rfbl. rarti htlMl aOiayi.awf.i

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Ä,t"M'A!' a I IN ALLEM APOTHEKEN UM f Von Wilzelm Meyer.Jörster. (Fortsetzung.) Z k e Z t e s K Z P Z ! e l. Gans Sabrn - Baden lachte über das amüsante Duett des Herrn C. W. Kal.-n, und am Nachmittage desselben Tages gewann Coriolan" für Georg Brandes den Zukunftspreis, das bedeutendste Zweijährigen - Nennen der Badener Rennwoche. Der große Sportsmann stand im Zenith seines Glücks. . Man schüttelte ihm die Hände, und die Gratulationen nahmen kein Ende. Am Abend desselben Tages erschien Brandes im Kurgarten, seine Tochter am Arm. Der wundervolle Park war feenhaft erleuchtet, ein geschickter Arrangeur hatte die Rasenflächen vor dem Kurhaus in ein Meer grünen Lichtes umgewandelt, und in Bäumen und Buschwerk leuchteten Lampions derselben Farbe. Auf der Terrasse war jeder Tisch besetzt, man speiste dort lieber zu Nacht als in den Sälen der Badener Hotels, und aus jedem dieser Tische standen Lampen mit farbigen Seidenschirmen, die dem ganzen Bilde ein reiches und kostbares Bunt verliehen. Die Musik spielte, während in dichtem Gedränge ein tausendköpfiges Publikum vor der Terrasse promenirte. Zu den internationalen Gästen des vornehmsten deutschen Bades kamen die vielen hundert Sportsmen, die nur in dieser einen Rennwoche im Oosthale ihr Geld ausstreuen und in den acht Tagen des August alljährlich dem Bade eine so merkwürdige Physiogno mie verleihen. Der Baron Schickler und der. 5)erzog von Sagan, der Prinz von Arenberg und Monsieur Blanc von Monaco vertraten den Pariser Sport, während der Prinz von Wales mit seinen Herren den Mittelpunkt desNachtfestes bildete. Man drängte sich, um den englischen Thronfolger zu sehen, der jetzt vor der hell erleuchteten Ter rasse stand und Georg Brandes die Hand reichte. Hoffentlich, mein lieber HerrBrandes. sehen wir Ihre Pferde in diesem Jahre auch in England." Der Herzog von Hamilton promcnirte mit den ungarischen Sportsmen. die, wie in jedem Herbste, zahlreich anwesend waren. Man sah den Grafen Nikolaus Esterhazy, den Liebling der Wiener, den Grafen Tassilo Festetics. dessen Goldene Jacke" zu Jffezheim Rennen auf Rennen gewann, den alten Grafen Henckel, von dem man nie wußte, ob er als Staatsangehöriger zu Preußen oder zu Ungarn 'zu rechnen sei, den Bankiev- Baron Springer und viele mehr. Die deutschenSportsmen waren fast vollzählig erschienen, und selbst Italien und Rußland waren durch Männer vom Nennsport vertreten. Jetzt sah man. wie Käthchen Brandes dem englischen Thronfolger vorgestellt wurde, und wie dieser, dem jungen Mädchen die Hand reichte. Sie sah reizend aus. !m weißen Sommerkleide, mit dunkler, knapp an, liegender Jacke und einfachem, kleinem Strohhute. Zum ersten Male war das siebzehnjährige Mädchen in Baden, zum ersten Male überhaupt in der großen Welt, und nun drängte sich alles um sie her. Herzoge und Prinzen, Grafen und Lords, und der Prinz von Wales hatte ihr die Hand gegeben! Bon allen Seiten schaute man aus sie und deutete auf sie, die Damen an den Tischen der Terrasse richteten sich auf und sahen gespannt hinüber. Sie war giühendroth. verwirrt, ängstlich, und doch, welches selige Gefühl, als sie dann am Arme des Vaters weiter ging! Fräulein Brandes ist die reichste EMn in Deutschland." sagten, die Leute, und die Garde - Officiere in Berlin sagten: Sie ist außerdem das hübscheste'Mädchen.Jmmev traten andere Herren an den Vater und sie heran, denen sie vorgestellt wurde, und deren Namen zu behalten unmöglich war. Ein Gerücht wurde im Parke col portirt: Der Fürst von Hohenlohe hat heute Abend 100.000 Mark für Coriolan" geboten, aber Brandes hat abgelehnt." Unbegreiflich sagten die Laien. Selbstverständlich!" die Leute vom Fach. Von der Duellfarce sprach man nicht mehr, man hatte heute genug darüber gelacht, und die Sache war nach zwölf Stunden schon beinahe vergessen. Nur in Käthchen Brandes zitterte die Erregung noch leise nach, und selbst die wundervollen Erlebnisse dieses Abends konnten die Todesangst nicht verwischen, die sie heute früh durchlebt hatte. Visweilen, mitten im Gespräch mit anderen, preßte sie den Arm des Vaters an sich, und er verstand sie. Er lächelte, aber im Herzen war er ernst und bewegt. Herr Kalm war ebenfalls in den Kurgarten gekommen. Er saß neben dem Baron von Rosse auf einer Bank im Dunkeln und blickte, Zorn im Herzen, auf das glänzende Bild da drüben. . Ueber Tag war er ganz lustig gewesen, vielleicht nur erkünstelt lustig, jetzt packten ihn grenzenloser Aergev und Grimm. ' War d.e Welt da, nach

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der er sich so geeynk yane. :ym nun I fortan wirklich verschlossen? Lächer-

lich! Weil er ein Duell vernünftig beigelegt hatte?! Lächerlich! Er hatte sich in zwanzig heillosen Jahren von Yankees und Halsabschneidern nicht unterkriegen lassen, so würde er diese Gesellschaft m Glaceehandschu , hen tausendmal leichter niederzwingen.. : Ein Ma:m. der mit den amerikanischen Spitzbuben Fangball gespielt hat. wird mit den Zierpuppen da im Handumdrehen fertig. Eine eiserne Stirn, daö ist das A und Z des Erfolges! Kommen Sie, lieber Baron," sagte er ganz heiter, wir wollen hinübergehen. wiv wollen da auch promeniren.' Der Baron blickte ihn an: Wir?" Ja. wir. Wenn ich bitten darf, gehen wir." Nein." C. W. lächelte merkwürdig. Also nicht, lieber Freund. Dann darf ich unser Verhältniß als gelöst betrachten. Sie schämen sich meiner, o das wäre ein hübsches Zusammenbeiten. Adieu, lieber, Freund, gottöefohlen." Er ging, aber nach zehn Schritten kam er noch einmal zurück: Ich will Sie nicht unglücklich machen. lieber Baron. Also ich gebe Jhnen Bedenkzeit, sagen wir fünf Minuten, Sie müssen di: Sache vernünftig überlegen!" Als dann die fünf Minuten verstnchen waren, gingen sie, und nach weiteren fünf Minuten reckte man auf der Terrasse des Kurgartens die Hälse und deutete mit Fingern. Da, der mit dem glattrasirten Gesicht. der so lacht. Jetzt sieht er hierher. Pfui, ein häßlicher Kerl!" Das ist der Herr Kalm. der bei dem Duell um Verzeihung bat?" Ja." Der die dreizehn Millionen in der Bank von England hat?" Und der da neben ihm geht?" Das ist der alte Baron von Rosse." Man machte den beiden bereitwillig allenthalben Platz, man wich ihnen aus. So gingen sie zweimal die Allee vor dem Kurhause hin und her, und dann sagte C. W.: Nun ist es genug, lieber Freund. Man hat sich gezeigt, und die Narren baben erfabren. dak man sich aus ihrem Geschwätz keinen Pfifferling macht. Haben Sie geselln, wie ich lachte? Wie ich vergnügt war? Ah. das ärgert diese Gesellschaft bis auf's Blut! Sie möchten, daß man sich demüthig im Winkel verkröche und nie mehr hervorkäme, aber die sollen mich noch ganz anders kennen lernen. Und jetzt wollen wir ein feine Flasche Sekt trinken." In der Nacht, als der alte Varon mit gläsernen Augen auf sein Zimmer kam, stand auf dem Tische noch der Pistolenkasten, der sie heute morgen auf der Fahrt zum Rhein ohne Zweck begleitet hatte. Er nahm eine der Vistolen aus dem Sammetetui und sehte die Mündung an seine Schläfe. So stand er minutenlang mit geschlossenen Augen und zitternder Hand. Und so stark bebte die Hand, daß sie nicht lange im Stan de war. die Pistole hoch zu halten. Es war nach Mitternacht, als Brandes. Käthchen. der Prinz von Reichenberg und der Rittmeister von Carlotta den Kurgarten verließen. Man hatte sich an diesem Abend amüsirt und gelacht wie seit langer Zeit nicht. Selbst dev Prinz mit seinem steinernen Gesichte war heute aus sich herausgegangen. hatte mit Käthchen eifrig geplaudert und über Carlottas Anekdoten gescherzt. Er kannte sie alle und hatte sie nie besonders drollig gefunden, als er aber Käthchen Brandes so entzückt lachen sah. stimmte er mit ein. und dieser große Ersolg ent.zsselte in dem Rittmeister eine Hochfluth lustiger Geschichten, die nie zuvor ein so dankbares Publikum gefunden hatten. Man trennte sich an der Thür des Hotels mit einem Auf Wiedersehen!" Als Käthchen schon in ihrem Zimmer war und sich entkleiden wollte, hörte sie noch einmal den Schritt ihres Vaters. Er pochte. Käthchen. bist Du noch wach?" Ja. Ich komme." Ev hielt ihr einen Brief entgegen. Rudolf Eckert in Jnsterburg ist gestorben. Und das ist sein letzter Brief. Sie las. Mein lieber Georg! Wenn Du diese Zeilen erhältst, bin ich nicht mehr am Leben. Du hast zwanzig Jahre wenig mehr von mir gehört, aber ich will nicht zur letzten Ruhe gehen, ohne Dir Lebewohl zu sagen. Du bist mein bester Freund gewesen. Georg, das weißt Du, und das hat die Ferne nicht auslöschen können. Georg, ich komme mit einer Bitte. Wenn ich sterbe, steht mein Junge ?insam in der Welt. Er ist kein Kind mehr und w?rd sicherlich seinen Weg finden, ich hinterlasse ihm auch so viel, daß er dieSorge nicht kennen lernen wird. Afo, Georg, es wäre mir ein tröstlicher Gedanke, zu wissen, daß Du bisweilen ein freundliches Wort und einen guten Rath für Konrad haben wolltest. Wenn sie mich zur letzten Ruhe gebracht haben, sendet er Dir diesen Brief. Vergiß mich nicht. Georg, und erzähle ihm bisweilen von Dir und mir. und wie gute Freunde wir gewesen sind." Sie hielt an und schaute. auf. War.'t ihr so gute Freunde?" BrandeS antwortete nicht. Er saß in einem Sessel, den Kopf auf dieBrust gesunken. Papa?" Sie trat zu ihm. eiwas ängstlich. Er stand auf und gab ihr die Hand. Geb nun schlafen, Kind. Ja. das ws- mein bester Freund! Mein einziger Freund! Gib den Brief." 'Müde ging er. Er sah aus wie um viele Jahre gealtert. Drittes Capitel. Es war der ereignißreichste Tag im Leben der Griotte's, als ein distingurter Diener erschien, klingelte und sich erkundigte, ob hier Her? K:'Nrad Eckert wohne.

Ja. dev 'wohnt hier erwwerie Griotte, er ist mein Miether, aber er ist nicht zu Hause. Was soll er? Das ist die Frage." Ich komme von Herrn Georg Brandes," sagte der Diener, der seit langer Zeit in keiner so schäbigen Wohnung gewesen war. und Herrn Griotte komisch fand, er sendet diesen Brief und läßt ausdrücklich bitten, daß Herr Eckert das Schreiben recht bald erhält. Denn Herr Brandes möchte den Herrn noch heute bei sich sehen." Bei sich?" sagte Griotte, was heißt das? Soll das heißen: zu einer Gesellschaft? Mein' Miether?"

Herr und Frau Griotte sprachen ihr O1 n ' Erstaunen aus. und Annie Griotte. die hinter der Thür stand, weil sie beim Anziehen war. bekam Herzklopfen. Mein Gott, was mochte das für eine Einladung sein?!" Seit drei Wochen wohnte Konrad Eckert bei ihren Eltern, und ihr siebzehnjähriges Herz war in diesen drei Wochen völlig verloren gegangen. Abends musizirten sie zusammen, und er war jeden Abend zu Hause. Nun lud ihn Jemand ein! Durch' einen Diener! Ihr war. als ob eine schwarze Wolke plötzlich alles ringsum verdüstere. Herr Griotte hatte sich mittlerweile gefaßt. Ja. es ist gut." sagte er. der Brief wird besorgt. Jetzt wäre nur noch die Frclge. wo Ihr Herr wohnt." Der Diener wurde mit Recht ungeduldig. Das steht im Briefe." ..Der Sicherheit halber." sagte Griotte. Königsplatz 3." Griotte bekam einen neuen Schreck. Königsplatz? Brandes? Dann ist das ja Georg Brandes?" Der Diener war jetzt seinerseits erstaunt. Kennen Sie ihn?" Den kennt jeder Mensch." Wieso?" Oder wenigstens seine Pferde kennt Zeder Mensch. Ich kenne nicht Herrn Brandes, aber ich kenne seine Pferde. Coriolan" hat ihm vorgestern denZukunftspreis gewonnen, ich verliere darüber acht Mark. Und Brandes, dieser Brandes ladet Herrn Eckert ein? Zur Gesellschaft? Wie ist das möglich?" Wie ist das möglich?" echote Frau Griotte. und der kleinen Annie hinter der Thür stand fast das Herz still. Der Diener kam nicht so bald fort. Griotte holte ihm eine Cigarre und Frau Griotte einen Liqueur. Er sollte diese merkwürdige Einladung erklären, aber ev wußte natürlich nichts davon. Dann mußte er von Brandes erzählen, und zur Ehrenrettung Griotte's und zur Erklärung seiner Neugier sei betont, daß damals ganz Berlin von Brandes sprach. Ev soll hundert Millionen haben," betheuerten Mann und Frau, er soll im Jockey jede Nacht eine Million gewinnen. und bei jedem Nennen viele Hunderttausend. Wahr und wahrhaftig." Frau Griotte wollte wissen, wie dieser Mensch Brandes lebte, was er aß. trank und verbrauchte, und Annie. die mittlerweile eine Taille angezogen hat te, stand hinter dem Stuhle der. Mut' ter und horchte mit großen, ängstlichen Augen. Der Diener konnte, im Grunde genommen. wenig berichten. Griotte ließ ihn aber auck kaum zu Worte kommen. lFonfeKung folgt.) ScmcinnützkgcS. M e i ß b r o t. welches aufgeweicht, verschiedentlich in der Küche verwendet wir?, drückt man am festesten und ap petitlichsten aus, indem man es in ein Mull- oder Schirtingbeutelchen thut, welches nur diesem Zwecke dient. Fleisch sollte man stets mit einem Tuch umwickeln, ehe man es klopft. Man verhindert dadurch erstens das Zerklopfen desselben, und zweitens verhütet man gleichzeitig das Herumspritzen der abgetlopften Fleischstückchen. Gelatine löst sich bedeutend leichter auf und verliert den Leimgeschmack, welcher sich bei minderwerthigerWaare manchmal findet, wenn man die ganzen Tafeln eine Stunde lang in reichlichem kaltem Wasser einweicht und dann erst in das erforderliche Quantum Milch. Wein oder Wasser thut. Schutz für vernickelte Geg e n st ä n d e. Vernickelte Gegenstände schützt man vor Anlaufen und Blindwerden in folgender Weise: Die Gegenstände werden einige Sekunden in ein Bad. welches aus Schwefelsäure 1 : 50 und reinem Spiritus besteht, eingetaucht und in klarem Wasser unter Zusatz von reinem Spiritus. abge waschen und in Holzmehl abgetrocknet. Gegen Gicht. Ordinäres, grobes Kochsalz füllt man in Säckchm. erwärmt diese und legt sie auf die kranken Stellen und wiederholt dieses Verfahren so oft. bis , die Schmerzen völlig gehoben sind. Sind die Sackchen kalt, erwärme man sie wieder, auch lassen sie sich zen Mal gebrauchen, bevor das Salz darin durch frisches ersetzt werden muß. Das alte Salz muß dann aber als ganz unbrauchbar weggeworfen werden. Entfernung der Warzen durchinnereMedizin. Neu dürfte es sein, daß man -diese lästigen Auswüchse ohne jede Narbenbildung in kürzester Zeit durch Anwendung eines chemischen Stoffes zu beseitigen vermag. Es ist nämlich daS bekannte Magnestumsulfat, welches diese wunderbare Wirkung äußert. Es genügt die Dosis von ij Drachmen täglich, um die dauernde Entfernung von Warzen innerhalb eines Monats zu bewirken. Rostflecken aus zartgefärbten Geweben entfernt man auf folgende Weise: Man verdünne eine Unze reine Salzsäure in einem halbenPfund destillirtem Wasser.' betupfe damit die Flecken und spüle mit reinem Wasser nach. Den noch feuchten Fleck benetze man znit ScbweselammoniuO und lasse

dieses 5 bis 10 Minuten wirken; jetzt erscheint der Fleck schwärzlich; nachdem er nochmals mit verdünnter Salzsäure begossen und mit reinem Wasser tüchtig nachgespült worden, wird der Fleck völlig verschwunden sein. Fettflecke aus verschiedensten Stoffen zu entfernen, wasche man letztere mit folgender Auflösung, welche sich in einer Flasche mit Leichtigkeit hält: eine halbe Unze pulverisirter Borar. und eine Viertel Unze Kampher in einem halben Pfund kochendem Wasser. Die Flecken werden mit dieser Flüssigkeit benetzt und leicht gerieben und in lauem Wasser vollends gereinigt. EinfeinesblauesLeinenkleid läßt sich mit Leichtigkeit so waschen, daß es Glanz und Steifigkeit behält. Man benutze statt gewöhnlicher Seife Gallseife. Man darf das Kleid nur nicht brühen und zum Waschen nicht kochendes.sondern bloß lauwarmes Wasser nehmen. In dasSpülWasser nehme man zwei Tassen Essig, und dann stärke man das Kleid mit weißer Gelatine. Man nehme zehn bis zwölf Tafeln Gelatine auf das Kleid. Die Gelatine wird mit einer Scheere ein geschnitten, heißes Wasser darauf gegossen und an der Seite des Herdes, ohne zu kochen, unter zeitweiligem Umrühren aufgelöst. Man mengt dieses mit dem ein wenig lau gehaltenen Spülwasser, hängt das Kleid recht breit (am Saume mehrfach angeklammert) in den Garten in den Schatten, ja nicht in die Sonne, sonst auf einen Wäscheboden, läßt es trockn nen. sprengt es ein und plättet es nach mehreren Stunden recht sorgfältig. Leinene, mit Seide bestickte Tischläufer zu waschen. Man weicht die zu waschenden Gegenstände in weiches Wasser, läßt sie darin etwas liegen. drückt sie gut aus. ohne sie zu reiben. Dann gibt man sie in lauwarmes Seifenwasser, in welchem man die Wäsche leicht reibt, und wechselt mit demselben, bis die Läufer rein sind. Hierauf legt man di: Wäsche in kaltes Wasser, welchem einige Löffel Essig b.'igegeben sind, schwenkt sie gut durch, drückt sie heraus und hangt sie zum Trocknen an einem schattigen, zugigen Orte auf. Sie werden aber auch noch etwas feucht auf der linken Seite gebügelt, indem man sie auf eine dicke, weiße Unterlage, legt. Das Einlaufen der Wolle zu verhindern. Das Einlaufrn verhindert man am besten dadurch, daß' die Wolle vor dem Stricken schrumpft Man bringt die Wolle in Strängen mit Wasser und Seife aufs Feuer und läßt sie 10 Minuten kochen. Dann zieht man sie durch kaltes Wasser und hängt sie zum Trocknen auf. Woll--fachen müssen vor dem völligen Trocknen stets gedehnt und geweitet werden. Um ein abgebranntes Feuer wieder in die Höhe zu Uhu gen, streue man eine Hand voll Salz darauf. i M Aullaal. Von Hans Schlüter. Emil," sagte die junge Frau zu ihrem Gatten, willst Du Dich nicht bald anziehen? Es ist schon halb sieben." Er saß am Schreibtische und brummte etwas als Erwiderung. Dann sah er auf. Ja, doch! Ihr Frauen drängt immer am meisten und seid selber stets zu. letzt fertig. Du bist ja noch gar nicht frisirt." ; Die Friseurin kommt gleich." ; Schon," brummte er, sich von Neuem zum Schreibtisch wendend, ich schreibe nur noch den Brief zu Ende und ziehe mich dann an." Die junge Frau ging hinaus nebenan in's Schlafzimmer. Dort stand ihre Schwester, schon fi; und fertig in Gesellschaststoilette. denn sie wollte daö junge Ehepaar zum Ball begleiten. Zum Balle es war der erste in ihrer einjährigen Ehe. Sie mußten recht zurückgezogen leben; es ging ein bischen knapp bei ihnen zu 'und erst jetzt, da der Gatte um eine Rang- und Gehaltsstufe höher gestiegen war, konnten sie sich den Luxus gestatten, Gesellschaften zu besuchen und ganz bescheidene zu geben. Als die lunge Frau wieder im Schlafzimmer war, ging sie an den großen Kleiderschrank und nahm mit Hilfe ihrer Schwester vorsichtig ein weißes Atlaskleid heraus. Dann holten sie weiße Handschuhe, weiße Ballschuhe, ein kleines Kästchen mit einfachen Schmucksachen und noch mancherlei ähnlichen Kram herbei. Als sie eben noch so beschäftigt waren, wurde die Thür geöffnet und der Gatte, erschien im Thürrahmen. Nun. Berthchen. wie weit bist Du?" fragte er. Aber Männchen." erklärte sie. ich muß noch auf die Friseurin warten! Ich kann doch mein gutes Seidenes nicht eher anziehen, bevor ich nicht frisirtbin " Sie war an ihn herangetreten und bot ihm den Mund. Er küßte sie. Kleines Aeffchen." sagte er dabei, da quälst Du mich und sängst selber noch einmal an " Aber Männchen " Na. ist schon gut. kleine Krabbe!" er küßte sie wieder. Ich bringe nur noch den Einschreibebrief zur Post und ziehe mich dann an; in zehn Minuten hin ich wieder hier .Aber bleibe auch nicht länger." bat sie. . Er ging hinaus und die beiden Frauen waren allein. Sie hörten ihn draußen den Corridor entlang gehen und die Entreethür hinter sich zuschlagen. Wenn nur die Friseurin bald l'a me," meinte Frau Bertha ungeduldig. Wenn Emil zurückkommt, und ich sitze immer noch so" da, dann ist'S ihm wieder nicht recht." . Martha, die Schwester, hatte lnzwischen die Fenstervorhänge zugezogen und sich dann auf einen Stuhl am Fensier niedergelassen. Sie fragte, nur wie um etwas zu sagen: v Hast Du si: denn rechtzeitig fc Cif" .

Ja, um halb sieben wollte sie hier sein." Die beiden Frauen sprachen jetzt kein Wort; es war eine Weile ganz still im Zimmer ganz still nur die Wanduhr tickte. Weißt Du. Martha." sagte. Frau Bertha da plötzlich, mir wird so un heimlich zu Muthe " Martha wendete den Kopf halb zu ihr um. Wieso denn?" fragte sie gedankenlos. Ich weiß nicht mir ist so ängstlich " wieder schwiegen Beide, und wiederum war es so still im Zimmer wie vorhin nur die Wanduhr tickte. Plötzlich schlug es sieben und in demselben Augenblicke, in dem der letzte der sieben Schläge verhallte, klingelte es draußen. Das ist Emil," rief die junge Frau. Er ist doch immer pünktlich auf die Minute. Geh', mach' auf. Martha." Das junge Mädwen erhob sich. Frau Krüger ist noch nicht- hier," meinte sie, langsam zur Thür gehend. Emil wird schön brummen." ' Damit ging sie hinaus. Frau Bertha hörte, wie sie draußen die Entreethür öffnete und wieder zuschlug. Dann vernahm sie die Schritte der zurückkehrenden Schwester, aber die Schritte des erwarteten Gatten vernahm sie nicht. Martha kam wieder in's Zimmer. Es war Niemand draußen." Aber es hat doch geklingelt " Ja. aber es war merkwürdigerweise Niemand draußen und auch Niemand auf der Treppe zu sehen oder zu hören. Das ist doch sonderbar. Ich hatte ganz bestimmt geglaubt, es wäre Emil." Die beiden Frauen schwiegen nun wieder eine Weile und es wurde abermals ganz still im Zimmer. So blieb es mehrere Minuten. Dann klingelte es plötzlich wieder. Martha ging wiederum hinaus, um zu öffnen. Diesmal hörte die junge Frau sogleich, daß Jemand gekommen war, und im nächsten Augenblicke stand' auch schon die Friseurin im Zimmers eine rundliche, bewegliche Frau von etwa 40 Jahren. ! 'n Abend, Frau Reichen," grüßte sie die Hausfrau vertraulich und fuhr gleich ...it großer Zungenfertigkeit fort: Ach, nehmen Sie's man nicht übel.!

daß ich so spat komme. Ich mußte noch aus meinen Mann warten. Sie wls sen ja, die Männer können nie zur rech ten Zeit kommen." Wahrend sie so sprach, hatte sie der jungen Frau einen Frisirmantel umj gehängt und begann, ihr die Nadeln aus dem Haar zu ziehen; indem sie mij Kamm, Brennscheere und wieder mit Haarnadeln hantirte, ergoß sich der Strom ihrer Rede von Neuem: Wissen Sie schon. Frau Reichen, daß Kanzleiraths Guste nun doch um ihren Provisor gekommen ist? Ja, den ken Sie sich! Seit vier Wochen hat ei sich nicht mehr sehen lassen. Und was haben sich die Kanzleiraths mit dem Menschen doch für Mühe gegeben! Die vielen Abend- und Mittagbrote gegessen hat er sie, aber geheirathet hat er die Guste doch nicht. UebrigenS, wissen Sie, als ich da oben bei dem Schlächterladen hier an oer Ecke vorbeikam. da war gerade 'was passirt." - Was denn?- fragte Martha. Ein großer Auflauf. Ich fragte natürlich, was los wäre. Da war'n Mann auf der Straße hingestürzt; er hatte 'n Blutsturz gekriegt. Sie haben ihn gleich in den nächsten Laden getragen. Ich bin dann nicht weiter stehen geblieben " Ach Gott." rief Frau Bertha mitleidig, so etwas muß doch schrecklich sein!" Ja. nicht wahr?" bestätigte die Friseurin lebhast. Und wenn so'n Mann noch dazu verheirathet ist. Gräßlich! Wenn mir so 'waö passirte und sie brächten mir meinenMann angeschleppt brr ich würde verrückt " Ja," stimmte Bertha bei. solche arme Frau ist wirklich zu bedauern." Die Friseurin arbeitete wieder emsig in den Haaren ihres Opfers herum. Wo nur Emil bleibt?" sagte sie nach einer Weile wieder. Er könnte doch längst zurück sein, er wollte ja nur zur Post gehen " Na, da wird er eben noch einen Schoppen trinken gegangen sein. Das machen die Männer immer so, wenn man auf ste wartet," behauptete die Alte und fuhr mit ihrer Arbeit fort, bis die Wanduhr plötzlich acht schlug. Jetzt wird mir die Sache mit Emil aber doch ängstlich," meinte Frau Bertha, was machen wir nun, Martha?" Ach, sei doch nicht komisch." antwortete die Schwester, er wird schon kommen." Na, gewiß doch " bestätigte die Friseurin und tupfte noch einige Male an der vollendeten Frisur herum. So," sagte sie dann, nun sind wir. fertig, jetzt können Sie sich in Ihren Ballstaat werfen. Frau Reichen." Sie empfahl sich dann und die junge Frau begann langsam die Toilette anzulegen, sah dabei aber immer wieder nach der Uhr und horchte nach draußen, ob sich die Schritte des Ersehnten noch nicht vernehmen ließen. . Aber wie sie auch horchte und wartete, er kam nicht. Die Zeiger der Uhr. rückten immer weiter vor. immer weiter. ES .

Verhüte Gin FrübeS Grab Wie oft hören wir daß ein ftübcs (Vrab durch eine vernachläßigte Erkältung herbei geführt wurde. Bedenke dies und gebrauche Dr. Bull'S Husten Syrup, welcher sofort alle HalS und Lungen-Lcidcn kurirt. 5)cr? W. H. Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt: "Ich war sehr krank mit einem schlimmen Husten. Doctorcn konnten mir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Eui Werwandter empfahl mir Dr. Bull'S Husten Syrup und nachdem ich zwei Flaschen davon gebraucht hatte war ich kun'rt. ES war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'S Husten Syrup immer meinen Freunden empftblen denn och weiß daß er ein unfehlbares Mittel ist Dr. CtelTä Husten Syru? wird C L pi Cj :il t:x:- ...... . . . . - -

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Seit fünfhundert Jahren und länger ist die ganze Welt" nach Karlsbad gegangen, um sich knriren zu lassen. Störungen des Magens, der Lebcr, der Eingeweide, der Nieren und der Alase, Gicht, Rheumatismus, Zuckerrühr, Fettleibigkeit für alle diese Uebel ist von den Aerzten die Kur in Karlsbad verordnet worden. - Genau dasselbe Heilmittel, welches in Karlsbad Wunder verrichtet, kannst Du aber bequem im eigenen Hause haben,nämlich das Karlsbader Sprudclsalz, welches verdichtetes und an Ort und Stelle in Pulverform gebrachtes Sprudelwasser ist. Du bedarfst seiner bei Berstopfung, bei Verdauungsbeschwerden, bei Biliositöt gerade so, wie bei anderen und schwereren Leiden und Krankheiten. Alle Apotheken führen eö. Achte aber darauf, nur den echten, importirten Artikel zu erhalten ; er ist kenntlich an dem NamenSzug der EiSner k Mendelo n C o., Alleinige Agenten, New York, owie an dem Wappen der Stadt Karlsbad, auf jeder Flasche. lcylug neun der Erwartete kam noch immer nicht. Eine fieberhafte Unruhe und Angst hatte sich ihrer allmälig bemächtigt.' Sie war längst fertig mit ihrer Toilette im Vallk leide saß sie da und wartete mit klopfendem Herzen. Und neben ihr saß die Schwester, die auch schon besorgt war, sich aber be-! mühte, die Erregte zu beruhigen. ' So saßen die beiden Frauen; die Zeit, verrann und Bertha lauschte ange-' strengt auf jedes Geräusch, auf jeden Schritt, der sich etwa draußen auf Ux Treppe vernehmen ließ. j Lange lange lauschte sie so. Und plötzlich vernahm it etwas ' die Schwester hörte es auch Tritte) schwere Tritte von mehreren Männern. Die Tritte kamen die Treppe herauf bis zu ihnen zur dritten Etage und plötzlich klingelte es draußen. Die beiden Frauen sprangen geisterbleich empor Beide empfanden das Gleiche es war Bertha wollte hinausstürzen, um zu öffnen, aber die Schwester hielt sie energisch zurück, lief hinaus, die Thür hinter sich zuschließend, und öffnete dann die Entreethür. Ein Schutzmann stand vor ihr. Er trat schnell so dicht heran, daß sie gezwungen war. in den Corridor zurückzuweichen. Dadurch konnte sie nicht sehen, was sich draußen sonst noch befand. Sind Sie Frau Reiche?" fragte der Beamte höflich, als er im Corridor stand. Nein, ich bin ihre Schwester." Bereiten Sie sie vor." sagte der Beamte leise. Es ist ein Unglück passirt; ihr Mann hat auf der Straße einen Blutsturz erlitten. Er ist todt " Drinnen im Zimmer, in dem die Zunge Frau eingeschlossen war. ertönte ein markerschütternder Aufschrei dann folgte ein schwerer Fall HuniorlstisHev Wenn das Genie einen neuen Weg sand. bauen sogleich hundert Ta lente sich an. Mißtrauen und Vertraueseligkeit sind Mangel an Menschen, kenntniß. Eine gefallsüchtige Frau oe rechnet alles an ihrer Kleidung, ausgenommen den Kostenpunkt. Schlau. Du. Vater, hau' mich ein wenig!" Warum denn?" Ja. dann giebt mir die Mama Birnen!" Darum. Gast: Das Bi:r schmeckt mir nicht recht das gestrige war viel besser!" Wirthin: Das ist aber ja von gzsiern!" Guter Tausch. Gattz: Meine Frau dichtet nur noch." Haussreund: Ein Glück, daß sie das Kochen aufgegeben hat!" Grob. Schwester: Sag'. Richard. glaubst Du an Wunder?" Bruder: Weshalb, hat Dir Jemand vielleicht inen Antrag gemackt?" Boshaft. Arzt: Kommen Sie schnell mit mir. Herr Notar, Sie müssen den letzten Willen eines Sterbenden aufnehmen." Notar: So. so haben Sie wieder Ei'len so weit gebracht?" Erklärt. Frau A.: Warum haben Sie sich denn von Ihrem Manne seiden lassen?" Frau B.: Der Kerl hat mich mehrmals braun und blau geschlafn, na. und oas wurde mir zu bunt." Kasernenhofblüthe. Sergeant (zum bczriffftutzigen Rekruten): Mei-r, Sie snd mit Ihrer Daimr.hcit so verloren wie ein Brief, ocr blos mit Meier" adrcssirt nach ?VH lo'fntZ" er3fAtiMtM? ö I ö DaS Deutfch.Amerikanische Hlechtshiireau 1 UoloFiat von H. 1IAR0EWORTH, 532 Virle;St, CincinnatiO., ist anerkarmsdäS älteste, roeitvnbreiteste und zuverlässige in Amerika und Deutschland, t!5 alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man ttrauenLvoll inseine Hände legm, '.und versiert sein, daß die kleinsten, pie die grölen vollmächtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Recht kenntniß prorspt und gwissenbaft erlediztMrrt. i.tCJ;2Ü i B n t; l Z ; ; V., J xx ;- . 4-, .rla

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