Indiana Tribüne, Volume 21, Number 184, Indianapolis, Marion County, 23 March 1898 — Page 1
i $o M P i ks AA fvO 'II I I I 1 Ali I I I I y iy v w y y y w o v w v Office : No. 18 Süd Mabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiana, Mittwoch, den 23. März 1898 Jahrgang 01 OTei 181
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AuS allen Richtungen kommen Berichte über starkes Anschwellen der Flüsse, Uebertreten der User derselben und erzwungene Einstellung deS EisenbahnverkehrS. Unglückösälle find bis jetzt nicht berichtet. Der Eintritt kälteren Wetters hat Vielleicht der g?öß ten Gefahr Einhalt gethan. - Alle Gesetze, alle Verfassungen, alle Verbote der Welt sichern die Frei heit nicht, wenn daS Verständniß dafür und der Wille dazu nicht im Volke vorhanden find. AIS ein Beweis dafür mag der Prozeß gegen Emil Rüde bufch, den Verfasser von 'The Old and The New Ideal" dienen, der mit der VerurtHeilung zu einer Strafe von $1200 wegen Benutzung der Post zur Versendung obszöner Schriften endete. Herr Rüdebusch beschreibt seinen Prozeß im Armen Teufel". Darnach hatte der öffentliche Ankläger die Stellen herausgesucht, welche er für obszön hielt und auf welche hin er eine Verurtheilung verlangte. Diese Stel len wurden den Geschworenen borge legt und vom öffentlichen Ankläger mit den nöthigen Commentaren gewürzt. Die Vertheidigung versuchte nun ihrerseits taS ganze Buch als Beweismaterial vorzulegen, sie versuchte andere Stellen vorzulegen, durch welche bewiesen werden sollte, daß die ircriminirten Stellen in ihrem Zusammenhange mit dem Uebrigen durchaus nicht obszön seien. Alles dieS wurde nicht gestattet. Der Richter bestand darauf, daß die Geschworenen auS den ihnen vorgelegten Stellen allein zu entscheiden hätten, ob sie obszön seien, oder nicht. Wir find nicht im Stande anzugeben, ob der Richter dabei nach alten bewahrten, in höchstgerichtlicher Instanz approbirten Mustern handelte. Aber wir vermuthen eö. Trotzdem muß eS jedem Unbefangenen einleuchten, daß das ein ganz ungeheuerliches Rechtsverfahren ist. Denn ob eine Stelle in einem Buche, oder in einem Schriftstücke obszön ist oder nicht, daS hängt ganz wesentlich nicht nur von ihrem Zusammenhange mit anderen Stellen, sondern auch von dem Gesammtcharakter deS BucheS oder deS Schriftstückes ab, durch welchen allein die Absicht deS Verfassers erkenntlich wird. Zugegeben, daß eS auS praktischen Gründen zuweilen unmöglich sein kann, ein,? Jury ein ganzes Buch oder ein ganzes Werk zu unterbreiten, dann wäre einfach die Einholung der Anficht Sachverständiger nothwendig, welche ihr Gutachten auf Grund sorgfaltiger Prüfung deS Ganzen abzugeben haben. Auf Grund deS gegen Rüdebusch eingeschlagenen Verfahrens könnte man dahin gelangen, den Versender irgend eineS wissenschaftlichen BucheS, welches sich mit Sexualfragen beschäftigt, den Versender einer Bibel, den Versender sehr vieler moderner literarischer Werke zu verurtheilen und einzusperren. Eö ist Schade, daß die Ungeheuerlichkeit diese Verfahren? nicht durch eine Appellation gekennzeichnet werden kann, denn Rüdebusch liefe Gefahr, selbst wenn daS Urtheil auf diesen Grund hin kassirt werden sollte, zu noch schwererer Strafe verurtheilt zu werden. ES scheint nämlich, daß die Milde deö Urtheils dem Einflüsse von Geschäftsfreunden zu danken ist. Denn, voreingenommen, wie der Richter gewesen sein mag, und von welch unendlicher Länge auch sein Zopf gewesen sein mag, Geschworene find in solchen Fällen um kein Haar besser. Ganz abgesehen davon, daß eS einfach lächerlich ist, zwölf biedere Land leute oder Spießbürger zu Richtern über ein Buch, gewissermaßen als lit terarische Censoren einzusetzen, so ist diese Klasse unter allen Umständen stets geneigt, AlleS von den üblichen bisher eingeschlagenen Wegen Ab weichende als unsittlich zu verdammen. Sie gleichen dem Bäuerlein, zu dem Huß als er auf dem Scheiterhaufen stand sagte: o sancta simplicitas (o heilige Einhalt) als eS eifrigst noch mehr Scheite herbeischleppte. Sie wären außerdem in den meisten Fällen zu feige ein freisprechendes Ur theil abzugeben, was auch immer ihre Ansichten sein mögen, weil sie sich vor der Möglichkeit deS VorvurfeS fürch
icn, oap jic ocoi .jnqatic uco -uuu,tw beistimmen. 3n Fragen der Religion, in Fragen der Politik mag eS anders I fein, ja selbst in wirthsSaftlichen Fragen befleißigt man sich, wenn eS sich .nur nicht um Anarchisten handelt, noch einer gewissen Toleranz, 3n Fragen der Sittlichkeit aber herrscht noch im mer dieselbe Jntolerenz Anderödenken den gegenüber, dieselbe reaktionäre Gesinnung, wie vor drei und vier Jahrhunderten in Sachen der Reliqion . Wir haben noch keine Nachricht über das Ableben Robert ReitzelS, in deß ist sein Zustand derart, daß daSselbe nur eine Frage von Tagen, viel leicht nur von Stunden ist. ES war gegen Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Jahre, daß Robert Reitzel als ein leuchtender Stern am Himmel deS radikalen DeutfchthumS in den Ver. Staaten auftauchte. Ein schöner kräftiger, junger Mann, begabt mit einer sprühenden Einbildungskraft, einem prächtigen Organ, einen glänzenden Stil besitzznd, begeisterte er bei seinen Vorträgen seine Zuhörer. Er war protestantischer Theologe, Pfarrer einer Gemeinde in Washington gewesen, hatte die Kutte abgeworfen, eine freie Gemeinde organifirt und zog dann, Vorträge haltend, im Lande umher, bis ihm vor etwS über dreizehn Iahren von Freunden die Mittel beschasst wurden, daS Wochenblatt Der arme Teufel" zu gründen. Er war ein eigenthüml'.ch veranlagter Mensch, ein sonderbarer Charakter und man darf sagen, daß in ihm ein großes Talent zu Grunde ging, Weiler eS nicht vermochte, seiner Leidenschaft zum Zwecke ernsten StrebenS Zügel anzulegen. Er war maßloö in Allem, namentlich aber in seiner völligen Rücksichtslosigkeit, welche ihm zwar viele Feinde und Gegner schasste, in welcher aber wiederum daS Geheimniß seines verhältnißmäßigen Erfolges mit seinem Blatte lag. WaS er schrieb athmete Begeisterung sür alleS Große, Schöne und Edle, für, die Freiheit in ihrer extremsten Bedeutung. 3n ihrer extremsten Bedeutung deshalb, weil ihm die Geduld für wissenschaftliches Streben und Forschen abging und er sich ganz vom Gefühl und 'von der Empfindung beherrschen ließ. Die deutsche Sprache behandelte er mit einer Meisterschaft, wie vielleicht kein Zweiter außer ihm im ganzen Lande. Er hatte sozusagen eine Gemeinde um sich versammelt, die Arme Teufel-Gemeinde", aber auch Solche, welche nicht auf ihn schwuren, lasen gerne sein Blatt, eben weil jener frische Hauch der Rücksichtslosigkeit, der Selbftständigkeit, deS SichnichtduckenS durch dasselbe wehte, aber eS fehlte ihm und fehlt seinen Anhängern an einer aus solidem Grunde aufgebauten Weltanschauung. Wir zweifeln, daß sein Blatt wird fortbestehen können. Wir kennen Kelnen, der im Stande wäre eS in seiner Eigenart veiter zu führen und nur durch diese Eigenart bestand eS. ES hing so eng mit semer Person zusammen, daß jeder Versuch von Seiten eineS Andern, eS weiter zu führen, scheitern wird. Vor mehreren Jahren trat bei ihm RückenmarkSlähmung ein. Seitdem war er ans Bett gefesselt, er war nicht einmal im Stande zu sitzen So stirbt er seit Langem dahin, aber auch die sichereAuSsicht auf baldigenTodund die häufig unerträglichen Schmerzen kennten ihm seinen Humor nicht rauben. In der letzten Zeit trug er sich mit dem Gedanken, seine Gedichte und Aufsatze zu sammeln und herauszugeben. Aber eS ist nicht mehr dahin gekommen. MMWWn. Inland. Wetterbericht. Wolkiges Welter mit Regenschauern oder Schneegestöber heute Nacht, wärmeeeS, schönes Wetter Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 65 Grad, niedrigste 51 Grad. Regenfall 2.24 Zoll. INI , Auf dem Wege nach Wash- , i n g t o n. Washington, 22. März. Der Bericht der Commission zur Unter suchung der Mine - Katastrophe be findet sich auf dem Oege hierher und
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wird vermuthlich morgen eintreffen.
Nachdem der Präsident denselben durchgesehen, wird er ihn in Begleitung etner Botschaft an den Kongreß schicken. Di?S dürste vielleicht Anfang? nächster Woche geschehen. RiesigerSchwindel. W a s h i n g t o n, 22. März. Die Regierung wurde durch mehrere Banken in St. Paul davon benachrichtigt, daß während deS vergangenen Zahreß die Banken daselbst und in der Nachbarschast um vielleicht drei Millionen Dollars beschwindelt wurden. ES waren offenbar Regierungöelerkö dabei im Spiele, welche mit der Commission, in deren Händen die Missifsippi-Ver besserungen liegen, in Verbindung stehen. Der Betrug geschah dadurch, daß gefälschte Zahlungsanweisungen präsentirt und eingelöst wurden. Die Banken erwarten Ersatz von Seiten der Regierung, daS Gesetz aber ist ge gen sie. Die Flottenvorlage. W a s h i n g t o n, 22. März. Daß HauS-Comite für Flottenangelegen heiten vollendete hrute Nachmittag die Flottenbewilligungsbill, die morgen dem Hause vorgelegt werden soll. Die Bill verwilligt 536,000.000 bis Z37,000.000,.von denen im Laufe dieseS JahreS. 53.000,000 für den Bau der drei neuen Kriegsschiffe und je drei Torpedoboote und Torpedozerflorern verwandt werden sollen. Die Bill wird wahrscheinlich am Mittwoch dem Hause zugehen. Goldjäger umgekommen. San Francisco, 22. März. Der Dampfer Santa Rosa kam heute von San Diego hier an. Der Kapitän berichtet, daß er neun Meilen von Point Bonita den Rumpf eineS Schiffes gesehen habe. Ein Boot wurde abgeschickt und eö ergab sich, daß eö die Barke Helen W. Almy war, welche mit einer Mannschaft von dreizehn Personen und siebenundzwanzig Passagieren am Sonntag nach dem Copper River ab ging. Die Passagiere beabsichtigten nach Alaska zu gehen. Wahrscheinlich find Alle umgekommen. Ausland. Die Königin greift in ihre eigene Tasche. Madrid, 22. März. DaS Geheimniß, woher Spanien so plötzlich Geld zum Ankauf von Kriegsschiffen und zur KriegSrüstung erhielt, ist durch die Indiskretion eines Hofbeamten enthüllt. . ES verlautet auS sicherer Quelle, daß die Königin - Regentin Christine, obwohl nicht einmal geborene Spanterin, ihr ganzes, großes Privatvermögen. im Betrage von 40,000.000 PeseaS für diesen Zweck geopfert habe. Allerdings hat sie dafür SchatzamtsBondS angenommen, aber sie weiß recht wohl, daß diese BondS kaum den Werth deS Papieres besitzen. Vor einiger Zeit machte die spaaische Regierung den Versuch, eine nochmalige Anleihe von 200 Millionen Pesetas oder 40 Millionen Dollars aufzunehmen, aber daS Angebot wurde nicht honorirt. und auswärtige Schiffsbauer weigerten sich, die neuen BondS an ZahlungSstatt anzunehmen. Da entschloß sich die Regentin zu dem obenbeschriebenen heroischen Schritt, der eö Spanien ermöglicht, ein paar Schisse zu kaufen und die übrigen auSzurüsten. In erster Linie hat die noch immer österreichisch gesinnte Fürstin dieses Opfer natürlich ihrem Sohne, dem jugendlichen König Alfonso von Spanien gebracht, ob dasselbe aber genügen wird, die Krisis, der Spanien entgegeneilt, abzuwenden, ist sehr fraglich. 9 Allerlei aus Deutschland. Berlin, 22. März. Gegen-die Gefahr der Einschleppung der Schild lauS auS Amerika trifft die Regierung entschiedene Maßregeln. Zwei Körbe in Köln angekommener, mit der Schild lauS behafteter amerikanischer Aepfel find angekauft worden, um mit den Schildläusen wissenschaftliche Experi mente vorzunehmen. Während in Berlin die Begehung der Märzfeier keiner Beschränkung un terlag, hat die Negierung in Jaden eine canz ablehnende Haltunz e?.e-
uvllimeii und in zvcannyelm oas Niederlegen von Kränzen auf deu Gräbern standrechtlich Erschossener verboten. Bei der Berathung des Reichseisen, bahnetatö im Reichstag ertheilten die im . l Mn r t . zw. Abgeordneten Galler, Bebel und Ham macher der Regierung eine grobe Rüge, da Beamte gemißregelt worden find, well sie Petitionen an den Reichstag unterzeichnet hatten. ES wurde geltend gemacht, daß die Regierung kein Recht habe, alle ReichStagSacten einzusehen und angeregt, der Regierung die Petitionen ohne die Unterschristen mitzutheilen. AlS Vertreter der Regieung erklärte der Geheimrath Wackerzapp, der in den Petitionen angeschlagene Ton sei ein derartiger gewesen, daß die Beftraung der Petenten nothwendig gewesen ei. Abermals zirkulirt in politischen und parlamentarischen Kreisen daö Gerücht, daß der Minister deS Innern, Frhr. von der Recke von der Horst und der Kultusminister Dr. Bosse binnen Kurzem aus dem StaatSministerium ausscheiden werden. Die sozialdemokratische Fraktion deS Reichstages soll, wie verlautet, beschlössen haben, den fitzungöscheuen Fraktionen, von denen gar viele selbst bei wichtigen Verhandlungen durch Ab Wesenheit zu glänzen pflegen, einen Denkzettel zu ertheilen, indem ein Mitglied der Fraktion den Auftrag erhält, in jeder Sitzung deS ReichstagS, in welcher über die Fraktion nicht sagende Vorlagen Beschluß gefaßt werden soll, die Beschlußfähigkeit deö HauseS anzuzweifeln. Prinzregent Luitpold von Bayern ist gestern mit knapper Noth einer drohenden Gefahr entgangen. Der Hofwagen, in dem er die gewohnte Spazierfahrt machte, wurde von einem elektrischen Wagen angerannt und beinahe zertrümmert. 0chis?ö. Nachrichten. Angekommen in : NewIork: Patria" van Marfeilleö; Bodie" von Liverpool. Lizard, Paffrt : St. Louis" von New öork nach Southampton. Bremen: Kaiser Wilhelm der Große" von New Aork. Philadelphia: WSöland" von Liverpool. Neapel: Burgundia" von New Iork. Der französische Dampfer Ville de Rome" von der Tranöatlantic Linie scheiterte bei Port Mahon auf den balkarischen Inseln. Passagiere, Mannschaft und Post sind gerettet. allerlei. Als Sauptlina Weißer Büffel" wird 'mit großer Feierlichkeit am 30. April Thomas R. Roddy tn Black River Falls. Wis.. als Häuptling der Wmnebago - Indianer installtrt werden. Ber dieser Gelegenheit, wird sich eine große Menge Indianer in der Nachbarschaft genannter Stadt versammeln, denn es werden außer den Wisconsin Winnebagos auch starke Abordnungen der Chippewas, Pottawatonnies und der Nebraskaer Winnebagos erscheinen. Man erwartet. daß außer Dr. Frank Powell, dem Wbite Bear" der Winnebagos. auch Buffalo Bill und Col. C. P. Jordan. welcher eme Tochter Sittng Bull s bat, kommen werden. AusBesoraniß. daß r x t einem Revolver.der ihrem Sohn gehörte, Unheil angerichtet werden könnte, nahm Frau Jackson m Burlmgame. Zlan.. die Waffe, um dieselbe in ein Nachbarhaus zu tragen. Kaum i t r 1 1 r t i a halte Ire vle yauslyure geossnei. aiö ihr ein Strolch entgegentrat und Geld verlangte. Als seine Augen aus den Revolver fielen, glaubte er. daß die Frau, deren Kniee vor Angst zitterten, ihm den Garaus machen würde, und, ihr zurufend, nicht zu schießen, sloh er schleunigst davon. Unweit von Charlestown. W. Ba.. steht ein Haus, das einst Eigenthum von Georg: Washington's ältestem Bruder Samuel u. nach den Plänen des Erstgenannten erbaut war. Wie es heißt, hat der Bater des Vaterlandes" seine Entwürfe nach den Plänen des Stammhauses der Washington's in Sulgrave.NorthamPtonshire. England, gemacht. George Washington überwachte den Bau des Hauses selbst und war später ein häufiger Gast auf der Besitzung seines Bruders, die den Namen Harewood erhielt. 16 Jahre vor seiner Wahl zum Präsidenten wurde James Madlson in Hazlewood" mit der feschen Wittlve Todd aetraut und dort weilte seiner Zeit auch Louis Philippe mit seinen Brüdern als Gatt.
Lokomotib - Ingenieur giebt Zeugniß über den erhaltenen Nutzen von Dr. Attles' Atttteln. ' giebt keine verantwortliche Stellmia m ..rc m.w & 41 IT auf Erden eil die eine Lokomotivführers. o ,eiii, unigen cervea, klarem opf. f!chkr?m Auge und vollftändiger Eelbftbeherr, sch'mg hängt die Sicherheit des Zuget und dak Leben der Paffagiere ad. Dr. Milet' Rerdine und anderen Mittel sind besonder geeignet, die Nerven ftetig. den opf klar und die geiftigea iZSHlgkeiten unbeeinträchtigt ,u erhalten. .JPführ F- W. McCoy. früher von 1323 Broadway. Council Vluffj, der aber jetzt in Nil Humboldt Etraie. in Denver wohnt, schreibt, das, er Jahre lang an Verstopfung litt. waZ ihm krankhafte, nervöse und billigst opfweh rerursachte. und seine Gesundheit wurde völlig wiederheraeftkllt durch Dr. Mile' Ner ver., uno Leber.Pillen. Ich empfehle Dr. Mile' S1!,ttel herzlich. Dr. Mile' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positive Garantie; die erste Flasche nützt oder da Geld wird zurücker, stattet. Buch über die Krankheiten de Herzen und der Nerven frei. Adresse: $ r.:: jfcmsdicc n.u.. C . W ilwtol ymmn .5 Mx.z D r. M i l k M e d i e a l E .. Elkhart. Ind. 5Bstf fenlTfliiunsl fnn den in denttarnevalstagen in der nordfranzöslsckien Stadt Rnssel statt, wo altem Brauche gemäß sich Hunderte von Paaren trauen lajjen. Ven vom Standesamte nack den einzelnen Kirchen ziehenden geputzten Pärchen bereitete die Bevölkerung stets eine jubelnde ein . " 5V c n rgillßllllg, kvooei es c.n aueryano vsl derben Scherzen nicht sohlte. Am Rosenmontag ließen sich 58 Paare trauen, u. A. drei Brüder mit dr?I Schwestern. Am Dienstag war der Andrang noch aröker .und am VflitifcOQ. so sckrieb ein Rysseler Blatt, erlitten weitere 40 Pcare das gleiche Schicksal.--jR 1 1 e i n t :n v c 0 e u t c n o t x. Vco'yM b.fal. ptf Zeit ein Con. tiiurn in As5' ::rg. an desser. 3pi!jc der .Kc:,.rzienrath Woerner tebtl nämlich mii Errichtung eines zurch MainwasseUräfte betriebenen großen ElektrizitätSwerkes. Es ist be. ,zbs:cktiat. tai ?Nu'nlauf des Maines derart zu sperren, daß 2000 Pferdekräfte dem Wasser abgerungen werden. Die acwonnene elektrische Energie soll erstens zum Betriebe einer elektrischen Bahn von Aschasfenburg über den Main, durch das Mommllngtyal vtö Höchst im Oldenwald, zweitens zurErzielung von elektrischem Licht für Stadt. Eisenbahn etc. und drittens für elektrolytische Zwecke Verwendung finden. Die über den Main zu erbauende Brücke für die erwähnte elektrische Bahn nach Höchst soll zu gleicher Zeit das Wehr bilden, indem die 13 steiner nen Pfeiler der Brücke durch Schleusn oersperrt werden, von denen zwei große kür Schisffahrt undFlößerei (Schlepp;Lge für die Mainkette) bestimmt sind. :Hnt dieser Schleusen wird 350 Meter lang; die durch die Wehranlage hervorgerufene Stauung des Fluges soll llch f 11 Kilometer erstrecken. Weiter ist j: leint, statt der bisherigen Dampfboote für die Schleppzüge Elektromotor - Boo!e laufen zu lassen, wodurch ein rascherer Verkebr erzielt würde. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut aufanaen. Hood'ö Sarsaparilla beseitigt die Urrx. i r. 1.t. i r ri i t. Iqe oieies ucoci uno oeni aiarry dadurch, daß sie daö Blut reinigt. Hood'ö Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 26. Der Stew York Storo, lMadlirt 1853.) Vnkenfsr Butterick Muster I Das Bankerott - Lager von Ellenwaaren von P. RÖCHE, 926 Mass. Ave. kommt von heute an bei uns zum Verkauf, zu einem . kleinen Theil seines wirklichen Werthes. Oic wissen was daS bei nnS meint. kllS W ö öffi.
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