Indiana Tribüne, Volume 21, Number 183, Indianapolis, Marion County, 22 March 1898 — Page 3
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Fremde Wellen. Roman von Reinhold Ort mann. (Fortjetzung.) lin kleiner entzückend:? L5?!ug von Scbelmerei war in ihrer Stimme wie in ihren lachenden Augen. Hermann hätte sich ihr am liebsten zu F'en ceworfen. um den Saum ihres tikiyZ zu küssen; aber er vergaß nicht, in welcher Eigenschaft er hier vor ihr stand, und es klang fast noch hölzerner denn zuvor, da er erwiderte Comtesse dürfen unumschränkt über mich verfügen. Ich stehe seit gestern in den Diensten des Herrn Graf-n und werde mich glücklich schätzen, forcr. es mir gelingt, Ihre Befehle zu IKrr und seiner Zufriedenheit auZzusühren." ), wie förmlich das klingt! Ich weiß natürlich nicht, welcher Ärt Jlr Verhältniß zu meinem Vat?r ist. ich für meine Person aber weroc Ihren Bcijwnd jedenfalls nur als eine öZcfälllgkeit ansehen, für die ich Ju?l?n ?u Tank verpflichtet bin. Und nun bf sen Tie laicfi endlich aussprechen, dig ich inich freue, Sie wiederzus.'hen. Dies.' unerwartete Begegnung tj slirWalx eine der größten Uebecrunytn. die mir in meinem fielen riber sut ren. Und ich hoffe, recht v'cl üqi. Ihren gewiß sehr interessant.' -austra-tischen Erlebnissen zu hören." Ohne Zweifel hielt sie seine seltsam? Zurückhaltung für Schüchternheit und ließ sich von dem Wunsche leiten, ihm durch ihr heiteres Geplauder über die ersten peinlichen Minuten hin'.vegzuhelfen. Nur zu deutlich empfand Hermann, eine wie traurige Rolle er da in ihren Augen spielen mußte, aber er fühlte zugleich, daß es rettungslos um all' seine Selbstbeherrschung geschehen sein würde, sobald er aufhörte, die gemessen bescheidene Haltung des dezahltcn Untergebenen zu beobachten. Deshalb ging er auf den liebenswürdig vertraulichen Ton nicht ein, den abriele angeschlagen hatte, gab in? aus ihre letzte Bemerkung eine steife, auweichende Antwort und bat, nachdem er mit der Gesellschafterin bekannt c;emacht worden war, ln ausfallende! Hast, zunächst für das Gepäck der Da men und sur ihre ahrt nach dem Ho tel Sorge tragen zu dürfen. Als er fünf Minuten spater der Comtesse gegenüber auf dem Vordersitz des Fiakers Platz nahm, hatte sich denn auch Gabrielens Benehmen vollständig geändert. Sie war kühl und schweigsam geworden, wie wenn auch sie in ihm nur noch den Beamten ihres Vaters sähe, und die wenigen Bemerkungen, die wahrend der Fahrt zwischen ihnen ausgetauscht wurden, bezogen sich nicht auf die Vergangenheit und auf ihre alte Bekanntschaft, sondern lediglich auf die für die Bequemlichkat der Damen zu treffenden Anordnunaen und Vorkehrungen. Hermann Wolfhardt hatte mlt dieser BeHandlung eigentlich zufrieden sein müs sen, denn sie machte es ihm um so lachter, innerhalb der von ihm selbst aufgerichteten Schranken zu bleiben, und er hatte nur erreicht, was er erstreb! hatte. Aber in Wahrheit fühlte er statt einer Genugthuung nur einen stechenden Schmerz im Herzen, und mehl und mehr befestigte sich mit jede? weite ren Minute in ihm die Ueberzeugung, daß er ganz außer Stande sein würde diesen Zustand Wochen oder vielleicht gar Monate lang zu ertragen. Graf Satory selbst hatte vor seiner Abreise die Zimmer für Gabriele und ihre Gesellschafterin ausgewählt und mit liebevoller Fürsorge alle Befehle ertheilt, die ihm für die Sicherung !i res Behagens zweckmäßig erschienen waren. So blieb seinem Secretä: nach dieser Richtung hin kaum noch etwaö zu thun um so weniger, als sich die Comtesse für durchaus befriedig' er klärte und keinen anderen Wunsch äußerte als den, einige Stunden zu ruhen. Als er in ehrerbietiger Ha't"nz um ihre weiteren Befehle bat. sagte sie kühl: Ich hosfe. Sie in keiner Hinsicht be mühen zu müssen, HerrWolshardr, und bitte Sie deshalb, ganz nach Belieocn über Ihre Zeit zu verfügen. Da ich höre, daß Sie ebenfalls hier Im Hot'.l Wohnung genommen haben, kann ich Ihnen ja jederzeit Nachricht zukommen lassen, wenn irgend welche unvorhergesehenen Ereignisse mich auf Jbren Beistand anweisen sollten." Damit war er entlassen, und er konnte sich nicht in Ungewißht daruber befinden, daß diese Art der V:rab' schiedung ein suhlbarer Ausdruck ihres Unwillens sein sollte. Im tiefstenHerzen unglücklich, mit der ganzen Welt und nicht am wenigsten mit sich selbst zerfallen, streifte er eine Weile plinlcs in den Straßen der fremden Stadt umher, ohne daß doch irgend eine leblose oder lebendige Schönh't. wie auaenfällia und bestechend sie sich ihm auch darstellen mochte, seinen traurigen Gedanken eme andere Richtung aeacben hätte. Als er beim Einbruch der Dunkelheit in as Hotel zurückkehrte, übergab ihm der Pförtner einen Brief, der noch an seine Hamburger Adresse gerichtet und ihm von der Post b'.crhe? nachgesandt worden war. Hermann erkannte die unschöne. kritzl:ae Hand schrift auf dem Umschlage, und ihrAnblick erfüllte ihn mit so lebhaftem Widerwillen, daß er im ersten Moment versucht war, das Billet uneröffnet in das Feuer seines Zimmerofens zu
schleudern. Da er sich aver sagen mußte, daß dieser Brief unzweifelhaft Franz Thönissens Antwort auf s?ine Bedingungen enthielt und nidglicherweise eine Erwiderung erheische, entschloß er sich nach einigem Zaudern doch, ihn zu erbrechen.
j Was er da las. konnte ihn wohl in Erstaunen seyen, oenn oer Jnya: ocs kurzen Schreibens lautete: Lieber Hermann! Obwohl ich noch jetzt überzeugt bin, d:ß Ttine Drohungen nicht ernsrh-lft .-nz'nt waren, weil ihre Ausfübruna ja in erster Linie Dich selbst schädigen würd;, bin ich doch nach reiflicher Ueb'rleauna zu demEntschluß gekommen, für den Frieden meiner alten Tage ein Opfer zu bringen, dessen Saiwere ich Dir wohl nicht erst zu schildern brauche. Wenn dieser Brief in Deine Hö.ide gelangt, habe ich meine deutsche Heimatt) bereits auf immer verlassen, um iraendtoo in der Fremde ein stilles Plänchcn zu suchen, an dem ich für den kurzen Rest meines Lebens ilcher 5:n vor allen Erpressungen und DrohungM rachsüchtiger Verwandten. Einer m-'iner Freunde ist beauftragt, rulne un(en?aliche Habe nach und nach zu verlausen, und er hat zugleich von -,nir d'.e Weisung erhalten. Dir am 1. Januar nächsten Jahres die Summe von dreißigtausend Mark zur beliebigen Verwendung auszuzahlen, .tonn Du ihm dagegen entweder die in Deinen Händen befindlichen Brief übergiebst vjtc uu) un renwort schrlsmcy ?erita;erit, daß sie vernichtet seien. Erscheint es Dir aber zweckmäßiger, meinen geachteten Namen in den Zkoth zu zerren, so magst Du es in Gottes Namen thun. Deine Verleumdungen können mir nicht mehr schaden, und ich werde mich mit der alten Wahrheit trösten. daß Undank der Welt Lohn ist. Den Namen und die Adresse meines Bevollmächtigten findest Du am Fuße dieses Blattes. Ich rathe Dir in Deinem Interesse, meinen großmüthigen Vorschlag in reifliche Erwägung zu ziehen und keine übereilten Entschließungen zu fassen. Trotz alles Vorgefallenen noch rmmer in verwandschaftlicher Liebe Dein Oheim Franz Thonlssen. Hermann Wolfhardt lächelte bitter und zerriß den merkwürdigen Brief lagsam in kleine Stücke. Auf einen solchenAusgang war er allerdings n!cht vorbereitet gewesen; aber es gab jctji andere Dinge, die ihm ungleich mehr am Herzen lagen als die spate Abrech nung mit dem Spießgesellen seines unseligen Vaters, und vielleicht war die Strafe, die der Elende auf sich genommen hatte, in der That hart genug. Mochte er denn die Früchte seiner verorechenschen Handlungen in der selbstgewählten Verbannung ungestört genießen. Noch ging der junge Privatsecretär mit sich zu Rathe, ob er Gabrielens letzte Worte buchstäblich zu nehmen und ihre ferneren Weisungen geduldig abzuwarten habe, als man an die Thür seines Zimmers klopfte. Ein im Hotel bedienstetes Stubenmädchen brachte ihm dieMeldung. daß die Com. tesse Satory ihn noch für diesen Abend um eine kurze Unterredung bitten lass:, da wichtige Nachrichten von ihrem Vater eingegangen seien. Hermann zogerte natürlich nicht, derBotin auf dem Fuße zu folgen, indem er sie beauftragte, ihn sofort bei der jungen Gräsin zu melden. Gabriele befand sich mit der Gesellschafterin in dem kleinen Salon, der zu ihren Appartements gehörte. Sie ging dem Eintretenden einige Schritte entgegen und reichte ihm ein offenes Blatt. Das Telegramm erhielt ich vor einer halben Stunde von meinem Bater," sagte sie, ersichtlich mit einer starken Verlegenheit kämpfend. Es ist meine Pflicht, Ihnen von seinem Inhalt Kenntniß zu geben ; aber ich wünsche nicht, daß Sie sich durch die darin ausgesprochene Bitte irgendwie gegen Ihre Neigungen .beeinflussen lassen." Hermann nahm mit einer Verbengung die Depesche entgegen und las: Komme sofort hierher nachHambürg, wo Dich eine große Neuigkeit erwartet, und bitte Hermann Wolfhardt. Dich zu begleiten. Unter seinem. Schutze weiß ich Dich wohl aufgehoben. Ich erwarte Dich mit dem Eilzuge, der morgen Abend hier eintrifft, und zähle ungeduldig die Viertelstunden bis zu Deiner Ankunft. Dein glücklicher Vater Satory." Ehrerbietig gab der Privatsecretär ihr das Papier zurück. Ich bin selbstverständlich zu Ihrer Verfügung. Comtesse! Befehlen Sie. daß ich sofort die nöthigen Vörbereitungcn für die Abreise treffe?" Um Gabrielens Lippen zuckte es unmuthig. Ach, sprechen Sie doch nicht immer von Befehlen! Ich bin Ihre Herrin nickt und will es nicht sein. Begreifen Sie denn nicht, Herr Wolfhardt, daß Sie mich durch diese demonstrative Un terwürfigkeit in eine sehr peinlicheLage brinaen? Wenn ich Sie etwa wider Wissen und Willen irgendwie gekränkt haben sollte " Der Angeredete erhob abwehrend die .svind. Gewiß nicht. Comtesse! Sie haben mick vielmebr mit einer unverdienten Güte und Herablassung behandelt, für die ich Ihnen von Herzen oanroar vln. Und wenn ich Nicht den remlen Äus druck für diese Dankbarkeit zu finden weiß, so bitte ich Sie. nur noch kurze Zeit Geduld mit mir zu haben. nur so lange, bis ich Gelegenheit gefunden habe, mit dein Herrn Grafen zu sprechen. dann, ich verspreche es Ihnen, dann sollen Ihnen durch mich keinerlei unangenehme Situationen mehr berei tet werden. Sie sah betroffen zu ihm auf und es schien, als hätte sie eine Frage auf den Lippen. Jn diesem Augenblick aber mackte die Gesellschafterin auf ihrem Platz am Fenster eine Bewegung, und diese Erinnerung an die Gegenwart fT 'II. t:C rtt&S.T Vv r fl 1 1 m - einer jiutcji utp wuum umm men. Es entstand eine kleine, drückende Pause, bis Hermann in veränderten? Tone sortsuvr:
Wenn Comtesse also an Len Wi sungen des Herrn Grafen nichts zu andern wünschen, wrd morgen zu dem Frühzuge nach Hamburg Alles bereit sein. Ich werde mich sofort darüber mit den Hotelbediensteten besprechen." Sie .lernte nur das Kopfchen zum
Aeichen der Zustimmung und er ging, ' im innersten Herzen unwiderruflich j entschlossen, sein Verhältniß zu dem Grasen schon morgen wieder zu lösen. Er war ja fast wahnsinnig vor leidenschaftlicher Liebe zu Gabriele, und die Selbstüberwindung, die er bei dem täglichen Zusammensein mit ihr Stunde für Stunde hätte üben müssen, ging über menschliche Kraft. Irgend ein Vorwand, der dem Grafen einleuchtete, würde sich ja bis morgen Abend ersinnen lassen; und wenn es ihm nicht gelang, einen zu finden nun, so wollte er tausendmal lieber den Verdacht des Wankelmuths und der schnödesten Undankbarkeit auf sich nehmen, als daß er diesen unmöglichen Kampf weiter zu kämpfen versuchte. Schon hatte der Blitzzug. der in rasender Eile die österreichischen und die deutschen Fluren durchflog, Dresden hinter sich gelassen, und noch immer war zwischen den drei Personen, die da in einem Abtheil erster Klasse beisammen saßen, von nichts Anderem als von den gleichgiltigsten Dingen gesprachen worden. Hermann Wolfhardt glaubte zwar bemerkt zu haben, daß Gabrielens herrliche Augen zuweilen mit eigenthümlich forschendem, traurig sorgenvollemAusdruck auf ihm ruhten; aber er versuchte sich einzureden, daß diese vermeintliche Wahrnehmung nichts als eine thörichte Einbildung gewesen sei, und er war in der Folge nur noch ruckhaltender und einsilbiger geworden. Die bedauernswerthe Geseuschasterin hatte sich zwar bisher mit Aufbietung aller Kräfte bemüht, das schleppende Gespräch vor gänzlichem Stocken zu bewahren, zuletzt aber versagte ihre Erfindungsgabe, und d'.e ungewohnte geistige Anstrengung hatte eine wohlthätige Reaction in Gestalt eines sanften Schlummers zur Folge, der sich unwiderstehlich auf ihre schweren Lider senkte. Nun blieb es lange Zeit ganz still in dem Coup6, bis Gabriele plötzlich das Schweigen bra h' Wenn ich Ihre gestrige Aeußerung richtig -verstanden habe, ist es Ihr Wunsch, die kaum angeknüpften BcZiehungen zu meinem Vater wieder zu lösen?" Hermann Wolfhardt war erschrocken zusammengefahren, aber ein Blick in Gabrielens Gesicht belehrte ihn, daß es hier kein Ausweichen mehr für ihn gab, und so erwiderte er freimüthig: Das ist allerdings meine Absicht. Comtesse! Umstände, die stärker sind als ich, treiben mich gebieterisch zu r? f j r ry , , einem iur micy o icymerzllcyen Entschluß." Und diese Beweggründe. darf ich sie nicht erfahren?" lFor.seKung folgt.) Das ZZurgsläulcin. Von Oskar Elsner. Hoch auf steilem bewaldetem, Felsenkegel liegt die Ruine einer Burg, die in grauer Vorzeit Raubrittern zum Aufenthalt diente. Die Burg ist zum großen Theil noch heute erhalten. Noch ragt ein gewaltiger Wartthurm hoch in die Lüfte, von dessen Plattform aus der Wanderer einen herrlichen Ausblick auf die grünenden, die Gegend rings einschließenden Gebirgszüge hat. Noch siehen die mehrere Stockwerke hohen gewaltigen Umfassungsmauern desRitterhauses. Der ehemalige Burghof ist heute in einen anmuthigen Garten verwandelt. Mächtige Bäume zieren ihn, auf der Höhe der alten Festunqsmauern sind lauschige Lauben und Terrassen angebracht, die sommerlichen Besuchern dtt Burg willkommenenAufenthalt gewähren. Ein paar wiederhergestellte Bastionen mit zierlichen Kanönlein besetzt, machen einen gar kriegerischen Einoruck, und wie etnSchwalbennest hängt an Xtt einen Mauer, unmittelbar über dem Abgrund, ein steinerner Söller. Der Eingang in die Burg erfolgt durch ein altes Thorgebäude, in dem zur Sommerszeit der Kastellan mit mner Familie wohnt. An einem Spatnachmittaa im AuI ust stieg ein einsamer Wanderer den teilen, vielfach gewundenen Weg aus dem Thale zur Burg empor: ein junger Maler, Herbert mit Namen, der das Gebirge durchstreifte, um Motive für Landschaftsbilder zu sammeln. Der Abend versprach schön zu werden; er wollte einen Sonnenuntergang im Gebirge, von dieser Höhe aus gesehen, skizziren. Als er den Burggarten betrat, war dort noch muntere Wandergesellschaft vorhanden. Man stand plaudernd um den alterthllmlichen Ziehbrunnen, oer, tief in den Felsen gehauen, crystallklares, eiskaltes Wasser lieferte, und bewunderte das hohe, reich mit Steinzierrathen versehenePortal. durch das man in die inneren Räume des Ritterhauses gelangte. Ein junges Mädchen, höchstens 18 Jahre alt, blond, mit großen, träumerischen Augen, aber auffallend bleich, löste sich bei Herberts Erscheinen von dem Kreise der bereits Anwesenden und schritt dem Maler entgegen. Guten Tag, mein Herr", sagte sie mit sanfter, einschmeichelnder Stimme, ich bin die Tochter des Kastellans und führe die fremden Herrschasten, die das wünschen, in der Burg herum. Es ist eben wieder eine größere Gesellschaft beisammen. Wenn Sie sich vielleicht anschließen wollen un Jedermann sagt so CakcaretS Canty Cathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung deS Zeitalter, angenehm und erfri sehend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Eingkdei de, daS ganze System reinigend, etlernt Crrsitung, turirt Kopfvey, ffie ber, anhaltende Berftopfuna und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel von C. C.C. beute; 10, 25, und L0 Cei:tt. . . Verkauft ü-d Heilurz cttkt dsa Upsth:!.
Gewiß." erwiderte Herbert, das trifft sich ja ganz vortrefflich. Natürlich geben Sie doch auch die nöthigen Erklärungen, historische Mittheilungen? Ich bin hier ganz fremd." Die Gesellschaft passirte das breite Portal und befand sich nun in einem weiten elliptischen Raume, der offenbar dereinst zwei übereinanderliegende Hallen gebildet hatte. Die Decke zwischen beiden war längst eingestürzt und auch das Dach über der oberen Halle fehlte gänzlich. Das junge Mädchen begann seinen Vortrag. Es erzählte, wie hier einst die Ritter gehaust, wie sie die Gefangenen in Todesnacht verhungern ließen, auf daß Niemand die Räuber erschlagen könne, und wie auch holde Liebe zwischen jungen Herzen hier oben gewaltet. Da' war ein Buraträulein, jung, schön, minnig. das liebte einen armen Knappen ihres stolzen Vaters, ganz still und heimlich. Hier in dem großen Rittersaal trafen sie sich, wenn alles in der Burg zur Ruhe gegangen und der Mond die weite Halle gar magisch beleuchtete. Das ging so eineWeile fort. Eines Nachts aber trieb eine unerklärliche Unruhe den Burgherrn vom Lager. Ihm war. als habe eine überirdische Stimme ihn nach dem Rittersaale gerufen und'wie er hineintrat, da lag der Saal fast tageshell im Mondschein und an einem der hohen Fenster stand in Umarmung und Kuß das Burgfräulein mit dem Knappen..... Sie mußten Beide sterben, sie hatten sich viel zu lieb." Das Fräulein aber fand nicht Ruhe imGrabe; es ging seit-
dem als Anklägerin des Vaters , in schneeweißem Gewände um in derVurg, wenn der Vollmond am Himmel schwebte .... So erzählte die mnae Fuhrenn und ihre Augen leuchteten dabei ganz sonderbar. Herbert betrachtete mit wachsendem Interesse die zarte Gestalt mit dem schönen, aber so bleichen Antlitz, die ihm in diesem Augenblick selbst von jener Burgromantik verklärt erschien. für die Sommerreisende im Allgemeinen kein rechtes Verständniß besitzen. Sie sind nur zu geneigt, über solche Burggeschichten schlechte Witze zu machen. Daran fehlte es auch jetzt nicht. Nur für Herbert, den Künstler, hatte die Sache ein poetisches Interesse. Und ist die weiße Frau d,cs:r Burg." fragte er, hier auch gef-.en worden, seitdem das Schloß Ruine ist? Hat irgend Jemand in neuerer Zeit das Gespenst gesehvi?" Nein, mein Herr," erwiderte vle junqe Führerin, hier und auch unten Vi. f n rn v : o VI. lm )0l l Alemano, oer jcmais vle Erscheinung gesehen hätte. Es ist nur eine Sage." Die Sonne stand schon tief am Ho rizont, als die Gesellschaft aus den Ruinen zurückkehrte. Man verabschiedete sich von der Kastellanstochter und trat den Weg zu Thale an mit Ausnahme Herberts, der nun zur Skizzirung seines Sonnenuntergangesschritt. Es war still geworden imBurgaarten er saß allein auf dem Altan , , i- : t i . r"izt und yannrie emsig mn vunien n,ten. Da hörte er die sanfte Stimme des weiblichen Cicerone: .Verzeihunq. lieber Herr. Sie werden sich im Walde verirren, wenn Sie zu spät den Heimweg antreten " Ist gar nicht meine Absicht, liebes Kind", gab der Maler ?urück, meine Skizze geräth, ich will arbeiten so lange es geht und bleibe dann hier oben über Nacht. Ihr habt ja wohl LogirZimmer? Ja wohl, mein Herr der Fall ist aber sehr selten, daß Jemand bei uns übernachtet. Das reizt mich umsomehr. Besorgen Sie nur alles Nöthige und bestellen Sie mir auch ein Nachtessen, wie es gerade zu haben ist." Das Madchen sah den Fremden staunend an und ging dann. Er beendete in froher Stimmung nach einer Stunde seine Arbeit und nahm darauf in einem gewölbten Gemach des Thorgebäudes sein Nachtmahl ein. wobei ihm das Vurgfräulein". wie er scherzend die Kastellanstochter nannte, auf seinen Wunsch Gesellschaft leistete. Darüber war die Sonne längst untergegangen. Tiefe Schatten lagen imThale, aus dem ein feiner Nebel zu steigen begann. Dann und wann strich ein leiser Hauch durch die Wipfel sonst Stille ringsum. Und jetzt erschien am Horizont eine große, schmutzig-rothe Scheibe sie schwebte langsam, sich allmälig gelb färbend empor: der' Vollmond aina auf. Er leuchtete auch in das Zimmer, in dem der Maler mit dem Burgfraulein , das immer bleicher wurde, immer schwärmerischer zu dem jungen Künstler hinauf sah, beim Wein saß. Ihn interessirten diese unstäten. aber glänzenden Augen. Er lauschte gespannt den Mittheilungen des Mädchens aus dessen Vergangenheit, bisErmüdung auf beiden Seiten eintrat. Dann geleitete die Maid den Künstler zu feinem eine Treppe hoch gelegenen Zimmer, wünschte ihm freundlich eine gute Nacht und verschwand. ' Herberts Gemach war vom Mondlicht erfüllt; er konnte jeden Gegenstand deutlich unterscheiden. Das Fenster tand offen, die balsamische Nachtlust trömte herein. Wunderbar! Er fühlte ich müde und doch nicht ruhebedürftig. Regte die Eigenart der Situation ihn auf? Er warf sich auf das Bett, schloß die. Augen und ließ die Eindrücke des Tages an seinem Geiste vorüberziehen. Da war es ihm auch, als ob die Thür sich ösfnete und all die geharnischten Ritter hereinträten, von denen er heute Abend so absonderliche Dinge gehört. Und auch das bedauernswerthe Liebespaar erschien und stellte dem unruhigen Schläser sich vor ... . -Tief in der Nacht schrak der Maler auf. Ein eigenthümliches Geräusch unter seinem Fenster .... Er sprang vom Lager und lehnte stch hinaus. Nichts war zu sehen als die mondbeglänzte Zaubernacht" und die zog ihn hinab in den schweigenden Burghof. Wie herrlich war es da! Um die altersgrauen Zinnen der Burg wob der Mondschein seinen magischen Schleier. De? Maler schritt die Baumgänge hinab überall nur überströmendes Licht und finsteren Schatten. Er setzte sich auf den Altan, von dem aus er seine Skizze aufaenommen, und blickte traumeriscb in die Landscbaft . . . .
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Plötzlich lenkte ein Knistern selnenAlicl seitwärts Bimmel, was war das? Täuschte ihn der Vollmond? Nein, nein, aus der jah zur Tiefe abfallenden Umfassungsmauer schritt fest und sicher, das Antlitz dem Monde zuaewendet. eine weiße weibliche Gestalt. Das Haar floß ihr aufgelöst über die Schultern, die rechte Hand war halb emporgestreckt . . . Den Maler überrieselte es kalt war das vielleicht das unglückliche Rittersräulein. dessen Geschichte er am Abend vernommen und das umgehen" sollte? Aber nein! Es war ja noch niemals qesehen worden! Die Gestalt kam naher und naber und iekt stiea sie auf den Altan herab und ließ sich auf der Bank neben dem Maler nieder. Da erkannte er sie es war die Kastellanstochter, im Nachtgewand, die Augen geschlossen. Sofort begriff er die Lage: Das ihm von Anfang an als hochgradig nervös erschienene Mädchen war somnambul und nachtwandelte bei Vollmondschein! Die Gestalt erhob sich tief aufseufzend nach emer kleinen Weile und schritt schweigend wie sie gekommen dem Thorbau zu, in dem sie verschwand ... Auck 5erbert kehrte, als seine aewaltiae Aufreauna sich gelegt, in sein Zimmer zurück und verfiel bald in einen tiefen, traumlosen chlas. Als er erwackte. stand die Sonne schon hoch am Himmel. Allmälig kehrte ihm die Erinnerung an die Erlebnisse dieser Nacht zurück . . . Jn einer Laube des Burggartens servirte ibm die Kastellanstochter das Frühstück. Ihr Wesen war wie amTage vorher, als wäre nichts geschehen. Sie sagen, begann der 'caler, als ihm die Maid den Kaffee einschenkte, das Burgfräulein fei hier noch nie geselv worden? Nun. ick habe es diese Nacht gesehen es schritt auf jener Mauer entlang" Unmöglich. Herr!" erwiderte das Mädchen und trat staunend einen Schritt zurück, das war offenbar ein Traum aber wie merkwürdig! Ich habe denselben Traum gehabt; auch ich lab das Burafräulein auf der Burg.an,? aeben. Dann stiea es herab auf den Altan ... und dort saßen Sie. Herr, und schliefen im Mondschein. . . " c??Ztdem sind fünf Jabre vergangen. Das Burgfräulein ist nicht mehr blaß, sondern frisch und rosig. ?ie nacyiwandelt nicht mehr und zeigt keine Spur von Nervosität. Sie ist aber auch kein einsames Burgfräulein mehr, sondern die Frau des Herrn Kunstmalers Herbert. JnHomeneav bei Pittsburg herrschte dieser Tage große Aufregung, als ein großer Hund durch die Straßen lief, der den Leichnam eines kleinen Kindes zwischen den Zähnen trug. Kurz nach neun Uhr wurde das Thier mit dem Kindesleichnam in seinem Besitze von einer Anzahl Knaben entdeckt, als es die Fünfte Avenue und Anity Straße passirte. Die Knaben setzten dem Hunde nach und verfolgten ihn mehrere Gevierte weit. Schließlich ließ er den Leichnam fallen. Dieser wurde Dr. C. B. Huff übergeben, der konstatirte, daß der Leichnam derjenige eines sieben Monate alten Kindes war. Wie der Hund in den Besitz des Kindes kam, ist vorläufig noch nicht aufgeklärt. Die Vermuthung, daß der Leichnam aus einem nahegelegenen Friedhofe aufgescharrt wurde, scheint manches für sich zu haben, zumal er schon stark in Verwesung überging. Die Heimsuchung von Werks County, Pa., durch Vagabunden oder Tranps ist so groß, daß die Gefängniß - Inspektoren daselbst beschlossen haben, denselben das Leben möglich sauer zu machen. Der sog. Bum Room".des County - Gefängnisses ist stets von Tramps überfüllt; im Ganzen waren 708 im vorigen Jahre darin. Die Inspektoren haben beschlossen, die Tramps Säcke mit, Sand gefüllt, je 15 Pfund schwer, von einem Ende des Gefängnißhofes nach den anderen tragen zu lassen. Eisen wollte man sie nicht schleppen lassen aus Furcht, daß sie damit Unheil an--richten könnten. Man hat für die Operation mehrere Ladungen Sand angekauft und einen Aufseher des Sandganges" mit $50 angestellt und hofft, daß die Kunde von dieser SandArbeit die Tramps aus Berks County fernhalten wird, wo dieselben die Farmer völlig überlaufen und terrorisiren. . , Der Feind Ist Besiegt. Die Grippe hinterläßt in der Rcael den Patienten in sehr schwacher Gesundheit und oft mit einem anhaltenden 5)usten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull'S Husten Syrup das allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulga, Jronton, Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Vull's Husten Eyrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem , ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kurirt und ich wurde den schrecklichen Husten loS. . Ich empfehle allen. Leidenden diese vorzügliche Medmn. zÄ gebrauchen." Dr. Vull's Husten Cn:? kstet nur 25 Ct3.'
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Meine Herren ! DaS echte Johann g Hoff'sche Mal.Ertrakt wird seit eint- ä
Jahren in meiner Familie mit bestem V ' . . v - , ij regelmäßig gebraucht. K L 13 o m 1. Mai an, dem l:l nfang des neuen Schuljahres, tritt nach einer Verfügung der Kreisregierung in der Nheinpfalz eine an:rkennenswerthe Vcrordn::na in Kraft. l Es wurde bestimmt, daß vcn diesem Äeitvunkt ab in cU:n Volks schulen der Unterricht in dcn tteiblichen Handarbeii-m eingfLbrt wird. Von der dritten Klasse an erstreckt sich der Unterricht auf alle werltagspslichtigen Mädchen, er kann aber auch auf die beiden untersten Klassen ausgedehnt werden. Durch den Unterricht sollen die Schülerinnen befähigt werden, die in der Haushaltung vorkommenden einfachen Arbeiten im Stricken, Nahen und Ausbessern selbst vorzunehmen. Ueber einen ,D a m e n -krieg" wiro aus der hannoverschen Stadt Münden berichtet: In einem Artikel der Münd. Nachr." hatte ein Herr W. die Stickerinnen der Mündener Fahnenfabrik von Otto Tribian harmlos nur als Mädchen" bezeichnet. Die Damen, Künstlerinnen in ihrem Fach, wollten sich diese Betitelung. die sie nach ihrer Meinung auf eine gleiche Stufe mit den Fabrikarbeiterinnen und Dienstmädchen stellt, nicht gefallen lassen und traten. hiergegen in verschiedencn Zuschriften an die M.'N." auf. Die Fabrikarbeiterinnen und Dienstmädchen thaten nun wiederum dar, daß sie sich mit den Fahnendamen, was Titel. Herkunft und Bildung anbetreffe, -vollkommen gleichberechtigt fühlten. Dieser Zeitungskrieg artete schließlich in Straßenkrawalle aus. so daß die Polizei die gekränkten und ergrimmten kampflustigen Damen auseinander treiben mukte. I AufmumungsVerkaus von Winter - Schuhwaarcn. Gummi-Ucöersckube für Männer 25c I fäitmmi.MofoirittftA dl O: ie. V7HUIUII'HVVVIUV Ul tyiUUUl. . . . . ... lijt Gummi'Ueberschuhe für Kinder 15c Kalblederne Hcrrenschuhe für N 00 Frauen Dongolo Knöpf-und Schnürschuhe $1 Kinderschuhe Epringheel, Größe 6 bis 8, 25c Schulschube 50c für Knaben und Mädchen. Alle besseren Sorten zu entsprechend herabgesetzten Preisen bei Jos. C. Karle, 125 Ost Washington Otv Jndiana Trust Gcbaude. ::Wirthschafr:: von Will. Gcchter, (früher in der Mau' Lrauerei) No. 63 Ost Washington Straße Nur die bcstm Union-Waarm. Feiner Lunch den ganzen Tag. Conrad Bauer, .Noch auf dem alten Platz, No. 230 Nord Capitol Avenue. DaS beste Ochmasz n. geräucherteFleisch im Markt. Telephon 2008. :: Um kch W kW?. :: A. L. Lockridge, Gißcntijümcr. Jce Cream jeder Art. ! . Telephon 1766. 12, 14 und 16 Sl. Gast Str., eftelluna, werd prompt ach alle Theilen dn Stadt adgeltef. Harzer und Andreasberger Canarien-Uän ger, Weibchen zur Zucht, singend SpottvSgel, Papageien und andere Sorten Vögel, sowie äftge, Aquaria, JischglobeS, Goldfische, Spottvogelfutler, Fischfutter, Vogeljaamen und alles wa zum VogelgejchSft gehört, in bester Auswahl und zu billigsten Preisen, empfiehlt C. F. Klepper, , 3 Massachusetts , . mischen Vermont nd i Michigan Straß. i T. F. Smither, I geschickter und zuverlässiger Compositions- ! :: Dachdecker. ZTHeer. u, d icS.Döcher, ASphaltdächer, SibestoSdSchr, Gilsonitedächer und alle Xrten der dosten fertigen Dächer. Großhändler in allen Sorten DachdeckerMaterial. erzogen ach 151 W. Marhlaud Q.txxA Sau I . , . Iftlich, Cckt Senat ,. kelephone 861. JndiaravoliS. Jnd, Wsovöö SSswp j Ahtracter of Titles, ESe Äarlet und Pennsylvania Etr The. Lsucks, CuU 22), eint loch. XVta 1750. Indianapolis.
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