Indiana Tribüne, Volume 21, Number 183, Indianapolis, Marion County, 22 March 1898 — Page 2

oV ftS vi &fUU e. Erschein Täglich und Sonntag. Die t5ättche .Tribüne- kostet durch UnZxHn 1 dtnti Xtx Woche, dle Sontaz.rribüe-Z (Ecntl per Woche. Leide zusänen IS SetS $Ui Cents per r?,at. Per Voft uberhalb bei !?tdt xg,schiSt l oraub,Hlg V ptt Jahr. Offti 10 Cstfr Vladama Ctragfe Indianapolis, Ind., 22 März 1898 Küstenbefestigungen. Selbst von sonst gut unterrichteten Leuten hört man oft die Behauptung, daß unsere Küsten dem Angriffe einer feindlichen Flotte vollständig schutzlos preisgegeben seien. Diese Ansicht ent spricht nun. durchaus nicht der Wirtlichkeit, im Gegentheil die Einfahrten zu unseren wichtigsten Häfen haben Befestigungen, die in jeder Hinsicht modern und stark genug sind zur Abwehr eines Angriffs von der Seeseite. In Folge der bekannten Complicatiouen mit Spanien sind nun auch die Hafenbefestigungen mit den erforderlichen Bemannungen versehen worden. Sofort nach rr Maine"-Kataströphe wurden Detachements. bestehend aus einem Officier und 20 Mann, nach den Stationen, welche wohl Geschütze, aber keine Bedienungsmannschaften hatten, beordert und jetzt gehen ganze Compagnien nach Sandy Hook, Long Island Head, Fort Mott, Fort DelaWare, Sheridan's Point, Fort Caswell, Sullivan's Island, Tybee Jsland. Fort St. Philip und Fort Point. Längs der atlantischen Küste finden sich folgende Befestigungen: Portland wird durch eine Batterie bei Portland Head, die montirt und bemannt ist, vertheidigt und in kurzer Frist wird eine zweite Batterie auf Great Diamond Island fertig sein. Portsmouth dürfte kaum zum Ziele einer feindlichen Attacke gemacht werden, trohdem aber wird es bald bei Fort Constitution n?ue Vertheidiyungswerke erhalten. Boston wird durch die starke Batterie auf Grover's CEIif f geschützt und neue Batterien aus Paddock's Island sowie Long Island Head gehen ihrer Vollendung entgegen; nach Um letztgenannten Werke sind Artilleristen bereits beordert. Auf Cushing Hill und Baltery Heights, bei Hull, werden weitere Befestigungen errichtet. Die wichtige NarragansettBai wird sowohl von den Land- wie Seestreitkräften geschützt, da Fort Adams stets eine entsprechende Besatzung hat und andere Werke auf Dutch Island errichtet werden. New Fork erscheint gegen den Angriff einer Flotte, wie sie Spanien entsenden könnte, vollständig sicher. Die östlichen Zufahrten werden bald von den Great Gull Island Defensivwerken, die mit der größten Veschleunigung vollendet werden, beherrscht sein, während in größerer Nähe der Stadt unterseeische Minen placirt sind, die etwa die bei Gull Island, Fort Slocum und Willet's Point vorüberkommenden Schiffen in die Luft sprengen könnten. In der Einfahrt von Sandy Hook vermag sich keine Flotte bei dem Feuer der Zwölf-, Zehn- und Achtzöller, der zwölfzölligen Mörser sowie der Dynamit-Eeschütze der Forts Hancock. Hamilton und Wadsworth zu halten, von den Torpedos ganz abzesehen. Keine Flotte, welche Spanien aufzubringen im Stande ist, kann südlich von Coney Island vor Anker gehen uwnd von dort ihre Geschosse in die Stadt schleudern; sie würde durch das Mörserfeuer der Forts vernichtet werden. Außerdem sind zum Schutze von New York der Monitor Terror" und das Rammschiff Katahdin" dispornbel. Ehe ein Feind einen Angriff auf Philadelphia, das höher am Strome liegt, wagt, würde er sich wohl zweimal besinnen; für alle Eventualitäten aver ist diese Stadt durch die bei Finn's P.?int aufgestellten Geschütze gesichert. Fort Mott und Fort Delaware beHerrschen die Zufahrt und außerdem ist die Navy Fard von League Island der Sammelplatz für Schiffe, indem die Miantonomoh" und die meisten Ein-thurm-Monitors sich zur Zeit in den Gewässern bei Philadelphia befinden. Am Eingang tcr Ehesapeake-Bai ist Fort Monroe mit seinen schweren Geschützen belegen, während den Potomac weiter hinauf Sheridan's Point, dessen Kanonen den Strom beherrschen, und FortMashington auf dem Marylander User eine Schutzwehr für die Bundes-Hauptstadt bilden. Die Befestigungen der Ehesapeake-Bai und die etwa in der Navy Fard von Norfolk befindlichenSchiffe gewähren auch Baltimore theilweisen Schutz, das in den Batterieen von North Point und Hawkins Point weitere Defensivwerke erhält. Wilmington wird durch die neue Batterie von Fort Easwell und submarine Minen geschützt. Charleston hat Fort Moultrie, das bereits mit neuen Geschützen versehen und bemannt ist. das alte Fort Sumter und ndere Werke. Zum Schütze von Savannah soll Tybee Island sofort eine Batterie von Fort Monroe erhalten. Key West hat eine starke Garnison und 'bildet zugleich 'den Sammelplatz für die Flotte. Fort Morgan und Fort Gaines beherrschen die Bai von Mobile. Eine Batterie von den Jackson Barracks wird den Strom hinunter nach Fort Philip verlegt und eine zweite kommt nach Fort Point bei Galveston, das bereits mit modernen Geschützen versehen ist. Die Pacificküste hat selbstverständlich von einer spanischen Flotte nichts zu befürchten, trotzdem aber ist San Francisco genugend befestigt; Fort Baker sowohl wie Fort Stevens an der Mündung .des Columbia hat eine neue Batterie erhalten und Batterien bei Marrowstone Point sowie Admiralty Point genügen zum Schutze des Pugets Sund ' Ihren Freundinnen etwas Unangenehmes sagen, das nennen viele f"r tlu lUnWahrheltslleöe.

C?5e CoXTXX-,

Eifersucht alö Krankheit. Unzählige Betrachtungen hat man über die Eifersucht, das grünäugige Ungeheuer," geschrieben. Aber erst in neuerer Zeit zeigt sich, speziell in unserem Lande sowie auch in England, eine gewisse Neigung in ärztlichen Kreisen, die Eifersucht wie eine Krankheit, in ganz wörtlichem Sinne, anzusehen und zu behandeln. Nicht als ob dieselbe nicht auch früher schon oft Gegenstand ärztlicher Behandlung gewesen wäre; aber das geschah doch nicht unter diesem Namen, oder es wurde geradezu das Wesen der Krankheit selbst verkannt. So versichert u. A. der Redasieur des Medial Record, Dr. George F. Shrady, und einige seiner MeinungsAuslassungen über diesen, aller Welt so nahegehenden- Gegenstand mögen hier Platz finden. Es sei übrigens gleich von vornherein gesagt, daß auch er und Andere, die ungefähr auf demselben Standpunkt stehen, die Eisersucht nicht wie eine einzige Krankheitsform ansehen, die sich ärztlich nach einheitlicher Methode wegcuriren lasse; immerhin aber eröffnen sie die tröstliche Aussicht, daß man in vielen Fällen diesem schrecklichen Leiden auf ärztlichemWege mehr oder weniger beikommen könne. Es ist zu bedauern meint Dr. Shrady daß Frauen sowohl wie Männer meistens Bedenken tragen, wegen der Eifersuchts - Erscheinungen einen Arzt zu consultiren und das Ding beim Namen zu nennen. Andernfalls hätte schon weit mehr in dieser Hinsicht gethan werden innen. Natürlich i das eine sehr heikleSache; aber das kann man auch von manchen anderen Krankheits - Erscheinungen sagen. Immerhin bringt die Eifersucht oft leibliche Zustände hervor, welche als solche die Dienste eines Arztes nothwendig machen, und mancher einsichtige und erfahrene Arzt wird sich so indirekt dennoch Einblick in derartige Fälle verschaffen können. 'Eifersucht und Liebe sind Gefühlsregungen, welche in sehr enger Bcziehung zu einander stehen, obwohl die Liebe eine Stufe erreichen kann, welche ganz über die Eifersucht erhaben ist. Beide Gefühlsregungen im gewo'hnlichenSinne sind hinsichtlich ihresGegenstandes überaus empfindlich und verwundbar, und enttäuschte Liebe, auch wenn sie niemals erwidert wurde, kann ja, besonders bei Frauen, manchmal zum Wahnsinn führen. Die Eifersucht ist manchmal weiter nichts, als eine Kundgebung von Wahnsinn. Auf alle Fälle ist sie kein Gegenstand, welcher mit Spott und Ulk überschüttet werden sollte, wie dies schon so oft geschehen ist, sondern sie ist von furchtbarer Bedeutung vom pathologischen Standpunkt. . Sie kann z. B. mit den bedenklichsten Epilepsie- und KrampfErscheinungen v:rbund.n sein oder ihre Opfer langsam und sicher vergiften, ganz abgesehen von den zahllosen Schreckensthaten, zu denen sie schon geführt ha!. Nicht selten ist Eifersucht auch eine unmittelbare Folge leiblicher Zustände. Manche Frauen z. B., welche sich in gewissen Umständen befinden, können ganz wahnwitzig eifersüchtig werden, auch ohne sonst Neigung hiefür zu haben. Ein Mann, dessen Leber außer Ordnung ist, mag eine Beute der sinnlosesten Eifersucht werden. Ebenso kann es manchen Dyspeptikern erg. hen. Andererseits ruft die Eifersucht nicht selten solch? Leiden wie Dyspepsia, Herzkrankheiten u. s. w. hervor. Häufig ist das erste körperliche Gefühl in Verbindung mit ihr ein solches, als ob der Boden des Magens herausgefallen sei, und dazu mag sich eine Art Brechgefühl gesellen. Dann stellen sich Appetit - Verlust, Herzleiden und Schlaflosigkeit ein. Es ist nicht zu übersehen, daß Herz und Magen von derselben Partie Nerven bedient werden. und daher das Eine nicht ohne das Andere leidet. Nicht selten werden aber bald sämmtliche körperliche Functionen mehr oder weniger schwer davon beeinträchtigt. Gegen hochgradige Eifersucht läßt sich auf dem Wege ärztlicher Behandlung viel thun, vor Allem durch die Mittel, welche zum allgemeinen Aufbau des körperlichen Systems beitragen. Ist Schlaflosigkeit vorhanden, so muß dieselbe noch extra behandelt werden. Von großer Wichtigkeit ist. wenn sie sich irgend durchsühren läßt, die Entfernung des Leidenden aus der Umgebung des Gegenstandes seiner unheilvollen Gefühle und möglichst angenehme, dabei aber zum Hinbrüten keine Gelegenheit lassende, sondern das Gemüth je nach der besonderen Veranlagung der betreffenden Person recht sympathisch beschäftigende Umgebung. Die Beseitigung der Ursache der Eifersucht ist natürlich das Allerbeste, wenn sie möglich ist. Der einsichtige Arzt, der sich das volle Vertrauen der leidenden Person erwerben kann, muß eben in solchen F'ällen auch etwas Seelenarzt" sein. Können ihn andere Personen dabei noch unterstützen, um so besser! Indigo alS heimisches Produet. Wieder einmal kommt eine industrielle Nachricht von großer Wichtigkeit aus unserem Lande. Nach jährelangen Versuchen von Chemikern soll es glücklich gelungen sein, das Indigo, diesen berühmten pflanzlichen blauen Farbstoff, auf künstlichem Wege vollkommen nachzumachen (nicht blos ein minderwerthiges Surrogat zu liefern). Das könnte zur Schaffung einer großen amerikanischen Industrie führen und eine große ostindische Industrie schwer schädigen, ja in ihrer Existenz bedrohen. Nicht daß man es blos mit ostindischem Indigo zu thun hätte. Es kommt ja längst solcher Farbstoff auch aus manchen Theilen von Mittel- und Südamerika und aus Egypten, und eine Zeitlang wurde in Mitteldeutschland eine große Quantität Indigo aus einer daheim gezogenen Pflanze gewonnen. (Man kann bekanntlich verschiedenen iß flamm diesen Farbstoff

entnehmen.) Aber aus irgend einem Grunde lieferte die betreffende Pflanze der indischen Festland- und Jnselgegenden eine viel größere Menge Farbe, als die einheimische Pflanze, und trotz aller Versprechungen der Fabrikanten, trotz gesetzgeberischer Schutzmaßnahmen. wollte auch in Deutschland selber die Indigo - Industrie dieser Art nicht hochkommen, bis sie schließlich so gut Wie aufgegeben wurde. Auch sonst blieb das ostindische Jndigo-Blau bei Weitem das wichtigste auf dem Weltmarkt. Ostindien versorgt noch jetzt die Kattundrucker der ganzen Welt mit Färbestoff, und seine Jndigo-Jndustrie bringt ihm jährlich mehrere Millionen Dollars ein. Aber die Chemie war schließlich berufen, zuwege zu bringen, was sich auf landwirthschaftlichem Wege nicht zu Stande bringen ließ, wenigstens nie in durchschlagendem Maße erzielt werden konnte. Wie schon angedeutet, kann die Che mie längst bloße Surrogate sür diesen Stoff herstellen, und zwar aus Steinkohlen - Theer. Jetzt aber wird versichert, daß ein Stoss, der nicht im Geringsten vom pflanzlichen Jndigoblau verschieden ist. durch chemische Methoden gewonnen sei! Es ist für die Chemie viel leichter, einen Stoff in seine Theile zu zerlegen, als wieder zusammenzusetzen, und nur deshalb konnte man bisher jenes heißersehnte Ziel nicht erreichen. Zahllose Essenzen und Extrakte wurden auf ihre genaue Zusammensetzung geprüft, und zwar mit vollkommenem Erfolg; als man aber aus den einzelnen chemischen Bestandtheilen wieder das Ganze aufbauen wollte, zeigte es sich doch sehr schwer, dieselben mit einander zu verbinden. Doch zweifelte, man niemals an der Möglichkeit. Aber auch selbst als man das erste Jndigoblau dieser Art besaß, hatte dieser Erfolg noch keine praktische Bedeutung, so lange man den Stoss nicht auch b i l l i g genug erzeugen konnte, daß an einen Mitbewerb mit dem althergebrachten Produkt zu denken war. Jetzt indeß ist, wie es heißt, auch dieses letzte Hinderniß überwunden worden. Nur noch Eines bliebe vielleicht zu thun. Die orientalische Indigopflanze liefert außer dem echten Indiqoblau auch einen werthvollen rothen Färbestoff. Die Chemie aber hat bis jetzt nur das blaue Princip hergestellt. Sollte sie auch noch das rothe Färb - Princip dieser Pflanze ohne großen Kostenaufwand vollkommen nacherzeugen, dann würde der völlige Sturz des ostindischen Indigo - Geschäftes wohl unabwendbar sein, es sei denn, daß es gelänge, durch verbesserte Manufactur - Methoden das natürliehe Erzeucmiß etwas billiger zu machen. was allerdings nach der Meinung von Sachverständigen sehr whl möglich wäre. Von mehreren Seiten her droht der ostindischen Indigo - Industrie Gefahr. Denn auch in anderen Ländern hat längst die Chemie ihr Augenmerk mehr oder weniger auf diesen Punkt qerichtet.un)) vor noch nicht langer Zeit ist es den Chemikern eines süddeutschen Farbengeschäftes bereits gelungen. nahezu reines Jndigoblau auf künstlichem Wege zu gewinnen, und zwar nicht viei kostspieliger, als gewisse amerikanische Chemiker jetzt zu liefern im Stande sein sollen. In viele Landämter? Es wird in Aussicht gestellt, daß bald in unseren Congreß eine Vorlage zur Sprache kommen werde, wonach in allen denjenigen Staaten der Union, welche weniger, als 500.000 Acres öffentliche Domäne noch aufzuweisen haben. die Bundes - Landämter obgeschafft werden sollen, und das noch übrige Land den betreffenden Staaten für Schulzwecke überwiesen werden soll. Für Manche ist es vielleicht uberraschend, daß doch immer in einer Reihe unserer Staaten mit weniger, als 500.000 Acres öffentlicher Ländereien solche Landämter fortbestehen, deren jedes seinen Negistrator und seinen Einnehmer hat, ohne Rücksicht auf die thatsächliche Bedeutung solcher Aemter in ihrem ursprünglichen Sinne. Es ist dies eine interessante Frage, welche ebenfalls mit unserem Civildienst-Sy-stem im Allgemeinen zusammenhängt, obwohl sie in Congreß - Debatten über diesen Gegenstand noch so gut wie gar nicht berührt worden ist. Ernennungen zu diesenAemtern sind sehr aeiucht. und obgleich vielleicht nur noch beinahe werthlose Fetzen offentlicher Ländereien zu vergeben sind, scheinen sich diese Aemter unter allen Umständen gut genug zu bezahlen, um sie höchst wünschenswerth für ihre Inhaber zu machen. Die financiellen Amts - Vortheile bestehen aus Gebühren, und diese hängen von den vollbrachten Geschäften ab. Wie es kommt, daß auch in Staaten, in denen die öffentliche Domäne sogut wie erschöpft ist, es an Geschäften und Gebühren nicht .fehlt? Das wird folgendermaßen erklärt: Der Heimstätte - Anspruch ist nicht besteuerbar, so lange er nicht, nach den Ansässigkeits - Bedingungen, vollkommen giltig geworden ist. Viele Personen aber, welche Heimstätten belegt baben. lassen ihre Ansprüche nicht vollgiltig werden, sondern übertragen sie an Andere und nehmen wieder neue Heimstätten auf. die sie ebenfalls bis unmittelbar vor dem Ablaufe dieses steuerfreien Provisoriums - Verhältnisses behalten, und das kann sich noch manchmal wiederholen. So wird also das öffentliche Land unter Controlle gehalten und geht von einem Eigenthümer an den andern, ohne daß Steuern darauf bezahlt werden. Die betreffenden Transactionen aber bringen den Landämtern Gebühren ein, die im Einzelnen nicht bedeutend sind, aber im Ganzen sich lohnen. Solcherlei Geschäfte, und keine legitimen HeimstätteGeschäfte, sollen den Rückhalt jener fraqewürdigen Landämter bilden. Missouri z. B. hat nur noch 497,000 Acres öffentlichen Landes, aber

gleichwohl 'noch 3 Landämter: in Boonville, Jronton und Springfield. Als unlängst eine Registrator - Stelle an einem dieser Landämter zu vergeben war, fanden sich alsbald 13 BeWerber für dieselbe. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Der Staat Wisconsin hat nur noch 454.000 Acres öffentlichen Landes und ebenfalls drei Landämter, und es hat stets starke Nachfrage nach den betreffenden Stellen geherrscht. U. A. hat sich auch ein Wisconsiner. welcher zwei Termine im Congreß gedient hat, um eine Registrator - Stelle an einem dieser Aemter beworben. Mississippi, mit seinen HUgeln und Sumpfländereien, hat noch 441.000 Acres Regierungsland, meist recht zweifelhaften Characters; auch dort besteht noch ein regelrechtes Landamt mit dem ganzen zugehörigen Apparat. Stellen an allen diesen Aemtern sollen Einnahmen von 1000 bis 3000 Dollars pro Jahr bedeuten, und Sinecuren" mit solchen Einkünften sind nicht gerade dick gesäet. Und jetzt soll also durch Gesetz allen Bundes - Landämtern, welche nicht genug legitime Heimstätten - Geschäfte zur Rechtfertigung ihres Bestehens aufweisen können, der Garaus gemacht werden? Die interessirten Kreise brauchen schwerlich sehr besorgt zu sein, daß die betreffende Vorlage zumGesetz werden wird. Abgesehen von der betheiligten Classe von Ansiedlern, würde ein solches Gesetz einen Theil der Bundesämter - Patronage zerstören, welche außerhalb des Bereiches des Civildienst - Gesetzes noch übrig geblieben und ohnedies für beschränkt genug gilt. Schon deswegen sind die Aussichten einer derartigen Vorlage sicherlich nur schwache! Geräuschlose Telegraph!?. Seit man in den Telegraphen-Aem-tern bei uns die Schreibmaschinen eingeführt hat. mittels deren eingetroffene Botschaften aufgenommen werden. ist es nothwendig geworden, den Schall, der von den telegraphischen Schall - Apparaten kommt, noch zu verstärken, damit derselbe trotz des von der Sckreibemaschine verursachten

Lärms deutlich wahrnehmbar und unfr?rf,idfca? sei. So kam es. baft das Gesammtgetöse an solchen Plätzen seh stark wurde, daß es vielfach die Ge sundheit der Telegraphisten schwer be drobte. N?ckt willkommen mun daher die Erfindung eines neuen Extra - Schall Avvarates sein, welcher in dieser Be ziehung Abhilfe schasst und außerdem die anlangende Botschaft zu einer ganz geheimen,' nur für den betreffenden Telegraphisten unmittelbar ' wayr nebmbaren macht, wenn Letzteres ge wünscht wird. Ueber den Mechanismus dieses Instrumentes mag hier nur gesaat sein, daß derselbe ziemlich einsach ist und hauptsächlich aus einer Partie kleiner Electro - Magnete besteht. Der ganze Apparat wiegt nur 4 Unzen unv kann unmittelbar an der Hauptleitung anaebrackt werden. Merkwurdigerwm kann man denselben Apparat auch für lautes Anrufen sebr vortkettka t ve nützen, indem man Hämmerchen des Armatur - ebels auf ein Resonanz plättchen schlagen läßt; das ist indeß ein Nebenzweck, und durch eine nnn volle Abstell - Vorrichtung lassen sich d eammercben aanz zurückziehen, wo rauf der verursachte Laut aus ein Minimum herabgemindert wird. Der .Electrical Enaineer" versichert daß dieses Instrument eine große Wohlthat sür den Telegraphisten und seine Nerven sei. In den Städten am Pu aet Sund ist ein neuer Schwindel en vogue. Die Schwindler verfolgen die Todes - Anzeigen m den Zeltungen und richten Briefe an die Hrnterbliebe nen solcher Verstorbenen, von denen sie annehmen, dan dieselben Geld hinter lassen haben. Sie pflegen eine Antheil Bescheinigung an irgend einer Bogus - Klondike- oder anderer Gold-gräber-Company beizufügen und mit zutheilen, daß eine zweite und letzte Zahlung an den Antheil fällig sei und sofort bezahlt werden müsse. Die Col-lections-Note wird durch Wells, Fargo & Co. geschickt, um ihr den Anschein der Echtheit zu verleihen. Detektivs sind auf der Fährte der Hallunken,, die, wenn sie abgefaßt werden, höchst wahr scheinlich nach dem Zuchthaus geschickt werden dürsten. 'Dank einer ungwohnlichen Ursache haben die Fischer von Orr's Island an der Küste von Maine jüngst einen ungewöhnlich reichen Kabeljaufang gemacht. Eines Vormittags bemerkten zum Fange ausfahrende. Fischer, daß gewaltige Schaarcn von Heringen auf das Ufer zu schwammen, und diesen folgten ungeheure Schwärme von Kabeljaus. Während sie' nach der Ursache dieser merkwürdigen Erscheinung forschten, zeigten sich drei riesige Wale, welche die Fische vor sich herjagten und Unmengen von Heringen verschlangen. Die Fischer brauchten nur die vor den Seeungeheuern fliehenden Kabeljaus aus dem Wasser zu ziehen. .Die Wale blieben mehrere Stunden lang dicht am User und während dieser Zeit fingen die Leute mehr Kabeljaus, als sonst bei tagelang Arbeit. Cin Unfehlbares Mittel. DaS Feld der Wirksamkeit deö be, rühmten Dr. Bull's Husten Sprup wird immer fortbestehen,' denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkaltung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin versuchen. "Jd) gebrauchte Dr. Bull's usten Svrup seit 15 Iahren in der amilie gegen Husten, Erkältung und alS-Leidcn und fand ihn ein ausaezeichnetcs Mittel." Frau D.T.Elarke, I3 Congreß Str.,Clevcland,O. ' Dr. Bull'S Husten Sprup wird überall für 25 Centö verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen -anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der ächte tzvztr

t. ZiZull'6 Hun S?rrp tpzi tfxizZZzST ZltrltZtU . :

Eine Dcllfalircrin. Reisende Frauen, das heißt solche, die auf noch nie betretenen Pfaden unbekannte Länder allein durchstreifen, gibt es heute wohl keine. Um so mehr verdient die Erinnerung an eine Frau aufgefrischt zu werden, welch? Entdeckungsfahrten im wahren Sinne des Wortes um die ganze Welt unternomm.en und unter den schwierigsten VerHältnissen ausgeführt hat. Diese Frau, deren Lebensschicksale so interessant, deren Charakter und ganzes Wesen so ungewöhnlicher Art sind, heißt Jda Pfiiffer. Jda Pfeiffer wurde am 14. October

1797 in Wien als die Tochter des ank ntUhenen .(TniiFmnnnrS N?N?r Nkbaren. .)-,.-..... a" Sie verbrachte ihre Kindheit im elterlichen Hause mit ihren füns Brüdern. Soldatenspiel war ihr r'el lieber als die Beschäftigung mit Puppen. Der Vater starb schon im Jahre 180 und die Mutter, eine zu Aengstlichkeit und Resignation neigende Frau, suchte ihre Tochter nun gerade eine deren lebhafter Natur entgegengesetzte Erziehung zu geben. Allein darin hatte sie mit Jda kein Glück, und Mutter und Tochter bereiteten sich gegenseitig manche schmerzliche Stunde. Besonders das Kriegsjahr 1809 regte in Jda leiden-' schaftliches Ungestüm an. Mit eifrigstem Interesse unterrichtete sie sich über den Stand der Kriegsereignisse, und sie bedauerte nichts mehr, als daß sie nicht selbst mit in den Kampf ziehen konnte. Im nächsten Jahre bekamJda einen jungen Lehrer. Namens Trimmel, der so viel Herrschaft über sie gewann, daß sie nach und nach ihr Wesen änderte und ihren Sinn weiblichen Dingen zuwandte. Dabei verlor sie indeß nicht den Sinn für geistige Genusse, wenn sie schon aus eine tiefere Bildung verzichten mußte. Ihre Lieblingslektüre bildeten Neisebeschreibungen, und nun erwachte in ihr ein sieberhaftes Sehnen, selbst große Reisen zu unternehmen. Da war freilich für den hohen Flug dieser merkwürdigen Madchenseele nichts niederschmettern der. als das Bewußtsein, keine Möglichkeit zu sehen, ie ihre Ziele zu errei chen. Die Neigung, die sie für ihren Lehrer Trimmel hegte, war inzwischen zur Liebe geworden, die von ihm erwidert wurde. Allein die Mutter verweigerte zu einer Heirath ihre Einwil ligung und verbot Trimmel, ihr Haus ferner zu betreten. So lebte sie denn sechs Jahre freudlos im Mutterhause dahin, bis sie durch fortwährende Reibereien und Auftritte mürbe geworden war. Nun willigte sie. nur um aus ihrer' unglücklichen Lage herauszukom men, in ihre Verheiratung mit irgend einem Manne, den ihre Mutter gutheißen würde. Als daher der Advokat Dr. Pfeiffer aus Lemberg um ihre pand anhielt, willigte sie ein. Als Jda damals im Jahre 1820 mit Dr. Pfeif fer getraut wurde.war sie erst 22 Jahre alt. während ihr Mann bereits 46 zahlte. Dennoch wäre die Ehe. wenn sich nicht die bitterste financielle Noth eingestellt hätte, vielleicht eine ziemlich glückliche geworden, da Pfeiffer nicht nur em gutherziger, sondern auch em sehr achtbarer Charakter war. Jda. die von Hause aus an bessere Verhält nisse gewöhnt war, mußte nun durch ihrer Hände Arbeit den Haushalt selbst besorgen und zur Beschaffuna d?s Lebensunterhaltes für die Familie beitragen. Trotz der größten Anstren gung. trotzdem sie Unterricht ertheilte und sich vor keiner Arbeit scheute, trotzdem sie oft fror und hungerte, reichte es oftmals doch nicht aus, um die Famille zu sättigen. . Im Jahre 1831 starb ihre Mutter, und Jda Pfeiffer gelangte dadurch in den Besitz eines kleinen Erbtheils. Dieses verwandte sie zum größten Theile für die Erziehung ihrer beiden Söhne. Im Jahre 1835 nahm sie ihren Aus enthalt in Wien, während ihr Mann in Lemberg festgehalten wurde und nur von Zelt zu Zeit Frau und Kinder in der Hauptstadt besuchte. Als sie von hier aus mit ihrem Sohne, der See bäder nehmen mußte, eine Reise nach Tue t antrat, wurde die m ihr schlum mernde Leidenschaft mächtig angefacht. Und als sie nun das Meer sah, da war sie so gewaltig hingerissen, daß sie am liebsten das erste beste Schiff bestiegen hätte, um hinauszufahren, aanz einerlei wohin. Allein die Pflicht hielt sie zurück. Erst am 22. März 1842 trat Jda Pfeiffer, jetzt 45 Jahre alt. von Wien aus ihre erste wirkliche Reise an. Sie fuhr mit dem Dampsboot die Donau abwärts und besuchte Konstantinopel. um von oa ourcy leinasten zu wandern. Darauf ging sie über Damaskus nach Palästina. Von hier reiste sie zum rothen Meere und nach Egypten, um über Sicilien und Italien nach Wien zurückzukehren. Im December desselben Jahres langte sie hier an. Diese Reise war für ihren ferneren Lebensplan entscheidend. Sie hatte ihr gezeigt, daß es möglich sei. selbst ohne besondere Geldmittel größere Reisen zu unternehmen. Dazu kam vor allem, daß sie ihr Reisetagebuch unter dem Titel Reise einer Wienerin in das heilige Land- veröffentlichte und davon licht nur einen ideellen Erfolg, son dern auch materielle Vortheile erntete. Das Buch sticht dadurch von so manhem Produkt der Frauenliteratur "voblthuend ab, daß es nicht durch iÄeistreichigkeiten über Thatsachen hin wegzutauschen sucyl. Ebenso wie die erste, war die zweite Reise gewissermaßen nu die Einleitung zu ihren großen Weltreisen. Im Jahre 1843 brach sie nämlich nach Jsland auf und erstiea hier, den Qckla. Sie besuchte sodann Kopenhagen und durchquerte Norwegen und Schweden. Auch die Erlebnisse dieser Reise hat sie in einem Buche Reise nach dem skandinavischen Norden und der Insel Js land" im Jahre 1846 veröffentlicht. Die beiden Reisen hatten ihre Neigung, fremde Länder auszusuchen, zu einem wahren Heißhunger angefacht. Sie wollte die ganze Welt sehen, sich au das Schwierigste wagen. So brach sie denn bereits am 1. Mai 1846 zu ibrer' ersten Weltreise ans. die sie 2 Jahre von dr Seima fern kalten

''sS'srsr .... Daö specifische ....

Keilmittel für

Cö ist allen Aerzten bekannt, daß diese KranZbeit sich in Folqe von Erkältungen entwickelt. In allen ihren Formen greift sie die schwachen Stellen des Systems an. Tie allgemeinen Symptome sind dieselben toie bei heftigen Erkältungen, und da Erkältung die Ursache ist, wird eine allgemeine Behandlung vorgeschrieben. Viele Aerzte, welche den Werth von Dr. August König's Hamburger Brustthee lcnnen, rerschreiien denselben bei der Behandlung ven Grippe, da er das Vlut tvärmt, die Nerven besänftigt, die Funktionen stärkt und das System ausbaut, und auf diese Weise die Krankheit vertreibt Dr. August AöuZg's galuburger Drustthce hellt gustcn, Erkältuugeu, SronchitiS, HalSleiden, Asthma, Brustschmerz und liniert Lungenleiden. Der ächte Brustthee wird nur in Original.Packeten zu 2S Cents das Packet verkauft, und ist in allen Apotheken zu haben.

I . f I Ä3g- I Y- ------- i i Jm Ji'llliitif tlllliiiI'tMriJtM'iUillH I IC Wl

The village doctor feit the toy's pulse ani then sxid 1 "Let rnc see your tonguel" Whcn that was shown he sald s " It's white ! Its coatec! I " and then he gave the rnother half a dozen little things that looked like chocolate lorenges. "Lct hhn take one now and another hefore he goes to bed to-nZght." Next day the boy was as good as new and went in swunrning three tirnes, and when the rnother deterrninea to know what medicine it was that cured so quickly, the doctor honestly told her

UWAUS L ivüte. Ueber Hamburg fuhr sie nach cn (- f. " 1 . ' raiZiicn, rei!e icn da nach tzyile und V lv!r y. . der Vorderindiens und dürckzoa un ter mancherlei Beschwerden das Geb'et des Ganges, besuchte dann weiter Mesopotamien und Persicn, wo sie bei'' nahe in die Hände von Räubern gefallen wäre, und kehrte über den 5wukasus und Südrukland in ihre Heimath zurück. So hatte sie denn eine lange und zum Theil gefahrvolle Neise um die Welt zurückgelegt, wohl die erste Frau, die auf eigene Faust ein solches kühnes Unternehmen wagte! vlber auch diese Reise war, was Strapazen und Gefahren betrifft, nicht zu vergleichen mit den beiden folgenden. Kaum war das Werk, in dem sie ihre erste Weltreise beschrieb Eine Frauenfahrt um die Welt" erschienen, o brach sie im Frühjahr 1851 bereits einer neuen auf. Diese führte sie diesmal über London nach dem Kapland. Von da fuhr sie nach den Sundamseln, um hier mit der größten Todesverachtung durch die Gebiete von Wilden und Kannibalen zu streifen. Hier auf Borneo, Sumatra und Java verrichtete sie wahre Heldenthaten von Unerschrockenheit und Ausdauer. Von den Sundainscln aus fuhr sie über den großen Ocean nach San Francisco. besuchte weiter Panama und Peru und kehrte uberEcuador und Neu-Granada nach Nordamerika zurück. Hier durchwanderte sie die Vereinigten Staaten und lanqte erst im Mai 1855 nach vierjähriger Abwesend) it wi d r in Curopa an. Bereits im Jahre darauf unternahm Jda Pfeiffer ihre letzte Reise. Diesmal besuchte sie Madagaskar. , Auf dem Wege dorthin schloß sich ihr ein Franzose Namens Lambert an. der die Absicht hatte, auf der Insel eme Verschwörung gegen die dortige grausame Königin in's Werk zu setzen. Jda Pfeiffer war tollkühn genug, mit Lambert bis Antananarivo, derHauptstadt von Madagaskar, zu reisen. Hier wurde jedoch dle Verschwörung entdeckt und der Franzose sowie auch Jda Pfeiffer gefangen gesetzt. Sie sollten beide hingerichtet werden, doch wurden sie schließlich mit Verbannung bestraft. Jda Pfeiffer mußte auf Geheiß der Königin durch sumpfiges, höchst ungesundes Land unter unsäglichen Strapazen nach der Küste wandem. Hier zog sie sich Malaria zu. und obwohl sich ihr Zustand auf Mauritius besserte, so daß sie sogar eine Weiterreise nach Australien plante, so sollte sie doch die Tücke des Tropenklimas bald verspüren. Sie mußte nach Europa zurückkehren, aber auch hier traten die Folgen des Fiebers bei der bereits sechzigjärigen Frau in einem Leberleiden hervor, dem sie am 27. October 1858 erlag. Der wissenschaftliche Werth ihrer Reisen war groß genug, daß die berühmtesten Männer ihrer Zeit. Alexander von Humboldt und der große Geograph Karl Ritter, ihre Verdienste anerkannten und die Veranlassung gaben, daß die muthige Frau zum Ehrenmitgliede der Geographischen Ge sellschaft m Berlin ernannt wurde. Dieselbe Auszeichnung wurde ihr auch in Paris zu Theil. Ein Frauencharakter seltenster Art, muß sie unsere Sympathie um so mehr erregen, als sie sich durch Noth und Elend, durch allerlei Widerwärtigkeiten und durch die größten Schwierigkeiten nicht abkalten ließ, das Ziel, das sie sich ge steckt, zu erreichen.

uuti uzn uwia.)zn vueean nacy iylna. Von hier aus durchstreifte sie die Slü stenslriche des südlichen Asiens, bcson-

irt.T

die Krippe. Mtrf-i-V.Wt..-fi1. T TaWes Big 4 ioufe. Wenn Sie östlich reisen, dann nehmen Sie den Knickerbocker :: Special. Ein vlllüZndiger Vestibüle ug, brst'bend bin feilst n Echlaswagkn, WazgonS und Etz wagen, bekonn iich dersckntlliieund reselmLfzlgfte Zuz fcr lange Distanzen im Lad. Le läßt Indianapolis lä.lich S Uhr 25 Min. klend uad erreicht Cleveland in 8 Stundrn, Buffalo in 12 Stunden, Alb ny in 18 Stunden, New York in 22 Stunden, Boston in 26 Stunden, und andere Etädte im BerhSltnib. Ander? Züge für diese Punkte erlassen Jrdia nspoliS um 4 Uhr IS Morgens täglich und um 10.35 Uhr Morgens aub' Csintag Ep, ete Sie . den Ma Rout Cfnrcl. 97o. 1 Ost Washinnvn strotze und am Union Bahnhofe vor iccjcu Xtfftt vn fcaloi08goii'ccmobattom. H. M. ßronson. A. G. P. A Die populäre lMMD ist die beste Linie nach 0 M, () V Q. 0. Vier Auge! erfaffm PlnMnwrthnMi S 7 00 Cm 11 MBm " " sö SLN 15 iS Nachtt aknntt i bieaaa 111 00371t k b5bendt m I40KD 7Lm Züge treffe hier ei. ( 3 3033m 7 5SSM i mim 4 37M TLglich auSgen. onntOfl. 5U neuesten verbesserten Vestibüls Zangen, WSgnsr Schlfwgsn elegante Parlor Wagen und Sßwagea. LokalEchlafwagen in Indianapolis steht um S 80 Übend bereit. erläßt Chicago 3 45 Morgen. Sann jeder jjett nach 9 so veno venutzk weroe. i West Wafitnaton Straße. Ti(?tfMftft8 Union Bahnhof, Maffackm. J,lUCl'XJllc . fett ,e. Bahnhof nd . trav. Geo. W. Hayler. D. V. . Cwcinnati Züge! 0. S. & D. K. E. Abfahrt Ankunft Cineinnati Indianapolis bfahrt 3 45 Ankunft 7 0Bm , II Lm , n 8 05 m , 10 45Vm . J 4SNM m 4 4LRM , 7 0091m Dayton Züge, Abfahrt 0091m 7 Nm 10 Nm C. H. & D. N. R. Ankunft Dayton Indianapolis bfflhrt 8 05? Ankunft 1103? H !LM J0 45m Z4SM 4 4LNm , 7S0NM . 8 Wini , 7N , 11 MM Toledo & Detroit Züge. C. H. &, D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Detroit bfahrt 10 4Svm nk'ft S 4Nm nk'ft 4R , 7VM, , 4 0Vm 816501 ) ausgenommen Sonntag!. Ticket -Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße Ecke Meridian. Ü)3000g JL TEAN k .dert&k. t. tri feiriy Hitrilirnt ,,, ttfm wtIm. mm wk

t mt ThrM Immm Min 9 n0ncwwvww wwm ngwnwTf

Tmt km ttwirrm tecHtiM.4imw tv nJ V Im fjraUti H Htln iMrliniMI wblek 70a na wi tma.t 11 4. V mmt kfWMlWHHMMltltm FtailMt mKjr IMiwl 1 4rfr kat om wrtr lfm MI iteist wmwt. mlrmdf t- a4 h ' i v rf '? r 4 - .. '. 1 1 11 ' j "

Eisenbahn -Tabelle

Rühmst und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 00 Ad Expreß li m vim Expreß 12 40 Nrn Aomodation 7 20 5m Expreß 4 00 Nm Erpreß L 10 Vm Ankunft Expreß 5 40 55m Expreß 4 45 Nm Accomodatisn 10 00 Dm Expreß 2 35 Nm Schnellzug 7 1k Bm Accomadatisn 1 20 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß 415 53a Erpreß 6 35Wm Expreß 10 35 55m Limited Expreß 11 15 25m Erpreß 6 25 92m Ankunft Erpreß 4 10 NnErpreß 1130;$m Limited Expreß 8 45 Ab Expreß 3 10 Nm Erpreß 10 50 51m St. LouiS Diviston. Abgktna Expreß '. 7 30 55 Limited Erpreß 11 45 Vm expreß 11 20 Km Expreß, täglich 3 50 Km Ankunft Expreß täglich 4V5 Wm Expreß 10 30Vm Limited Expreß 5 30Nm Erpreß 610 Vm Thicago und Cwcinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vrn Accomodatisn täglich 7 00 $m Accomodatio 10 50 Pm Postzug 2 45Rm Accomed. snur Sonntags). Accomodatlon 6 30 Am Ankunft Rushvill Aecomodation. Wm 1140 5 Jnd'pli Ace. (nur Sonnt.). Accomodation. 11 15 9?m Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 05 Nrn Chicago und Cwcinnati Divisten westliq Abgang Accomodatio 7 10 Pm Lcinell.Post 11 45 Vrn Lafazette Accomadatio. ... 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vrn Ankunft Schnellzug 3 30 Vrn Lafayette Accomodatisn ... 10 30 Vm Schnellpost 2 35Nm Accoodatio 5 45 Nm Peoria Diviston vrftlich. Abgang Expreß 7 25 Lm Expreß 11 45 Nm Danville Accomodatio 4 35 Nrn Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß Z so Vm Danville Accomodatio. . . . 10 30 Vm Erpreß 2 42Nm Erpreß 616N Peoria Diviston östlich. Abgana Expreß 6 LO Vm Accomodatio Erpreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 35 Vm Accomodatisn Erpreß 9 00Nm Lake Eric und Western. Abgang Expreß 7 00 Vrn Expreß 1 20 Nrn Expreß 7 00Nm Schnell'Erpreß Ankunft Schnell, Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Nm Expreß VON Pittöburg, Cineinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 5 00 Km Columbus Accomodatio.. . 8 30 Vrn Expreß 6 50 5m Richmond Accomodatio. . . 1 30 Nm Erpreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodatisn 9 00 Vm Schnellzug 8 00 93m Expreß 12 30 Nm Accomodatio 3 15 Nm Expreß 6 50 Nrn Expreß 10 15 Nm Chicago Division toi Aokoms. Abgang Expreß 11 85 Vm Ervrek 12 35 Nm Ankunft Exvreß 3 30 95m Expreß 3 20 ?lm LouiLville Division. Abgang Expreß . 3 40 Vm . 810 Vm . 3 25 Nrn . 4 0)Nm . 10 15 Vm. . 11 33 Vm . 6 50 Wm . 12 25 Nm LoulSvlli Llccomooatton . Schnellzug. Accomodatio Ankunft Accomodatio Schnellzug Accomodation ... 1 Spezial täglich Cineinnati, Harnilto und Jndianapoliö. Abgang Expreß 3 40Vm Clncmnatl Accomocotu . . 10 45 Vm Expreß 7 05 Ad Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45N LlÄunft Accontodatio 11 4 Vm Expreß 12 45 Vm Expreß 7 50Nm Expreß 10 35 Nm Erpreß S50V Jndianapslik und VineenneS. Abgang Expreß S15Vm Bincennei Aceomodatu), 4 00 Nm Ankunft VincenneSAccomodai o10 40Vm Expreß 4 68 32 Cineinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Expreß ...II is Bm erpreß 4 50Nm Ankunft Expreß 9 25Bm Expreß s lo scm Expreß 45 Nm Indianapolis, Decatur und Wefter. Abgang Expreß L 15 Vm ceomodatlo 3 45 Nm ectznell.ervreß 11 10 Nm Ankunft Schnell Expreß 3 35Vm cuoouu 10 40VM Erpreß 4 40 53m LouiSville, Nets Albany und Chicago' Sdgana Expreß 12 55 V vxpreß 3S5R Nono Aceomsdatis 7 00 Rnkunft Expreß SLOVm t Nono rkdu 4 37NM cxxnß 7 55N Tho Twentleth Century, ir.e euZgezeinkte OcHnfchrift, rselche ortschrittiich gestirnten Lesern sehr u etnpfe? i .,!?. C.-w, fc.wv.l darin cr4 . r.zn ü:: t:tr: Urc'lt rntH:-iIz - Gr.. i:r 1..;;

In der Tendenz per soztaü.lq, v a v - r j"t u... i . 1 1 . y ...

...J" A, f .r ; - 4 i -

Lz-J.