Indiana Tribüne, Volume 21, Number 182, Indianapolis, Marion County, 21 March 1898 — Page 3
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Dr. I. Btthler, 120 Sfl ZNcCnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 Uhr Nachm.; 8 M3 9 Uhr dendS. Telephon 144G. vrechstude: Vonntaa ormittaa. C. C. EYEKT8, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8t Nord Pennsylvania Str. Sa wird aus Wunsch angewandt. WALTE 11 FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90X Ost Market Straße. Cossin lock. Zimmer 43. Osftce.Stunden: 9biI12., 1611 5 Hrn., 7 SU 9 bkd. Sonntag n 10 Uhr V. til 2 Uhr ftn Coke. Coke. In Vilumpsn tt. zerkleinert. tlfiti rinnt Si bkge in Itx Office n IncTpolis Gas Co. No. 58 Süd Vennsylvania Str. M. Wierke, DeutscherBuchbinder. 417 Ost McSarly Str. Ecke East. 17p Stairs. trrc Satt Pingvank, 7 id Zba tratz, 'rnrnt BcfttSacn fstr m ctatat Adolph JFvey, (Old rreedorn Riglt.) "Sotary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elixabeth QtreU Take Blake St. Car. RlPANS TABÜIES Are Intcr.dcd sor chUdrcn, Tadle tnd all who preTcr a rned!dnei5gyUed ss con feetjoncry. They may &ow bc had (put p ij Tu Boxes, 6cvcDty;wt) Ja a bcx)," price, rwentyveceaUcr fivefcoxes tot t ll . f . !! . " onc coiur. vny cruggiÄ wiu ucn isyou injiji, and they may alvays be oblaincd by rcrolttlcff the price toT J V t TheRipansChenü CoinpanYvr:f. ,L?d9r cal nr. wuvr jMtliüL r. -1 DaS Deutsck.Amerikanislbe K echtsbuieau 1 Hotoriat von n MARCKWORTII, 532 Vine St , Cincmnati, O., ist anerkannt da älteste, roettverdre, U mV ,tur-1i((in 4-t W nt .n ? 14 lt)tt UUV IUV(M I'ÖI und Deutschland, und alle Ansprüche K auf jZ Clts4irtt iihS ?rkf a ST WVU(lCU UIIV UU, kann man vertrauensvoll in seine Ha.ide legen, und versichert sein, daß oic klemtten, v:e et gretrn r vollmachtS'AuftrSge c mit gleichem Zifer und genauer Recht? B kenntnitz prompt und genziffenhast er ledigt werden. i, M2Ltft vermisster Erben ird öchentlichli diksk Blatt rnert. U rilfxU-' rfrlTriiziliz2-bzS Cs ,-w.. -vCH Webster's luternational i6tiouary Invuluabt-; i.n tho ilorne. School. mnOOtttce A thorouch rvLslon cl the UnbrUsd. the purpo oi which ha U o dupUr or th proviiio ol Baterial for boastful ad howy but Ä tkorooü pnecig ,u . . , ugTol ItTirowih Las obtaiacd i-im cqul dtgr tk laror d eonfideac cl cholar ad ol tk gcacrrnl public TM UM urrai juwum Autkorlty. 8o wrliM H. 1. j- Brww, lirprwTVTM u wnaTEirs vun cer TvrnnjimniTl um ifie o". I Lvl triL ü JUrlAL I nrSmd for peeim.n pca Dximsar 1 1 a merwam ca. püeri, ImrvaVIti n M I IM k4 60 YCARS' V VEXPERIENCS Trads Marks nrtiaNl rrf COPYRIOHTS Ac aitwi rt,Mi!Äffiir-r2 Mär mmrxm or P? Pf1," pTrt U proÄ.bir PWJtatJ -rtiÄ tir , - - w A fMlft scientme Jicaricnn. ,, Wtthtt a rrt, U W Amlytilttrtjd wt. w sjiv m)!U1i Jonmil- Tcrms, M vv; iuw Bwauui - , , . , :;::) &coäi& 1 v. . .1 c.i hl nMilin.
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Fremde Wetten. Roman von Re inhold Ort mann. (Fortsetzung.) Jch wc!ß nicht Fragen Sie mich jetzt nichts. Aber sprechen Sie! Spannen Sie mich nicht auf die Folter! Wenn Sie nur ein llein wenig Zuneigung für mich fühlen, fo dürfen Sie nicht zögern, mir Alles zu fagen." Seine hohe Gestalt zitterte wie im Fieber; in den hoch aufgeschwollenen Adern an seinem Halse pulsirte stürmisch das Blut. Als hoffe er, so seine Fassung leichter zurück zu gewinnen, begann er, mit verschränkten Armen im Zimmer auf und nieder zu schreiten, während Hermann sich nach einigem Zaudern anschickte, seinem Verlangen zu willfahren. Er kannte den Grafen zu gut, als daß er hinter seinem stürmischen Drängen irgend einen unedlen Beweggrund hätte argwöhnen können, und wenn er auch in der Stille des Herzens Helga für diesen scheinbarenMißbrauch ihres Vertrauens um Bergebung bat. so bedachte er sich doch nicht länger, zu wiederholen, was er aus ihrem Munde über das Schicksal ihrer unglücklichen Mutter erfahren. Graf Satory unterbrach ihn mit sei nem Laut; aber er vermied es beharrlich, dem Erzählenden fein Gesicht zu zeigen, und setzte ruhelos seine Wänderung fort, bis er Alles erfahren. Dann trat er an eines der Fenster und starrte wohl zehnMinuten lang schweigend auf die Straße hinunter. Als er sich endlich seinem Besucher wieder zuwandte, war sein Antlitz zwar todtenbleich. aber es hatte den gewohnten ruhig mitdenAusdruck vollkommen zurückgewonnen. 3ch danke Ihnen, mein Freund danke Ihnen von ganzem Herzen. Ich kann Ihnen in diesem Augenblick noch nicht offenbaren, was Ihre Mittheilungen für mich bedeuten, aber die Stunde wird kommen, da Sie es erfahren und begreifen. . Für letzt nur noch Eines: Wenn icb mit dem nächsten Äuae nach Hamburg fahre, werde ich dann sicher sein, Fräulein HelgaThalberg dort noch anzutreffen? .Gewm Die Abreise der amerlkanischen Familie, zu deren Begleitung. sie sich verpflichtet hat, ist aus ubermorgen festgesetzt, und an diesem Tage erst sollte Ne ibre Stelluna antreten. Aber darf ich nicht fragen, Herr Graf - Nem. nem. Liebster fragen bu nickts! Bevor ick ?lbre Schwester nicht gesprochen habe, dürste ich Ihnen doch keine Auskunft geven. Nehmen Sie bis dahin immerhin an, daß ich ihre Mutter aekannt hatte, und dan auch lbrBater mir nicht fremd gewesen. Wenn ich im Stande wäre, tyr etwas von oiesem Vater zu erzählen, dessen sie sich nickt erinnert und dessen Namen man ihr r.icht einmal genannt hat, würden Sie mir selber nicht alsdann den ittaty geben, unverzüglich zu ihr zu reisen?" rv, r Ii " ri! V mU) lvuroe vzjic moiuirug valulii bitten, Herr Graf! Weiß ich doch, wie schwer sie unter der trauriaen Unkenntniß ihrer Herkunft leidet." Mit einem kleinen weymutbiaen Lacheln reichte ihm Graf Satory die Hand. Wohl! So werden Sie mir's auch nicht verübeln, wenn ich Sie ersuche, mich jetzt aus em Stundchen mir selbst zu überlassen. Meine Tochter wird morgen in Wien eintreffen. Ich kann ihre Ankunft nicht abwaiten und ich werde Sie deshalb bitten, sie statt meiner am Bahnhofe zu empfangen. Gabriele wird bei dieser Gelegenheit eine doppelte Ueberraschung erleben, denn sie weiß bis jetzt nichts von Ihrer Rückkehr nach Europa und von Ihrem Briefe an mich. Für einige Tage werden Sie dann wohl den Ritter der beiden Damen, meiner Tochter und ihre? Gesellschafterin, spielen müssen. Aber ich denke, sie werden Ihnen nicht viel zu schaffen machen, und wir können uns ja auch vor meiner Abreise noch über alle Einzelheiten besprechen. Auf Wiedersehen also in einer Stunde!" Die Aussicht auf das Zusammentreffen mit Gabriele, so überschwenglich beglückend sie ihm noch vor wenigen Tagen erschienen wäre, erweckte inHermann Wolfhardt jetzt kein anderes Empfinden als das einer bangen, herzbeklemmenden Furcht. Fast unwider f.ehlich drängte es ihn, den Grafen um großmüthigen Verzicht auf diese seine erste Dienstpflicht zu bitten; aber er lühlte zugleich, daß er den hochherzigen Mann damit auf daö Tiefste verletzen würde, denn er wäre ia auker Stande gewesen, irgend einen einleuchtenden Grund für seine Bitte anzugeben. So vrekte er die Livven zusammen und verbeugte sich schweigend zum Zeichen gehorsamer Zustimmung. Das Herz aber lag ihm centnerschwer in der Brust, als er lanasam die Treppe hinabstieg und der Ereignisse gedachte, die sich für ihn im geheimnißvollen Dunkel des kommenden Tages bargen. Zwanzigstes Capitel. Graf Bela Satorv war. wie er es sich vorgesetzt hatte, noch am nämlichen Abend mit dem Courierzuge nachHambürg abgereist. Bis auf eine gewisse unrube und Spannung, die sich zuwet len in seinem Mienenspiel kundgab, war sein Benehmen wieder ganz das alte gewesen, als er seinem neuengagir ten Secretär zum Abschied die Hand drückte und ihm noch einmal lächelnd die' Sorge für Gabrielens Wohlergehen ans Sbtn leate. Von ftelaa und von den
geheimntßvöllen Beziehungen, die zwt
schen ihren Eltern und dem wrazen vestanden haben sollten, war mit keinem Worte mehr die Rede gewesen, und zögernd nur hatte sich Hermann endlich entschlossen, ihm einen herzlichen Gruß für feine Stiefschwester .aufzutragen. Natürlich werde ich diesen Gruß gewissenhaft ausrichten," hatte Graf Satory gesagt, aber ich hege gute Hoffnung, daß Sie den Dank dafür aus Fräulein Helgas eigenem Munde vernehmen werden." Hermann Wolfhardt theilte bei seiner Kenntniß von Helgas Character diese Hoffnung durchaus nicht; doch hatte er darauf verzichtet, seinem Zweiel abermals Ausdruck zu geben, und obald der Zug. der den Grafen davonllhrte, die Bahnhofshalle verlassen jatte. waren alle seine Gedanken nur noch bei der gewesen, die er am nächsten Morgen wiedersehen sollte. Nun endlich war ihm nach einer beinahe schlaflos verbrachten Nacht dieser bedeutsame Morgen angebrochen, und obwohl er wußte, daß der Zug. der die Comtesse Satory nach Wien brachte, erst gegen Mittag eintreffen konnte, wanderte der junge Mann doch fchon mehrere Stunden vorher in fieberhafter Erwartung vor dem Baynyossgebäude auf und nieder. Erst als er wahrnahm, daß die Packträger und die Wachleute ihn mit miiKauischen Blicken zu mustern anfingen, entschloß er sich, seinen Posten zu verlassen und in ein nahegelegenes Kaffeehaus einzu treten, um sich die Qual des Wartens durch Lefen zu verkürzen. Eines der ersten Blätter, daS ihm beim Durchsuchen des Ständers in die Augen fiel, war The Leader", eine in Melbourne erscheinende Zeitung, die ibm dort öfters zu Gesicht gekommen war. In einer Regung begreiflichen In- . rr- - r r tttl :'..-- V! . lereres lieg er innen nu uvzi uic rüg gedruckten Spalten gleiten, und ein wohlbekannter Name war es, der alsbald seine Aufmerksamkeit ganz inAnspruch nahm. Seltsame Empfindungen bewegten sein Herz, während er las: An Fräulein Helga Bradwell. Adoptivtochter des am 15. März dieses Jahres verstorbenen Herrn William Bradwell ergeht hiermit, da ihr gegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ist, die wiederholte Aufforderung, sich zur Empfangnahme einer ihr zugefallenen Erbschaft bei dem unterzeichneten Gricht zu melden. Fn dem am 20. März dieses Jahres eröffneten Testamente des Herrn William Bradwell ist der Kaufmann Herr Frank McBurney in Melbourne zum Universalerben eingesetzt worden. Aber die gesetzmäßigen Ansprüche des Fräulein Helga Bradwell an den ihr zustehenden Pflichtkheil des nachgelassenen Vermögens werden durch diese letztwillige Verfügung nicht angetastet. Herr Frank MacBurney hat denn auch, nach genchtsseltlg erfolgte? Abschätzung der gesummten Hinterlassenschaft, die fragliche Summe in baarem Gelde bei der Kasse des Erbschaftsamtes zu Melbourne hmterlegt, und wird die Erbin hiermit aufgefordert, diesen Betrag dort persönlich zu erheben oder durch einen hinreichend legitimirten Bevollmächtigten erheben zu lassen." Hermann Wolfhardt ließ das Blatt sinken und tiefe Bewegung spiegelte sich in seinen Zügen. Sein Vater war todt! Er war der irdischen Justiz sur immer entronnen; aber er war trotzdem wahruch nicht ungestraft geblieben, und er hatte inmitten seines verschwenderischen Ueberflusses vielleicht sogar härter gebüßt, o.ls wenn er einige Jahre hinter GesangntMauern hätte zubringen müssen! Ohne Groll gegen den Verstorbenen, doch auch ohne Reue über seine eigene Handlungsweise ließ Hermann die australischen Ereignisse noch einmal an r stt.iri. .... v. r.:. icxncrn tiic uuiuucijjicycu, uuu ciuc Lippen bewegten sich, wie wenn er dem Todten in der fernen, fremden Erde leise einen frommen Wunsch nachsenden wolle in sein stilles Grab den Wunsch einer langen, ungestörtenRuhe nach all' den Qualen und Kämpfen seiner letzten, sreudlosm edensjahre. Er dachte zuerst daran. Helga sogleich durch den Telegraphen von seiner zufälligen Entdeckung in Kenntniß zu setzen; aber er gab diese Absicht bald wieder auf, da er sich sagte, daß die Neuigkeit nur trübe Erinnerungen in ihrem Herzen wecken und gewiß nicht danach angethan sein würde, ihr Freude zu bereiten. Die Erbschaft, von der da in dem Aufruf die Rede war, hatte gewiß nichts Verführerisches für sie. und er kannte sie hinlänglich, um zu wissen, daß sie nicht einen Pfennig davon annehmen würde. So war es früh genug, wenn sie aus semem nachsten Briefe erfuhr, was sich jenseits des Oceanö seit ihrer Abreise zugetragen. Ein Blick auf die Uhr belehrte ihn, daß es nunmehr an der Zeit sei, sich zum Empfange der Comtesse auf den Bahnhof zu begeben. Je näher er diesem Ziele kam, desto langsamer wurden seine Schritte und desto mächtiger die Versuchung, noch im letzten Moment die Flucht zu ergreifen. Er mußte seine ganze Energie aufbieten, um die kleinmüthig zaghafte Regung niederzukämpfen, und die gewaltige Aufregung preßte ihm wie mit eiserner Faust die Kehle zusammen, als nun dröhnend und klirrend der Zug in die Halle brauste. Er hatte seinen Platz in einer der Fensternischen gewählt, so daß er von den Ankommenden in dem Gewühl, daö den Bahnsteig erfüllte, nicht fogleich wahrgenommen werden konnte, während er selbst die Thüren und Fenster der einzelnen Waggons vollkommen zu übersehen vermochte. Und das Herz klopfte ihm zum Zerspringen, als er jetzt der in allem Zagen und Bangen doch so heiß Ersehnten ansichtig wurde. Ganz so schon und liebreizend und vornehm wie sie in seiner Erinnerung lebte nein, tausendmal schöner noch als daS heimlich angebetete Bild seiner Phantasie, stand Gabriele im Rahmen der offenen Coupetbür. Ein einfacher grauer Reisemantel umschloß knapp ihre berrliche, schlanke Gestalt und die freudige Erwartung des Wiedersehens mit dem geliebten Vater hatte ein lebhaftereS Noth auf ihre Wangen gezaubert. Suchend float ibre iösnrn Au
gen umher 'und Hermann w:e em
Schatten der Enttäuschung ihre Zuge zu verdunkeln begann, als sie in dem Menschengedränge umsonst nach dem theuren Haupte ausspähte. Nun durfte er nicht längern zaudern. Er zog den Brief, den ihm Graf Satory für seine Tochter eingehändigt hatte, aus der Tasche und ging auf sie zu. Erst als er unmittelbar vor ihr stand, wurde Gabriele seiner gewahr. Ihre Augen öffneten i weit in zwei. felndemErstaunen dann aber flammte es heiß bis in die Stirn hinauf über ihr reizendes Gesicht und mit einer freudigen Bewegung von herzgewinnender Natürlichkeit streckte sie ihm ihre Hand entgegen, während er mit ehrfurchtsvoller Verbeugung das Haupt entblößte. Herr Wolfhardt Sie? Ja, ist es denn möglich? Sie sind hier in Wien?" Als Secretär Ihres Herrn Vaters, gnädigste Comtesse, und mit dem Befehl, Sie statt seiner zu empfangen. O. erschrecken Sie nicht! Die Abwesenheit des Herrn Grafen hat keinen Anlaß, der Sie irgendwie beunruhigen müßte. Es handelt sich lediglich um eine plötzlich nothwendig gewordene, unaufschiebbare Reise. Dieser Brief deS Herrn Grafen dürfte Sie, wie ich vermuthe, von jeder Sorge befreien." Er hatte das Alles in einem so frem den, gemessenen Tone vorgebracht, wie es sich feiner Ansicht nach für einen Untergebenen der Tochter seines BrodHerrn gegenüber geziemte. Dabei war seine Haltung freilich noch steifer und der Klang seiner Stimme noch kälter geworden, als er es beabsichtigt hatte, und sein Benehmen stand jedenfalls in einem seltsamen -Gegensatz zu der unbefangenen Herzlichkeit, mit der Comtesse Gabriele sich angeschickt hatte, ihn zu begrüßen. Der Ausdruck des Befremdens, der auf ihrem eben noch so sonnig strahlenden Gesichtchen erschien, war danach begreiflich genug. Schweigend nahm sie den dargereichten Brief entgegen und überflog, nachdem sie den Umschlag aclöst hatte, seinen Inhalt. Dann erst stieg sie auS dem Coupe, das sie mit ihrer älteren Begleiterin allein innegehabt hatte, leichtfüßig auf den Perron herab. Die kleine Verstimmung, die sich soeben in ihren Zügen ausgeprägf hatte, schien schon wieder verschwunden. .Mein Vater macht mir über dleBewegaründe seiner Reise Andeutungen, die ich nur halb oder gar nicht verstehe," sagte sie sehr liebenswürdig, ober auch er versichert, daß ich keine Veranlassung hätte, mich zu beunruhigen. So muß ich es wohl glauben. Verheißt er mir doch baldige Nachrichten' Und er übergibt mich Ihrem Schule. Darf ich diesen Schutz wirklich in Anspruch nehmen, oh Jhne? lästig zu fallen?" - ... - lgor.sezung folgt.) ZUoverne Toiletten. Selbst in der Uebergangszeit vom Winter zum Frühling ruhen die großen Mode Ateliers nicht. Stets darauf bedacht, daS Verlangen der eleganten Welt nach geschmackvollen Neuheiten zu befriedigen, erleidet ihre Thätigkeit keine Unterbrechung und in Nachstehendem bringen wir ewige der neuesten Schöpfungen zur Anschauung. Die hübsche Toilette aui modefarb nem Diagonulstoff, Figur 1. ist mit einem scheinbar seitlich geschlossenen Doppelrock gearbeitet, der hinten in eine Tollfaste geordnet ist. Die Ecken der Rocktheile sind abgerundet und ruhen lose auf dem mit Oberftoff bekleideten Futterrock. Die kleine Aerbindungsnaht der Rocktheile deckt oben eine gerade, nach unten zugefpitztePatte mit Sammeteinfassung, auf der drei Paar Passementerieknebel mit. Schnurschlingen ruhen. Ein krauser, hinten mit Kopfchen eingereihter Sammetgürtel verbindet den Rock mit der Blusentaille. die' auf dem Vordertheil einen aus beller Seide bestebenden und mit Stickerei gezierten, unregelmäßig geformten Einsatz hat und ringsum mit einem Sammetvorstoß versehen ist. Der Einsatz ist mit einem Seidenvlisse verziert und auf dem untern. vattenartiaen Tbeil mit anxi Vaar Knebeln besetzt. Ein breiter. eNickter Stehkragen mit überfallenden, mit sammetvorstoß versehenen Seidenpatten grenzt die seitwärts zu schließende lusenlaille oben ab. Aus den Aer meln sind rundgeschnittene, mit Sam metvaspel bearente Evauletten befe siiat. Zur Garnitur dei.ßiites aus feinem, schwarzem Bastgeflecht mit cyllndrtschem ops sind zartgrüne, große Mohnblütben. etwas dunkler ae. tönter Spiegelsammet und ein sehr schöner, schwarzer Reihertuff gewählt Eine geschmackvolle Toilette au hiL !em. beliotiovkarbenem Kasckmir eiat UM Jederraann sagt so. Cascarets Santo Catbartie. die wundervollste medizinische Entdeckung des Zeitalters, angenehm und erfri schend im Oefchmack, rsirkt sanft nd sicher ans Vieren, Leder und Singedei de, da ganze Oyfie reinigend, ent fernt Erkältung, kurirt Kopft?eh, gle be?, anhaltende Oerkopsung und Un veroauttyrelr. bansen n-d derstn Oie eine Oatel dca C. C. G. Uztt 10, 25, und 50 Cc. CnC-st zti Ortturz ti:z-Uzt tcncHcu C;;:;::;
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Figur 2, deren Rock vorn und zu'?ei .ii . . - - - - - -
oen i-xiien. ze eine breite Tollsalte blldend, in mehrere Falten geordnet ist. Die krause Vlusentaille schließt vorn mit einer aufliegenden, mit schönen Stahlknöpfen besetzten Nalte. unter der auch der ziemlich tief hinabgehende. samtartige Einsatz aus hellotropsarbenem Sammet mit cremefarbenen Svitzenavvlikationen endet. Ein aleicher Stehkragen schließt die Taille ab, deren Aermel oben mit fehr kurzen Puffen und mit in gleicher Weise wie der Einsatz verzierten Sammetepauletten versehen sind. Am Handgelenk smd die Aermel mit kleinen, mit Spitzenapplikation garnirten Aufschlägen und Gazevlisses ausgestattet. Ein heliotropfarbener Sammetgürtel umspannt die Taille. Das Hütchen aus beigefarbenem Filz ist mit einer Winduna aus beliotrovfarbenem Sammet und seitlich mit einem großen Tuff klemer, schwarzer Straußfedern und großer Reiheraigrette geziert. Die dritte Abbildung veranschaulicht eine äukersi wirkungsvolle Toilette aus schwarzem Atlas, deren Rock vorn einen faltigen, aus gelblicher Seide ruhenden Einsatz von gleichfarbigem, gesticktem Tüll sichtbar werden läßt, der aber fü? etwas ältere Damen auch durch einen schwarzen ersetzt werden kann, was äußerst fein wirkt. Am Rande schmückt den Rock ringsum ein breiter, in feine Säumchen genähter Atiasstreifen, der vorn neben demEinsatz bis zu dem schmalen Gürtel aus Atla geführt ist. Die kleidsame Blusmtaille öffnet sich vorn ebenfalls über einem leicht faltigen Einsatz auö Tüll, über welchem die mit Säumchenst?eifen begrenzten Vordertheile vuraz schmale, in Schleifen gebundene Seidenbänder zusammengehalten werden. Oben ist die Taille mit einem großen. hinten mit einer Zacke geschnittenen Kragen ausgestattet, der bis auf einen sckmalen Rand mit schöner gelblicher Guipürefpitze überdeckt ist. Ein faltig mit Tüll bekleideter Stehkragen von gelblicher Seide, den eine Spitzensrisur begrenzt, bildet den oberen Abschluß der Taille. Die Aermel erweitern sich unten kelchsormig und sind ebenfalls mit Säumchenstreifen verziert. Sehr geschmackvoll ist die Toilette auS fand und modefarbenem Kaschmir, Figur 4, deren Rock aus letzterem Stoff mit einem reich mit Seidenstiaerei verwerten Tablier von dem helleren Stoff gearbeitet und schoßartig mit vorn in Schlingen endender one garnirt ist. Die in gleicher Weise mit Borte besetzte, einen braunen Sammetaürtel leicht überbauschende Taille auS ersterem Stoff hat vorn und hinten in gleicher Welse gestickte Einsätze von Hellem Stoff, der an den ArmKW löckern miede? sicktba? wird, sodaß da durch ein Unterkleid imitirt wird. Den oberen Absckluk bildet ein auö Hellem Kaschmir und Sammet bestehender. mit Borte verzierter Medinslragen. Die Aermel aus dunklerem Stoss erweitern sich unten manschettenartig und smd daselbst mit Borte geschmückt. Farbenprächtig wirkt die Toilette (Figur L) auS dunkelrothem Wollenstoff, sogenanntem canevas noppö, und arünem Spiegelsammet, dessen
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Heller Ton durch ausilegenve, icywarzseidene Passementerie gedämpft wird. Der Rock ist mit einem Sammetvorstoß versehen, dessen Ansatz rllschenat!g schwarzseidene Litze deckt; diese garnirt, abwechselnd mit Chenilleschnur, auch etwa 12 Zoll hoch im Bogen den Rock
und wiederholt sich aus dem mit ange-1 fsfmtfntt s5hnitMIn hPrfofiononÄrf- I -7 v vvtt w v v t v chen. dessen Hinterer Rand unter der Passementerie der breiten, gürtelartigen Sammetbekleidung verschwindet. An den Achseln sind außerdem dreieckige mit doppelter Litze umrandete Sammettheile eingesetzt. Litzk begrenzt auch die Epauletten, sowie die rundgeschnittenen Manschetten der mit Passementerie bedeckten Aermel aus Sammet. Eine jabotartige Garnitur auS mit dunkelrother Seide unterfuttertm Sammetschragstreifen, welche oben mit kurzen, abstehenden, unten mit zu einem Knoten verschlungenen Enden abschließt und in der Mitte durch eine Stahlschnalle zusammengehalten wird, deckt den Hakenschluß. Der in Säumchen genäbie. rothe Stehkragen schließt vorn mit kleinen Köpfchen. Gastronomischer Kalender. Mit Austern und mit Kaviar Befasse Dich im Januar. Im kühlen Februario Mach' Dir mit Lachs das Leben froh, Und drucke sanst im Monat März Sefullte Kalbsbrust an Dein Herz. "kommt drauf der Schelm April herbei, 'slugs koche Dir ein Kiebitzei, sobald im Mai die Knospe sprang, Legib Dich auf den Hummernfana, Und streift der Juniwind die Saat, Ein Backhuhn iß mit Kopssalat. Im heißen Hundstag Julius Gewährt ein Matjes Dir Genuß. Im Stoppelfeldermond August Sei Rebhuhn Deine ganze Lust. Und wenn September rückt in's Land Dem Hasen flugs eins aufgebrannt. Und schreibt nun gar October man. Gleich kommen Hirsch und Rehe dran. Ein Thor, der im Novembermond Das Lebenslicht der Gans verschont; Doch des Decembers Kernpunkt sei. Sin Schwemeschlachten frisch - frohfrei! Drückend! on Efchcttach. Der Teufel wollte verderben Die schönsten Freuden der Welt; Er spekulirte so lange. Bis daß er erfand das Geld. Wie hat er die Hände gerieben, Wie hat er voll Freude gelacht. Als hundert Gülden und Gulden Tausend Sorgen gebracht! Denn nun begann der Schacher, Es wurde gewürfelt, gerauft, Es wurde der Wein mit Wasser Gewissenlos getauft. Schon Goethe hat's empfunden Und sang's in alle Welt, Daß Alles doch auf Erden Hindrängt zum lieben Geld. Wem's fehlt, den drückt die Sorge, Wer's hat. den druckt der Schuh. Und drückst du ihm Geld in die Hände. Drückt Mancher ein Auge zu! Es ist eine drückende Sache!" So habe ich feufzend gedacht Und hab' wegen druckender Schulden Dies Lied auf das Geld gemacht! ' um Heiteres aus einem (Sefng iiß. In Frankreich haben fast alle streit baren Kämpfer der Republik und die meisten der hervorragenden Journalisten der 60er und 70er Jahre mehr oder minder lange ihren Aufenthalt im Sainte - Pelagie - Gefängniß nehmen müssen. Die politischen Gefangenen werden hier, obgleich die Reglements eigentlich gewisse Beschränkngen auferlegen, gewöhnlich mit der größten Zuvorkommenheit behandelt. Sie dürfen ihr Z'mmer nch ihrem Geschmack einrichten und ausstatten, sich ein Piano, Bücher, Zeitungen kommen lassen u. s. w. Einige erhalten sogar die Erlaubniß, von Zeit zu Zeit das Theater zu besuchen. Unter dem Kaiserreich ging ein politischer Gefangener fast jeden Abend aus. Er hatte sein Wort gegeben, Schlag Mitternacht wieder zurück zu sein. Zweimal hintereinander verspätete er sich. Der dienstthuende Wächter sagte das erste Mal kein Wort, dagegen das zweite Mal rief er in strengem Tone aus: Herr N Sie hatten versprochen. stets um Mitternacht wiedev'zurück zu sein. Jetzt si: d Sie zwei Nächte hintereinander zu spät heimgekehrt. Wenn daö noch mal vorkommt, mache ich Ihnen nicht mehr auf!" Diese . seltfame Drohung verfehlte ihre Wirkung nicht. Der Häftling fand sich von da an regelmäßig vor Mitternacht wieder in. Die politischen Häftlinge können in ihren Zimmern ihre Freunde und Bekannten empfangen. Da diese nicht durchsucht werden, so können sie Bücher. Zeitungen und selbst Lebens Mittel mitbringen. Hauptsächlich aber haben sie kleme Flaschen, die wie .Au Cln Wahres EprüHvort. ichtS ist so erfolgreich wie Erfolg." Diese Behauptung ist nie beiser bewiesen alö wie durch dm Erfola vonDr.Bull'SHustmSyrup Xitt' wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkältung, Husten und Bräune in der kürzesten Zeit und immer mit (?r ftlg Frau E.W. Richards, 2214 & Cumberland Str., Philadelphia, Pa schreibt: ch habe Dr. BulS Husten Sprup seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegm Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmst Fällen und rathe allen .Wttml dasselbe zu thun." Dr.Bull's Husten Sprup kostet nur 25 Cents. L.-rsut knn anderes Nirttl sondern i:tbdemcltennr.d h5htn2?. ' Husten S;ru? vzS r CtrJ
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netflafchen aussehen, m den Tsfchen, um den Gefangenen die Wohlthaten eines guten Cognacs trotz des strengen Verbots alkoholischer Getränke in diesen heiligen Hallen zu Theil werden zu lassen. Manchmal werden selbst kleine Feste in den Hafträumen veranstaltet und auch galante Abenteuer gehören hier nicht zu den Unmöglichkeiten. Ein derartiges Abenteuer ergötzte vor etlichen Jahren ganz Paris. Ein bekannter Journalist hatte hier einige Wochen abzumachen, weil er sechs bis sieben Jahre zu früh dem Präsidenten Grevy und seinem Schwiegersohne Wilson gegenüber sich einige ungehörige Freiheiten herausgenommen hatte. Damals ezistirte nun in Paris eine sehr schöne, aber- stark überspannte Dame, deren Herzenswunsch es war, mit einem zum Tode Verurtheilten am Tage vor seiner Hinrichtung sprechen zu können. Zwei liebenswürdige Spaßvögel versprachen ihr, diesen Herzenswunsch zu erfüllen, und man heckte ein kleines Complott aus. in das auch der für die Hauptrolle bestimmte gefangeneJournalist einbezogen wurde. Mit Hilfe eines gefälligen Wächters wurde die naive Schöne nach SaintePelagie gebracht, indem man ihr einredete, es fei das. das bekannte Verbrechergefängniß La Roquette. In Gegenwart des zum Tode Verurtheilten, der eine entsprechende Jammermiene aufgezogen, zeigte sie sich von hingebender Liebenswürdigkeit, um dem Unglücklichen eine letzte süße Stunde zu bereiten, und zog sich dann, das Taschentuch vor die Augen gepreßt, zurück. Wenige Monate später traf sie zufällig mit dem angeblich zum Tode Verurtheilten im Theater zusammen. Was sehe ich?" rief sie aus, Sie sind also nicht guillotinirt worden?" Doch!" lautete die trockene Antwort, aber es geht schon wieder etwas besser!"
ttdcrMittederachtziger Jahre lebte in Rostow ein gewisser Sherinzew, der sich mit dem GetreideHandel beschäftigte. Er verlor sein Vermögen und wurde bankerott. Seine Schulden erreichten die Höhe von etwa 400.000 Rubel, während der Baarbestand bloß 70.000 Rubel betrug. Sherinzew gab sein Geschäft auf und behielt für sich nur einige hundert Rubel. Da es ihm nun nicht mehr möglich war, an Ort und Stelle zu bleiben, so brachte er seine Familie in seine Heimath und begab sich in die weite Welt, um von Neuem anzufangen. So verflössen mehrere Jahre, während welcher die Familie von ihrem Haupte keine Nachricht bekam. Endlich erhielt feine Tochter, die bei de? Abreise des Vaters noch ein kleines Mädchen war, aus Argentinien eine Anweisung auf 50,000 Rubel und bald darauf auch einen Brief, in dem der Vater sie ersuchte, eine Versammlung seiner ehemaligen Gläubiger zu veranstalten und ihnen zu eröffnen, daß er bereit fei, seine alten Schulden bis auf Heller und Pfennig, mit Zinsen und Zinseszinsen zu bezahlen und zu diesem Zwecke eine Summe ton 550,000 Rubel bestimmt Die lang vlbün s Dak re!HhsN!ge Sonntaas - Vlal! bietet eine Fülle unterhaltenen Seit. Soffn. Der Abonnements Preis der täglichen TribÄne ist I2c. deß Sonntagtbwtti ?c, beider zusammen 13 per Woch, oder 03 Gi$ per Monat. Durch die yo? versandt, kostet da Tageblatt 00 dak Sonntagkblatt 02 per Jahr, beide zusammen 3 ist Vs?asz;Hwz. aller Art derben rasch und billig aut. gefkbrt (ZintriUSkntten, Quittungen. Co&3itoite&tt . Netbunngen. cthäWtatUn, OslsWrttL Sir&tfer 5?rograQS u. f. für Geschäftsleute und vereine werd ltschzSvsll aulgt'f&lä
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