Indiana Tribüne, Volume 21, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1898 — Page 3

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10 IS 50 ffl DIEL SCHACHTEL Dr. I. Wühler, 12 Ost WcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. ?rr?chiVden: onntaai in Sormitiaa. C. C. EYERTS, IöitfsAdv O Hfirni-s in . e . . c a lUlJUJtl yj"7" (J Ro. 8z Nord Vennsyld2?:ia Str. ?!a8 roird auf Wunsch enzeVZndt. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, S.'o. 90 Ost Market Straße. Cosfin Block. Zimmer 43. Offiet.Ltunden: 9bi, 12 Vm.. 1bi,Zm.. 7di8 bind. Sonntag von 10 Uhr Vm. lll 2 Uhr Rm Coke. Coke. An ?lumpsn xx. 301 ixlcxxxcxt, tlietl können Zlt btksmmk in der Office der Ind'polls Gas o. No. 58 Süd Pennly'vania Str. M. Giorke, Deutscher uchbittver. 417 Ost M:?a?ty St ss&t Gaff. Up ßtair. Herr Sari Ui35inf. 7 56 Slaftauti -taM irT üt itu-j-Adolph Frey, (011 rrftclora & ßigbt.) otary Public, Translator, Corrospondent etc. No. 196 Elixabeth Stret Take Blake St. Car MMMdü RlPANS TABULES Are intended for thUdren, ladic and all who prcFcr a rncdidnedlsgulscd as con. fectlonery. They rnay now be lud (put p in Tin Boxcs scventy-twö in a box), price, twcnty.flve cents or sive boxes for oncdollar. Anydruggistwjllgetthera ilyou insist, and thcy obtaincd by rcraittinj TheRiDansChi Companyv .v w PiKUt& -?5.' f m. im WM ossj.1 sji?i4 sa jg 0 VT 1 .1 fl 1 1 ßMAMMW, V' v-.-r . JHr,5 i r " i.-.-fci. 'i i fo y 6evvw tfit n t na a ie! BAR FIXTURES l ORAiw Boards! AND ALI ' Tln. 2ne. Droso, opper, g flicket end all Kltchem and 5 4 Plfited UtenstlSc 5 C!fi53. Vood, Marbls, Pöf-1 cslaln. Etc CEOnCE WM. HOFFMAN, 8 lUnOttinr aA rrortWT-. Q 2Q5EatWhktoiSt1iioiaoli. E TKE BAR-KEEFEHS FHiEiö. 5 2E2SS2SaSSSS2?I2inS2IE22 tu tMn . r v' Zum Verkauf in Apotheken 25 Cent per Pfund. tilTTrr-IrTTX-Ü 2aS Teulsch'Amerikanilche g FGcfi(sburcau 1 Koloriai J i g von an KL H MAItCKWOIiTII, 532 Vine St , Cincinnati, O.. H 14 f t. ist anerkannt das älteste, weitverbrei teste und uverläjsigste in Amerika M w t w w r wr.- -t - Im uns -iuuyian, un auc niuc;c ii. .d t i ' auf m tfrrMAslften unb Reckte, ö K 4f n. ftnn trfftTi tiMftrslitnÄnnll in (ftr P W Ml Mtt W W9 W M fWWV Hä .de legen, und ver'lchert sein, daß Ut kleinsten, vie die größten VollmachtsAufträge Mtt gtqem vstTtr uno genauer 5leqis m IenntniB prompt uns gevissenhast er m leetgt tottettt. BICifftll3itßl LLJJ I vermisster rben in wlfnlXidsJ diese EUtte erneuert - Ll jjk-, ri5 . :-v7iz

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id IN ALLEN APOTHEKEN aw ! IMMlIIHIIIIt Frentde Welten. Noman von Reinhold Ortmann. (Fortjetzung.) Zetzt endlich gelang es oem leinen, durch eine ungestüme Bewegung von dem eisernen Griff des jungen ManneZ loszukommen. Er raffte seinen am Boden liegenden Hut auf und stürzte nach der Thür. Laß mich hinaus!" schrie er. Ich will fort und wenn Du nicht auf der Stelle öffnest, rufe ich um Hilfe. Nicht eine Minute länger will ich mit einem Verrückten zusammen bleiben." Gedulden Sie sich nur noch einen Augenblick!" sagte Wolfhatdt kalt. Es könnte doch sein, daß Sie es alsdann vorziehen, nicht um Hilfe zu rufen. Ich habe da ein paar kleine Erinnerungszeichen an die Vergangenheit mitgebracht, deren Anblick Sie etwas gefügiger machen dürfte." Er trat an den altvaterischen Schreibtisch und öffnete ein verschloss:nes Fach desselben. Es befand sich nichts weiter darin, als die beiden vergilbten Briefe, die William Bradwell ihm bei seinem Besuche in Eollinghurst zurückgelassen. Langsam faltete Hermann Wolfhardt den ersten ausein ander. Gestatten Sie mir, Ihnen eine kleine Vorlesung zu halten." fuhr ti fort. Den Adressaten und das Da tum werden Sie ohne Mühe errathen, nachdem ich durch die 5wndgabe des Inhalts Ihrem Gedächtniß ein wenig zu Hilfe gekommen bin. Es heißt da zunächst: Mein lieber Rudolf! Deinen vertraulichen Brief habe ich mit vielem Interesse gelesen, und es freut mich, daß Du Dich eingedenk unserer alten Freundschaft in der bewußten Angelegenheit gerade an mich gewendet hast. Allerdings ist es ein nicht, geringes Opfer, das Du da von mir verlangst, und die Entschädigung von achttausend Thalern, die Du mir dafür bietest, siebt in keinem rechten Verhältniß zu den Gefahren, denen ich mich aussetze. Aber wir werden uns darüber mündlich verständigen, und ich will Dir, da die Sache eine rasche Erledigung zu fordern scheint. Yierdurch zunächst kurz und bündig mittheilen, daß ich bereit bin. das Geld in Empfang zu nehmen und es in der gewünschten Weise für Deine Frau und Dein 5!ind zu verwalten, ohne daß irgend ein menschliches Wesen etwa von seiner Herkunst ahnt, chreiv mir sofort " Weiter kam er mit dem Vorlesen nicht, denn mit dem Sprunge einer Tigerkatze hatte sich Franz Thonisjen plötzlich auf ihn geworfen, um ihm die inbalts schweren Blätter zu entreißen. Aber Hermann Wolfhardt hatte seinen Besucher auch wahrend desLesens nicht ganz aus den Augen gelassen, und der Anarifs hatte lhn darum nicht unvorbereitet getroffen. Noch ehe seine Hand die Vavlere berukrt hatte, taumelte Lhönissen unter einem kraftvoll g:führten Fauststoß des jungen iann.'Z gegen die Wand des Zimmers zurück. Oho! Das t wlver Die gute Sitte, mein Herr Thönissen! Wenn Sie ein so lebhaftes Verlangen nach dem Besitz dieser Reliquien empfinden, werden Sie als guter Geschäftsmann doch wohl wissen, daß dies nicht der g:eignete Weg ist, sich um ihre Auslieferung zu bewerben." Thönissen rieb sich die Stelle, wo ve: schwere Schlag ihn getroffen hatte, und sein Rücken krümmte sich wie der Rücken einer gepeinigten Katze. Er war emvfindlich aenua davon überzeugt worden, daß Wolfhardts jugendUche rast der semigen überlegen l.ei, und er wagte keinen weiteren Versuch, sich auf gewaltsame Art in den Besitz der kostbaren Papiere zu bringen. Du mußt mir diese priese zuruageben. Hermann." sagte er mit beinahe tonlos gewordener Stimme. Sie haben ja nicht den geringsten Werth für Dich, denn es ist selbstverständlich, daß ich ihre Echtheit in Abrede stellen würde. Und ich hätte das nicht einmal nöthig, denn die Schuld, deren man mich einst hätte anklagen können, ist längst, verjährt." Vielleicht! Und es liegt mir auch nicht so viel daran. Sie im Zuchthause zu sehen, als daran, Ihre Mitbürger und alle diejenigen, denen Sie noch immer für einen Ehrenmann gelten, über Ihren wahren Character aufniklären. Man wird Sie nach JH...N achten Werthe schätzen, sobald man irfahren hat, daß Sie Ihre Wohlhabenheit einem zweifachen Verbrechen verdanken." Aber es kann nicht im Ernst Deine Absicht sein, mich zu Grunde zu richten. Keiner, der an meiner Stelle gewesen Ware, würde anders gehandelt haben. Und Du darfst nicht vergessen, daß es in meine Hand gegeben war, das ganze Geld für mich zu behaltm und Deine Mutter wie Dich im Elend verkommen zu lassen." Ah, Sie appelliren an meine Dankbarkeit! Nun. ick will es mir ersvaren, Ihnen die Antwort zu geben, di; m. w.-VI V !J e.c. v3ic velvlenen; oenn a) i.eye ja, oag r die Verzweiflung ist, die aus Ihnen redet." Du bestehst also darauf, mich zu verderben?" Nein! Ich will großmüthig gegen Sie sein, weil ich mir vergegenwärtige, ... . r . v w t k i ivas meine aeneizie wnmtr aetvan va-

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ben würde, wenn die Entscheidung heute in ihre Hand gelegt wäre. Sie sollen eine Möglichkeit haben, Ihre bürgerliche Ehre zu retten, wenn Sie den Weg einschlagen wollen, den ich Ihnen zeigen werde." Ich nehme jede Bedingung an' versicherte Thönissen eifrig. Nenne mir die Summe, die ich Dir für diese unglückseligen Briefe zahlen soll, und wenn kleine Forderung meine Kräfte nicht übersteigt, sollst Du sie haben." Nicht mir sollen Sie etwas dafür zahlen, denn ich habe wahrlich nicht den Wunsch, mich an Ihrem Sündengelde zu bereichern. Aber Sie sind ja ein guter Rechenmeister, und wir wollen, wenn es Ihnen genehm ist, ein kleines Exempel aufstellen. Hier in diesem zweiten Briefe haben Sie selbst die Summe bezeichnet, die Sie aus den Händen meines Vaters empfingen, und oben am Köpft steht das Datum des Tages, da sie Ihnen ausgehändigt wurde. Sie werden mir sicherlich innerhalb längstens fünf Minuten sagen können, wieviel das, zu landesüblichem Procentsatz gerechnet, mit Zinsen und Zinseszinsen bis heute ausmachen würde, wenn es sich um eine gegen Interessen entliehene Schuld gehandelt

hätte. Nicht loahr, es bereitet Ihnen keine Schwierigkeiten, das auszurechnen? Mit dem angstvollen Blicke eines halb zu Tode gehetzten Wildes sah Franz Thönissen ihm in's Gesicht. Nein. Aber ich verstehe nicht Du kannst doch wohl nur imScherz " ' fT c c cr. senau oie summe, vie it oiecr Rechnung herauskommt," fuhr Hermann Wolfhardt unbeirrt fort, werden Sie innerhalb einer Woche, von heute an gerechnet, an diejenigen mllden Stiftunaen für hilfsbedürftige Wittwen und Waisen zahlen, die ich Ihnen bezeichne. Und nicht einen Pfennig weniger denn dies ist eine Sache, in der ich nicht mit mir feilschen lasse." Das kann Dein Ernst nicht sein. denn es ist ein ganz unmögliches Verlangen. Ich habe gar nicht so viel im Vermögen, da ich meineCapitalien zum größten Theil ln Grundstucken und industriellen Unternehmungen festgelegt habe. Du mußt mir andere Bedingungen stellen, wenn es nicht Deine Abficht ist, mich zu ruiniren." Sagte ich Ihnen Nicht soeben, daß ich nicht mit mir feilschen lassen werde? Es ist selbstverständlich, daß das Geld an das bestohlene Bankhaus zu zahlen wäre, wenn mir dasselbe nicht auf meine Anfrage bestätigt hätte, daß ihm der Verlust schon vor Jahren von unbekannter Seite vollständig erstattet worden sei. Das Sündengeld mag also solchen zugute kommen, die kämpfen und leiden müssen wie meine arme Mutter kämpfen und leiden mußte. Ich gebe Ihnen, wie gesagt, acht Tage Bedenkzeit, Ihre Entschließung zu fassen." Und wenn ich Nein sagte was hätte ich am Ende zu fürchten? Du wirst Dich weislich besinnen, eine Thorheit zu begehen, unter deren Folgen Du selber nicht weniger leiden würdest wie ich. Auch Dir wird es in der Schätzung Deiner Nebenmenschen nicht von Nutzen sein, wenn sie ersahren, weß Geistes Kind Dem ehre-l-werther Vater gewesen." Er glaubte damit ohne Zweifel den rettenden Ausweg gefunden zu haben, denn seine eben noch ganz gebrochene Haltung war mit eincm Mal um Vieles zuversichtlicher geworden. Hermann Wolfhardt aber wandte sich gelassen dem Schreibtisch wieder zu und legte die beiden Briefe an den namllchen Platz, von dem er sie vorhin gcnommen. Ich habe keine Veranlassung, mich darüber mit Ihnen des Weiteren zu unterhalten. Sie-mögen thun oder lassen, was Ihnen beliebt jedenfalls werden Sie mir später das Zeugniß nicht verweigern können:, daß ich Ihnen zur rechten Zeit einen eg zur v!ettung gezeigt habe." Diese scheinbar unerschütterliche Ruhe, die für den Bedrohten furchtbarer war, als die heftigsten Anklagen und Verwünschungen, brachte Franz Thönissens Zuversicht rasch wieder zum Schwinden. Er begann von vltwvA zu unterhandeln und zu betteln, und er bot immer höhere Summen für die Herausgabe der beiden Briefe. Als aber Hermann Wolfhardt unerbittlich auf seiner ersten Forderung bestand, gab er endlich alle weiteren Ueberr?dungsversuche auf. Eine solche Zusage kann ich nicht geben, denn ihre Erfüllung würde mich zum Bettler machen. Aber Du hast mir eine Bedenkzeit bewilligt, uni ich nehme sie in Anspruch, um meinen Entschluß zu fassen. Nach acht Tagen werden wir. noch einmal über diese Sache reden. Jetzt aber hast Du wohl die Güte, mir endlich meine Freiheit loiederzuaeben." Schweifend zog Hermann Wolf hardt den Schlüssel aus der Tasche und schweigend öffnete er die Thür, Franz Thönissen schlich hinaas wie ein geschlagen Hund, jenseits der Schweae aber drehte er noch einmal den Kops zurück. Denke daran, daß ich Euch hatte verhungern lassen können, wenn ich gewollt hatte. Willst Du Mich durchaus dahin bringen, daß ich wünschen muß, ich hätte es gethan?" Innerhalb einer Woche also erwarte ich Ihre Antwort," war Wolfhardts kalte Erwiderung. Ein Ja oder Nein ist Alles, was ich in dieser Sache von Ihnen noch zu HL ren wün sche." Eine unverständliche Verwünschung zwischen den zusammengepreßten Zäh nen hervorstoßend, ging Thönissen davon, und Hermann Wolfharot sah (in paar Minuten später vom Fenster aus. wie er über die Straße schritl. den Hut weit über die Stirn herabgezgeil, den Kopf tief gesenkt und die langen Arme wie in lebhaftem Selbstgespräch bcwegend. Eine Regung des Mitleids mit dem Verzweifelnden wvllte hn überkommen, aber er dachte an das bleiche, verhärmte Duldergesicht seiner unglücklichen Mutter, und sein Herz war wieder unerbittlich bart aeworden.

noch ehe Franz Thönissens Gestalt hinter der ersten Krümmung der winkeligen Gasse verschwand. Neunzehntes Capitel. Als Hermann Wolfhardt zwei Tage später bei dem Pförtner des Hotels zu den vier Jahreszeiten in' Wien nach dem Grasen Bela Satory fragte, wurde ihm der Bescheid, daß der Herr Graf ?war augenblicklich Besuch habe, daß aber die Dienerschaft des GastHauses von ihm angewiesen worden sei, einen Herrn Wolfhardt. den er erwarte, unter allen Umständen sofort

bei ihm zu melden. Sobald Hermann erklärt hatte, daß er dieser Erwartete sei, begab sich denn auch einer der Kellncr in die von Satory bewohnten G?mächer des erstenStockwerks und kehrte schon nach wenig Minuten mit dem Bescheid zurück, der Herr Graf sei sehr erfreut, den Besucher zu empfangen. Mit hochklopfendem Herzen betrat Hermann das prächtig ausgestattete Zimmer, dessen Thür ihm der Kellner geöffnet hatte. Seine Erwartung aber, sich hier der wohlbekannten Gestalt des verehrten Mannes gegenüberzusehen, ging nicht in Erfüllung. Das Gemach war leer, und aus der halb ofsenen Thür des Nebenraumes klang eine gedämpfte jugendliche Männerstimme, die jedenfalls nicht diejenige Satorys war. Wohl hätte ihm die von dem Diener überbrachte Antwort ein Recht gegeben, dort einzutreten ; aber Hermann zog es doch vor, auf die Entfernunq des ersten Besuchers zu war-' tcn, und vertiefte sich einstweilen in die Betrachtung derKupserstiche, welche die Wände schmückten. Von den Worten des eifrig und angelegentlich sprechenden Fremden verstand er nichts, zumal es durchaus nicht in seiner Absicht lag. den Lauscher zu spielen. Aber als nun die sonore, edle Stimme des Grafen laut wurde, eine Stimme, die er gewiß un. ter Hunderten sofort erkannt haben würde, konnte er es trotz alles Bcmühens nicht mehr vermeiden, zum unfreiwilligen Zeugen einer Unterhaltung zu werden, deren Bedeutsamkeit er e:st ient mit einer Empfindung jähen Er?.....s t..: er rf;.;ukK4 AUli. sgor segung folgt.) ?cr Einbrecher. Einer wahren Begebenheit nacherzählt von L. Friedrich. Po'.izeirath a. D. Es war gegen halb vier an einem trüben Januartage. Käthe Brunner saß in ihrem lauschigen kleinen Salon. Plötzlich sprang sie auf. sich furchtsam und wie erschreckt nach allen Seiten umsehend. Dann schellte sie heftig. Bringen Sie schnell die Lampe und lassen Sie alle Jalousien herunter. Minna", gebot sie dem eintretenden frt?,. j;iuvuui Jetzt schon, gnädige Frau? Es ist ja erst halb vier!" Thut nichts. Ich will, sobald die Dämmerung anbricht, alle Thüren fest verschlossen und alle Jalousien heruntergelasscn wissen. Mein Gott was ist das?" setzte sie ängstlich hinzu. Der Herr hat eben die Hausthür aufgeschlossen", sagte dasMädchen verwundert. Sie fürchten sich wohl?" Als Robert Brunner ins Zimmer trat, begrüßte er seine junge Frau mit großer Zärtlichkeit. Sie entzog sich seinen Umarmungen jedoch sehr bald, indem sie ungeduldig ausrief: Laß das jetzt Robert. Ich habe heute keine Lust zu solchem Unsinn." Unsinn?" fragte der junge Mann vorwurfsvoll. Aber- Schatz, ich habe Dich doch heate noch gar nicht gesehen." Ach. Robert, sei nicht ungehalten. Ich meinte es nicht böse", lenkte die junge Frau ein. ich danke Gott, daß Du da bist. Und Du mußt mir heute versprechen, Robert, nie wieder des Nachts auszubleiben." Aber Kind, mein Geschäft verlangt, daß ich ab und zu eine kleine Reise mache. Ich habe Dir das auch gesagt, als wir uns heiratheten. Und heute Nacht ist es zudem das erste Mal gewesen." Ich weiß", unterbrach sie ihn. Aber Robert, etwas Gräßliches ist geschehen denke Dir nur gestern Nacht wurde beim Commercienrath Gerhardt eingebrochen " Ah! Was Du sagst! Hat man die Einbrecher erwischt?" Nein. Frau Gerhardt's sämmtliche Schmucksachen sind gestohlen; sie sollen einen Werth von hunderttausend Mark haben." Sei doch nicht so erregt. Käthe", sagte der junge Gatte besänftigend. Der Vorfall ist ja sehr unangenehm für Gerhardts, aber was geht es uns schließlich an?" Mein Gott, Robert, begreifst Du denn das nicht? Wenn so raffinirte Einbrecher in unserer Umgebung ihr Unwesen treiben und wir haben die Familienbrillanten hier im Hause, die ich von oer Großmutter erbte? Tragen kann ich sie nicht, weil sie so abscheulich altmodisch sind; verkaufen darf ich sie nicht, weil sie in meiner Familie weiter vererbt werden sollen. Ach, ich wünschte. Du deponirtest sie in der Bank, Robert." Der junge Mann legte liebkosend den Arm um sein junges Weib und küßte es zärtlich. Liebste Käthe, ängstige Dich doch nicht. Gerhardt ist weit und breit als mehrfacherMillionär bekannt, das lockt die Einbrecher und Diebe an. Bei uns aber, in unserm kleinen, einfachen Neste, suchen sie gewiß nichts, das sich emes Einbruchs verlohnte. Set als! Jedermann sagt so. CakcaretS Candy Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalter?, angenehm und ersrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leoer und Eingeweibe, daö gange System reinigend, entfernt Erkaltung, kurirt Kopsweh, ffieder, anhaltende Verstopfung und UnVerdaulichkeit. Kaufen und versuchen Sie eine Schachtel von C. C. C. heute; 10, 25, und 50 Cents. Verkauft und Heiluuz c-ntirt t:a cü Upcthek.

ganz außer orge. kleiner Hase. Du hast doch nie davon gesprochen, daß wir die Diamanten hier im Hause haben?" Keine Silbe.Nun also, so brauchen wir uns auch nicht zu ängstigen. Die Spitzbuben stellen sich nur dort ein, wo sie wissen, daß es etwas zu holen giebt." Ich weiß nicht, ich kann diese entsetzliche Angst nicht los werden", seufzte Käthe. Armer Liebling!" murmelte der junge Gatte. Wie furchtsam Du bist! Du thust mir so leid! Was würdest

Du denn beginnen, wenn wirklich em Einbrecher föme?" Wenn ein Du meinst, wenn Du nicht zu Hause wärst?" stammelte Käthe erschrocken. Ja. mein Schatz. Würdest Du Dich wehren?" Ich mich wehren? Nein, oh nein! Ich würde so thun, als ob ich schliefe und mich nicht rühren. Meinetwegen könnten sie das ganze Haus ausröumen. Auf diese Weise würde ich wenigstens mein Leben retten; denn die Verbrecher begehen gewiß erst dann einen Mord, wenn man sie in ihrer Arbeit stört." Wie. Käthe? Du würdest nicht den geringsten Versuch machen, unser Eigenthum zu retten?" Nicht den allergeringsten.Jch würde mäuschenstill liegen bleiben." Robert lachte herzlich, als er am nächsten Tage aus der Stadt heimkehrte, wo er ein sehr lucratives Agcnturgeschäft betrieb, erzählte er Käthe, er sei in einem der ersten Bankhäuser gewesen und habe sich nach den Bedingungen erkundigt, unter welchen er die Brillanten deponiren könne. Morgen schaffe ich die Schmucksachen fort, Schatz, damit Du Dich nicht mehr zu ängstigen brauchst." Wie gut Du bist, Robert", sagte Käthe ihn herzlich küssend. Ich danke Dir." An diesem Abend war eitel Glück und Sonnenschein in der kleinen Villa, die in einem Vorort nahe der Hauptstadt lag, und welche das junge Ehepaar als alleinige Miether bewohnte. Doch am nächsten Morgen zog schon wieder ein kleines Gewitter an dem ehelichen Horizont auf. Robert fand nämlich unter seiner Morgenpost einen Brief, der eine sofortige Reise dringend nothwendig machte. Als er Käthe dies mittheilte und hinzufügte, daß er die Nacht nicht zu Haus sein werde, machte sie ihm eine heftige Scene, warf ihm Lieblosigkeit, Gleichgiltigkeit und Vernachlässigung vor und wollte seinen, mit endloser, rührender Geduld vorgcbrüchten Beschwichtigungen durchaus ke:n Gehör schenken. Endlich gab sie nach. Er mußte ihr jedoch fest versprechen, noch in der Nacht zurückzukehren. was er schließlich auch that. Er woll.'e also halb drei wieder bei ihr sein, obgleich ihm dies Arrangement sehr ungelegen war. Als Robert fort war. ging Käthe unruhig in ihrer Wohnung auf und ab. Ihr war so schwer zu Muthe; wie eine Ahnung kommenden Unheils lag es auf ihrer Seele. Und zum ersten Male seit ihrer jungen Ehe fragte sie sich, ob sie nicht einen Irrthum begangen habe, als sie Robert, heirathete. Sie wußte eigentlich sehr wenig von ihm. Aber er war so rührend gut zu ihr gewesen, als ihr Vater auf der Rückreise von Amerika so plötzlich starb. Was hätte sie thun sollen ohne Robert's Rath und Beistand? Er hatte sich ihrer angenommen, ihre ganzen Angelcgcnl)etten geordnet, denn sie stand ja nun mutterseelenallein in der Welt und besaß weder Verwandte noch Freunde in Deutschland. Und jetzt jetzt kam sein Geschäft stets in erster Linie dann erst kam sie. Früher war das anders gewesen. Da hatte er ihr seine ganze Zeit gewidmet. Um zehn Uhr Abends waren alle Thüren in der kleinen Villa verschlossen und verriegelt; nur an der Hausthür war der Riegel nicht vorgeschoben, weil man den Herrn des Hauses in der Nacht erwartete. Dann ging Käthe, begleitet von den beiden Mädchen, die bei ihr dienten, im ganzen Hause umher, jeden Winkel und jede Ecke durchsuchend, ob sich auch Niemand versteckt halte. Endlich begab sich die junge Frau schweren Herzens in ihr Schlafzimmer. Dieses war nach hinten gelegen. Die Thür zu dem angrenzenden Vorderzimmer stand offen. Sie trat erst dort ein, zog die Jalousien in die Höhe und schaute in die, vom Vollmond hell beleuchtete schneebedeckte Landschaft hinaus. Wie ruhig und friedlich hier alles dalag! Als ob es nirgends böse Menschen. Unglück und Verbrechen gäbe! Zu ihrer großen Freude bemerkte die junge Frau plötzlich auf der Landstraße die hohe kräftige Gestalt eines Polizisten, dessen Helm wie Silber im Mondschein blitzte. Der Hüter dcr heiligen Hermandad blieb ab und zu stehen, um die Strahlen seiner Laterne bald hier, bald dorthin fallen, zu lassen. ' Der Anblick dieses nahen Schutzgeistes in der kraftstrotzenden Gestalt übte eine erleichternde Wirkung auf die junge angsterfüllte Frau aus. Sie seufzte tief auf; dann ging sie in ihr Schlafzimmer, drückte die Thürklinke zu und begab sich zu Bett. Bevor sie einschlief, kreuzten noch allerlei Gedanken ihr erregtes Hirn. Morgen soll es auf alle Fälle geschehen", murmelte sie. Ich ändere die Zimmer. Wenn ich mein Schlafzimmer nach vorn verlege, dann Hort man mich wenigstens auf der Straße, fallts etwas passirt und ich um Hilfe rufe. Hier hinten kann man zehnmal ermordet werden" Mit diesem Gedanken schlief die arme gequälte Frau endlich ein. Eine Stunde und eine halbe mochte sie geschlafen haben, als sie jäh erwachte und, zitternd an allen Gliedern, sich auf dem Ellbogen in die Höhe richtete und angestrengt horchte. Was war das? Bewegungslos verharrte sie so eine Weile. Dann schaute sie auf die Uhr, die auf dem Nachtisch neben ihrem Bette stand. Es war zwölf

Uhr. Der Mond warf einen hellen Schein ins Zimmer. Ein eisigerSchauer überrieselte Käthe; das Blut erstarrte ihr in den Adern, kalter Angstschweiß perlte von ihrer Stirn. Wieder lauschte sie nach der Thür. Dann preßte sie das

Kopfkissen gegen den Mund, um den Schrei wahnsinniger Angst zu ersticken. der sich ihr über die Lippen ringen wollte. Erst zwölf! Robert konnte vor halb drei nicht zurück sein! Und doch hörte sie. wie Jemand mit langsamen, schlur senden Schritten die Treppe herauf kam. Sie tauschte sich nicht. Die Schritte kamen naher und naher vor ihrer Thür hielten sie still jetzt knarrte die Diele Barmherziger Sott", stöhnte sie leise, Einbrecher sie wissen. Robert ist fort und ich bm allein oh mein Himmel, was fange ich an? Einen Augenblick noch horchte sie. dann fiel sie ohnmächtig in die Kissen. Als sie wieder zu sich kam und die Au gen aufschlug, bemerkte sie, wie sich die Thürklinke ganz langsam bewegte Käthes Herzschlag stockte sie schloß die Äugen So lag sie wohl eine Minute regungslos und fühlte, daß ein Mann neben ihrem Bette stand, sich schwerathmend zu ihr niederbeugte, wie um zu horchen, ob sie schlafe; doch nach einer Minute Käthe.dünkte es eine Ewigkeit qualvollster Todesangst trat der Eindringling zur Seite und

an das im Dunkel liegende andereEnde des Zimmers, wo der kleine eiserne Geldschrank stand, in welchem die Brunners den Familienschmuck und alle sonstigen werthvollen Sachen, wie auch ihr ganzes Vermögen in Werthpapieren aufbewahrten. Dann vernahm Käthe das leise Klirren von Schüsseln ein leises Geräusch die Thür des Geldschranks knarrte und Da kam eö wie eine Inspiration über Käthe. Ohne die Folgen ihres Bcginnens zu überlegen, ohne daran zu denken, daß sie sich im Falle eines Einbruchs schlafend stellen und so retten wollte, ohne auf den Mann, der ihr den Rücken zukehrend vor demSchranke stand, auch nur einen einzigen Blick zu werfen, sprang sie aus dem Bett. Als sie an dem Einbrecher vorbeistürzte, stieß dieser einen leisen Schrei aus und ließ einen blitzenden Gegenstand zu Boden fallen. Doch ehe er Zeit fand, die Fliehende zu fassen, hatte diese schon das nächste Zimmer erreicht, dessen Thür hinter sich zugeschlagen und mit eiskalten, bebenden Fingern den Schlüssel im Schloß umgedreht. Dann riß sie mit wilder Has' das Fenster auf und schrie mit wei.hi.l gellender Stimme mehrmals um Hilft Zu ihrer namenlosen Erleichteruns. hörte sie bald darauf ein schrilles Pfeifen, dann sah sie zwei Polizisten eilends die einsaine Straße heraufkommen. Was giebt'S?" fragten sie zumFcnster herauf. . Einbrecher" stieß die junge Frau athemlos hervor. Wo wo?" Im nächsten Zimmer eingeschlossen. Mein Mann ist nicht zu Hause retten Sie helfen Sie." Erst müssen wir doch inS Haus kommen. Oeffnen Sie!" Ich wage es nicht ach mein Gott!" stöhnte Käthe. Dann werfen Sie uns einen Schlüssel herunter oder haben Sie eine Strickleiter " Käthe rang die Hände in namenloser Verzweiflung. Da kam ihr plötzlich ein rettender Gedanke. Sie eilte an den Schrank, holte ihren Mantel heraus, in welchem ihr zweiter Hausschlüssel noch steckte und warf diesen zum Fenster hinunter. Dann hüllte sie sich in den Mantel und stützte sich auf einen Tisch. Sie fühlte sich dem Umsinken nahe. Plötzlich vernahm sie, wie an die Thür des Zimmers, in welchem der Einbrecher eingeschlossen war, heftig geklopft wurde. Dann ertönte eine heisere Stimme von drinnen. Anfangs vermochte sie vor Angst die Worte nicht zu verstehen. Dann hörte sie feste Schritte die Treppe heraufkommen die Polizisten näherten sich schnell. Das flößte ihr neuen Muth ein. Sie horchte. Käthe, Käthe! Um Gottes BarmHerzigkeit willen, mach' aus! Ich bin's ja, Robert!" Mit einem jauchzenden F.euer.s hrei schloß sie die Thür auf und öffnete sie weit. Robert! Oh Robert!" schluchzte sie glückselig. Wie kamst Du nur herein? Durch's Fenster? Wo ist er hin der Einbrecher?" Hier erstarb ihre Stimme in plötzlich erwachendem jähen Entsetzen. Das Fenster war geschlossen das Zimmer leer nur ihr Gatte stand bebend an allen Gliedern darin, kalter Schweiß tropfte von seiner Stirn und bedeckte sein leichenblasses, verstörtes Gesicht. Ueber die Stiefel hatte Robert große dicke Filzschuhe gezogen und auf dem Boden umhergestreut lagen verschiedene silberne Gegenstände, die im Mondlicht funkelten und glänzten Sprachlos, mit vor Entsetzen weit geöffneten Augen, starrte Käthe auf ihren Gatten. .Verbirq mich. Käthe " rief er Hl (An Wahres Sprüchvort. Nichts ist so erfolgreich wie Erfoka.." Diese Behauptung ist nie bes. ser bewiesen als wie durch dm Erfola von Dr. Bull's Husten Syrup. Dieft wunderbare Medizin kurirt jeden Fall von Erkaltuna, Hustm und Braune in der kürzesten Zeit und immer mit Ers folg. Frau E. W. Richards, 2214 E. Cumberland Str., Philadelphia, Pa., schreibt: "Ich habe Dr. Bull'6 Husten Syrup seit 9 Jahren im Gebrauch und fand ihn ein sicheres Mittel gegen Bräune. Ich brauchte ihn in den schlimmsten Fällen und rathe allen Müttcm dasselbe zu thun." Dr.Bull'S Husten Syrup kostet nur 25 Cents. Versucht kein anderes Mittel sondern bleibt bei dem alten und bewährten Dr. Bulrs Husten S?rup vrä trdtt X,.f.Xfc 4. I.

yeijer, yoril u nicht verbirg mich " Aber Käthe war keines Gedankens, geschweige denn einer Handlung fähig. Wie zu Stein erstarrt 'erblickte sie ihn an da erhob er in

wilder Wuth den Arm aber der Schlag fiel nicht, der. zuerst eintretende Polrnn fastte Roberts Arm mit derbem Griff und hielt ihn wie in einem Schraubstock fest. Im nächsten Moment waren ihm Handschellen an gelegt. Inzwischen hatte der andere Polizist seine Laterne emporgehaltcn und ihre Strahlen auf Robert fallen lassen. Ah!" entfuhr es den beiden Polizisten wie aus einem Munde. Der schwarze Joseph! Endlich! Gnädiae Frau, wir danken Ihnen für Ihren Beistand. Sie haben uns da eine kostbare Leute fangen helfen. Der da ist einer der schwersten Jungen" ur.d wird schon seit undenklicher Zeit von der Polizei gesucht. Er hat zwanzig schwere Diebstähle und Einbrüche auf dem zzerbholz. außerdem sucht ihn eine Frau aus Amerika, an der er Bigamie begangen haben soll. Seine letzte Heldenthat war der Einbruch beim Eommercienrath Gerhardt. L?r wärts marsckmit Ihnen nach Nummer Sicher, schwarzer Joseph. Die Dame wird Gott danken, wenn sie vonJhrer Gegenwart befreit wird." Käthe fiel mit tiefem Stöhnen befmnungslos zu Boden.' Schnell. Ihr Mädchen, seht ' nach Eurer Herrin," gebot der Polizist bei beiden Dienstboten, die mit allen Zeichen namenloser Bestürzung und gröp,ten Entse'ccns auf den Gefesselter blickten. Ich glaube, es ist besser, da' nach einem Arzt geschickt wird, wenr. die kleine tavftre Frau nicht bald wieder zu sich kommt." U n ü b e r l c a t. Jäter: Du hast ja schon wieder Dein Quartier gewechselt!- Sohn (Student): Soll ich denn in cirer feuchten Wohnung bleiben? Denke Dir, wie ich auszog, waren meine sämmtlichen Studienhcftl mit Schimmel überzogen!" I a dann! Anwalt Hcwle: (zu dem Untersuchunqsgefangenen) Lieber Freund. Sie müssen denken, ick bin Ihr Beichtvater, und mir Alle, s'gen. Haben Sie wirklich die Kassl der Bank beraubt? Ex-Kassirer: Aus meme hre und Seligkeit. Mr. Howler, ich bin unschuldig! Anwalt 5)owler: Ja, lieber Herr, da kann ich Sie Nicht vertl-cidigkn. 'er bezahlt mir denn dann meine Gebühren? Handelseins. Gast: Wak kost't der Ei?arrensp!tz? Hau sirer: Zwanzig Kreier, licber Szizl Gast: Saa'n m'r fuf,c: n? 5auss rer: Geht nisöt. bester Herr! Gast Sag n m r in,v. Hausircr: Pich wie klmmen Se mer vor? (Maft Sag'n m'r fünf? Hausircr: Alsc nehmen Sie ihn im sünef, weil iaä schon ' seh . tos :ac:; iljn Ilnen sons evres noch eb:n iuüftf' umsonst! 22fi AufräumuugsVcttauf von Winter - Schnhwaaren. Gummi-Uebcrchuh? für Männer 25c Gummi.Uebeischuhe für Frauen 15c Gummi'Ucbe, schuhe für nie dcr 15c albled rne Hrrrensckuhe für $1 00 Frauen Tongolo Kr öpf-u, d Schriürschuhe V K'nderschuh- Springheel, Größö 5 bis 8, 25c Schulschuhe 50c ür Knaben u,id Mädchen. Alle besseren Sorten zu cr.tsprccbe,ld herabges.tzten Preisen bei Jos. C. Karle, 125 Ost Washington Str. Jndian-r Trust Glbäude. ::Wirthfchast:: von Will. Gecht er, l ftLher in der Mau' Lrauerei) No. es Ost Washington Straße Nur die bcsten Union-Waaren. Feiner Lunch den ganzen Tag. McCullough & Reinhard, Nechts-Anwälte Zimmer 303 305 Indiana Trust Gebäude. Telephon 1017. trt dlelnbarb tcpfUMt fleb fcifonrtrl Um fctutjcbni Publikum. ClemeitsVonnegut Buildcra Hard-ro-CLro. Toolo of all kindo. s ITV; n SMlMSÄ -rm&'eszM 5Sf Washing Machines. Wringers etc. Telephon 589. FRED LAG LER, achfolg von Her Linke, No. 15 Süd Alabama Ltrahe. Da,pfOSletf-Etabltssement Rasirmeffe? für Barbiere. Schceren, Clip. perS und chirurgische Instrumente werde schnell und-qut. gschllsfen. Alle Arbeit garantirt. Unterstützt die

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