Indiana Tribüne, Volume 21, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1898 — Page 2

WdZans Tr iöüne. ti Erschein Täglich nud Somua Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xrlget i cjertti per Woche, die eontagS.Iribüne''I Ikt per Woche. Leide lufasn 15 EentS ,de. 15 Cent per Z3i. Vtx sfx userhalo bei (tun k,zefchit i 0rauZde,hlnz P ptx Ja,r. Gfftt 18 Süd Vlabama CttaKe. Zndiouapoliö, Ind., 18. März 1898 Sizilien. Keine andere Insel Europas hat In den letzten Jahrzehnten so viel von sich reden gemacht, als Sizilien. Die Re volution von 1848, der Zug der Tausend von Marsala, der Aufstand der Fasci" im Anfang der neunziger Jahre, haben zahlreiche Meisterwerke geschichtlicher, politischer und national ökonomischer Literatur gezeitigt. Göthe hat die Insel gesehen und geschildert und nach ihm haben Hunderte und Tausende von seinen Landsleuten ebenfalls eine stzilianische Neise gethan und geschrieben, ja die Cavalleria Rusticana" hat ihren Triumphzuz um die Welt gemacht und doch tritt jetzt ein Sizilianer auf, der den Muth hat. zu erklären: Das wirkliche Sizilien ist zum größten Theile noch unedirt. Und dieser Mann ist der Unterstaats sccretär Georgio Arcoleo. In Mailand hielt er einen Vortrag, der jetzt in Buchform erschienen ist und den Titel hat Palermo e la coltura in Sicilia". Trotz dieses Titels gibt das Buch aber etwasAnderes und justament das, was bisher allen Büchern über Sizilien gefehlt hat: den Schlüssel nämlich zum Verstandn! von Sizilien. Im Eingange seines Werkleins berührt Arcoleo die Schwierigkeiten in der Beurtheilung Siziliens. Wer Via tionalökonom, der in Zeiten der KristS kommt, macht Diagnosen, der visionär entzückte Landschaftsmaler steht nur Schönheit, der Archäologe und Künstler nur Kunst. Sizilien spottet eben jeder Classification und ist nur dem verständlich, der nach neuer Methode r i. Tci;jir s .r oie gei.ammie vzniroiaiung&äquic der Insel, und zwar ai'f allen Gebieten verfolgt. Arcoleo beginnt dann das Völkergemisch zu schildern, das sich heute auf der schönen Insel tummelt, indem er geologisch von den bersten Schichten bis. zu den untersten und al testen vordringt, und stellt als Ergeb mß seiner Forschung das Gesetz auf. vak niemals eine Verschmelzung statt fand, daß zwar jedes Individuum in Sizilien m sich mt gr:echisch-phom-cisch-arabisch-normannische Blutmischung in Leib und Seele verräth, iy " aber trotzdem das alte sikulische ment das ganze sizilische. Leben durchdringt. Hierauf schildert er in wahrhaft klassischer Prosa, knapp, wie in Aphorismen, die einzelnen Perioden der sizilianischen Geschichte. Wahrhast verblüffend sind dabei seine Vergleiche zwischen den einzelnen Nationen, die in Sizilien einander folgten, originell bisweilen, aber immer geistvoll und überzeugend. Gewisse Beziehungen, Ereignisse, Charakter - Eigenthümlichkeiten. die uns der Geschichts Unter richt nicht nur auf dem Gymnasium denn den kennt man ja sondern auf der Hochschule dunkel gelassen, erhellt uns Arcoleo wie mit Vlitzfeuer. Lesenswerth vor Allem, besonders für den gewissenhaften Bildungsdurst verständiger Reisender sind die geradezu entzückenden Stellen über den Unterschied zwischen der griechischen, Kunst in Sizilien und im Mutterlande, sowie später bei der normannischen Periode die Unterschiede zwischen germanischgothischer Kunst und der sizilianischarabischen Gothik; im Einzelnen belegt der Verfasser seine Urtheile durch eine Schilderung der Hauptdenkmäler der Architektur Palermos. Der Raum gestattet nicht, ausführlicher zu werden, doch sei noch auf die meisterliche Geschichte der normannischen Periode hingewiesen. - Im letzten Theile spricht Arcoleo mehr im Detail vom Charakter des Volkes. Liest man seine Analyse des sizilianischerv Volksliedes, so versteht man viele Geschehnisse aus der sogenannten Brigantenchronik. In der Poesie des Volksgesangs lernt man ein neues Sizilien kennen, eine neue poetisch analphabetische Welt, die ihren eigenen Himmel, ihre eigene Erde und ihr eigenes M:er hat, die mit gleichem Stolze Verbrechen und Tugend besingt. Ihr Gewissen ist eingelullt in einen Traum von Aberglauben, Mythen und Märchen, ihre Helden sind Heilige und Banditen; ihre Märtyrer entstammen dem Kloster oder Galeere, die Religion ist ein Gemisch von Bibel und Koran, 'Heiligenlegende und Mythologie." Den Austand Siziliens im Anfang dieses Jahrhunderts schildert der Verfasser, wie folgt: Keine andere Region Italiens hat während dieses Jahrhunderts solche tiefgreifende Wandlungen durchmachen müssen, wie Sizilien, um so mehr, als sehr viele anderswo sich bethätigende Aeußerungen des öffentlichen und privaten Lebens kaum entwickelt waren. Hier überquellende Lebenskraft, wie auf jungfräulichem Acker, dort dürre, wie aus ausgebeutetem Grund, die Phantasie glühend und ungezügelt; scharf, aber ungeduldig die Urtheilskraft, die Beobachtungsgabe für das Thatsächliche kaum entwickelt, die Wissenschaft pompös und abstrakt; die Sprache arm und nur vom Buch genährt, die Idee des Staates, des Vaterlandes, der Freiheit nicht dorhanden, das Recht verwechselt mit dem Vorrecht, und die Rebellion mit Nothwehr u. s. w." Die heutige Gesellschaft in Sizilien stellt sich Arcoleo also dar: So verschieden die Natur in Sizilien' ist, so verschieden ist auch die Bevölkerung; ein Theil 'derselben lebt modern, denkt aber in den Anschauungen des vorigen Jahrhunderts, Alles lebt neben einander, in einem Augenblick der Begeisterung können sich die verschiedenen Ved'ölkerungsgruppen einen, aber auch nur einen Augenblick, und dann fallen sie wieder auseinander. Ueberall Disfonanzen, wenig bleibende, gemeinsa-

er?

Klinische Erfahrungen über den Gebrauch tti Carlöbader Wassers. Professor blawazek hat durch klinische QiVtxi rnente dargkthan. daß CarlSbader Wasser, ob zu Hause oder an der Quelle gebraucht, genau die näm liche Wirkung ausübt und seine Seilkraft durch den Export in keiner Weise einbüßt. In kaltem Zu stände genommen, ift die Wirkung die nämliche, die Temperatur Ui WasserS kann jedoch nach Belieben durch Wärmen erhöht werden und hängt die ganz von der Neigung des Patienten ab. Bewegung ist ei von den Haupterfordernissen für Tiejenigen. deren Leiden vornehmlich durch die sidende Lebensart verursücht wurde. AngemesZene MuSkelthStigkeit fördert die Absonderung del Zer setzungSstoffeS. der sich an verschiedenen Theilen deß Körper infolge deS vielen Citzen angesammelt. Bewegung, d. h. Spazierengehen k., soll aber mäßig und dem Befinden de beUeenden Patienten an gemessen sein. Man hüte sich vor Nachahmungen. Da echt Wasser wird unter Aufsicht der Stadt Carlsbad in Flaschen gefüllt; e trägt da Ctadtstegel und die Unterschrift von EISNER & MENDELSON CO., Akleinkge Agenten. Skem Vor?, am Halse jeder Flak ch Pamphlete frei zugesandt.

me Noten. Unter diesen vor Allem: die unterwürfige Verehrung der Kraft, der Geist der Hierarchie in den Gedanken. Gefühlen, im Leben, die Hypertro. phie des Ichs, der Pessimismus, das instinktive Verallgemeinern im Urtheil, die Uebertreibung der Phantasie, die stürmische Propaganda zur Rebellion, die wieder ausgeglichen wird durch die Unfähigkeit zum Aufbau. Der Kul tus der Kraft entstammt der Natur Siziliens. Der große Aetna, die Erd beben, der Broncehimmel, der keinen Tropfen Regen spendet, das Latifundium, der Scirocco, die überreiche V: getation, der Schrecken der Bergwerke. Alles predigt toast. ... Und diese Anbetung der Kraft schafft die Uebertreibung der Legenden, von den Cyklopcn angefangen bis zum Zuge derTausend von Marsala." Aus dieser Kraftverehrung entspringt dann ferner die Selbstüberschätzung der Sizilianer, wie an mehreren drastischen Beispielen gezeigt wird. Wie us der Natur die Krastanbetung, so entsprang aus der Geschichte der Mangel des Gleichgewichts im Volkscharakter. Wenn die Sizilianer heute unruhige Köpfe, Unzufriedene. Verschwörer u. s. w. sind, so ist das nur eine Folge der Invasionen, der Fremdherrschaft, des Feudalismus. Die Sizilianer sind im Temperament, wie ihr Aetna, Feuer im Innern, Schnee auf dem Haupt. Daher auch oft der plötzliche Uebergang von Gefühlsezplosionen zur kühlen Ueberlegung. Jn einem Messerduell wird Einer verwundet, der sieht den Carabiniere kommen, gleich knöpft er seinen Rock zu, umarmt seinen Feind, um ihn zu retten, und fällt todt hin. Das ist Cavalleria Rusticana welche alle Leiden Siziliens erklärt, sowohl die $ merta", wie die Masta", und die langen, erfolglosen Prozesse." An einer anderen Stelle erörtert der Verfasser die Wirkung des Feudalismus. Der Feudalismus steckt dem Sizilianer im Blute, er äußert sich überall in der Sprache: das Bauernweib sagt Ihr" zum Mann, der Sohn nennt den Vater Eccellenza", der Bauer sagt Don" zu Jedem, der einen Hut trägt; in den Gefühlen: die Eigenliebe, die sich selbst genügt, steht höher als die Liebe, die sich nach einem anderen Wesen sehnt; der schweigende, stolze Verzicht auf eine Geste steht HLher als die gesprochene Injurie, eine Blutthat adelt, denn sie . zeugt von Muth, Betrug ist unanständig, weil er im Dunklen schleicht, das Volksevangelium preist nur zwei Tugenden, die Dankbarkeit und die Vendetta. Der Feudalismus prägt sich aber auch im Standesunterschied aus: An derSpitze der Gesellschaft steht der Mann mit Mantel und Schwert, oder der Mann mit Mitra und Stola, ganz wie inJndien, -dann der Herr", der von seinen Renten lebt, dann Der, den die Fed ernährt, ganz zu unterst, verachtet und geschmäht, kommen die Arbeiter. Auch die Familie ist feudal geordnet, das Weib steht auf einer niederen Stufe, sie ist die Untergebene des Mannes, wie der Boden Eigenthum des FeudalHerrn. Zum Schluß folgt ein Vergleich zwischen der normännisch-sächsischen Insel und der Insel Sicilien. der ebenfalls schöne Neuheiten bringt. Dann constatirt der Verfasser, .daß es NeuItalien noch nicht gelungen ist, Sizilien moralisch zu erobern, ja noch nicht einmal kennen zu lernen, aber er endizt mit dem trostreichen Ausblick, dak (Sl zilien nach der griechischen und nocmännischen Blüthe eine dritte erleben wird, um so mehr, als, wie er scherz, 'haft hinzufügt, Sizilien wohl das einzige Land in Europa sei, das keine D:kadenten und Uebermenfchen habe. 61 abenteuerliches Frauenltben. In dem Stadttbeil Veuae in' London wurde vor einigen Tagen wegen ooacywslgkeit eme etwa 05jährige Frau verhaftet, in der man trotz ihres furchtbar herunteraekommenen Aeukeren sofort eine Person von Bildung errannte, deren verstand jedoch arg zerrüttet zu sein schien. Nachdem man sie in einer Irrenanstalt untergebracht hatte, stellte es sich heraus, daß die elende, zerlumpte Gestalt, die eine halbverhungerte Katze an einer Scknur mit sich führend bettelnd und frierenv vurcy die Straßen rte, emst eine große Schönheit und eine sehr talentvolle Malerin gewesen ist. deren Bilder sämmtlich in der Königlichen Akademie zur Ausstellung gelangt waren und die icyon in lyrem 14. Lebensjahre für ein Gemälde den höchsten Preis der Akademie, die goldene Medaille, als Zeichen der Anerkennung vom Prinzen von Wales selbst ausaebändiat erkielt. Das Leben dieser Frau gleicht in der .yat einem fantastischen Roman voll grausiger Momente. 5lm Tiahxt 1847 machte die überaus jugendliche Malerm Mary Dean, die mit ihren Eltern in dem Stadttheil Canonbury lebte, die Bekanntschaft,' eines L5iäbriaen Mannes, des Architekten Nobert Chan,

trel aus LeedS, der, sich durch' verschiedene bedeutende Bauten in Jorkshire einen Namen gemacht hatte. Dieser Mann interessirte sich in hohem Maße für die 14jährige Malerin, kam oft mit ihr in den Sälen der Akademie zusammen, lud sie zu sich in sein Haus und stand ihr a'.s wahrer Freund mit Rath und That zur Seite. Die Eltern des jungen Mädchens starben bald hineinander und dies bedeutete für das unerfahrene Kind den ersten Schritt abwärts auf der Leiter zum Ruin. Mr. Chantrel überredete die Waise, ganz in sein Haus zu kommen, und beabsichtigte vielleicht garnichts Unrechtes damit, doch die Gattin Chantrels faßte die Sache, die ihr schon

längst ein Dorn im Auge war, anders auf und nach heftig geführtem Kampfe gelang es ihr innerhalb dreier Wochen, das Mädcken aus dem Sause zu jagen. Nun blieb Chantrel nichts weiter Ubng, als seinem Schützling eine eigene Wohnung zu miethen. Zu jener Zeit machte sich bei Miß Dean zum ersten Male die eigenthümliche Neigung bemerkbar, wehrlose Thiere, die sie sich in großer Anzahl hielt, grausam zu guälen. Unzweifelhaft waren dies bereits die ersten Anzeichen einer beginnenden Geistesgestörtheit. Mr. Chantrel, der inzwischen zu nicht unbedeutendem Reichthum gelangt war. kaufte eine Villa in der Nahe von Brighton, in der sich das merkwürdige Vaar sebr großartig einrichtete: eö hielt Equipagen und Reitpferde und einen ganzen Dienertroß. Min xans VaMon. sick mit allerlei Gethier zu umgeben, wuchs mit jedem Tage und bald fand die Nachbarschaft Urfacye, sich über die Zustände in Jvy-Cottage, daS .Kakenasvl" wie die Villa genannt wurde Beschwerde zu führen. Es kam sogar so wnt, daß die settiame Künstlerin wegen Thierquälerei insGefänaniß wandern mußte. Wäh rend sie nun auch einmal eine längere Strafe abzusitzen hatte, gelang es den Söhnen Mr. Chantrels, die nie ausaebört batten. ihren Vater zur Rückkehr zu seinen Kindern zu bewegen, den alten Mann nach Belgien zu enttuyren wo ein Theil der Familie lebte Mrs. Chantrel war bereits gestorben. Mit dem Katzenasyl" wurde inzwischen polizeilicherseits aufgeräumt. Kaum hatte aber Miß Dean ihre Frei heit wiedererlangt, als ne nch m mann licher Verkleidung nach Belgien begab und ihren alten Mann" im Triumph zurückbrachte. Zwei Tage später fand die Verheiratung des eigenartigen Pärchens statt und ein Jahr darauf die Geburt eines Töchterchens. Der 75jährige Mann vermachte jetzt seiner lungen Vrxau testamentarisch sein gan zes Vermögen. Die nunmehrige Mrs. Cbantrel hatte bald wieder ihre vju nagerie um sich versammelt und über die seltsamenVorgänge in Jvy-Cottage circulirten die tollsten Gerückte. Im Jahre 1872 starb der alte Chantrel und seine Frau trieb den Unfug mit den Thieren schlimmer als je. Bestimmtes konnte jedoch Niemand angeben. selbst die Polizei wußte sich die Frau vom Halse zu hatten. tLines Abends gelang es aber einem Beamten mit Hilfe einer Dienerin, heimlich- in das Haus zu kommen und diesem vo ten sick Sckausviele. die ihn mitSchau der und Ekel erfüllten. Nun schritt die Polizei natürlich wieder energisch ein. Die Zustände, die thatsachlich m Jvy-Cottage herrschten, spotteten jeder Beschreibung. Außer zwei bis zum Skelett abgemagerten Pferden, die von den halbverhungerten Hunden, deren nickt weniger als 30 vorhanden waren, buchstäblich angenagt wurden, fand man 45 Katzen, 60 Huhner. 24 Enten, 29 Meerschweinchen. 12 Kaninchen und 100 zahme Ratten. Sämmtliche Thiere 'bestanden nur noch aus Haut und Knochen und waren außerdem mit den schrecklichsten Krankheiten behaftet. Ein kleiner räudiger 5)und, der statt 6 Pfund nur anderthalb wog. war mit einer Kette, die seinen Hals bis auf die Wirbelsäule durchrieben hatte, an einen Baum gebunden. Als man ihn befreite, stürzte er' sich sofort auf ein Huhn und zerriß es in Stücke. Einen geradezu grausigen Anblick boten die Zimmer, in denenMrs. Chantrel überall in Schränken und Schubladen, Körben und Schachteln und sogar unter der Matratze ihres Bettes nahezu 400 todte Thiere aufbewahrt hatte. Die Körper waren zum Theil in Verwesung übergegangen, zum Theil bis zum Gerippe vertrocknet und in Handtücher, Servietten und sonstige Zeuge eingewickelt. Es war damals durchaus nicht leicht gewesen, die seltsame Thierquälerin, die sonst den Eindruck einer sehr vernünftigen und höchst intelligenten Perfon machte, ihrer Schuld zu überführen, da sie selbst nichts eingestand. Bald darauf gelang es den fortgesetzten Anstrengungen der Söhne Chantrels, daS. Testament ihreS Vaters umzustoßen, und im Jahre 1874 ging das gesammte Vermögen von 30,000 Pf. St. wieder in den Besitz der Familie über. Die völlig mittellose Mrs. Chantrel ging nun nach dem Contenent, wo sie mit Hilfe ihres TalentS sich kümmerlich durchbrachte, indem sie die Kinder wohlhabender Leute malte. Vor drei Jahren wurde sie bereits einmal in dem Londoner Stadttheil Blackheath aufgegriffen, wo sie wie iekt elend, zerlumvt und ohne einen Pfennig mit zwei abgemagerten Katzen, die sie für ihre Modelle ausgab, umherstreifte. Nun ist man endlich darauf gekommen, daß die bedauernswerthe Person nicht in das Asyl für Obdachlose gehört, fondern längst in einer Irrenanstalt hätte untergebracht werden müssen. In einer folchen dürfte das überauL seltsame Leben der einst so bekannt gewesenen Malerin auch wohl seinen tragischen Abschluß finden. liegen ore Abmachung. Richter: Der Gerichtshof hat Sie zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt ; wollen Sie das Urtheil anerkennen?" Angeklagter (zögernd und den Vertheidiger ansehend): Hm, meinetwegen; mit meinem Vertheidiger hatte ich eigentlich zwei Jahrs abgemacht!"

Vom Jnlande.

Von 18.676 Zöglingen wurden im verflossenen Jahre unsere Indianerschulen besucht. Proceßsüchtige Nachbarn in Hazleton, Ind., geriethen in Streit um einige Hühner im Werthe von 60 Cents und die Folge war ein langwieriger Proceß, der Z40 an Kosten verursachte. Das Gas blies d er F r i edensrichter von Halcottville. Delaware County. N. Y., in Fischer's Hotel zu Kingston aus und am folgenden Morgen wurde er als Leiche im Bett gefunden. Bei der nächsten Schlußfeier des Noanoke - College in Salem, Va., werden fünf Studenten aus Corea graduiren, unter ihnen Klu Beung Jurh. Er ist der erste Coreaner, welcher den akademischen Titel Baccalaureus Artium" erhalten wird. Die Eier-Ausfuhr unseres Landes nimmt ansehnlichen Umfang an. es sind im letzten Jahre 2.784.000 Dutzend amerikanischer Eier in das Ausland gelangt. Welche Länder die Haupt - Abnehmer sind, läßt sich aus der amtlichen Aufstellung nicht ersehen. Jetzt hat auch Baltimore ine Spuck - Verordnung, wie andere Städte. Der Bürgermeister hat eine Ordinanz unterzeichnet, welche es mit $1 Strafe belegt, wenn man aus dem Burgerstelg oder m emem Bahnwagen ausspeit. Diesüd-holländischeRet-tungs-Gesellschaft hat dem Capitan des Dampfers St. Louis" von der American Line und den Officieren Seagrave, Beckwith und Campbell Rettungs - Medaillen für die hero: sche Rettung der Schiffbrüchigen vom Dampfer Veendam zuerkannt. iLtwa öi) i u n ge namen in Hoboken, N.. I., haben beschlossen, ein Amanzonen-Corps zu organisiren, um m einem Kriege mit Spanien mitzu kämpfen, und die Wohnung von An nie Huhn. No. 73 Bloomsield St.. isi als Hauptquartier der American Mi litary Girls" ausersehen worden. Jetz kann das Land einem Kriege ruhig entgegensehen! Die Zahl unserer Bun desbeamten dürfte nicht allgemein be kannt sein. Sie beträgt im Ganzen 187.717 Mann, die ein Gesammt-Sa-lair von nahezu hundert Millionen Dollars beziehen. Davon befinden sich 87,108 Mann auf der klassificirten und 91.609 auf der unklassificirten Liste. Zu Letzteren gehören 60.000 Postmeister vierter Klasse. Obgleich wir dem Auslande jährlich circa 3,700.000 Tonnen Kohlen liefern, gelangen davon noch nicht 10.000 Tons nach Europa, dem größten Consummarkt für Kohlen. Canada bezieht zahrlich ca. 300.000 Tonnen Kohle. Mexico 280.000; Cuba 240.000 und sonstige westindischen Inseln 120.000 Tonnen amerikanische Kohle. Ein Feuer in der San Do-Mingo-Kohlengrube im Santa Fulala Distrikte, Tezas, hat einen Schaden von einer halben Million angerichtet. Die hölzernen Stutzen der Grube am gen sämmtlich in Flammen auf und die ganze Grube sank ent. Zwei Wäch ter kamen m den Flammen um. Es waren 500 Mann in der Grube be schaftigt, die jedoch zur Zeit deZ Feuers nicht an der Arbeit waren. Mit fernem Leben mußte der 16 Jahre alte Lee English in Trealy, Ind., sur einen dummen Spaß bu ßen. Im Scherz sagte er seiner Schwester, daß er sich erhangen wollte. als er aber mit der Schlinge hantirte, rutschte er mit dem Fuße aus und brach das Genick. Der Tod war fast augenbllck eingetreten. Unter der Anklage des Viehdiebstahls sitzt Se. Ehren der Oberrichter der Cherokees. John Wvck liff, hinter den spanischen Gardinen in Vanita, I. T. In unserem gesegneten Lande gibt es noch mehr Richter, welche in eine Sträflingszelle gehören, freilich wegen anderer Abortionen, zu der sie Madame Justitia verholfen haben. rtL. w w . ytii uoroaio roci cher an der Locust Lane und F-Straße m Louisville, Ky., wohnt, ist der Va ter eines neugeborenen Mädchens, toth ches auf ganz eigenthümliche Weise verunstaltet ist. Anstatt Finger sind Zehen an der linken Hand und am linken Fuß befinden sich Finger anstatt Zehen. Die drei Mittelfinger sind um emen Gelenk kurzer. Sonst befindet sich das Kind sehr wohl, wiegt 15 Pfund und hat! sehr gute Aussichten, am Le ben erhalten zu werden. Von 1046 AcresLand, aus denen die Militärreservation Fort Colville im Staate Washington be steht, sind 40 für $667.67 verkauft worden. Das Fort war zur Zeit der Jndianerknege im Jahre 1850 erbaut und mit mehreren Compagnien californischer Freiwilligen, später auch mit einem Theil des 9. Cavallerieregimentes unter Colonel Wright besetzt worden. Schon 1881 zog der letzte Soldat ab und seither ging es dem Verfall entgegen. Eine 'seltene Ver st einerung hat man bei ?.?ndleton, Ore., entdeckt. Frau Kees ließ den Sarg ihres vor zwanzig Jahren verstorbenen IHM GliÄ Im Hause. Häuslich' Friede und Glück werden immer bewahrt werden wenn die Eltcrn die nöthige Vorsicht bei Erkältung, oder Hals und Lungen Leiden der Kleinen anwenden. Kinder sind immer geneigt cincErkältung lcicht zu nehmen, Dr. Bull' s Husten Syrup jedoch kurirt sie rasch und sicher. "Ich gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup für meinen acht Jahre alten Sehn. Er hatte die Braune und ich versuchte viele Mittel fand jedoch daß Dr. Bull'6 Hustcn Syrup daö beste von allen war." Frau A. Geib, 317 Demctt Str., West 5o, boken, 9s. I. Dr. Bull's Husten Syr, up kostet nur 25 Ecnts und er ist besser und billiger als wie alle die anderr Mirturcn welcher der 5)ändlcr anpreist. Kauft nur'Dr. Vull's Husten Syrup d?-J er ist i-z-rt nirksz?, un)

damals drei Jahre alten naven, aus dem alten Friedhofe ausgraben und von einigen Männern im Friedhofe von Olney beisetzen. Auf dem Wege dahin fiel es den Männern auf, wie ungewöhnlich fchwer der Sarg sei; als sie ihn öffneten, zeigte es sich, daß

der Leichnam versteinert war und bei nahe noch dieselbe Form zeigte, wie vor zwanzig Facten. Auf eigene Faust hat Frau Emma Hammons in Columbia, S. C über den Neger Henry Williams, de sie verleumdet hatte, ein Lynchgericht abaebalten. Mit einem geladenen Ne volver in der Linken und einer schweren Peitsche m der Rechten stellte sie den schwarzen Ehrenmann zur Rede, und als dieser seine Schuld elngestand, be arbeitete sie ihn fo lange mit der Peit sche. bis von derselben nur der im Griff befindliche Stahlstab übrig blieb Diesen warf sie dem Neger, der au' den Knieen um Verzeihung bat.schließ lich in's Gesicht und schritt davon. Die vielgenannte Whiskymine" bei Parkville ist von dem Shfr dicat. das sich behufs ihrer Ausbrei tuna in Solt. Mo., gebildet hatte, auf gegeben werden. Vor 41 Jahren ging bei Parkville der Dampfer Arabm" oessen Ladung zum größten Theile au Wbiskr, in wässern bestand, im Mis souri unter und diesen flüssigen Schatz wollte das Svndicat heben. Nach man chen vergeblichen Versuchen wurde der Schifssrumps endlich gesunben, allein die zur Verwendung gebrachten Ma schinen erwiesen sich als ungenügend und dem Svndicat gmg schuekllch da Capital aus, so daß es zum Ausgeben der Arbeite gezwungen wurde. Schwere, aber verd iente Strafen wurden in Hagerstown. Md. über 4 Grabschänder verhängt. Thomas Barry, Harry Loy. Ott Sharer und Samuel Newcomer. welche au dem River View - Friedhof in Williamsport eine Anzahl Grabdenkmäler umaestürzt und zerstört hatten, wurden vom Richter Stake zu je. zwölf Jahren Arbeitshaus verurtheilt. Der Richter hatte nur vier Änllagen, wegen Zerstörung der Denkmäler auf den Grabstätten der ??amilienCastle. ??indlav. Wolf und Dorfey. in Anbetracht ... v crrr ..c gezogen unv in jcucm ijuuc uu i;ui Jahre erkannt. Im Ganzen hatte die Bande 91 Grabdenkmäler zerstört oder umgestürzt. ii Vom Auslande. Be, Gelegenheit einer in Erichöhagen geseierten Hochzeit war u. Ä. auch em Verwandter eingeladen, der in Hohenmoor bei Asendorf wohnt. Der Mann, im Alter von 83 Jahren, hat nun Ken Weg von Hohenmoor nach Erichshagen, das sind etwa 7 8 Wegstunden, zu Fuß gemacht, und zwar noch dazu in Holzschuhen. Auf die Frage, warum er das gethan, antwortete der rüstiae Alte, er könne das Fahren nicht vertragen, das Gehen sei lym zulragi.icher. Der bejahrte Hochzeitsgast kam in bester Stimmung an. legte die bis dahin benutztenHolzschuhe ab und zog dann die mitgebrachten blankgeputzten Stiefel an. - Das .Heldenmädchen aus Kamerun", die frühere Diakonissin (Rothe Kreuz-Schwester) Margarete Leue, die seinerzeit im dichtesten Kugel- und Speerregen der Schwarzen muthig mit dem Revolver in der Hand Stand hielt, weilt seit einigen Tagen wieder in Deutschland. Frl. Leue hat später einen in Afrika thätigen Vertreter der Firm Woermann in Hamburg. Kaufmann Hesse, geheirathet und mit ihm verschiedene Jahre in den Colonien gelebt. Nun ist sie mit ihrem Gatten nach ihrer Heimath Potsdam zurückgekehrt und wird ferner auch dort verbleiben, während der Gatte im Juli nach Afrika zurückkehrt. Der langjährige Aufenthalt in Afrika hat auf ihre Gesundheit keinen erheblichen Einfluß ausgeübt, obwohl Frau Hesse von schmächtiger Gestalt ist. Demnach st wird wieder eine historische Stätte aus der alten Stadt Würzburg verschwinden. Es ist ver 2bi des Augustinerklosters, in dem Martin Luther im .akre 1317. als er nachWorms zumReichstag reiste, übernachtete, 'eben vielen archltektonischen Schönheiten, besonders was die Stiegenhäuser anbelangt.besitzt das alte Kloster auch die Gräber seiner Jnsassen, darunter das von Luther's Lehrer Bartholomäuö Arnold! von Usingen, der nach Aufhebung des Erfurter Augustinerklosters Hierherzog. Vor sünf Jahren war das Kloster, das jetzt ein humanistisches Gvmnaüum und ein Schullehrer-Seminar beherbergt, theilweise ein Raub der Flammen geworden. Der Staat hat nach dem Neubau eines Seminars den Ostflüael desKlosters der Stadt zur Straßenerweiterung überlassen. Bet dem unaluckllcken Sturmritt des 3. französischen Kürassierregiments bei Wörth am 6. August 1870 wurden durch ein und dieselbe Kanonenkugel der Oberst de la Carre und sein Ordonnanztrompeter Toch getroffen. Der Oberst war sofort todt. der Trompeter kam aber schwerverwundet mit dem Leben davon. Dieser arme Mensch ist jetzt erst gestorben. nachdem er nahezu 28 Jahre an den Folgen seinerWunden. einer fortschrei, tenden Verblödung, hatte leiden müssen. Dieser Angriff der 3. Kürassiere in .:&.:.. c i I ii uunytu uuu) ucianni u nier oem Namen der charge du cavalier sans töte". Eine kurze Zeit lang sah man vor der Front des dahinbraüsenden Reaiments einen Reiter obneKovf. denPallasch in der erhobenen Faust, reiten. Offenbar hatte eine Kanonentuatl den Kovf zerschmettert nh h? besonders beim Schlachtentod beobachtete eigenartige Todtenstarre batte bewirkt, daß der kopflose Reiter nicht som 4-M 1 m 'I fort vom Pferde gestürzt war. ?kn der holländischen Provinz Drenthe ist eine geheime Schwelzerkasesabrlk abgebrannt. Nor einigen Monaten ließ sich in Eelde. der Fabrikant Eppens aus Zwolle nieder und errichtete eine Fabrik, deren Schornsteine. Fenster und Tbüren einen so unheimlichen Gestank ausströmen ließen, van die Nachbarn Steiz

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An elderly lady living at Fordham Helghta, a part of New York City, and who was known to be a warm advocat of Ripans Tabules for any case of lirer trouble or Indigestion, said toa reporter who visited her for the purpose of learninjr the partienlars of her case: " 1 had aiway employed a physirian and did bo on the last occa6ion I had for one, bat at that time obtained no benefleial results. I had never had any faith in patent med (eines, bat härtn? seen Ripana Tabules recommended very highly in the jew York Herald I concluded to eive them a trial. and I found thev wer iust

wnai my case aemanaea. i nave never saving of $2 a cali. A dollar'a worth of

iopaims TaWes last me a month, and I wonld not be wlthont them now if it were my last doUar." At the time of this interview there were present two daughters whospecially objected to their mother givtng a testimonial which shonld parade her name in the newspapers, bat to this the eider lady argned : " There may be other cases just like mine, and I am sure I take great pleasare in recommending the tabules to any one affected as I was. If the teilin about my case in the paper enables eome other person eimiiarly affected to be as greatly beneflted as I have been, I eee no objection." And the dauchters, familiär withner case and knowinp:how earnestly ehe feit about the bene fitsne had reeeived f rom Ripans Tabules, decided that their mother was quite right.

und Jöem darüber klagten. Die einen behaupteten, er schmelze Margarine, die anderen glaubten, er mache Unschlittkerzen, und wieder andere erzählten, er stelle Dynamit her. Dieser Tage gerieth die Fabrik in Brand und als das Feuer durch die von allen Nachbardörsern herbeieilenden Feuerwehren gelöscht war. stellte es sich heraus, daß Herr Eppens chweizerkäse sabrizirte. Dieses greuliche Zeug gelangte für einen Spottpreis in die Hände von Delicatessen" - Händlern imd Krämern und von dort auf den Tisch manches Hauses. Kein Wunder. we?7n man nach dem Genuß des duftinen Präparates die Lust auf Schwei. zerkäse für immer verloren batte. n t r a lz v u r g l. E. i st ein Doppelmord verübt worden. Der 27 - Zährige in der Langestraße wohnyaste ffederremiger Hyronimus Iuna. ein arbeitsscheuer, mehrfach bestrafter Mensch, todtcte seine frühere Geliebte. die 22 jährige Matrazenmacherin Marie Wiecker und ihre Mutter Franziska Truntz in ihrer Wohnung. Zürichstr. No. 36. indem er mittelst eines Dolches. den er unter dem Mantel trug. der Mutter zwei, der Tochter elf Stiche in den Nucken beibrachte. Die Getrosfcnen sanken beide blutüberströmt zusammen und blieben auf der Stelle todt. Das Motiv der That war Eifersucht. Der Mord wurde unmittelbar dadurch veranlaßt, daß Jung den derzeitigen Geliebten der Wiecker, einen gewissen Emil Schweikbard aus Schilticihelm, in die Truntz sche Wohnung eintreten sah. Schwcikhard, der sich zur Wehr setzte, wurde von Jung durch zwei Dolchstiche am Arm verwundet. Der Thäter wurde sofort verhaftet. llnläßlich des Mordes wurde - eine Lampe umgeworfen, wodurch ein undeutender Zimmerbrand entstand. Joziencrol im Goulxrnemcnt Grodno hat sich ein entsetzlicher Unglücksfall ereignet. In der dortigen Synagoge wurde bei überaus starker Betheiligung eine Gedächtnißfeier für den verstorbenen Rabbiner abgehalten, als der überfüllte, hölzerne Frauen - Chor plötzlich einstürzte. Es entstand eine große Panik, alles dräng. te nacy dem Ausgange. Hierbei wurden zwölf Frauen, fünf Männer und drei Kinder todtgedrllckt, während viele Männer und grauen schwerer oder leichter verletzt wurden und ins Spital gebracht werden mußten. Die Synagoge wurde von der Polizei bis auf Weiteres oesckloss,n. i n a r m e r a l t e r H a u s lrer, Namens Moriz Holländer, stand vor Um Appellsenate des Budapester Civilgerichtshofes. Er belangte seine Kinder, drei Töchter, diese mögen ihn, da er nun krank und arbeitsunfähig geworden, erhalten. Seine Töchter, beziehungsweise seine Schwiegersöhne gaben an, daß sie selbst sehr arm seien, erklärten sich jedoch bereit, daß der eine ihm die Kost, der andere Quartier geben wolle. Der dritte Schwiegersohn,' der im Nock eines Dienstmannes 'erschien, gab folgende Erklärung ab: Hohes Gericht! Der Rock da, den ich trage, gehört nicht mir, sondern dem Unternehmer; diesen Rock iann ich meinem Schwiegervater nicht geben, ei?len anderen aber besitze ich keider nicht. Dagegen gebe ich ihm. wenn er von mir durchaus etwas haben wÄ. mit Vergnügen seine Tochter zurück." Allgemeine Heiterkeit folgte dieser mit bitterem Ernste vorgetragenen Aeußerung und der Kläger beeilte sich, die Propor i 1 nilonen i einer ccioen anoeren Schwie VJ:J1 ' u ülc iUa I A.rX&. 4t oov.iS.. ..V C ! . I 4u jMjvyvt

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Eisenbahn-Tabelle

Cnlunft und Lbgkng der verschied?? llisen bcnzüge im Union Depot, Indianapolis. Abgang Postzug 7 00 Zb xxreg ii zu xn Expreß 12 40 Kra Ac-omodatien 7 20 Lm Sxrreß 4 00Nm Erpreß 8 10 Pm Ankunft Expreß 5 40 35m expreß 4 45Nm Accomodation 10 00 Cm Expreß 2 35 91m Schnellzug 7 15 Tm Accomadatto 120 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Cleveland Divtlio. Abgang Expreß. 4 15 ta Expreß 6 35 33m Expreß 10 35 53m Limited Expnß 11 15 33 ra Expreß 6 25 Km AnZunft Expreß 4 10 Nn Expreß 11 30.33m Limited Expreß 8 45 AD Expreß 310 Nrn Expreß 10 50 Nrn St. LeuiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 33m Limited Expreß 11 45 5Zrn Expreß 11 20 Nr Expreß, täglich 3 50 Nrn Ankunft Expreß täglich 4 05 33rn Expreß . 10 30 82m Limited Expreß 5 30Nm Expreß 6 10 33m Thicago und Cincinnati Dwiston östlich. Abgang Schnellzug 3 45 23m Accomodation täglich 7 33 Accomo'oatio 10 50 33m Postzug 2 45Nm Accomvd. snur Sonntags). Accomodatlon 6 30 Jlm Ankunft-Rushville Accomodatio. Postzug 1140 33m Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15?rn Accomodation. 40 Ab Schnellzug 11 05 Nrn Chicago und Cincinnati Diviüon vesttich Abgang Accomodation 7 10 Lm Scinell.Post 11 45 33m Lafayette Accoadatio. ... 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 83m Lafayerte Accomodation . . . 10 SO Vrn Cchnellpost 2 83 Nm Accomodation 6 45 92m Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 33m Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation 4 35 9cm Expreß . . ...11 15 m Ankunft Expreß 3 30 33m Danville Accomodation. ... 10 SO 33m Expreß 2 42 9cm Expreß 616 Nm Peoria Diviston östlich. Abgana Expreß' 6 30 33m Accomodatio Expreß 8 25 Nrn Ankunft Expreß 11 35 Vrn Accomodation Expreß 9 00 92a Lake Erie und Weftern Abgang Expreß 7 00 23m Expreß 1 20 9cm Expreß 7 00 Nrn Schnell-Expreß Ankunft Schnell Expnß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 92m Expreß 6 00 9cm PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Divifton. Abgang Expreß 5 00 51m " Columbus Accomodation.. . 8 50 Vrn Expreß 5 50 Vrn Nichmond Accomodation. . . 1 30 Nm Erpreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 33m Schnellzug 8 00 23m Expreß ; 12 30 9cm Accomodation 3 15 Nrn Expreß 6 50 9cm Expreß 10 15 Nm Chicago Divistsn via Kokomo. Abgang Expr:f 11 85 33rn Crprek 12 35 Nrn Ankunft Exvreß SSliVrn expreß 3 20 Nrn Louisville Division. Abgang Expreß 3 40 83m oulsvlll Accomovatlo.. . 8 13 33m Schnellzug 3 25 9km Accomodation 4 0) Nrn Ankunft Accomodation 10 15 Vrn Schnellzug 1130 Vrn Accomodation 5 50 Nrn Spezial täglich 12 25 Nrn Cincinnati, Hamilto und Zndiana, voliS. Abgang Expreß 8 40 33m Cmcmnatl AccomodotlO . . 10 45 Vm Expreß 7 05 Ab Expreß 4 45 Nrn Expreß 2 45 Nrn A.tkunft Accomodation II 4 , 33rn Expreß 12 45 Vrn Expreß 7 50 Nrn Expreß 10 35 Nm Erpreß 6 50 23 Indianapolis und LinenneS. Abgang Expreß 8 15 35 VincenneS Accomodatro .. 4 00 9! Ankunft AincenneS Accomodat onl? 40 33m Expreß 4 53 9cm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 33m Expreß 11 15 Brn Erpreß 4 50 9cm Ankunft Exvreß 9 25 23m Expreß 3 10 9cm Expreß 8 45 9cm Indianapolis, Decatur und Weftern. Abgang Expreß 815 23 Accomooatlo 3 45 9cm SchnellErpreb 11 10 9cm Ankunft Schnell'Expreß 3 35 23m econovatl 10 40 53m Expreß 4 40 23m Louisville, New Albanv und Chicago Abgang Expreß 12 55 23 xpren S S5 5t Mono Accornodaüo 7 Ostern , Ankunft Expreß 3 30 33m Monon Aceomodatis 4 37 9cm Expreß 7 55 5cm Tlie Twentieth Century, ine ausgezeichnete Wochenschrift, welch ortfArittli aesinrten Lesern fefcr tntsühzg ift c.7 C. T-V.-. .v.. l.'.UfÄU eil ) iu miut (vgiMii.! vy. erden doch andere soschrlMrch Xftcrun BariN-tlNUanritsCD DCsttOCSflt. e t .n.rv. w: u t t. W 1 1 . 4. Publishing Co 19 C-t Wztt, i.an ociicuc curu ci iiuauoiui

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