Indiana Tribüne, Volume 21, Number 178, Indianapolis, Marion County, 17 March 1898 — Page 3
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I0.l,50 DiLaiAOfm. Dr. I. Gtthler, 120 Gst WcCnrty Ltr. Sprechstunden : 8 Ml 8 Nhr Vorm. ; 2 fci J 3 hr Nachm.; 8 diZ 9 Uhr Abend?. Telephon 1446. 65t41unbTT : Vo??tsa ftnnr.mce. C. C. EVEllTS, Deutscher Zahn ' Arzt. Ro. gj Nord Pei?.sylsi Stt. at wird aas 53unftft uro'tt'T'iM. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90)6 Ost Market Strebe. GcffU Vleck. Zimmer 43. Ofsitt, Stunden: 9bi,I2Vm., 1 bi,Sm., 7b!9 bd. Sonntag von 10 Uhr Vm. fci 2 Uhr 5rn Coke. Coke. 3 ?i(urnpßtt n. zerkleinert. ti können Sie bekom In der Ofstc, der Ind'pofe (h& a No. 6? Süd Pennsylvania Str M. (ßivvh?, Deutscher mm kflttt. 417 Ost Nc?5?tq St'. 8öe Eaft Up Stßirs, rr Tarl 15143 aan. 7 Cä Etat) inia ai 3-Ttn?er tt-.w dolpli Fi5 (014 TMHiOTn & Higbt. Xotary Public, Translator, Corrospwi float etc. No.196 EUzRbetb Stret Take Rlake St. Car MzVbSÄ RlPANS TABULES Are Intended sor chUdren, ladic$ and all who prcser a mcdiclnc disgui$cd as conscctjonery. Thcy may now be lud (put tip in Tin Boxes, scventy-twb in a box), price, twcnry.ftvecents or fiveboxes sor onedolur. Any drugjistyjugctthcra is you in3ist, and thcy may always be obtaincd by rernitting the pncc to Kfr TheRipansChemlca! jrve . - - ftt.WRÜCE fTliTriT Wi' " AÄcs : : zu Haben in Küaze und Hau, erfüllt ttt gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Daö beste Mittel, alle Me. tallsaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die ?Äisk. ?ast9, die von der altbekannten u. bewZhrten Firn: George W. Hoff man, 295 Ost Washington Straße, in Indianapolis hergestellt wird, ftüt Gastwirthe ist das altbewährte Putz Mittel The Barkeepers s Friend, von derselben Firma hergestellt, zum Putzen der Bar FixtureS :c. einfach unentbehrlich und wer eS einmal braucht Hit. wird es stetS wieler holen. Bar eever's Friend daS Unentbehrliche, ist überall in Apothe'en zu haben. rIrrtlTzIrrtlz ss .4r.f,.vt?;r,A ih - V 11k T VnillllAIAIKIBIUKSIISUK. 0 Mf W wmj M f)Li-i -a 7??.:; E pGAlSDureau uuiuudi t rinn 10. n MAKCKW0RTH, I 532 Vine St , Cincinnati, QM ist anerkannt fccS älteste, roettverbrel fi teste und zuverlässigste in Amerika n nh TiMiHAsanS und alle Ar.svrücbe u '""n - ir 1' m aus ffi Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in st ine Ifi Hä ide legen, und versichert sein, daß tt d:e klelnften, w die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Recht? kenntnih prompt und geroissenhaft er ledigt werden. . i,fft,i2Ltft vermisster Lrden t fi g 1 1 Kiirb lientlick't dies Bltt rneunt. I Unterstützt tle im tetrtebeZvoINlo rSaschSdSe. flo. 123, 140 . end 143 .. SSiisima pMKt, U Q. üoizicxviUc, Zlizzz'.z
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IN ALLEM APOTHtKEN v Fremde Wetten. Roman von Reinhold Ort mann. (Fortfetzung.) eo r,xZsi C) Xix wahrscheinlich auch C3n der.! Anerbieten .sprechen, das er ivai kurz vor unserer AnZunft in Melbourne niachte. einen: Anerbie, ten, auf das ich damals rnit tausend Freuden eingegangen wäre, wenn ich mich nicht durch ältere Verpflichtungen gebunden geglaubt lätte. Er nahm mir an jenemTage das Versprechen ab, daß ich mich bei ihm melden würde, sobald ich die Freiheit meiner Entschließungen zurückgenommen hätte. Ä':Z vor wenig Tagen habe ich gezögert, mich dieser Erlaubniß zu beoienen ; denn mein Uebertrilt in den Dienst des Grafen bedeutete natürlich die Aothwendigkeit einer Trennung von Dir. Als ich indessen auch die Utc Hoffnung aufgeben mußte, hier einen Erwerd zu finden, vermochte ich keinen anderen rettenden Ausweg f,u sehen. Ich schrieb an den Grafen, und vor einer Stunde empfing ich diese Antwort auf meinen Brief." Er reichte ihr das Telegramm, das er vorhin auf seinem Zimmer gefunden hatte, und Helga las: Innig erfreut durch Ihr Anerbieten, ersuche ich Sie. behufs näherer Rücksprache sogleich hierher nach Wien zu kommen, wo ich Sie in: Hotel zu den vier Jahreszeiten erwarte. Auf Wiedersehen. Satory." Stumm reichte sie ihm das Blatt zurück. Nur ein tiefer Athemzug hob ihren Busen. ' Nrni?" sagte er nach kurzem Harren. Du sprichst kein Wort. Helga Du bist mir also böse?" Mit Entschiedenheit schüttelte sie das Köpfchen. Nem! Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. Ich war vielleicht für einen Augenblick ein wenig traurig ; aber auch das ist nun schon vorüber. Ich werde mich darein finden. Dich auf immer verloren zu haben, sobald tch die Gewißheit erlangt habe, daß es zu Deinem Glücke nothwendig war." Aber was sprichst Du da. Liebste? Nicht auf immer, sondern nur auf eine kurze Zett werden wtr getrennt setn. und Du selbst wolltest jct soeben " Doch sie fiel ihm ruhig abwehrend tn die Rede. . Das ist etwas ganz Anderes. Ich habe mich durch meinen Eontrakt an fremde, gleichgiltige Menschen gebunden. Die tch ohne Kummer und Herzeleid in jedem beliebigen Augenblick würde verlassen können; Du aber gehst jetzt zu Personen, mtt denen Dich bald sehr viel mmgere Bande verknüpfen werden, als sie Dich jemals an mich gefesselt. . Ich müßte es weniger gut mit Dir meinen, um zu wünschen, daß Du jemals genöthigt sein könntest, zu mir zurückzukehren." Ich verstehe Dich nlcht, Helga und. bei Gott, Deine Worte thun mtr bitter weh." Das sollen sie nicht, und Du kennst mich wohl zur Genüge, um mir aus mein Wort zu glauben, daß nichts Bit teres tn thnen tst. Aber tch btn ntch: so kurzsichttq. daß tch ntcht schon da mals, als Du mit Ausdrücken überschtvenglichster Verehrung von jener EomtesseGabriele schwärmtest, die Natur Deiner Empfindungen für sie hätte erkennen sollen. Du hebst sie, und wenn sie Deiner werth ist, wird sie diese Liebe erwidern." Hermann Wolfhardt fühlte, wie ihm alles Blut heiß aus dem Herzen in das Gesicht emporstieg. Helga ich bitte Dich!" rief er in fast flehendem Tone. Das kann ja Dein Ernst nicht sein. Graf Satory würde mich als einen Undankbaren und Unverschämten von seiner Schwelle weisen, wenn ich mir einen so wahnwitzig vermessenen Gedanken in den Sinn kommen ließe. Wahrhaftig! Hätte ein Anderer so zu mir gesprochen wie Du ich würde nicht zweifeln, daß es seine Absicht sei, mich zu verhöhnen." Ich aber brauche mich gegen einen solchen Argwohn doch wohl nicht erst zu verwahren. Und ich sehe in der That nicht ein, weshalb diese junge Gräfin für Dich ganz unerreichbar sein sollte. Ihr Vater ist nach Deinen Schilderungen ein kluger und vorurtheilsfreier Mann. 'Er wird Dir die Möglichkeit gewähren, Dir aus eigener Kraft eine ehrenvolle Stellung in der Gesellschaft zu erringen, und er wird über den Standesuntttschied hinwegsehen, wenn er es aufrichtig gut meirt mit seinem Kinde." : Nicht weiter ich beschere Dich. Helga!" bat er mtt dem Ausdruck herster Erregung. Welcher Art auch immer während unseres damaligen kurzen Zusammenseins nein Gefühle für Gabriele Satory gewesen 5ein mögen ich schwöre Dir, daß tch niemals thöricht genug war, mich so unsinnigen Träumen hinzugeben. Um wieviel weniger könnte davon jetzt die Rede sein jetzt, wo ich keinen anderen Gedanken und keinen andere Wunsch hegen darf als txn. Dich glück lich zu sehen." Sie blickte mit ihren großen, klaren Augen in unbefangener Verwunderung zu ihm auf. Und, was hätte der Gedanke an mein Glück mit der Verwirklichung Deiner Herzenswünsche ' zu schaffen.
ermann? Hältst Du meme schwesterliche Liebe für so selb'lsüchtig. daß sie mich hindern sollte, dir aufrichtigste Freude über die Verwirklichung Deiner Hoffnungen zu empfanden?"
j Er hatte vor ihrem fragenden Blick ' die Augen niedergeschlagen. Die Wendung, die ihr Gespräch da genommen, hatte ihn unverkennbar in einen Zustand peinlichster Ratlosigkeit und Verlegenheit versetzt. Es ist beschämend für mich. Helga," sagte er unsicher, daß ich Dir darauf nur zögernd antworten kann, wie wenn es mit innerem Widerstreben geschähe Aber das Bewußtsein meiner jämmerlichen Lage die Erkenntniß, wie schlecht es einem Menschen in meiner Situation ansteht, als Freier aufzutrcten diese niederdrückende Erkenntniß, die mir bis heute die Lippen verschlössen hat, sie macht es mir auch in dieser Stunde unsäglich schwer. Dir zu sagen " Er hielt inne, denn Helga hatte ihr: Hand auf seinen Arm gelegt und ihn dadurch gezwungen, die Augen zu ihrem Gesicht zu erheben. Das abec, was er dabei in ihren Zügen las, machte ihn verstummen. Besser auch. Hermann, Du sagst ti mir nicht, denn daß ich einwilligen würde, Deine Frau zu werden, das nicht wahr? das hast Du noch nicht im Ernst für möglich gehalten? Ha ben wir einander denn nicht das Wort gegeben, daß wir uns für all: Zukunft Bruder und Schwester sem wurden, und niemals mehr als Bruder und Schwester? Hätte ich mich bis heute so vertrauensvoll Deinem Schutze hingegeben. Dich zu jeder Stunde bei .7tir zu empfangen und Dir alle meine kleinem Geheimnisse mittheilen dürfen, wenn ,ci) an die xfiögitchtcU gedacht hätte, daß Du dieser Abrede jemals untreu verden konntest? Nein fürwahr ! Nimmermehr hätte ich geglaubt, daß ich Dich daran würde erinnern müssen." Und das Gerede der Welt. Helga? Die bösen Zungen der Leute, die es nur zu gut wissen, daß wir nicht Bruder und Schwester sind? Darf ich es geschehen lassen, daß sie vielleicht eines Tages Deinen guten Ruf anzutasten wagen?" Etn kletnes, etwas wehmüthiges Lacheln erschien auf Helgas Gesicht. Wte sollten dte Leute dazu kommen, ich um mich zu kümmern? Und wenn ie es thäten, würde ich gewiß nicht die Thorheit begehen, mir ihre gute oder schlechte Meinung zu Her?en zu nehmen. Am wenigsten aber würde ich Dir zumuthen. Dich in falsch verstandener Großmuth für meinen guten Ruf zum Opfer zu bringen. Kanntest Du mtch wtrkltch noch so wemg, daß Du mich dessen fähig halten konntest?" Du mißverstehst mich, Helga tch muß mich ungeschickt ausgedrückt lja ben. Naturlich tst es vor Allem der Wunsch, für immer mit Dir vereinigt zu sein, der " Aber sie ersparte es thm, den Satz zu vollenden. Netn, netn, metn Freund: Wie wir bis zu dieser Stunde offen und ehrlich gegen einander gewesen sind, so wol' len wtr es auch ferner sem. Gewiß bin ich keinem Menschen auf Erden so tnntg und herzlich zugethan als Dir; aber es ist die Liebe einer Schwester, nicht die Liebe einer Braut, die ich für Dich empfinde. Und Du selbst, Hermann ich frage Dich aufs Gew'.ssen würdest Du mich jemals so lieben können wte Du die Comtesse Gabriele Satory liebst oder wie Du einst die junge Schauspielerin geliebt hast. um derentwillen Du Dich aus Deiner ruhigen Lebensbahn drängen ließest?" Hermann Wolfhardt senkte das Haupt und schwieg. Mit warmen, Druck erfaßte Helga seine Hand. Dein Schwelgen tst mtr Antwort genug und es ist die Antwort, die ich erwartet habe. Du siehst nun doch wohl selbst, daß von Verloben und Heirathen zwischen uns niemals die Rede sein darf. Es wäre ein Irrthum, den wtr Betde bttter bereuen mußten. Und nun eile Dich, Deine Reisevorberettungen zu treffen. Graf Satory darf nicht vergebens auf Dich warten." Er sah, daß sie den Wunsch hatte. allein ?u sein, und nachdem ihm auf seine Bitte die Erlaubniß ertheilt worden war, am Abend wiederzukommen, fugte er sich berettwtlltg dtesem Wunsche, der nur seinem unetngestandenen Verlangen entsprach. Davon, daß Helga, dte starte, muthige Helga, unmittelbar nach seinem Weggänge auf das Sopha niedersank und schluchzend das Antlitz in d:n Handen barg davon ahnte er freilich nichts. Achtzehntes Capitel. Hermann Wolfhardt war eben mit seinen einfachen Reisevorbereitungen beschästigt. als die Wirthin ihr-n Kops durch die Thürspalte steckte und meldete : Der fremde Herr ist wieder da, der schon vor einer Stunde nach Ihnen gfragt hat." Ohne jede bestimmte Vermuthung hinsichtlich der Person dieses har:nackigen Besuchers machte Hermann der Vermietherin ein Zeichen, ihn einzulassen. Ein kleiner, vierschrötiger Mann trat über die Schwelle und mit grenzenloser Ueberraschung blickte der junge Philologe in ein wohlbekanntes, gelblich fahles Gesicht mtt vorspringenden Backenknochen und kleinen, tiefliegenden, verschmitzten Tiugen. Einer raschen Eingebung, folgknd, sprang er auf. drehte, noch ehe ein Wort zwischen ihnen gesprochen war, den Schlüssel ab und steckte ihn in die Tasche. Dann trat er auf den erstaunt dreinschauenden Besucher zu und pa,Zte ihn mit festem Griff an der Schulter. Sie selbst also liefer't sich mir aus, Herr Thönissen! Um so besser! Wir können ja nun gleich auf der Stelle unsere Abrechnung halten. Der kleine Mann, der zuerst erschrocken zusammengefahren' war, suchte jetzt die Hand Wolfhardts von sich abzuschütteln und meinte ärgerlich: ' Ja. bist Du denn verrückt geworden? Was in aller Welt soll dies:: 'Empfana bedeuten? bis wesen
einer kaufmännischen Angelegenheit seit einigen Taqen in Hamburg und hörte ganz zufällig gestern bei einem Geschäftsfreunde, daß sich ein gewisser Hermann Wolfhardt bei ihm um eine Anstellung beworben hätte. Nähere Nachfragen ließen mir keinen Zweifel, daß Du dieser Wolfhardt sein müßtest ich brachte mit Mühe in Erfahrung, wo Du wohntest, und weil ich M gutmüthig bin. um Dir noch heu!e die Dummheit nachzutragen, die uns vor so und so viel Monaten getrennt hat, machte ich mich auf, um Dir in Deiner Noth die helfende Hand nrr 5 5e
zu vielen. :menn u aoer gtauon, hier eine Comödienscene mit mir atfführen zu müssen, ist es wohl am besten, daß ich gleich wieder gehe." Nicht von der Stelle, Herr Thönissen. bis ich Ihnen die Erlaubniß dazu gegeben haben werde. Zunächst habe ich Jbnen eine Bestellung auszurichten, die Sie einigermaßen interessiren dürfte." Eine Bestellung? Unsinn! Was scll denn das nun wieder heißen? Von wein könntest Tu mir etwas zu bestelle fcafccn?" Von Jemandem, den Sie fehc gut lcnucn von meinem Vater!" Das fahleGesichl des Anderen nahm eine fast citronengelbe Färbung an, und sein viereckiger Kops schien sich noch tiefer zwischen die breiten Schultern zurückzuziehen. Narrhciten !"' stich er hervor. Hältst Du mich für ein Kind, dem man Amr.'.enmärchen auftischen kann" O nein! Und Sie waren sicherlich der Letzte, mit dem ich mich auf so scherzhafte Weise unterhalten möchte. Ich wiederhole Ihnen, die Bestellung ist von meinem Vater. Und wollen Sie auch wissen, wie sie lautet?" Franz Thönissen quälte sich, etwas wie ein spöttisches Lachen zuwege zu bringen. Ich wäre allerdings neugleng. zu erfahren, was der Dieb mir zu sagen haben konnte." Er laßt Ihnen sagen, daß Sie der elendeste Schurke und der nichtswücdlgste Verbrecher sind, der sich jemals ungestraft unter ehrlichen Leuten bewegte." sftor sevung folgt.) mh 55am!lte:,ä!ittlichkeit. Eine merkwürdige Beobachtung über die Beständigkeit der Familienähnlichkeit wurde jüngst in einer Sitzung der Pariser biologischen Gesellschaft mitgetheilt. Ein Verwandter des Vortragenden G. Wetß berelsie vor einiger Zeit Deutschland und sah im Speisesaal emes Kolner Wirthshauses an einem benachbarten Tisch einen Herrn essen, dessen Gesichtszüge, Wuchs, Gebürden und Tonfall in der Sprache tn jedem Punkte dem Vater des Verwandten ähnelten, was den Letzteren um so mehr im Staunen versetzte, als der Vater schon todt war. Da er von dieser verblüffenden Ähnlichkeit ganz betroffen war. ging er zu dem Herrn an den Tisch heran und erzählte ihm seine Wahrnehmungen. Im weiteren Gespäch stellte sich nun heraus, daß jener Kölner Herr der Nachkomme eines franzosischen Flüchtlings war, der nach der Aufhebung des Edikts von Nantes (1635) aus Frankreich ausgewandert war und sich in Köln niedergelassen batte. Seine Familie hatte in Frank xtiüt m Samt Htppalyte du Gard ge--wohnt, dem Geburtsorte des Mannes, mit dem er so außerordentliche Aehn lichkeit hatte, und noch mehr, sein Na me unterschied sich tn der Schreibweise nur durch einen Buchstaben von dem ds Andern, eine Veränderung, die dem sranzosisazen klamme nur zur (ser manisirung zugefügt worden war. Trotzdem schon ein Zeitraum von über 200 Jahren den nunmehrigen Deutschen von setner französischen Verwandtschaft trennte, waren inbeiden Familien trotz der zahlreichen Kreuzungen doch im siebenten vder achten Geschlecht wiederum zwei Personen aufgetreten, die durch ihre auffällige Ähnlichkeit miteinander die gemeinsame Abstammung der beiden Linien schon äußerlich bekundeten. Jedenfalls ein ganz auffallendes Beispiel für die Beständigkeit des Familientypus oder, wenn man wtll, des Rückschlages. Gemeinnütziges. Wässeriae Kartoffeln m e h l i g e r z u m a ch e n. , Zu diesem Zwecke sind sie vor der Zubereitung einfach m der Nahe des Ofens auszubreiten. Die Ofenwarme vollzieht den noch fehlenden Reifevrozeß und läßt den Mehlgehalt für den Gelcymaa und zum Nutzen der Bekommlichkeit im richtigen Maße hervortreten. Aufbesserung hart und salzig gewordenen Schink e n s. Zu diesem Zwecke schneide man so viel als erforderlich vor dem Gebrauche in recht feinen Scheiben auf, lege das ganze Quantum in eine Suppenschüssel, übergieße es mit so viel süßer Milch, daß es ganz bedeckt ist und lasse das Fleisch darin ca. 15 Minuten liegen. Nach dem Herausnehmen ist der salzige Geschmack sehr verringert und das Fleisch zart und hellroth, ganz wie frisches, geworden. Panaritien. Bei schlimmen Fingern (Panaritien), die meistens furchtbar schmerzen, weil die Knochenhaut entzündet ist, können rohe Eier als Linderungs- undHeilmittel dienen. Zu diesem Zweck bohrt man in ein frisches Hühnerei mit einem scharfen ,,, Jedermann sagt so. CaöcaretS Canty Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm 'und ertri fckend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Eingewei de, daö ganze System reinigend, ent fernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftie der, anhaltende Verstopfung und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Ute eine OCactel von E. C. C. beute 10, 25, und 50 Ce5tZ. Oauft und Lkilu-z c-r-ntirt d:n cZn ZT::U.
Messer 'ein Loch und zwar so grötz, daß man den Finger bcquem hineinstecken kann. Als:ann stcckt man den kranken Finger hiniin und umbindet diesen mit dem daran hängenden Ei
! mit Watte und einem Tuchc. Jeden Morgen und Aerd wird ein frisches Et angewendet. Schutz vor ansteckenden Krankheiten. Zunchst beachte man die Vorschrift, daß man nie nuchtern einen Kranken besucht, sondern : zuvor etwas genießt. Ist es Vutter- ! brot. so kann man demselben etwas I Knoblai', ndr (PtnifiTn iuVunpn IWir'WfM r W J V V 0 Auch ist es zu emvfeblen. vor iedem Krankenbesuch den Mund mit Wasser auszuspülen, dem etwas Essig oder Eukalyptus - Tinktur zugefügt wird. Manche Aerzte lassen auch eine GeWürznelke oder ein Stückchen Zimmctrinde bezw. Wachholderbeeren in den Mund nehmen. Außerdem müssen alle Krankenpfleger für die peinlichste Reinlichkeit ihrer Hände sorgen und dieselben oftmals mit verdünntem Essig oder antiseptischcr Seise abwaschen. Vorzügliches Mittel ge. gen Handschweiß. Wer an dem unangenehmen und nicht selten vorkommenden Uebel des Handschweißes leidet, dürfte folgendes Mitte! dankbar begrüßen. Man bereitet ein Handbad aus Eichenrinde, indem man eine Handvoll Eichenrinde in zwei Quart Wasser eine halbe S'unde lang auf starkem Feuer kochen läßt. Diese Brühe wird dann durch ein Sieb oder Tuch gegossen, und sobald sie erkaltet ist, badet n:an die Hände zehn Minuten darin; diese kalte Eichenrindlaug! kann man drei Tage benutzen, ehe man sie durch frisch gekochte ersetzt. Nach dem Baden empfiehlt es sich, dieHände mit Reismehl zu pudern. Dieses Ver fahren wirkt sehr wohlthätig und nach längerer, täglicher Anwendung beseitigt es das lästige Uebel vollständig. Reinigen von Gewehrl ä u f e n. Zuerst werden die Läufe mit siedendem Wasser gut gespült und dann ausgetrocknet. Nachher bringt man beim Hinterlader in die hintere Mündung einen dichtverschließenden Korkzapfen, gießt hierauf ein wenig Quecksilber in den Lauf und verstopft dann auch die vordere Mündung mit einem Korkzapfen. Ist man überzeugt, daß beide Mündungen Hermetisch verschlossen sind, so schüttet man den Inhalt des Laufes einige Minuten tüchtig. Dadurch löst sich das Blei vom Laufe und verbindet sich mit dem Quecksilber, das heißt beide bilden ein Amalgam und der Gewehrlauf wird dadurch so rein, wie er wir. als er aus der Waffenhandlunq kam. R o st s ch u tz m st t e l. Man läßt ein Pfund Speck aus und setzt diesem ca. eine halbe Unze Kampher zu; darauf schöpft man den auf dem Fette schwimmenden Schaum ab und fügt etwas Graphit zu. um der Mischung eine stählerne Farbe zu verleihen. Mit diesem Mittel bestreicht man die betr. Werkzeuge, die jedoch vorher sorgfältig gereinigt werden muffen, und läßt die selben dann 24 Stundm l'een, w rauf man sie mit einem weichen Lap pen w'edcr abwischt. D'e so behan delten Instrument: sollen sich mehrer-,' Monate hindurch chn: j:d n Rostansatz halten. Bronziren der Gipsfiguren. Man nimmt zuerst Kupferbronzepnlrer, verrührt es mit Bernsteinlack und überzieht damit gleichmäßig den Gegenstand. Hierauf nimmt man grünes Bronzepulver, mischt es gleichfalls mit Lack und trägt es in dünner Schicht auf den kupferbronzirten Gegenstand auf. Indem man an entsprechenden Stellen das Roth der Bronze mehr oder weniger durchschimmern läßt, erzielt man schöne Töne, welche den Eindruck alter Vronzestücke vortäuschen. Bei Brandwunden pinsele man die schmerzhasten Stellen so lange mit frischem Eiweiß, bis die Schmerzen nachlassen; dann überklebt man die Wunde mit dem weißen Häutchen, das unmittelbar unter der harten Eierschale liegt. Auch kann man aus einem Eßlöffel voll Vutter und einem Eidotter eine gute Brandsalbe herstellen. Für gleichen Zweck wird auch eine Salbe aus Eidotter. Leinöl und Kalk.sasser empfohlen. Don JulanVt. SchlauwarLewisLayton von Atlantic City. N. I.. aber nicht schlau genug, um nicht einem luchs äugigeu Hascher in die Hände zu fal len. Vor einiger Zeit wurde Laytorr von seiner Gattin verklagt und in Folge dessen brannte er durch. Kürzlich vernahm er nun. daß seine Gattin die Klage zurückgezogen htbe, und er beschloß, sie aufzusuchen. Um aber nicht etwa in eine ihm gestellte Fall: zu gerathen, verkleidete er sich alWittwe und zoq einen schwerer Richten Trauerschlei:r über's Antlitz. Er ging gleich nach seiner Ankunft in Atlantiy City nach dem Hause seiner Mutter. Ein Polizist sah die tief verschleierte Wittwe und wunderte sich über deren großen männlichen Schritt. Er ging ihr nach. Und als Layton von seiner Mutter aus nach dem Hause seiner Gattin ging, stieg dem Polizisten ein Seifensieder auf. Er holte einen anderen Polizisten und Beide verhafte, ten die schnurrbärtige Wittwe nach heftigem Kampfe. In seinem WittwenAnzug mußte dann Layton zum Gaudium der Jugend nach der Polizeistation marschiren, wo man ihn einsperrte. Der Friedensrichter Connell zu Velleville, N. I., lag in Morpheus Armen, als die Hausglocke gezogen wurde. Es war eine Nachbarin, welche den Schlummer des Richters störte und ihren späten Besuch damit entschuldigte, daß in ihrem Zimmer ein Mann unter dem Bette versteckt sei. Der Friedensrichter bewaffnete sich mit einem Revolver und folgte der Nachba rin nach deren Hause. Es rvar kein Einbrecher zu finden, .doch war allerdings einer dagewesen.' ' Das junge Mädcbr und ibre' Scbwester waren (spät von etncm Vcsuch - zurückgekehrt.
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Jas Mrkwurdigste Mittel des Zeitalters für verlorene Kraft. Ein freies Probepacket per Post gesandt an alle, welche darum schreiben. -
Freie Probepackete eine außerordentlich merkwür digen Mtttel werden von dem Etate Medical Institut. nv ffQilkn. A.tt ...l..il.rk r 1 - t - i r ' . , T---!'- - Miivigii vvviil. .VI U 1 1 11 V 4 1 U 1 1 UU' gek5mxft hatten, daß da Institut beschlossen hat. freie ilZrovepackete zu vertheilen n alle, welche darum schreiben. S st eine auSbehandlung, und alle, wel che irgendwie an geschlechtlicher Schwache infolge jugendlichen Leichtsinns, vorzeitigen Verluste der Kraft und de Gedächtnisse, Rückenschwäche. Varieocele oder Abmagerung von Lörvertheilen leiden, ten uen sichnun zu vause selbst cunren. Ta Nittel hat eine eigenthümlich angenehme Wir kuna vnn Wärme und scheint direkt auf die gewünschte Stelle zu wirken und Kraft und Entwickelung da zu gewähren, wo solche noth thut. ES curirt alle Uebel und Beschwerden, welche Jahre de MifzbrauchS der uatürlichen Funktion? herbrigeführt haben, und ist in allen Fällen etn absoluter Erfolg gewesen. tn Gesuch an da State Medical Infti'ute 216 First Na tional Bank Buildtna. Fort Wayne, Ind., um eine der freien robe.Packete, wird berücksichtigt werden. Tai Jnstitut wünscht die große Klasse von Männern, welche nicht gut abkommen können, um behandelt zu werden, zu erreichen, und da freie Probepacket wird ihnen zeigen, wie leicht e ist, von peschlechtlicher Schwäche geheilt zu werben, wenn die richtigen Mittel ,n nwendung kommen. Ta Institut zieht keine renken. Irgend Jemand, der darum schreibt, wird seine freie Probe zugesandt bekommen, sorgfältig der legelttn einfachem Packet.sodak der Emvkänqerkeiner. tt Unannehmlichkeit oder Veröffentlichung dadurch baben wird. Die Leser werden ersucht, bvne Gerzug z schreiben. Aor ihrem llettenmq i:e!:nd, . wmerkte sie im Spiegel, daß sich ktiras unter dem Bette bewegte. Es war hu Fuß eines Mannes. Statt zu kreischen oder tn Ohnmacht zu fallen, ging das beherzte Mädchen ruhig an's Fenster; dasselbe öffnend und sich hinauslehnend, stellte sie sich, als ob ihr die Uhr entschlüpft sei. Sie zog dann ein Klid an und verließ das Zimmer, wie um die Uhr wiederzuholen. Zwei Minuten später war Friedensrichter Eonnell im Hause, doch inzwischen hatte sich der Dieb davongemacht. Derselbe hatte Silberzeug und andere Gegenstände zusammengerafft, doch zwei Bündel, in die er die Sachen eingepackt hatte, in der Eile der Flucht zurückgelassen. An Borv veö Dampfers .Manitoban" traf die von der Bundesregierung ausgerüstete Hilss - Erpcdition für Yukon tn New )or! etn. Äre Ervedition steht unter der Leitung des Dr. S. Jaäson, der die ersten otenntbiere in Alaska einführte und von der Regierung beauftragt wurde, eine Anzahl Lapplander und Nennthere nach Alaska zu bringen, um Erstere dort anzusiedeln. Der Dampfer, welche: von Bosekop in Lapplano kam und zi Tam unterwegs war. brachte 113 Emigranten, 537 Rennthiere. 413 Rennthierschlltten, 511 Partien ieschirr zum Einspannen der Thiere, und 3000 bis 4000 Sack Moos, das Fuiter für die Rennthiere. Die EmZcz.rar.sen bestanden, aus 43 Lappländern, zeh? binnen' und 15 norweaischen Renn. thier-Kutschern mit deren Familien, im Ganzen 63 Mannern. 19 Frauen und 26 Kindern. Es befanden sich auch sechs Brautpaare unter den Emigranten, welche zwar unter Eontrakt nach Amerika kamen, aber weil die Regierung sie importirte, doch landen durften. Die jungen Eheleute einige ver Neuvermählten sind 40 und 39 Jahr: alt hatten sich erst vor der Abfahrt trauen lassen. Ein Mann im Alter von 29 Jahren ist mit einer 60iährigen Frau verheirathet. Unt:r den Leuten befanden sich zwei Eelebritäten: der Lappländer S. I. Balto, ve? mit Nansen Grönland durchczuerte. und de? Finne I. P. Stalagano, der nordlichste Postbote in der Zelt. Er y acht ahre lang die Post nach dem Nordka.? inNorwegen, dem nördlichsten bewohnten Punkt der Erde, gebracht, und zwar auf Schneeschuben. , Der ütinb Ist Besiegt. Die Gn'pxe hinterläßt in der Rcael den Patienten in sehr schwacher Gesundhcit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Falle ist Dr. Bull'6 Husten Syrup das allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie Tulga, Jronton, Ohio, sagt: "ES macht mir viel Vergnügen mit in dem 'Lobe für Dr. Bull's Husten Syrup einzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Syrup gebraucht hatte war ich vollkommen kun'rt und ich wurde den schrecklichen Husten loS. Ich empfehle allen Leidenden dies? vsrzüglick)e Medizin zu . 5nu:$rc.'; Dr.- OuU'S Husten C:r tc?:t nur 25
ri.'i unvwo. uusycivrui. sie qaorn 10 oieu MSnn geheilt, welche ,alzrelang gegen geistige und Ilntlff frfira f'ifhn infnln tovrf nv.n M?Ik. -
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s Es ist ganz natürlich, da, wenn ein Mann von sola' plagenden Uebeln gehciltwordrn ist, erdarübere::.f,u siastisch sein sollte und nicht lönger die sreudi,"e öic,li,' keit für sich behalten könne. So kommt eö denn, da-' .ag fur Tag Beweise, wie der folgende zu :tnu. e langen, zum Tank für da Jntrntfe in ,br SZci,!?r geben: Geehrte Herren '. Ich hoffe. Sie haben Ma zuzuhören, wahrend ich Ihnen den Tank eösrrcÄ, sur Ihre Güte gegen mick,. Ich gebrauchte Ihre ij.'rvbk, Sie weckte mich auf. Ich liefe mehr davon ternner. und so wahr wie der Tag, ich bade mrine frühere lör perliche Kraft ui.d mannhafte Rüstigtcitwiedcr. Nickt-' ist mix je bekannt geworden, da mir auch nur an nähernd so viel Gutes gethan hätte." arc-hrt: Herren k Ta war eine merkwürdige Probe vrn Wtt'i Zln, welche Sie mir zusandten. S,e girg tirikt an di. rechte Stelle. Ich konnte es fühlen, tfdj war gan? vertrocknet und auSgemaq?rt, aber beute bin ich s,i ut haft wie ein Knabe, und so dostnunosvcll in B."uz cui die Zukunft. w,e nur ,e rin Mann sein konnl? " '&( ebrte Herren l Lassen Sie mich nicht Ihre Belnntschaft verlieren. Die Probe, welche Sie sandten K't m,ch gar bald wieder in Ordnung gebracht. u:d ic will alle haben, was zu einer vollstänoigen urnöihig tft. Ich habe 12 Jahre lang gelitten und ich lege den Betrag bei für Uebersendung der vollen Behandlung, besonder für die Entwickelung der Theile.- AlSRk. el hateine Medizin-Probe den weck, die Form und ihren LZetth im allgemeinen bekannt u machen, aber dinentqen, von dem Etate Medical Institute auiqesandt. haben Hunderten von Männern Freude bereitet wegen der schnellen Wirkung de Prob?MitteIs. Et ist e wohl werth, sich e kommen zu lassen. Oom nuffUn In Jfola wurde diese. Tage ein Meerbeben seltener Stärkt beobachtet. Bon der Uferstrecke zwi schen Jfola und Eapodistria hatte sich das Mecrwasser plötzlich zurückg z?gen, um gleich darauf mit wirbüartiget Gewalt an das Ufer zu prallen. Dies wiederholte sich mehrmals unt.'r starkem Getöse des Wassers. Mehrere Fischerbarken konnten nur nach mehrständigem Kampfe das Ufer erreichen; zahlreiche todte Fische wurden an's Ufer geworfen. Bcm Ufer aus betrachtete eine zahlreiche Menschenmenge bestürzt das Scbaulvi.-l. A u f e t n e m Z t e g e l f e l d e in Zülpich wurde ein interessanter Fund römischer Waffen gemacht. Es fanden sich in einer Entfernung von etwa 35 Fufj von der jetzigen Straßenkante der alten Zülpich - Kölner Römerstraße in einer Tiefe von 40 Zoll die Waffen zweier römischer Soldaten (hastaü), bestehend aus den Spitzen Zweier Wurflanzen (pilurn), zwei Schwertern, drei Lanzenspitzcn (Imstil), einem Dolch, zwei Schildbuckeln und verschiedenen kleineren Eisentheilen sowie versilberten Kupferblechstücken. Die letzteren scheinen Verzierungen der Wehrgehänge und Schwertscheid, n gewesen zu sein. Die Fundstücke sind fast alle sehr gut erhalten. besonders die 32 Zoll langm Schwerter, die Wurflanzen und die beiden Schildbuckel. Letztere sind aus Eisen und mit kleinen Silberplättchen verziert, die trotz ihrer fast tausendjährigen Ruhe in der Erde eine so frische Politur zeigen, als wären sie eben aus der Hand des Waffenschmiedes gekommen. J-ä hrlich werdenin England etwa 400,000 Kanarunrögel verkauft, die einen Preis von nicht weniger als Z500.000 erzielen. Von diesen 400.000 gefiederten Sängern stammen 100.000 aus Deutschland, denn der Vorrang der deutschen Zucht von Kanarienvögeln wird noch immer von aller Welt anerkannt, insofern als die deutschen Züchter die besten Ueberlieferungen besitzen und dieBögel am besten im Gesang zu unterrichten verstehen. Aber die englische Zucht hat auch bedeutende Fortschritte gemacht, denn die übrigen 300.000 der jährlich verkauften Vögel sind einheimisches Erzeugms. Der Hauptsitz für den Handel mit Kanarienvögeln ist die Stadt Norwich. Manche Vögel werden um eine bedeutende Summe verkauft. So erzielten neulich sechs Stück zu gleicher Zeit 1250, und Preise von $25 bis $200 sind nicht so gar selten. Sicher ist soviel, daß viele der Thierchcn mehr Geld kosten, als ihr Zlörpergewicht in Gold beträgt. Sie werden also mehr als mit Gold ausgewogen." Man begreift danach, daß die Zucht von Kanarienvögeln eine einträgliche Beschäftigung "bildet. , M o d e r n. Enkelin: Morgen heirathest Du also zum dritten Male?" Großmutter: Ja wenn man so will ! Vor fünfzig Jahren reichte ich Deinem Großvater die Hand, vor 25 Jahren feierte ich mit ihm die silberne und morgen die goldene Hochzeit! Das ist'herrUch!- Enkelin: Ach. Groß, mutter jedes Mal mit demselben. das lii docd em backen monoton l
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