Indiana Tribüne, Volume 21, Number 177, Indianapolis, Marion County, 16 March 1898 — Page 3

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Fremde Wetten.

Roman von Reinhold Ort mann. (Fortsetzung.) Wie sie es wohl aufnehmen wird!" sagte er vor sich hin. Ich fürchte mich, es ihr zu sagen, und doch gab es keinen anderen Ausweg mehr als diesen. Mag s:e es denn in Gottes Namen auf d:r Stelle erfahren!" Er steckte das Papier, das ihm eine augenscheinlich sehr bedeutsame Nachricht gebracht hatte, zu sich und nahm aufs Neue seinen Hut, das Ziel seines Weges war nicht weit entfernt, denn der halbdunkle, schmale Thorweg, in welchen er eintrat, war kaum durch ein Dutzend Häuser von seiner Wohnung getrennt. Er stieg bis in das dritte Stockwerk empor und zog die Glocke an einer Thür, die wahrlich nicht aussah, als ob besondere Herrlichkeiten hinter ihr verborgen seien. Eine ältliche, freundlich blickende Frau war es, die ihm öffnete. Noch ehe er Zeit gehabt hätte, eine Frage an sie zu richten, sagte sie: Ei, das trifft sich ja gut, Herr Wolfhardt, daß Sie kommen. Eben sollte mein Jung' mit einem Brief von Fräulein Thalbera zu Ihnen gehen. Nun wird Ihnen oas Fräulein gewi lieber mündlich sagen, was sie Ihnen geschrieben." Sie klopfte an eine der Thüren, die auf die Diele ausmündeten, und nannte auf das freundliche Herein!", das von drinnen ertönte, den Namen des Besuchers. Eine Minute später erschien Helga auf der Schwelle. Willkommen, lieber Hermann! Ich war eben im Begriff, einen Boten an Dich zu senden." Ein einfaches Wollenkleid ohne jede Verzierung und ohne jeden Schmuck umschloß ihre biegsame Gestalt, und wie sie nun, von Hermann Wolfhardt gefolgt, in das dürstig ausgestattete, niedrige Zimmer zurücktrat, schien auf ihrer Person wie aus ihrer Umgebung etwas von dem Druck der Armuth zu liegen von jenem Druck, der sich nicht in irgend einer bestimmten Einzelheit offenbart und der einem geübten Auge doch zumeist auf den ersten Blick leicht genug erkennbar wird. Sie drückte dem Ankömmling mit Wärme die Hand, dann ging sie zu dem Tischchen am Fenster, vor dem sie wohl noch soeben geseffen hatte, und nahm ein engöeschriebenes Briefblalt auf. um es langsam zu zerreißen. Ich bin froh, daß Du gekommen bist, denn es sagt sich viel besser von Angesicht zu Angesicht, was ich Dir heute mitzutheilen habe. Da setze Dich zu mir! Höre mich geduldig an, und versprich mir, nicht böse zu werden. Wenn ich nicht so fest auf Deine Großmuth rechnete, würde ich mich jetzt ein wenig fürchten. Aber Du wirst mir nicht durch Deine Vorwürfe noch schwerer machen, was ohnedies wahrlich nicht ganz leicht für mich war." Mein Gott, welche seltsame Einleitunz. liebste Helga!" sagte er, indem er sich, ihrem Wunsche gehorsam, neben ihr auf dem Sopha niederließ. Was hat sich denn innerhalb der kurzen vierundzwanzig Stunden seit unserer letzten Begegnung so Außerordentliches ..'eignet?" Helga zwang sich zu einem kleinen. liebenswürdigen Lächeln. Ich wünschte von Herzen, dan Du nichts Außerordentliches darin fändest. Hermann! Uno es ist auch gar nicht so furchtbar, wie meine Vorrede Dich vielleicht fürchten ließ. Wir werden uns vorläufig trennen müssen das ist Alles!" In semen Zügen spiegelte sich woyl eine gewisse Ueberraschung. den Ausdruck des Gekränktseins und des Unwillens aber, auf den sie vorbereitet geWesen war. vermochte sie nicht darin zu erblicken. Bist Du doch endlich zu dieser Erkenntniß gekommen?" sagte er nur,' und es war ein leises Zittern der Weh muth in seiner Stimme. Arme Helga ! Wie ich Dich kenne, begreife ich wohl, welche Kämpfe Dich der Entschluß gekostet hat, eS mir zu sagen." , Die Aufnahme, die ihre Mittheilung da gesunden b.tte, machte sie ersichtlich verwirrt. Ich weiß richt, lieber Hermann, ob Du mich richtig verstehst," sagte sie zö lernd. Noch hast Du a nicht einmal gehört, um was es sich handelt. Als ich Dich beredete, mit mir nach Europc zurückzukehren, folgte ich einer seht egoistischen Eingebung und beging wahrscheinlich ein großes Unrecht gegen Dich. Denn drüben in Melbourne würdest Du früher oder später doch vielleicht dahin gelangt sein. Dich mit Deinem Vater zu versöhnen, und Nicht weiter, liebe Helga." unterbrach er sie mit freundlichem Ernst. Ich zweifle keinen Augenblick, daß Du Dir iraend eine sehr liebenswürdige Erklärung zurecht gemacht hast. um demEntschluß. der letzt gesagt wer den muk. alles Beschämende und De müthigende für. mich zu nehmen. Mir aber stände es herzlich schlecht an. wenn ick Dick in diesem Bemühen unter stützen wollte. Denn die Wahrheit ist. daß ich Dir nicht nur für die Ermog-t.-r.t-i t,.ucyung meiner qeifjcricqmni viuumn ,u unauslölcklicker Dankbarkeit verpflichtet bin sondern daß ich auch .seil Mruaten einzig von Deiner hoqyerzt ,t i n .c (.irii ' ßn relgeoigielk mein cwn mn.

Hermann ich bitte Mch fiel sie mit glühenden Wangen ein, doch er ließ sich nicht hindern, in seiner NeZe fortzufahren: Du hast mich sicherlich nicht ohne Grund bis heute in Ungewißheit darüber erhalten, wie groß die Geldsumme

war. über die Du bn unserer Abreise von Australien verfügtest, und alle ; Deine Versicherungen sind nicht im Stande, meinen Argwohn zu entkräften. daß Deine Mittel entweder schon erschöpft sind, oder daß sie doch zu Ende gehen. Wie tief eine solche Vorstellung mich beschämen muß mich, dessen heiligste Pflicht es gewesen wäre. Dich vor jeder Noth und vor jeder Sorae zu bewahren ich brauche es meiner klugen, feinfühligen Helga doch nicht erst zu sagen. Es bedeutet vor meinem eigenen Gewissen keine Entr r . r. jr r! i . sazuioigung für inxcg, oay xuj ich unserer Ankunft unablässig, bemüht g?Wesen bin. iraend eine Stellung, oder eine andereMöglichkeit des Erwerbs zu finden. Ich hätte sie eben finden müssen, und nur meine Untüchtigkeit ist Schuld daran, daß ich überall abgewiesen wurde. Von Tag zu Tag hat mich dies Bewußtsein schwerer niedergedrückt, denn wie erfinderisch Du auch in Deinem Bemühen gewesen sein magst, es vor mir zu verbergen ich habe doch gut genug gesehen, wie mannigfache Entbehrungen Du Dir auferlegtest, nur um den Zeitpunkt hinauszuschieben, an dem Du mir sagen mußtest. daß auch der letzte Thaler dahin sei. Nun ist dieser Zeitpunkt ohne Zweifel gekommen, und ich muß vor ?cyam vergeyen, oan icq iuicg nrn;i früher von der Sorge um mich zu befreien gewußt habe." Jetzt endlich, da er für einen Äug:nblick inne hielt, vermochte sie wieder zum Wort zu kommen, und es klang vollkommen aufrichtig, da sie sagte: Alles, was Du da vorgebracht hast, ruht auf falschen Voraussetzungen, und es würde mir wahrlich nicht schwer fallen. Dich in allen Einzelheiten zu widerleaen. Aber ich denke, wir kennen uns gegenseitig zur Genüge und sind Beide viel zu ehrliche Naturen, um , rt" YY-i cm .iiri-'i Mil scyonen xisoiicn einen ;uciiuicii des Edelmuths aufzuführen wie ein hochherzia entsagendes Liebespaar auf dem Theater. Unter Geschwistern ist es doch ganz selbstverständlich, daß Eines dem Andern beisteht, und man fragt nicht viel darnach, wer der Gebende und wer der Empfangende ist, denn die Rollen können leicht genug von einem zum andern Tage vertauscht werden. Ich für meine Person würde nickt einen Augenblick gezögert haben. Deine Hilfe anzunehmen, und ich muß gestehen, daß ich in ihrer Gewährung ;ar nichts besonders Großes gesehen aben würde. Daß ich mir um DeinetwillenEntbehrungen auferlegt hätte, ist vollends ein gewaltiger Irrthum. Ich war des verschwenderischen Luxus i i r . .11. c . und oer uppigenangeweite nacygeraoe so herzlich überdrüssig geworden, daß ich mich in meinen jetzigen bescheidenen Verhälmissen durchaus nicht unbehaglich suhle; und wenn mir noch etwas zu voller Zusriedenhnt fehlte, war es einzig eine ordentliche, nutzbringende Thätigkeit, wie sie einem gesunden Menschen doch unentbehrlich ist. Ich habe davon nicht weiter gesprochen, weil meine ersten Andeutungen nach dieser Richtung hin eine so wenig gunstlge Aufnahme bei Dir fanden: aber ich habe darum nicht aufgehört, mich nach einer solchen Thätigkeit umzusehen, und es Handkit sich um eine vol lendete, unobändcrlicheThatsache, wenn ich Dir heute mittheilen kann, daß es mir gelungen ist. sie zu finden." Wie?" rief cr betroffen. Verstehe ich Dich recht, Helga? Du hättest jenen unmöglichen Gedanken dennoch weiter verfolgt hättest Dich dazu verstanden, eine dienende Stellung " . Sie ersparte ihm durch ein rumges Kopfnicken, seine Frage zu vollenden. Wenn Du durchaus daraus vejtehzt, den Posten einer Erzieherin als eine dienende Stellung anzusehen, so hat Deine Vermuthung das Richtige getroffen. Ich habe mich heute Vormittag als Gouvernante in einer amer:kanischen Familie verpflichtet, die im Begriff steht, eine größere Reise durch Europa zu unternehmen. Mein Eontrakt erstreckt sich nur aus den Zelträum eines Jahres, und ich hoffe zuversichtlich, daß wir es nach Ablauf dieser Frist ermöglichen werden, wenigstens wieder innerhalb derselben Stadt vereinigt zu sein." Ttu lebhafter Erregung war Hermann JZolfhardt aufcesprungen. Und Du glaubst, daß ich es gescheden lassen würde? Deine stolze Natur würde ja car nicht im Stande sein, die bestandige Plage einer solchen sclavischen Abhängigkeit zu ertragen. Wenn Du selber Dich so wenig kennst, um es für möglich zu halten, so ist es meine Pflicht, Dich an der Begehung eines verhängnißvollen Irrthums zu hin dern." Ich sagte Dir schon, daß es unabänderlich ist. Hermann! Es würde also nur eine nutzlose Ausregung für uns Beide bedeuten, wenn Du den vergeblichen Versuch machen wolltest, daran zu rütteln. Und Du bist allzu ängstlich. Keine Abhängigkeit, und wäre sie noch so demütbigend. kann mi? ähnliche Qualen bereiten, wie ich sie Jahre lang Tag für Tag in William Bcadwells Hause erduldet habe. Sei versichert. dan ick mrr meine a?Unae Selb tandig keit unter allen Umstanden zu wayren wissen werde. ' Er war watt keineswegs bcruua und verlangte 5?ä(eres über d!e Fam:lie zu erfahren, an die sie sich ki'hne seine Zustimmung gkounden hatte, .eiga gab ihm einige kurze Auslunfle, um ibm'indessen dann sogleich alle weiteren tragen abzuschneiden. 6s sind allem Anschein nach nebenswürdiae und abbildete Leute ich " . bin überzeugt, daß ich mich in ihrer Gesellschaft durchaus wohl fühlen werde", sagte sie. Mein Gehalt wurde, ohne daß ich eine Forderung ge stellt hätte, so hoch bemessen, daß ich auch nicht entfernt im Stande sein werde, es zu verbrauchen, und Du siehst, daß ich einer vollkommen sorgenfreien Äukunft entaeaenaebe. Es wäre

also sehr unwirthsaTafklich' gehandelt, wenn ich den Rest meines von drüben mitgebrachten Capitals als ein todtes Besitzthum noch weiter mit mil herumschleppen wollte. Hast Du e) jemals ernst genommen mit unserm geschwisterlicken Verhältniß. ' so darfst Du Dich jetzt nicht weigern. Dich dieses Geldes für Dein weiteres Fortkommen zu bedienen. So wenig es ist. wird es dock vielleickt binreicken. Dir die Been-

digung Deiner Studim und die Abl:-: gung Deines Examens zu ermogliaze?. Sollte ich dann später einmal selbst in Noth gerathen, werde ich gewiß nicht zögern, mich an Dich um zelstano zu wenden." Diesmal batte er sie ruhig ausreden lassen, und mit einem Blick voll Rühruna und Zärtlichkeit ruhten sein: Augen auf ihrem schönen Gesicht. Plöt)lich. ehe sie seine Avjtcht erralyen konnte, nahm er ihre Hand und sührte sie beinahe ehrfurchtsvoll an seine Lippen. kck war von vornherein nicht im Zweifel, daß es auf etwas Derartige Hinauslaufen wurde. Du lieves. yerrlickes Gesckövf! Aber es rächt sich jetzt an uns Beiden, daß wir zum ersten Mal unaufrichtig gegen einander waren. Du Hast eine große Uebereilung begangen, nur um mich durch eine unabänderliche THatsaaze Minen yoqlerziaen Wünschen gefügig zu machen: ich aber babe durch mein unzeitiges Heimlichthun die schmerzliche Last der Verantwortung für Äein Beginnen auf mich genommen." Durch Dein Heimuchthunö fttgle sie erstaunt. Was konittest Du vor mir zu verbergen haben, Hermanne . WirMs. dessen ick mick e'.a.illch sckämen münte. Du erinnerst Dich ohne Zweifel aus meinen Erzählungen jenes Grasen Bela atory, m,l oem ich die Reise von Europa nach Australien machte." Gewiß! Deine begeisterten Schilderunaen baben in meiner Phantasie ein so deutliches Bild hervorgezaubert. als ob ich ibn persoJllck aelannt Hatte. Mor seyung folgt.) Die Slraszlmrgcr Qänsclcbcrvnflelcn. Von T. fleHen. Die Franzosen nennen baS Elsaß nicht mit Unrecht lWteace goui rnando", das Feinschmecker - Elsaß, denn es hat der Welt eine gane Anzahl Delikatessen geschenkt. Am txrühmtesten sind wohl die Straßburger Gänseleberpasteten, die zwar an vielen Orten nachgeahmt worden sind, aber bis jetzt noch immer unerreicht dastehen. Sie nehmen überhaupt unter alen Pastetenarten den ersten Platz em; ie haben das Elsaß um eine nicht unbedeutendeErwerbsquelle und die LiebHaber der Tafelfreuden um einen eigenartigen Hochgenuß bereichert. Es dürfte nicht uninteressant sein, etwas über die Vergangenheit der Königin der Pasteten" zu erfahren, die bekanntich aus der Leber der weltberühmten Netter des Kapitols hergestellt wird. Ganseleber ist eme - vortreffliche Speift. die schon im Alterthum geschätzt war. Um schöne Lebern zu er- . t. c . ti r - cm tut. 1 1 nernen, gao man oen anen lliey mil Honig oder auch Feigen. Daß die Nömer die Gänseleber mit Vorliebe aßen, ersehen wir daraus, daß dieselbe in einer Satire des Horaz (II, 8) bei dem Festmahl des Nasidienus vorkommt. Die Modernen sind aber den Alten darin über, daß sie die Gänseleber nach verschiedenen, daz?S noch unbekannten Methoden zuzubereiten wissen, so unter andern mit der Trüffel. Der eigentliche Erfinder der Gänseleberpastete ist ein französischer Koch, Namens Elose, der im vorigen Jahrhundert im Gefolge des Marschalls von Contades nach Straßburg kam. Das Jahr der Erfindung ist nicht genau bekannt. Falbert-Dumonteil, ein französischer Schlecker, der außerdem eine legante Feder führt, nennt daö Jahr 1772, ohne nähere Anhaltspunkte dafür anzuführen. Wahrscheinlich ist es, daß dieErfindung erst nach 1780 gemacht wurde. Wir wollen also das Jahr dahingestellt sein lassen, so lange es mcht emem gelehrten Forscher gelungen ist, das denkwürdige Datum unumstößlich festzusetzen. Der Marschall von Contades befeyligte alö Militär - Commandant in Straßburg von 1762 1788. Damals scheint die Kochkunst im Elsaß noch nicht so weit entwickelt gewesen zu sem. wie heute. Hatte doch noch am Ende des 17. Jahrhunderts der französische Oberarzt Dr. Maux behauptet. der Stockfisch sei das einzige Gericht, welches in der Vorliebe der Elsässer mit dem Sauerkraut in Wettbewerb treten könne. Vielleicht war Straßbürg dem Marschall eine Art Verbannungsort, so daß deshalb sein aus der Normandie gebürtiger Oberkoch alle ihm gebotenen Mittel anwandte, um sein kochkünstlerisches Genie zu Gunsten seines Herrn fruchtbar zu gestalten. 'Damals schon wurden die geschmorten Gänselebern auf den aristokratlschen Tischen als Leckerbissen auf getragen. Im Jahre 1780 erschien der Herzog von Broglie, Kriegsminister unter Ludwig dem Sechzehnten, m Stranburg, um die Festung zu mfpt ciren. Sein Küchenmeister, den er Mitgebracht hatte, setzte ihm emes Taqes eine Gänseleber vor. gespickt mit Trüffeln und in Madeirasauce ge schmort. Es blieb ein Theil davon übrig, der in der Speisekammer aus bewahrt wurde. Einige Tage später fiel es dem Koch ein, da er eben Hunger batte. diesen Rest kalt zu essen, und da erkannte er den vorzüglichen Geschmack Jedermann sagt so. CaScaret.S Candy, Cathartic, die wundervollste medizinische Entdeckung deö Zeitalters, angenehm und erfrt schein im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Cinglweide, daö ganze System reinigend, entm s m m . m sernr Crrailnng, turnt opswey, der, anhaltende Berkopfuna und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Qt eine Scbaütel von C. C. beute 10, 25, und 50 Centt. Verkauft und HettULZ cS7.Uxl alle vpetzekeA

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Oute Machnchtm für Arauen

Wine of Cardui zu'aebraucken. Sie aebrauckt ient die zweit?

det sich besser, als sie seit ihrer Pubertät war. Wir wünschen, daß alle unsere Freundinnen Wine of Cardui kennen lernen und ihnen Abhilfe wird. Frau. Mary E. Holden.

Frau Holden's Brief zeigt, was Wine of Cardui vollbracht hat. Er vollbringt genau dasselbe bei anderen kranken Frauen. Wo Wine of Cardui zu erlangen ist, ist es nicht nöthig für Frauen, an Gebärmutterblutung, weißen Fluß, Gebärmuttervorfall, unterdrückter, schmerzhafter und unregelmäßiger Menstruation zu leiden. Dieser reine Wein beseitigt solche Leiden. Er macht schwache, matte, nervöse Frauen stark, gesund, glücklich. Er ist besser als irgend eine an-

dere Medizin. Wine of Cardui wird in der Zurückgezogenheit des eigenen Heims der Frau gebraucht. Alle Apotheke? verkaufen ihn. $1.00 per Flasche.

Dteet 'Lpeife. tr itnV.t seinem Herrn das mit und setzte ihm einige Tage päter ähnlich zubereitete Ganseleber, alt mit Gelee, vor. Der Herzog war ür die Aufmerksamkeit dankbar und gab ihm ein Geschenk. Wie es scheint, wurde das Recept bekannt, und einige ankere Köche suchen die schmackhafte Speise noch zu vervollkommnen. Besonders war es der erwähnte Close. der sich der Sache annahm und so auf den Weg seiner Erfindung gebracht wurde. Er ver arbeitete die Gänseleber und errieth alsdann, daß sie m der Hand eines Künstlers, mit Hilfe der klassischen Erahrungen der franzosischen Küche, zu einem Kunstwerk ersten Ranges gemacht werden können. In der Form einer Pastete erhob er sie zu einem königlichen Gerichte, indem er sie gleich emem geschickten Baumeister mit einer Einfassung von gehacktem Kalbfleisch umgab und diese dann mit ernerMauer von vergoldetem und mit allerlei Zierrath geschmücktem Pastctenteige besestigte. Er hatte zuvor seinem Werke durch die aewürzreiche Trüffel von Perigord gleichsam Leben eingehaucht, und so war die Pastete fertig. Close hielt seine Erfindung geheim. so daß sie nur seinem Herrn zu gute kam. Als dieser aber aus dem Elsaß abberufen und durch denMarschall von Stainville ersetzt wurde, blieb Close in Straßburg zurück, an das ihn zarte Bande fesselten. Er heirathete die Wittwe des Pastetenbäckers Mathieu und machte nun sein Fabrikat bekannt. das er in semem Geschäft in der Me:sengasse verkaufte. Dasselbe fand allseitig Anklang und ist seither noch vielfach verbessert worden. Die iekigen Gänseleberpasteten weisen nämlich nicht die ursprüngliche Closesche Zusammensetzung auf. Close hatte aber eigentlich den Grund zu dem Werk gelegt, und andern Künstlern war es vorbehalten, dasselbe weiter auszugestalten. Ein durch die Revolutlon semer Stelle beraubter Koch. Nahens Doyen, kam nach Straßburg. :ng. talentvoll und ehrgeizig, be mächtigte cr sich der Clcseschen Erfindung und vervollkommnete sie so ge schickt, daß er vielfach als zweiter Erfinder der Gänseleberpastete bezeichnet worden ist. Er war neben Close der erste aus jener langen Reihe glücklicher Pastetenbäcker, die noch heute den Ruf jmer Erfindung aufrecht erhalten. Im Jahre 1878 gab es in Straßburq allein 23 Pastetenbäcker, deren Umsatz auf circa zwei Millionen Mark jährlich berechnet wird. Im Handel geht die Gänseleberpastete zumeist als Straßburqer Fabrikat aus den Markt. doch beschäftigt sich auch ein großer Theil des Elsaß mit der Zubereitung dieser Delikatesse, bezw. der Mast der dazu bestimmten Gänse. Außer Doyen sind auf dem Gebiete der Pastetenbäcke rei die Namen Jehl, Fritsch, Müller, Blot, Artzner, Hummel, Henry u. s. w. bekannt geworden oder genießen noch jetzt einen vortrefflichen Ruf. Um bei den Gänsen eine große, außerordentlich fette und weiße Leber zu erzeugen, bedarf er einer besonderen Mästung, die im Unterelsaß, der Rheinpfalz und in Baden eine Art Hausindustrie bildet. Eine zur Pastetenbereitung geeignete Leber muß 1 2 Pfund wiegen. Die meisten Gänse werden in einem Straßburger Vorort, der den Namen Schiltigheim (Schilke") führt, gemästet, und das dortige Verfahren soll auch das beste sein. Die Gänse werden 20 24 Tage in einem möglichst engen Raume mit eigens präparirtem Mais gefüttert. Für gute Lebern erhalten die Landleute 1012 Mark pro Kilogramm. In dem von Qlivier de Serres mitgetheilten älteren Verfahren zur Erzeugung r:r Fettlebcr macht sich eine oft bekämpfte berechnende Grausamkeit geltend. Man, ist eben gezwungen, in einem lebenden Wesen gewaltsam die Entwicklung eines Organs herbeizuführen, falls man nicht auf den Leckerbissen verzichten will. Man bat in' neuerer 5eit aber ver

Hanna, Texas, 27. Mai 1897. Ich gebrauchte vor drei Jahren drei Flaschen Mine of Cardui gegen übermäßige Menstruation und GebärmutterBlutung. Ich fand Abhilfe dadurch und habe jetzt einen hübschen Jungen von 20 Monaten. Ich bekam vor einigen Monaten dasselbe Leiden wieder und habe infolgedessen wieder mit dem Gebrauch von Mine of Cardui begonnen. Ich habe es jetzt zwei Wochen lang gebraucht und bin beinahe wieder hergestellt. Meine Schwiegertochter hat, wie sie mir sagt, seit Langem an unterdrückter Menstruation gelitten, und ihr Zustand

wurde so schlimm, daß sie Krumpfe be kam. ck rietb ihr hnr hrex n?nnrrfn

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Ich will verstanden als den sucht, das Mastv-rfahren mit den G.'boten der Menschlichkeit in Einklang zu bringen. Die Thiere bewegen sich in Heerden von etwa 50 Stück in ab gcgrenzten hellen Räumen, wobei sie nach Belieben trinken können; sie erhalten Morgens und Abends einen Brei von Buchweizen oder Welschkorn, welchen ihnen die Gänsestopferin in den Hals schiebt, während sie sie auf dem Schooß halt. Diese Arbeit erfordert Uebung. Umsicht und Erfahrung. In der Umgegend von Straßburg haben manche Leute eine besondere Gewandtheit darin ereicht, und der bekannte elsässische Dichter Daniel Hirtz schildert in seinem mundartlichenGedichte Herzensergießungen einer Gansestopserm . in anschaulicher Weise dieses verdienstvolle Gewerbe. Recht treffend kennzeichnet er die Gedanken, die der Gänsestopferin durch den Kopf schwirren, bis sie bei ihrer Arbeit soweit ist, daß sie zu dem gemästeten Thiere sagen kann Schnüersch d' halt de Windel, Schlaat d' noh din Stindel, Villicht würd' die Lewwer na alle Respekt Am End' gar von fürstliche Zunge noch g'schleckt! Auch ein anderer, aber weniger bekannter Straßburger Dichter. Karl Boese. hat in einer Evistel an Freund' " vom 31. Mai 1266 ein lebensvolles Bild atitAv.f. welches von der Cln Unfehlbares mitUU DaS Feld der Wirksamkeit deö be, rühmten Dr. Bull'S Husten Syrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Husten,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. "2ch gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup seit 15 Jahren in der f amilie gegen Husten, Erkältung und als-Lcidcn und fand ihn ein ausge, zeichnetes Mittel." Frau D.T.Clarke, 163CongreßStr.,Cleveland,O. Dr. Bull'S Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas bAigsren Artikel zu ehm denn nur der ächte Dr. Bull'S Husten Syrup giebt wmer 'Utri:d57:2? Nesultate.

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ftTrtMi nh Min V A i i M n M M M 1 iklissen, Cit derben einen Coupon in je, dem Zwei-Unzen-Beutel und ,wet Coupons in jedem Lier,Nnzen Beutel von lackwell'k Durham finden, usen Sie inen Beutel diese? berühmten Tabaks nnd lesen Cie den Coupon, welch ine List, toerthvoller Geschenke, und wi si zu bekommen sind, angiebt. Bedeutung der Gans und insbesondere der Gänseleber im Leben der alten Straßburger Vürgerfamilien Zeugniß gibt. Zur Herstellung der Pasteten sind auch Trüffeln erforderlich, die schon im Alterthum als Diamant der Küchc" gefeiert wurden. Die berühmten Trüffelpasteten sind Gänseleberpasteten mit Zusatz von Trüffeln. Außer der Qualität der Leber bilden diese den Hauptwerth der Pasteten. Es gibt jetzt Pasteten in verschiedenen Formen, in Dosen und Terrinen, in Teig.(Krusten) u. s. w. Der Preis ist je nach der Qualität und dem Ruf der Firma verschieden, von einem oder zwei Thalern bis zu 60 Mark. Als eine Delikatesse wird auch die Gänseleberwurst mit Perigord - Trüffeln betrachtet. Seit einigen Jahren ist die weltberühmte' Straßburger Gänseleberpasieten - Industrie im Rückgang begriffen. Dieser Rückgang wird in erster Linie auf illoyale Concurrenz seitens französischer Fabrikanten zurückgeführt, die nicht selten unter absichtlicher Irreführung ihrer Abnehmer Straßburg als Erzeuqungsort ihrer Produkte bezeichnen, obschon sie keine Fabrik oder Filiale in Straßburg besitzen. Deut sche Waarenbezeichnungen werden in Frankreich nur soweit geschützt, als sie in Deutschland selbst Schutz finden. Straßburger Gänseleberpasteten sind nicht eme besondere Sorte, sondern solche, die nach dem anerkannt vollkommensten Verfahren hergestellt werden. Pariser Fabrikanten mögen ja auch gute Gänseleber - Pasteten herstellen, aber weshalb bezeichnen sie dieselben denn als Straßburger Ganseleberpasteten" und versehen sie außerdem mit dem Bilde einer Elsässerin? Dies geschieht" doch offenbar nur. um das Publikum über die wahre Herkunft zu täuschen. Diese Concurrenz ist übn gens der beste Beweis dafür, daß die Straßburger Gänseleber - Pasteten noch zetzt unerreicht sind. Beim Wort genommen. Sie (am Klavier singend): Das höchste Glück hat keine Lieder!" Er (am Schreibtisch): Lieber Schatz, willst Du mich dieses Glückes nicht theilhaftig machen V

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