Indiana Tribüne, Volume 21, Number 175, Indianapolis, Marion County, 14 March 1898 — Page 2
Fndwna Lriöüne.
Erscheint Täglich und SouNtag. Die täzltche, Tribüne- kostet durch lenXrlget i Ctnti per Woche, die SonntägS.rrtbüe'I Scxtf per Woche. Leide ufsmra 15(Xet8 ke tt Gent per Etixtz. Per Poft tußerhalb ftei Ottbt zg,schit Im Oerattli(tlna P p Jahr. cm, 10 C& labama trsL. Indianapolis, Ind., 14. März 1898 ßrCfc'itt amerikanische EtrclkS. Man hat schon häufig Btrachtunpen über die allgemeine Geschichte von llrbeits . Ausständen oder Streiks angestellt und dabei bis auf die Tage der egyptischen Pharaone zurückgegriff;n, ohne daß man feststellen konnte, ob die ersten Streiks in der Mensch heitsgeschichte nicht noch älteren Datums sind. Genaue Auskunft dagegen laßt sich über die ersten Arbeiter-Aus-stände in unserem eigenen Lande erlangen. Das 100jährige Jubiläum des frühesten Streiks in Amerika hätte vor nicht ganz zwei Jahren gefeiert werken können; in der Aufregung über die Präsidentschafts - Campagne ist man aber nicht weiter darauf aufmerksam geworden. Denn der Ausstand der Stiefelmacher - Gehilfen in der Stadt der Bruderliebe, im Jahre 1796, war der erste in Amerika. Diese Leute streikten sie gebrauchten diesen britischen Ausdruck für ihren Ausstand noch nicht, sondern nannten ihn ein turnsout- behufs LohnErhöhung. Nachdem zwei volle Wochen hindurch das Stiefel - Fabrikationsgeschäft gestockt hatte, wurden die Forderungen der Ausständigen bewil ligt. Der erste Streik war also ein vollständige.- Sieg für die Arbeiter, und der zweite und dritte in derselben Branche war es gleichfalls. Ermuthigt durch ihren ersten Erfolg, streikten dieselben Stiefelmacher - Gehilfen 1793 wieder, und desgleichen 1799. behufs weiterer Erhöhung ihru Löhne, und auch in diesen Fällen erreichten sie ihren Zweck und hatten auch das Glück, einer Anklage zu entgehen, die nach den derzeitigen Staatsgesetzen nicht ausgeschlössen gewesen wäre. Das Beispiel der Quäker - Stiefelmacher feuerte Andere an und war u. A. die mittelbare Veranlassung des denkwürdigen und wichtigen New Aorker Matrosen - Ausstandes vom Jahre 1803. Eine Anzahl Matrosen, welche bisher 510 pro Monat erhalten hatte, verlangten eine Erhöhung auf $14. Sie versammelten sich, marschirten in Gotham umher und zwangen diejenigen ihrer Kameraden, welche noch zu dem alten Lohn an der Arbeit waren, ihre Schiffe zu verlassen und sich dem Ausstand anzuschließen. Wegen dieses zwangsweisen Vorgehens jedoch wurden die Stadtgarden aufgeboten, und di: Füh-er der Ausständigen, resp. der Marsch:? - Kundgebung, wurden ohne Weiteres festgenommen und zu Gefängnißstrafen verurtheilt. Dieser Ausstand endete in einem vollständigen Fehlschlag; aber die Sache selbst verlor dadurch nichts an Popularität. Steinkohle und T.Ttrahlen. Auf eine der neuesten und praktisch werthvollsten Möglichkeiten, die berühmten stofsdurchdringenden XStrahlen im gewöhnlichen Leben zu verwerthen, macht der Electriker Caryl D. HaskinS aufmerksam, nämlich auf eine Methode zur sofortigen Bestimmung des Vrennwerthes der Kohle mittels dieser Strahlen. Man we ß längst, daß die Kohle, welche da?. Wenigste pro Tonne kostet, nicht nothwendigerweise die wohlfeilste ist, und für Alle, welche die .schwarzen Diamanten- in großen Mengen benützen, besonders zur Erzeugung von Dampf, kann es von bedeutender Wichtigkeit sein, darüber im Voraus irgend einen Anhaltspunkt zu haben. Eines der. wichtigsten nachträglichen Anzeichen für . den Dampferzeugungs - Werth von Kohle besteht in dem Procentsatz von Asche. . Wenn Kohle eine große Masse Asche hinterläßt, enthält sie natürlich einen verhältnißmäßig geringen Betrag brennbarer Bestandtheile, und umgekehrt. Herr HaZkins nun versichert, daß die X Strahlen uns im Voraus mit ziemlich großer Genauigkeit durch die erhaltenen Schattenbilder zeigen können; wie viele Asche in der Kohle enthalten, resp, zu erwarten ist. Und zwar soll dies auf folgende Weise geschehe'n: Man macht sich eine Anzahl Musterstücke verschiedener Kohlen Gattungen, deren Procentsatz von Asche man bereits kennt, von ziemlich gleichmäßiger Große undDicke zurecht ünd nimmt ferner auf's Gerathewohl herausg:griffene Probestücke der zu untersuchenden Kohlensorte, von derselben Größe und Dicke, wie die ersteren. Darauf setzt man die beiderlei Stücke dem Einfluß der X - Strahlen aus und nimmt Schattenbilder von ihnen auf dem sogenannten Fluoroscop auf. Man vergleicht dann die beiderseitigen Schatten auf ihre Dichtigkeit; denn eben diese soll ganz von der Menge des AschenMaterials in den Kohlenstücken abhängen. Das ist der ganze Witz, und alles Weitere soll sich durch die praktische Erfahrung von selbst ergeben. Die thatsächliche Anwendung dieser Methode ist bis jetzt nur Versuchsweise durch Herrn Haskins selbst erfolgt, und diese Versuch: machen noch keinen -Anspruch auf Gründlichkeit. Doch klingt die Geschichte einfach, wie sie ist, vertrauenerweckend, und die Untersuchüngs - Methode -kantt. wahr-' schemlich noch erheblich verbessert werden. Bereits widmen auch einige gelehrte Gesellschaften der Sache rege Aufmerksamkeit. Ohne Zweifel werden die X - Strahlen noch für eine Fülle anderer practischer Zwecke Verwer thung finden
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Ein klares Auge, klare Haut, ein klarer Kopf, ein klares System sind die Segnungen, welche das Karlsbader Sprudelsalz Euch beschert. Theilweise ist dieö seiner reinigenden, purisicirenden Wirkung auf daS Blut, anderntheilS seinem lösenden, kräftigenden, stimulirenden Einfluß auf die Leber, Nieren, den Magen und die Eingeweide zuzuschreiben. ES versetzt diese in natürlicher Weise wieder in einen gesunden, natürlichen Zustand. Man lasse sich nicht von gewissenlosen Handlern täuschen, welche versuchen. Euch eine Mischung von Eeidlitz-Pulver oder Glauber-Salz als verbessertes ("improYed") Karlsbader Salz- oder künstliches Karlsbader Salz, "Germaa Salt" oder unter anderen Namen zu verkaufen. Besteht darauf, den echten Artikel zu erhalten, der die Signatur Eigner & Mendelson Co., Alleinige Agcnten, New Jork", auf jeder Flasche haben muß. )y.is:i !:: (5a , ,55. D e sgc:;wärtlge N girung looi Zav.ata h.it die Ve-pflicblung zu.' Vorlage eines Gesetzentwurfes, dem .ufolge ein Prohibitionsgsetz einer iUg,tiLir.tn Volksabstimmung unte:werden soll, und sollte'folch' ein Z?setz vom Volke sanctionirt werderi. oann würde Canada zu dem giga'ttischenVersuchsfelde für die widernatürlichen Irrlehren der Prohibitionisten werden. DaL ungeheuere Gebiet, die schnelle Zunahme der Bevölkerung, die mannigfachen Interessen, welche von einem Prohib.tionsgksetz betroffen würden, und die Schwierigkeit seiner Durchführung an der Grenze wie an der Küste alle diese Factoren würden das Gelingen des Experiments in Frage stellen. Trotzdem gibt es in der Dominion fanatische Prohibitionisten, welche in ihrer Verblendung weder die Unsinnigkeit des von ihnen angestrebten Gesetzes, noch die Unmöglichkeit seiner Durchführung erkennen. Zu den enischiedensten Gegnern der Einführung der Prohibition gehört der Principal Grant vom Queen's College, Ontar:o, der zugleich Geistlicher der Presbyterianer - Kirche ist und dem, im Hinblick auf diese Doppelstellung, die Prohibitionisten nicht den Vorwurf zu machen wagen, im Solde des Saloon" zu agitiren. Grant hat nun gegen Einführung der ZwangsProhibition gewichtige Gründe in's Feld geführt und diese verdienen allgemein bekannt zu werden, da ja auch in unserem Lande die Prohibitionisten dieselben Irrlehren zu verbreiten bemüht sind, wie ihre Genossen in Canada. Nach einem eingehenden Stu dium derFrage ist Grant zu d Ueberzeugung gelangt, daß ein Versuch zur Durchführung des widernatürlichen Prohibitionsgesetzes zur Demoralisation geführt hat und führen muß. Unter dem Scott Local - Optionsgesetz hat die Trunkenheit in Ontario zugenommen. bis im letzten Jahre (1889) seiner strengen Durchführung über 7000 gerichtliche Verurtheilungen erfolgten. Seitdem blieb das Gesetz mehr oder weniger ein todter Buchstabe und die Zahl der Verurtheilungen ging auf 3000 zurück. Im Großen und Ganzen sind die Canadier nüchtern. Der.Jahresconsum von Alkohol stellt sich in Canada auf 4$ Gallonen pro Kopf gegen 17 Gallonen in den Vereinigten Staaten, von den glücklichen Jagdgründen der Prohibitionsfanatiker. Der Prohibitionsstaat Maine hat seinen vollen Theil von der Demoralisation, welche Prohibitionsgesetze im Gefolge haben. Im .Geheimen wird schlechter Schnaps in ungeheuren Quantitäten vertilgt, in den Gerichten nehmen die Meineide zu,' die Beamten sind unehrlich, das. gesellsckastliche Leben ist von Heuchelei zerfressen, die Politiker sind elende Feiglinge und der Genuß von Morphin. -sowie anderen giftigen Droguen ist in stetiger Zunähme begriffen. Folgende statistische Zahlen geben zu denken. Im Jahre 1896 gab es in - Maine Ontario Idioten u. Stumme 1591 605 Taubstumme 627 310 Blinde 672 141 Nun hatte Ontario nach dem letzten Census 2,114,321, Maine dagegen nur 661.086 Bewohner, d. h. in anderen Worten Maine, daö von dem Fluche der Prohibition heimgesucht ist -hatte nur ein Drittel der Bewohner von Ontario, aber, drei Mal so viele Bewohner mit geistigen und körperlichen Gebrechen. Nach Herrn Grant kann kein stärkeres Araument gegen die Zwangs Prohibition in's Feld geführt werden, als die Erklärung, welche die Prohibltion von Maine auf ihrer Staatsconvention im Jahre 1896 selbst abgaben. Dieselbe hat folgenden Wortlaut: Wir erklären, daß der Staat Maine einm Zustand der GesetzlosiS keit darbietet, der eine Schmach für seine Civilisation ist; daß die Nichtbe. achtung des Getränkegesetzes wcitverbreitet und offen ist; daß ganze Com munen einem schmachvollen .,unge etz. mäßigen Handel zustimmen . müssen; daß Countybeamte aus dem Gesetze Gewinn ziehen und daß die lange andauernde Vertrautheit mit dem unaesetzlichen Rumverkauf bei einer oeträchtlichen Anzahl von Bürgern Miß-, achtung für die Autorität deö Gesetzes im Allgemeinen erzeugt hat." Das ist eine moralische Bankerotterklärung, wie sie entschiedener nicht gedacht werden kann, und Te' kommt auS dem Munde der Prohibitionisten leM!
Seltsames nordisches Viehfutter. Nicht blos beim Menschen, sondern auch in der Thierwelt können Noth od?r Zwang zu sehr radicalen Veränderungen in den Lebensgewohnheiten führen. Vor Kurzem machte ein Theil der Presse viel Aufhebens von einer
Katze, welche dahin gebracht worden ist. ausschließlich vegctarianisch zu leben, bis sie schließlich geradezu einen Widerwillen gegen alle ihr etwa gebotene Fleischkost zeigte, obwohl die Katzen im Allgenleinen zu den verbohrtesten" Fleischessern gerechnet werden, gerade wie die ihnen verwandten wildenÄaubUngeheuer auch. Umgekehrt aber können aus gar manchen Thieren, die man zu der Classe der ausschließlichen Vegetarianer rechnet, unter Umständen auch tüchtige Fleischfresser werden. In nicht wenigen Theilen des hohen Nordens werden Kühe gelegentlich oder regelmäßig mit getrösteten Fischen gefüttert und scheinen dabei nichts von ihrem Milch, und sonstigen Werth einzubüßen. Es ist dies eine noch nicht allgemeine Thatsache; wer aber z. B. die Verhältnisse in Labrador, sowie auch in Lappland etwas näher kennt, hat sicherlich auch davon schon gehört und wird daher auch die nachstehenden Mittheilungen nicht sehr fischig" finden. ES gibt manche vereinzelte Fälle von Ansiedlern im hohen Norden, die ohne Kenntniß von einem solchen Brauch bei Eingeborenen anderer Gegenden gehabt zu haben, bald durch die Noth darauf gebracht wurden, wenn sie nicht das Pech hatten, daß ihr Hornvieh zugrunde ging, ehe sie darauf kommen, dasselbe mit Fischkost zu regaliren. Ein alter katholischer Priester, Vater Tosi, der vor Jahren von Californien auS im Missionswerk in die alaSkanifche Fukon - Gegend hinauf ging, erhielt von etlichen San Francisco Freunden drei prachtvolle Jersey-Kühe zum Geschenk, und die Beamten der Alaska Commercial Co.", die wenigstenS gegenüber Missionären stets sehr rücksichtsvoll gewesen sind, beförderten die Thiere auch glücklich auf dem langen und vielfach so sehr mühsamen Weg an Ort und Stelle. Dort waren die Kühe- eine große Seltenheit. Der Missionär hatte, auch Glück mit ihnen, bis der denkwürdige Winter von 1891 auf '92 kam, welcher im hohen Norden von ganz besonderer Furchtbarkeit und langer Dauer war! Der, gewöhnlich für die Kühe den Aukon hinauf bis in die entlegene Einsamkeit gesandte Futtervorrath wollte für d i e s e n Winter nicht reichen ; die vorige arktische Sommersaison war von äußerst kurzer Dauer gewesen, und das raschwachsende arctische Gras war ebenfalls fast vollständig mißrathen. So ging dann die Noth an die Kuh", und schon lange vor Weihnachten fürchtete Vater Tosi, daß er seinen ganzen Viehstand verlieren werde. Schrecklich abgemagert, rannten die Thiere auf der Reservation herum; keiner der Eingeborenen wußte Rath, denn hierorts war die Kuhzucht etwas Unbekanntes. Endlich aber bot sich eine Hilfe, die viel näher lag, als sich irgend Jemand hätte träumen lassen. Die betreffenden EingeborenenStämme am Äukon leben, gleich denjenigen an der Beringssee, hauptsächlich von getrocknetem Lachs und Robben - Thran, und in der Sommerszeit fangen sie Tausende von Lachsen, hängen sie auf und trocknen sie für den Winter. Auch die Leute, welche mit der Missionsanstalt in Verbindung standen, hängten aroße Mengen an den Robbenhaut - Leinen auf, und Dörfler oder auch vorüberkommende Schlittenfahrer, denen eö an Nahrung gebrach, konnten jederzeit so viele, wie sie für ihre augenblicklichen Bedürfnisse brauchten, von den Leinen herabnehmen. Das machte in der Masse keinen merklichen Unterschied. An einem sehr kalten Morgen", erzählt Tosi selber, stand ich an. der Thüre der kleinen Hütte, welche als Schulhaus für die Eingeborenenkinder benutzt wurde, als eine meiner armen Kühe vorübergeschwankt kam. Plötzlich sah ich sie auf eine- der RobbenhautLeinen zugehen und den Hals und die heraushängende Zunge gierig nach oben strecken. Neugierig ergriff ich einen der festgefrorenen Lachse, brach ihn mitten durch und reichte der Kuh das eine Stück hin. Zu meiner großten Ueberraschung und Freude fraß diese es mit dem hinsichtlichsten Vehagen, das andere Stück gleichfalls und noch , drei große Lachse ebenfalls. Ich holte die beiden anderen Kühe herbei, diese zeigten dieselbe Geschmacks - Revolution, die ich bei so conservatlven Thieren zu allerletzt erwartet haben würde. Ich überzeugte mich, daß nicht etwa blos eine ungewöhnliche Anwandlung von Hungerfieber dieses Wunder bewirken konnte, fondern die Kühe zu regelrechten Fleischfressern wurden. Jeden Tag zweimal fütterte ich sie mit getrockneten Lachsen, und lange ehe der Frühling in's Land kam, hatte ich drei prächtige fette Jersey - Kühe, wie Solches in dieser Region unerhört war! Erst später auf einer Reise erfuhr ich daß Solches nicht gerade einzig im hohen Norden dasteht." meis,N4lS Samenverbreiter. ES ist seit längerer Zeit bekannt, daß die Ameisen zu? Verbreitung gewisserPflanzen dadurch beitragen, daß sie die Samen in ihre Nester tragen, um sie dort als Nahrungsmittel aufzuspeichern. Es soll hierbei gar nicht einmal auf die unter dem Namen ackerbautreibende Amliscn" viclcesprochenen amerikanischen Arten !5ezug genommen werd:n, die in d:r Umgebung ihrer Nester gewiss: Gräser da durch, daß sie keine anderen Pslarzen neben diesen aufkommen lassen, formlich kultiviren, um die abgefallenen reifen Samen später einzuernten. Auch von diesen Fällen einer besonders hohen Entwickelung des eigenthümlichen Instinktes abgesehen, 'ist das Wegschleppen gewisser Samen durch Ameisen eine Gepflogenheit, die nach den Leobätunaen von Professor Kerner i
v. Marilaun m Wien ln ausgeoeyntestem Maße geübt wird. Insbesondere ist die deutsche gewöhnliche Rasenameise (Tetiamoriuni caespitum) im Laufe des Sommers unermüdlich damit beschäftigt, Samen in ihre Baue
zu schleppen und sie dort rn Vorraths kammern aufzuspeichern. Gewählt werden vorzugsweise solche Samen, die mit emer großen Samen- oder Nabclschwlele, d. h. emer fliischigen Zeü Wucherung an einer bestimmten Stelle des Samens, versehen sind. Dieser fleischigen Schwiele wegen werden die Körner eingetragen; nur sie dient den Ameisen zur Nahrung, während die feste Schale und der Inhalt des Samens von ihnen nicht berührt werden. So erklärt es sich, daß die von den Ameisen unter die Erde getragenen oder in Mauerrltzen verschleppten Sa men im nächsten Jahre dort zum Kei men aelanaen. Es kommt auch vor, daß einzelne der Samen auf den von Ameisen eingehaltenen Wegen liegen bleiben; daher sind die Straßen der Ameisen mit gewlssenGewachsen form lich bepflanzt. Zu den Pflanzen, deren Samen die Ameisen mit Vorliebe wegschleppen. gehörm auch die Alpenveilchen (Cvc'amen, richtiger: Cyclaminus). Von dem gewöhnlichen ('(.-larnen curopaeuin hat dies Kerner bereits beobachtet. In einem soeben erschienenen Werke über die Gattung Eyclamen. das der Freiburger Professor der Botanik Friedrich Hudebrand heraus gegeben hat, wird diese Angabe bestätigt und auch aus die anderen Eyclamen - Torten (im Ganzen 13. sämmtlich Bewohner des Milteme.'r-Gcbets. sowie der nördlich und östlich sich daran schließenden Gebiete) ausgedehnt. Die reisen Samen der Eyclamenarten scheinen nach Hlldebrand's Be obachtungen einen besonderen Duft zu besitzen, durch den sie dm Ameisen bemerklich werken. Wenn die Kapseln. welche die Samen enthalten, dem Aufspringen nahe sind, so finden, sich schon Ameisen bei ihnen ein und liegen so zu sagen auf der Lauer, bis das Aufspringen erfolgt, worauf sie dann sogleich die Samen aus der Kapsel her vorholen, um sie wegzuschleppen und irgendwo zu verbergen. Man kann sicher sein, daß an einer Kapsel, die nur erst vor Kurzem aufgegangen ist, bald alle Samen verschwunden sind. Wie findig die Ameisen bei der Auf. suchung der Samen sind, zeigen z. B. folgende Beobachtungen Hildebrand's. Die mit wenigen Kapseln versehenen Pflanzen von Cj-diinien alpinnm (aus Kleinasien) wurden aus dem Eyclamenhause entfernt und in einem Zimmer unter einer Glasglocke aufge stellt. Trotzdem fand sich nach einigen Tagen eine Ameise bei ihnen e'.n. Sa--men von dem aus der Balkanmsel und in Kleinasien heimischen Cjlaniea Couni werden im Gewächshause in einer Schale ausgesäet und einige Millimeter mit Erde bedeckt. Obgleich NUN im Gewächshause nur hier und da eme Ameise zu bemerken gewesen war, so wimmelte doch am Morgen nach der Aussaat die ganze Oberfläche des Samentopfes von Ameisen, die unruhig auf der Erde umherliefen, die Nähe der Samen durch den Geruch zu merken schienen, aber sie wahrscheinlich, nach ihren sonstigen Erfahrungen, nicht in der Tiefe der Erde verborg' glaubten, sie also nicht dort aufsuchten. Neben der unmittelbaren Beobachtung zeugt für die Verbreitung der Eyclamensamen durch Ameisen auch die Thatsache, daß in denGewächshäusern. wo Eyclamenarten kultivirt werden. Keimlinge von solchen an den verschiedensten Stellen aus der Erde hervortreten, manchmal aus einer Tiefe von mehreren Eentimetcrn, wohin sie nur durch die Thätigkeit der Ameisen konnten verschleppt worden sein. Ja. es wurden sogarKeimpflanzen beobachtet. die aus den Maucrritzen hervortraten. Es ist nicht zweifelhaft, daß auch in der Heimath der einzelnen Arten die Samen durch die Ameisen verbreitet und sogleich nach der Reife an geschützte Orte überführt werden, wo sie keirer starken Austrocknung ausgesetzt sind und schon nach einigen Mo naten zu keimen beginnen. Die Sträflinge, welche auf dem Dampfer Jaroslaw" von der Freiwilligen Flotte nach Sachalin transportirt wurden, hatten sich verschworen, in der Nähe der japanischen Küste die Officiere und Mannschaften des Schiffes zu ermorden, mit Ausnähme des Capitäns der das Schiff ans Land steuern sollte. Die. Verschwörung wurde in Folge von Mittheilungen eines Sträflings, der nicht mitmachen wollte und deshalb von seinen Kameraden beinahe getödtet wurde, rechtzeitig entdeckt, so daß die Ofsiciere die Ausführung des Planes verhindern konnten. Das Metzgergeschäft betreibt die 19 Jahre alte Edith Gofford in Tipton. Ind., selbstständig. Mährend der letzten Monate hat sie an 6O Schweine sowie eine große Zahl Stiere geschlachtet und dabei eine Gewandtheit an den Tag gelegt, wie der besde j)!etzger männlichen Geschlechts. v3E Qin Unfehlbares SBIUUL DaS Feld der Wirksamkeit deö be, rühmten Dr. Bull's Husten Syrup wird immer fortbestehen, denn wenn eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Bräune oder Keuchhusten gebraucht hat, so wird sie nie eine andere Medizin ver, suchen. "3er) gebrauchte Dr. Bull's Husten Syrup seit 15 3ahrcn in der Familie gegen 5)usten, Erkältung und Hals-Leiden und fand ihn ein ausgezeichnetes Mittel." Frau'D.T.Elarke, 163CongreßStr.,Elevcland,O. Dr. Bull's Husten Syrup wird überall für 25 Cents verkauft und man darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einen anderen oder etwas billigeren Artikel zu nehmen, denn nur der ächte Dr. BS Hu S?ru? r.:it wmer r.vv o.r 4 fe . n4y
5Utik Kabersalk's Zchreilicbrief. Geolrtester Mister Edithor! Wisse Se. was ich wischt? selles Vabie wär schon verzehn Johr alt. Ich sage Jhnt. seitdem das Wermche in's Haus is, o sin ich die merschte Zeit autseit. is sonnte, ich geb awwer aach kei Bitt um Mehdcher befor daß se so ebut siwwezeh Johr alt sin. awwerfor i Behbie Gehrl hen ich erscht recht kein Juhs. Do is de ganze Dag e Gehaller un e Gekrisch, daß mer denkt, mer wär in e Kinnergahrden. Un das sonnigste is, das kleine Behbie Hot in einem fort Dorscht. Sell is schuhr e Erbstück von sein alte Mann. Ich hen schon oft gedenkt, es is zu bähd. daß selles Mehdche kei Bub is. bekahs es is jammerschad sor den schöne Dorscht. Die Selma die gibt jetzt gar nicks mehr um die große Kids, sie tend nor zu den Behbie un die annere hen all ihren eigene Weg. Die Luders schmeiße sich de ganze Dag un es gibt e Gekrisch, daß eem das ganze Lewe verleid werd. Een gutes Ding is. daß ich de ganze Dag in mei Assis
sin. Awwer, wann ich Owends heim komm un denke e gute Rest zu kriege, dann wer'n ich schön gelefft. Ich sin hardlie in's Bett, dann stahrt das Behbie zu hallern. Was es will, weiß ich off Kohrs nit, bekahs es is schon ziemlich lang her, daß ich e Behbie war. un sell is die ganze Eckspierienz in die Lein, wo ich hab. Die Selma versteht's ziemlich gut, das Kind ruhig zu mache, awwer nach e korze Zeit, dann gehts Widder los. Ich sag Jhne, das Mehdche Hot e Weus, die is auteseit, ich sin schuhr, die werd noch emol e Kammersängerin. Krisch kann se duhn. wie en Nachtwächter, ich sin jedesmol zu Doht gkschkehrt. Sie kön.ie imätschinne, wie en Mann, wo schlofe will, do fiehle duht. E gutes Ding is noch, daß ich am Dag nit viel zu schaffe hen. un. wann ich derzu fiehle. aach in mei Affis als emol en Näpr nemme kann. Awwer dieselwe Zeit denk ich. daß die Nacht zum Schlofe gemacht is, un der Dag zum Schaffe un Bier drinke. Unner die Zirkumst:nz?s gleich ich gar nit mehr so recht mei Bordinghaus, un wann so e Behbie alle vier Woche komme deht, dann deht ich mich schuhr en annerer Platz suche. Das Futter, was ich jetzt kriege, is aach nit mehr so forschtkläß. Die Selma Hot off Kohrs e Kuck genomme, awwcr. die Hot bei e englische Fämmillie gedient un kann nicks koche, wie Stehk un Petehtes in de Piels. Beseids kann se aach Pei mache, awwer wann ich den noch verzehn Dag länger esse muß, dann krieg ich in all mei Gliedmaße Disspepsie, un sell kann ich for Die Dauer nit stende. Die Kids wern so sässig wie alles, un se triete mich jetzt so mien, als wann ich ihrn Pa wär'n. Off Kohrs hen ich en aach schon oftmols e diesente Lickin gewwe, awwer es duht nit viel gut. Well, ich denke, es werd jo aach kei Ewigkeit nemme, befor daß die Selma Widder ahlrecht is, dann kann die Widder zu die Kids tende. Am Mehrschte Hot off Kohrs der Christ zu soffere. Ich sag Jhne. es is e Glick. daß der e Pehschens wie en Esel Hot, sonst wär er schon längst krehsig gange. Er Hot stch reiteweg, wie die Geschicht gehäppend is, vier Woche. Fehkehschen bei die Zittie nemme gemißt, un von die erschte Minnitt an Hot er noch kein Stepp autseit das Haus gemacht. Am Dag muß er die Selma un die Kuck essiste, muß Disches abtrickele un den kleine Stoff, wo mer bei die Behbies juhse duht, in die Jahrd uffhänge, un Nachts do is er immer uff den Küh wies. Sowie das Kind start,' fe: Schlummerliedche zu singe, dann tschumpt er mit sämmtliche Füß aus dem Bett, täckelt sich das Behbie un äckt als Flohrwahker. Er muß derbei singe, for das Kindche schlofe zu mache, awwer ich kann Jhne sage, sei Lieder, die sin horritt un ich gleiche noch liewer das Behbie hallern, als ihn singe zu höre. Un dabei Hot er Songs selektet, wo gar nit zu so en Ackehschen gefitt hen. Wann er for Jnstenz Lieder gesunge hätt, wie Du bischt verrickt mein Kind," odder Zu Lauterbach hen ich mein Strump verlorn-, do hätt des Behbie doch wenigstens en Verstehst?mich dervon gehabt, awwer do Hot er lauter Stoff uff's Dapeht gebracht, wie Der 'l bie e hatt Teim in die old Taun tuneit." Jetzt bitt ich Jhne um alles in die Welt, wie kann e Behbie vor acht Dag schon Englisch versteh, wo mancher alte Esel von fufzig noch kems versteht? Awwer so is der Christ. Er muß sein eigene Weg hen UN das is all. Well, eemol Hot der Christ derzu gefiehlt. Owends auszugehn. Er Hot die Selma ihre Permischen kriegt, Hot awwer prammisse gemißt, daß er in Zeit Widder heim wär. Er Hot sich die Kuck getäckelt un wie er sie en Dabler aeoffert Hot. do Hot se egriet, daß se gege die Ruhl. emol en Owend heim steh? un zu das Vehbie un die Selma tende wollt. Mir sin dann losgeschowe un hen e gute Zeit gehatt. Er Hot e wenig viel Bier gedrunke un Hot en ganz kleine Duft gehabt. Um zwölf Uhr do sin mer for tieim gestart, un an de Weg Hot er so arig teiert gefiehlt, daß er mich gefragt Hot, ob ich die beacht nit gleiche deht, emol for ihn uffzustehn un zu das Behbie zu tende, for daß er emol e gute Rest kriege deht. Sell hen ich awwer unner keine Zirkumstknz;s gedahn un ick denke, die Selma hätt aach deraege gekickt. Do Hot er denn of Kohrs den SÄaPP Widder nehme gemißt. Mer hm hardlie geschlofe gehatt, do Hot das Kid gestart zu hallern. Das qanze Haus iZ uffgeweckt un ich h:n geHort, wie der Christ mit seine Ellefantefieß aus das Bett getschumpt is. Er h?t aach reiteweg gestart, das Lied D:r'l bie e hatt Teim" zu brülle. Dann hen ich gehört, wie die Selma gesagt Hot. das Behbie hätt Bellie - Ehk un er sollt e paar Dreppcher Witzkie in sei Brei'che duhn, das deht helfe. Der Christ Hot's aach gedahn, Hot äwwer gedenkt, was gut is for das Behbie. is aach gut for mich, un Hot die halwe Battel ausgedrunke. - Das Gehaller Hot bann noch e Zeit lang angehakte un bott dann cestarst. Dann sin wid-
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l Nicht die rechte Uahrung zur unrechten Zelt zu sich genommen, ist häufig die direkte Ursache von Tpspepsie. Gebraucht Dr. August Könlg's Damburger ropten, die rechte Sache zur rechten Zeit und prompte Hellung wird dle Folge sein.
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The keeper of a ten-cent lodging house in the Bowery, New York, relates : " Having heard of WWMS TaWes and having suffered for years frorn dyspepsia and biliousness, I thought I would try them. I have been using them now for about six weeks, and they have given me great relief. The air is often very bad here, and a Tabule taken now and then keeps me frorn getting sick in Ihe polluted atmosphere."
der eingeschlofe im sin erscht am Morgen uffgeweckt. Uff eemol hörn ich en ferchterliche Trubel in das Haus. Ich hen mich reiteweg gedreßt un sin dann zu den Christ, for auszufinne. was die Matter war. Was wer'n Se denke? Se sin in das ganze Haus erum un hen das Behbie gesucht! Die Selma war puttinier krehsig for Fier. bekahs se Hot gedenkt, es hätt's am End Jemand gestohle. Ich hen gesagt, newwer meind, hen ich gesagt, wer selles Kid gestohle Hot. der duht's nach die erscht Nacht ritörne. Der Christ Hot in seiner Verzweiflung gesagt, das Vehbie wär am End fort, for en Wahl zu nemme. Do hätte Se awwer die Selma höre solle! Sie Hot ganz ferchterlich angewwe un sagt, derChrist wär en . hundsgemeiner Kerl, en Rawevatter un deht gar nit verdiene, daß sie sich for ihn so en Trubel gemacht hätt. Well, ich muß sage, das Ding war mich aach sonnig un ich hen alliwwZr g sucht. D:r Chnst ko! mich an de Schlei verzehlt, daß er e wenig viel von die Beller - Ehk Meddesien gedrunke hätt, un daß er aach den Behdie en gute Dohs von gewwe hätt, for's schlofe zu mache. Was awwer dann mit das Kind gehäppend wär, sell könnt er nit sage. Er hätt die Eidie. als wann er das Behbie in sei Krehdel gelegt hätt. Er war arig geschkehrt. Ich sin in die Selma ihr Klaffet un was denke Se, do Hot das Behbie in e Waschbäsket gelege un Hot enDuft gehatt wiee Haus! -Der Christ Hot ihn zu. viel Whisky gewwe gehatt un es Hot e lange Zeit genomme, bis das arme Wermche Widder sauwer genug war, for hallern zu könne. Der Christ, der Hot e gute Schkolding kriegt, un ich denke, er Hot se aach diesehrft. Wann en Mann en Pa sei will, dann Hot er kei Vißnes. sich die halwe Nacht in den Saluhn zu hocke. Sehn Se do, sin ich en annerer Feller. Ich kann duhn. was ich gleiche zu duhn, awwer ich sag's immer: Was Hot en Mann for e Vißnes, sich zu verheirathe? Mit Riegards. Jhne Ihrn Bätscheller - Freind Meik Habersack, Eskweier un Scherisf. vuit urkomische Scene spielte sich jüngst in San Francisco ab. Der Matrose William F. Sullivan von einem im dortigen Hafen vor Anker liegenden Schiffe hatte Urlaub erhalten und den Liebling der SchiffsMannschaft, einen mächtigen Ziegenbock Namens Jack, mit an Land genommen. Der Matrose vertllgtc ungezählte Gläser Bier und ließ dabei seinen Kameraden Jack, der dem Gambrinussaft sehr hold ist, nicht zu kurz kommen. Schließlich lavirten beide, stark angeheitert, in den Straßen umher, bis sie in einer ruhigen Ecke vor Anker gingen. Nachdem Sullivan sich ausgeschlafen hatte, fetzte er mit Jack die Bummeltour fort und schließlich waren beide bekneipter als zuvor. Zuletzt fiel Jack ab und ließ sich auf dem Trottoir gemüthlich nieder, mit dem Kopfe wackelnd und jeden Passanten mit lautem Meckern begrüßend. Vergeblich bemühte sich Sullivan. den betrunkenen Ziegenbock zum Weitergehen zu bewegen: Jack hatte genug und blieb, wo er saß. Bald sammelte sich ein vielkopfiger Janhagel um das sonderbare Paar ünd machte dasselbe zur Zielscheibe sei ner derben Späße, bis ein Polizist auf der Bildfläche erschien und den Matkosen sammt dem Ziegenbock nach der Centralstation spedirtr.
Kam, sah und siegle.
Wenn Du Schmerzen in den Mus keln, Gliedern, Knochen oder tttt cn hatt, hast Du KheumstismnS oder Neuralgie. ..... Man nehme ..... St. 3aKobs el, gebrauche ti, und alle Schmerlen werden in kurzer Zeit verschwunden sein kOsO, Big 4 ßoiiie. Wenn Sie östlich reisen, dann nehmen Sie den linickerbocker ;-: Special. Cln tocBflänb'fier Ltstibule Nug. befindend u3 den feirst:n Schlafwagen, Waigon und Eb wagen, bekanntlich der scknl liste und regelmShigfte Zuz für lange Distanzen im Lard. V läßt Indianapolis täzlich S Uhr 25 Min. Hcnd8 ad erreicht Cleveland in 8 Stunden, Bussalo in 12 Stunten, Albny in 13 Stunden, New York in 22 Stunden, Boston in 26 Stunden, und andere Etädte im V'rhältnjß. Andrr: Züge für diese Punkte erlassen Jndia npo?ism 4 Uhr IS Morgev tkglich und m 10.25 Uhr Morgen außer Entag C?7,cheSied,?i, fforr Offtcr, o. I Ost LLaigl ikc strog und am Unlon Bahnhöfe vor tocjcn X litte und SchlasagL?nccmooatir, H M. Bronson. A. G. P. A Cwcmnati Züge! R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 45m . öVm W4öVm , i 4SNM 4 4SM . 7 00NM Ankunft Cincinnali Ankunft 7S0LM . I1Mm , J251N . VONm T 4öm 10 SONM Dayton Züge, C. H. & D. R. N. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 05m , 14SBM 2 4SRm , 4 4SNM . 7 COtfm Ankunft 11 (3rn SSNm 6 30W1N 7 5SNM . 11 0231m Toledo ä? Detroit Züge. C. H. fc D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'vlS : Toledo : Detroit Abfahrt ia4m ak'ft4Sm Ak'ft'S40 Twrjcra 4 wem , isBm ) Ausgenommen GonntagS. Ticket-Officen : Union Station und No. 2 West Washington Straße, Ecke Meridian. Die populäre lMwÄM) r i "j i. , ii lft die beste Linie ach 0 U , ( ) A GVier Jüge! erlassen Indianapolis i 7 008m 11 V 3 8LN 12 W NachtS Ankunft in lzicago i oomt 140 Ho 5 C5 AbendS 7!5m föSVn, 4 8791 Züi treffe hier et.... S 8033m ) l MVlm Täglich au gen. onvragS. i "Die euestea verbesserten Oestibuls Qngen, Wngner Lchlnfwngen -- elegante Parlor. Wagen und (7ßvageu. Lokal.Echlafwagen in Indianapolis steht m S 0 Abends berett, verläßt Ehtcago 3 45 Morgens. San jeder Zeit ach 9 SO AbendS benutzt werde. 9 West Washington (strafte, Tifffti riffiffS Union Bahnhof. Maffschu. 4,iaciltt fett Ave. Bahnhof und . Straße. Geo. W. Hayler. D. V. S. AHljllMZ KAR I-.ndarUktolrlt iit!li-e-.t Hno of ia aa4 wrtt, an4 who. tkn TtinM.i IMIm . wm wäre nuMiwu'Tt t r ! IMr wrn total! Um, wfcmaCr Uir Hj will alao t.amium t ritnaii rapl7'imil'. w ich 70a eaa ara that ajBomk mocmt fc M mmUu mimlliUi ab-. Raaily ad qaiaklj iMmil I daatra bat m ottar tt aah ditxic of aoaatr. 1 K alraaflr taaw aa4 pe-erv j witfc aanploraMat a
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Eisenbahn Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Bandalia. Abgang Postzug 7 00 b Expnb II AI Sttn Expreß 12 40 Nm Nccomodation 7 20 Vm Expreß 4 00Nm Erpreß .... 8 10 Pm Ankunft Expreß .'. 5 40 Vm Expreß 4 4aNm Accomodation 10 00 53rn Expreß 2 85Nm Schnellzug 7 IS Bm Accomadatum 1 20 Nm Cleveland, Cincinnali, Chicago und Et. LouiS. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Expreß 415 Vn, Expreß 6 35 33m Expreß 10 35 82m Limited Expreß 11 15 Wm Expreß 25N Ankunft Expreß 4 10 Nu Expreß 11 30.Vm Limited Expreß 8 45 Ab Expreß S10Nm Expreß 10 60 Hin St. LouiL Division. Abgng Expreß 7 30Lm - Llnnteo Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Nm Expreß. täaliS 3 50Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm Lxpreft io 30 83m Limited Expreß 5 30Nm Erpreß 610 Vm Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 83m Accomodation täglich 7X)8?m Accomo'satio 10 50Vm Postzug , 2 45 9h Accomod. snur Sonntags). Accomodation 630 Um Ankunft-Rufhvill Accomodation. Poftzug 11 40 D Jnd'pli Ace. (nur Sonnt). Accomodation 11 15 8? Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 1105 92m Chicago und Cincinnati Division vesttich Abgang Accomodation 7 10 Lm Schnell.Post 11 45 Vm Lafayette Accoadatio. ... 5 15 Nm Schnellzug 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 83m Lafayette Accomodation ... 10 30 Sm Cchnellpost 2 35 9ha Accomodation 6 45 91m Peeria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 83m Expreß 11 45 9hn Danville Accomodation .... 4 35 9hn Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 39 83m Danville Aceomodatio.. ..10 SO 83rn Expreß 2 4Z9hn Expreß 616 Nm Peoria Dwifton kftlich. Abgang Expreß 6 20 Vm Accomodatio Expreß 8 25 9h Ankunft Expreß 11 85 Vm Accomodatio Erpreß.. 9 00 9ha Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 83m Expreß 1 20 9ha Expreß 7 00 9ha Schnell'Expreß Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 83a Expreß...... 2 40 9ha Expreß... 6 00 9! Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Divistsa. Abgang Expreß 6 00 9h. ,o.umvus Accomooanoa.. . US055M Expreß 6 50 Vm Richmond Accomodation... 130 9hn Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodatio 9 00 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30 9km Accomodatio 3 15 Nm Expreß 6 50 9ha Expreß.... 10 15 Nm Chicago Division vi okomo. Abgang Expreß.. .11 85 V Erpreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30Lm xpreß...... 8 20 9ha LouiSville Division. Abgang Expreß 8 40 83m Lomsvllls Accomodanoa.. . S 10 Vm Schnellzug -8 25 9ha Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodatio 10 15 Vm Schnellzug. 11 30 Vrn Accomodation 6 50 9ha Spezial täglich .12 25 9ha Cincinnati, Harnilto ud Indisnapolis. Abgang--Crpreß 3 40 83m Etnclnnatl Accomodoti, ..10 45 Vm Expreß 7 05 Ab Expreß 4 45 9ha Expreß 2 45 9h AÄuaft Accomodation 11 4', Vm Expre , 12 45 83m Expre i 7 50 9ha Expre, ...10 35.9ha wpnp ewiiB oaeianapeu uno tku-ennes. Abgang-Expreß ..815X3 LtncenneS Accomodatio . 4 00 Sh ' Ankunft VinceeS Aecomodat ,10 40 m Expre? 4 53 9! Cincinnati, WabasH und Michigan Abgang Expreß 6 35 V-. Expreß .11 15 Vm Erpreß 4 60 9ha Ankunft Expreß 9 25 83 xpie 9iu sna Expreß 8 45 9ha. Indianapolis, Decatur und Western. ' Abgang Expreß S 15 m Accomodatio 3 45 9ha Schnell, ErvreS 11 10 5ha kuqft Schnell. Expr,ß 3 35 83m ücconwocuion 10 40 Vrn Erpreß 4 40 83m LouiSville, Red Albany und Chicago Abgang Expreß 12 65 V xpreß SLSSirn Nono AccoadaUs 7 Ost Km Ankunft Expreß 3 80 Nonon Acsooditi. 4 87 9ha Elpnß 7 65 9ha Tlie Twentieth Century, Ute auSgczeiSnete Wochenschrift, toefcit ortschrittllch offtnrten Lesern sebr zaefth ea ist.- In der Tend, zwar se:il:7.:fÄa erden doch ende sottschrittlich vsrin unvarteiisch kesrrc. -Ea bestelle UxtH kn ter Örr-tt14
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