Indiana Tribüne, Volume 21, Number 171, Indianapolis, Marion County, 10 March 1898 — Page 2
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Die tägliche Tribüne- kostet durch ttnXxlr i entt per Woche, dis eontagS.rribI Text per Woche. Leid ufakU Set? sie, KS Cent per Xftixftt. Per Poft uierh. c ttbt ,zeschi U ,raHb tAhlng V p Ualt. Cftui 10 Oüd MsSama LtraZt. Indianapolis, 3nb. 10 März 1898 Vom europäischen Sklavenmarkte. Die Bonne HennZne Drescher, eine junge Wienerin von auffallend schöner Erscheinung, hatte in ihrer Heimathsstadt ihren Posten verloren. Da bekam sie einen Antrag für ein vornehmes Budapester Haus. Im November von gen Jahres reiste sie nach Budapest. Auf dem Bahnhofe wurde sie von einer sehr elegant gelleideten Dame empfangen, welche das Mädchen für seine neue Gebieterin hielt. In einem -'Fiaker fuhren .Beide nach einer stillen Gasse Budapests und in einem glänzenden Salon hieß die Herrin, deren Name Madame Rosa Benkö auf einem feinen Schilde an der Thür glänzte, die neue Hausgenossin willkommen. Die Umgebung gefiel dem Mädchen gleich von Anfang nicht. Es fand seine traurigen Ahnungen bald bestätigt. Minna Drescher verlangte, als sie über die Natur ihres Engagements im Klaren war, aus dem Freudenhiuse entlassen zu werden. Man verweigerte ihr dies und ließ ihr nur die Alternative, im Hause zu bleiben oder ein Engagercent" nach Konstantinopel" anzunehmen. Als eine Gefangene behandelt, fand das Mädchen erst Mitte December Gelegenheit, sich einem Gaste des SaIons, einem jungen Magnaten, anzuvertrauen und um ihre Befreiung zu bitten. Er versprach ihr dies und da er die Intervention der Behörde nicht anrufen wollte, griff er zu dem Mittel der Entführung. In einer mondhellen Nacht hielt vor dem Hause sein Wagen und der Graf ließ einen lauten., Pfiff hören. Minna Drescher öffnete darauf behutsam ein Fenster im ersten Stock und sprang' von da in der leichten Kleidung, die sie eben trug, auf die Straße. Das Paar fuhr davon und dieEquipage hielt erst vor dem Schlosse des Grafen. Hier verblieb die ehemalige Bonne kurze Zeit und kehrte dann nach Wien zurück. Nach wenigen Taqr.t ihres Aufenthaltes wurde das im glllöliche Mädchen wegen Verbrechens deZ Diebstahls verhaftet und -dem Wiener Landgerichte eingeliefert. Rosa Benkö hatte nämlich nach der Entdrkung der Flucht gegen das Mädchen b?e behördliche Anzeige erstattet, daß .l mit ihm nicht " gehörigen Kleiderrk, die Eigenthum s des Hauses . gewesen seien, entflohen sei. Es wurde ein Steckbrief zegen Minna Drescher erlassen, der zu ihrer Festnahme in Wien führte. Vor einem Erkenntnißsenate des Wiener Landgerichtes hatte sie sich nun wegen dieses -Diebstahls zu verantworten. Sie !oar des Thatsächlichen geständig und ihr Vertheidiger bat unter Geltendmachung ihrer Zwangsläge um die weitestgehende Milde des Gerichtshofes. Derselbe schloß sich den Erwägungen , der Vertheidigung an und verurtheilte ' die Angeklagte zu einem Monate einfachen Kerkers. m m Niesenkaninchen als Zuchtthierel So weit ist es schon gekommen, daß man da und dort, ernsthaft . daran v i c t n -r ' - r ' ' rw - oenii, ourcy runnuaze Jucyr einer viu? rottung der prächtigen Riesenkamnchen vorzubeugen, welche hierzulande den besten Ersatz für die europäischen FeldHasen bieten und noch vor kurzer Zeit in einem großen Theil des Lande? so überaus zahlreich und wohlseil zu .haben waren! Der Erste, welcher darauf verfallen ist, eine Riesenkaninchen Farm anzulegen, ist ein Kentuckyer. natürlich ein schneidiger Militär aus den.Bürgerkrieg - Tagen, General W. H. Gentry, welcher durchaus nicht in die zewöhnlichere Schicht der so zahlreichen Kentuckyer Militärs gehört, sondern schon aus einer alten Haudegen- und Nimrode - Familie entstammt. Er soll auch den ersten Rothfuchs gefangen haben, 'der jemals in Kentucky eingebracht wurde. , Bisher war General Gentry ein Traberpferde - Züchter; aber er hat diesen Beruf an den Nagel gehängt, um sich der Riesenkaninchen - Zucht zu widmen, von welcher er Großes zu erwarten scheint. Sein großes Landgut ist das höchstgelegene im County Fayette. Auf Meilen in der Runde überblickt er das benachbarte Land, und der General hält es für eine der denkbar besten Stätten zum Züchten von Riesenkaninchen. Eigentlich handelt es sich weniger um eine Farm, als um einen Jagdpark. Die Kaninchen werden .sich meilenweit herumtummeln können, aber von Zei zu Zeit 'dem Schrecken einer echt sportmäßigen Jagd ausgesetzt sein, die freilich nicht auf systematische Massenvernichtung abzielen wird. Ausschließlich der Kentuckyer Fuchshund, soll .die Ehre haben, bei diesen Jagden verwendet zu werden. Natürlich wird das ganze Gebiet geörig eingezäunt werden, so daß weder die jungen Kaninchen durch die Einz'äunung hindurchkriechen, noch die alten so leicht über dieselbe springen könden. Innerhalb 'dieses Gebietes wird eine besondere Zucht - Weide eingerichtet werden, welche gutes KalksteinWasser. haben wird; diese wird besonders gut verwahrt sein und eine Farm im eigentlichen Sinne des Wortes bilden. Es gibt übrigens schon jetzt Leute, .welche befürchten, daß doch genug dieser Kaninchen schließlich das Freie erreichen könnten, um. das Unternehmen zuguterletzt zu einer Landplage für Kentucky zu machen, und daher von einem Einschreiten der Herren Gesetzgeber sprechen. Mancher bewundert die Aüiur nur auf der Leinwand.
Der echte A
Johann Voss'sche llnlextrnkt , inackt IWCil Ll r c vw i Mljy uno Bim. X X tt . i Johann Soff, Berlin. Neue Wilbklmflr Ko.l. Paris. 38 Rue de l'Echiqnier. New $)oxt, ISSFranttin Str. Der zweite Monv. .Bor einigen Wochen schleudert: Dr. Waltemath in Hamburg ein Flugblatt in die Welt, in dem er behauptete, daß unser großer Mond noch einen kleinen Bruder habe. Er sollte auf feine.n bisher verborgen gebliebenen Laufe in den Tagen'vom 1. bis 6. Februar sich in der Nähe der Sonne herumtreiben' und dort am leichtesten von den Astronomen abgefaßt werden können. D berufenen .astronomischen Kreis: verhielten, sich dieser Behauptung gegenüber völlig ablehnend. , Jetzt kommt nun plötzlich aus Greifswald di: Kunde, daß dort am 4. Februar in den Nachmittagsstunden ein bisher noch unbekannter Himmelskörper gesehen worden ist. der vor der Sonne unter stark farbigen Lichterscheinungen vorbeizog. Das Naturereigniß ist von dem Postdirector Z., seiner Frau, dem Hausmädchen und von neun Briesträgern, die von dem Herrn Z. herbeigerufen und auf das Phänomen aufmerksam gemacht, wurde.:, beobachtet worden. Bisher sind von anderen Orten Berichte über ähnliche Wahrnehmungen nicht erstattet worden, auch der Centralstelle für astronomische Beobachtungen in Kiel sind Mittheilungen über die Erscheinung bisher noch von keinem anderen Orte, als GreifsWald, zugegangen. Es scheint hiernach,. daß Greifswald der .einzige Ort gewesen ist, in dem die WitterungsverHältnisse eine Beobachtung gestattet haben, und, .daß die angeführten 12 Personen die einzigen sind, die die Erscheinung wahrgenommen haben. Auf Veranlassung des Dr. Brendel. Professors der Astronomie an der Universität in Greifswald, hat Herr Z. einen Bericht über das-Ergebniß der Beobachtungen an die Sternwarte in Kiel erstattet, dem wir Folgendes auszugsweise entnehmen. Der Beobachtungsort war das Posthaus in GreifsWald,, die Beobachtung fällt in die Zeit von 1 bis 3 Uhr Nachmittags. Der Himmel war zur Mittagszeit Wolkenlos ,die Sonne schien hell und klar durch die großen Fenster und Glasthüren, die - sich in ; der Slldfront des neuen, stattlichen Postgebäudes befinden, ein leiser Wind wehte aus Nordosten. Die hellgelbe, blendende Sonnenscheibe hatte die scheinbare Größe eines gewöhnlichen Tellers etwa G Zoll im Durchmesser. Um 1 Uhr wurde zum ersten Male ein dunkler Himmelskörper, östlich von dem Rande der Sonne, also außerhalb der Sonnenscheibe, etwa in der Entfernung von einem Viertel des Sonnen-Durch-messers, in ;"bcr Richtung des SonnenAequators wahrgenommen. Dieser Himmelskörper hatte die Größe einer kleinen Faust, seine Gestalt schien rundlich, seine Farbe grauschwarz. Etwa um 1 Uhr tot tx in die Sonnenscheibe ein, rückte langsam in westlicher, aufsteigender .Richtung der Sonne . vorüber , und trat über den westlichen Rand derselben um 2 Uhr Nachmittags hinaus. Der Durchgang durch ' die Sönnenscheibe erforderte hiernach, eine Zeit von ungefähr einer Stunde. Noch eine Stunde später konnte dieser unbekannte Himmelskörper. außerhalb' der. .Sannenscheibe, in westlicher Richtung weiterziehend, ' bis zur Entfernung der Länge eines Son-nen-Durchmessers gesehen werden, dann ' wurden weitere Beobachtungen um 3 Uhr Nachmittags durch dichte Nebel- und Wolkenmassen gehemmt. Gleich fesselnd, w:e tteseWahrnehmung war die herrliche Farbenspiegelung, die den Durchgang des Korpers durch die Sonne begleitete. Leichte Nebelmassen zogen, durch .den leisen Nordost wind getrieben,'; vor der Sonne . vorüber, d:e blendend hellgelbe Farbe der Sonne änderte sich in ein herrliches saftiges Roth und aus der Peripherie der purpurrothenSonne wurden scheinbar mit ungeheurer Kraft große Massen Feuerwogen ? und Feuergarben in den Weltraum geschleudert. Je nach der, Dichtiakeit der. Nebelmassen änderte .sich die Färbung des Gluthmeereö vom 'hellen rosa bis zum ' tiefen karmoisinroth. in's blaue übergehend. Daneben bildeten sich einzelne Wolken, die in goldigem, lichtem Glänze er strahlten. Sobald der Nebel verschwand, hörte die Farbenpracht auf, und d:e , Sonne trat hellglänzend wieder hervor. Dieses -sich immer ändernde Schauspiel dauerte in Wechsel-voller-Fülle, bis um 3z Uhr Nachmittags heraufgezogene dichte 'Nebelmassen die Sonne.dur.Blicken entzog." So weit der Bericht. Jetzt haben die Fachleute das Wort! , m m m ar,osot5l gegt LungtwTuderku ' " ' lose. i Die soeben erschienenen Charit6-An nalen enthalten hochinteressante Mittheilungen über Erfolge . mit einem neuen Heilmittel gegen Tuberkulose, dem Kreosotal, das seit Jahresfrist in der-von Leyden geleiteten ersten medicinischen Universitätsklinik m Berlin angewandt wurde, nachdem es auf Pariser, Wiener .. und anderen "Universitätskliniken erprobt worden war. In dem Berichte wird betont, daß das bisher zur Behandlung der Tuberkulose verwendete Kreosot die Verdauung und den Appetit der. Kranken , und dadurch nach kurzer Zeit auch das Mgemeinbe, finden derselbe tttltizzii.
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Im Gegensatz hierzu ist dgs Kreosotal, das aus dem Kreosoi durch chemische Reactionen hergestellt wird' und eine ölig schmeckende Flüssigkeit darstellt, frei von allen schädlichen Nebenwirkun gen auf den Magen, während es eine hervorragende Heilwirkung gegen die Schwindsucht ausübt, so daß man fast sicher annehmen darf, in ihm daö lange gesuchte Specifikum gegen die Lungentuberkulöse gefunden zu haben. Der Bericht aus der Leyden'schen .Klinik umfaßt 23 ausführliche Krankengeschichten, aus denen hervorgeht, daß von den 28 mit Kreosotal behandelten Fällen bei 27 theils ausgezeichnete, theils günstige Heilerfolge mit dem neuen Mittel erzielt wurden. Den Patienten wurden anfangs dreimal taglich 5 Tropfen Kreosotal gereicht und diese Dosis täglich um drei Tropfen vermehrt, bis auf dreimal 10 Tropfen, dann wieder abwechselnd gesteigert bis dreimal 25 und verringert bis dreimal 10 Tropfen. Schon nach kurzer Kreosotal - Behandlung zeigte bei allen Patienten der Appetit nne auffallende Zunahme, dementsprechend hob sich das Allgemeinbefinden zusehends, Fieber, Nachtschweiße und Schwächegefühl waren schon nach sechswöchiger Cur ganz fortgeblieben; Husten und Auswurf verringerten sich allmälig und blieben schließlich ganz aus. Bei den über sechs Monate' behandelten Fällen war die Lunge zum großen Theil wieder, ausgeheilt, bei manchen Patienten, waren die physikalischen Symptome vollstänbig geschwunden; in diesen Fällen waren also die Lungen wieder vollständig geheilt und wieder ganz gesund. Zur Erzielung dieser Heilerfolge wurden durchschnittlich 300 Gramm Kreosotal verbraucht. Dr Bericht' . aus der Leyden'schen Klinik schließt mit den Worten: Gestützt auf unsere Beobachtungen sind wir zu der Ansicht gelangt, daß bei jedem Falle von entstehender oder nicht zu weit vorgeschrittener Lungenschwindsucht eineKreosotalcur wohl mit Erfolg angewendet werden kann, wenn sie durch eine kräftigende Diät und eine hygienische Lebensweise unterstützt wird." Mlllionen.Erbschqften.
Im Jahre 1854 wurde in London auf einen Parlamentsbeschluß hin festgestellt, daß aus den vorangegangenen 16 Jahren eine Summe von 266.176 Pfd. Sterl. von Erbschastsberechtigten nicht beansprucht worden sei und daß im Ganzen 46 Millionen Pfd. Sterl. der Gerichtsentscheidung harrten. Diese letztere ungeheure Summe bezog sich auf Posten, über die Erbschaftsstreitigkeiten entstanden waren und deren Auszahlung durch Processe entschieden werden mußte. Der KanzleigerichtsHof (Court of Chancery) veröffentlichte, damals ein Verzeichniß aller Personen, die gesucht, wurden, t und daß sich darauf Hintz und Kuntz'meldete, ist leicht zu verstehen. Bald darauf entstand eine Anzahl von Agenten, die die halbe Welt in Bewegung setzten, um die verschollenen Erben ausfindig zu machen, für ihre Mühe ungeheuere Summen verlangten und auch von Dummen, die ja bekanntlich nicht alle werden, erhalten haben. Diese Agenten verfahren in der unverfrorensten Weise. Sie lassen sich die Adreßbücher der größeren Städte des Festlandes kommen, suchen sich einen in der Liste erwähnten Namen heraus, halten Nachfragen, ob jemals einer der Verwandten der in Aussicht genommenen Opfer im Auslande verschollen sei, worauf sie den Schwindel beginnen. Die Briefe bogen tragen stets ein amtliches Gepräge: die Worte Court: of Chan cery" sind groß gedruckt, und das Schriftstück sieht so aus, als ob es vom Erbschaftsqericht herrührte. Dazu fehlen ein paar Amtssiegel ebenso wenig, wie die Unterschriften mehrerer Personen, denen irgend ein amtlicher Titel beigelegt wird. Da kann man sich nicht genug in' Acht nehmen, und doch gibt es einen leichten Weg. um sich zu verge wissern, ob man erbschaftsberechtigt' ist oder nicht. Die königliche Büchdruckerei der Firma Ehre & Spottiswoode. East Harding Street. Fetter Lane E. E.. London, veröffentlicht nämlich jährlich eine amtliche Liste der Gelder, die nicht erhoben worden sind, die Namen der Erblasser und der muthmaßlichen Erben. Diese Liste ist für einm Schilling zu haben und sollte von Jdermann, der irgend welche Erbschaftsansprüche in England zu haben glaubt, zu Rathe gezogen werden. Deutsche Lokal'yaSrichten. Saijcn. ' Dresden. In Rom stürzte sich der sächsische Major Baron v. Loeter von hier, der sich mit seiner Gattin seit .November in Italien aufhielt, in seiner Pension aus dem Fenster. Er war sofort todt. Als Ursache des Selbstmordes wird hochgradige Nervosiiät bezeichnet. Aus einem Fenster der 4. Etage des Hauses No. 33 auf der Gr. Plaunenschenstraße stürzte der 6zjährige Sohn . des Oberkellners Schmidt auf das Trottoir. Das Kind, dessen Mutter sich nur auf kurze Zeit aus der Wohnung entfernt gehabt hat, war sofort todt. Verhaftet, wurde in Wien der 17jährige Lehrling Lohannes Eckhardt aus Dresden, .welcher hier einen bedeutenden Betrag gestohlen und auch in Wien aus einem Geldschranke 8000 KroNen Baargeld, 6000 Kronen in Obligationen und zahlreiche Coupons ' anderer Papier entwendet hat. Annaberg. Auf Herrmannsdorfer Flur, auf dem Wege nach Elterlein, wohin sich in Ausübung einer Kindespflicht für seinen verstorbenen Vater begeben wollte, ist der Posamentier Paul Reinhardt infolge des UnWetters um's Leben gekommen. Im nahen Neudorf sind die Bauerngüter der Oekonomen Friedrich Hackebeil und Albin Röscher abgebrannt. Das Vieh und wenig Haiseligkeiten wurden gerettet. - I a u tz e n'. Auf der Neusalz2:rstraße wurde der HiUm. llzxl
Stelzer aus KrummenölS in Schlesien im Straßengraben liegend bewußtlos aufgefunden. Vermuthlich ist Stelzer, der .alsbald starb, in trunkenem Zustände, in den Graben gestürzt. Ä r'a m b a ch. Dr. med. W. Sonn-
tag sen. beging sein 50jähriges Berufsjubiläum. C r i m m i t s ch a u. Der Ober- ' postassistent Kröber wurde gerichtlich sistirt. Derselbe hat einen fingirten Postschein für eine in seinen Privatangelegenheiten abgesandten Gelobetrag als Quittung vorzulegen versucht. Verhaftet wurde der Inhaber der in Conkurs gerathenen Firma C. r r . Miazer. Dahlen. Bereits seit dem 29. November 1897 war die 22jährige Verkäuferin Bertha Selma Kaiser von hier vermißt worden. Nunmehr ist der Leichnam derVermißten im Elsterslusse bei. Wahren angeschwemmt. 2) e üben. Wegen Sittlichkeitsverbrechen, verübt an Schulmädchen, wurde der Hutformentischler Hentzsche!, Vater von drei Kindern, verhaft t und n hai Amtsgericht Dohlen ein. geliefert. ksskn-Tarmstat. Darm stadt. Der G:h. Staatsrath Obr - Ceremonienmeister v. Werner ist an denFolgen eines Schlaganfalls, der ihn auf der Straße betroffen, gestorben. B e t s u n g e n. Der hiesige Polizei - Commissär Bourgeois hat seinem Leben durch Erschießen ein Ende gemacht. ' B i n g e n. Auf der Station Büdesheim (Strecke Alzey-Bingen)'wur-tzen beim Rangiren dem Hilfsbremser Johann Schneider aus Dietersheim beide Beine abgefahren. " '. Gießen. Hier wurde von einem einfahrenden Personenzuge der MainWeser - Bahn der Weichensteller Wenderoth überfahren und getödtet. ' HeppenheimbciAlz!y). Den bejahrten in den besten Verhältnissen lebenden Landwirth Johann Steller, fand man in den bberen Räumen sei.nes Hauses erhängt vor. Ein schweres Leiden soll den bedauernswerthen üstann zu der traurigen That getrieben haben. Bayern. .München. Die junge Gattin des .Revisors Michel von der Generaldirec.tlon der Staats-Eisenbahnen benutzte beim Feueranzünden Petroleum. Es erfolgte eine Explosion und die Frau erlitt so schwere Brandwunden, daß sie im Hospital starb. Die Unglückliche war eine Tochter des Bahninspectors Kellner in Gimbach. Die Kellnerin Monika Huber wurde zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt, weil sie den Schriftsetzer Josef Dietrich mit einem Äierkruge vermöbelt hatte. Der Mimsterialrath Rumpler ist gestorben. Rumpler war mit einer Dönninges, einer Schwester der Braut Lassales, verheirathet. In dem Gebäude der Rechnungskammer an der Kapellenstraße hat ein Brand gewüthet. ZAschaffenburg. Beim Fäs--ser-Auspichen explodirte in der Brauerei Geiger ein Faß. Dabei wurde ein Brauerei-Arbeiter getödtet. z B a m b e r g. Der Unterofficier Heimllller 'des 5. Infanterie-Regiments dahier stahl seinen Untergebenen kleinere Geldbeträge und tractirte die Rekruten mit Schlägen und Stößen. Urtheil: 4 Monate Gefängniß, Degradation' und Versetzung in die 2. Klasse des Soldatenstandes. ' j B a y e r n r a i n. Ein frecher Ein bruchdieöstahl wurde in der Gastwirthsa)aft .des Herrn Frimmer während der Abwesenheit der Wirthsleute verübt. Dem oder -den Dieben fielen 2000 Mark in Banknoten und Silber in die Hände. G a r m i s ch. - Auf dem Eis des Rissersees brach der Sohn des Seevesitzers Bürgermeisters Buchwieser ein. Ihm wollte der Schriftsetzerlehrling Taver Krammer von Steingrifs zu Hilfe kommen, wobei er seinen Tod fand. ' Ü o h r a. M. . Dek Gemeindebevollmächtigte Bäcker und Weinwirth Weigand hat sich als Verwalter des Kranienhauses Unregelmäßigkeiten zu Schulden kommen lassen, welche die H'inübergabe der Acten an den Untersuchungsrichter des Landgerichtes Aschaffenburg zur Folge hatten. Weigand hat als Krankenhausverwalter Naturalien verrechnet, die niemals geliefert wurden und so nach und nach 2P00 Mark in seine Tasche wandern lassen. WüMtiberg. -Stuttgart. Die Strafkammer verurtheilte .die.Studirenden an der technischen Hochschule Bachofen von Basel und Wenker-Pazmann von Dortmund wegen einer SchlLgermensur zu je. 3 Monaten Festung. Ein aus Stuttgart ausgewiesener Taglöhner Dotterer, der festgenommen .werden sollte, sprang aus .. dem Fenster des zweiten' Stockes in den gepflasterten Hof und zog sich einen Schädelbruch und mehrere sonstige Verletzungen zu. In Mentone starb der 25jährige Sohn des früheren . Gesandten, GeHeimraths Graf von Wesd'ehlen in Stuttgart. ' i C a l w. In dem Orte Neuhausen Bezirks Calw.- b 5?euer' aus. da- ,,, ' Der yeiud Jst.Veftegt. ;. j Sie Grippe hinterläßt iff der Regel den Patienten in. sehr schwacher. Ge,sundheit und oft mit einem anhalten, den Husten und angegriffmett Lungen, ür solche Fälle ist Dr. Bull's Husten tzyrpp daö allerbeste Mittel, welches, wenn sofort angewandt, die Gefährde? , Schwindsucht beseitigt. Frau Maggie 5Tulaa, Jronton, Ohio, sagt: "ES 'macht mir viel Vergnügen mit in deck Lobe. für Dr. BuU'6 Husten Eyrup xinzustimmen. Ich litt längere Zeit an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull'S Husten Eyrup aebrauckt batte war ick vollkom? kun'rt und ich wurde den schrecklich
Husten los. jJch empfehle allen LeiI ..dden .-dies:, r:rzs?5li5e Acdizin. n ..:br:n." Dr.. 0ull'S Hrea ,7 i,t rx.? Cj C
bet heutigem Sturm iroZ ver Anwesenheit von sechs Feuerwehren vier WohnHäuser, drei Scheunen nebst Stallun gen einäscherte. C a n n st a t t. Der Schutzmann Baumgärtner hierselbst, der durch Fahrlässigkeit eine Wirthsfrau erschossen hatte, wurde zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die bekannte Weinwirthschaft der Wittwe Cantz in der Karlstraße wurde an Frau Bauer, Wittwe in Schornhausen um 87.000 gekauft. Crispenhofen. Hier brannte die Scheuer des Hirschwirths Grün mit ihrem ganzen Inhalt nieder, während das bei dem herrschenden Sturme stark gefährdete angebaute Wohnhaus gerettet wurde. ' Brandstiftung wird vermuthet. E l l w a n g e n. Dahier ist der in weiteren Kreisen Schwabens wohlbekannte, als Jurist sehr geschätzte Rechtsanwalt Faul nach längerem Leiden gestorben. E ß l i n g e n. Zwischen Stuttgart und Eßlingensoll eine elektrischeBahn erbaut werden. Unternehmerin ist die Kontinentale Gesellschaft für elektrische Unternehmungen in Nürnberg." Gräfenhausen. In der Scheuer von Wittwe Kienzler brach Feuer aus, welchem das Gebäude sowohl als sämmtliche Vorräthe zum Opfer fielen. Durch Flugfeuer war das Wohnhaus sehr gefährdet. Baden. . Karlsruhe. Der Trompeter Schmidt vom Artillerie Regiment hat stch mit seiner Geliebten, der 21 Jahre alten -Kellnerin Rosa Münch aus Steinbach, Amt Buchen, im Lautersee hinter dem Stadtgarten ertränkt. Die Motive sind unbekannt. Das Mädchen hatte ihren Angehörigen brieflich mitgetheilt, daß sie, sich mit ihrem Geliebten das Leben nehmen würde. Baden-Baden. Der bei der hiesigen Güterbestätterei bedienstete 27jährige Anton Dietrich verunglückte bei der Ueberführung eines Möbeltransportes' von Karlsruhe nach hier zwischen Malsch .' und Muggensturm. Dietrich stürzte vom Kutscherbock, des Möbelwagens und war, obgleich er nicht unter die Räder kam, sofort todt i E m m e n d i n g t n. Dienstknecht Sillmann von Brettenthal, welcher von einem jungen Burschen vor etwa drei Wochen durch einen Stoß mit einem Schirm in das Auge schwer verletzt worden war, ist infolge seiner Verletzung gestorben. j H e i d e l b e r g. Nachts wurde die von ihrem Manne getrennt lebende, übel beleumundete Katharina Eubler
am Burgweg erdrosselt und mit emem Stich im Unterleib, todt aufgefunden. Der Bäckergeselle Julius Scheckenbach aus Edelslngen, Oberamt Mergentbeim, wurde des Mordes dringend verdächtig nach Heidelberg abgeführt. 'Kühlsheim. Die Ehefrau des Todtenarabers Köhler, der an der Lungenentzündung schwer darnieder liegt, stürzte vom Gebälk der Scheuer und war augenblicklich todt. Die un glückliche Familie zählt 3. unerwachsene Kinder. Lörrach. Aus dem 3. Stock des Bäcker Brutschin'schen Neubaues in der Baslerstraße stürzte der in den 40er Jahren stehende verhelrathete Gypserhandlanger Josef Weichselbaumer aus Kiebach (Bayern) auf die Straße und blieb fofort todt. Rheinpfalz. Vliesbrücken. Die Mühle des Julius Haaö brannte nieder. Ueber die Ursache lder Entstehung des FeuerS ist nichts bekannt. - D ü r k h e i m. Die Beweise gegen den des Mordes an dem Winzer Adam Bleyl beschuldigten Schuhmacher Adolf Fickeisen haben sich derart gemehrt, daß derselbe sich genöthigt sah, ein vollstan diges Geständniß abzulegen. "Gunderöweiler. Der 8jäh nge Sohn des Schneiders Peter Schneikart begab sich in den Wald zu seinem Onkel, dem Maurer Phil. Kolter, der mit Holzfällen beschäftigt war. Kolter war gerade im Begriffe, eine junge Buche abzuhauen, als sich der Knabe unvorsichtiger Weise näherte ; diesem wurde durch den Axthieb unterhalb des Knöchels der rechte Fuß fast völlig durchgehauen. .Elsaß-Lothnngen. 'Straßburg.. Der hiesige ConcurZverwalter. Richter ist nach VerÜbung erheblicher Unterschlagungen an Massengeldern flüchtig geworden. Richter, über dessen Vermögen Concürs eröffnet ist, wird steckbrieflich verfolgt. , Der Fall erregt großes Auf. sehen. ' jBensdorf. Die Gendarmen Lindemeyer und Schwerdlfeger II geriethen in Streit, welcher in Thätlichkeiten ausartete. Im Verlaufe dzs Streites schoß Lindemcyzr auf Schwerdlfeger aus unmittelbarerNähe drei Schüsse ab, von denen jedoch glücklicherweise keiner traf. Mecklenburg. Grevesmühlen. Beim Holzfallen : verunglückte im Everstorser Forste der Arbeiter Timm aus Hamberge, indem er von einem niederstiirze'nden . gefällten Baum so unglücklich getroffen wurde, daß er arge Verletzungen an der Schulter und am Schädel davontrug und bald starb. .Neustrelitz. Vor seinem Wohnhause wurde der Hofmusikus Fuchs Abends besinnungslos mit einer schweren . Kopfwunde' aufgefunden. Es ist anzunehmen, daß Fuchs, als er die in das.-Haus führenden , Stufen hinaufsteigen wollte, infolge eines Schwindelanfalles niederstürzte und hierbei einn Schädelbruch erlitt, dir den Tod herbeiführte. Oldenburg. - O l d e n b u r g Der Obst- und Gartenbauvettm feiecte sein 40jähriges Stiftungsfest. Die .lzeilnay:: an dem Feste dieses Vereins, dcr stinet fruchtbringenden Wirkens - wegen sich in unserem Lande einer großen Beliebtheit undAnerkennung erfreut, war sehr groß. ' slrciö StZdt:.
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A resident 0( Shawnee, Tennessee, tyt : " I wiat tö tdl oi th benet I reeeived from takinj RWZWZ UlsiWes, My stomach had got into such a fir I could not digest my victuals at all ; everything I ate I threw up, with great pains in my ehest and bowels. I tried several doctors, who did mc no good." At last, Laster spending about $75, a sriend advised me to try Ripans Tabules. I commenced taking them and soon I could eat almost anything, and I had the satisfaction of knowing that wbat I eat would stay with me.' I am grateful for such a medicine, and I hope before manyyears it will have placo in the house of every family in these United Sutes."
geblich infolge eines Unfalles veritorbenen Grünhändlers Franz Knittel wurde auf Anzeige ihrer igenen zwölfjähjährigen Tochter verhaftet unter dem Verdacht, durch Hammerschläge ihren Gatten getödtet zu haben. In Hafenkreisen erregte die wegen Verdachts des Meineids erfolgte Verhaftung des hiesigenSecretärs des englischen Board of Trade, Mey, größtes Aufsehen. Goldene Hochzeit beging der Pontonaufseher Casper Weiß in Blankenese 1 :t seiner Gattin. Der Hausmakler v"5chultz in Vergedorf, . der beschuldia; ird, ihm anvertraute große Summer .terschlagen zu haben, hat sich a:ü Furcht vor den Folgen dcr Strastba. am Strande bei Oevelgönre erschossen. Das Schwurgericht verurtheiltc den 33 Jahre alten Beamten der Vertraltung des alten allgemeinen Krankenhauses Joh. Wilh. Harder wegen iriederholter Unterschlagung im Amt, wiederholten vollendeten und versuchten Diebstähls zu zwei Jahren sechs Monaten Gefängniß. SdjlUCiV A e s ch i. In Kienthal verunglückte beim Holzen Johann Luginbuhl vo.'i hier, indem ihm ein Stück Holz das Lein unter d:m Knie zerschlug. A r t h. Ter in weiteren Kreisen bekannte Restaurateur Dom. Kamer, Seifensieder, ist im Alter von 66. Jahren gestorben. B a d e n. Bei Grabarbeiten in der Sand- und Kiesgrube auf Hertenstein stieß man auf die versteinerten Ueberresie eines colossalen, gegen 12 Wltttx langen Thieres. Bern. Zum Director der Stadtmusik wurde Hr. Ziagel aus Köln, gewesener Negimentslapellmeister, gewählt. Im Alter von 70 Jahren starb hier der im Aus- und Jnlande wohlbekannte Heraldiker Christ. Bühler, gebürtig aus Neßlau, St. Gallen. Er war. seit der Werner Gründungsfeier Ehrenbürger Berns. Die Identität eines beim Schwellenmätteli gefundenen Leichnams hat sich herausgestellt.' Es ist der seit dem 21. November v. I. vermißte Schriftsetzer I. Glättli von hier. G r e n ch e n. Die unterhalb des Bahnhofes Grenchen aufgefundene gräßlich verstümmelte Leiche wurde als diejenige eines Fr. Aebi aus Pieterlen erkannt. ' Der Unglückliche hatte den Tod gesucht. . Küßnacht. Hier starb 60 Jahre alt Clemens Märchy, gewesener Richter und Wirth zum Schäftt". L i e st a 1. - Der seit mehreren Jal ren in Liestal wohnhafte, aus Deutschland gebürtige Färbergeselle Clemens Liebig wird polizeilich verfolgt, weil er beschuldigt ist. mit der Gesellenkran, kenkasse durchgebrannt zu sein. Luxcmourg. Luxemburg. Die Wiesbadener .Stadtverordneten hatten beschloss sen. das Bild des Großherzogs von Luxemburg, des früheren Herzogs von Nassau, im Rathhauss.aale anbringen zu lassen. Der Großherzog hat aber mittheilen lassen. . er . werde niemals einwilligen, ' daß sein Bildniß . im Wiesbadener RathhauL angebracht werde. In Arlon starb ein alter Kämpfer aus dem Revolutionsjahr 1830, der 1810 in Mensdorf geborene Papa Thiel, der 1829 unter dem hol ländischen Regime zur Artillerie eingezogen worden war und beim Ausbruch deZ Aufstandes mit vielen luremburai-
schen L-nd5!:u!:n zur Garnison Zlzz ' ; ' nur rtr.i. , s -
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Thut seine Dienste gut.
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Eisenbahn Tabelle
Lnkunst und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vsndalia. Abgang Postzug 7 00 06. xpreg xi mj sim Expreß ....12 40 Km Siomodarion 7 20 Vm Expreß 4 00 Nm Exvrek 8 10 Pm Ankunft Expreß 5 40Dm Expreß 4 45Nm Accomodatisn 10 00 Um Expreß 2 35 Km Schnellzug 7 15 Vm Accomadation 120 Km Cleveland, Cincinnati, Chicago un, St. LouiS. Indianapolis und Cleveland Divifton. Sbgang Expreß 415$ä expreß 6 35 5m Expreß 10 35 Sm Limited ExpnA 11 15 53m Erpreß ! 6 25 Km Ankunft Expreß 4 10 Kr Expreß 11 SO.Vm Limited Expreß S4S Ab Expreß 310 52m Expreß 10 60 Km et LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 9m Limited Expnß 11 45 Vrn Expreß 11 20 Km Erpreß, täglich 3 50 Km Ankunft Expreß täglich 4 05Vm expreß 10 30 V Limited Expreß 6 30 Km Expreß.......... 610 m Thicago und Cincinnati Divifton östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodation täglich r 7 f 0 $n ccomo'oatio .10 50? Postzug 2 45 Km Accomsd. snur Sonntagi). Accomodation 6 30 JIw Ankunft- Rushvill Acrnodation. Postzug 11 40 V Jnd'pli Acc. (nur Sot.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation 40 Ad Schnellzug 11 05 Km Chicago und Cincinnati Divisto toestliq Abgang Accomsdatio 7 10 L Scdnell.Post . .'. 11 45 Vrn Lafayette Accomadation 5 15 Km Schnellzug ..' '. 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 8 30 35m Lafayette Accomodatisn ... 10 80 Vrn Schnellpost .' 2 85 Km Acconrodatio 5 45 Km Peeria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 D Expreß 1145K Dcville Vecoodatu 4 35 K Expreß .............11 15 vra Ankunft Expreß 8 30 Vrn Danv ille Aceomodabio .... 10 30 Dm Expreß .2 42 Km Expreß ! 6 16 Km Peoria Divisto östlich. fW t - C K mm. gana Cxprey o j.cm ccomodatio Expreß . . 8 25 Km Ankunft Expreß 11 35 Vrn Accomodation Expreß 9 00 Km Lake Srie und Weftern. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20 Km Expreß 7 00 Km Schnell Expreß - Ankunft ScbneU'Expnß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Km Expreß ftuOKm Pittöburg, Cincinnati, Chicagounb Ct LouiS. JndtanapolU Divifton. Abgang Expreß .......... .. . . $ 00 Km EolümbuS Accomodatio.. . 8 30 Vm Expreß . I. 5 50 Vm RichmondAccoodatio... 1 30, Km Expreß......... 720 Ab Ankunft Richmond Sccomodatio S 00 Vrn Schnellzug 8 00 Vrn Expreß" ....12 30 Km Accomodatio 3 15 Km Expreß 6 50 Km Expreß 1015 K Chicago Divistsn VU okomo. AbgangExpreß 11 85 V Expreß' 12 35 Km Ankunft Expreß L30m Expreß.. 3 20 Km LouiSville Division. ' ' V . Abgang Expreß 8 40 Vm . LouiSvill Accomodatio.. . S II V . Schnellzug. '.........8 25 55, ' tSs r ralfik A f VE V W 44 W VU S -XV Ankunft Accomodtttio 10 15 Lrn ' Sellzug 11 SO Vrn Accomodation 6 50 Km Spezial täglich 12 S5 hn ; t Cincinnati, Hamilto uib IdinsB ' poliS. Abgang Expreß 8 40V - Cincinnati Accomototi ..10 45 L Expceß 7j05 Expreß 4 45 Km Expreß 2 45K Ankunft Accomodation...' 11 4S Vm - ; Expreß .... . .. ..' ..12 45 Vm Expreß . 7 50 Km Expreß., i, .IQ 85 Km Expreß... 6 tOm Indianapolis und LinrenneI. - Abgang Expreß..... ....... .1 815 tm ' LincenneS Accomodatio, 4 00 Km Ankunft LmcenneZ Accornodat 10 40 Lrn ' ; Expreß : . ; : . .v. ; . .. .. .... 4 53 Km Cincinnati, WabasH undNieZiga Abgang Expreß ' ! . i Expreß ! SUV ii;i5 V Erorek 4 50 Km ttahmfl ff nttk 9 25 Vm ' Expreß 8 10 Km Expreß .'45 Km Indianapolis, Decatur und Qefte. Abgang Expreß 8 15 Vm Accomodatio 3 45K Echnell.Expreß 11 10. Km Onkunft Schnell. Expß 3l5Cm ' AceomodatU 1040m expreß 4 40 V Louisdille, Netz Qlbany us Chicago' Abgang Expreß 12 55 Cm rrpreß 8 35 Km riono AccorjflbaÜin 700 Cm 3 015 4 37 Km 7WK3 Ankunft Expreß ' rronon Accoms erpreß....... The Tyentleth Century, ine auSgezeiSnete OHenfchrift, teelr orttchritllich gesinnten Lesern Ut iZ ef: en ist. In der ?endenz , sc:it:'.s2. werden d.ch andere sorrsritiH LricJ carln cnvLrteiifch trreCn. - Hin UttZt l'tz'M tn Irr llr-itc''"t - PubllsMn'T Co 13 r-j . ; j
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