Indiana Tribüne, Volume 21, Number 171, Indianapolis, Marion County, 10 March 1898 — Page 1

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o A A AA rl 00 AO kS AA fyT OK y y w vv w ov a yy Office : No. 18 0ub Mabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Indiano, Donnerstag, den 0. März (898 Jahrgang 31 Vhu 171

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Editorielles. Der Streik der Arbeiter und Arbeiterinnen in den T,ztilsabriken Neu-Englands ist im Zufammenbrechen und wird wohl binnen Kurzem zu Ende sein. DaS Resultat desselben für die Arbeiter ist Null Komma Null. Dieser Streik und seine Begleiterscheinungen werfen wieder ein traungeS Licht auf die amerikanische Arbeiterbewegung, speziell aber auf die American Federation os Labor". Kaum war der Streik auSgebrochen, so berief man Sam GomperS herbei, wobei man wohl große Hoffnung auf die Unterstützung der gederation. sehte.

Herr GomperS kam, sah und riß nach gewohnter Weise daö Maul sehr weit aus. Seine Fähigkeit, großmäuige Tiraden loszulassen, wird Niemand in Abrede stellen. Aber Geld gabS nicht. Zum Kriegführen, sagte einst ein berühmter Staatsmann, gehören drei Dinge: erstens Geld, zweitens Geld und drittens Geld. Mit dem Streiken geht eS ebenso. Merkwürdiger Weise sehen daS aber immer die Arbeiter erst ein, wenn sie schon mitten m Streik sind, vorher aber nicht uad nachher auch nicht. Die Textilarbeiter in Neu-England waren gar nicht, oder doch nur sehr ungenügend organifirt. Geld hatten sie nicht. Der große Streik der Kohengräber hätte sie skhr gut belehren können, daß von der Federation nichts zu erwarten war und daß unter den amerikanischen Arbeitern ein Solidaritätögefühl, daö sich auf daS Oeffaen des Geldbeutels erstreckt, nicht vorhanden ist. SS ist möglich, daß der Streik trotz alledem gerechifertigt, daß der Verzweiflungöakt nicht zu vermeiden war. DaS wollen wir hier nicht besprechen. Aber der Streik ist ein Krieg und wer sich nicht in Zeiten deS Friedens auf den Krieg vorbereitet, der kann keinen Krieg führen, geschweige einen Krieg gewinnen. Welch bittere Erfahrungen haben die Kohlengräber schon gemacht! Und doch haben sie dieser Tage den Antrag zur Anlage eineS Streikfonds niedergeyimmt. Hier haben wir. bemerkt daS Phil. Tagblati", eineS der Grundübel der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung. ES giebt wohl eine Anzahl Trade UnionS, welche KriegöfondS besitzen, aber sie bilden die Minderheit. Gerade diese werden auch nicht häusig in Kämpfe verwickelt, weil eben die Unteroehmee wissen, daß sie kampfbereite Gegner haben. 3n den meisten Fällen werden sie Zugeständnisse erlangen, die einem Streik vorbeugen. Die meisten Streiks ereignen sich daher unter den Arbeitern, welche schlecht oder gar nicht organisirt sind. Kommt eS nun zu einem solchen Ausstand, bann ist die Noth gewöhnlich auch schon in der er ften Woche da und der Bettelsack geht umher. Aber wie dürftig fallen die Unterstützungen auS ! Dieselben Leute, die sich hartnäckig weigern, einen nennenverthen Veitrag an die Federation zu bezahlen, ervarten nun, daß dieselbe ihnen mit Nie sensummen beispringen werde. Da dieS unmöglich ist, entsteht große Ent täuschung. Man geht an die einzelnen UnionS heran und im allgemeinen

läuft eS glücklich ab, wenn daS Cr:b

DaS ist die Art der Kriegkführung

der amerikanischen Gewerkschaften. ES giebt bei ihnen weder die finanzielle Grundlage, welche fast alle britischen Tradeö UnionS haben, noch die solidorische Opserwilligkeit der Deutschen, welche jene einigermaßen ersetzt. Dabei giebt eS Leute, welche glauben, daß die Gewerkschaften sich überlebt" haben. In Wirklichkeit sagt daS genannte Blatt sehr richtig, stecken sie noch in den Kinderschuhen und werden in die geregelte, überlegte, planmäßige MannkSarbeit erst kommen. Jetzt herrscht zuviel GeverkschastS - Spielerei. WaS hat denn, so darf man wohl fragen, die Federation of Labor bei all ihrem großredverischen Prahlen schon vollbracht? Nichts, rein gar nichts. Die ganze Art der Organisation ist auch derart, daß sie nichts vollbringen kann. Sie hat dazu absolut keine Mittel, weder Geld, noch Gewalt. ES ist wirklich bloß eine Spielerei. Und doch ist fie daS nicht. SS scheint vielmehr, daß fie einem recht traurigen Zwecke dient, daß fie von den Führern dazu benützt wird, ihre eigenen per sönlichen Interessen in der Parteipoli tik zu fördern. Die Arbeiterschaft alS solche hat nicht den geringsten Nutzen von der Federation und wenn hier nicht eine durchgreifende Aenderung stattfindet, dann wird ihr Schicksal dasselbe sein. die daö der Kaightö os Labor, und dann werden wirö erleben, daß die Ratten in Zeit daö finkende Schiff verlassen und in politische Aemter hineinschlüpfen, die eS yowderly auch gemacht hat. MUMWn. Inland. Wetterbericht. Wolkiges Wetter mit Regenschauern hiute Nacht und Freitag. KühlereS Wetter Freitag. Höchste Temperatur innerhalbder letzten 24 Stunden 60 Grad, niedrigke 46 Grad. War zu e.r v a r t e n. W i l k e s b a r r e, s März. Die Geschworenen in dem Prozesse gegen Sheriff Martin und seine DeputieS gaben heute einen auf Nichtschuldig" lautenden Wahrspruch ab. Da der Prozeß bloß gegen einen Theil der Leute geführt wurde, pellte der DistriktSanvalt den Antrag, die noch nicht Prozefsieten unter Bürgschaft zu belassen, biS er sich entschlossen habe, waS veiter in der Sache geschehen solle. DaS Gesuch wurde bewilligt. Aus Washington. Washington, 9. März. Nachdem der Eongreß . dem Präsidenten $50,000,000 für nationale Vertheidi. gungSzwecke bis zum 1. Januar 1699 zur Verfügung gestellt hat, bemüht man sich auch schon, diese riefige Summe so schnell die möglich an den Mann zu bringen. Da Kriegsschiffe den ersten Wunsch bilden, den man befriedigen will, so ist eS für die Administration angeblich nicht möglich, vorher einen Theil der Gelder auf andere Zweige des Armee- oder MarinedlenfteS oder dort, wo fie sehr nutzbringend sein könnten, nämlich in der Anlage von Käftenvertheidigung, zu verwenden. Der Marinesekretäe macht alle Anstrengungen, von unseren MariaeattacheS und diplomatischen Beamten im Auslande alle erreichbaren Insormationen bezüglich der Anzahl von Schisfen, die im Bau begr'ffen sind und deren Preis zu erlangen. DieS hat nichts mit den Plänen deö Eaptain Brovnson, von der V. Ct. Marine, zu thun, der heute von New Jork nach Europa abfuhr und einem Berichterstatter erklärte, daß er die Reise im Austrage der Marinebehör den mache, um anzukaufende Schisse zu inspiziren. Der Berichterstatter machte den Capitän auf ein Gerücht ausmerk sam. daß die Ausländer und nament lich die Engländer, den ver. Staate Schund, dessen Annahme Brasilien und Chile verweigert hätten, gern aufhal sen möchten, voraus Brovnson ant vortete, daß man ihm keinen Schund sür gute Waare verkaufe könne. Sö vird auch behauptet, daß daö Kriegs departement im Auslande fie) die Lie serung von großen Quantitäten rauch losen yulreri in r-öglist k:r Zeit,

Admiral Sicard wurde bevollmäch

tigt, Leute sür die Marine avzuwerben. wenn er passendes Material sinden könne. . Er berichtet, daß er Appli.kationen von Maschinisten erhalten habe und erhielt sosort die Vollmacht, die Leute anzunehmen. DaS Kriegsdepartement macht sich die Gelegenheit, über 5S0.000.000 bis zum 1. Januar 1899 verfügen zu tön nen, auch zu Nutzen und trifft Arran gements, um moderne Gewehre, mit denen im Kriegsfalle mindestens 500,. 000 Mann bewaffnet werden könnten zu erlangen. Bislang hat sich der Kongreß nicht geneigt gezeigt, eine Reserve von Gewehren zu beschaffen jetzt aber wird daö Kriegsdepartement darnach trachten, daß eS von den $50,. 000,000 auch sein Theil abbekommt. m i.i m AuS dem Kongreß V Washingtons März. Senat. Der Senat nahm heute die HauSbikk, welche dem Präsidenten $50,000,000 für nationale VerlheidigungSzwecke zur Verfügung pellt, ohne Debatte an. Die Abstimmung ergab ein einftimmigeS Resultat. ES stimmten nicht nur alle anwesenden Mitglieder dafür, sondern auch sür die abwesenden du?den bei Aufruf ihrer Namen bevollmächtigte Erklärungen gemacht, daß fie dafür stimmen würden, weün fie zngegen vSren. ES war 12:12 Nachmittag, alö Senator Hale die Bill berichtete uud um Abstimmung darüber ersuchte und der Viee-Präfident konnte schon 12 Minuten später die einftimmige Annahme der Vorlage trrkünden. nm . . SchiVIF.rkaqrlqten. Angekommen in : - New Sork: Weimar" von Bremen. G l a ö g o v : Zurnesfia" von New Sork. Philadelphia: Pennland" von Liverpool. Southampton: Trade" von New Jork nach Bremen. N e w ö o r k: Kaiser Wilhelm II." von Neapel ; Geeftemünde" und Phönicia".von Hamburg. i.i m Ausland. Allerlei a u ö Deutschland. Berlin, 9 März. Die BudgetCommission deS Reichstags hat heute die ganze Flottenvorlage gutgeheißen und den Endbeschluß ohne jede Debatte gefaßt. Eugen Richter'S Organ, die Freifinnige Zeitung", höhnt darüber, daß die Commission die wichtigen Schifföbauraten ohne Debatte bewilligt haben, während sie die Einführung der Grauen Schwestern in die Marine-Lazarethe und die Kostspieligkeit zehnfitziger Latrinen in Wilhelmöhaven gründlich diökutirt habe. . DaS Centrum hat noch keinen entscheidenden Beschluß über seine Stellung zu der Vorlage gesaßt, obgleich gestern eine FractionSsitzung pattfand. Dr. Lieber hatte die Sitzung übrigens wegen eines Magenleidenö noch vor ihrem Abschluß verlassen. Einflußreiche Klerikale erklären, daß innerhalb der Partei alleö friedlich verlaufen würde und daß die süddeutschen Parteigenossen nicht an Austritt dächten Man wünscht in ultramontanen Kreisen allgemein daS Zustandekommen der Vorlage. Die Berliner Neuesten Nachrichten" erklären, daß die Tendenz deS Lieberschen Antrages der Re'chösinanzresorm vidersp'.äche'. Die Sozialdemokraten haben zu der Zuftiznovelle einen Zusatz beantragt,' welcher daS Verbot des ZnderbindungtretenS von Vereinen aushebt. Die . deutsche Presse in Oesterreich verhält sich dem neuen Ministerium Thun gegenüber reservirt und ablehend. Die Neue Freie Presse" erklart, daß die Deutschen sich einem Cabinet gegenüber, in welchem der Tscheche Kaizl, der Feudale Kaft und der Pole Zandrezejoviez sitzen, solidarisch ge genüber stellen müssen. Schvenainger hat bereits vorgebaut, daß Fürst Liömarck an seinem bevor stehenden 8. Geburtstage nicht durch geräuschvolle Ovationen vor dem Her renhause in Friedrichsruhe aus der für ihn so nothwendigen Stille und Ruhe enfgestört werden dürfe. Oanz ohne

nicht hergehen, und besonders nicht.

wenn der Kaiser, wie eö heute in Hoskreisen heißt, seine Absicht, dem Fürsten am 1. April den Glückwunsch zum Eintritt in'S 83. Lebensjahr in eigener Person zu überbringen zur That macht und dem Altkanzler einen, wenn auch nur kurzen Gratulationsbesuch ab stattet. allerlei. In Peking wird die Ernchtung einer Universität geplant mit zehn Facultäten: Astronomie und Mathematik, Erdkunde, Philosophie und Religion. Politik. Literatur und fremde Sprachen, Kriegs- undMarine Wesen, Landwirthschaft, Technologie, izanoelSwesen, 'ttoicin. JnVerlin Z st d e r Gerichts, asseffor a. D. Felix Alexander Oppenheim gestorben, dessen Hinscheiden die Erinnerung an jene Episode aus Ferdinznd Lassalle's Leben wachruft, die allgemein unter dem Namen lasset, ten Diebstahl- bekannt ist und in dem Ccheidungsproceb der Gräfin Hatzfeld ein? hervorragende Rolle spielte. Assessor Oppenheim und der praktische Arzt Dr. Mendelssohn, beide intime Freunde des späteren Begründers der deutschen Socialdemokratie, leisteten Lassalle Beihilfe bei der Entwendung von Dokumenten, die der Gatte der Gräfin, der damals in einem Kölner Hotel sich aufhielt, in einer Kassette aufbewahrte, und die für die Entscheiduna des Processes von wesentlicher Bedeutung waren. Die Folgen waren für v:e velven Freunde noch unheilvoller, als für den Urheber der That, die naturgemäß viel Staub aufwirbelte. Dr. Mendelssohn, ein junger Arzt, der Docent werden wollte, floh nach Amerika, wo er bald darauf starb. Assessor Oppenheim mußte seine Laufbahn aufgeben und verscholl in der Oesfentlichkeit. Er bat ein Alter von nahezu 7L Jahren erreicht. - - Wie we t sZck die 5?!Zrsorglichkeit einer aetreuen Ebekälkte dem Gatten gegenüber erstrecken muß. yat me ?chneidermelstersgattin in einem Vorort von Dresden bewiesen. Ihr Gestrenger hatte jenseits der Elbe eine unaufschiebbare geschäftliche Angelegenheit abzuwickeln und machte sich deshalb trok eines bäumebreckend-n und schornsteinknickenden Sturmes aus rne weite. Der Windgott pustete in die Falten des sckneiderlicken Mantels der ab und zu auf der einen Körperleite mit solcher Heftigkeit an die Schenkel scklua. dak unserem Wänderer vor Schmerz und Angst dicke azwelLlropsen aus die Stirn traten. Er untersuchte schließlich seine Manteltasche an der fraglichen Seite und fand darin zu seinem Erstaunen ein Fünfpfundgewicht, das, wie sich bei seiner Heimkehr herausstellte, die liebende Gattin behufs Erhöhung des Körpergewichts ihres etwas schmächiigen Eheherrn in dessen Tascke vraktizirt hatte, und das ihm wie seine glückliche Heimkehr bewies bei seinem gefährlichen Gange über die sturmumtobte Elbbrücke recht gute Glenne aelvan Hatte Hiesiges. Qegeltonrnier. Gestern Nachmittag und Abends fanden in der TomlinsoHalle je drei Spiele zwischen hiesigen Keglern und dem Greater New Sork Klub Satt. Die Spiele werden zwischen fünf Keglern von jeder Seite (team) gespielt. Der New Sorker Klub besteht auö nachfolgenden Mitgliedern : Dr. H. Timm, Präsident deö Amer. Bowling . Congreß" ; Sam. Karpf, Manager; W. V. Thompson, Schatz meister ; Nikolauö Thyne, Captain ; H. W. MaeLellan, Herman Kahlödorf, P. Schnltz, Robert Menninger, Elwood Silber, Edward Haase, Harry S. Schasser. Franz H. Brill, Adolph Paulson und John Boemermann. .Der Columbia Klub, dessen Gäste die New Sorker sind besteht' auö folgenden Mitgliedern: F. Nolting, M. C. Knox, Fred. Kleine, Joseph Stick, Joseph Michaeliö, Albert Myerö, William Kimmel, Vevj. Nurre, Wm. Gielow, Charles Kleis, C. C. Hartmann, F. Gielow, A. Hook, I. Barthel, y. Frick, W. Nolting, L. Mußmann, W. King, G.Nolting, H. Wheatleh. Den New öorkern. ging ein auSgezeichnete? Ruf voraus und eö ist sicher, daß fie ausgezeichnete Kegler find. venn auch nicht unüberwindlich, die sich gestern Nachmittag bei einem Spiel mit einen Team" der Indianapolis Kegelklub Liga, bestehend auö den

vom Zndplö Klub und Zlva Dicks vom Unabh. Turner Klub zeigte, daö die New Azrker mit 23 Punkten der-

loren. Der Columbia Klub, welcher gestern fünf Spiele mit den New Forkern spielte, war biö jetzt nicht im Stande ein Spiel zu gewinnen. Nachfolgend daö Resultat der verschiedenen Spiele : 1. Spiel. New Sork 829; Colum bia 644 Punkte. 2. Spiel. ZndplS Kegel. Liga 79Z; N. S. 770 Punkte. 3. Spiel. N. A. 748; Columbia 713 Punkte. A b e n d ö. I.Spiel. N. 3. 896; Columbia 661 Punkte. 2. Spiel. N. S 845; Columbia 766 Punkte. 3. Spiel.. N. F. 745; Columbia 711 Punkte. Bei diesen Spielen werden zehn Kegeln benutzt, wobei die Berechnung eine andere ist wie die bei neun Kegeln. Anna I. Noy klagte auf Scheidung von George E. Roll. Cascaret stärkt Leber, Nieren uid Eingeweide. Eö erregt keinerlei Schmerzen oder rampfe. 10 Eentö. Der 2öer FrauenunterstützungSverein hält heute Abend in der Columbia Halle einen Calieo Ball ab. Die "Onhkeas Chorus Society" beabsichtigt wieder einen Kinderchor zu gründen. Trotzdem ei ziemlich spät in der Saison ist, wurden heut in einer gut besuchten Versammlung im Zndiana Trust Gebäude beschlossen, den früher von Herrn ArenS geleiteten Kinderchor wieder in'ö Leben zu rufen. Eö sollen 150 biö 200 Kinder mit musikalischer Begabung und guten Stimmmittel ausgesucht werden. Wer alS Lehrer engagirt werden soll, ist bis jetzt noch nicht bestimmt. Soweit wurde nur Herr Bellinger in Vorschlag gebracht. ' Versuchen Sie eine Schachtel Cascarer, der feinste, jemals anaefertigte Leber -und Eingeweide-Regu-urer.. Ungefähr hundert hiesige Grocerybesitzer sind in Schwulitäten. Onkel Sam hat mit seiner feinen Nase ausgeschnüffelt, daß jene Herren von der in der Nähe von ZionSville liegenden Margarinbutterfabrik Erzeugnisse der letzteren gekauft und als Butter verkauft haben. DaS Gesetz sagt erstens, daß ein Händler, der Margarine verkaufen will, eine dieSbezügliche LizenS haben muß, zweitens, daß an dem betreffenden Sehälter eine Ausschrift Margarine" sich b.sinden und drittens, daß dem Käufer vom Händler mitgetheilt werden muß, daß daö Zeug keine Butter, sondern Margirine ist. Die Grocerybesitzer beHäupten, daß ihnen die Margarine von der ZionSville Fabrik alö Butter verkauft worden ist und hatten sür heute Nachmittag eine Versammlung in Drakeö Groeery, an der Nord Meridian Str. einberufen. H. Schmedel. Bürsten -abeikaat. No. 716 Oft MeCarty Str. Richard C. Herrick, der Clerk deö Sicherheitörathö, reichte heute seine Resignation ein, welche mit. dem 1. April in Kraft treten soll. Herr Herrick ist einer derjenigen Angestellten, welche nicht daö alleinige Heil der demokratischen Partei in Silber-Frei-Prägung sehen konnten. Er nahm daher nur geringen Antheil an der letzten Präsidentenwahl. Mayor Taggart gab bekanntlich den Silberdemokraten daö Versprechen, alle diejenigen Angeüellten zu entlassen, welche nicht Silberleute waren. Er verlangte daher nach seiner Erwählung nach und nach die Resignationen sämmtlicher Angestellten biö auf Herrick. Daö Damoklesschwert hing aber stetig über seinem Haupt. Er fand daö sür die Dauer unangenehm und beschloß eine Entscheidung herbelzuführen. Im Falle seine Resignation angenommen wird, beabsichtigt er nach Zron Mountaiv, Mich, überzusiedeln, wo er Theilhaber der Iran Mountain Daily Tribune" ist. Rheumatiömuö in Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Slbogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel Säure im Blut. Hood'ö Sarsapanlla Heilt Nheumatikmuö.

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