Indiana Tribüne, Volume 21, Number 170, Indianapolis, Marion County, 9 March 1898 — Page 3

'"tu M ...... (Mn!"" Dr. I. Wühler, 120 Sst PlcCsrty Str. Sprechstunden : 8 bU 9 Uhr Vorm. ; 2 M8 3 hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr WeudS. Telephon 1446. Soreiftude: eontitao nui Borrntttao. C. C. EVEUTs, Deutscher Zahn ' Arzt. o. 81 Nord Pennsy!vs-lia Str. Q 8 tofcb aus WunsS an$?rar.M. WALTE U FKANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Streße. Coffi?, lrck. Zimmer 43. OificStndn: g diI2Vm., Ibil5 5lm., 71119 Abend. Sonntag, von lu Uhr fim . 61 2 Uhr m Coke. Coke. - Anlnmpn u. zsrilsinert. XWit kinven Sie bekomk in der Osftce der Ind'poils &n o. No, 58 Süd Pennsylvania Slr, M. mcvitct Deutscher Gnchbinver. 802 Lud Cast. TZe McSarty Str. ' Jp Stairs. itxx Hart 'vlnzpii?. 7 Sd iadaa tritz mr f)ftttlit?fn ÜT miÄ ftstfJH. ilolph Frey, 4 rreolorr Rieht Sotary Pablie, Translator, Correspondent etc. tio. 196 Elirabeth Stret. Tak RlaVe St. Cr MWTÄ RlPANS TABULES Are jntcndccl sor thUdren, ladio and all who prcscr a m cd lein disguised as consectioncry. They may now be had (put tjp m Tin Boxcs, scvcnty-lwb in a box), price, twcnty-Hvc cents or sive boxes sor onc dollar. Any draggist Ml get thera ilyou instst, and they may always be ebumed ty rcmitting ihc pnee to TneRipansChei (cal Vjompany C?RUC IIW D. JS ;otfi : : zn haben in Käse und HauS, erfüllt jcfcc gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. DaS beste Mittel, aOc Me. tallwaaren in kürzester Ze,t und für die längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die Uiß. Metal Poiisli Pasta, die von der altbekannten u. benZhrten Firma George TV. Uojsman, 295 Oft Washington Etraße, in JndianaxoliK hergestellt wird. Fü Gastwirthe ist da? altbewährte Putz' miiielTha Barkeeners'a Frlend. von derselben Firma Herneut. um Putzen Ire Bar Fizrures ic. einfach unentbehrlich und der eö einir.al flifcrauÄt bat. wird tl ftt taietev holen. üar Stetzcr'& ftrienb lai Unentbehrliche, ist Überall in Arothe en zu tzaven. TTf1 I IE ö 'DaS Deutsch'Amerikanische Hl . VT . Ja jfonhkhnrRan 1 unfnnai R UUlUUUiWUH 9 kw.fc ' von 7 H MARtKWORTÜ, ili fl EQÄ Vt. Cf r.'nrinnotl- st UO 4 V iiiC W)V uv.A4fc.j ' if7 n a , Hl fl !tul.i. lil H xix anerianru ca uitritf, iötu5tc a r w i . . o 4 IImmIa U ICH uno i)Uüc.iuiiyuc u wi m uridDeutschland, und alle Ansprüche Vt aus ß O w Erbschaften und Rechte, g . . . rt H rann man Verxr-uensvou xn janc Hä 'de lez,n, und versichert sein, da? B etc immun, t?ic cte ßtc&ten fx .rf 1. 1 st..fi. ! ß wuinacxji5auTiraqe fi rnit gleichem Eiser und genauer RechtS F kennt iß prompt und gewissenhaft er x ..2.. W 'i fi eorgl HMvtni $Uo(Hi!cIlCiil vermisster Erben. H irb Scheutttch't diese Statt erneuert. &kTzlzlTZTzlTTET3sUoterstüZt tle .flnvnmi inpKHÄTlUE:i.f.' I Ht, aüi HWlLiUUilü tlliili'illi lei'ri(6eä:uä(oa E3f ät5r. ,

i r-0-) ) LAXIR l( 5St6Sö) 1 XkZ'k? V557OpssUNQ5 I 1 - zrz&&ris 1

m

-j

., M '"j''cyL x -T7u .tVt2l A '()br ivKj PSSi

ikii.vryv v v ünivj1-

rm

tr Cv

91

blitzblank

v

Tj. 1S3, 140 ttb 142 Eilst " tfvÄisnxcroüfc, Hasa;

iMimx

miM Ay IN ALLEN APOTHEKEN Z ,..,??.' nmMMm Fremde Wetten. Roman von Reinhold Ort mann. (Fottexung.) Alle ihre Träume von zx'oljchem Glück Wären durch die Liebe ihres Gatten und durch meine Geburt vollkommen erfüllt gewesen, wenn nicht eine unselige Neigung meines Vaters zu blinder Eifersucht und sein in solckn Augenblicken oft bis zu Ausbrüch-n wildesten Jähzorns gesteigertes leidenschaftliches Temperament zuweilen düstere Schatten auf ihren Lebensweg geworfen hätten. Wenige Monate nach der Geburt ihres zweiten Kindes aber einer Schwester, deren Namen ich nicht einmal kenne und von der ich nicht weiß, ob sie noch unter den Lebenden weilt trat dann, unerwartet wie ein Wetterschlag aus heiterem Himmel, die Catastrophe ein. die ihrem wie meinem Leben eine verhängnisvoll entscheidende Wendung geben sollte. Ein junger Officier, de? sogar zu den entfernteren Verwandten meines Vaters gehörte, weilte als Jagdgast in seinem Hause, und seine ritterliche Schönheit wie seine liebenswürdig heitere Natur gewannen ihm alle Herzen. Zwischen ihm und meiner Mutter, die bei der Makellosigkeit ihrer Gedanken keinen Grund hatte, ibm ihr Wohlgefallen zu verbergen, entstand bald eine scherzende Vertraulichkeit, die trotz ihres harmlosen Charakters meines Vaters Mißtrauen und seine leicht geweckte Eifersucht erregte. Ein unglückliches Mißverständniß. über das meine Mutter selbst niemals volle Klarheit erlangt, bestärkte ihn dann vollends in seinem Verdacht. Es gab einen heftigen Wortwechsel und nachdem der junge Officier ohne Abschied das Haus verlassen hatte eine Herausforderung zum Duell. Durch die Geschwätzigkeit eines Dieners erhielt meine Mutter davon Kunde. noch ehe der Zweikampf stattgefun den hatte. Mitten in der Nacht eilte sie in das Zimmer ihres Briefe schreibenden Gatten, schwor ihm auf denKnieen und unter Berufung auf das Leben ihrer Kinder, daß jener Andere schuldlos sei wie sie selbst, und verlangte die Zurücknahme der Forderung. Lange hörte mein Vater sie an, ohne ihr eine Antwort zu geben; dann aber, als sie sich war, ibn durch ihre heiligen Versicherungen überzeugt zu haben, sprang er plötzlich auf, schleuderte ihr mit funkelnden Augen eine häßliche Beschimpsung entgegen und .ging, die Thür hinter sich verschließend, in sein Schlafgemach. Ohnmächtig wurde meine Mutter von den Dienstboten auf dem Teppich gefunden und in ihr Bett gebrackt. In heftigem Fieber lag sie dort während des ganzen nächsten Tages. ohne daß ihr Gatte nur ein emzigcs Mal nach ihr gefragt hätte. Am späten Abend aber erzählte ihr die Jungfer, die schon seit den Mädchenjähren ihre vertraute Dienerin gewesen war, daß der junge Ofiicier am Morgen dieses Tages im Zweikampf durch die Brust geschossen worden sei und schon wenige Stunden später seinen Geist ausgegeben habe. Meine Mutter hatte ihn nicht geliebt, sie war ihrem Gatten mt auch nur mit einem sunvlgen Gedanken untreu gewesen in dem Augenblick aver, da ihr zeneunoe gebracht wurde, stand es als unumstößliche Gewißheit in ihrem Herzen fett, dan das Gluck ihrer übt für ewig vernichtet sei und daß sie mit dem Vater ihrer Kinder Nicht langer Ulster demselben Dache weilen könne. Obwohl sie sich ernstlich krank fühlte, bewerkstelligte sie noch in derselben Nacht mit Hilfe der Jungfer und eines ihr blind ebenen Kutschers ihre Muckt. M" einer Lebendigkeit, die ich niemals vergessen werde, schilderte sie mir die Einzelheiten zener schrecklichen cacyt, v nun ia schon um fast ein Jahrzehnt hinter ihr lag. In wilder Hast hatte sie elmge wemge Habsellgkenen zusammenaevackt und sie eilte nun. als der Wagen schon bereit stand, in das Schlafzimmer der Kinder, um auf immer Abschied von ihnen zu nehmen. Da streckte ich ihr wohl durch ihr ver störtes Aussehen erschreckt aus mei nem Bettchen die Arme entgegen und bat weinend nach Kinderart: Mamaeben, nimm mich mit!" Und dem übermächtigen Verlangen ibrer Mutterliebe' folgend, ohne Zaudern und ohne Ueberlegung riß mich die verzweifelte Frau aus den Kissen, um mich wirklich mit sich zu nehmen auf ihre ziellose Flucht. Es war eine Eingebung, die mir das Leben rettete sagte sie, als sie zum ersten Mal zu einem lebenden Wesen von diesen Dingen sprach, denn ich würde ohneZweisei den Tod gesucht haben, wenn ich auZ meinem Taumel zur Besinnung gekommen wäre mit der Gewißheit, daß ich keines meiner geliebten Kinder jemals wiederseben würde." Wie sie es dann möglich gemacht hat. sich Jahre hindurch allen achsoriazungen meines Vaters zu entziehen, weiß ich nicht. Ich weiß nur. daß wir uns bis zu meinem neunten Jahre in einer kleinen norddeutschen Stadt aufhielten. wo meine Mutter Unterricht im lila vierspiel und im Gesang ertheilte und wo wir in Leben von äußerster Eingezoaenbeit führten. Sie hatte wieder ihren Mädchennamen angenommen und sie bat denselben auch bis zu ihrer Wie derverheirathung mit Herrn William Bradwell nickt mehr abaeleat. Ei nes Tages wurde ihr von einer reichen IZaznilie. die nach S.vd)ieZ)-aus wandern

wollte, einsehr vortheilhaftes Anerbieten gemacht, und sie nahm eS an. vielleicht noch imnrer von derFurcht erfüllt, daß ihr Gatte, der wie sie wußte inzwischen auf Grund eines besonderen Dispenses die Scheidung erwirkt hatte, ihren Aufenthalt doch endlich ausfindig

machen und mich ihr kraft seines gesetzlichen Rechtes gewaltsam entreißen könnte. Wir erreichten Australien, aber fast schon in der ersten Woche unseres Aufenthaltes begannen die schweren Enttäuschungen und die' harten Kämpfe um unsere Ezistenz. Die FaMille, durch welche meine Mutter zur Fahrt über denOcean bestimmt worden war, verlor durch einen Bankbruch den größten Theil ihres Vermögens und war auner Stande, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen. Ohne Beistand und Freunde, des Landes unkun-'. dig und nur m:t sehr bescheidenen Mitteln versehen, sah sich meine Mutter ganz auf die eigene Kraft angewiesen, ! und ich muß es ihr wohl hoch anrech-; nen, daß sie unter diesen schwierigen Verhältnissen um meinetwillen dennoch ihren Muth behielt. Sie bot sich alsGe-! sanglehrerm an und nach Jahresfrist war es ihr unter unsäglichen Mühen und Entsaaunaen endlich aelunaen. eine hinreichende Anzahl von Schlllerinnen zu gewinnen. Wir konnten. wenn auch nicht eben glänzend, so doch ohne eigentliche Noth und ohne fühlbare Entbehrungen leben, und meine Mutter glaubte für die Zukunft geborgen zu sein, als sie mir an jenem Geburtstaae diese Bruchstucke aus ihrem Leben mittheilte. Es war natürlich, daß mich danach verlangte, den Namen meines Vaters zu erfahren; aber vergeblich drang ich in sie, ihn mir zu nennen. Wenn Du erwachsen bist, werde ich ihn Dir nicht mehr verschweigen," er. klarte sie mit der Beharrlichkeit eines festen Entschlusses, denn erst, . wenn Du Erfahrung und Einsicht genug besitzest. Dir ein Urtheil über meineHandlungsweise zulbilden, sollst Du vor die Entscheidung gestellt werden, zwischen Deinem Vater und mir zu wählen. Vorher will ich Dich nicht durch die Nennung seines Namens inVersuchung fuhren, einen unüberlegten .Schritt zu thun, und ich will mich nicht in die Gesahr bringen, Dich zu verlieren. Mag ich auch nach der Meinung unbarmherziger Richter durch meine Flucht all' meiner mütterlichen Rechte verlustig geworden sein, so habe ich sie Mir in dsen Jahren hingebenden Sorgens und Arbeitens doch wohl von neuem erworöen, und nicht früher will ich Dich von mir lassen, als bis Du selber mir emes Tages sagst, daß es Deinem Empsinden widerstrebt, mir noch länger den Namen einer Mutter zu geben." Dabei hatte es dann sein Bewenden, und ich bin gewiß, daß William Bradwell der Einzige ist, dem sie in der Stunde, da sie seine Werbung annahm. ihr Geheimniß offenbarte. Wie sie aber ' r . ' ri." ' oazu iam, 'einem mrage ?eyor zu schenken, das ist in wenigen Worten gesagt, und Du wirst mir nicht zürnen' wenn ich rasch darüber hinweggebe, denn mein Blut empört sich noch jetzt, wenn ich an diese schimpfliche Zeit zurückdenke. In denjenigen Kreisen der (sellschaft von Sydney, denen die Schülerinnen meiner Mutter ausschließlich angehorten, tauchten plötzlich allerlei dunkle Gerüchte auf, welche ihre weibliche Ehre antasteten und einen Makel auf ihre Vergangenheit warfen. Wie sie entstanden waren, ließ sich nicht feststellen, aber die Vermuthung meiner Mutter, daß ihre Quelle in einer anderen, von Brodneid erfüllten Gesanglehrenn m suchen sei, durfte wohl der Wahrheit am nächsten gekommen ,sin. Anfänglich versuchte, sie das hämische und lügenhafte Gerede durch stolze Geringschätzung zum Schweigen dringen zu können; aber sie mußte bald erkennen, daß man der . tausendzüngigen Natter mit solchen Waffen - nicht den Garaus mächt. Eine Schülerin nach der anderen kündigte ihr den Unterricht und die Familien, in denen wir bis dahin jederzeit gern gesehene Gaste gewesen waren, begannen sich unter allerlei kühlen Vorwänden zurückzuziehen. Nur we- : i . r Nige gure rcunoe warcn uuiiu,uij genug, meiner Mutter offen von . jenen schändlichen Gerüchten zu sprechen und sie 'zu einer entschiedenen und' rückhaltlosen Widerlegung derselben zu drängen. Es ist möglich, daß alles weitere Unyeu hätte abgewendet werden konnen, wenn die arme Frau im Stande gewesen Ware, diesen guten Freunden vollgiltige Beweise für die Makellosigkeit ihres bisberigen Lebens zu erbringen. Aber sie konnte es nicht, und ich bin gewiß, daß sie eS auch nicht gethan haben würde, wenn sie solche Betoeise wirklich besessen hätte. Denn sie war zu stolz, sich zu demuthigen, und sie duldete lieber schweigend das Härteste, ehe sie sich dazu entschloß, freiwillig eine Erniedrigung auf sich zu nehmen. So kam es, daß auch die guten Freunde zuletzt dem Beispiel der Uebrigen folgten, daß alle Thüren sich vor uns verschlossen und daß wir wie unter einem mittelalterlichen Bannfluch, geächtet und ausgestoßen waren. ' Da alle Einnahmequellen versiegten, schmolzen auch die Ersparnisse meiner Mutter rasch zusammen, und als sie erkannte, daß wir in Sydney unserem sicheren Verderben entgegengehen würden entschloß sie, sich, nach Melbourne überzusiedeln uad den Kampf mit dem Schicksal dort noch einmal muthig von Neuem zu beginnen. Eine Zeit lang schien es wirklich, als ob sie wiederum Siegerin bleiben sollte; dann aber fand die Verleumdu.z, die zuweilen ja die Schnelligkeit deS elekirischen Funken hat, ihren Weg auch nach unserem neuen Aufenthaltsort, und wir durchlebten noch einmal all' die Qualen und Peinigunaen. die wir in Sydney hatten übn uns ergeben lal sen müssen. Damals war es, als d:e Mandhaftigkeit meiner armen Mutter endlich nahe daran war. zusammenzu brechen. Sie besaß weder die Mittel, nach Europa zurückzukehren, noch sah sie eine Möglichkeit, uns vor dem äuersten Elend zu bewahren, und al$ ihr unter diesen Verhältnissen ganz n? vermuthet einer der reichsten Männer von Melbourne, allen Ceril$!:3 und Vorurtheilen zum Trofc, sein: Oad

antrug, da konnte der AuZgang cca Kampfes, den sie mit ihrem eigenen Herzen zu bestehen hatte, wohl nicht lange zweifelhaft sein. Sie empfand nichts von Zuneigung für Herrn William Bradwell, und ich bin ganz sicher, daß sie ihm dies offen und rückhaltlos erklärt haben wird. Wenn er trotzdem bei seiner Werbung beharrte, so mußte ihr dies in unserer furchtbaren Lage

gleichsam als ein Befehl des Schicksals k rjc s r n x. . ir:jc .. l ciutiucii, UKiu iic iaj iiumcuiiiu uui meinetwillen nicht widersetzen durste. Und doch war gerade ich es, die ihr den schweren Entschluß noch tausendmal schwerer machte. Ich war ja noch immer ein Kind, aber ich hatte vielleicht schon eine über meine Jahre hinausgehende Reife, und sie hielt es für ihre Pflicht, mich von der Bewerbung des reichen Mannes in Kenntniß zu setzen, ehe sie ihm die entscheidende Antwort ertheilte. . Augenscheinlich hatte sie erwartet, daß ich freudig aufjubeln würde bei der Aussicht, schöne Kleider zu bekommen,. einer wohlbestellten Tafel zu sitzen und in einer prächtigen Equipage durch die Straßen zu fahren. Mein Erschrecken und mein inbrünstiges Flehen, mir den Mann, gegen den ich vom ersten Augenblick an ine fast instinctive Abneigung empfunden hatte, nicht zumStiefVater zu geben, setzten sie unverkennbar in Erstaunen und vermehrten die Qualen, von denen diese Tage der Ungewißheit für sie erfüllt waren. Gewiß hätte sie meinen Bitten nur zu - gerne Gehör gegeben, denn ihre verweinten Augen und ihre verhärmten Wangen zeugten beredt genug dafür, wie unglücklich sie sich in diesem Zwiespalt fühlte. Aber ich war ja ein Kind ohne Erfahrung und ohne eine rechte Vorstcllung von den Schrecknissen der Armuth und des Elends. Meine immer wiederholten Versicherungen, daß ich eher verhungern als ' William Bradwells Stieftochter werden wolle, durften ihr nicht sur ernst aememte gelten, und so faßte sie denn trotz meines thränenreichen Widerspruchs endlich dennoch den verhängnißvollen Entschluß. Ich sah vom Fenster aus den verhaßten Mann unser Haus betreten, und zum ersten Mal in meinem Leben spielte ich die Lauscherin bei seiner Un terredung mit meiner Mutter. Ich verstand nicht Alles, denn sie sprachen zumeist mit gedämpfter Stimme: aber ich hörte doch, daß vornehmlich von mir die die Rede war und daß Herr Bradwell gelobte, mir für alle Zeit ein treuer und fürsorglicher Vater zu. sein. Da stürzte ich fort und lief aus dem Hause, fest entschlossen, diese schreckliche Stunde, ' il- ij ' va mt lu) mcinie meine eigene Mutter mich verrathen hatte, nicht zu überleben. Irrn Polizist, erhäschte mich am Kleid, in dem Auaenblick, da ich mich anschickte, in den Narra - Narra zu springen, und führte mich nach Hau, se. Nie werde ich den tiefschmerzlichen, vorwurfsvollen Blick vergessen, mit dem' meine Mutter mich ansah, als sie von meinem frevelhaften Vorhaben er-. uhr. iFortsezung folgt.) Hl ZIcr gute Wter. Humorkö'e von C. Fahrow. .Mein Flock ist b:x Neueste Freund und der wachsamste Wächter, den es auf dem ganzen Erdenrunde geben kaun, sagte der Komlier a. D. Wen' gern, indem er seinen Schoppen mit Wucht hinsetzte. Ra, wisjen S:e, Wengern, daß Sie gern rcno.rnniren, wissen wir ja Alle; aber so 'ne Uebertreibung wie mit Ihrem Köter kann man doch ruhi. gen Blutes iU erHaupt nicht anhören." .Ter so sprach, war der Provisor des Ortsapotheke, Herr Schmidt, ein cholerischer, kleiner Mann. Wengern bestellte sich noch einen Sftoppen und sah Herrn Schmidt mit des bewußten augenzwinkernden Miene a,r, die alle Welt auch ohne Worte zum Lachen zu reuen pflegte. '.Nun, Herr Provisor, es käme auf eiye Wette an: wenn Sie im Stande sind, mir aus meiner unverschlossenen Wohnung bei hellerlichtem Tage, mit Niemand sonst als Flock im. Hause, meine goldene Uhr .vom Eßtisch zu stehlen, wo ich sie hinlegen will, dann soll sie Ihnen gehören." Ich habe keine Lust, mir von Jh. rem jtöter die Hosen zerreißen zu las. sen, sonst würde ich annehmen,- sagte wegwerfend Herr Schmidt. Aha! Also Sie haben doch Angst!". Lächerlich! Angst vor einem schwarzen Pudel haben! Ich sage Ihnen ja meinen Grund!" Nun denn, Herr Provisor' so will ich Ihnen obendrein Ihre Hose bezahlen wenn Ihnen im Uebrigen der Streich gelingt. Wollen Sie jetzt einschlagen? Gut, e5 fei! Um Ihnen zu beweifen, dak ein Hund immer ein Hundevieh bleibt, schlage ich em." ' Wengern erhob sich, nahm Hut und Mantel, vom Riegel und , empfahl sich. Niemand hatte bemerkt, daß er. aus dem ''UeberzZeher des Provisors, der neben dem seinen hing, ein Taschentuch' eskamotirt hatte. . ' Zu Hanse zeigte er das Tuch 'dem schwarzen, Pudel,, schüttelte sich dabei wie vor Entsetzen und rief laut: Pfui Deibel. Flock! Brrr! Pfui!" ' Und der Hund beschnüffelte das Tuch) nieste, machte eine Grimasse und bellte wüthend. . Einige Tage später näherte sich Schmidt der Villa, deren Thür offen ri w . . iiano, ging mnem, payle vor lchtlg . ..-v v oo. V'.aum uuu uiiuic oie 3,aur zum zimmer auf. Jedermann sagt so. Eaöcaret Candh kathartic, die wundervollste medizinische .Entdeckung be Zettatters, angenehm und erfri fchend im Gescdmack, wirkt sanft und sicher aus Vieren, Leber und Eing'vei de, daö ganze System reinigend, entsernl Crraltung. rurirt Kopsveh, ffie der, anhaltende Oerkopfuna und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Oie eine Oüachtel von $.'. C. beute: 10, 25, Ce:. OnkUst u-d

r:lzzz c-"-"tt v:a cTn C:l::;3

( 0 ö t o ( ( K a n

I l -l f

durch die Miederkehr ; der! Menstration alle zwei oder drei Wochen untergraben wird; sie lassen eA anstehen, wenn Monate lang die Menstruation nicht wieder kehrt,' trotzdem j sie wissen, daß es ihr Lebens gefährdet; sie ertragen die Unannehmlichkeit und! Gefahr deS weißen Flusses, sie enttäuschen ihre Gatten, indem sie keine' Kinder, gebaren; sie sterben i vorzeitig, : frofccem sie den Beweis

( ( (

vor fich haben, daß eme einzige Flasche -von McElree's Wine of Cardui der nur $1.00 kostet siez gesund, anziehend , und glücklich machen würde.

0 ß ) ß 0

rtAT i

Y. 0. B 74V Clkbart. Ind.. 19. dril 1897. 3ch Habe Wine of Eardui und Black DranaHt dem beste Srsolge gebraucht. Ich war seit Verschiedenen Jahre mit Frauenleiden behas ter. Ich habe viel gedoktert und hab aesun de, da diese ' Medizinen mir von gröberem Nutzen waren, all irgend etwa Andere. Frau 3. W. Bnrban.

M ß laz die Uhr auf brm Tisck, und '.o.i war nicht zu sehen. Hastig tlvl o;i Provisor an den Tischs -in schnell! r Griff, und er hie!t die Uhr in der Hand. Zu gleicher Zeit aber siel die Thür -. des Eßzimmers in's ch'oß. und zu seinem unaussprechlichen Mißvergnügen sab Herr Schmidt den Pudel, der die Thür mit seinen ' Vorderpfoten zullmkie und sich darauf zähnefletschend vor derselben niederließ. ! Infame Tole!" murmelte er, nahm seinen derben Spazierstock fest in, die Hand und holte gen den. Hund aus. ' s rn fi V ' (lii luiuivuuuu wyiuuy und der Pudel schnappte ihm mitten in das Gesicht! Verdammte Bestie'.-, brüllte Herr Schmidt, indem er vor.. Schmerz den Stock fallen ließ und. nach seiner anaegsissenen Nase fühlte. Wahrhaftig, ic D1UICIC! i Ter Pudel aber sprang auf den Stock zu, zerrte ihn zur Thür hin nnd legte stch.darauf. .. . .. i Was nun thun? Herr Schmidt tupftejstch daß blütende'Rlechorgan mit dem Taschentuch und 'vetsiichte dabei) Flöck dnrchi Schmeicheleien. zubethören: 9ca. lch)n so, me.n Thlerchen! Na, wo ist denn das gute Hündchen?" . . .Allein Flock fi.br' fort, knurren. Herrn Schmidt trat depAngstschweiß auf oie Stirn; wenn jetzt s Wengern zurück . ' . . ' l'l :nrn, war er üeiuo oianun: nc ganze Stadt wurde., über ubni lüchenvleUekcht auch GrethZ)en, deS-Apothekers Töchter. i ' va it v-jc t r - f . ic in, oas tyrn.. vor? v"il ZV gewogen wärt.., . r . l ,Leise näherte er, sich dem Fenster, viel leicht konnte, er ' hier entschlüpfen. . Er schauke' hinaus der Sprung' roai nicht gefährlich." 'Hinauf denn 'auf's Fensterbrett, jetzt einS- zwei . Aber peidrei" war.zer rücklings in die ' Stube zurückgezogen, und . . dieser fürchterliche Pudel biß sich' so schmerzhakt in seine Waden ein, daß er,' läut aufschreiend, auf die' - Diele " hinsank Und jetzt stand daö Vieh . thatsächlich schäumend über ihm. hielt die Schnauze mit den blitzenden Zähnen 'dicht über sein m G-'sicht und schnarchte geradezu vor Wüty. Herr Schmidt lag da wie ein Tod ter; DaS war ja gar kein Pudel mehr, das sah ja aus .wie ein Teufel! Wie lange er so gelegen,- wußte -er nickt. Vielleicht war'S eine Stunde. ! vielleicht zwei, drei, . , kurz, als' endlich Herr Wengern erschien und den! Hund rief, war der - arme Provisor kaum im Stande,- sich ,zu erheben. . -Än. diesem .Abend, lachte .der ? ganze Slämmtisch über Herrn Schmjyt, der natürlich gar nicht erschiene?: war; Herr Wengern ' aber erhielt einige Tage daraus einen Briefs ohne" 'Unter. schrsst, der in festen, männlichen Zü. gen den folgenden Inhalt zeigte.' - . Herr Wengern wird höflichst ge beten,' das Experiment "mit der Uhr nochmals zu wiederholen. Jemand, dem daran aeleaen ist,-, die ? Ueberwind lichkelt' Ihres HundeS zu beweisen wünscht den Versuch ju machen; 'Jba Schreiber dieses zu Jhen elgmen Krei. sen äehört wird Ihnen die . Uhr selbst, verständlich zurückgegeben werden, auch versvrichf. man,' ' Um Pudel keinerlei Schaden anzuthun-' . ' Dieser, letztere Sad beruhigte den braven Wengern. . . - . , : -DeS Apothekers Grethchen abtp ging än einem der nächsten. .Nachmittage, vor daö Thor hinaus, wo die hübsche Wengernssche Villa stand. Niemand-'wär zu schm unv Japser ging .AreHchM. die ejnen.Korb m Mm ?trug.. ,chinejrr. Kaum' wär 'sie im orridö.r," ja raste j (vck-auf - sie i zü unter Gebell und Gelnurr ' seine Wachsamkeit kvnd gebend.,. - v.-mx.jt 7 :L:sl: .-. .. Dü..: Zunge .Mädchen wüßte aber mit . Hunden umzugehen. Ohne sich im Mindesten üm dertHündzu' kümmern schritt sie ruhig weiter, als gehöre sie in'sHauS. ,. ' ' Daz imponirte Flock; dennoch folgte er ihrauf den Fersen.. -' (jkthchkn entnahm' ihrer- ttleiderta sX? ca Vack:t:n in Leraamentravier.

II y... . . . .-. . : ' ' ' - ;- :: :u . : ' II

- -

Unvernünktige Nachlässigkeit.

Saeramento. K?.. 4. April 1897. , Ich nachte ti für meine Pflicht. Ihnen meine Cr. fahrung mit Wine of Cardui und Black Draught mitzutheilen. Ich könnte kaum ohne dieselben leben. Wine of Cardul ist sicherlich eine wunderbare Medl. in. Ich begann besser , fühlen, ehe ich ein, ganze Flasche gebraucht hatte. Ich kann jkt irgend welche gewöhnliche Arbeit verrichten. Frau (k. L. Miller.

Vor fünfzehn Jahren wurden Frauenkrankheiten für beinahe unheilbar gehalten. Es ist jetzt eine feststehende Thatfache, daß McElree's Wine of Cardui neunzehntel aller unkomplizirten Fälle heilt, die geeignet mit demselben behandelt werden. Und trotzdem erdulden viele intelligente Frauen von Monat zu Monat beinahe ' rmerträgliche Schmerzen. Sie geben zu, daß ihre Gesundheit

. Nutkunfts.Tkpartement für Dame. ya, u5kunft, im Falle besondere Vn wklsungen erforderlich sind, adressirt mit Anaab, nee Sdmdtome: Lftdie' Advi

3ory DeDsrtment.

eine Co.. Ebattanooga, Ten.

ElilCE'O

mm

vvllMfW

,T a l l e v. la.. 11.. prll 1897. Dar vier Monaten bekam ich Schmerze im Stücken, die so schlimm ' wurden, daß ich nicht eben konnte. Der LadieS' Birthdan lmavae eschrieb meine Fall so genau, da ich mich entschloß. Wine of Lardui und Black. Drauaht zu gebrauchen. Ich bin jetzt im Stande, meine ganze Arbeit zu verrichten. V. I. Clark.

SCCIC !!IIIIII'

inS dem sie eine herrlich gebratene Wurst , auswickelte. Ah! Wie Flock's Augen glitzerten! , Grethchen näherte sich dem Eßtisch, wo die Uhr lag, und warf zugleich Flock die Wurst zu. j Aber - oh heldenhaftes Thier! Er latte gut aufgepaßt, ließ die schon'angepackte Wurst liegen und sprang wie ein Blitz auf den Tisch, jetzt wüthend und zähnefletschend. . Die junge Dame aber flüchtete mcht, sondern, sie öffnete ihren 5orb, aus dem jetzt eine Katze herauSsprang. ' u ' Das war aber zuviel für Flock! . Er war schließlich auch kein Engel. Die' Katze erblickend und mit einem kläffenden Wuthgeheul auf sie zustürzen, war Eins.- ... Quer durch das Zimmer ging 'die $gd, bis endlich das geangstigte ?atzenthier den' Weg aus dem Fenster hinaus in den Garten fand. , j Gr:thchm hatte längst die Uhr ergriffen und war mit ihr geflüchtet. I An. diesem Abend fand sich Herr Schmidt wieder am Stammtisch ein. Sein Antlitz glänzte, und als alle Stammgäste vollständig versammelt waren, jagte er: JSla, Herr Wengern. wle war doch die Ge.'chichre mit Ihrem Ppdel? Sagten Sie nicht, daß das vorzügliche Vieh Jeden ohne Ausnahme tkfi?gen würde?" I.Ja, so sagt' ich." ich erlaube mir, Ihnen zu beweiskN, daß das Unsinn war: Hier ist Ihre Uhr." i.Hoüah! Oho! Vravo.' Schmidt! Wengern, Sie sind geschlagen!" . tönte es'Unter lautem Gelächter durcheinander. .Der Komiker wattcte. bis Alle mit Lärmen fertig wa:en, dann sagte er getasien: i,Ud dennoch bin ich nicht geschlagen." Nanu? 1 Da hört doch Alles auf! Passen Sie auf, meine Herren. Ich sagte, daß Flock Jeden, aber nicht Jede besiegen würde." . 'Woraus .will er hinaus? Was meint er damit?" fragten die Herren. Meln Flock gehört zum männlichen Geschlecht und ist daher selb st verstandlich nicht männlicher' Kraft, wol aber weiblicher. List unterlegen." Hört, hört! Woher wissen Sie denn den, Hergang der Sache?" Sehr einfach, ich habe auf meinem ßjimmerparkett eine Haarnadel und eine Bratwurst, im' Gartensand Damenfußfpuren und auf einem Baum eine! fremde Katze gefunden. Eine Damez hat also die Schlauheit und List zu ihren Waffen gemacht und damit meipen Hund besiegt.' Wohlweislich hatte ich'aber nie behauptet, daß mein Pudel auch Damen besiege. Und da es nie seine Schande, ist, einer schönen Dame zu unterliegen, plaidire ich für !FIock aus Freisprechung. , i Natürlich hatte Weigern die Lachet wieder auf seiner Seile. Ter Provisor nber ärgerte sich diesmal nicht darüber, denn Apotheiers Grethelchen hatte ihm zur Liebe ja den &heich vollführt. m : Oerhüte Sin Frühes Qtab ' ms fr köre wir daS 'ein rrukeS Orab durch rin vernachläßigte - (r

i kälwnz'herbel gefuyrr wurve. t, denke dieö und gebrauche Dr BuV7S Husten Syrup, welcher sofort alle HalS 'urlv'kangen-Lcldcn kunrt. Herr W. ' Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt: '"Ich war sehr krank mit einem schlimrnen Husten. Doctorcn konnten rnir nicht helfen und jedermann sagte daß ich die Schwindsucht hätte. Em Verwandter empfahl mir' Dr. Bull'S Husten Syrup und nachdem ich zwei .jslaschea davon' gebraucht hatte war ich kurirt.. Es war, wunderbar! Ich werde Pr.Bull'S 5ustcn Syrup immer mkinerk freunden emxftllm denn ich -n:i) 'da) er ein-unfttilbarcI Mittel ' C D?. Oull'6 Husten Srcp rird - -r f - K.. l.. t - -J w..,

o

- '"' A Chattinoora Madl. U)i e ZtiN oereren zweier reise führte inTaylor's Hoi?l. das in rt Vs der Nähe des Matrosenherms Sallors Snug Harbor" bei New Brigton. Staten Island, belegen ist, den geWaltsamen Tod des einen herbei. In dem Hotel pflegen sich gewöhnlich die alten Theerjacken am Abend zu versammeln, einen steifen Grog zu trinken und Garn zu spinnen. Neulich Abend waren wieder mehrere alte Seebären in dem Schankzimmer anwesend und unter ihnen befand sich der frühere Insasse der Anstalt, der 70 Jahre alte Robert Mack, der in Taylor's Hotel wohnte, und der 69 Jahre alte Hy. Wilkms, eme'r der Insassen der Anstalt. Selbstverständlicher Weise sprach man von dem Unglück der Mame" und einige der Theerjacken erklärten, daß sie noch stark genug seien, in den Krieg zu ziehen. Wilkins lachte den alten Mack aus. und meinte, er sei hierzu zu schwach. Mack wollte das nicht gelten lassen und entgegnete, er sei noch so stark wie Wilkins und schlug vor, daß sie einen Ringkampf abhalten wollten, um zu sehen, wer der Stärkere sei. Wilkins ging daraus em. Die beiden Greise begannen darauf mit einander zu ringen, Mack machte dabei emen Fehler, sein Gegner benutzte diese Gelegenheit, hob ihn aus und warf ihn von sich. Mack flog durch die offene Thür auf die Straße und schlug mit dem Hinterkopfe auf die Seitentreppe. Als man ihn aufhob, war er eine Leiche. Er hatte das Genick gebrochen. jJn der Tasche eines armm Schulmeisters, der dem Hungertobe nahe bei Reading, Pa., gefunden würde, befand sich ein vergriffener Band über Mahlzeiten im dreizehnten Jahrhundert". Er hatte das Buch fleißig durchstudirt, aber eine Mahlzeit für das 19. Jahrhundert war dabei nicht herausgekommen. Ein Sammler zahlte ihm $70 für das alte Büü. . In Süd-Ungarn tritt un!er den Kindern eine dort bisher unbekannte tödtliche Epidemie auf. Die Krankheit dauert ungefähr 8 Stunden. Die Symptome sind heftige Kopfschmerzen, Bewußtlosigkeit, große Unruhe und Erstarrung des Hinterkopfes; sodann versinkt der Kranke in Apathie und tiefen Schlaf, aus dem nur sehr wenige wieder erwachen. Ein schweres Verbrechen ist in Avignon verübt worden. Ein zugereister Belgier, -welcher einen leeren? eingeschriebenen Brief an seine eigene Adresse richtete, stürzte sich, als der Geldbrieftrager seine Wohnung betrat, auf denselben und versetzte ihm rasch hintereinandc? drei Dolchstiche in Brust. Kopf und Arm. Trotz des großen! Blutverlustes versetzte der Brief-träger.-welcher über herkulische Körperkräfte verfügt, seinem Angreifer einen.'derartigen Schlag auf den Schä del, ! daß, dieser betäubt zu Boden fiel. Der Briefträger hielt denMörder dann so lange fest, bis die Polizei erschien und den Mörder verhaftete. Einen bemer k ens werthen Fall von tuberculöser Ansteckung beim Wäschewaschen beschreibt Dr. Monykan im .Brit. Med. Journal.Die zwanzigjährige Patientin hatte sich in den Handrücken geschnitten und unmittelbar daraufWsche' gewaschen, darunter Handtücher ihres' an Tuberkulose leidenden Schwagers. 2 bis 3 Wochen später bemerkte ...die junge Frau, daß die anfangs geringe Entzündung um die schmerzhafte Wunde sich stark ausbreitete. Die ärztliche Untersuchung legte die' Vermuthung nahe, daß die kleine Handwunde' beim Wäschewaschen durch Tuberkelbazillen infizirt wurde. Die erkrankte Partie des Handrückens wurde entfernt, die ' Wunde war nach einigen Wochen vollständig abgeheilt . Dieser Fall mahnt alli ''diejenigen Persc: zur Vorsicht, die Handluden'.haen --und durch ihren Beruf in die Lage kommen kön-

t r::n sich zu. msiziren, .

gMW lpifo

von INDIANAPOLIS. ' keberHandlungen. r , r . Hide, Leatner Ä Belttnv Co.; eltln Co.; 125 & Meridian St Schuhe und Stiefel (Retail.) Schaurotn. & Ca, 18 O. Washington St Pianos und ZNusikalien. Carlin & Lennox, 31 Ost Market St. Gebendes Vieh. ; Merchants Union Stock Yards. Barber A. & Co. M. Seils & Ca Tolln, Totten, Tibbs & Ca ßtockton, Gillesple & Ca Clark, Wysong & Voris. Landwirthschafl. Geräthe u. wagen llolten W. B. Mfg. Cd, 177 O. - Wash. GaleMsg. Ca, 117 IV. Washington St. H. T. CondelmrJement Ca, 27 Uapltol Atc i - Bau und kerhvereine. Sermanrneriean Lid? Ass'n, 100 2i. Dclav?are-5t International Bldg & Loan Ass'n : z2 Ust Market Su Indlana Mutual Bldg & Loan Ass'n .. JounialüeDaeude. - Zuckerwaaren, (Wholesale.) Daggett & Ca18 West Georgia St DreschMaschinen. Minneapolls Tnrashlng Maohin Ca, 117 W. Washington St Rinnen und 5eder. T&jIot & Smith, 137 5. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co.," 100 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St Thierärjte. Greiner L. A., 18 S. East St. . Feuerversicherung. McGillard Agency Ca, 83 a Marke 3ce Crcam. Furnas B. W. 112 IT. Pennsylvania St ZNilcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Av. Trust Compagnien. Ihdiana Trust Ca & Salety Vault The Marion Trust Ca, . ! Monument Plac Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. & Ca, .8ö Ost Marketz Bauholz. Coburn Henry, Georgia St l Weißblech. Tanner & Sulllvan, 116 S. Meridian St putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery, ( l SOO r Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel slvbolesale.) Hendrlcks & Cooper, 85 S. Meridian St McKee IL g. & Son, 202 S. Meridian. öüte, Handschuhe etc. HeadricksoD, Defler & Co.', 89 S. Merid. i Eisen und 5chmiedeu?aaren. Van CarnJ llardvare & Iron Co., 73 3. Illinois St Hlldebrand Hardware Ca, 52 S. Merid, Layrnan & Cary Ca, 63 & Meridion St Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. j Eisen und Stahl. Ilolliday W. J. & Co., 59 S.' Meridian. J . Farbe, Vel und Glas. Burdsäl Ca. 34 .MoridiAn St. Indianapolis Paint '& Color Co., 40 iiassachussetts Ave. I N)agen und Rutschen. IrYin, Bobbins 3s Co., 32 O. Georgia St : Plumber'Artikel. McElwaine, Eichanls & Ca, . .. . .. : C W. Marylann st. , ! Spiel und Rurzwaaren. Mayer Charles Ss Ca; 29 W. Wash'gt :. Extracte und Gewürze. The Grocers Mfg. Ca, LOS. PennsyL i . Banken. Capital Iationa 23 S. Meridian St Indlana National Bank. . Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rubber Ca, 127 S. Meridian. : Blechwsaren (Wholesale.) Cooney, Seiner . & Ca, 17 E. South St 'Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Statlonery Ca, 75 S. Meridian St Kommission Merchants. Syerup & Oa, 2 5. Delaware St Keach J. L., 62 S. Delaware St Drsauisten (Wholesale.) Indianapolis Drg Ca, 21 E. Mary land Ward Bros.72 3. UcridlanSt r i i ' f tSröcertts (XDhoUfalc.) Sehnull & Co., CO S. Meridian St SeYerin Ostenaejer & Ca, ' . ' Meridian St KbtheWellV& Bauerfl23 S. Meridian O'Connor IL & Ca, 47 S. Meridian St Perry J. C. AOa, U W Georgia St ! Ä.fX' T, XA.f r : yJKl mT19 DalKu IndianapoliH Uam'ccz Ca , 10 MoCrea. KoUiday & Wyöa, XZ SL Pennsylvania. ' ' : Vefe nd heerde.. Moms Stove Oa, 7 S. Meridian St LebensVersichtrung5Gesellschaften C T- Tia Indiana Life Ins. Ce. T"5 Ilcatmt Pltee