Indiana Tribüne, Volume 21, Number 168, Indianapolis, Marion County, 7 March 1898 — Page 2
SnDiattß Arivüne.
Erscheint Täglich und SomnagV. Die tägliche Triiüne- kostet durch kcnXtlatx i 5enU per Woche, dle eonta8Xrtbü"l Ztxtl per Ooche. Leide ufuraro 15 Seat ikn U Cents p Xftantt. Per V,ft ßerhali de, !?tdt ,g,schiSt Ix V,raZdt H ng tz? p Jahr. Cfsiri 10 Oüd Madana LtraZt. Indianapolis, Ind., 7. März 18S8 Neue Bewüssernngsanlagen in Montana. Die einleitenden Schritte zur Anlage von Bewässerungscanälen, die inen Kostenaufwand von ca. Z8.000.000 verursachen werden, sind von der Staatsregierung von Montana gethan worden und mit diesen Anlagen sollen ? .000,000 Acres ariden Landes der Cultur erschlossen werden; von dem bewässerten Lande dürfen aber nur Parcellen von höchstens 160 Acres abgegeben werden, um dasselbe wirklichen Ansiedlern zu sichern. Bekanntlich kann in Gemäßheit des Carey - Gesetzes ein jeder Staat 1,000.000 Acres arider Bundesländereien unter der Bedmgung, dieselben durchBewässerungsgräben culturfähig zu machen, beanspruchen, und von dieserBergünstigung will Montana jetzt ausgiebigen Gebrauch machen. Die Construction des ersten Jrrigationscanals, dessen Herstellungskosten auf 5200.000 veranschlagt sind, wird in den nächsten Tagen bei Livingston in Angriff genommen werden. Derselbe wird eine Länge von 50 Meilen bei einer Bodenbreite von 20 Fuß erhalten, der zweiten jtal" des Mowsione folgen und zur Bewässerung von 23.000 Acres ausreichen; davon gehören 12,000 Acres der Northern Pacific und der Rest der Negierung bezw. Privatleuten. Ein zweiter Jrrigationscanal wird in Sweet Grab County bei Big Timber beginnen und in einer Länge von 45 Meilen mindestens 25.000 Acres des besten Landes das befruchtende Naß liefern; die Kosten diees Canals sind ebenfalls auf $200,000 veranschlagt. Außer diesen beiden Anlagen werden mehrere andere Jrrigationssysteme geplant, deren Ausführung das gesammte, dem Staate seitens der Bundesregierung überwiesene Land zu einem Durchschnittspreise von $8 pro Acre culturfähig machen wird. Die Fonds für diese großartigenBerbesscrungen, durch deren Ausführung man die Bevölkerung des Staates um 10.000 Farmerfamilien zu vermehren hofft, sollen durch eine Bcndsanleihe beschafft werden, welche durch eine erste Hypothek auf die -Canäle .sowie das bewässerte Land sicher zu sieben und vom taalr zu garantiren ist. Die Northern Pacific - Eisenbahn will für die Bewässerungsanlagen, welche ihr Land beruhren, baar bezahlen. Keiner der beiden erstbezeichneten Canäle macht in der Ausführung besonders schwierige Arbeiten nothwendig, mitAusnahme eines 1800 Fuß langea Tunnels im Canal No. 1 und dreier Syphons unter znxi kleinen Flüssen im Canal No. 2. Ein dritter Canal wird voraussichtlich in Custer County und ein vierter in dem Obstdistrict im Nordwesten des Staates gebaut werden, während ein fünfter in dem überaus fruchtbaren Bitter Root Thale geplant wird. Aber das bedeutendste Jrrigationssystem'soll das ganze Sun River Thal, von den Ausläufern der RockyMountains bis Grea! Fal-?, erhalten und mit diesem soller: an 256.000Acres sehr reichen Landes der Cultur erschlossen werden; du Kosten dieser Anlage sind au; 52.000.000 berechnet worden. Aus der Bewässerung und dem Verkaufe all' dieser Ländereien beabsichtigt der Staat keinen Profit zu ziehn. Da er den Grund und Boden von der Bundesregierung kostenfrei erhalten hat. soll das bewässerteLand für den wirklichen Herstellungspreis der Jrngatlonsanlagen mit einem Zuschlage von 20 Procent verkauft werden. Das wird den Durchschnittspreis auf ca. $12 pro Acre bringen, was im äußersten Westen sehr hoch genannt werden muß. Aber für $12 erhält der Ansiedler nicht nur'das Land, sondern auch das ewige Recht auf so viel Wasser, als er gebraucht, und das Wasser wird ihm von demselben Augenblick, in dem er von dem Lande Besitz ergreift, kostenfrei zugeführt. Nirgendswo in der Welt dürfte, reiches und. gut bewässertes Land, das für alle Feldfrüchte eines gemäßigten Klimas geeignet ist, zu $12 pro Acre zu haben sein. Selbst im Westen sind alle Bedingungen für einen erfolgreichen Ackerbau nirgends so günstig wie in den bezeichneten Gegenden von Montana und an , einen Vergleich mit dem theuereren Lande im Csien kann gar nicht gedacht werden. .Jede Obstart, die in Michigan gedeiht, wächst in Montana.' wo- die Winter kürzer sind als in Michigan und Ohio. Ebenso bringen alle Gemüse- und Ge .treidearten eines gemäßigten Klimas in Montana reiche Erträge und im Hinblick auf eine genügende Wasserzuführung sind Mißernten nicht zu befürchten. Alfalfa bringt drei Ernten im Jahre und während 9Monaten sindet das Vieh gute Weiden in dem Hügellande oberhalb der Canäle. Eine der großartigsten Jrrigationsanlagen, welche von der Bundesregierung ausgeführt wird, geht jetzt im östlichen Montana, südlicy von Livingston, wo die Fluth des Big Horn zur Bewässerung der Jndianerländereien abgelenkt wird, ihrer Vollendung entgegen. Ein Canal von 45 UMIen Länge, der ein u. 200,000 Acres umfassendes Thal bewässert und der $400,000 gekostet, hat. ist beinahe sertig gestellt. Dies ist der neunte Canal auf der Crow Creek Reservation und der größte von allen anderen, die zusammen etwa 100 Meilen lang sind. Ein zehnter Canal. der zur Bewässerung von weiteren 140.000 Acres dienen soll, wird noch gebaut werden und nach seiner Vollendung wird ein jedes Mitglied des Crow-Stammes (Mann. Weib, und Kind) über 50 Acres wohl
Gegen Magenl ei den, Maaeucatarrb. Dvsvcvsia empfehlen Prof.
Siemssen, Geamain S6e, Ledert, keube, ... 4. & V VA. f.M.l 1 u?ais uns oie oeoeuienouen mive uiv xa's und Amerika's das natürliche Karlsbader N?asser. Dr. kustig schreibt in seinem werke über die- Karlsbader Quellen roie folgt : Sei chronischen Uilterleibsbeschroerden besitzen wir kein n?irksamcres, rationelleres und einfacheres Heilmittel, als die Karlsbader (Quellen." Man hüte sich vor Nachahmungen. Die natürlichen Karlsbader Wasser haben das Siegel der Stadtgemeinde Karlsbad, sowie die Namcnsuntcrschrift von Lisner & Nlen delson Co., New York, auf dem )alse einer Zeden Flasche. wegen Gebrauchsanweisung und weite ren Informationen wende man sick an Lis ner & Mendelson Co., Agenten, New iork. dewanerles ano zur Verfügung yaben und eine jede Jndianerfamilie ein unabhängiges Gemeinwesen bilden. Alle Arbeiten an den Canälen auf der Crow-Reservation, abgesehen von dem Mauerwerk und den Stahlschleusen, werden von Indianern zu einem Tagelohn von $1.50 ausgeführt. Dadurch wurden die Rothhäute in den Stand gesetzt, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, und die Lieferung von Nationen hat fast ganz abgehört. Sobald alle Bewässerungsanlagen auf der Reservation vollendet sind, wird das Land vertheilt und jedem Indianer eine individuelle Besitzung zugewiesen werden. Kölner Karneval. Köln. 18. Februar. J näher der Rosenmontag kommt, desto toller wird das Treiben in Prinz Carnevals vornehmster Residenzstadt. s:m mächtig aufstrebenden Köln. In diesemJahre ertönen dieSchellenklänge noch lauter, erbrausen die Büttenmärsche noch schwungvoller und greifen die Sänger der Lust noch begeisterter in die Saiten; gilt es doch, ein Jubeljahr des Kölner Carnevals zu feiern. Im Jahre 1823 traten in einem kleinen Häuschen einige Kölner Bürger zusammen, um die schlummernde Faschingslust zu neuem Leben zu erwecken, und heute nach 75 Jahren reichen alle großen Säle der mächtigen Stadt nicht aus, die Schaaren der freudetrunkenen Narren zu fassen. In diesen Jahrzehnten erlebte das rosenbekrä.rzte, weinbergende Schifflein Seiner Tollität mancherlei Schicksale. Oft versank es fast ganz in den Wogen wechselnder und stürmischer politischer und socialer Verhältnisse, manchmal kam es beinahe zum Scheitern, aber immer wieder brachten die Steuerleute, Frohsinn und Schaffenslust, das Fahrzeug in glücklichen Curs. Der Grundgedanke ist ja kerngesund. Was Narrheit scheint, was Narrheit heißt, ist nur ein Schleier; hinter ihm wohnt der dunkle Drang, auf einige Stunden dem Alltagsleben mit seinen Mühen und Sörgen zu entfliehen und sich ein kurzes Sonnendasein zu schaffen, das neue Kraft, neue Lust zu des Lebens Ernst bescheert. Dieser gesunde Kern des Kölner Carnevals konnte mit Schlacken und Flecken behaftet werden, er selbst blieb heil. - Diesem Umstand ist es auch zuzuschreiben, daß seit einigen Jahren wieder die ersten Kreise Kölns an dem carnevalistischen Leben vollen Antheil nehmen und alle Schlacken und Fehler beseitigen helfen. Aus dieser allseitigen Anhänglichkeit an das alte rheinische Fest ist auch der Plan zu dem Rosenmontagszug für das Jubeljähr 1893 entstanden. Die Freude und der Friede ziehen in Köln ein, das Leben der Gegenwart wird mit Humor gezeichnet, und über allem thront der freudebringende Prinz. Die Zeichnungen für die einzelnen Prunkwagen und Gruppen hat wieder Tony Avenarius entworfen, und die Leitung der Veranstaltung ruht in den Handen des Festcomites, das aus den Präsidenten und je zwei Rathsmitqliedern der beiden großen Gesellschaften sich bildet. Im Zuge werden erscheinen 17 Prunkwagen, 16 Musikcorps, darunter drei berittene, urft etwa 36 Reiter- und Fußgruppen, sowie zahlreiche Einzelfiguren. Nach den uns vorliegenden, von Th. Fuhrmann in handlichem Bändchen herausgegebenen Zeichnungen wird folgendes Bild im Rosenmontagszug an dem Volke vorüberzlehen: Das Banner der Stadt Köln,' das der Führer einer Reitergruppe trägt, weht dem Zuge voran. Fanfaren ertönen, die blau weißen Funken nahen. Dem Generalstab der Funkenartillerie folgen die mit Rosen geschmückten Geschütze, deren Mannschaften. mit Rosen die ihnen zujubelnden Schönen bombardiren. Die Wonne der altkölnischen Stadtsoldaten war das familiäre Leben auf ihrer Wache, und so führen ihre Epigonen stets das Wachtzelt mit. Diesmal ist es ein Abbild der jüngst wieder hergestellten mittelalterlichen Severinsthorburg, von deren Zinnen das weiß - blaue Feldzeichen flattert. Unter dieser Sicherheit bürgenden Bedeckung nahen die Vorboten des Friedens, altdeutsche Fanfarenbläser, der Dreibund hoch zu Roß, Pagen und Kranzträger. Auf farbensattem Prunkwagen ' (Gesellschaft Narrenzunft) unter einem Baldachin zieht der Friede ein, ein holder Knabe mit Füllhorn und Palme. Unter seinem Schutze kann die Humorreiche Herrschaft des Prinzen Carneval sich frei und voll entfalten,. wie schon der folgende Wagen (Gesellschaft Eintracht) zeigt, dem das weiß - rothe Banner des Kölsche Fasteleer" vorangetragen wird. Unter einem von Carnevalsmützen gekrönten Tempel tagt die Carnevals - Gesellschaft des Iahres 1823 in der Tracht der damaligen Zeit. Den als Rednerbütte beliebten Pokal hat ein Redner bestiegen, über dessen Narrheit unter Gläserklingen und Musikschall die tolle Schaar sich ercödt. Ab:r r.t cürin tlz r.z
jener Zeit, aucy lyr erlammlungs--! haus wird der Gegenwart wieder vorgezaubert. Bürgergruppen aus dem Jahre 1823 begleiten den Wagen (Gesellschast Alaaf Köllen) mit dem Ursulahäuschen, in dem der Carneval wiedergeboren wurde. Vor dem Hause
unter einer altstadtlschen Laterne strampelt der kleine Prinz in einer Wieqe. und der nie sterbende Hanswurst widmet ihm die sorgsamste Pflege. Nicht allein im Zeichen des Fasteleer herrschte aber in Köln allgemeine Volksfreude; die heute entarteten Kirmessen waren ehemals auch ein großes Volksfest, an 'dem Männlein ,s nn.Zks,; s; s,,ts,Zs??.n Ft UliV cij l b V 1 1 i fcv .7 v . vj... w. i Jugend vor allem übte ihre Rechte aus, j die neben Karousselfahren in Weih-rauch-und Lichicrbrennen und Einfordern von Kirmeßgaben bestanden. Der folgende Wagen PM Jüppche met I däm Karussell" (Gesellschaft Klimm-. Bamm) bringt uns d!e Typen früherer Kirmeszcit. Ihm voraus schreitet die Vürgerwebr mit Musilbande. So kann Lätitia auf herrlichem Festgefähct (Große Kölner Carnevalsqesellsäiaft. Festcornite) getrost in Köln er-s?in-n und b-rrscben. ?luf diesem Vrunkwagen. dee den Einzug der Freude in Köln darstellt, thront Lätitia. ihr 'zu Füßen haben allegorische Gestalten, die die Formen der reinen Freude vertreten, Platz genommen. Nachdem nun Friede und Freude in Köln weilen, sind die roth - weißen Funken aller Sorgen entbunden. Hell klingt der Marsch ihres Musikcorps, und heran marschiren, Rosensträuße in der Gewehrmündung und am Säbelknauf, die Funkensappeure, der Generalstab und die mobilen Funkencompa'gnien. Der Funkenpost folgt die riesige Kriegssaust und die Wachtstube. Diese ist der ehemaligen Pauluswache getreu nachgebildet. Kartoffelschälen, Strümpfestopsen. Dienstmädchen unterstützen, alles unternimmt de? rothweiße Stadtsoldat, gleich tapfer wie hilfsbereit. Ein Musikcorps auö der Zeit des heiligen deutschen Reichs und Herolde künden einen neuen Prunkwagen (Große Carnevalsgesellschaft.FestComite) an. Hoch erhebt sich auf ihm umrahmt von mächtigen roth - weißen Bannern das Kölner Stadtwappen, ein schwarzer Doppeladler mit rothen Fängen, auf der Brust das alte Wavpen mit Kronen und Flammen. So sinnig erdacht und so künstlerisch durchgeführt der ganze Aufbau ist, so wenig schlichtet er den Streit, ob das neue Wappen eine historische Berechtigung hat. Eine Reitergruppe, die mit den Zeichen der Kunst des Hoch- und Tiefbaues ausgerüstet ist. läßt diese Frage verschwinden. Ein Prunkwagcn (Festcomite) bringt uns Colonia in der Fassung, nachdem der Festungsgürtel gesprengt ist. Ueppig schwellen .die Formen des stolzen, die Mauerkrone tragenden Weibes, sein zu enges Panzermieder Lsfnet sich quer durch das Flammenwappen und ein frischer Lebenshauch strömt erleichternd und stärkend durch die hehre Gestalt. Zu ihren Füßen liegen die Trümmer des alten Walles, die der Ring zum Rhein nun einsäumt, und fürsorglich sammelt und pflegt die Mutter unter ihrer schützenden Hand die heranwachsenden Kinder, so da heißen Nippes, Ehrenfeld, Lindenthal, Deutz und Bertenthal. Musikkapellen künden Humorist! sche Gruppen an. Hoch .zu Roß erscheint der weibliche Vorstand des Vereins für weibliche Angestellte, und weibliche Hände lenken den Wagen mit dem neuen Vereinshaus für weibliche Angestellte. (Gesellschaft Kuventsmöhne.) Musterhaft ist dieses Heim eingerichtet. Im Erdgeschoß werden die Damen herzlich empfangen, im ersten Stock winkt ihnen ein Ballsaal und ein Restaurant mit weiblicher Bedienung, im zweiten Stock stehen ein Badezimmer und ein Lesezimmer, letzteres mit einem Lager von Erbsen, Linsen und Bohnen, zur Verfügung, und auf dem Dache sehen wir neben einem Telephongestänge den Gevatter Klavverstorck. ' Das originelle Heim wird b gleit t ron e'n m wiibl chm D'tachement der Heilsarmee (TouristenClub Fortuna 1891). Die Trümmer der Varrisons bilden die Spitze des Wagens mit den Illusionen des neuen Kölner Panopticums (Gesellschaft Närrische Kochkünstler), und ein als Zapfjungen gekleidetes Musikcorps führt uns in den Nationalitätenkampf hinüber. Ein Riesenfaß mit Kölsch Wieß" (Gesellschaft Greesberger) versinnbildlicht den Sieg des einheimischen Vieres über das Eingeführte. Die nahende Schmutz - Schutztruppe (Familienkreis Maiglöckchen) escortirt einen Wagen (Gesellschaft Närrische Südwester), auf dem ein Rheinschiff den Kölner Dreck auf Reisen- bringt. Das Fahrzeug, an dessen Mast der Wimpel Dreck loß Dreck elans!- flattert. birgt alle Sorten, als größten Ballen aber den Dreck und Speck der Vororte", mit dem. wie ein geflügeltes Wort des Stadtoberhauptes jüngst ausdrückte, die Altstadt die Vororte übernommen hat. Apollo als Vorreiter bringt den Wagen (Gesellschaft Närrische Genossenschaft) zu Ehren des 25iährigen Jubiläums des Stadttheaters. Das Kölner Hänneschen lenkt die Pferde. Hoch thront die bekannte Gestalt des Directors. der auf die hohen Säcke der Einnahmen sich stützt, und an den Seitenwänden des Wagens werden die am seltensten gegebenen Stücke angezeigt, wie Puppenfee u. s. w. Den Schluß der humoristischen Wagen bildet der neueste Sport nach dem Verse Die allerneueste Sammelwutb. Gefällt dem Postfiskus sehr gut." (Gesellschaft Carnevalistischer Reichstag.) Eine lebhafte Bewegung geht durch die dicht gedrängten Massen auf den Straßen und an den Fenstern, die letzte Abtheilung, der Glanzpunkt des Zuges., kommt. Schon dröhnen aus der Ferne brausende Hochrufe, und Geckenhähnchen "mit' den tanzenden hilligen Mädchen' und Knechten findet nicht.mehr die.'. gebührende Aufmerksamkeit. Ein berittenes Musikcorps zieht vorüber. Ihm folgt der Vorreiter des Kölner Bauer. In kunstvollem Aufbau erhebt sich d:r Ciur.rrr. t;3 r.::r.:r Zz:z cr. !:?
(ffenconme), veren .ollen oie zerren Wilhelm Heyer und Dr. Patton übernommen haben.' Auf der Vorderseite des Postaments sitzt, in einer Muschel der Vater Rhein, über dem Postament stehen zwischen wasserspeienden Delphiney kräftige Vauernfrauen. die den weiten, mit Guirlanden geschmückten Korb tragen, in dem Bauer und Jungfrau dem Volke sich zeigen. Ein gewaltiger roth - weißer Schirm schützt die Jungfrau vor den Unbilden der Witterung. An den Seiten des Postamentes erinnern Svmbol- an die Tbaten der tolnischen Bauernfäuste auf dem blutgetränkten Schlachtfeld von Worringen. Ununterbrochen ertönen die Inbelrufe des Volkes. Sie gelten auch dtt Ehrengarde des Prinzen Carneval, die sein Nahen anzeigt. Noch selten geleitete solche vornehme Ehrencavalcade Seine Tollität durch Colonias Straßen. Die prunkvoll gekleidetm Mitglieder des Kölner Reitervereins, von 1883 hab n in dics m Jahre sich zu diesem Ehrendienst gestellt, und der war me Empfang, den ihnen die Massen bereiten, bringt ihnen den Dank der Gesammtbevölkerung. Der Jubel erreicht jetzt seinen Höhepunkt in dem Nahen des Wagens des Prinzen Carneval (Vereinigte Dienstags-Ballge-sellschaften. In reichem Prachtkostüm entbietet der Prinz. Baumeister Ebeler, dem ihm huldigenden Volk seinen Gruß. Den Damen winkt er zu mit schäumend.mS ct u d trink d:r hold n Mägdlein Wohl; in die Massen schleudert er Süßigkeiten aller Art, und weithin läßt er flattern in die Lüfte in zahllosen Exemplaren seiner .Herrschuft narrheitsvolles Programm. Leben, Lust und Freude sprüht aus seinem ganzen Wesen und theilt sich dem Völkchen mit, das seinem Scepter sich beugt. Der Wagen des Prinzen zeugt von vornehmem Geschmack und gediegener Ausführung. Auf farbenreichem Schiff ist in einem Wolkenmeer mit Ankern ein Luftballon angekettet. Die blumenumwundenen Taue 'enden zum Theil in Tauben, auf denen Genien reiten. In der geräumigen Gondel des Ballons hat Prinz Carneval sein öoflager aufgeschlagen; das ganze fllrstlicke Inventar bei der närrischen Luftreise bestebt in einem Toilettenspiegel. Die Gondel selbst ist wieder mit Blumengewinden an den Ballon befestigt, der in den stadtkölnischen Farben gehalten als Inschrift den Wahlsprüch des kölnischen Carnevals trägt: Allen wohl, Niemand webe. Die gefürchtete Terameterdroschke
kommt noch angewackelt, und dann schließt, wie üblich, viel Volk den Zug. der an Pracht und Reichhaltigkeit des Jubeljahres würdig ist. TruAey.Wagen allttleraN? Es ist schon wiederholt' behauptet worden, daß der elektrische Wagen mit oberirdischer Zuführung der Trieb kraft, welcher bei uns unter obigem Namen so weithin bekannt und beliebt, aer auch verhaßt geworden ist, keine sehr lange Zukunft mehr haben, son dern bald durch Besseres verdrängt wert. Andererseits aber ist der Erflndungsgeist noch immer damit beschäftigt, diese Art Wagen mehr und mehr zu vervollkommnen, und wcnn sich eme diesbezügliche Erfindung, welche letzt m Reno. Nev., promrt wird, all gemein als das erweisen sollte, für wai sie sich ausgibt, so stände dem Trol-ley"-Wagen noch ein ganz gewaltiges künftiges Nützlichkeitsfeld offen. Diese Erfindung ist nämlich daraus berechnet, daß solche Wagen auf jeden Weg, mit oder ohne Schienen, laufei können, und wäre der Weg noch s: schlecht! Sie ist eine Art Mittelding zwischen dem bisherigen electrischei Wagen und dem gewöhnlichen Gefährt das keine Schienen braucht, ist bei doch wiederum etwas Anderes, als z. B. das Motocycle-. Die oberirdisch! electrische Drahtleitung darf nicht fehlen. Der Motor des Wagens befindet sich unten und steht mit einem der hinteren Räder in Verbindung. Und das bekannte kleme Radchen, das bei den bisherigen Wagen dieser Art an dem Draht, entlang läuft, bewegt sich im vorliegenden Fall nicht in einer verticalen, sondern in einer wagrechten Ebene. Die Räder des vorliegenden Wagens sind ungewöhnlich groß und stark; haben doch die beiden Hinteren Räder 8 Fuß Durchmesser, die vorderen allerdings nur 4. Auch der Motor ist sehr mächtig gebaut, und die ganze Geschichte sieht wahrlich solid genug aus. Sonstige Einzelheiten sind vorläufig für den Laien von Weitem ohne besonderes Interesse; es sei aber noch be merkt, daß dieser Wagen zu Reno.über einen nur sehr mittelmäßig guten Weg, mit einer Schnelligkeit von 15 Meilen die Stunde läuft, und zwar ohne vieles Rütteln! Anderwärts mag es damit nicht überall so vortrefflich gehen; wenn sich aber die Erwartungen des Erfinders bestätigen, so wäre dieser Wagen ein riesiger Gewinn, besonders für Gegenden, wo keine Straßenbahn - Linien laufen, und auch die Ankgung solcher nicht ohne gewaltige Kosten - Auslage möglich wäre, während für oberirdische Drahtleitungen Platz genug f:ir. würde. m Verhüte Ein Frühes Grab Wie oft hören wir daß ein frübcö Grab durch eine vernachläßigte Erkältung herbei geführt wurde. 23e denke dies und gebrauche Dr. Bull?S Husten Syrup, welcher sofort alle HalS und Lungen-Lciden kunrt. Herr W. H. Mahoney, Lowcll, Mass., schreibt: "Ich war sehr krank mit einem schlim, mm Husten. Doctorcn konnten nur nicht helfen und jedermann sate daß ich die Schwindsucht hatte. Ein Verwandte? empfahl mir Dr. Bull's Husten Syrup und nachdem ich zwei Alaschen davon gebraucht hatte war ich kurirt. Es war wunderbar! Ich werde Dr.Bull'ö Husten Syrup immer meinen Freunden empfehlen denn ich w?i) fc er ein unfehlbares Mtcl "" c-- c i --s . v, . v v .- r---.: --m-J -
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Mb ZZabersalk's Zchrcibcbrief.I Geöhrtester Mister Edithor! In die letzte Dage do is der Christ nor ganz selte emol Owends aus das Haus komme. Wisse Se, die Selma Hot in die letzte Zeit immer arig schlecht gesuhlt un do ls es nü mehr wie recht gewese, daß. er bei se gestanne is. In die erschte Lein, Hot sie's den Weg gegliche un dann war er aach selbst immer effrehd, es könnt ebbes häppene. So sin ich denn immer Owends alleins in den Saluhn gange, for e wenig Rekriehschen un Vier zu hen. Ich denke immer, en Mann gehört Owends ins Werthshaus, bikahs do kann er ebbes lerne. Ich hen zwar nit lauter schmahrte Leit dort gemiet, awwer mer kann jo vom allerdummste Rindvieh noch ebbes lerne, wie mein Vatter immer gesagt Hot, wann er uns Vuwe en gute Ettweis gewwe Hot. Een Owend Hot die Selma emol for e Tschehnsch besser gefiehlt un se Hot de Christ mit mich mache gehn, bikahs se sagt, es wär aach gut for ihn wann er emol e Tschehnsch hätt. Se wißt jo, wo er wär un im Fall der Noth könnt se ihm jo Wort schicke, daß er heim sollt komme.' Der Christ Hot erscht geäckt, als wann er liewer heim stehe deht. Er sagt, er ging unner keine Zirkumstenzes aus das Haus, sell wär jo e Schehm un mit ein Wort, er deht heim stehe. Der Kunne weiß gut genug, daß die Selma immer hen will, was der Christ nit gleicht zu duhn, un so is es aach sellemol gewese. Sie Hot gesagt, er sollt for Pittiesehk nor gehn un sollt sich nit so eefellig un so dumm anstelle. Sie wär doch kei Vehbie un dobei Hot se gebloscht. Well-, Hot der Christ gesagt, wann du's dann absolut hen willst un wann du's nit annerscht duhst, dann will ich dich das Fehwer duhn." De Selma Hot ihn noch gebitt, er sollt nor nit soviel Bier drinke un off Kohrs Hot ersch gepramist. Dann sin mer fort. Wie mer an die . Stritt wäre, do Hot der Christ forVer ! gniege getschumpt un Hot sich gefreit. , wie alles, daß er wieder emol aus das ; Haus gederft Hot. Heit wolle mer uns awwer emol e wenig Fonn mache", Hot er gesagt. Wie mer in de Saluhn komme sin, do hen se all gehallert, wie se de Christ gesehn hen. Hot Dich Dei Altie dann ach de Kie mitgewwe?" Hot eener gefrogt. En Annerer Hot gesagt, er wär schuhr, der Christ war von heim fortgeschrnekt un sei Ma wißt schuhr nit, wo er wär. Selle Riemahrks Hot der Christ nit ge gliche, awwer gesagt Hot er nicks. Er Hot de Bahrtender Herbeigerufe un Hot en geordert er sollt die Schentelmänner sroge, was se hawwe wolle. Off Kohrs hen se all ebbes an ihn genomme un me,r sin bald in en arig gute Juhmer gewese. Der Christ Hot geäckt, als wann er in die Latterie des große Loos gewönne hätt. Wie mer ausgedrunke gehabt hen, do Hot er noch emol das ganze Haus getriet un dann hen ich emol usssahre geloßt. Ich sag Jhne, do hen sich die Fellersch awwer gefreit wie alles. Es sin alles Schentelman ner gewese, wo gut ab sin, un wo iesig erfordern könne, e paar Sents zu spende, awwer wenn se emol en Owend Fonn hen könne, das meint all das Blerche kriege könne wo se stende kön ne, for natting, dann sin se reit in it un, dann fiehle fe so gut, als wie e Kid an Krismeß. Als e Ruhl, hen ich for so Fellersch kein Juhs un es sin jo doch aach nicks, als wie Sohks, awwer sehn Se, all en Zittie-Affisser do muß mer immer noch mit . dene Kunne schmeile. bikahs mer weiß nit. wie mer se noch emol juhse kann. Well, wie mer die Tnets gepackt gehatt hen, do hen ich zu den Christ gesagt: Christ", hen ich gesagt, du besser gehst jetzt heim." . Natt motsch," Hot der Christ gesagt, der Mensch is blos emol jung un so jung komme mer enmhau mt mehr zusamme. Fred, bring uns noch en Drink". Do hen die Fellersch widder geschmeilt. Mir hen unser Bierche gedrunke. awwer der Christ Hot immer noch dorschtlg gesteh. Ich hen zu ihn gesagt. Sell is so", saat er do. well, Fred, bring uns emol jeden t m t f crr . c v r v unas Auein . o yen Die ftCUCtjCD schon Widder geschmeilt. ' Ich weiß gut genug, der Tietscher wo aach derbei war, darf gar kein Wein drinke, bikahs er duht nit mit ihn egrie awwer, wann ersch sor nattmg knegt, dann nimmt er einiges un wann er derbei boste duht. Wie der Christ den Wein mseit kriegt Hot, do Hot er so gut gefiehlt, daß er gestart Hot zu stnge un zu danze un mit een Wort, er Hot en Duft gehabt wie noch nie. Er ho! grad e neues Lied gestart, do is die Dohr usfgemacht worde un erinn kam eene von die Nehbersch. Se Hot mich en Wink gewwe un sagt: Plies Mister Schehriff, sein Se so gut un sage Se doch, der Mister Baldrian sollt reiteweg heim' komme, der Dakter wär do un die Missus Baldrian well ich wißt jo mit een Wort, es wär ebbes ankomme. Da, do hen mer'sch zu den Christ gesagt: Seh. Christ, mir müsse reiteweg heimkomme, mir hen en kleine Behbiebub kriegt." Jsch dat so?" sagt der Christ, sell biet awwer doch einiges, mitaus e Wort von zu sage! Er soll nor Widder fortgehe ich hen kein Juhs for ihn." Well, wann der Christ sauwer gewese wär, dann hätt ich ihn eine hinnig die Ohre geHaue, daß er gedenkt hätt, der Muhn wär e Butterblum. Awwer was kann mer mit en Mensch duhn, wo nit sei Senzes beisamme Hot? Wie di Fellersch ausaefunne ben. was die Mätter war, do hen )v i Mohschen gemacht, daß der Christ unner . die Zirkumstenzes noch emol uffsehe sollt. Do hen ich awwer gesagt: Jr Nunne sollt eigentlich eschehind sei, so ebbes zu frage. Der Mister Baldrmn hol Eich doch den ganze Owend die Schnut gedünkt un Hot en ganze Peil Geld an Eich gehtnb. Ich denke, Ihr könnt jetzt emol sattisfeit sein un Eich en annereDum. me suche." Wolle S i'e vielleicht emol riete?" Hot do aaner gefrogt. Sell war off Kohrs en Jnsolt, awwer ich lZ mt gememd. Der Christ ist.
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A New York dniggist, on Broadwajr, wh teern t t wfede lot of th fire-cont cartons of
R-HHS TABUES whilo sorno of his neighbor say that the goods do not more rery well, plain the diflerence in this way: ' I Iteep th five-cent Cartons on th counter where verybody can tee them ! Novr and then some one talccs a Carton or maybe a handful of them, getting five for a quarter or maybe six. Then a medicine is as well adyertised as Ripans Tabules are." says he. " there is a good deal of trade to bo picked up by keeping them in sight, because, when a customer sees them he recalls th adrertisement and is inclined to make a small Investment, whether he wants it just then or not. Nearly everybody seems to want Ripan Tabules, and l notice that when a man buys them once he is likely to bring his trieod around next weck."
hen ich gesägt: Christ, een Ding mußt Du mich prammisse, daß der Bub den schöne Name Meif von mich kriege duht, ich will aach sor en kehre, als wann ich sein Pa wär." Der Christ Hot mich a-lles geprammist, un wie mer heim sin komme, do hen ich mich reiteweg in die Klapp gelegt.. Wisse Se. bei so Fämillie-Effehrs do sin ich nit gern in it. Awwer ich hen mich ebbes schönes ausgedenkt un am neckste Morgen in alle Frieh sin ich losgeschowe un hen for den Bub drei Suhtcher gekaaft, mit Pehnties. Ich hen aach e Nackinhors un e Dromm un e Gönn un noch plentie annere Stoff kriegt,wo die kleine Vuwe so gleiche. Der kleine Meik der sollt emol fein uffgefiäst wer'n, hen ich zu mich gedenkt ; sehn Se ich geb nit viel um die Göhrls, awwer die Buwe die gleich ich arig gut, un der kleine Meik, uff den will ich praud sein. Mehbie, ich duh ihn emol später edappte un mache mein letzte Will in sein Fehwer. Der Bub soll emol keine harte Zeite hen. Ich kann mei Geld !o doch nit all spende un mitnemme kann ich's aach nit, also kriegts den Christ sein Vub un ich sin schuhr, die alte Leit wer'n aach nit dergege kicke. Well, ich hen mein Stoff all mit heim genomme un sin dann in die Selma ihr Ruhm gange. Die Hot awwer emol geguckt, wie ich die schöne Suhtcher mit die Nie-Pehnhes ausgepackt Hen! For Gutnes SeHk", Hot se gesagt, for wen is dann all der Stoff?" Do hen ich geschmeilt un hen gesagt: For wen? wei for den kleine Bub, for den kleine Meik, wo letzte Nacht sei Eppierenz gemacht Hot." Die Selma un der Christ hen. gelacht wie alles un die Selma sagt: Du mußt mich ecksjuhse, Meik, awwer der kleine Vub i s j o e Meedche!" Ich hen arig tschiep gefiehlt. Jetzt warsch aach mit den Fonn mcks. Ich hen mem Stoff ufsgebondelt un sin in mei Ruhm. Ich hen eemol mit Kids kee Glick. Well, mehbie das nächste mol. Juhrs truhlie Meik Habersack, Eskweier un Scheriff. Ein Hundert ja hrtger, der wie, ein Zwanzigjähriger bis über die Ohren verliebt und aus Eifersucht zum Mörder wird ist wirklich keine alltaaliche Erscheinung. Vor dem Krim'malgerichtshof in Trapezunt wurde in den letzten Togen ein Proceß verhandelt, dessen Held der Muselmann Abdi. 93 Jahre' alt, war. Abdi seines Gewerbes Lakai, ein kleinerer Spezereiwaarenhändler, lebte getrennt von seiner 70 jährigen Frau. Er verliebte sich nun in die Gattin seines Nachbars, die jugendliche und schöne Gulizar. Eines Tages, gestand Abdi derAngebeteten seine Leidenschaft, die ihm sogar den Schlaf raube. Gulizar, nicht wenig erschrocken über die Erklärungen und Vetheuerungen des Greises machte ihm klar, daß sie seine Geständnisse mit Entschiedenheit' zurückweisen müsse. Was that nun Abdi? In seiner Verzweiflung suchte er sich mit seiner Frau wieder, zu versöhnen. Diese hatte aber schon Kenntniß erlangt von den Seitcnsprüngen des Greises und weigerte sich zu ihm zurückzukehren. Abdi schwur furchtbare Rache. Er bewaffnete sich mit einem Revolver, drang zuerst in das Haus seiner Frau und dann in die Wohnung Gulizar's und ermordete Beide. Abdi legte ein reuemüthiges C;standnife ab. worauf der Gerichtshof ihn zu 15 Jahren (efänniß r:ruri:il!
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i stärkt und heilt. . . . ? .'K,
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A; Big 4 Ooiiie. Wenn Sie östlich leisen, dar. nehmen Sie den Knickerbocker ;: Special. Cin txOrtJr.b ßer Bestik-ule Kug. bift-benb tu ten ftiift n Cchsgfwagkn. WaigvvS unb42fj wage?, btfc n.i'ch der f An llZe und reaelmähigke Zuj fix lang Difta,en im Lard. Le läßt Jndianapvil !S lichUhr SS in. 'end u d erreicht Cleveland in 3 Stunden, Lussalo in 12 Stunlen, lb:ny in 18 Stunden, New York in 22 Stunde, Boston in 26 Stunden, und andere Städte im B',hLltnb. ndrr: ZSae für diese Purkke blassen Jrdia nopo'tZ um 4 Uhr 15 Koigr llzltch und m 1?L5 Uhr MorpenZ außii- ? mtog e, iliaeii ;ltK?M 5,r Oll!es,o. 1 Oft Zlft.B it tn tcur. 6 U ton otraofe 01 jt xt(Tctt tu ecBia'a-ujn nccrntooatie H. M. Bronson, A. G. P. S Cincwnatt Züge ! O.S.&V.K. R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt Zm , oivm , . wBm . i SM 4 4öm 7 V0M Ankunft Cineinnati nkunft T30Fm m ll Z0M J15' , VNm T 4Sm . 10 mim Dayton Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 05 , io 45irn J 4531 , 4 4591m twilm nkunft lir3"ni , 6 l'-ilm 7 tt?tm 11 0Zm Toledo 6 Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'vl : Toledo : Detroit Abfahrt I0 4Sm nk'ftS6Nm k'ftS40Nm m AlA vTl - M AA 1 . . . nun , u om m ) genommen Eonntagk. Ticket. Office : Union Station und o. 2 Wejt Washington Straße, Ecke Menolan. Die populäre (VCDMlJN :fnttTj ijt feie betUSinie bch e-w i ä c Vier Züge! Verlassen Jadtanapoli 7 00Srn li sV LSNM 11 öS acht nkunft, ie. ff ZSe treffe wr et.... j lUm' , ... I i 4Jlm 4 8791m - -tcglUB ttuepen. onniog. Die neuesten verbesserten Osstibuis Zeugen, ZIZngnsr Lchlnfwngsn elegante Yarlor Wagen und Eßvagen. Lokal.ecklafwagen in Indianapolis ftebt m S SO Abend brrelt. erlatzr uvtcoqo vkoraen. an jeder Seit ach 9 80 Abend benützt werden. Wen Wasbinaton Etrake. Acket.OsfikkS : KÄTSt Dtrabi. Ceo. W. Hayler. i. . Jk. TEAItl I TMlartit te iVa tmäk B7 Wriy Htallircat peraoa thm x, Ix nS a4 wriu, m.nd wS, ftar laatnrction,wUI wwt lndoMrio.', t aar ta Huts wa lorall i im, wkrffrn tii.r ÖT..I will slae f -Im wltmmxkrm rampUfDMct'. whick Jom tu Mn taat uant, omT lor M rnslNS inml Köv. Euily mxA 9ieklr rL I imm hmt ob wrkr IroB 9b 0-r t cwtv. 1 t Irr 'r "" -I rrxT"1 ; t , , . , x. - üTrl. . It 121. . J
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Eisenbahn ' Tabelle
Lnkunft und Lbgang der derschiedmen 5isen bahnzüge im Uxion Depot, Jndianavolik. Sanbalk. Abgang Postzug 700 Ld. Exxretz 11 20 Expreß 12 40 Nm Aomodatioa 7 20 5m Exrreß 4 00 91m örvrek LIOPrn Ankunft Expreß 6 40$m Expreß 445 Nm Accomodattsn 10 00 Vm Expreß 2S5Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadatio 120 3ha Cleveland, Cineinnati, Chicago und St.Louiö. JndianavoliS unb Eleveland Divisron. Abgang Expreß. 415$ Expreß 0 85 Vnz Expreß 1"35m Limited Expreß ..I1 15 L Expreß 6 25 Nm Ankunft Expreß 4 10 Nv Expreß 11 SO.Lm Limited Expreß L 45 b Expreß ZIONra Erpreß 10 60 3h St. LouiS Division. Abgang Expreß 7S0m Limited Expreß 11 45 Dm Expreß 11L0N Expreß, täglich 3 50 5h Ankunft Expreß täglich 4 05 $3 Expreß 10 30 Limited Expreß 6 30 Nr Expreß 6 10 Sa Thicago und Cincinnati Divisto Sftlich, Abgang Schneizug 3 45 1 Accomodation Uiglich TsOtm Accomooatio 10 60 tvx Postzug 2 45 5 Accomsd. snur Sonntag?). Accomodattsn 6 30Xta Ankunft-Rushville Accdation. Postzug 11 40 V Jnd'pli Ace. (nSomtt.). Accomodation 11 15 Tm Accomodation 40 Ab Schnellzug 1105 92m Chicago und Cincinnati Division veftitctz Abgang Accomodation 7 10 .L Scbnell.Post .....11 45 Lm Lasayette Accoadatio. . . . 5 15 Nm Schnellzug 12 20 Dm Ankunft Schnellzug L30D Lafayette Accomodation ... 10 30 Lm Schnellpost 2 85N Accodation 6 45 N Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 L Expreß 11 45N Danville Accomodatio. . . . 4 35 5hn Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 Vm Danville Accomodation. . . . 10 Vm Expreß 2 42 3t Expreß IS 3hn Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 2)8 Vccomodatio Expreß 825 3h? Ankunft Sxprek 11 85 Vm Accomodation Erpreß 9 00 Stet Lake Srie und Western. Äbgang Expreß 7 00 V Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 3ha. .Schnell'Expreß Ankunft Schnell Snttk Expreß.. 10.20 Zxsf Expreß.... 2 40 8? Expreß VOR Pittöburg, e?iaciunatt, Chicago uni St. Louis. JndianapoltS Dtvtstou. Abgang Expreß 5 00 Thu ColumbuS Accomodation.. . L SO V Expreß 5 50 Vm Nichmond Accomodation... 1 LOhn Expreß ... 7 20 Ud Ankunft Richmond Vccomodatio v 00 Vm Schnellzug ;.. SOOV Expreß ...12 SO 5h Accomodation 315 3ha Expreß 60 5! Expreß 1015a Chicago Diviftsn vi Kokon. Abgang Expreß.. 11 LZ V Expreß... 12 85 3ha Ankunft Expreß 8 30V Expreß 8 20 Nm Louiöville Division. Abgang Expreß . ' 3 40V Louisvills Accomodation... 8 10 V Schnellzug. 3 25 Na Accomodatio 4 0 3h Ankunft Accomodatio ......... 10 15 Vm Schnellzug 11 83 5 Accomodation 6503h Spezial taglich 12 25 Cineinnati, Hamilton und Zndianapolis. Abgang Expreß 8 40 V? Cincinnati Acccmorotii . . 10 45 tn. Expreß 7 05 Ab Expreß 4 453ha . Expreß 2 45 5h AÄunft Accomodation.. 11 45 V Expreß 12 45V Expreß..... 7605ha Expreß 10 35 9h Expreß 6 60L Indianapolis und vinrennek. Abgang Expreß ..,815c LZincenne? Accomodatio 4 00 ftst Ankunft VincenneS Accomodat ,10 40 L xpres H Cineinnati, WabasH und Nichix, Abgang Expreß . . . . . V 11 15 C m. r r-. xpres Ankunft-Expreß 9tiVa HXULCH 4 60 3ha xpre a ju iza Expreß 455ha Indianapolis, Decatur und Orütn. Abgang ExpreS 8 15 Ca uccornoMtiö 8 45 T Lchnell.Erprei. 11 10 ni Ankunft Schnell, Expreß ZZSZzx ueeomovaru 10 40 C Expreß... 4 40? Louisdille, Nev Ulian) und EHie-z' Abgang Expreß 12 C5 Ca : !?re.. - 3 o l.ZX . CLslnoH rrnnn4 m " n iy r-. . " . . . m.w i Ankunft Expreß 8 in ononrucosdLU?n..... 4875.1 t Expnß 765 53 t The Twentieth Century,. we au?ae,einete OoS:sc2rist,ortsSrUtlich efinT'te Lesern ser tirr.: ' . en ist. In der Tendenz Vzcz . erden doch andere icxixVJL'.i?) j darin ur.tarln;; j l;;rrrri. Centetir.nt;: 1 w V
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