Indiana Tribüne, Volume 21, Number 168, Indianapolis, Marion County, 7 March 1898 — Page 1

O A o TVO fr 0 tti W O K AA rsr Uly w v w w o y OV V 0 Office : No. 18 Sud Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiana, Montag, den 7. März (898 Jahrgang 21 Viel 168

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Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute und morgen Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 56 Grad, niedrigke 33 Grad. Furcht vor gelbem Fieber. Washington, D. C , 6. März. In der Maiae"-Affaire scheint eine neue unangenehme Verwicklung, nam lich ein Competenz-Conflict zwischen der Bundesregierung und den Behörden deö Staates Florida eintreten zu wollen, falls die letzteren da Vorgehen der Loeal- Behörden von Key Weg gutheißen sollten. Diese haben nam lich dem Admiral Sicard mitgetheilt, daß sie von dem ersten. deS nächsten Monats an die Quarantaneaesetze gegen alle auS Cuba kommenden Sch'sse durchführen wollen, um die Tinschlep pung von gelbem gieber zu verhüten. Diese Ankündigung deutet an, daß die Gesetze auf Schisse der Kriegsmarine angewendet werden sollen, waS die freie Bewegung dieser Fahrzeuge sehr beeinträchtigen würde Admiral Si card hat sich deshalb an daS Flotten Departement gewendet und um AnWeisung gebeten. DaS Departement kann unmöglich dulden, daß den Schiffen, welche nach Havana hin und herfahren, um die Verbindung mit den Mannschaften ausrecht zu erhalten. welche die Bergearbeiten am Wrack der Maine" ausführen, Hindernisse in ttn Weg gelegt werden und es beißt. daß Präsident McKinley sich persönlich an den Gouverneur von Florida wenden wird, um diesen zu bewegen, die Quarantänegesetze nicht gegen Sch'sse der Kriegsmarine in Anwendung zu bringen, zumal die Marine-Oifiziere so wie so schon ihren Stolz darin setzen. ihre Schiffe in einem Zustande zu erhalten,, der allen sanitären Ansorderungen entspricht. HM AuS Washington. Washington, D. C., 6 Mär,. DaS Staatsdepartement gab bezüglich der Depesche von Madrid, welche die Associated Preß" heute Morgen empsing, folgende Erklärung : Der Präsident wird die Abberuung deö General. Consu'S Lee nicht in Betracht ziehen. Derselbe hat sich während dieser Krisis zur Zufriedeneit deS .Präsidenten durch gesundes letheil, Treue und Muth öewährt. Bezüglich der. Absenkung der Uaterstützung sind alle Arrangements getroffen, so daß alle Sendungen in dieer Woche durch ein Marineschiff, welcheö für den Zweck am geeignetsten befunden wird, von Key West nach MatanzaS und Sagua gebracht werden." Obgleich die hiesigen Beamten über die Sache nicht mittheilsam find, glaubt man dennoch, daß daS Gesuch um Abberufung deS General-ConsulS Lee schon wenigstens vor einem oder zwei Tag:n gestellt wurde und daß die spanische Regierung nach Empfang der Antwort deö Staatsdepartements ebenso wenig aus der Abberufung deS GeneralS Lee. wie auf der Forderung bezüglich Aenderung der Schisse bestand. Ausland. Allerlei aus Deutschland B erlin, 6. März. Neunundsech, zig Kilo Denkmünzen sür daS Jahr 1848, welche die Sozialdemokraten baben prägen lassen, find korsiözirt worden als verbotenes Preßerzeugniß," weil die Inschrift daS Wort Preßfreiheit enthielt. Die Budget. Commission stellte den Antrag, daß die Flotten-Neubauten schon im Zahre 1902 vollendet sein sollen. Der Antrag wurde von dem Centrumö-Mitgliede MüllerFulda gestellt. Die Gegner find darüber höchst ärgerlich, denn anstatt eineS Septennats haben sie jetzt ein Seitennat. Die zur DiScusfion stehende Frage, die die Kosten der glottenvermehrung gedeckt werden sollen, dürfte vie daS Hornberger Schießen ausgehen. Dr. Lieber hat seinen Antrag auf eine ReichSvermögenSfteuer gemildert und angedeutet, eö genüge ein Versprechen deS BundeSrathS, daß die stärkeren Staaten derhältnißmäßig stärke? belastet werden sollen. Ein Antrag Oennigseni, velcher'die Erhöhung der f t,v,uM indirekten Zölle cu:f$lUft, stufet d!:

meisten Chancen zu haben. Der Staatssekretär deö ReichöschatzamteS,

j Graf PosadowSky, regt an, den Be zschluß darüber auszusetzen, biö die Sinzelregierungen ihn unter einander diöcutirt haben. Er meint, die Politik der Sammlung sei nicht auf Zölle zu beziehen Trotzdem sei eine Getreidezollerhöhuvg zulässig. Die BolkS-Zeitung erklärt die Reaktion organifire sich und bald werde eS heißen : Thue Geld in den Beutel". Die LebenSmittelvertheuerer vrouktirten eine NeiöSkollekte. Die A Rational-Zeitung erklärt, sie sei ge spannt, welche Mäuse in die Falle gehen würden und die Vosfische-Zei-tung regt eine Sammlung der Zoll krieaSaeaner an. Nichtbinduna der Getreidezölle bedeute beständigen Zoll krieg. Der sozialdemokratische BorwärtS" sagt in dem Kartell würden. wenn die extremen Agrarier nicht nochmalö daS Spiel verdürben, die Schlachtbarone, Brodvertheuerer. Hochschutzzöllner, Arbeiterknebler, 3un ker und Mucker" vereint sein. Der März ist gekommen wie ein brüllender Löwe. Gewaltige Schneestürme find in den letzt vergangenen Tagen über Deutschland dahin ge braust. Im Oberharz, auf den Höhen und in den Thälern der Clsel, deß HandStücken, in den fränkischen und sächsischen Gebirgen liegt der Schnee metertief. Die spätwint:rliche Kälte ist sür die ärmeren Gebirgsbewohner mit vielen Leiden und Entbehrungen verknüpft. Da und dort sind Menschen erfroren; andere sind im Schneetreiben umge kommen und der öerkehr ist vielfach ganz oder tyeuwetie unieroroyen. Freilich trösten sich die GebirgS- und Thalbewohner mit dem Gedanken, daß gestrenge Herren nicht lange regieren, aber so lange die Herrschaft dauert, ist sie unbequem und drückend. Der Magistrat hat in der Angelegenheit deö Märzgesallenen-Der.k-mal? im Friedrichshain d.fiaitiven Beschluß gefaßt, dahin lautend, daß daS Ersuchen deS Berliner Bürger. ComiteS, dai auS eigenen Mitteln, bezw. auS freiwilligen Beiträgen den Märzgefallenen ein Denkmal errichten will, um zwei Quadratm ter Grundfläche im Friedrichshain, auf welcher der Denkstein aufgestellt werden sollte, abschlägig zu bescheiden ist Ministervechsel in Oester reich W i e n. S. März. DaS österreichische Cabinet hat heute seine Entlassung eingereicht und der Kaiser Franz Zoeph hat dieselbe angenommen. Der Gras von Thun-Hohenkein ist beaufragt worden, ein neues Cabinet zu bilden und bis ihm diel gelungen ist, werden die alten Minister die Geschäfte weiter führen. Kronprinzessin Stephanie im O't erben. Wien. 6. März. DaS Befinden der erkrankten Kronprinzessin Stephanie, der Wittwe deS Kronprinzen Rudolph, hat letzte Rächt eine entschiedene Wendung zum Schlechteren genommea. Der Burgpfarrer Mayer hat ihr bereits die Sterbesakramente gereicht, und die Professoren Wiederhofer, Auchenthaler und Reusser weilea beständig am Krankenbett. Kaiser Franz Joseph besuchte die Kranke heute. Die Kronprinzessin Stephanie ist die zweite Tochter deö Königs der Belgier. Ihre ältere Schwester, Prinzesfin Luise, ist mit dem Prinzen Philipp von Sachsen-Csburk-Gotha vermahlt, welcher sich aber von ihr scheiden lassen will. Duell mit tödtlichem Auögang. Rom, 6. März. Oignor Felice Carlo Cavalotti, Dichter, Verfasser mehrerer Dramen. Journalist und radikale Mitglied der Deputirten kammer für den Distrikt Corte-Olona, wurde hier heute Nachmittag in einem Duell, daS er mit Oignor Macola. einem Mitglied der Deputirtenkammer und Herausgeber deS Gazette di Benezia" hatte, getödtet. Als Waffe wurden Säbel benützt. DaS Duell war die Folge eine? Polemik im Mqilqnder Oeeolo" und in der Gazette di venezia". Der Kampf fand außerhalb der Port Maggiore statt. Die .Oeeundantea -uwt si wtf11" i?.-2to, ein Crcftfc: Ui VLziUzTMt NaeolaZ r-aren die Deputirten Cstta

von Turin, und Carlo Donati, ein ; Advokat. Als Cavalottiö Secundan-

ten sungirten Signor BiSzoni. ' der Publizist, und Signor Tasfi, ein Mitolieh her DeNutirtenkammer. I ffii. hfl Km Thifll sckien l5avalotti bei gutem Humor zu sein und V wmwwm - - scherzte mit seinen Sekundanten. Als das Wort zur Attacke gegeben wurde griff er seinen Gegner heftig an. Die ersten beiden Gänge waren re sultatloS, aber im dritten Gange er hielt Cavalotti einen Stoß in d en Hals, der seine Speiseröhre du,ch schnitt. Zuerst glaubte man, er sei nur leicht verwundet, daS Gefährlich seiner Wunde wurde aber bald er kannt, alö er seine Hand zum Munde führte und dieselbe mit Blut bede zurückzog, ohne ein Wort sprechen, zu können. - Die Aerzte undlseine Secundanten trugen ihn nach Zellino und legten ih, in der Residenz der Gräsin Cellaro au ein Bett. ES wurde der Luftröhren, schnitt ausgeführt, aber alle Anstreng, ungen blieben erfolglos. Signor Ca valotti starb nach 10 Minuten, ohne noch ein Wort gesprochen zu habe. Tignor Macola blieb vollkommen unverletzt. Die Nachricht von dem Vorfall verursachte in der Stadt große Aufregung. Viele Deputirte und Freunde eilten an daö Sterbebett Cavalotti und eö herrscht allgemeine? Bedauern über daö tragische Ende deö Dichter, der am tf. November 1842 als Sohn einer auS Venedig stammenden Familie in Mailand geboren war. Zur S it u'a ti or. M a d r i d, 6. Mär,. Tenor Gullon, der spanische Miniftir deö AuSwärtigen, deutete dem Ver. Staaten Gesandten Woodford an, daß die spanische Regierung die Abberufung deö Ber. St. Generalkonsuls Lee von Havana wünsche, auch daß die amerikani'. chen Kriegsschiffe, welche dazu bestimmt wurden, Unterstützungkgaben ür die Nothleidenden nach Cuba zu bringen, durch Handelsschiffe ersetzt würden, damit dem dem Reconcevtrados geleistete Beistand der offizielle Charakter genommen werde. Der amerikanische Gesandte Woodford kabelte die Fordetungen an die Regierung in Washington, welche soort antwortete und sich weigerte, den General Lee unter den gegenwärtigen Umständen abzuberufen oder die Beehle sür die Kriegsschiffe zu widerrufen; sie machte die Vorstellung, daß die zu Wohlthätigkeitszwecken benutzten Schiffe keine kämpfenden Sch'sse eien. M a d r i d, 6. März. Seit mehreren Tagen griffen die Zeitungen den amerikanischen Veneraleonsul Lee heftig an. Der Jmperial", nachdem er vorausgeschickt hatte, eine amerikanische Zeiung habe angedeutet, daß General Lee ein Mitglied eineö Syndikats sei, welcheö Cuba zu kaufen wünscht", sagte: Sein böser Wille gegen Spanien ist so ausgeprägt, daß selbst amerikanische, Spanien feindlich gesinnte Zeitungen solches bemerken. Der Jmperial" fordert die Regierung auf, die Abberuung deö Generalconsulö Lee zu verangen und fügt hinzu, daß die nächste Session der Corteö daö Verhalten deö General. ConsulS Lee besprechen werde. Der Havanaer Correspoadent deö Jmperial" sagt : Unter den Sendungen von Nahruugömitteln, welche von Amerikanern nach Cuba gesandt wurden, haben die Zollbeamten Uhren, Juwel, und andere Contrebande gesunden. Alle solche Vackete waren an Generalkonsul Lee gesandt, der gegen solche Zusendungen energisch protestirt und erklärt haben soll, daß dieselben ohne sein Wissen geschickt wurden." Andere Zeitungen beschuldigen den General Lee, daß er den Insurgenten besser gesinnt sei, alö der Colonialregterung u OHiffS.NachrlHien. Angekommen in : Liverpool: Taurie" von New Sork;. Rhynland" von Philadelphia, Neapel: Fulda von New Sork. New York; St. Paul" von Sauthamptov; La SaSeogne" von Havre; vbdam" von Rotterdam. . ' Oouthampton: jtur& LiSmarck" von New Lork nach Hamburg. London, Mobile" von New Oork. Queenötovn: Cesalonia" 0Ci.C3.

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ElneHochzeitmitHtnver"lssen gab es jüngst in Jersey City, N. I. Der Vastor Nudolvk v l? uyrs von der evangelisch-lutherischen ft;, :r?.. 'los.. n i ' . . 1 7'. , , -. rv . luvsummii'aoc. yarre vas ueoer einkommen getroffen, ftrl. Anna Stei ner von 816 Highpoint Ave. mit H. T. Hartmann von 448 West Str.. M,st Hoboken, in der Kirche zu trauen. Der itusier wurde davon benachrichtigt.vergaß es jedoch bald. Als der Gottesdienst vorüber war, begab sich Rev. Luhrs in die Sakristei, um das Brautpaar zu erwarten. Der Küster jedoch schlok die Kircke und aina nack Haus-. Als das Brautpaar vorfuhr. sano es oas trchenthor geschlossen uno war nicyt wenig erstaunt. Aber auch Pastor Luhrs, welcher eben nachsehen wollte, wo das Brautpaar so lange bleibe, war überrascht, als er sich w:. rr j- . r rt-' ' . f m wie ittc ingcicnioiicn sanv. mq entschlossen ging er wieder nach der Sakristei und kletterte dort durch ein zensier m'S Freie als das Brautpaar eben davonfahren wollte. 5ekt würd. der vergeßliche Küster herbeigeschafft v: ii ii ..r? 'Z7 miiv wie jjjuuf jzii um j3inocrnien ging von oa ao glatt von statten. Das submarine Torpedovoo: .Piunger , welches in den Columbia - Eisenwerken" auf LocustPoint bei Baltimore gebaut ward, ist letzt fertig und wird in nächster Zeit leme Probesayrt machen. Mit dem gespanntesten Interesse wird dieser Probefahlt des seltsamen Bootes entgegen gesehen, welches unter Wasser sich dem feindlichen Schlachtschiffe nähern und den verderbenbringenden Torpedo in den Rumpf senden soll. Bewährt sich das Boot, dann haben die Ber. Staaten eine furchtbare Waffe in der Hand, mit welcher ein aanzes (Mckwader von Panzerschiffen zerstört werden kann. ohne daß der Femd Gelegenheit hat. sich zu wehren. Das Boot bat die ?sorm einer Ciaarre. ist 83 ftuft lana und mißt an der breitesten Ste5e 11L tfu& im Durchmesser. Der Erfinder dieser unheimlichen Äerstörunas-Ma-schine ist Hr. John G. Holland, ein Jrländer von Geburt. Im Jahre 1875 schon baute er ein ähnliches Boot, mit welchem er im Hafen von New Ioic Tauchversuche vornahm. Das sonderbare Fahrzeug erregte- damals großes Aufsehen. Schlieklick verunglückte es im Hudson. Seit der Zeit aber sind m der Technik gewaltige Fortschritte gemacht worden, namentlich durch Zuhilfenahme der Elektrizität. ör. Solland ist daber fest überzeugt, daß sein Boot sich in jeder BeZiehung bewähren wird. Die Lufträume des Plunger" sollen genug verdichtete Luft 'enthalten, dak das Boot 10 Stunden lana unter Wasser verweilen kann. Elektrizität wird die Triebkraft sein, wenn das Fahrzeug untertaucht; dagegen wird Dämpf angewandt bei der Fahrt aus dem Was serspiegel, und Petroleum dient als Heizmittel. Einen Roman aus dem Leben erzählte im Ewen Str. Volizeigerichte zu Vrooklyn eine vorzeitig gealterte Frau, deren Kleidung dürftig und mit Strakenschmutz bedeckt war. An Vushwick Avenue war sie von einem Polizisten, welchem ihr Benehmen verdachtlg erschien, in Hast genommen worden. Da man in ihrer Tasche eine Flasche Liqueur fand, wurde sie dBe trunkenyett beschuldigt. Ihren Namen gab sie als Frau Dr. Krüger aus No.123 Banart Str 'New Nork an. Ob wohl sie betheuerte, nicht betrunken geWesen zu sem und den Liqueur nur gekauft zu haben, um ihn bei der Bereitun einer Tasse Tbee. ihrem täalicken Frühstück zu benutzen, wurde von Richter Lemo?'. zu sunf Vollars Strase verurtheilt und in Ermanaeluna dieser Summe in's Gefängniß gesandt. Die Frau brach in Thränen aus. als sie das Urtheil vernahm. Aus Besraaen erzählte sie ihre Lebensaesckickte. Ihr Vater war Graf Udo de Jugareritsch aus Kulm. Provinz Preußen. Ihre Mutter war eine französische Jübin gewesen. Als siebzehnjähriges Mädchen entlief sie dem Elternhause, weil der Vater ihrer Heirath mit dem Serrn von Neuedel, einem baronisirten Pariser Kaufmann von jüdischer Abkunst. oppornrt hatte. Bon Jugend auf hatte sie ihren eigenen Willen durchgesetzt und die tolle Comtesse" wurde sie von den Besuchern des Edelhofes genannt. Neuedel ließ sich mit ihr trauen und das Vaar kam nacki Amerika. Nachdem er ihr Geld durchgebracht. verließ er sie. Im Jahre 1883 starb er und zwei Jahre später heirathete die Wittwe den Arzt Emil Krllaer. mit welchem sie bis zu dessen kürzlich erfolgten Tode glücklich lebte. Nach seinem Tode gerieth sie in das tiefste lend.' I n SzeaSzard is: eine sensatio'.iclle Wechselfälschungs A falte entdeckt worden. Vci um dortigen Gerichtshofe haben die Szcgszarder Sparkasse und die Szegsarder Creditbank gegen dm Gro.z?xn.dbesitzer Andreas Döry die Anzeige wegen Wcchselfälschung erstattet. Die Sparkasse wurde von Dory um den Betrag von 40.000 Gulden geschädigt. Indem er bei der Sparkasse auf Grund einer Urkunde, welche die Unterschrift seiner Frau, einer sehr reichen Dame, trug, eiiien Credit in dieser sVce ttica. AlZ

Ein zerrüttetes Nervensystem Schließlich Herzdeschvttdett. csundheit wiederHers ftt durch De. SliKft'ft Nervlne.

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err Edward Hardv. der jovial, Mana. ger des grotzea Store der Shepperd Eo. vp zuBraceville. Jll., schreibt: .Ich war nie einen Tag krank in meinem Le?kn. bis 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Srschlaffna. dak ich meine Stelle nicht versehen konnte und medt zfniren anfangen mubte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerzte und einen in Joliet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fter ben. Ich wurde verzagt und ftand unsägliche Angft auS. Sonnte weder essen, noch schlafen und ruhen. , schien alS könne ich nicht eriftirea. Räch Verlaus von sech Monaten war ich nur ein Schatten und zuletzt wurde mein Her, ergrif sen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sech! der acht Flaschen von Dr. Milek' Rervtne. die mir von Anfang an Linderung brachte und mich schlauch kurirte. Der grödte Segen raetnei LebenS. ' Dr. Mile,' Mittel werden durch alle Avotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die erfte Flasche nützt oder das eld wird zurückerstattet. Buch über die rankheiten des Herzevs und der Nerven ftet. Adresse: Dr. M i l es Medtcal Co., Elkhart. Ind. der Frau des DLry die Urkunde pra entlrt wurde, erklär e e d eselbe für gefälscht. Bei der Untersuckuna stellte sich heraus, daß die Creditbank von Vary auf dieselbe Weise um 60.000 Gulden geschädigt wurde. Unter den Wechseln befinden NÄ auck einiae. auf denen der Name des Ministers des'Jn nern v. Perczel slgurlrt. Diese Wechsel wird, wie es beikt. 5?rau Dörv mit Rücksicht auf den Minister bezahl-n. oogiklcy auch diese gesc:lscht sind. Döry. der Mitglied einer bocbanacsebensn Familie ist. hat sich der Verhaftung durch die Flucht nach Amerika entzogen. Am 15. Ramasanbeaibt sich der Kbalif nach dem alten Serai. um dort eine döcksten.Reliauien deS Islam, den schwarzenKameelhaarmanui oes Propheten, zu verehren. Es ist das einzige Mal im Jahr. daß. Sultan Abdul Hamid Stambul besucht; er verläßt ?'lldü KioSk auck nur am Beiramfest, wenn die große Defilircour im Palast von Dolma - Bagdsche ogehalten wird.' Es werden bei solche Geleaenbeiten immer arokeSickerkeitc . maßregeln getroffen, die ganze Lesatzung ist aufgeboten und säumt. vm Polizei und Gendarmerie unterstützt, die verschiedenen Straken von Nildi, bis nach dem alten Serai ein. denn Niemand weiß vorher, welchen Weg und oo zu nasser oder zu Lande der Herrscher zu fabren beliebt. Diesmal benutzte der Sultan zuerst einen vierpannlgen Wagen, m dem nock sein iünaster Sokn Buckanneddin unk Palastmarschall Ghazi Oöman Pascha Play genommen hatten, und Abends zur Rückkehr einen kleinen Damvfer. der ihn nach Dolma - Bagdsche brachte. Zwischenfälle sind nicht vorgekommen; Übrigens fehlten diesmal die beunruhiaenden Gerüchte, die im letzten ?taht alle leicht erregbaren Gemüther in cyreaen gezetzt hatten. Da der 15. Ramasan Heuer auf einen Sonntag fiel, herrschte auch in Galata verbältNlvmäliia wenio Lben. Die auffallendsten Heiunaen von Scrokeln. die ma kennt. sind mittelst ooo' Sarsaparilla ernelt. Dieses Mittel kuSt seine Kl,i. chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur oo i, H o o d'S Pillen find mit der Hand'gemacht und völlig gleich anGröße und Gewiöt. 26 . Der Nvv York Store. (Stadlirt 1853.) "M.. ,r Butterick Muster ! Weit voraus mit unsere Victor "XW und Lenox $43, 030 Rädern. Kommen Sie in unser neues Oasement und sehen Cie sich dieselben an. mi ra W

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