Indiana Tribüne, Volume 21, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1898 — Page 3
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DIE. SCHACHTEL W Dr. I. Vühler, 120 Sst ZAcCnrty Str. Sprechstunden : 8 BIS 9 Uhr Vorm. ; 2 618 3 ! hr Nachm.; 8 US 9 Nhr AbmdS. Telephon 1446. rretftukde : SatiRtaa nat Sonntttas:. C. C. EYEltTS, Deutscher Zahn - Arzt. 0. 8J Nord Pennsyisania Sk. 8 Birt ras WunIS engevsod!. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, ?!g. 90 Ost Market Straße. Cofsin Block. Zimmn 43. Cfüce2tunten: 9biZ lZm., IbilSXm., 7H9 Abend. Soanlaz an 10 Uhr iirn. bil 2 Uhr Coke. Coke. 3 a Nlumpsn u. zsrtlsinert. HJtti ranntn Sie bk?me in der Offtc der Illd'poiis HH tiih N 53 Süd Pennsy'vznia St?. W. (Steril? Denl'scher Buchbinder. 802 Süd yaft, Gic McCarty Str. ; Up Stairs. fcfTT ttl PtAZösuk. 7 616 Wabam Ctzaic mff i -lasset für mich tBtaiac. Adolph Frey, T . sOld rreedom Klght.) otary Public, Translator, Korrespondent etc. Ko, 196 Ellxnbeth Stret. TaV Blake St. Car. UstcrfxöQt eie WlWMZ !?, . bettieb, voM! Waschädch. Rr. 138, 140 Nd 142 VirgL'na Kl.nue. tT . Coro2rtUf?. ffta-att. f RIPANS TABULES Are inten ded sor cKUJren. ladie$ tni all who prcscr a rnedldne disguijcd as consectioncry. They "rnay now be lud (put tto In Tin Boxes. scvcntv-twö in a box : price;lwenty-(Ive eents or sive bcxe sor onc dollar. Any druggist vill get inen Isyou toatst. and they rnay alwaysbe ootamea ty rcrniturg ue pncc wy i) i Ripans Chenycar M 'ujcipany 35 f;aiO'T cr-ccsstj ä isüirj 2S2S2SS2X2S2S2S2S2S22ScS 3 CliCE. TRIEB, iLWtYl siSED f. S fOS f 3 - leMttra. CitAitia HKtnu! BAR RXTURES I DRA1IU BOARDS AND ALI Tln, Zlnc, Drass, oppor. Nickel ond oll KltChen nnd 5 PIsltad Utensiln f Cicoa. Vood, Marblo orcolaln. Etc. CEORCE WM. MOFFMANa S Kaa2ketvr a&l rrprUtox f y 305CATWSMiTONSrlaeiAMArdLfO. 8 - THE BAR-KEEPERST FEIEHD. 1? IV iT CS2S252S2SZS252SZS2S2S2S2SS2Z: ? Sa Verkauf in Apotheken 35 Cents ver Pfund.' "4 , V.E BÖ YEARS KXPERIENCE MW c c Tram Marks V DCSIQN . frVf COPYRIQHTSAC . roainj itetcb and dcaerlptloa my ertln our ptnion fr wbMber lifMllot ta probtbly pMnttl. Cocamaaici! Ti-Ü7 eonflJnt!L Handbook on PtnM tr k. 01dt iiwi sor eurtn ttenu. 1 fntx LaAua thrrh Mann 6. rlT m-M iMtic, wtt uat liar. ia Ui ücijnliiic jFJnierican.
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IN ALLEN APOTHEKEN 2LJ 2 fMWt 4 Fremde Wetten. Roman von Reinbold Ortmann. (Fott,ezung.) D r t i z ehn t e s Capitel. Schon nach Verlauf zweier Tage hatte Wikliam Bradwell die Folgen seines letz'en Anfalls wieder soweit überwund-n. daß er mit seinem Secretär Martham eine längere Unterhaltung über geschäftliche Angelegenheiten führen konnte. Das Gespräch bewegte sich ausschließlich um die bevorstehende Neise. und die eingehenden Jnstrultionen. die Bradwell dem jungen Engländer ertheilte, waren Beweis genug dafür, daß es ihm trotz seines leidenden Zustandes noch nicht an Umsieht und klarem geschäftlichen Blick gebrach. Sie kennen also jetzt meine Absicht und meine Meinung, Markham," schloß er eine lange.' nur durch wenige Ruhepausen unterbrochene Rede. .,S sollen meinen Neffen in Alles einweihen; aber Sie sollen dabei mit einioer Vorsicht zu Werke gehen. Er hat. wie ich aus meinen mit ihm geführten ßWnnita zur Genüae erkannt habe, gar keine Vorstellung von dem Wesen der Speculation. und es ist sehr wohl möglich, daß er in seiner dcatschenEhrlichkeit an Manchem Anstoß nimm!, was Ihnen und mir durchaus erlaubt und unverfänglich scheint. Sie müssen nach dieser Richtung hin ein feines Ohr für jede seiner Aeußerungen ha- i ben und müssen alle erdenkliche Rück- i sicht auf sein Empfinden nehmen. Ich wünsche nicht, in einem ungünstigen Lichte vor ihm dazustehen, und es muß Ihr ganz besonderes Bemühen sein, die Achtung, die er mir gegenwärtig zu Theil werden läßt, zu befestigen und zu erhöhen. Außerdem werden Sie in Ihrem eigenen Interesse gut daran thun, sich durch Ihr Verhalten sein un, eingeschränktes Vertrauen zu erwerben. denn ich mach Ihnen gar kein Hehl daraus, daß ich meinen Neffen zum Universalerben meines Vermögens einzusetzen gedenke." Zu Ihrem Universalerben, Mr. Bradwell? Und Ihre Tochter?" Der Privatsecretär durfte sich im Verkehr mit seinem Chef augenscheinlich mancherlei herausnehmen. Diese letzte Frage aber, die fast wie ein Vorwurf klang, veranlaßte William Bradwell doch zu einem etwas unwilligen Stirnrunzeln. Meine Stieftochter wird dabei nicht zu kurz kommen, wie ich denke. Wenigstens wird es ganz in ihie Hand gegeben sein, ihren eigenen Vortheil mit meinen Absichten in Uebereinstimmung zu bringen. Aber das sind Dinge, die nicht in das Gebiet unserer geschäftlichen Besprechungen gehören. Glauben Sie mich in allen Stücken richtig verstanden zu haben?" .Sehr wohl, Mr. Bradwell! Aber ich möchte jetzt, nachdem Sie die Güte gehabt haben, mich von Ihren letzten Plänen zu unterichtcn, doch eine bescheidene Bitte aussprechen." Eine Bitte? Und welche?" EntbindenSie mich von diesem Auftrage, den ich als einen ehrenvollen Benxis Ihres Vertrauens seinem ganzen Werthe nach zu würdigen weiß, sür dessen Ausführung ich aber vielleicht dennoch nicht die geeignete Persönlichkeit bin." In William Bradwells Antlitz wie in seiner Erwiderung offenbarte sich das lebhafteste Erstaunen. Was? Sie wollen nicht? Und ich hatte geglaubt, Ihnen ein besondere Freude damit zu machen Sie halten sich nicht für geeignet was in aller Welt bringt Sie denn auf eine so merkwürdige Vermuthung? Ich möchte um die Erlaubniß bitten, meine Gründe für mich zu behalten. Herr Mc. Burney kennt die einschlägigen Verhältnisse ja fast noch besser als ich, und er ist wohl auch rüstig genug, um die nicht sehr bedeutenden Strapazen einer solchen Reise auf sich zu nehmen." Wenn es meine Absicht gewesen wäre, ihn mit dieser Mission zu betrauen, so würde ich dazu Ihre Fürsprach nicht erst abgewartet haben. Ich bin durchaus nicht gesonnen, Jhnen die Mittheilung Ihrer Gründe zu schenken, denn ich muß gestehen, daß die Weigerung, mit der Sie mir da im letzten Augenblicke kommen, mich aus das Aeußerste befremdet." Ich habe mich nur mit. schwerem Herzen entschlossen, Ihnen meine Bitte vorzutragen: aber ich halte mich dazu verpflichtet, seitdem ich Veranlassung habe, anzunehmen, daß Herr Wolfhardt selbst meine Begleitung viel mehr als eine Last denn als eine Annehmnchkelt empfinden wurde. Ah, das ist allerdings eine überraschende Neuigkeit! Sie waren also unklug genug, es mit ihm zu verd ben?" Ich darf mir mit gutem Gewissen das 5Zeuamk ausstellen, in meinem Be nehmen geaen Ihren Herrn Neffen nichts verfehlt zu haben. Ich habe ihm meine Dienste nach allen Richtungen hm lederzelt bereitwilligst zur Veriu gung gestellt, und ich kann mich um so weniger emes Verstoßes gegen die Hos lichk?it oder die geboteneRücksicht schul dig gemacht Kaben, als meine Empfin düngen für Herrn Wolfhardt vom er sten Tage an diejenigen einer wahrhaft freundschaftlichen Hochachtung waren." Ich glaube mich in der That zu er
innern, vay er wiederholt mit Ausdrücken aufrichtiger Anerkennung von Ihnen gesprochen hat. Woraus schließen Sie denn nun eigentlich, daß Sie seine Sympathien verscherzt haben?" . Aus der Veränderung, die seit etwa zwei Tagen in seinem Verhalten eingetreten ist. Es ist nicht nur unverkennbar. daß Herr Wolfhardt neuerdings meine Gesellschaft geflissentlich zu vermeiden sucht, sondern es liegen auch gewisse andere Anzeichen vor. die ich mir nur als Beweise eines höchst be-
dauerlichen Mißtrauens zu beuten vermag." Aber das muß doch am Ende irgend eine Ursache haben! Die Freundsckaft meines Neffen ist für Sie von einer so aronen Bedeutung, mein wertber Markbam. daß Sie viel besser thun wurden, dem MiNverMnvniv ' . n i ri I ' ? mm m mt c I auf den Grund zu geyen. imit in i.toizer Zurückhaltung den Empfindlichen und Beleidigten zu spielen." Gewiß wurde ich nicht verseyit yaben. Herrn Wolfhardt in aller schuldistbrerbietuna um eine Erklärung zu bitten, wenn ich nicht leider die Ge- . .ff .'1 C'll. kCi HA fcs. h?f wiLlZeil yallc, w& iu win iwi.nnpr m ein leicht aufzuklärendes Mißverständniß, als' um feindselige Einflüsse handelt, gegen Die ich voaz machtlos sein würde." Sie sprechen in Räthseln," rwiderte William Bradwell etwas unge lull ia. JDas k lnat ia beinahe, als ob Sie sich für das Opfer irgend einer Intrigue hielten. Sie haben doch nicht etwa Mc. Burney im Verdacht?" Nicht im entferntesten! Ich bin von der Necktsckaffenbeit und Ebrenhaftigkeit des Herrn Mc.Burney so fest überzeugt wie von meiner eigenen, uno ick wükte auck nickt, wodurck ich ibn mir zum Feinde gemacht haben sollte." imn, o ruclen toi endlich nm ocr Svracke heraus! Ich will nicht, daß in meinem Hause Intriguen angczet- , i i v. i reit werben; aber ich will aucy maji mit unverständlicken Andeutungen be----i , - -.j helligt sein, für die man mir nachher die Erklärung schuldig bleibt. Wer ist es. der Ihrer Meinung nach meinen Neffen gegen Sie eingenommen hat?" .Ich glaube mick nickt m täuschen. wenn ich annehme, daß das Erwachen r. : . ! jf ... inner Äoneigung gegen micy gcnall zusammenkällt mit dem Besinn seiner besseren Beziehungen zu Miß Helga. Schon meine untergeordnete und abhängiae Stellung muß mir verbieten, gegen eme Einwirkung, die von lolcher Seite ausgebt, den Kampf aufzunehmen, auch wenn es lediglich zu meiner Rechtfertigung und Vertheidigung wäre. William Bradwell's Miene, die bis dahin eine mehr und mehr verdrieß!! che geworden war, heitecti sich plötzlich wieder auf. Sein Beuebunaen zu elaa batten sich gebessert, sagen Sie? Haben Sie dafür fehr zufällige Beweise?" Ich fand die Herrschaften vor zwei Tagen in einer Situation, die eigentlich nur eme einzige Deutung zuließ und ick babe die Wabrnebmuna aemacht, daß sie seitdem fast unzertrennncn iino. .Aber das ist ia vortref lick! Sie konnten mir wirklick aar keine bessere Neuigkeit bringen, als diese, mein lieber Markham! Da könnten wir am Ende noch vor der Abreise meines Neffen eine kleine Verlobung proclamiren wie? Randolvb Markbam arub die Äähne in die Unterlivre. Die Wirkung, die er da durch seine letzte Mittheilung hervorgebracht hatte, jchien innen 'Absichten durchaus nicht zu entsprechen. Ich kann darüber natürlich keine Vermuthungen äußern." sagte, er. Aber wenn eine solche Verlobung in Ihren Wünschen liegt, Wx. Bradwell, so darf ick meine unmanaeblicke Meinung vielleicht dahin aussprechen, daß Sie am besten thun wurden, die Dmge ibren natürlichen Lauf nehmen zu lassen. Miß Helgas Natur ist so eigenthümlich. daß jede Einwirkung von außen im Stande sein würde, ihre Entschließung im Handumdrehen zu andern. Nun. ick sebe. daß Sie das Mädchen . kennen." meinte Bradwell, lä chelnd. und wahrscheinlich würden Sie Recht haben, .wenn es sich um irgend etwas Anderes als gerade um eine Herzensangelegenheit handelte. Die Liebe aber pflegt bekanntlich auch die wildesten Geschöpfe zu zahmen, uno selbst meine eiaenwilliae elaa wird. wie ich denke, davon keine Ausnahme machen. Uevrigens haben wir bis zu jenem Termin ja auch noch fünf oder sechs Tage Zeit, und innerhalb einer Mocke kann mancherlei geschehen. Ich werde mich vorläufig abwartend verhalten und werde, wenn es mir no:ywend a erscheinen sollte, er t im leyttn Moment ein wenig nachhelfen. Denn daß die Sache zu einem naiuriiazen nk kernünftiaen Absckluk komme. noch ehe der Junge in das Innere geht. ist jetzt allerdings mem fester mutr Randolph Markham wußte hinlänglich, wie rasch solche Entschlüsse im Herzen des Kranken Wurzel faßten und wie bartn'äckia er dann an ihnen festhalten konnte. Der Ingrimm über die eigene Ungeschicklichkeit lag wie eine dunkle Wolke auf seinem Gesicht. Und Ihre Entscheidung auf meine borxnt mtt. Mr. Bradwell?" fragte er, nachdem er ein paar Secunden lang vergeblich aus weitere vieunerungen seines Chefs gewartet hatte. Soll ich Wn McBurnev rufen?" Aber William Bradwell. der sich in bester Laune besanv, machte eine ab webrendk. Beweauna. Das ist aanz überflüssig! Ich habe ihm nichts zu sagen, denn S behält bei dem. was zwischen uns besprorfn worden ist. sein Bewenden. Sie gehen mit meinem Neffen auf die Reise O l . . r t und damit Punktum: Was sein vermeintliches Mißtrauen gegen Sie anbetrifft, so werde ich dasselbe schon wieder zu beseitigen wissen. Noch heute werde ich. wenn er mir seinen Besuch macht, ernsthaft mit ihm darüber reden. Er soll erfahren, daß er Ihnen durch sein Benehmen wehe gethan hat, und ich müßte mich ganz und gar in seinem c5.bärakter aetausckt baden, wenn er nicht ohne Weiteres bereit wäre, Ihnen
etne entsprechenoe enugtyuung zu geben. Machen Sie sich darum also weiter keine Sorge! Sie wissen ja, daß Sie unbedingt auf mich zählen dürfen, so lange ich mit Ihnen zufrieden bin." Randolph Markham war entlassen; aber wie schmeichelhaft auch die in den letzten Worten seines Chefs enthaltene Anerkennung für ihn gewesen sein mußte, die dunkle Wolke lag doch noch immer auf seinem Gesicht, als er den Gartensalon verließ, um sich in sein eigenes Zimmer zu begeben. Wüthend schleuderte er die Briefschaften und Papiere,.die er mit sich genommen hatte, dort auf den Tisch. Nach fünf Tagen also wird Alles verloren sein, wenn ich bis dahin nicht Courage genug gehabt habe, zu handeln. Und mir scheint fast, ich werd sie nicht haben. Warum in aller Welt konnten diesen verdammten Deutsche? nicht irgendwo während seiner langev Seefahrt die Haifische verzehren!" Ob William Bradwell wirklich di verheißene Unterhaltung mit seinen Neffen geführt hatte, blieb sür Ran dolph Markham vor der Hand noch un gewiß; denn in dem Benehmen Wolf hardts zeigte sich seinem argwöhnischen Auge während dieses und des nächsten Tages keine wahrnehmbare Veränderung. Am dritten Morgen aber, da sie einander auf der Terrasse begegneten, und da Markham. wie immer in der letzten Zeit, mit einem sehr unterwürfig höflichen Gruße vorübergehen wollte, redete ihn Hermann Wolfhardt an. . Sie luden mich neulich zu einer Spazierfahrt mit meines Onkels neuen Pferden ein. Herr Markham. Wenn es Ihnen genehm ist, bin ich gern be reit, dieselbe heute u machen." DaS also war ohne Zweifel die Ge-
nugthuung, die ihm William Bradwell von dem großmüthigen Charakter seines Reffen in Aussicht gestellt hat!e! In Markhams Augen leuchtete es für einen Moment blitzartig auf; aber schon in der nächsten Secunde zeigte sein Antlitz nur jene verbindlich liebenswürdige Miene, die Hermann Wolfhardt in der ersten Stunde ihrer Bekanntschaft so sehr für ihn etngenommen hatte. Ich bin selbstverständlich zu Ihren Diensten." versicherte er zuvorkommend. Der utscher wird sogleich Befehl erhalten, einzuspannen. Denn Sie sind doch damit einverstanden, daß wir einen größeren Ausflug unternehmen und uns auf den Weg machen, ehe die Hitze geradezu unerträglich seworden ist." Obgleich Wolfhardt nur an eme kurze Spazierfahrt nach dem Diner gedacht hatte, widersprach er doch diesem Vorschlage nicht und suchte Helga, um sich sur den Nest des Tages von ihr zu verabschieden. Aber er fand sie weder lm Hause noch im Park, und als eine halbe Stunde später der leichte, elegante Wagen mit den beiden prachtigen, seurigen Pferden vor dem ause hielt, hatte er nachgerade die Hoffnung aufgegeben, sie noch vor der Abfahrt zu seden. lFortsezung folgt.) , Ichw.irzlvaK'Zjs6.irN im Mittler TJlax. mtxw 's macht bigott zu wüescht !" wet' erte der Kutscher in die wallenden Ne bclschwaden h'.nein und sprang zu wieberholten Malen aus seinen Pferdedecken auf die glatte Straße, um den Schimmel e.n Stück zu führen. Unser Schlitten flog nach rechts . und nach. links und wir erfreuten uns unfrei willig mit Rippenstößen, etwa als sä nen wir im lebten, schleudernden Wa gen eines CilzugeZ. Bis nach .Zarte" bei Freibura könnten wir chumme", fuhr er fort ; nachher wurden wir die Post benützen müssen. Dcr Noth gehorchend, setzten wi, chou vor dem Torfe unsere steifen lieber auf die Straße, nahmen Mal und Photograhenkasten auf den Rücken und bücke ten so den Lichtulen en!. e en. d:e wie aus Blenv'aternen aus einzelnen Fcnstern in die Einsamkeit drangen. Das Gazthaus, das muß man sagen. verstand schon durch sein Aeuneres an die Poesie der Postkutschenzeit zu erin ncrn : stolz steht es an der großen Heerstraße, sein gewaltiger 'Hof birgt einen ansehnlichen Wagenpark und ist völlig umrahmt von Stallungen. Oft ertönt das Horn zum Zeichen der Ankunst oder des Abgangs eines der schwer bespannten gelben Kästen. DaS alles ist nicht amtlicher Betrieb, sondern der Postwirth selbst darf mit vergnügten Sinnen auf dies beherrschte SamoS hinschauen, und seine Leute wissen selbstbewußt ihre alleinige Regierung vor Augen haben. Bor dem Hause und auf der Treppe hockten allerhand Gestalten mit Pack chcn und Bündeln und schauten mißir w. ? cv ri'f rii" inulUlg oarein. xnc P0s! sei oeseyr. hieß es; wie nun zur Hochzeit gelangen? Trotz der entmuthigenden Kunde traten wir in die Wirthsstube. Ob denn für alle die Leute keine Extrapost gestellt werde? Ha nein, das giebt's iH fertigte uns die Herrscherin des HauseS eben so kurz wie deutlich ab. Die Thür flog zu und wir standen wieder in der Nacht. Nur . wenige heimische Gestalten begegneten unS auf der Straße, doch sie aa den unS gute Belehrung, und so waren wir bald bei einer Wirthin wundermild zu Gaste und berathschlagten, was zu thun sei. Der Baschibur" werde unS fahren! meinte sie. Ob sie denn inzwischen ein TSßchen Kaffee Hrauen wolle. ein auteS? , in' Jedermann sagt so. - EakearetS Eandy Cathartie, die wundervollste medizinische Entdeckung dkS -Zeitalters,'" angenehm und ersrtschend im Gesömack, wirkt sanft und sicher auf Rieren, Leber und Eingeveitt, dak ganze Lyftem reinigend, ent sernt Erkältung, kurirt.Kopfweh, ftie der, anhaltende Oerkopfung und Un verdauliükeit. Laufen und versuchen Qit tnt CisCtel den C. C. C. Unte 10, 25, ud 50 CentZ. C-rlst ' .J' . , , r - -- ;
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aus wi icy an uoermanigem Monarssluß und wieder half mir der Wein in wenigen Tagen und jedesmal ohne den Beistand eines Arztes. Ich wünsche Ihnen großen Erfolg mit Ihrer wunderbaren Medizin. FrauAnn J. Turner.
c ( ( c ) m V y ,,va. mir trinke ihn au gern quei: Also da wollet Ihr Herre nach Mürge?" fragte sie weiter, und dann wusste sie zu erzählen, wie ihr schon im enz die Nachbarin gestanden habe: Mel au, 's Theres hZt jetzt au' ein; s Walders groiza Bua goht zun r." Ui?c3 Tu mt sei cht l Ja i cht etz deZ wolzr?" habe sie gefragt. Und richtig. nun sei schon die Hochzeit gekommen. Al lob, do wirds hit Lit zsamme güh!" Sie hatte Recht, das sahen wir bald ein. Je näher uns der .Baschibur" den Höhen brachte, um so öfter trafen wir auf rüstige Wanderer, deren FeiertagsH& auf das Ziel der Reise schließen ieB. Fahren wollte auch der Aaschibur nickt auf die Höhe hinauf, als die glatte Straße dem Gaul zu viel zu schassen machte. Gar unterthänig wußte er unS nach zweistündiger Reise von der Schwachheit seines Rosses zu überzeugen; ohne erneutes Scharfmachen sei das Vorwärtskommen unmöglich! Also mußten wir fürbaß schreiten! Ein Stündchen . der Wanderung in der freien Natur, mitten durch den schneeigen Wald, mußte ein Hochgenuß sein; nur ein Schwarzwälder Chriesi wässcrle ließen wir uns schmecken' und dann stelzten wir weiter, vorüber an klotzigen Holzwagcn, deren Führer gar beherzte und erfahrene Leute sein mußten. sollte die Last nicht den Abhang hinab, in den schäumenden GebirgSbgch nzen. Kaum überlegten wir, ob wir auf der Fahrstraße bleiben oder den bei weitem steileren, doch auch romantische ren Fußpfad verfolgen sollten, als von der Höhe helle Mädchenstimmen lockten. Die Kraft der schmucken Markgräflerm hatte gereicht. durften wir da verzagen? Kletterten wir auch 'mal auf allen Vieren, die echte Wanderburschen lust zog uns weiter! Zwischen dunklen Tannen strebten wir vorwärts, auf denen der Schnee hier zart wie Staub, dort m aufge weichten, Bällchen rubte. Manchmal schnäckerte ein Kreuzschnabel und der quecksilberige Specht hämmerte so schnell, einförmig und hart wie ein Te!legraphenbeamter, während sich allerlei gefiederte Wlntergäste um die Reste der feuchtenden Ebereschen zankten. Drang nach einiger Zeit der Bewöllung die ' Sonne durch das Geäst, so ging'S wie ' ein' Klirren und Lispeln durch den weiten Wald; weiße Krystalle sielen auf Hut und Schultern. So ein richtiges Markgräfler Blut in der von Hebel besungenen kleidsamen Flügelhaube, in dem feinen Röcklein, nm seidenem Brusttuch und mit dem langen Zopf ist voll heiteren Lebens. und ihm nacheisernd nahmen wir die Strapazen weniger schwer; vorsichtiger weise gestanden wir uns aber doch schon, daß wir in der Nacht die ebenere Fahrstraße. wählen würden. Es war um die Mittagszeit, als wir aus dem Höhenwald traten; unsere Begleiterin hatte uns soeben ein Bei spie! von dem praktischen Sinne der Le'ite .zu erzählen gewußt; wie man , -n"'k ?Vnt ivc 'ifnrp Niib lm Stalle mitgegeben, hade, und-wl sich der Streit darüber manchmal so lebhaft -ntwickelte. daß ' aus der Partie nichts gewside'n sei. ' Ja freilich, der chwarzwalder, m seinem einsamen Winkel vom Wetter abhäng wie nur' Einer, muß wohl ci v wenig rechnen. Schon der Weg zur Ehe 'geht durch viel Arbeit. Da ist zuerst das Laden zur Hochznt! wcht nur das eigene Dorf, fondern'übe? Berg und Thal muß man gehen, um Ver. wandten und allen irgendwie Bekannten den Mund wässerig zu machen für den großen Tag.' Mit der Braut man dert eine' Verwandte des Bräutigams umher, und wenn da? Bellen des Hun des diese weiblichen Gestalten anmeldet, so erräth man im Hause schon, wa in Aussicht steht und waS die Begleiterin der glücklichen Braut alsbald verkündet: GueieTagl. Us der näscht Dunschtig sind 'ner au fründli zu der Hochzeit in's!, Rößli i'glade. Am Morge teliin'Gttt zur Moraesuppe; hernsch
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ZciXV nir, x;::r wler i'SNlUi.
Zwischen dem vierzigsten und fünfzigsten Jahre, ist eine Frau leicht der Wiederkehr aller Unpäßlichkeiten ausgesetzt, mit welchen sie 'während ihres LebenS behaftet war. Besonders . werden beunruhigende Störungen der Menstrua-tions-Functionen und des Nervensystems sich zeigen. Keine Medizin kann den prüfenden Lebenswechsel verhüten, der sie vielleicht für verschiedene Jahre afficrren mag, aber wenn die Patientin eine Dosis von McElree's Wine of Cardui jeden Morgen nehmen will, und dieselbe auf zwei bis drei Dosen per Tag erhöht, wenn Symptome der Störung sich zeigen, dann wird sie über den Wechsel" bei verhältnißmäßig guter Gesundbeit kommen. Mine f l5?ki,Z ke
seitigt Unregelmäßigkeit der Menstruation bei Frauen Alle Apotheker verkaufen ihn. $1.00 per Flasche.
Troy, Tex., 23. Januar. Ich war ,m letzten Winter mit einer Krankheit behaftet, die unser Hausarzt HerzZlappen-Krankheit nannte. Nachdem ich verschiedene Wochen daran gelitten hatte, kam ich zu der Ansicht. daß sich der Arzt geirrt haben könne, und da mir Wine of Cardui für Lebenswechsel empfohlen wurde, entschloß ich mich, den Doktor auszugeben und den Wein zu Probiren. Ich gebrauchte drei Flaschen und wurde besser.' Bald darX il ! Jfl P CYY I
Ylory tanoor acpga, Xeso. J$SEHQEE! coU daz cpiiichn "schaff und 'doch lieblich durch d'.e Stube geklungen, so wird ein Stück Brot gespendet.' damit im Ehestände Glück und Segen Herrsch.'. Was meint Ihr. wie bepackt die Wanderinnen Abends heimkehren! Doch auch sie ttnd nicht überall mit leeren Händen eingetreten, wenigstens beim Pfarrer und bei den nächsten Verwandten nicht. Eine Auswahl bunter Sacktüchli nehmen sie mit sich, und wer eines erhält, der muß unweigerlich an spannen und bei der Hochzeit sein. Aber wehe auch den Hochzeitern, die das Tuch dem nicht bringen, der ein Recht darauf zu haben meint! Wie soll man den Schimpf verzeihen? Die Morgensuppe war schon aegessen. als wir vor dem Hochzeitshause standen, an dessen Treppe schön geschmückte Tannenbäume in den schneeigen Boden gepflanzt waren. Und dicht am Giebel schwankte die kerzengerade, frisch getchälte Maie ein Prachtbaum ! in der Winterluft; die jungen Burschen hatten sie am Dachftrft reichlich mit Geschenken für das Brautpaar und 'für das Gesinde behängt ; mit Cigarren und Tüchern, Wecken und Shlipsen Kleiderstoff und Schinken. Freilich. umsonst thun die Burschen ihren Llebeödienst nicht; beute haben sie freie Zeche und später folgt für sie ein Maitanz mit Maitrunk. Während sich vor dem Hause der Zug ordnete, hatten im offenen Hausflur die Kuchenfrauen ihre Aufstellung ' begonnen; auch hier muß in die Tasche greisen, wer Süßigkeiten liebt, und während er noch unschlüssig vor der Mahl steht, packt ihn schon ein altes Weiblein steckt ihm eins, zwei, drei! das grüne, und weiße Hochzeitssträußle an den Rock und möchte doch auch nicht umsonst gearbeitet haben. So wird denn alles zu einer einzigen, auch äußerlich erkennbaren Hochzeitsge sellschaft gestempelt, ob man wegen der Feier gekommen ist oder zufällig Einkehr gehalten hat. ! Noch ehe der Zug von der Kirche heimkehrte hinter der Musik die k.Schwestern", d. h. die Gespielinnen der Braut, der Brautführer mit der Hochzeiterin, der Hochzeiter mit dem Ehrengesellen, die Eltern des jungen Paares, dazu Gäste und Neugierige harrten in den Stuben einige Tafelrunden der nie fehlenden Nudelsuppe, und alsbald klapperten die Löffel in ungezählten Tellern von hüben und drüben: je größer der Besuch, um so dilliger kommt der Hocheiter fort, rt bezahlt in der Regel nur für sich, sein junges Weib, die Eltern, Ehrengelellen und Schwestern; für je 10 Gäste, die Messer und Gabel schwingen, kriegt der Bräutigam nach alter Sitte ein Essen als Rabatt. ' Dafür sind dem jungen Paare Pflichten genug auferlegt. Während stundenlang Schüssel auf Schüssel folgt, hat es immer wieder an die anderen Tische zu gehen und mit allen Gästen Gesundheit zu trinken. Doch mehr noch! So lange neue Gäste erwartet werden, und das währt bis zum Abend, wollen sie schon an der Thür des Hauses empfangen sein. So stramm und starr stand das junge Pärchen heute in ' der Tbüre. wie die Leut'?in in dem bekann- " .,, Der Feind Ist Weslegt. Die Grivve binterläßt in der Regel den Parienten m sehr schwacher, (3esundheit und oft mit einem anhaltenden Husten und angegriffenen Lungen. Für solche Fälle ist Dr. Bull'S Husten Eyrup das allerbeste Mittet, xsncyes, wenn sofort angewandt, die Gefahr der Schwindsucht beseitigt. Frau MaLZik. Tulaa, Jronton, Ohio sagt: 'M macht mir viel Vergnügen mit in dem Lobe für Dr. Bull's Husten Sfrch einzustimmen. Ich litt längere Znt an der Grippe, aber nachdem ich eine Flasche von Dr. Bull's Husten Sprup gebraucht batte war ich vollkomn: turirt und ich wurde den schrecklichen Av. - i "'3 r U(iHKiiiU , , . : v.
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l Department. The Chataxeoiein Kio, Kjatta. V A 4 A o a im Mleryzuschen. uno zinerre vor Kälte. Denn einzelne Bergesspitzen lagen schon im Farbenmeer der scheidenden Sonne, als die kleinen, einspännigen Schmarzwaldschlitten immer noch heransausten, empfangen und in sichere Verwahrung genommen vom Hausknecht in Amtstracht, und so ein Schwarzwaldhauskriecht übt ein gar herrisches Regiments Sind fründli Willkomm!" grüßten die Hochzeiter jeden.' .I wünsch Glück zum Ehretag!" war die Antwort. Und versiehts das geplagte Pärchen doch einmal und weilt zwischen den'lustigen Leuten in der Stube, während ein neuer Gast eintritt, so stößt von Tisch zu Zisch emer den anderen, bis diese besondere Art Signal zu den Hochzeitern gelangt ist, die den Fehler dann nach Kräften gutzumachen haben. Wie alles andere, hat das Herkom men auch das Vergnügen geregelt, und kein Schritt durfte im niedrigsten Tanzboden über dem Pferdestall gewagt werden, gegen diese geheiligte Regel. Als dann die schmetternde Trompete das Brautpaar zu deu Ehrentänzen eingeladen .hatte, durften auch die UebrZgen lündlern und hopsen und bezahlen. Das ist nun einmal so," und die Lust wird dadurch nicht, kleiner in dem mit rohen -Buttern, wie sie aus der Sä' gemühle kommen, auSges hlagenen Raume . Mariele, a wie moischt. wellet mers net au prodire ?" sralt der silberhaa rige Herr Bürgermeister'' das jugend frische Markgräfler Blut. Da flogen .Flügelhaube und Zöpfe nur so und die Kürgermcisterlichen Füße kannten schnell den rechten Takt. Ha 10, 's geht bi gott noch guet !" Erst als Mitternacht längst vorüber war, trennten wir uns mit manchen anderen Gästen, so auch mit dem Herr Notar aus griburg", der am Hochzeitssage Alles hatte schriftlich machen" müssen eimgeichtckt. Dame: .Die Gans, die ich gestern bei Ihnen kaufte. st zu alt; die schicke ich Ihnen zurück. Händlerin: Ach. wat Se nich sagen ! Det mochte woll Mancher; Sie sino poch ville älter wie meine Jans, und Ihr Mann kann Ihnen ooch nich zujückschicken. wenn er ooch jerne wollte. Und nu seh'n Se zu, det Se frische jöuft schnappen, sonst lernen Se am Pnde sliegen." . Eingereicht. Bei GraupenHeims geht es hellt' zu Mittag hoch her. Wieder einmal, wie schon st, ist ein junger Mann zu Tisch geladen, den der Heirathsvermittler als geeigneten Lehensgefährten für ihre älteste Tochter vorgeschlagen. Die zarte Jungfrau darf natürlich von den reellen Absichten des schüchternen Jünglings nichts merken für den Fall, daß aus der Sache nichts wird", und die Unterhal tung dreht sich um Dinge von ganz allgemeinem Interesse. , Plötzlich fragt hie neunjährige Else: Du Mama, gehen wir nach dem Essen spazieren?" Gewiß, mein Kind!" Darf ich mir dann den neuen Hut aufsetzen V .Aber natürlich, Elschen !" Auch, wenn aus der Partie nichts wird?" ' Oünftige Anlage w i für Ersparnisse?. u AMn.e-V Bau- und Spar-Verein bezahlt halbjährliche '.Dividende für Svmmen von yl.00 üusOürt. ' iSine dorzüglie Gelegenheit ervor bene Selder anzulegen. Vositiv ke'tuenLttlustttwNustrttt. r . ' : Versalng jede Qaftsz Mend
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