Indiana Tribüne, Volume 21, Number 163, Indianapolis, Marion County, 2 March 1898 — Page 1
t
K AS- r1 v O M- C r O V W iy w w iy i Office : No. 18 Sud Alabama Otrahe. Telephon 1171. Indianapolis, . Indiana, TNittwoch, den 2. März J898 Jahrgang 31 No! 103
A H
i x i
4
w " " I " "" -
Grotzes Conzert deZ Harien Streich-Quartetts conCINCINNATI. Mittwoch, den 2. März 'l)8 bkndNbr15VZ. im Vropulcinm. Ticksto 50 Esnto in D.H.BaldwmCo-'S MustkaliengeschZift Sozialer Turn -Verein VortragS-Chkluö 189S. 3. ?3 ortr a g. Herr Pli. Rappaport. Einsame Menschen Drama von G.rhard Hauptman. Sonntag, den 6. ZNärz 89& Abend! 8 Uhr. Viele Leut, die Geld zu v:rleihen haben, sind nicbt M'.t dkn KescbäftSmetbode der traut und wünschen Auskunft, wie sie ihr uö aileuen sollen, ete scheuen 113 zu et- em Pilvaimanne ,u gehen vlleicyl ya den sie auch keme Bekannte zu deren geschäft 'llckec TüAtiattit sie atnva V rtraucn daben 'Sie brauchen den Rath tüchtiger erfadrener '.schäftsleute, wlffen aber niöjt ite zu nnven. "Lfnioii Mijiist 60. von Indianapolis XsVt sicö freuen ihnen behilflich zu f in und Jednann kann ohne jede Befangenheit sich c fri Beamten der e eU'chan wenden. Die Anfr-gen weiden lou-nfm beanlwortek, fi ift ttx nölhig vorzusprechen. Ofsitt: (GeZäude der Gesellschaft) "Clc. 118 nnd 122 Ost Market Str. Cinbezahltes Kapital 8600,000 Usberschuß-Sond ; . . 85,000 Verbindl-chkeit der Aktio. rare.... ....600,000 Beamte: Job v. Solltday. President. . ddison (5. H irri. 1. ic-Lrisident. Hkvry kFitkl, 2. Vi,P,äfidt und Schatzmeister. H. vt.7koltz. ttl:t är. Der beste Wuth! 'Der beste Wirth möckt ich wchl fage, -Ist, der die etffcten G ata 'üllt, ?Lei b-.m man sitzt uit viel Behagen, :3n Ruhe seiren Durst sich stillt. .Der einen feinen Lunch serolett, 'Da beste Vier hält in der Stadt '.Und Pol'ti! nicht diskaiirt, Mit einem der 'nen Ltief'l hat. CONRAD HEESS. 3' 2 MassachusetttS Ave7.u-, tfc&x da? nie und hält überdies die besten Tigarrcn, Whittie und W.-ire. . Iiiat nf um K . TnljMl "" ""-Km1 v yrrK f? N xvf-x z I WA W, mJLmm JTf W W ki-" W- W i --Sita -rfÄs?; MOZ AKT- HALLE, 37 nud 39 Tüd Deleware Straße. Die SlteNe, grkkte und schönste derartige Hall l Jndianapoli, jetzt neu und legant auSge lttet. fttbi Vereinen und ri,at,n ur Ad halrung t$n Eon,;rtn, BäJen. Versammlungen . f. unter liberale Brdingungen ,ur Ber üzung. lui'äume sür Vereine sind jeder Htt ia baden. George Herrmanv a M&s&f I fes w ttv wwvvv vi Office : 26 Süd Delawareftk. KtSZt : 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlftr levil, 11. Offen Tau und R2t. S8 AK??,!, Deutscher Advokat, Zimmrr 91, Lombakd '.oi, 21 Ost Washington Straöe. llcCullough & Reinhard, Nechts-Anwalte Zimmer 303 305 Indlana Trust Gel) Sude. Telerhsn 1017. T- terr eldrd Pstihlt fich ,t m ftf&,l uiUtm.
wh
r
rf t k-mmmam a&am r j .af?jCTn.ir!3ii3iiiwri m-crTi .
'
jal yv I
Lfe W Vs O-Xj .L-Li- ij . KSrrtrn nTtcroffl,
titi ü u u y y v i U Q u "1 li ü u wrnfiMM
m rZu.i
s'.-.tv ?i ri
iii
EditoriellesFriedensrichter Craig in Ripley County hat also den der Theilnahme an der Lyncherei angeklagten Hez
HugheS entlassen. An der Richtigkeit dieser Sntschei düng wird man weiter nicht zweifeln können. Der Friedensrichter hat sich nämlich nicht damit begnügt, Zeug en zu vernehmen und Anwälte zu hören er hat noch ein UebrigeS gethan. Er hat den Methodistenprediger Lowden von Versailles kommen lasse, und lie denselben in Gegenwart deS Ange klagten, der Anwälte, der Zeugen und deS Publikum? beten und um Er leuchtung in der Sache anflehen. Man kann nicht annehmen, daß in einer so wichtigen Sache, ein so feier lich gesprochene Gebet gänzlich un wirksam bleiben sollte. Man rnu vielmehr annehmen, daß daS Urthei deS Friedensrichters daS Resultat gött. licher Erleuchtung ist. Unter diesen Umstanden rathen wir dem Gouvernöe und dem General anmalt von weiteren 'Schritten abzu lassen. Wir vermuthen, daß sie au diese besondere Art deS Rechtöverfah renS nicht genügend eivstudirt und daß ibnen dic biederen Bewohner von Ripley County. darin weit über find. Alle Kriegsgerüchte, d:e die Luft durchschwirren, find nur im Hirn sen sationeller Berichterstatter entstanden, die mit der üblen Neigung behaftet sind, überall da Krieg zu wittern, wo m wenigsten daran gedacht wird. Wie Don Quirote durch daß Lesen von Rit-ter-Nomanen so verrückt wurde, daß er jeder Stallmagd eine Prinzessin, in jeder Waldkneipe ein Schloß und in jeder Hammelherbe eine feindliche Kriejerschaa? erblickte, so haben die Verrete? deS gelben Journalismus sich in einen Wahnsinn hineingearbeitet, daß e überall Anzeichen tineS Kriegeö erblicken. AIS Beleg hierfür können die angeblichen Truppenbewegungen vom Inneren nach der Seeküste dienen. Thatsächlich ift nichts weiter geschehen, als daß daS KriegSdepartement sich genau erkundigt hat, wo die Truppen siehen, und wie eS mit ihrem KriegSmaerial bestellt ist, und wie die Truppen am leichtesten nach irgend einem gegebenen Punkt trar.öportirt werden können. Dte Seerekverwaltung yar icota ich eine Pflicht gethan, die ihr in Zeien deS tiefsten Friedens obliegen würde. Aehnlich,S läßt sich von den Beichten über die Untersuchungen an der Maine" sagen. Sin Berichterstatter hat beobachtet, daß verschiedene Kästen mit Pulver ausgefischt wurden. Ohne Säumen telegraph'rt er, die Maine" Snne nicht von innen erplodirt sein, onft hätte alleö Pulver im Magazin mit erplodiren müssen. Die naheliegende Erklärung, daß auf einem KriegSsch ff. besonders unter solchen Umständen, wie sie beim Besuch der Maine" in Havana obwalteten, Pul-ver-Kasten in verschiedenen Theilen deS SchiffeS aufgestellt wurden, damit sie im Nothfall zur Hand waren, wurde nicht telegraphirt, weil daS die Senfation verdorben hätte. Der gelbe Journalismus, dem ohnehin nichts GuteS nachzusagen ist, erweist sich jetzt alS ein Gemeinschaden der gefährlichsten Art. Zlrchllillchrichkli. Inland. Wetterbericht. Schöneö Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 31 Grad, niedrigste 27 Grad. .i i ,,, Qissö. Nachrichten. Angekommen in : Cork: Victoria" von Philadel phia. Liverpool: Pavonia" von Boston. Genua: Augufta Viktoria" von Alerandria. Die Hilf; erpeditio n nach dem Klondike ausgegeben. Washington. I.März. DaS Kriegtdepartement hat beschlossen, die .NegierungS - Expedition nach dem
Klondike. um den dortigen Goldgrä
bern Hilfe zu bringen, aufzugeben, weil man zu der Einficht gekommen ist, daß keine Nothwendigkeit dafür vorhanden sei. Sekretär Alger hat dem Senator Hawley. Vorsitzer deS SenatScomitek für Militär - Angele genheiten, einen Brief geschrieben, in welchem er die Lage, in der sich daö Departement jetzt befindet, erklärt un ersucht, daß der Congreß eine gemein schaftliche Resolution annehme un da Devartement bevollmacbttae. he für die Erpedition angeschafften Vor rathe, darunter auch die 500 Renn thiere, welche soeben von Norwegen hier angekommen sind zu veräußern und den ganzen faulen Plan aufzu geben. In seinem Briefe sagt Sekretär Alger, die Verhältnisse am Sukon hätten sich geändert, so daß die Expe dition unnöthig geworden sei und daß auch General.MileS' und General Merriam nnt ihm übereinstimmen. Er ist auch vom kanadischen Minister deS Innern in gleicher Weise informirt Später eingetroffen Nachrichten deu ten an, sagt Sekretär Alger. daß die Goldsucher in keiner Gefahr vor einer HunzerSnoth sind und er glaubt, daß die großen Massen, die jetzt über die Pässe gehen, genügend Lebenömittel mitnihmen werde, um den Goldgrä bern davon ablassen zu könncn. General Alger drückt die Hossnuna auS, daß die Rcnnthiere so verkauft werden können, daß'ldie Regieruug wieder auf ihre Kosten, die nicht klein sind, komme Erjagt, eö wären ihm für 100 der Thiere $100 pro Stück geboten. Der Prozeß gegen die Massenmörder. WilkeSbarre. 1. März. Der Prozeß gegen Sheriff Martin und seine Gehilfen geht weiter, ohne daß dabei etwa? Neues zu T'ge gefördert wird. Die Vertheidigung bringt Zeugen um Zeugen vor, welche aussagen, daß sie Furcht vor den Streikern ge habt haben und die Vertheidigung geht darauf auS, daS Schießen dadurch zu rechtfertigen, daß nachweislich die Bevölkerung in Angst und Schrecken vor den Streikera lebt'. Sheriff Martin wurde heute Nachmittag auf den Zeugenstaad gerufen. Er war sehr nervöö, konnte seine Hände nicht still halten und hustete oft. Er erzählte seine Geschichte und sprach eine Stunde ohne Unterbrechung. Gr sagte: Der Mob fluchte, als wir uns näherten, beschimpfte mich und wollte nicht von der Stelle gehen, als ich folckjt befahl. Ich verlaß meine Proclamation und ging durch die Reihen und ersuchte die Leute nach Hause zu gehen. Einer der jungen Leute fluchte und sagte, sie würden dennoch nach Lattimer gehen. Ein Mann hob einen Stein aus, ließ ihn aber fallen, als ich meinen Revolver auf ihn richete. ' Schließlich gingen die Leute über die Felder und ich hörte, daß sie nach Lattimer gingen. Ich eilte mit meinen DeputieS voraus, sie anzuhalten. Ich rieth den DeputieS, kühl zu bleiben und nicht zu schießen, bis ihr und mein Leben in Gefahr sei. Nachdem ich meine Leute an der Landstraße in Reih und Glied gestellt hatte, sagte ich ihnen, ich wolle den Slreikern entgegen gehen und wieber versuchen, sie zu zerstreuen Ich traf die Streiker etwa 50 Sardö von den DeputieS und fragte sie, wohin sie gingen. Den Lattimer Breacher wollen wir zum Stillstand bringen," sagten mehrere von ihnen. Ich sagte ihnen, daS dürften sie nicht thun unl versuchte meine Proklamation zu verlesen. Die Slreiker umringten mich aber, fluchten und schoben mich nach einer Seite. Ein Mann versuchte mich zu fassen und darauf versuchte ich, ihn zu ergreifen; der Haufe aber sprang auf mich loö und stieß mich mit Fausten. Ich ließ mein Papier fallen und zog meinen Revolver. Einer der Männer versuchte mir die Waffe zu entreißen, eS gelang ihm aber nicht. Daraus gab er mir einen furchtbaren Schlag inS Gesicht, so daß ich in die Kniee sank. Ich versuchte zu schießen, mein Revolver versagte aber. Daraus begann daS Schießen, das etwa eine halbe Minute dauerte. Ich sah in dem Haufen drei Streiker mit Revolvern und einen mit einem Messer; der letz tere versuchte mich zu stechen, verfehlte
mich aber. Zwei Männer wurden ge-
rade hinter mir getroffen. Ich war t lt. .i!.l.AX 121-1 . . Liren in ver quvllnir. DaS Kreuzverhör des Zeugen bau erte zwei. Stunden und wird morgen fortgesetzt werden. Ausland. Politisches und UnpolitischeS auS Deutschland. B erlin, 1. März. Bei der AbschiedSvorstellung AgneS Sormsi im Deutschen Theater, bei welcher- die Sotma die Rolle der Nora inne hatte, wurden ihr Ovationen dargebracht, wie Berlin sie noch nie gesehen hat. DaS HauS war ausverkauft und daS Publikum erzwäng die Aushebung bei HauSgesetzeS und rief die Sorma zwölfmal hervor. Die Künstlerin dankte durch eine Ansprache und dersprach daö Wiederkommen. DaS ge sammte Publikum erwartete die Sor ma bei der Abfahrt im großen VorKose. Die Ovationen waren endloi und ein wahrer Blumenregen ergoß sich aus die Künstlerin. Die Abfahrt verzögerte sich um eine ganze Stunde, weil der Wagen deS MenschengedrängeS wegen nicht vorfahren konnte Die Polizei mußte'endlich die Passage frei machen. Auch für die heutige Abreise der. Künstlerin vom Potsdam?? Bahnhos nach Bremen waren großartige Vorbereitungen getrcffen worden. Der 'Perron mußte gesperrt werden, weil der Andrang deS Publikums zu groß war. Von Bremen wird die Künstlerin mit dem Dampfer Kaiser Wil hklm der Große" die Reise nach New I)rk antreten. Felix von Weingartner hat in Pakit eine glanzenoe urnalzme gerunoen. Ganz PariS wohnte seinem ersten Coneerle bei. - 3n stürmischer Weise buldigte daS Publikum dem deutschen Musiker. Bei der Berathung M Etatö des ReichSe,senbahnamtS im Reichstag, wurde heute die Thatsache, daß die Eisenbahnunsälle sich in letzter Zeit in so erschreckender Weise mehrten, zur Sprache gebracht. Der Abgeordnete Pachnicke begründete den Antrag. Maßregeln gegen die Verhütung von Unfällen zu treffen. Der sozialdemokratische Abgeordnete Gerisch machte daS System bei Besetzung der höheren Beamtenstellen für die vielen Unfälle verantwortlich und erklärte, daß daö Sianalwesen vernachlässigt würde. Selbst KönigStreue meinten, daß eher kein Wandel geschaffen werden würde, bis einem Hofzuge einmal etwa? pasfire. Die Zustimmung deS Centrums zu der Flottenvorlage wird von der Presse e nach, ihrer Parteistcllung verschieden beurtheilt. Die Bosfische Zeitung" azt z. B., mit der Entscheidung scheide die Flottenvorlage auS dem Wahlkampf auS. Dr. Lieber könne, wenn wolle, morgen Minister 'werden. Die Berliner Neuesten Nachrichten" find der Anficht, jaß die Vorschläge LieberS nicht rein technischer, sondern materieller Natur sind und nahe an die Grenze streiften, biS zu welcher die Regierung hätte'gehen können, jedenfalls aber sei der Zweck der Vorlage gesichert. 3n Oesterreich hat die Lage sich noch nicht geklärt. Auch der frühere Justizminister Gras Schönborn wird neuerdingS als muthmaßlicher Nachfolger deS Freiherrn von Gautfch genannt. Unruhe und Bestürzung erregende Nachrichten kommen aus dem südlichen und westlichen Deutschland. Der Rhein ist in beständigem Wachsen. Wenn plötzliches Thauwetter die in den letzten Tagen gefallenen Schneemassea zum schnellen Schmelzen bringt, stehen Hochfluthen bevor, welche die gesegneten Rheingegenden mit Verwüstung bedrohen. Auch die zahlreichen Nebenflösse deS Rheines in Süd- und Mit-tel-Deutschland drohen ungeberdig zu werden. 3m Kreise Brilon in Westfalen find von den jäh anschwellenden Wassern der Lenne, eines Nebenflusses der Ruhr, zwei Personen fortgerissen worden und ertrunken. SinPrinz läßt sich scheiden und eine Prinzessin ift krank. Wien. 1. März. Prinz Philip von Sachsen-Coburg-Gotha hat die einleitenden Schritte gethan, um von seiner (Zemahlin, der Prinzessin Lcnise von Belgien, der ältesten Tocht:,
Königs Leopßld, geschieden zu werden.
Der Fall wird nack der Bermäbluna j der Tochter dei streitenden Ehepaare?, -j die mit dem jungen Bruder der Kai- , " a , . . - serin verlobt ist, geführt werden. ; Prinz Philip kämpfte am 18 Febr. mit dem Lieutenant Mattachich. Kegleowitch unter scharfen Bedingungen, zuerst mit Pistolen und darauf mit Schwertern, ein Duell. Die Prinzessin Louise war vor einem Jahre mit dem Lieutenant durchgebrannt; dieser Skandal bildete damals das Gespräch von ganz Wien und gab zu dem Duell Veranlassung. Wien, 1. März. DaS Befinden der Kronprinzessin Stephanie wird schlimmer. Sie leidet an der Lungen entzündung, welche die Folge eines Anfalles von Znfiuenza'ift. ' UM Das Attentat auf König Georg. A t h e n, 1. März. Der Genosse deS Attentäters Karditz: ift verhaftet. Der selbe ift ein makedonischer Arbeiter, namenS Georgii. Georgii hat ein Geständniß gemacht. Er sagt, daß er auf Anstiften Kar ditza'ö handelte. Derselbe habe ihm gesagt, daß die Ermordung des König'S ein sehr muthige That sein und sie alle beide berühmt machen werde. Georgii'S Muth ließ im letzten Augenblicke nach und er konnte die Pferde nicht tk'ssen, wovon alleS abhlng. Nahe der Stelle deS AttentateS wurde eine Bombe gefunden welche 100 Drachmen Dynamit enthielt. Kardltza hat eingestanden, daß er beabsichtigte, die Bombe in die Kutsche deS König zu werfen. DaS Resultat ber Untersuchung scheint f.stzustellcn, daß eine geheim: Verschwörung besteht. m. Ein Prinz im Anzüge. Bremen, 1. März. Der Nord deutsche Sloyddampfer Kaiser WilHelm der Große", der von hier nach New Sork abfährt, hat unser seinen Passagieren den Privzen Albert von Belgien, den Neffen deS Königs Leopold und muthmaßlichen Thronerben, der eine Reife durch die Ver. Staaten machen wird, an Bord. Hiesigs In frecher dlaub. Der Wirth John Henry Grünert. 117 Ost South Str. wohnhaft, kam heute Vormittag zur Polizeistation und berichtete, daß gestern Abend gegen 11 Uhr ein unbekannter Mann in seiue Wirthschaft gekommen sei und ihm eine neue Medizin für Kopsweh anempfohlen habe. Er habe auf Beranlassunz deS Unbekannten an der Flasche gerochen und sei darauf be finnungSloS umgefallen. AlS er wieder zu sich kam, war seine Kasse um $50 ärmer. Herr Grünert gab der Polizei eine Beschreibung deö Unbekannten, so gut er sich erinnern konnte und die Polizei sucht j-tzt den Dieb. ,, M Nuö den verichiShösen. Polizeigericht. Meisten? Betrunkene, worunter auch mehrere Damen", wurden mit leichtea Strafen inS Arbeitshaus geschickt. Harry Smith, der sich ein Paar Stiesel angeeignet hatte, erhielt 110 Tage Arbeitshaut zudiktirt Wm. Barker erhielt wegen böswilliger Zertrümmerung eines TischeS und Tischgeschirrs 1 Strafe und 10 Tage Arbeitshaus zudiktirt. Die Polizei hat gestern im Laufe des Abends noch zwei Personen verhastet, die Samstag Nacht mitgeholsen hatten den Neger Jordan Thomas zu verhauen und zwar John Lee und Mattle Calhoon. Da Thomas noch im HoSpital liegt wurde das Verhör auf den 4. März verschoben. Superior Court. Zimmer No. 1. V. A. Bullock gegen die Prudential Lise Insurance Co. Jury sprach Kläger $16.81 zu. Zimmer No. 2. Hattie Walker gegen die Straßenbahngesellschast. Wahrspruch sür die Verklagte. Zimmer No. 3. Lizzie MeConnell gegen Wm. MeConnell. Scheidungs klage zurückgezogen. Alic M. Thornburg gegen Otephen
3.S31. Zur, sprach fiiign Wjfjjfljj M pjijjj (jpjpjjji
SZulöete 2(lv
ahre. m MarvLetvlS. Frau eine vromt. nentca ffarmer und woblbekanm unke ' alle IHrrnnhnern ad? Mrlntnnt W M schreibt: .Seit 27 Jahren litt ich fortwährend a nervöser Erschlaffung und bezahlte arofee Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahren wurde mein Zu stand btängftigend. der geringste Lärm erregt, mich und machte mich nervöl. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fällt und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. Milet' Reftorative Rervine und Nerven, und Leber.Ptllen ,u gebrauchen. Anfang schien die Medizin nicht ,u wirken, aber nachdem ich einig, Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruht Nacht besser, mein Appetit bessert, sich und ich befand mich bald wohl: nun bin ich nahe, wieder glo,lich gesund, wie eine Person meine Alter e erwarten kann. Gott segn, Dr. Mil.' krvine. Tr. Mlle' Mittel werden durch all, Apotheker verkaust unter einer positiven Garantie: die erste 8 lasche nützt oder da eld wird urllcker. itattet. Buch über die Zrankheitt de 5 fKcrvIno; Rsciorea i l!cc'th uuts eklen und der ervea frei. dreffe: x. Vt 1 1 e I Vt t I c a I ff EIN)!. Ind. Circuit Court. Emil Wulschner u. A. gegen lZlizabeth Branbenberger. Jury in Berathung. H. W. Zntewder gegen Catharine Ramseys Nachlaß. $31 zugesprochen. Kriminalgericht. Buck Montjoy, Einbruch. In VerHandlung. Wm. Bridgewater. Mörder. Berlangt neues Verhör. Charles Richardson, Unverbesserlich. Die Mutter deö Knaben reichte eine Klageschrift ein, wsrin sie um Uebersendung des Knaben in die Reformschule bittet. Oer kleine Otadtherolv. Heute Morgen starb Herr August Erbrich. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood's Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt . Salzfluß. Hood's Pillen wirken Vorzuglich nach der Mahlzeit und kuriren Xopswey. 25s. JmletztenJahresindin London 35C0 Feuersbrünste vorgekommen. Davon werden 168 als Großfeuer und die übrigen 3332 als KleZnfeuer bezeichnet. Bei 71 Feuersbrünsten war ein Verlust von Menschenleben zu beklagen. Im Ganzen sind im vergangenen Jahre 87 Personen in den Flammen umgekommen. Auf einem Korallenriff im Stillen Meere. Hunderte von Meilen weg von anderem Land aeleaen. haust allem Theodore Gußmann, seine Abholung erwartend. Durch die VerMittelung eines französischen KnegSschiffes gelangte an Capitän Charles köaettge, einen Freund Gußmann's, ein Brief mit einer Schilderung seiner surchteruchen Beretnsamung. die er erduldet, um das Besitzrecht der Oceanie Phosphate Co.". in deren Diensten er steht, auf Clipperton - Island, auf dem bekanntch Leute des mextkanlschen Kriegsschiffes Democrata" das Sternenbanner berabholten. aufrecht zu erhalten. Der New York Store. (Liablirt 1853.) W...,r Butterick Muster ! Jährlicher ZUarz.Verkanf von Kurz 'Waaren beginnt : : Morgen ! :-: Der größte Verkauf von kleinen Dingen, den dir je hatten, Kommen Sie sicher.
VÄV ( i vvr ) r) Xp chD Wmäk VC-
Wottling Departement
Tel
slf ur? wenn Sie Tafe
w8
zu erhallen wüuschm. Bon kle initlirt, Hon keinem erreicht.
ndianapolis
Geld zu verleihen zn den günstigsten Vsdingungen.
100 und aufwärts. Rückzahlung nach Belieben.
i G3ETZ8ER 'Agentur,
Odd FellvwS Gebäude, Scke Washington und Pennsylvania Straße.
Sparkling
Unter dem weintrinkenden Publikum Deutschland hat sich der Mosel-
wein die erfte, die bevorzugteste Stellung sich auch der ungetheilteste Beifall dem
Mosel Champagner "Cl
zugewandt. Durch unsere engen Verbindungen mit den ersten Weinhauiern der Mosel haben wir eine unübertreffliche Zmportation dieser wertkvollen Weine aus Lager und bieten unseren Kunden somit einen Wein auö erster
Hand. Ml i Tel. 1263. 951
Air Selbst-Rasiren
Ein H das beste Rasirmesser last unuutt
Star
Safety
Studiren Sie Gesehkunde.
Die Abendschule für RechtLkunde wird Montag, den 21. Februar. Abends .8 Uhr im When Gebäude öffnet. Aufgeweckte junge Männer können sich nun zur Aufnahme als Advokaten vorbereiten, während sie ihren Geschäften nachgehen. Wir brauöen ur 3bre Abende und aarantiren tintn fcrnfn tn
Nur dsS " - J Avends gehenden Unterricht, wie Bedingungen leicht. Sprechen Indianapolis Telephon 409.
DentsHe
Feuer- Verstcherungsgesellf chafi von Tlrm cU n cimo Hauxtoffice : L75 Güb Delaware Otr., Indianapolis, Ind. Die älteste Oerftcherungt-Gesellschaft mit 44jährigem ehrenhasten Bestände. Oolib ! OlSer ! Oillig ! Capital$100,00O. Aktiva: $3l3,727.9
OersiTttt auch gegen Oas'Lzplosion und Stur'2t:a !
Theodore Stein. tftfitait. Lc?C23 Gchmldt Cdrttlr. Ooxjold Ooidc9tiokor CoIUüst.
VHj!. w
das beste ireiving io. Mosellei erworben und in gleichem Mafe bat & . und 953 West New York Str. )? $1.50 atfßr
Bier
ElErn
Rakor
A,
fisi
m f SO & 31 Lveft Washington Striche.
u wu u m ' " " irgend eine derartige Schule in Amerika. Sie in unserer Office vor oder schreiben Sie an College of Law, When Gebäude
Theodor Reyer, OaZmei?; AuguotDöppcrs. Cnlol utb CtaoU.Sßfat.
' - y
