Indiana Tribüne, Volume 21, Number 162, Indianapolis, Marion County, 1 March 1898 — Page 3

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Fremde Wellen. Roman von Neinhold Ort mann. (gortieiung.) Erst trenn man unmittelbar davor stand, ließ sich bi im dichten Gebüsch versteckte Marmorbank erblicken, und so konnte es aeschcben, dak Wolshardt erst in diesem Moment erkannte, diesmal bereits zu spät gekommen zu sein. Halb über den weißen Steinsttz hingewarfen, lag da Helga Bradwell in ihrem duftigen, spitzenbesetzten, hellen Gewand die Hände vor dem Gesicht und in so herzbrechendem Schluchzen, daß ihr schlanker Leib erzitterte wie vom Fieberfrost geschüttelt. Was sich da in ihrer Stellung wie in ihrem Gebahren aussprach, war allerdings der wilde Schmerz einer tief leidenschaftlichen Natur und gemahnte wahrlich nicht mehr an die unerschütterlich ruhige, spöttisch kühle Helga, die Wolshardt bisher allein kennen gelernt hatte. Sie hatte in ihrer Selbstvergessenkjeit die Schritte des Näherkommenden nicht gehört und der junge Mann verharrte ein paar Secunden lang ?egungslos auf seinem Platze, unentschlössen, ob er sie anreden oder sich leise zurückziehen solle. Aber das Mitleid überwog doch rasch jedes andere Bedenken. Er trat noch näher an sie heran, und indem er leise ihre Schulter berührte, sagte er sanft: Helga! Liebe Helga! Was ist Ihnen widerfahren?" Wie von einem Peitschenschlage getroffen fuhr sie empor. Aus dem blassen, von Thränen überströmten Gesicht funkelten ihm ihre dunkeln Augen zornsprühend entgegen. Sie sind mir nachgeschlichen Sie haben mich belauscht! O, das ist das ist " Sprechen Sie nicht aus, was Sie da auf den Lippen haben, Helga!" bat er. sie unterbrechend, herzlich. Ich gebe Ihnen mein Wort, daß ich Sie nicht hier vermuthet hatte und daß mich nur ein Zufall Sie finden ließ. Aber ich hoffe, daß wir Beide keinen Grund haben werden, diesem Zufall zu grollen." Der weiche und doch männliche ZIlang seiner Stimme schien nicht ohne Wirkung auf sie zu bleiben. Die Beschämung darüber, in diesem Zustande überrascht worden zu sein und vielleicht auch ein Rest ihres schwer zu besiegenden Mißtrauens hinderten sie indessen immer noch daran.ihn in ihrerAntwort diese Wirkung errathen zu lassen. ..Gut ich will Ihnen glauben!" sagte sie kurz, indem sie hastig die Thräncnspuren von ihrem Antlitz tilgte. Aber Sie sehen, daß ich kein Verlangen nach Gesellschaft habe und daß ich nicht für Gesellschaft tauge." Trotzdem möchte ich Sie um die Erlaubniß bitten, zu bleiben. Es ist nicht gut. liebe Helga, in solcher Gemüthsverfassung allein zu sein." Sie zerdrückte das Taschentuch zwischen den schlanken Fingern und schon wieder glänzten schwere Thränen an ihren Wimpern. Aber, mein Gott warum quälen Sie mich so?" rief sie, mit dem Fuß auf den Kies stampfend. Was ist es denn, das Sie von mir wollen?" Ihre Freundschaft will ich, Helga!" bebaute er ruhig. Ihre Freundschaft und Ihr Vertrauen!" Sie warf den Kopf in den Nacken und sah ihn durchdringend an. Mein Vertrauen? Nachdem Sie mich eben erst bei Ihrem Oheim verlästert und sich hinter meinem Rücken über mich beklagt haben? Glauben Sie. daß dies der geeignete Weg sei. Jemandes Vertrauen zu erwerben?" Ich habe nichts von dem gethan, dessen Sie mich da fähig halten. Ihres Vaters Argwohn war ohne mein Dazuthun entstanden, und lediglich Ihr rascher Eintritt hatte mich daran gehindert, ihn zu entkräften." Nennen Sie ihn nicht immer meinen Vater!" rief Helga heftig dazwischen. Er ist es nicht und ich will ihn niemals dafür ansehen niemals niemals!" Ein leichtes Roth stieg in ihre Mangen und ihre Augen blitzten. Man konnte sich kaum ein schöneres Bild heißblütiger Leidenschaft dorstcTcr.. als sie es in diesem Augenblick darbot. Aber Hermann Wolshardt sah jetzt nichts von ihrer Schönheit, sondern er sah allein den verzweifelten, brennen den Schmerz, der sich für ihn nicht länger mehr hinter ihrem Trotz und ihrem Zorn zu verbergen vermochte. Sind Sie aber auch ganz sicher, liebste Helga, daß dies der rechte. Weg ist, auf dem Sie sich da befinden? fragte er. indem er ihre Hand zu erfassen versuchte. Ich fürchte, es ist nicht der Weg, der Sie zu Glück und Frieden führen kann." ; Glück? Frieden?" Sie lachte wild auf und riß ihre Hand aus der seinigen. Sind Sie etwa ein verkleideter Prediger, daß Sie mir mit solchen erbaulichen Dingen kommen wollen? Es ist bei mir nicht viel damit auszurichten glauben Sie mir das! Seitdem ich gelernt habe, die Menschen nach ihrem wahren Werthe zu schätzen, sind alle schönen Worte nutzlos an mich verschwendet." Wer aber hat Sie diese traurige Wissenschaft gelehrt und was giebt Ihnen die Gewähr dafür, daß Sie sich nicbt oft aenua in Ihrem Urtheil tau-

schen? Kann man bei Ihrer Jugend wirklich schon die Ueberzeugung gewonnen haben, daß es keinen einzigen rechtschaffenen und vertrauenswürdig gen Menschen giebt?" Vielleicht giebt es einen jenseits des Wassers oder sonst irgendwo in der Welt; da ich noch nicht Gelegenheit

gehabt habe, ihn kennen zu lernen, weiß ich auch nichts über seine Existenz zu sagen." Nein. Helga Sie sind verbittert ' und ungerecht! Ich spreche von den Menschen Ihres hiesigen Bekanntenkreises Ihrer nächsten Umgebung. Nicht einer sollte unter ihnen sein, dem Sie sich anvertrauen möchten?" Nein!" erwiderte sie hart und ohne Besinnen. Nicht einer! Jeder von ihnen jagt nur seinem eigenen, Vortheil nach und sie sind alle falsch alle alle!" Das ist freilich ein sehr entmuthigendes Wort; denn ich muß doch wohl annehmen, daß Sie auch mich in dies allgemeine Verdammungsurtheil einschließen. Und was sollte ich zu nut . ner Vertheidigung sagen, da Sie doch j von vornherein erklaren, mir keinen Glauben zu schenken?" Wieder hoben sich ihre schönen, dunklen Augen zu seinem Gesicht, und die Zornesflammen auf ihrem Grunde erloschen, um jener Traurigkeit Platz zu machen, die er schon früher darin wahrgenommen hatte. Warum zwingen Sie mich nur, Ihnen Unannehmlichkeiten zu sagen, von denen doch Keiner von uns einen Gewinn hat? Ich erklärte Ihnen ja am ersten Tage Ihres Hierseins, daß Sie eine von beiden Parteien ergreifen müßten, und ich verarge es Ihnen gemiß nicht, daß Sie sich auf die andere Seite stellten." Aber das ist ein völlig ungerechtfertigter Verdacht. Ich habe niemals etwas von dem Vorhandensein feindlicher Parteien bemerkt, und ich konnte mich darum auch nicht für eine von ihnen erklären." Unh Ihre Freundschaft mit Randolph , Markham? Oder wollen Sie ihn etwa jetzt verleugnen, nur um mir etwas Angenehmes zu sagen?" Das Wort hatte ihn. schwerer betroffen, als sie es beabsichtigt haben mochte. Er verfärbte sich und athmete tief auf. Es muß wahrlich traurig aussehen in Ihrem Harzen, Fräulein Bradwell." sagte er mit gepreßter Stimme, wenn Sie einem Manne. dessen'Venehmen Ihnen sicherlich noch keinen Anlaß dazu gegeben, ohne Weiteres die erbärmlichste Gesinnung zutrauen können." - Sie legte die Hand über die Augen und wandte sich ab. Ach. ich weiß ja nicht mehr, was ich glauben soll! Als Sie vor vier Wochen ankämen, war ich wirklich von Ihrer Aufrichtigkeit überzeugt. Sie erschienen mir so ganz anders als alle diese Lügner und Heuchler um mich her. Ich war sogar thöricht genug, zu hoffen, daß Sie mir in Wahrheit ein Freund werden könnten. Aber was ich seitdem gesehen habe, und was ich in dieser letzten Stunde erfahren mußte " Es sollte Ihnen wahrlich kein Grund sein. diese Hoffnung aufzugeben." fiel er ihr in die Rede. Ist denn die Versicherung eines ehrlichen Mannes, daß er es aufrichtig und rückhaltlos gut mit Ihnen meine, wirklich nicht im Stande. Ihr krankhaftes Mißtrauen zu besiegen?" So haben auch Andere zu mir gesprechen Andere, die doch in derselden Minute an nichts dachten als da ran. mich und mein Vertrauen für ihre schändlichen selbstsüchtigen Zwecke zu mißbrauchen." Wolshardt zuckte ein wenig zusammen und machte eine Bewegung nach der Oeffnung der Hecke hin. Wenn Sie einen solchen Verdacht gegen mich hegen, ist es wohl allerdings besser, daß ich Sie mit meinen zudringlichenFreundschaftsanerbietungen nicht weiter belästige." Es schien zuerst, als ob sie ihn gehen lassen wolle; dann aber sah sie ihn wie um Hilfe flehend an und sagte mit zuckenden Lippen: Verzeihen Sie mir, wenn ich Ihnen Unrecht gethan habe. Wer es gut mit mir meint, der muß nachsichtig gegen mich sein. Es weiß ja Niemand, wie unglücklich ich bin wie unaussprech. lich. wie namenlos unglücklich!" Und die Thränen, die sie in Trotz und Groll so lange zurückgedrängt hatte, sie brachen unaufhaltsam auf's Neue hervor wilder und leidenschaft. licher noch als vorher. Sie, die eben noch so stolz und verächtlich über alle Welt gesprochen hatte, war jetzt mit einem Mal vollkommen fassungslos in ihrem Schmerz. Hermann Wolshardt aber schien bereits alle Erinnerung an die verletzenden Worte verloren zu haben, die noch soeben von ihren Lippen gekommen wa, ren. Er trat an ihre Seite und nahm sanft ihre beiden Hände, die sie itm jetzt nicht wieder entzog. Wenn Sie unglücklich sind, Helga, so bedürfen Sie auch eines Freundes. Und ich schwöre, daß ich Ihnen dieser Freund sein werde, gleichviel, ob Sie damit einverstanden sind oder ob Sie mich wiederum abweise.!, wie Sie es nun schon zweimal gethan. Stellen Sie mich auf eine Probe, wenn Sie mir noch immer nicht glauben können; aber verharren Sie nicht in dieser eigensinnigen Abgeschlossenheit, in der Sie früher oder später der Verzweislung anheimfallen müßten. Giebt es Ihrer Ueberzeugung nach irgend einen greifbaren Beweis für die Aufrichtigkeit meiner Gesinnung, so Zögern Sie nicht, ihn von mir zu fordern. . Sie werden sehen, daß meine Freundschaft nicht von der Art ist, die sich an schonen Worten genügen läßt." Helga weinte noch immer, aber eö war nicht mehr jenes krampfige, herzbrechende Schluchzen, das ihn vorhin so tief erschüttert hatte.. Er' wartete geduldig auf ihre Antwort, und nach Verlauf einiger Minuten sagte sie denn auch, indem sie mit, einem klaren und überraschend seelenvollen Blick zu ih. m lila n w - w

Ja. ja ich will Ihnen glauben, ich will, weil ich unfähig bin, diese Vereinsamung länger zu ertragen. Ach. ich bin ja seit Jahren so allein, so mutterseelenallein!" Sie sollen es nicht länger sein; denn von heute an werden Sie in mir einen Bruder haben." Einen Bruder ja! Und Sie werden niemals begehren, mir etwas Anderes zu sein als ein Bruder nicht wahr?" Niemals!" versicherteer ohne Besinnen und im Tone vollster Aufrichtigkeit. Sie dürfen mir vertrauen, wie wenn dieselbe Mutter uns geboren hätte." Er fühlte wieder den warmen Druck ihrer kleinen, nervigen Hände, und noch Secunden lang standen sie so, ohne daß Eins von ihnen etwas Weiteres gesprochen hätte. Da klang es unrnittelbar hinter ihnen wie das gekünstelte

Nauspern Jemandes, dr damit die Aufmerksamkeit auf sich lenken will. ; und als sie sich gleichzeitig umwandten. ' sahen sie Randolph Markham mit ver Kindlich lächelndemGesicht in der Oeff nung der Hecke stehen. Ich bitte tausendmal um Verzeihung. wenn ich störe," sagte er' aber ich vermuthete Nicht , Wolshardt hatte Helgas Hände freigegeben, ohne sich damit indessen sonderlich zu beeilen. Obwohl William Vradwells Secretär in Haltung und Mienen fast noch artiger und zuvorkommender schien als sonst, wollte, er ihm doch aus irgend einem unerklärlichen Grunde in diesem Augenblick ganz und gar nicht gefallen, und zum ersten Mal. so lange er mit ihm verkehrte, nahm Wolshardt jetzt halb unbewußt den vornehm kühlen Ton eines Mannes an, der zu einem gesellschaftlich niedriger Stehenden spricht. Wünschen Sie Fräulein Bradwell oder mir etwas mitzutheilen?" fragte er. Hat Ihnen mein Oheim einen Auftrag für uns gegeben?" Nein. Herr Wolshardt! Ich möchte mir nur, da ich Ihnen hier zufällig begegne, die Freiheit nehmen, Sie für den Nachmittag um die Ehre Ihrer. Begleitung bei einer Spazierfahrt zu bitten. Der Kutscher sagte mir. daß die beiden neuen Pferde, die ich kürzlich in Mr. Bradwells Auftrag für seinen Marstall erworben habe, jetzt sicher eingefahren seien, und ich dachte, daß es- Sie vielleicht interessiren würde, mit mir die Probe darauf zu machen." Auch wenn ihm nicht Helga einen bedeutsamen, bittenden Blick zugeworfen hätte, würde ihm Wolfhardt keine andere als eine ablehnende Antwort gegeben haben. Ich danke Ihnen für die Einladung, Herr Marlham." sagte er kühl, aber ich bin nicht in der Lage, sie anzunehmen, da ich für den Nachmittag bereits Dispositionen getroffen habe. An einem der nächsten Tage vielleicht! . Und Sie haben wohl die Freundlichkeit. uns für jetzt zu entschuldigen!" Er reichte Helga den Arm und ging nach stummem Gruße mit ihr dem Hause zu. Randolph Markham blickte ihnen nach, so lange er Helgas l!chtes Gewand zu erspäh? vermochte, und Hermann Wolshardt . würd gewiß nicht länger gezweifelt habm. daß die Warnung des jungen Mädchens eine berechtigte gewesen sei, nnn er hatte sehen können, einen wie unheimlichen Ausdruck grimmigsten Hasses die Züge seines liebenswürdigen Freundes anzunehmen vermochten. lFortsezung folgt.) r 4rn..fT llllU'ilUa MZrchen von 0. ?. RieS. Sieh nur das Holz, das dem Uetli seine Kinder heimbringen," sagte Bet, '.elbubs Mutter und richtete sich Irr Lett aus. O. die langen, langen Aeste! Achte müssen sie tragen; und die Uet'lin 3?ht nebenher und legt stol? die Hand auf. O, die dicken Aeste! Das gab' ein euer." Sie hüllte sich fröstelnd in ihre Lumpen. Was gehst nicht auch mit den andern ins Holz. Bub?" Bettelbub hob ein Paar tieftraurige Augen zu seiner Mutter auf. Daß sie noch fragen konnte, sie wußte doch gut, warum. 6s war ja sein tagtäglicher Kummer. - Die Mutter blickte noch immer zum Fenster hinaus. Hörst etwa nicht?" fragte sie scharf. Da sagte er leise: Wer geht wohl mit mir? Bettelbub ist immer allein." Eine schnelle RLth färbte auf einen Augenblick das bleiche Gesicht der Frau. .Scht! Scht! mach dir nichts draus; im Himmel hast du die Enoelein." Ja", sagte Bettelbub inbrünstig. Das war sein Trost, wenn die Kinder im Dorf ihn jagten und höhnten. Wartet Mutter., ich geh' auch ins Holz. Ich bring' schon was heim. Ihr friert mir nicht mehr, wenn erst' das Feuer im Herde brennt." Die Augen der kranken Frau leuchteten bei dem Gedanken auf. Wirst aber bedenklich hoch steigen müssen," seufzte sie dann hüstlnd. Unten haben sie sicher schon alles durchsucht. 3)aß auch der Winter Heuer kein Ende nimmt! Gott denkt nicht an die Armen." , . Bettelbub holte das Beil unter dem Ofen hervor, such! den Holzsttick mit dem eisernen Haken und machte sich feriig. Die Mutter verfolgte jede seiner Bewegungen, während ihre abgemagerien Hänke an der Bettdecke zerrten. Nimm auch 's Halstüchel um. daß ich nicht friert; komm, daß ich's dir binde." - Deckt Euch lieber nicht auf. Mutter. eS geht schon. Ihr hustet gleich wieder. Sebt Itx sebtbr'" um - Jedermann sagt so. Caöcaretö Sandy Eaihartic. die wundervollste medizinische Entdeckung bei Zeitalters, angenehm und erfrischend im Geschmack, wirkt sanft und sicher aus Nieren, Leber und Elngkwei. be, daö ganze System reinigend, entfernt Erkältung, kurirt Kopfweh, ftie der, anhaltende Verstopfung und Un Verdaulichkeit. Kaufen und versuchen Qeine Oüachtel von E. E. E. heutk: 10, 25, ub 50 Ce-tl. . verkauft c) fiillasj isszp&.tzi tZr Z:;:rJ

Ein heftiger Anfall schüttelte die verzehrte Gestalt der Kranken. Sie war blau im Gesicht geworden. Mühsam

. sprach sie: Geh nicht zu hoch; der ! Abend kommt früh, und bleib ja auf den Stegen." . .Gut, gut, Mutter, sorgt Euch nur l nicht." .Und hör, Bub!" Die Stimme der Mutter ward tiefer, die Augen ge- , heimnißvoll. und der flackernde Blick t bohrte sich tief in das Antlitz des Knaben. Nimm dich m acht vor derSchnee sturmkarosse! Weißt ja hat acht Rä der und vorn zwölf Pferde, scbneeweiße Pferde wann's donnert am Fels, wann's herabfährt am Berg da flieh. da lause! Wer die trifft, der ist verloren. .Weik schon. Mutter, weiß ja." Bet telbub ging zur Thür. Grausen halb , W a i f "rtl . IW3 und naiv kuu ersuule ign. roic iecsmal, wenn er von der Schneesturmkarosse hörte. Gesehen hatte er sie noch kein einziges Mal. - Bettelbub schlich aus der Thür und schlich um die Hütte, um den Dorskindern aus. dem Wege zu gehen. Bettelbub, Bettelbub geht ins Hslzl" rief's aber.schon hinter ihm her. Seht seine, Lumpen. . seht, seht! Möcht'st du .nicht. mit. uns spielen? Möchtest, du nicht? Möchtest du nicht? Wer geht wohl mit solch einem Bettelbub?" ' .Ick mach' mir nichts draus", murmelte. Bettelbub vor sich hin, dem das Herz brach. Ich mach' mir nichts draus!" wiederholte er laut. Im Himmel hab' ich die Engelein!" Da lachten die Mädchen und Knaben im Chor. Hört ihr's? Gar noble Gespielen hat Bettelbub." Hab' ich auch, hab' ich auch!" Er sprach mit Noth und würgte an seinen Thränen.' während er schneller lief, um seinen ' Peinigern zu entrinnen. Aber dieMngen ließen nicht ab und folgten ihm hohnend.' Da.' mit einer letzten gewallsamen Anstrengung, roth im Gesich! von unterdrücktem Schluchzen, fast schreiend vor Jammer und Zorn, drehte er sich voll seinen Quälern zu und gab seinen letzten Trumpf aus: Und die spielen mit euch nicht." Dann aber stürzte er fort wie gepeitscht, um nicht daS Hohngelächter zu hören. 'das hinter ibm drein schallte, und um die Thränen zu verbergen, die unaufhaltsam über seine Backen rannen. Er stürzte den Berg hinauf, ohne sich umzusehen, ohne still zu halten, athemlos. Ganz oben, wo ihn niemand mehr sah. kauerte er au? einen Stein nieder und roeinte und schluchzte: Ich wollt', ich wär' schon im Himmel, ich wollt', ich wär' schon!" Da fiel ihm die Mutter ein, die auch verhöhnt war und auch verachtet, die sie die Bettlerin nannten, wie ihn den Bettelbub. die krank rvar und fror. , Durfte er die verlassen? Sie war die einzige, die für ihn Liebe fühlte, die allercinziqe und er war ihr alleS. .Wenn ich dich nicht hätt'. Bub!" sagte liesst. Nein, nein, da? war nicht schön von ihm, daß er fort wollte von ihr und in den Himmel, bloß um es leichter zu hakn. Halte sie es denn leicht? Wie sie auZgesehn hatte zuletzt, so weiß, so weiß und die Nase so spitz er schauderte bei der Erinnerung. Wie mußte sie frieren! .Mutter!" sagte er. sollst sew. ich bringe auch dicke Aeste, ganz dicke. Die Engelcin helfen mir. tragen!" Er machte sich eilig daran, seine Last zusammen zu suchen. Am Boden las er Reisig auf. und mit dem Beil sclu? er die dürren Acste ab. die im Bereich seiner Hände waren. 'Es verging geraume Zeit, ehe, der. Packen voll wurde; und er mußte höher und höher hinauf. End. lich aber.war es genug. Er band alles mit dem Holzstrick zusammen, hakte sorgsam den Haken ein. daß' sich nichts frfte, und nahm die Last au den Kopf, so' daß das dicke' Ende der Aeste nach vorn kam. Da' stützte er sie mit seinen f"'den' aufgehobenen Handen, und sie hingen ihm nun wie ein schräges Dach über den Rücken herunter. Jetzt machte er sich auf den Heimweg. Aber die Aeste waren so lang, daß sie hinter ihm auf deni .Boden schleiften, wenn es bergab gingj'und so dick, daß er unter ihrem Gewicht keuchte. Ich bleib", öfters stehen, um zu verschnaufen," sagte Bettelbub. Er mochte keinen, einzigen abthun, er wollte den Buben unten schon' zeigen,' waZ er heimbringen konntet - Wenn ich nur hinunter komm', ehe es dunkelt." .Es dunkelte aber schon jetzt, am Nachmittag, denn drüben über denBer gen zog ein Wetter herauf. Das sah fast nach Schnee aus die Wolken waren so schwer geladen, so fest züsammengeballt. Und der Wind stieß jetzt von der Wetterseite und trieb die Wolken herüber über den See. Heran schob sich', eine' Wolkenwand vor der andern, dickweiß, dickgrau dickblau. Allen voran stob weißer Nebel daö war der Vorreiter. Was für ein Wind sich erhob, wie S jagte und stiebte! Nun kam der Nebel, nun hüllte r Bettelbub ein.' Es fing an zu schneien. ' ! Jetzt galt eS Eile! L Himmels wie hoch r noch war. dort ir erst die Schutzhütte! Ob er i i ss j...i. "n. cr:.c fr:.& woy! in ver xqußyune . irntu, in und wartete, bis das Wetter vorbeizog? Er verwarf den Gedanken sofort; die Wolken sahen" zu' bös aus. der Wind blies zu stark; daö gab einen heftigen Schneefall, schneite vielleicht tagelang ie letzthin. Jetzt, bei Äusgang ves mters. konnte man darauf am ein. Und wie,' wenn heute wirklich die - jt n t rr r..(. i ou?ncciU(Miaiuc uuiuyu Nein, nur hinunter, hinunter! Bettelbub achtete nicht .länger auf Weg und auf Steg. ..denn sein Fuß sank schon ein in den Schnee, erst sohle, dick, dann .schuhtief.' Die Flocken stoben ihm ins Gesicht und blendeten seineAugen. Die Holzlast drückte schwer . und schwerer auf Kopf und Schultern von all den Flocken, die darauf fielen. Aber Bettelbub wagte nicht, stille zu stehen und sie abzuschütteln, sank er jetzt doch schon bis über die Schenkel ein ; und bei 'dem Nebel, der ihn umhüllte, kam tlfcltOT. all hab er k:r:it5 die Nich.. :un2 verloren. . .. :s

Halt! Nun hob sich der Nebel ein wenig. wo war er? Bettelbub zögerte. Wie, wenn er einsank, wenn er über Stock und Stein stolperte! Gleichviel, das Feld zu. umgehen, währte zu lange. Er machte aber kaum ein paar Schritte, da fiel ihn der Sturm an. Hu.

wie es über das Schneefeld fegte! Von allen Seiten blies es, von allen Ecken. Es johlte und pfiff und heulte. Und plötzlich da kam es habgetost, herabgedonnert am Fels. Es klang und knatterte wie von tausend Hufen, es rollte und rasselte wie von tausend Radern, und die Felswände gaben den Schall zurück. Bettelbub blickte sich um. das Blut erstarrte in seinen Adern, in den Ohren brauste es ihm. 5-errgott im Himmel, die Schneesturmkarosse! Wo jetzt sich bergen? wo sich verstecken? wohin sich retten? Er jagte hin und her auf dem Schneefeld trotz seiner Holzlast.- denn die Angst lieh ihm Riesenkräfte: aber immer jagte der Sturm hinter ihm her. immer klang s über ihm. donnerte es den Berg herab, da, wo er war, und letzt hu! zetzt kam es herangesetzt, weiß, mit fliegender Mahne. Er barg sich in Todesängsten hinter dem nächsten Stein. Aber horch! Das waren nicht Pferdehufe, das war ein Windstoß: nein, das waren nicht Pferdemähnen Schneewolken jagten über das weiße Feld. Fernab am Berg donnerte jetzt die Schneesturmkarosse. Er lebte, er war gerettet! Heim jetzt, schnell heim! Aber der Schreck zitterte ihm in allen Gliedern nach, und wie er sich erheben wollte, versagten die Kniee. Ich will doch lieber ein wenig ruhen und warten, bis der ärgste Sturm sich gelegt hat. Nun ist ja keine Gefahr mehr." Bettelbub saß. unter seine Holzlast geduckt, wie in einem sichern Häuschen. Nur manchmal wehte der Wind ihm Flocken ins Antlitz und zwang ihn. die Lider zu schließen, aber er öffnete sie gleich wieder und blickte unverwandt in das Schneegestöber. Er vergaß sogar die Sorge um seinen Heimweg darü5er, daß die Flocken so drollig denKopf der schwarzen Hochtanne umtanzten. wenn sie auf Augenblicke aus dem Nebel hraussab. und dann trieb wieder stäubender Schnee gegen den Stamm. Ein vertrocknetes Blatt wirbelte auf dem Schneefeld umher; das w?r-der einzige braune Fleck in dem schimmere Den Weiß ringsum. Es rastete einen Moment wie todtmüde, dann erfaßte der unbarmherzige Sturm es von neuem und peitschte es ruhelos umher. So trieb es dich eben noch aum um," sagte Bettelbub, nun ruht es sich gut hier, gut." Der Schnee fiel nnas um den Kna. ben her. schnell, dick, dicht. Er fiel auf seine Holzlast und deckte sie allgemach zu. Der Wind blies und brauste, abe". es schien jetzt ein Wiegenlied, was r. sang, denn es legte sich Schlummer auf Bettelbubs Angesicht. Hier findet die Sturmkarosse nufr nicht", sagte Vett:lbub. der die schlafmüden Lider aufriß. Hier, hinter d:n hohen Stein Im ich oedorgen. sie so! au? kommen." Und sie kam mit Donnergetös Hatte sie wirklich acht Räder und vor. Mölf Pferde, schneeweiße Pferde? Bettelbub schob voll Neugier de. Kopf hinter dem Stcin hervor; sein Sicherheit flößte ihm Muth ein. E -ählte die Räder und zählte die Pferd zwölf weiße Pferde! Aus ihr Nüstern stob Schnee, Schneeflocken flo gen aus ihren wild flatternden Mäh. nen, und die Hinterwand des Wagenö war ein breites Segel, das sich dreht: und blähte; das bog sich im Sturm und schüttelte Flocken. Niemand lenkte die Pferde; denn der, der im Wagen saß, schlief. Er trug ek nen Schneepelz und eine riesige Zipfelmütze, hielt das Haupt auf die Brust gesenkt, und Eiszapfen hingen in seinem Barte. Das war der Winter. Das also war er ; der schickte die Kälte und brachte den Schneesturm und machte, daß Mutter fror. Bettelbub bog sich neugierig weiter und weiter hervor. Seine Brust hob' sich im Hochgefühl. Er, er sah die Schneesturmkarosse, er war allein mit dem Winter, ganz allein mit ihm auf der weiten Flur. Wer von den Kindern im Dorf konnte sagen, er habe gleiches ergebt?! Er schaute und schaute, um keine Einzelheit zu vergessen. Jekt würde er der Mutter daheim erzählen, er . . . War's nicht gerade, als ob der alte Schläfer die Gegenwart von etwas Menschlichem auf dem verlassenen Gefilde spürte? Er hob schwerfällig den Kopf, wandte ihn seitwärts, öffnete langsam die Lider, und ein Blick aus. schlaftrunkenen Augen fiel voll, seitam una schwer auf den Knaben. Warum ward's Bettelbub auf einmal so weh? Was durchdränge ihn so eisig? Was lief wie ein Schauder durch sein Gebein? Seine Zähne fingen zu klappern an. er krümmt sich zitternd pnter der Holzlast; es schüttelte ihn ivie im Fieber. Die Scbneesturmkarosse war lana (chon vorübergerollt. F:rnab tobte sie etzt, schwach und schwächer klang das Echo vom Äerge. Aber noch immer hielt siettelbub die A"n in lr.uen eHin Oin Unfehlbares Mittel. ! Daö Feld der Wirksamkeit deö btt rühmten Dr.'Bull's Husten Sprüp wird immer fortbestehen; denn wen 'eine Mutter einmal dieses unfehlbare Mittel gegen Hustcn,Erkältung,Bräüne oder Keuchhusten gebraucht bat so i. er ' ' . v nrri-v r. . ' roiro ne Nie rme anoere ceolzur vers suchen. "2ch gebrauchte Dr. Bull'Susten Svruv mt IS Jakrm. in der 'amilie aeaen Dusten. Erkälruna und oals-Leidcn und fand ihn ein ausae. zeichnetes Mittel." Frau D.TClarke, l63Congreßkr.,Ulevclanv,V. Dr.' Bull'S Husten Syrup wird überall für 2S Cents verkauft und rnan darf sich nicht von Verkäufern überreden lassen einm anderen oder etwas billigeren

Ärmel zu nehmen, denn nur iztt Dn Lu?S C;rp'c- . , . f ' i . Y .. :.--.

schlössen, ihm war, als suhle 'er. noch den Blick auf sich, den entsetzlichen Blick des Winters. Wie lang er so saß, das wußte er nicht. Er wußte nur. daß er nicht langer fror ; dazu umhüllten ihn auch die Flocken zu dicht von allen Seiten. Wie

der . Erde, wurde tym.;die warm unter der Schneehülle ruht und schläft und träumt. Er war zu Hause, und im Herde brannte das Feuer. Das Holz knisterte, und die. Funken stoben. ' So warm war's, daß die Mutter die Decke zurück, schlug. Er selbst saß dicht bei dem Herd und blickte nach dem Fenster, wo' der Vorhang hängt mit den weißen Punk, ten Nur sonderbar, die Punkte stehen nicht .still,- sie fallen. , fallen, fallen. ! Bettelbub siebt darniif bin nh ihm 1 l , " r -1t. r rr ' tu vr.-... im.t iciuec jauen.oic '-au gen zu. uxoqi uno wooliger wird es ihm in den Adern. Das prickelt 'und-brennt, das steiat immer . höher, - hdß; ordentlich heiß' und M .Herde., prasseln ;0ie . Scheite, es stammt, es lodrt Welch' Lichtwelch Schein! ' Nein, das kann auf dem 'Herde nicht sein, auch nicht in! der 'Stube, das ist zu,hell! Das ist Himmelsfeuer, groß uno.giutzenv. Drüben über den Beraen reiken die Wolken, der Nebelvorhang hebt sich. Sieh! Auf rosig goldenen 'Wolken Mitten im Himmel sitzt die Mutter und winkt und lächelt:, Komm, 'komm. Bub! Hier friert man nicht mehr." -' Und in den weißen Falten von Mut, ters' Kleide beraen sich uniähliae Engelsköpfchen, lugen hervor, und rufen: Bettelbub, Bettelbub!" aber mit fo lieblichem Lächeln, mit so freundlicher ßflmtn" " fntrrm' Jnmm Vn nU. wtniiiiiv. vhvtittti. tvwiiii. ivil IlUlttil schon dem! Die Enaelein. .mein Gesvielen! jauchzt .Bettelbub auf. und wirft sich vorwärts, ihxen entgegen. Am Morgen darauf kamen Bauern über den Berg, immer einer hinter dem andern auf -dem schmalen, in die dicke Schneedecke getretenen Wege., Sie fanden Bettelbub im Schnee unter der Holzlast schlafend. ' 'Faulpelz wach auf! Deine Mutter ist todt." Sie' hatten gut' rufen und rütteln., Bettelbub hörte sie nicht mehr. Maustodt!" sagten die Bauern. Ist 'seiner Mutter näck.' AuaY aut. Wieder eine Last weniger für die Gemeinoe. Man kann sie gleich beide' zu sammen. begraben." , . Einer nahm einen Sack vom Rücken, und in den thaten sie, was vom Bettelbüb'nöch aurder Erde zürllckaeblieben war.' So trugen sie ihn hinunter inö Dorf und begruben ihn 'an der Seite temer Mutter, der Bettlerin ' Freundschaftlich. Also der.Doctor will wirklich die junge Bernstein ' heirathen? Diese stroh? dumme Person?" Und außerdem bckömmt sie doch nichts mit und' man erzählt sich über sie so sonderbare Sächen." Und woher wissen Sie dies Alles so genau, meine Theuerste?" Woher? Ich bin doch ihre beste Freundin!" Die - Das eeichharttge - öonntags - Blatt bietet eine gülls rütthallenben Sei, SossU. Der Abonnements Preic der täglichen Iriiäne ist ISc. ' des Sonatagtbrsrtß Sc, . -' . LtiUt zusammen 15 VtS., per Woo oder 05 Gidl per Monat. Durch die ?oft versandt, kostet dak Tageblatt 00 das Somtagiblatt' ' ' " .?: ' CD per Jahr, beide znsamme . , , C .. 03 iu vorMsh.zshkrng. SmMfSchim dller Art werden rasch nd billig ans.' efShrt. Pl UaJ 'IMIMVV)Wt ." 1 " : 'm Qsiit3ts?a ?o5tttRt4os, NeÄLANen. Oes05st5Lart, ! ozuwbiti Olrönw, src:c:c: n. f o f . : ' ' '. i . ftr LtsHZsttlenk und vereine tsttln j . n ,- . ,'. .i ßeschsaövoll lszrsrt PiCsCE 4i . ; . rt(.'-w..i.j w 1 w I C t ! y

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